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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
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Tw237

[ES] Interrail 2016, Teil 8: Nachtzug nach Lissabon (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 07.12.2016 22:31

Mahlzeit,

Teil 8 meiner Reise befasst sich mit der Fahrt von Madrid nach Lissabon.

Diese fand in einem Talgo-Nachtzug statt.









Nach meiner Zeit in der Lounge stellte ich mich in die Reihe zu den anderen Interrailern am Bahnsteig und wartete aufgeregt den Einstieg ab.





An der Sperre vorbei machte ich mich erst einmal auf den Weg nach Vorn, um ein Foto der Elo 252 zu machen.





Am Gleis gegenüber wartete ein breitspuriger Schnellzug auf seine Abfahrt.





Blick in meine Kabine. Am Bahnhof hatte ich nach der höchstmöglichen Kategorie gefragt und diese bekommen. Tatsächlich hätte es aber noch eine Kabinenart mit Dusche gegeben.








Immerhin eine kleine Waschstelle hatte ich noch.



Obwohl ich nicht wirklich gut bei Klimaanlagenluft schlafen kann, bin ich den Umständen entsprechend gut zur Ruhe gekommen.

Man konnte gleichzeitig Heizen und Lüften. Das Lüften brachte hin und wieder den Hauch einer Dieselwolke mit sich. Trotz durchgehend elektrischer Traktion lief der Generator im Endwagen durchgehend.











Bei der Ankunft in Lissabon im Bahnhof Santa Apolonia hat die Lok ihre Farbe geändert.







Blick ins EG




Der Bahnhof von außen. Seit ca. 20 Jahren ist er nicht mehr per Straßenbahn zu erreichen.



Als nächstes musste das Gepäck ins Hotel gebracht werden. Hierfür schritt ich zum Ticketkauf.

Für diese muss man sich für 50 cent erst eine „viva viajem“ Card lösen. Das ist allerdings nur eine Pappkarte, die jedoch aufladbar ist. Im Gegensatz zu anderen E-Ticket-Systemen lädt man hier nicht einen Betrag X auf und bekommt am Ende dann das günstigste Angebot für sein Profil, sondern man muss sich entscheiden, ob man Einzeltickets auflädt oder eine Tageskarte. Auf eine Karte auf die man aber bereits Einzelkarten geladen hat kann man sich nach Verfahren der Fahrten keine Tageskarte laden. Dafür muss man dann eine neue Karte kaufen.

Hier besteht also noch Handlungsbedarf.





Aus diesen Wagen besteht heute der gesamte Wagenpark der 1959 eröffneten Metro.










Für eine moderne U-Bahn außergewöhnlich anmutend ist die von oben bestrichene Stromschiene. Der zusätzliche Verzicht auf Abdeckungen oder Einhausungen wie in Budapest wirkt sich jedenfalls sehr positiv auf die äußerliche Reinlichkeit der Züge und Tunnelanlagen aus.

Diese gelungene Konzeption mahnt zur Nachahmung an. Die FS könnte ernsthaft darüber nachdenken den italienischen Regionalzugverkehr zum Zwecke der Reinhaltung auf von oben bestrichene Stromschienen umzustellen ;-)







Gewölbte Decke, Mosaikverkleidung und Seitenbahnsteige. Das ist das Standarderscheinungsbild der ersten Stationen der Lissabonner Metro.



Nach Ablieferung des Gepäcks im Hotel machte ich mich in die Stadt auf, um mich in das lang ersehnte zweiachsige Straßenbahnvergnügen zu stürzen.

Die frühe Ankunft und die Zeitverschiebung ließen mich eine Stadt im Aufwachen sehen. Ich war zu einer Uhrzeit auf der Gasse, zu der mich die Gassen sonst nicht sehen.





Nach wenigen hundert Metern Fußweg erreichte ich die erste Straßenbahnhaltestelle.
Der Fahrplan gibt grob Auskunft über den Takt. In der Praxis kann man jedoch nur schwerlich von Takt sprechen.






Nun konnte ich auch mein erstes Straßenbahnfoto machen. Mit diesem beende ich den Bericht für heute und gebe einen Vorblick auf die nächsten Teile.


alla hopp

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