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Nahverkehr Rhein-Neckar
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12
Erster Beitrag:
vor 7 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 7 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
GT8NF, Der Regenleisten 0 305, Führerbremsventil, E94, Tw237, Das Biergleis, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R.

RNV und Stadt Mannheim stellen autonomen Bus vor

Startbeitrag von GT8NF am 02.01.2017 20:53

Am 06.01. stellt die rnv im Rahmen des Neujahrsempfangs den Prototypen eines autonom fahrenden Bus vor. Dieser soll von ca. 12 -17 Uhr für alle Interessierten um den Wasserturm fahren. Er verfügt über sechs Steh- und sechs Sitzplätze.
Solche Busse sollen voraussichtlich ab Sommer 2017 im Blue Village Franklin eingesetzt werden.

Link: rnv-online.de

Antworten:

Anscheinend hat man aus dem Projekt Spurbus nix gelernt. Die sollen ein paar Schienen legen und gut ist. Die Kapazität für den neuen Stadtteil dürfte mit einer Buslinie nicht abgedeckt sein.

von E94 - am 03.01.2017 20:00
Zitat
E94
Anscheinend hat man aus dem Projekt Spurbus nix gelernt.


Das ist halt die aktuelle Seuche der Zeit mit der autonomen Fahrerei.


Zitat
E94

Die sollen ein paar Schienen legen und gut ist.


...und an welche Strecke anschließen?

von Führerbremsventil - am 04.01.2017 18:44
Abzweig an der Bensheimer Str.?

von E94 - am 04.01.2017 19:12
Zitat
E94
Abzweig an der Bensheimer Str.?


Und alles über das ESTW Käfertal? Mit welcher Zugfolge, wenn es heute schon grad so geht?

von Führerbremsventil - am 04.01.2017 19:54
Ja ja, macht mal. Bis dahin bin ich aber sowas von in Rente.....rotfl :swing:

von Das Biergleis - am 04.01.2017 23:27
Zitat
Das Biergleis
Ja ja, macht mal. Bis dahin bin ich aber sowas von in Rente.....rotfl :swing:


Ich auch. :joke:

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 05.01.2017 00:44
Die Automobilhersteller sind mit dieser Technik schon recht weit fortgeschritten. Es werden in Deutschland einige Autobahnabschnitte dafür ausgerüstet, einfach um Versuchsfahrten durchfürhren zu können.

Ich selbst stehe da sehr kritisch gegenüber.

1. Die Vorstellung das kein Fahrer am Steuer sitzt und Fahrgäste befördert werden ist einfach sehr schwierig. Wobei die Molkenkurbergbahn auch völlig ohne Wagenbegleiter gefahren werden kann. Die Fahrgäste sollen sich im Bus sicher und wohl fühlen, nach dieser Vorgabe werden heute Fahrerlaubnisprüfungen abgenommen. Ohne Fahrer würde beides bei mir nicht zutreffen.

2. Am Ende kostet es Arbeitsplätze und genau das ist die Intention von dem Ganzen. Letztes Jahr fehlten in Deutschland schon 13 000 Omnibusfahre, vielleicht hofft man ja so der Misere die niemand sehen will Herr zu werden.

3. Erinnert mich das Ganze irgendwie an Abott und Costello treffen den unsichtbaren. "Ich sah einen Wagen in dem niemanden, jemanden fuhr". Nur mit dem Unterschied.....man hat sich das nicht vorstellen können.

4. Ein Vorteil beim Individualverkehr ist allerdings, das dadurch natürlich viel weniger Stau entsteht und auch die Unfallgefahr deutlich minimiert wird. Überall wo viele Kraftfahrzeuge aufeinander treffen, auch bei Fahrbahnverengungen entstehen unnötige Verkehrskolonnen wegen fehlerhaftem Verhalten. Durch dieses System wird das deutlich vermindert, weil immer die optimale Geschwindigkeit und der beste Fahrstreifen gewählt wird.

5. Wenn einem alles durch ein System abgenommen wird, macht einem dann das selbst mit dem Kraftfahrzeug zu fahren noch Spaß????

Vielleicht sollte sich die Politik überlegen, wie weit dieser Wahnsinn noch gehen soll. Fortschritt schön und gut, aber vielleicht sollte man einige Berufe auch die des Omnibusfahrers einfach mal attraktiver gestalten. Für junge Menschen macht es keinen Sinn mit einer Firma verheiratet zu sein und nicht mit der eigenen Frau und das eben für wenig Geld. Wenn ich überlege wie viel Millarden Euro hier in neue Technik investiert wird.........da kann man auch einen Beruf attraktiv gestalten.

In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende zusammen.

von Der Regenleisten 0 305 - am 06.01.2017 10:41
Moin,

ich habe vohin diesen "Bus" getestet, einmal um den Wasserturm herum. Die Größe ist mit 3,92 m halt recht klein, dadurch merkt man deutlich, dass das Fahrzeug nur für kleine Erschließungsgebiete ausgelegt ist.
Auch nicht so schön ist die Atmosphäre, denn vis-a-vis ist halt auch nicht die schönste Reiseart (vgl. 4er-Sitz in Zug oder Stadtbahn).
Aber trotz des unebenen Belags rund um den Wasserturm, hat man nichts davon im Fahrzeug gemerkt. Auch hat das Fahrzeug erkannt, wenn ein Mensch davor läuft und hat (sanft) Abgebremst. Auf der "Straße" ist er immer mittig gefahren und ist ganz langsam an die "Haltestelle" herangefahren. Auch war es ungewohnt, in einem von einen Computer betriebenen Bus zu sitzen.

Hier noch ein Bild von dem Fahrzeug:


Noch ein schönes Wochenende.

von GT8NF - am 06.01.2017 14:33
Sorry, ich kann keinen Bus sehen. ;)

von Der Regenleisten 0 305 - am 06.01.2017 17:03
Deswegen steht “Bus“ in Anführungszeichen

von GT8NF - am 06.01.2017 17:42
Zitat
Der Regenleisten 0 305
Die Automobilhersteller sind mit dieser Technik schon recht weit fortgeschritten. Es werden in Deutschland einige Autobahnabschnitte dafür ausgerüstet, einfach um Versuchsfahrten durchfürhren zu können.
.


Fast wortwörtlich habe ich das schonmal in einem Fachartikel gelesen.... von 1971 Daher mache ich mir da erstmal keinen Kopf.

Sich dem Fortschritt in den Weg zu stellen hat zwar nie Sinn gemacht, doch angesichts der Tatsache, dass es nicht einmal so einfach möglich ist ein völlig unabhängiges System wie eine Metro fahrerlos zu betreiben, habe ich so meine Zweifel beim Autonomen Fahren im ÖPNV.
Wäre das autonome Fahren tatsächlich so toll, wie es einem immer verkauft wird, wären fahrerlose Metros wohl deutlich verbreiteter,

von Tw237 - am 06.01.2017 23:19
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