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Nahverkehr Rhein-Neckar
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[ZM] MM: Bahnen sind oft rappelvoll

Startbeitrag von GT8NF am 20.01.2017 08:45

Heute im MM:
die rnv kämpft mit wachsenden Fahrgastzahlen. Die Bahnen sind oft überfüllt, dadurch auch oftmals unpünktlich und sogar ein sog. "Verwaltungszug" wird eingesetzt. Damit setze man alle zur verfügung stehenden Fahrzeuge ein. Außedem geht es um den Stadtbahnverkehr nach Wallstadt, der ja letzen Sommer vorallem Sonn- und Feiertags und Abends, wo es nur noch einen 30-Minuten-Takt gibt und die Bahnen erst ab Ma Hbf fahren.

Hier der Link: morgenweb.de und ein Kommentar dazu morgenweb.de

Antworten:

Bahnen sind oft rappelvoll, manchmal aber auch nicht

Naja, auch rappelvoll ist relativ.
Wir kennen das ja, sobald Otto Normalfahrgast durch die Tür ist, wird nicht mehr weitergelaufen, sondern einfach stehengeblieben. Eine Fahrzeugbauart ohne Türen an Front und Heck fördert dieses Verhalten zusätzlich. Insofern sollte man sich mal überlegen, ob es noch zeitgemäß ist, pro Quadratmeter Bodenfläche vier Personen als Stehplätze anzunehmen. Ich würde immer noch gerne mal einen Großversuch machen, wie es aussehen würde, wenn man eine RNV6 mit 82 sitzenden und 90 stehenden Personen besetzen würde. Weil erst dann ist die Bahn ja wirklich voll :) . Und jeder dürfte natürlich seinen Schulrucksack, Aktentasche, Einkäufe etc. dabeihaben.

Aber jetzt mal ernsthaft, natürlich macht es sich zwischen der Bonifatiuskirche und Käfertal bemerkbar, dass die Fahrten, die bisher in Käfertal endeten, nun auf dem Streckenast zur Stadtbahn Nord fahren.
Da diese auf der Stadtbahn Nord aber (wider den Prognosen der Stadtbahngegner) sehr gut ausgelastet sind, ist dies insgesamt eher ein positives Zeichen. Es zeigt sich aber auch, dass die "Abwanderung" von Umsteigern aus Käfertal auf die Stadtbahn Nord offenbar nicht ganz so groß ist, wie das zuvor angenommen wurde.

Aus eigener Beobachtung kann ich sagen, dass der Verwaltungszug zum Schulschluss oft extrem schwach ausgelastet ist, und dass der planmäßige Folgezug der 5 in Käfertal dann auch noch sehr aufnahmefähig ist. Schwierig wird's vermutlich, wenn die 5 durch irgendwelche Umstände auf ihrem langen Fahrweg sowieso schon verspätet ist und damit natürlich unterwegs mehr Fahrgäste aufsammelt, als es in einem normalen 10-Minuten-Abstand gewesen wären.
Zuvor gabs da noch die 4, die aus LU kam. Durch die unterschiedlichen Linienwege war dann meist nur eine von beiden Linien gestört, und die Fahrgäste hatten zumindest bis Käfertal immer mal wieder eine Verbindung. Da die 5A zur Mittagszeit auch aus der 5 gebildet wird, trifft eine Störung nun beide Streckenäste, sowohl nach Weinheim als auch nach Heddesheim.

Abends gab es schon bisher auf den Überlandlinien einen 30-Minuten-Takt, und somit hat sich abends an der Taktfrequenz nach Käfertal nichts verändert. Allerdings - das stimmt - fahren am Abend sowohl die 5 als auch die 5A vom Hauptbahnhof ab, die Direktverbindung zum Paradeplatz durch die ehemalige 4 gibt es nicht mehr, was für einen Stadtteil wie Käfertal doch ziemlich schade ist.

Die Aussage im Kommentar, "kein anderer Stadtteil" hätte sonntags einen 30-Minuten-Takt ist natürlich gelogen, denn auch Neuhermsheim wird sonntags seit Jahren im Halbstundentakt bedient, übrigens durch Weiterführung der aus Edingen kommenden 5. Offenbar war die sonntägliche Taktreduzierung aber zuvor auch mit Heddesheim so abgestimmt, und vermutlich spart das natürlich auch Kosten für die Gemeinde bzw. für den Rhein-Neckar-Kreis.

Möglicherweise wäre ja eine Variante für den Sonntags- und den Spätverkehr, wie schon werktags die 5 statt als E nach Neuhermsheim als 5A nach Heddesheim weiterzuführen. Damit gäbe es wieder eine Direktverbindung zum Paradeplatz, die man den Neuhermsheimern damit aber abnehmen würde.

von Lokleitung - am 20.01.2017 09:54

Re: Bahnen sind oft rappelvoll, manchmal aber auch nicht

Vielen Dank Ralph,

für den fundierten Kommentar.

Ich habe den Bericht heute nacht auch gelesen - halte die Situation aber nur in Teilen für sooo dramatisch. Morgens sind durch die Fahrten 5/ 5A/ 15 nicht so unähnliche Verhältnisse zum alten Fahrplan - und wenn die Bahnen über die ABB Kreuzung rauschen, sieht man die inhomogene Fahrgastverteilung ziemlich gut. Das Ergebnis eines "Großversuchs" würde mich daher auch interessieren - vielleicht macht pwr vom MM ja einen:-)?

Die Rückfahrten nach Käfertal - insbesondere mittags finde ich kritisch. Ob der einzelne Verwaltungszug seine Wirkung entfalten kann, hängt m.E. davon ab, ob er überhaupt bekannt ist. Im Fahrplan konnte ich ihn nicht finden - vermutlich, weil es leichter ist Unangekündigtes auch wieder unangekündigt zurückzunehmen. Wäre der Zug z.B. am LFG ein Thema - und zum Stundenplan passen, sollte das auch tun:-).

Ich habe mir mal den Haltestellenplan der Langen Rötterstraße erstellen lassen - lustigerweise sind da mittags 6 Züge der Linie 5 nach Käfertal und mit geringfügig anderen Fahrzeiten 3 weitere Züge der Linie 5A. Erst die Kleinbuchstabenerklärungen allerdings machen den Extrafahrplan der 5A zumindest bis Käfertal hinfällig, da die Züge bereits bei der Linie 5 (eine Minute später - als 5A) aufgeführt sind. Und das heißt dann doch nur 10-Minuten-Takt - zwar vergleichbar mit Feudenheim, aber eben für Käfertal/ Wallstadt/ Viernheim/ Heddesheim/ (Franklin). Ich glaube, auch in der App werden (wurden?) die Züge doppelt angezeigt.

Überrascht hat mich, daß erstmals (?) nicht tan sondern pwr so ein Thema beackert - und dann noch mit ziemlicher Deutlichkeit. Natürllch stimmt das mit dem "einzigen Stadtteil" am Wochenende so nicht, blöd ist es aber trotzdem. Die versprochenen großen Verbesserungen für Käfertal durch die Stadtbahn Nord sind jedenfalls weitgehend ausgeblieben.

Grüße
bovbjerg

von bovbjerg - am 20.01.2017 10:37

Re: Bahnen sind oft rappelvoll, manchmal aber auch nicht

Natürlich sind es zwischen der Bonifatiuskirche und Käfertal in der Normalverkehrszeit nur noch halb so viele Züge wie früher. Anders sieht das zu den Hauptverkehrszeiten aus, wenn die 5 im 10-Minuten-Takt nach Weinheim durchfährt und die 5A/15 als "separate" Linie fährt und nicht als Anhängsel der 5. Zu diesen Zeiten ist die Fahrtenzahl gleich geblieben. Die Fahrzeuggrößen aber nicht, denn die bisherigen Doppeltraktionen und RNV8 der Linie 4 gibt es auf der 5A/15 natürlich nicht.

Der Verwaltungszug war ja ein Versuch, die übrigen Züge zu entlasten. Er wurde kurzfristig eingelegt und daher nicht veröffentlicht. Je nachdem, wie ihn der betreffende Kollege angemeldet hat, sollte er aber auf den DFI und in der Start-Info-Äpp angezeigt worden sein. Er fuhr so, dass er ca 2-3 Minuten vor der angeblich am stärksten belasteten Fahrt verkehrte, aber wie gesagt, das sah dann vor Ort meistens halb so wild aus.

Vielleicht lässt sich da noch was anderes machen, die Kollegen arbeiten dran.

Aber z.B. größere Fahrzeuge oder Zugverbände sind ja gerade für die OEG eher dünn gesät, man müsste sie irgendwo anders wegnehmen. Setzt man die Düwags auf den Plankursen ein, dann wird die mangelnde Barrierefreiheit beanstandet. Und wenn sich dann mal der Schulschluss um zwei Minuten nach vorn oder hinten schiebt, dann ist die große Bahn schon weg (oder es kommt erst noch ne kleine vorher, weil sie etwas später ist), und schon treffen wieder zu viele Leute gleichzeitig auf eine Fahrt, und der Nutzen der großen Bahn versandet für die nächsten zwei Stunden irgendwo auf der Rundfahrt.

Das Problem ist schon ziemlich vielschichtig.

von Lokleitung - am 20.01.2017 12:36

Re: Bahnen sind oft rappelvoll, manchmal aber auch nicht

Das mit der Entlastung durch den Verwaltungzug (ein schönes Wort) hatte ich schon so verstanden. Ich denke, die Info ist wichtig - wenn ich weiß, da kommt gleich noch einer (ein leerer), kann ich gelassen an meiner Haltestelle warten. Ansonsten renne ich halt und presse mich lieber in den vollen Zug, als u.U. "eeewig" zu warten.

- der erwähnte Großversuch - wäre das nicht eine Projektidee für RNV/ Schule/ ggf. MM - einfach auch, um die Schüler (soweit möglich) zu sensibilisieren und das Verhalten (soweit möglich) zu ändern?

- wäre es nicht sinnvoll/ möglich, die Zusatzbahn (-en?) zumindest den Schulen/ der Schule bekannt zu machen und mit dem Schulschluss abzustimmen - ggf. auch so zu kennzeichnen (Schülerzug z.B.) - um dann ggf. gezielt auch einen Hochflurzug nehmen zu können?

Grüße
bovbjerg

von bovbjerg - am 20.01.2017 13:56

Re: Bahnen oft rappelvoll - manchmal auch nicht

Zwei Fragen bzw Anmerkungen dazu :

Erstens:
Zitat

Wir haben kein weiteres Fahrzeug, das wir 'reinwerfen könnten.
Für die neue Stadtbahn Nord habe man "der Werkstatt ein zusätzliches Fahrzeug abgerungen", mehr Bahnen stünden nicht zur Verfügung.
In der Hauptverkehrszeit sind alle verfügbaren Fahrzeuge unterwegs.


Bei der RNV-OEG gibt es ja noch ein paar alte Gt8-Düwags. Könnte man nicht einen morgendlichen RNV6-Verband durch einen zusätzlichen vierten Gt8-Verband ersetzen, das würde zumindest zwei zusätzliche RNV6 freischaufeln.
Außerdem ließen sich auch auf der Kombilinie 15/5A einige Züge durch hochflurige OEG-Gt8 ersetzen, um so Fahrzeuge zu gewinnen.
Besser hochflurig als überfüllt - oder ???

Zweitens :
Zitat

Einen 30-Minuten-Takt, wie am Wochenende nach Wallstadt, gibt es sonst in keinen Stadtteil - nicht einmal bei der schwach ausgelasteten Linie 2.
Die Aussage im Kommentar, "kein anderer Stadtteil" hätte sonntags einen 30-Minuten-Takt, ist natürlich gelogen.


Die Anbindung der Mannheimer Stadtteile in den Abendstunden und an Sonntagen ist sehr unterschiedlich:
Viele Stadtteile werden mit 3 Fahrten pro Stunde im 20-Min-Takt bedient.
Der große Stadtteil Seckenheim ebenso wie die kleineren Stadttteile Wallstadt und Neuhermsheim und auch die Gartenstadt haben nur den Halbstundentakt,
Neuostheim hat (mit den Linien 5 und 6) allerdings 5 Fahrten pro Stunde.
Es wäre wohl Aufgabe der Stadtverwaltung und der Politiker hier für eine angemessenere "gerechtere" Verteilung zu sorgen.
Zitat

Auch Neuhermsheim wird sonntags seit Jahren im Halbstundentakt bedient, übrigens durch Weiterführung der aus Edingen kommenden 5.

Da würde sich anbieten, die von Edingen kommende Linie 5 im Halbstundentakt nach Neuostheim durchzubinden und die von Ludwigshafen kommende Linie 6 nach Neuhermsheim statt Neuostheim fahren zu lassen.
Dann hätte Neuhermsheim drei Fahrten pro Stunde und Neuostheim vier Fahrten - und die Anschlüsse in Neuostheim von 5 auf 6 und umgekehrt wären immer gegeben, was bei den bisher unterschiedlichen Takten nicht möglich ist.

Und wenn man die Linie 6 im Halbstundentakt über Neuostheim hinaus bis Seckenheim verlängern würde, dann hätte Seckenheim sogar 4 Fahrten pro Stunde. Das würde allerdings einen Zug mehr auf der 6 erfordern, den jemand bezahlen müsste.
Da sind die Politiker gefragt !

Noch einmal zum 30-Minuten-Takt bei der RNV-OEG:
Der 20-Min-Takt auf der OEG-Rundfahrt der Linie 5 und auf der Linie 5A nach Wallstadt – Heddesheim wird so lange nicht kommen, wie der Rhein-Neckar-Kreis (und die Stadt Heidelberg) ihn nicht bestellen.
In Heidelberg vom Bismarckplatz nach Handschuhsheim wird gegen 20 Uhr von einem 5-Takt (der Linien 5 und 23)
ziemlich abrupt in einen 30-Min-Takt (nur noch Linie 5) übergegangen, auch da wäre ein 20-Min-Takt sicherlich angemessener!
.

von bassemohluff - am 20.01.2017 14:30

Re: Bahnen oft rappelvoll - manchmal auch nicht

Da es ja sozusagen um ein OEG-internes Problem geht, könnte die (Re-) Aktivierung von Hochflurfahrzeugen für die morgendliche HVZ tatsächlich vergleichsweise einfach sein (jedenfalls fahrzeugseitig, weil sie noch da sind. Umläufe sind natürlich ein anderes Thema), durch die geschickte Bildung von Verbänden evtl sogar ohne zusätzlichen Personaleinsatz.

Im Artikel geht es aber wohl eher um die Zeitlage rund um 13 Uhr, wenn die 15 nicht fährt. Zumindest da sollten die Fahrzeuge, welche morgens und nachmittags die 15 bedienen, verfügbar sein. Eine mittägliche Schüler-HVZ gibt es bei der rnv überwiegend nicht. Diese ist im (Groß-)städtischen Verkehr zwar nicht so ausgeprägt, wie auf dem Land, aber scheinbar gibt es doch punktuellen Bedarf. Der Verwaltungszug ist dabei eine gute Sache und muss m. E. auch nicht gesondert kommuniziert werden. Im 10-Minuten-Takt geht man ohnehin nicht gezielt an die Haltestelle. Wenn der Verwaltungszug zur passenden Zeit die Spitze wegfährt, passt es.

von Blumenstraße - am 20.01.2017 18:06
Zitat:
Dabei handelt es sich um ein Reservefahrzeug, das mit einem Mitarbeiter aus der RNV-Verwaltung an der Kurbel vom Hof rollt...

Das mit der Kurbel wäre ein feine Sache, da wären die allermeisten der fahrenden Verwaltungsmitarbeiter nicht abgeneigt...

von Führerbremsventil - am 20.01.2017 18:45

Re: Bahnen oft rappelvoll - manchmal auch nicht

Zitat
bassemohluff
Und wenn man die Linie 6 im Halbstundentakt über Neuostheim hinaus bis Seckenheim verlängern würde, dann hätte Seckenheim sogar 4 Fahrten pro Stunde. Das würde allerdings einen Zug mehr auf der 6 erfordern, den jemand bezahlen müsste.
Da sind die Politiker gefragt !


Seckenheim hat vier Fahrten pro Stunde mit der Linie 5, an Sonn- und Feiertagen zwischen 12 und 19 Uhr.

Basisproblem bei den anderen Schwachverkehrszeiten:
Solange der Kreis nur einen 30-Min-Takt hat geht auf derselben Linie innerstädtisch kein vernünftiger 20er Takt. Außer mit einer zehnminütigen Wartezeit irgendwo im Nirgendwo alle Stunde.

Der Zug mehr auf der 6 müsste ein Zweirichter sein. Und da dann je nach Umlaufgebilde alle Wagen irgendwann mal da raus fahren, müssten alle Umläufe mit Zweirichtern besetzt sein.
Und was passiert am Nachmittag, wenn die 6 auch über Neuostheim zur SAP Arena fährt?


Zitat
bassemohluff
Bei der RNV-OEG gibt es ja noch ein paar alte Gt8-Düwags. Könnte man nicht einen morgendlichen RNV6-Verband durch einen zusätzlichen vierten Gt8-Verband ersetzen, das würde zumindest zwei zusätzliche RNV6 freischaufeln.


Die Reservewagen werden auch so immer wieder im Einsatz gesichtet, wenn nix mehr da ist.

Zitat
bassemohluff
Außerdem ließen sich auch auf der Kombilinie 15/5A einige Züge durch hochflurige OEG-Gt8 ersetzen, um so Fahrzeuge zu gewinnen.
Besser hochflurig als überfüllt - oder ???


Ja und nein. Wie sehen das die Heddesheimer, die seit 1995 ausschließlich niederflurig über die Felder geschaukelt werden?
Die kombinierte 5A/15 fährt ja zumeist außerdem mit Mannheimer GT6N, die braucht man nicht freischaufeln für den Ringverkehr.

von Führerbremsventil - am 20.01.2017 18:58

Re: Bahnen oft rappelvoll - manchmal auch nicht

Zitat
Führerbremsventil
Basisproblem bei den anderen Schwachverkehrszeiten:
Solange der Kreis nur einen 30-Min-Takt hat geht auf derselben Linie innerstädtisch kein vernünftiger 20er Takt. Außer mit einer zehnminütigen Wartezeit irgendwo im Nirgendwo alle Stunde.


Da gäbe es schon Möglichkeiten ohne "zehnminütige Wartezeit irgendwo im Nirgendwo" :
Innerhalb Mannheims den 20 Min-Takt mit drei Zügen pro Stunde,
und wenn der Rhein-Neckar-Kreis (und Heidelberg und Viernheim) nicht mehr als bisher bestellen,
dann ein 40-20-Takt mit zwei Zügen pro Stunde auf der OEG-Rundfahrt der Linie 5.
Solche (unschönen) Stottertakte gibt es ja sonst auch (wie zum Beispiel auf der Linie 5 am Sonntagnachmittag der 10-20-Takt zwischen Mannheim und Edingen).

- - -

Zitat
Führerbremsventil

Zitat
Bassemohluff
Und wenn man die Linie 6 im Halbstundentakt über Neuostheim hinaus bis Seckenheim verlängern würde, dann hätte Seckenheim sogar 4 Fahrten pro Stunde. Das würde allerdings einen Zug mehr auf der 6 erfordern, den jemand bezahlen müsste.
Da sind die Politiker gefragt !


Seckenheim hat vier Fahrten pro Stunde mit der Linie 5, an Sonn- und Feiertagen zwischen 12 und 19 Uhr.

Der Zug mehr auf der 6 müsste ein Zweirichter sein. Und da dann je nach Umlaufgebilde alle Wagen irgendwann mal da raus fahren, müssten alle Umläufe mit Zweirichtern besetzt sein.
Und was passiert am Nachmittag, wenn die 6 auch über Neuostheim zur SAP Arena fährt?


An Sonntagen von 9 bis 12 Uhr und von 19 bis 23 Uhr gibt es da kein Problem (wie auch täglich im Abendverkehr ab 20 Uhr), denn es wären ja die Durchbindungen aus der Linie 5 mit Zweirichtungswagen bis Seckenheim statt bisher bis Neuhermsheim. Bleibt allein die Zeit sonntags von 12 bis 19 Uhr, wo man auf die Verdichter Edingen - Mannheim auf der Linie 5 verzichten könnte.

Die Verdichtung zwischen Neuostheim und Seckenheim in den Abendstunden und an Sonn- und Feiertagen würden wohl auch zur Fahrplanstabilität auf der OEG-Rundfahrt der Linie 5 beitragen, weil dann die Buslinie 628 viel entspannter zwischen Seckenheim und Schriesheim pendeln könnte und nicht mehr Verspätungen auf die Linie 5 übertragen würde.
(Auch die Busfahrpläne der Seckenheimer RNV-Buslinien 40 und 43/46 ließen sich flexibler gestalten, wenn Seckenheim in den Schwachverkehrszeiten besser angebunden wäre).
Das ganze hätte also mehrere Vorteile !

Zitat
Führerbremsventil
Und was passiert am Nachmittag, wenn die 6 auch über Neuostheim zur SAP Arena fährt?

Das ist wohl das einzige Problem bei diesem Vorschlag mit ansonsten vielen Vorteilen.
.

von bassemohluff - am 22.01.2017 10:00

Re: [ZM] MM: Bahnen sind oft rappelvoll - Link zu DSO

Auch bei DSO hat die Meldung zu - wie ich finde - lesenswerten Beiträgen geführt.
[www.drehscheibe-online.de]

von bmstrab - am 22.01.2017 16:41
Läuft das Cross-Border-Leasing eigentlich noch?

von Sandhase - am 22.01.2017 17:10

Re: Bahnen oft rappelvoll - manchmal auch nicht

Zitat
bassemohluff

Das ist wohl das einzige Problem bei diesem Vorschlag mit ansonsten vielen Vorteilen.
.


Nein, es gibt noch viele probleme mehr (die den Fahrgast vielleicht nicht interessieren, den Betriebsablauf aber massiv erschweren).
Das Ganze ist ein sehr komplexes Thema, und wenn nicht alle Beteiligten an einem Strang ziehen, weil verschiedene individuelle Interessen (finanzieller Art) im Vordergrund stehen, dann wird das nicht einfacher.

von Führerbremsventil - am 22.01.2017 18:32
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