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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
GT8NF, bassemohluff, sirius72, Daniel Wottringer, Stef BRN

Inbetriebnahme der S-Bahn Rhein Neckar Los 2 um ein Jahr verschoben

Startbeitrag von GT8NF am 21.12.2016 15:11

Durch Probelme der Fahrzeughersteller bei der Auslieferung von Fahrzeugen durch die vielen Ausschreibungen mit Neufahrzeugen, daher hat das Land Baden-Württemberg, zusammen mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) (für den hessischen Kreis Bergstraße) bechlossen, dass die Inbetirbnahme der 1.Stufe des Los 2 um ein Jahr ,auf Dezember 2020, verschoben wird. Die Linie Mannheim - Mainz soll aber weiterhin im Dezember 2021 fahren.

Link: vm.baden-wuerttemberg.de

Antworten:

OK.. und um was für neue Fahrzeuge handelt es sich da!?
Ich dachte das bleibt komplett beim 425er, da die jetzt ja auch alle modernisiert werden?

Interessant ist auch der Passus dass die RB44 dann barrierefrei wird, es ist ja nicht so dass sie es jetzt schon wäre!?
Das nicht barrierefrei trifft ja wohl eher auf die RB2 (Mannh.-Schwetzingen-Karlsruhe) zu, wo teilweise noch n-Wagen fahren.


Gruß
Stefan

von Stef BRN - am 21.12.2016 20:41

Re: S-Bahn Rhein Neckar Los 2 um ein Jahr verschoben

Es geht dabei um die drei neuen S-Bahn-Linien

S 7:    Mannheim – Ladenburg – Weinheim – Heppenheim – Bensheim

S 8:    Mannheim – Schwetzingen – Hockenheim – Graben-Neudorf – Karlsruhe

S 9:    Mannheim – MA-Luzenberg – MA-Waldhof – Lampertheim – Biblis – Groß-Rohrheim
und Mannheim – MA-Neuostheim – MA-Waldhof (– Lampertheim – Biblis)

die eigentlich am 15.12.2019 in Betrieb gehen sollten (als Los 2 Stufe 1). Nun ist als Betriebsaufnahme der 13.12.2020 geplant.


Und es geht um die schon vorhandene S-Bahn-Linie

S 5: Heidelberg – Neckargemünd – Meckesheim – Sinsheim – Eppingen
und Heidelberg – Neckargemünd – Meckesheim – Aglasterhausen

die neu ausgeschrieben wird.

Bei der

S 6: Mannheim – Ludwigshafen – Worms – Mainz

bleibt als Termin der 12.12.2021 (zunächst) bestehen (als Los 2 Stufe 2).

So sieht das geplante S-Bahn-Netz Rhein-Neckar dann (hoffentlich) aus :



Quelle : [www.ausbau-rheinneckar.de]

Viel ändern wird sich am Fahrplan wohl nicht, nur neue Fahrzeuge sind zu erwarten (und vielleicht ein neues Unternehmen).

Interessant ist die Aussage :
"Das baden-württembergische Verkehrsministerium kündigte an zu prüfen, ob einzelne Leistungen in Tagesrandlagen und am Wochenende im kommenden Jahr ausgeweitet werden können."
Das wäre eine echte Verbesserung für die Reisenden auf diesen Strecken.



Und das schreibt [www.morgenweb.de] dazu :

- Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren zum Ausbau der S-Bahn Rhein-Neckar im so genannten Los 2.

- Bis Ende März 2017 haben potenzielle künftige Betreiber Zeit, ihr Angebot abzugeben.

- Das Stuttgarter Verkehrsministerium rechnet damit, dass die Aufgabenträger im Sommer 2017 den Zuschlag erteilen können.

- Erst danach kann der erfolgreiche Bieter und künftige Betreiber mit den Herstellern der S-Bahn-Züge Kontakt aufnehmen.

- In einer ersten Stufe geht es um die Anschaffung von 40 neuen Fahrzeugen.


.

von bassemohluff - am 22.12.2016 13:00
Die modernisierten 425er sind ja für Los 1, welches ja zum Fahrplanwechsel gestartet ist. Dies umfasst bekanntlich nur die Linien S1-S4 und die S33.

Die Fahrzeuge sollen wie in der Ausschreibung beschrieben, Neufahrzeuge sein. Siehe ted.europa.eu

Dort steht geschrieben:
Zitat

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Verkehrsdienstleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für die Allgemeinheit: Personenbeförderung im SPNV im Netz 6b S-Bahn Rhein-Neckar sowie Beschaffung der dafür erforderlichen Neufahrzeuge. Die Aufgabenträger beabsichtigen, zur Förderung des Wettbewerbs optional die Fahrzeugfinanzierung zu übernehmen. Hierzu bieten die Aufgabenträger verschiedene Finanzierungsmodelle an. Bei allen Modellen schließen die Aufgabenträger mit dem obsiegenden Bieter den Verkehrsvertrag.
Modell 1: Nach dem „klassischen Modell“ beschafft und betreibt der Bieter die erforderlichen Fahrzeuge eigenständig.
Modell 2 (Baden-Württemberg-Modell): Der Bieter erwirbt die erforderlichen Fahrzeuge von einem Hersteller und veräußert sie an eine Landesgesellschaft (SFBW) weiter. Die SFBW verpachtet die Fahrzeuge an den Bieter zurück. Zur Finanzierung des Fahrzeugkaufpreises schließt die SFBW mit einer Bank einen Darlehensvertrag. Neben den Aufgabenträgern tritt bei diesem Modell die SFBW als Auftraggeber auf.
Die Vergabeunterlagen enthalten zur angebotenen optionalen Fahrzeugunterstützung detaillierte Informationen. Für weitere Informationen können die Bewerber bereits jetzt eine Teilnahmebroschüre von der in Ziffer I.1) genannten Stelle abfordern.


Desweiteren steht unter Punkt VI.3. noch folgendes zum Fahrzeugeinsatz:
Zitat

5. Auf den ausgeschriebenen Linien sind zwingend Neufahrzeuge einzusetzen. Die Auftraggeber bieten dafür die unter Ziffer II.1.5) beschriebene Finanzierungshilfe an. Das Finanzierungsmodell (BW-Modell) wird in den Vergabeunterlagen detailliert beschrieben. Für weitere Informationen im Teilnahmewettbewerb können die Bewerber eine Teilnahmebroschüre von der in Ziffer I.1) genannten Stelle abfordern.
Beim Modell 2 (BW-Modell) wird neben der unter Ziffer I.1) genannten Stelle die SFBW als Auftraggeberin auftreten. Diese beschafft die Fahrzeuge. Die in Ziffer I.1) genannte Stelle führt das Vergabeverfahren auch für die SFBW durch.


Soviel zu den Fahrzeugen des Loses 2 der S-Bahn Rhein-Neckar.

von GT8NF - am 22.12.2016 13:12
Hiermit dürfte der Einsatz von 425ern mit Klapptrittstufe statt der Stufe für niedrige Bahnsteige gemeint sein.

von Daniel Wottringer - am 22.12.2016 16:28

Re: S-Bahn-Verlängerung nach Zweibrücken

Gehört zwar zum Los 1 der S-Bahn-Rhein-Neckar, passt aber trotzdem zu dem Thema :

SR - 21.12.2016 | 13:19

S-Bahn Homburg-Zweibrücken rückt näher

Das Saarland und Rheinland-Pfalz wollen die Planungen für eine S-Bahn zwischen Homburg und Zweibrücken gemeinsam vorantreiben. Darauf haben sich die Verkehrsminister beider Länder geeinigt. Bis zur fertigen Bahnstrecke ist es allerdings noch ein weiter Weg.

Bei einem Treffen in Zweibrücken kündigten die Saar-Verkehrsministerin und ihr rheinland-pfälzischer Amtskollege eine Entwurfsplanung an. Dazu sollen Kosten ermittelt und Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren erstellt werden.
"Die S-Bahn-Verbindung zwischen Homburg und Zweibrücken ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt, um die länderübergreifende Mobilität zu verbessern", äußerten sich beide Minister.

Die Strecke Homburg-Zweibrücken ist insgesamt 11,1 Kilometer lang. 7,5 davon liegen im Saarland im Abschnitt Homburg-Einöd. Im März 2015 war eine Kosten-Nutzen-Untersuchung für eine S-Bahn-Verbindung positiv ausgefallen. Damals hieß es, dass die Strecke spätestens 2019 in Betrieb genommen werden soll.


Das mit dem "spätestens 2019" wird man wohl auch hier verschieben müssen ! ?

Quelle : [www.sr.de]
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von bassemohluff - am 23.12.2016 14:30
Zur S-Bahn-Strecke Mainz-Mannheim ist beim Rheinland-Pfalz-Takt aber folgendes zu lesen:

"Für die rheinland-pfälzische Strecke Mannheim – Mainz ändert sich am bisherigen Zeitplan nichts: Ab Dezember 2017 kommen dort redesignte und barrierefreie Elektrotriebwagen zum Einsatz, die baugleich zu den S-Bahnfahrzeugen auf den Linien S 1-4 sind. Ab Dezember 2021 werden diese Fahrzeuge durch Neufahrzeuge ersetzt, was dem bisherigen Zeitplan entspricht“, erläutert Dr. Hirschberger.

siehe [www.der-takt.de]

Hoffen wir, dass sich dadurch die Anschlüsse für die Nebenbahnen (ab Frankenthal, Worms etc.) - endlich! - verbessern...

von sirius72 - am 25.12.2016 22:25
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