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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Führerbremsventil, Tw237, Sandhase, GT8NF, Der Regenleisten 0 305, Triebzug 420

OEG Rundfahrt Teil 24 (Ortsdurchfahrt Seckenheim)

Startbeitrag von Triebzug 420 am 28.12.2016 17:26

Hallo liebe Freunde der OEG,

heute fahren wir durch Seckenheim.

Bild 1



Ab Mitte 1984 verkehrten neben den 3 Rastatter 4x-Zügen morgens und mittags die Rastatter Gelenkwagen, jeweils 1 Fahrt Edingen-Mannheim und zurück. So auch am 2.11.88, als ich Tw 81 und 80 kurz vor der Hst Seckenheim Rathaus aufnehmen konnte.


Die nächsten Bilder habe ich am 13.5.72 aufgenommen.

Bild 2



Hz 24/23 in der Hst Rathaus.


Bild 3



Tw 70 mit Zug.


Bild 4



Ein Gt8-Verband.


Bild 5



Ganzzug mit 33/34 und 47/48.


Bild 6



Ein Einbügler-Verband (14.7.01).


Bild 7



Ein Gt 8 (21.5.03).


Bild 8



Tw 81, am 8.7.2005 aufgenommen. So weit ich mich erinnern kann, wurde Tw 81 2005 längere Zeit planmäßig eingesetzt, da Wagenmangel herrschte.


Die nächsten Bilder wurden wieder am 13.5.72 aufgenommen. Damals wurden in Seckenheim die Gleise erneuert. Im Gegensatz zu heute führte man den Betrieb eingleisig weiter. Heute ist so was undenkbar, die RNV stellte, wie bekannt mehrmals in Seckenheim den Betrieb monatelang auf Busersatz um. Die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste spielen offensichtlich keine Rolle.


Bild 9



Tw 74 mit Zug.


Bild 10



Ein Gt8-Verband.


Bild 11



Ganzzug mit 48/47 und 34/33.


Bild 12



Tw 70 mit Zug.


Die nächsten 6 sw-Bilder sind eher Sichtungsbilder. Am 19.8 69 bin ich nach Seckenheim gefahren, um die nachmittags verkehrenden Kurse mit Halbzügen aufzunehmen.

Bild 13



Halbzug 21/22.


Bild 14



Halbzug 39/40.


Bild 15



Ganzzug mit Hz 49/50 und 46/45.


Bild 16



Halbzug 44/43.


Bild 17



Ganzzug mit 33/34 und 40/39.


Bild 18



Ganzzug mit Hz 25/26 und 47/48.


Bild 19



Ein Rastatter Zug, etwa 1973 aufgenommen.


Bild 20



Zug mit Tw 74, im Mai 1975 aufgenommen.


Bild 21



Zug mit Tw 73 (4.7.87).


Bild 22



Tw 75 mit Zug (4.7.87).


Bild 23



Rastatter 4-Wagenzug mit Tw 77 und 76 (16.6.88).


Bild 24



Ganzzug mit Hz 32/31 und 25/26, aufgenommen am 13.5.69. Ein seltenes Bild mit 2 Halbzügen mit Jägermeister-Reklame. Außerdem mit den beiden Halbzügen, die 1970 umnumeriert wurden (in 51/52 und 41/42).


Die nächsten Bilder habe ich am Ortsausgang von Seckenheim am Morgen des 12.8.71 aufgenommen.

Bild 25



Ganzzug mit Hz 47/48 und 33/34.


Bild 26



Halbzug 22/21.


Bild 27



Tw 81.


Bild 28



Tw 65 mit Zug.


Bild 29



Ein Gt8


Bild 30



Rastatter Zug mit Tw 76.


Bild 31



Zug mit Tw 65.


Bild 32



Ein Gt8-Verband.


Bild 33



Ein Gt8-Verband kommt von Mannheim.


Bild 34



Zum Schluß noch ein Gt8 (5.5.95).

Damit möchte ich für heute schließen.
Allen Usern und Lesern wünsche ich ein gutes und hoffentlich friedliches Jahr 2017.

Gruß
Triebzug 420

Antworten:

Saustarke Bilder!!!

Folgende Anmerkungen:


Zitat
Triebzug 420



Ab Mitte 1984 verkehrten neben den 3 Rastatter 4x-Zügen morgens und mittags die Rastatter Gelenkwagen, jeweils 1 Fahrt Edingen-Mannheim und zurück. So auch am 2.11.88, als ich Tw 81 und 80 kurz vor der Hst Seckenheim Rathaus aufnehmen konnte.


Oder kurz nach der Haltestelle Seckenheim OEG-Bahnhof, je nach Sichtweise.
Genauer gesagt, genau dazwischen, an der Stengelstraße ;-)


Zitat
Triebzug 420



Tw 81, am 8.7.2005 aufgenommen. So weit ich mich erinnern kann, wurde Tw 81 2005 längere Zeit planmäßig eingesetzt, da Wagenmangel herrschte.


Genaugenommen vom 31. Mai bis 17. Juli.
Wagenmangel ist relativ, denn Wagen waren genug vorhanden, jedoch durften sie nicht oder nur unter Auflagen eingesetzt werden (RNV6Z 123 - 132)


Zitat
Triebzug 420

Die nächsten Bilder wurden wieder am 13.5.72 aufgenommen. Damals wurden in Seckenheim die Gleise erneuert. Im Gegensatz zu heute führte man den Betrieb eingleisig weiter. Heute ist so was undenkbar, die RNV stellte, wie bekannt mehrmals in Seckenheim den Betrieb monatelang auf Busersatz um. Die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste spielen offensichtlich keine Rolle.


Ja, nur besteht zwischen "gestern" und "heute" ein markanter Unterschied:
"Damals" wurden die Gleise erneuert, "heute" die komplette Hauptstraße mit allem, was darunter liegt, was das fahren darauf äußerst erschwert hätte.

Edith: ich muss mich korrigieren, wenn ich das richtig sehe wurden damals auch mehr als nur die Gleise erneuert. Aber die Zeiten waren andere, mit Sicherheit würde man sowas heute gar nicht mehr genehmigt bekommen. Und dass liegt nicht immer alles im Ermessensspielraum der gerne gescholtenen RNV.

von Führerbremsventil - am 28.12.2016 18:30
Guten Abend Triebzug 420,

das sind wieder ganz tolle Fotos, einfach herrlich.

von Der Regenleisten 0 305 - am 29.12.2016 19:36
Ich würde - aus Kundensicht - dem Triebzug 420 aber beipflichten was die Aussage zu den Baustellen angeht.

Es fällt mir schon auf, dass man scheinbar "gerne" viel SEV fährt. Sei es weil man eh zu wenige Bahnen hat oder sonst was. Jedenfalls scheint derzeit der SEV nach Eppelheim ohne große Not zu laufen. Der SEV für die 24 neulich lief auch lange, ohne dass nur ansatzweise Bauarbeiten zu erkennen waren.

Nicht nur wegen des Umbaus des "Stichs", sondern auch für den Tausch kürzerer Gleisabschnitte wurde mehrere Jahre in Folge für viele Wochen die Sandhofer Strecke gesperrt.

Ein Paradebeispiel ist hingegen die lange Sperrung der Oggersheimer Strecke, nur um einzelne sehr kurze Abschnitte zu sanieren. Die erst Anfang der 90er verlegten Gleise in der Frankenthaler Straße wurden zwar gottseidank noch nicht rausgerissen, aber wohl irgendwelche Kanal und Stopfarbeiten punktuell ausgeführt. Bei der kompletten Erneuerung der Strecke 1991 arbeitete man noch mit Kletterweichen.

Kletterweichen - schönes Stichwort: 2000 war ihr Einsatz auf der unabhängigen Strecke an den Kiesäckern auch kein Problem. Auch 2005/06 bei der Erneuerung der Waldhofstr. nicht. Letztmals konnte man sie bei der Erneuerung am Vogelstang Zentrum 2010 im Einsatz erleben. Inzwischen hat man sie wohl eingemottet.
Denn der Bus für den SEV kommt ja vom unterbezahlten Subheini, der in der Lage ist den Fahrgast bestens zu informieren - sofern dieser grieschich spricht. Die Bahn kann man sich dann sparen - davon hat man eh zu wenige.

In Feudenheim sperrte man für überraschend wenig neun Monate die Strecke. Man hätte mit Kletterweichen und dem ein oder anderen Zweirichter auf der 2 mehr auch zur Kirche fahren können, denn diese Haltestelle wurde überraschenderweise nicht erneuert. Da sperrt man vielleicht nochmal sechs Wochen beim nächsten Fahrzeugengpass....


Mein Lieblings-SEV war aber - wie schon öfter erwähnt - der SEV Oppau 2008, als wegen Bauarbeiten an der Gartenstraße die 3 über den C-Tunnel umgeleitet wurde. Da man den Fahrplan nicht anpassen wollte, kappte man die 3 "wegen Bauarbeiten" an der Eschenbachstraße, wo die Züge dann aufstauten. Die damals noch planmäßig über den C-Tunnel verkehrende 12 fuhr aber dennoch nach Oppau. Als Fahrgast kommt man sich da ziemlich verarscht vor!

Das Top-Beispiel in Sachen "Kundenverachtung" war hingegen erst in jüngster Zeit zu beobachten: Zur Sanierung des Luisenrings sperrte man diesen zwei Jahre in Folge. Was an sich ja schon unsinnig ist. Denn eine Mehrbeeinträchtigung des sonstigen Verkehrs hätte es mit einer durchgehenden Maßnahme nicht gegeben, da die zweite Bauphase ausschließlich unter Tage stattfand.
Die Krönung war jedoch die Sperrung der Rheinstraße in diesem Jahr. Nicht, dass man das ohne Beeinträchtigung des IV - die Rheinstraße ist keine Umfahrung für den Luisenring - auch 2014 oder 2015 hätte machen können, sondern auch dass man den Dalbergtunnel und die Nordbrücke gleich mit gesperrt hat. Man hat so über mehrere Wochen - ohne Not - gleich sechs(!) Haltestellen ersatzlos aufgehoben, ohne dass für den Dalbergtunnel oder die Rheinbrücke ein Sperrungsgrund bestanden hätte.
Den Teil der Maßnahme der wohl amm Wichtigsten gewesen wäre, hat man nicht ausgeführt: Die Haltestelle Rathaus ist nach wie vor nicht barrierefrei.



Sicher wird es da seitens der Stadt auch Vorgaben über Mittelzuweisungen geben, aber ich vermute mal stark, dass die RNV bei den Betriebskonzepten während Baumaßnahmen ein Mitspracherecht hat. Zumindest würde ich mir wünschen, dass man stärker mit dem Fahrgast im Fokus agiert.

von Tw237 - am 31.12.2016 10:20
Zitat
Tw237
Die Krönung war jedoch die Sperrung der Rheinstraße in diesem Jahr. Nicht, dass man das ohne Beeinträchtigung des IV - die Rheinstraße ist keine Umfahrung für den Luisenring - auch 2014 oder 2015 hätte machen können, sondern auch dass man den Dalbergtunnel und die Nordbrücke gleich mit gesperrt hat. Man hat so über mehrere Wochen - ohne Not - gleich sechs(!) Haltestellen ersatzlos aufgehoben, ohne dass für den Dalbergtunnel oder die Rheinbrücke ein Sperrungsgrund bestanden hätte.
Den Teil der Maßnahme der wohl am Wichtigsten gewesen wäre, hat man nicht ausgeführt: Die Haltestelle Rathaus ist nach wie vor nicht barrierefrei.


Ja das sehe ich auch so, die Krönung dabei war ja dann auch noch am Abend des 09.07.2016, als die Strecke eigentlich geperrt war, aber wegen Sperrung des Berliner Platzes durch das Stadtfest Ludwigshafen, dennoch Bahnen über die Dalbergstraße und die Kurt-Schumacher-Brücke umgeleitet wurden.

Hier Wagen 5649 am MVV-Hochhaus an jenem 09.07.2016.

von GT8NF - am 31.12.2016 11:55
Zitat
Führerbremsventil
Ja, nur besteht zwischen "gestern" und "heute" ein markanter Unterschied:
"Damals" wurden die Gleise erneuert, "heute" die komplette Hauptstraße mit allem, was darunter liegt, was das fahren darauf äußerst erschwert hätte.

Edith: ich muss mich korrigieren, wenn ich das richtig sehe wurden damals auch mehr als nur die Gleise erneuert. Aber die Zeiten waren andere, mit Sicherheit würde man sowas heute gar nicht mehr genehmigt bekommen. Und dass liegt nicht immer alles im Ermessensspielraum der gerne gescholtenen RNV.


Ich muss da widersprechen:

Ich sehe auf den Bildern nur, dass das Pflaster gegen Asphalt getauscht und die Gehwege neu gepflastert wurden.

Von weitergehenden Tiefbauarbeiten (Abwasser, Strom, Telefon, Gas, Wasser, etc.pp.)
sieht man nichts und man kann daher auch keine fundierte Aussage dazu treffen.

von Sandhase - am 31.12.2016 16:22
Zitat
Sandhase
Zitat
Führerbremsventil
Ja, nur besteht zwischen "gestern" und "heute" ein markanter Unterschied:
"Damals" wurden die Gleise erneuert, "heute" die komplette Hauptstraße mit allem, was darunter liegt, was das fahren darauf äußerst erschwert hätte.

Edith: ich muss mich korrigieren, wenn ich das richtig sehe wurden damals auch mehr als nur die Gleise erneuert. Aber die Zeiten waren andere, mit Sicherheit würde man sowas heute gar nicht mehr genehmigt bekommen. Und dass liegt nicht immer alles im Ermessensspielraum der gerne gescholtenen RNV.


Ich muss da widersprechen:

Ich sehe auf den Bildern nur, dass das Pflaster gegen Asphalt getauscht und die Gehwege neu gepflastert wurden.

Von weitergehenden Tiefbauarbeiten (Abwasser, Strom, Telefon, Gas, Wasser, etc.pp.)
sieht man nichts und man kann daher auch keine fundierte Aussage dazu treffen.


Ja, das habe ich im ersten Moment auch gedacht, daher ja auch mein Statement zu dem Unterschied von "gestern" und "heute".
Aber irgendwo hinter meinem Ohr hat was gezwitschert von einer 40 Jahre alten Gasleitung oder irgend sowas von der diesjährigen Baumaßnahme, und wenn ich die Zeit zurückrechne kommt das in etwa hin, verbunden mit dem Straßenbelag - somit meine zugegebenermaßen nur "Vermutung", dass "gestern" doch mehr gemacht wurde als nur ein Gleiswechsel.

von Führerbremsventil - am 31.12.2016 18:32
Zitat
Tw237

... Man hätte mit Kletterweichen und dem ein oder anderen Zweirichter auf der 2 mehr auch zur Kirche fahren können,...

.


...wenn man in der jüngsten Vergangenheit ein paar mehr davon angeschafft hätte...

von Führerbremsventil - am 31.12.2016 18:34
Es hat ja 2010 auch gereicht, die komplette 7 damit zu betreiben. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass es an 4-5 Wagen gemangelt hätte, die man braucht um die Einrichter auf der 2 zu ersetzen.

von Tw237 - am 31.12.2016 19:59
Zitat
Tw237
Es hat ja 2010 auch gereicht, die komplette 7 damit zu betreiben. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass es an 4-5 Wagen gemangelt hätte, die man braucht um die Einrichter auf der 2 zu ersetzen.


2010 hat es deswegen gereicht, weil die RNV gerade sieben neue Wagen für den OEG-Betriebszweig bekommen hat, die nach ESBO-Bestimmungen dort noch nicht eingesetzt werden durften und somit "überzählig" waren (und sich ein Sachbearbeiter in der Fahrplanung dafür eingesetzt hat, damit einen Zweirichtungsbetrieb auf der Li 7 mit Kletterweiche zu betreiben).
Und es war nur ein kurzer Zeitraum von zwei Wochen während der Ferien, in denen auf der OEG keine Zugverbände fahren und damit weitere Zweirichter verfügbar waren.

In Feudenheim war die Situation ergo eine andere...

von Führerbremsventil - am 31.12.2016 20:22
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