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Nahverkehr Rhein-Neckar
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vor 11 Monaten, 3 Wochen
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Tw237

[ES] Interrail 2016, Teil 7: Mit Hochgeschwindigkeit nach Madrid (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 04.12.2016 23:40

Mahlzeit,


zurück zu meiner Reise über die iberische Halbinsel.


Während der Fototour am Tibidado hatte ich meine Tageskarte verloren. Eigentlich wollte ich noch kurz die Seilbahn nahe der Kolumbussäule begutachten, was ich dann spontan gecancelled habe, um mir ein neues Ticket zu sparen. Die verbleibende Zeit investierte ich dahingehend in einem Fußmarsch zum Hotel die Stadt noch etwas zu erkunden. Dem Geiz sind eben keine Grenzen gesetzt.

Dabei entstanden noch folgende Fotos:










Nach dem Abholen des Gepäcks am Hotel machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof Sants







Blick auf den Bf. Sants von außen, den man auf den ersten Blick nicht mal als einen solchen erkennt. Gleise sind nicht zu sehen. Der Verkehr spielt sich hier nur unterirdisch ab. Bereits viele Kilometer vorher tauchen die Züge in den Untergrund ab.
Die Tieferlegung des Bahnhofes kann jedoch nur auf Kosten des Juchtenkäfers und der Zauneidechse gegangen sein.






Ein Ort, an dem sich sicher auch der Juchtenkäfer wohl fühlen würde ist die RENFE-Lounge.
Diese ist in Sachen Komfort und Angebot deutlich über der DB-Lounge anzusiedeln, auch über der der ÖBB. Der Zugang erfolgt allerdings nur im Vorgriff auf eine Reise.

Ein „komm wir treffen uns mal in der Lounge um die nächste Reise zu besprechen“ gibt es hier eher nicht.







Nach Gepäckkontrollen und den ungläubigen Blicken der Kontrollpersonale auf meinen Interrail-Pass konnte ich meinen Zug nach Madrid besteigen – einen Talgo mit langem Schnabel. Wenn man direkt davor steht, wirkt das Design nicht so abartig wie auf den Bildern.





Auch hier wurde >300 Km/h erreicht. Die Laufeigenschaften empfand ich ähnlich dem ICE bei diesen Geschwindigkeiten, also etwas weniger ruhig als im TGV.





Blick in den Innenraum. Vom Komfortmaßstab mit der 1. Klasse der DB zu vergleichen. Die Wagen sind konstruktionsbedingt sehr viel kürzer.
Auf das Vermeiden von „Wand-Platzen“ hat man scheinbar geachtet.







Ankunft in Madrid Puerta de Atocha






Nebenan steht ein Zug aus der Velaro-Plattform.

















Nachdem die angekommenen Passagiere die Züge verlassen haben, wirkt der HGV-Bahnhof wie ausgestorben. Gerne hätte ich mich noch weiter umgesehen. Da ich aber weiter zum Bf. Chamartin musste und nichts riskieren wollte, habe ich es mal unterlassen.



Mich im Bahnhof Atocha zurechtzufinden bereitete mir einige Beschwerden. Wenn man in einem Bahnhof steht und nicht weiß, wo da die Gleise sind, ist da wohl was falsch gelaufen. Gleise fand ich auch. Erstmal die der Metro, wohin man mir mit meinem Interrailpass die Schranken öffnete.

Nach erneutem Nachfragen bekam ich den Weg zur „echten“ Bahn gewiesen.





In einem 2+3 bestuhlten Fahrzeug trat ich die Fahrt durch den Citytunnel an.








Blick in den Bahnhof Chamartin, der wohl eine Art spanische Ausgabe von Berlin Lichtenberg ist.

Hier hatte ich noch eine gute Stunde.





Bevor ich in die Lounge ging, schaute ich mich noch etwas um.

Auffallend sind die benutzerfreundlichen Öffnungszeiten.




Der Bahnhof von außen.






Sogar einen Modellbahnladen gibt es mit einer großen Auswahl spanischer Modelle.
Für mich als Spur IIer ist da allerdings nichts dabei.





Die Erkenntnis, dass es andere Länder in weniger Zeit faschistischer Herrschaft mehr Schaden genommen haben, scheint die Spanier zu begeistern. Jedenfalls bietet der Buchladen gegenüber eine Hitler-Abteilung, mit der wohl selbst der Bernd-Höcke-Fanshop nicht mithalten kann.





Bis zur Abfahrt meines Zuges verbrachte ich noch etwas Zeit in der Lounge, die jedoch nicht so gut bestückt war wie jene in Barcelona.



soviel für heute.


alla hopp!

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