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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 8 Monaten, 4 Wochen
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Tw237

[PT] Interrail 2016, Teil 21: Der letzte Tag in Lissabon (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 26.01.2017 21:17

Mahlzeit,

nun war auch schon mein letzter Tag in Lissabon gekommen. Eigentlich wollte ich auch nochmal nach Almada oder Sintra. Da mir da aber wohl nichts weg läuft, beschloss ich, mir das für das nächste Mal aufzuheben, das ich zumindest anstrebe.

Plan war es, nochmal möglichst viel mit Zweiachsern zu fahren. Die Fahrten sind echt ein unvergessliches Ereignis. Wenn die Wagen unter Knarzen und Verwindung des Wagenkastens die steilen Strecken emporsteigen und sich durch enge Kurven drücken, die selbst den Entwicklern von Meterspur V200&E10 bei LGB den Schweiß auf die Stirn treiben würde.




Erste Anlaufstelle war die Schleife Estrela





Ausfahrt eines Wagens dort.







Wenig weiter die Strecke entlang. Die Verbindungsstrecke zwischen 25E und 28E ist noch gleismäßig erhalten, aber auch abgetrennt.





Statt der Straßenbahn ist nun reger Busverkehr zu beobachten.




Die folgenden Bilder entstanden im Verlauf der Linie 25E:










Es wurde nochmal etwas wärmer als an den Vortagen. Und wie in Porto konnte ich nun so langsam die Weste auspacken und T-Shirt tragen. Kein Vergleich dazu, dass ich einige Tage später in Paris nochmal die Winterjacke auspacken musste.









An der Haltestelle S. Joao Da Mata konnte man einst auch geradeausfahren. Reste sind jedoch keine mehr zu erkennen.











Entlang einer schon lange abgebauten Strecke begab ich mich zum Rato, wo derzeit auch die gelbe Linie endet.
Von der Strecke in der S. Bento ist nichts mehr zu finden.






Am Rato stieß ich auf die vor einiger Zeit komplett sanierte Strecke nach Campolide, die jedoch nicht wieder in Betrieb ging.





Wäre sicher auch mit Straßenbahn ein schönes Motiv. Das wird es trotz betriebsfähiger Strecke wohl so schnell nicht geben.






Lt. Schwandl ist die Strecke von der Escola Politecnica(Strecke der 24 nach Campolide) zum Elevador de Santa Justa als „richtig stillgelegt“ definiert. Die kurze Strecke mit einer Blockschleife am Ende macht zumindest vom Fahrbahnbelag her einen recht frischen Eindruck. Sie ist ans Netz angeschlossen und mit Fahrleitung versehen. Wohl auch zur Versorgung des Elevadors.





Blick vom Elevador auf die Stadt






Der Elevador von unten her gesehen.







Das alte Fährterminal nahe der Praca do Comercio. Mit Eröffung der Salazar-Brücke hat es sicher an Bedeutung verloren.





Blick in den verschlossenen Innenraum







Die derzeit stillgelegte Strecke von der Praca do Comercio zur Alfandega würde in dieser Schleife enden. Die Sanierung des Platzes beinhaltet aber scheinbar die Straßenbahn, wie die Baustellentafeln vermuten lassen.








Von der Alfandega ging die Strecke früher weiter zum Bahnhof Santa Apolonia. Die in den 90ern stillgelegte Strecke ist teilweise noch erhalten. Eine Wiederinbetriebnahme ist angeblich angedacht.







Zum Bahnhof kann man hier jedoch auch durch die malerischen Gassen gelangen.






Ich machte mich noch etwa auf das Stadtgebiet fußläufig zu erkunden und noch einige interessante Metrostationen zu besuchen.


Dabei wagte ich auch Blicke in weniger touristisch geprägte Gegenden.






Der Mannheimer wird auf dieser Aufnahme unschwer die iberische Interpretation von Jungbusch, Neckarstadt, Schönau, Rott und Vogelstang erkennen: Alle No-Go-Areas auf einem Bild vereinigt!





An einem leicht verfallenen Haltepunkt mit niveaugleichem Überweg erwischte ich noch diese „S-Bahn“ nach Sintra.




Wie schon in den letzten Berichten angedeutet, habe ich auch große Freude an der Metro gefunden, die interessant und nutzerfreundlich zugleich ist.
Auch wenn leider nur noch Neumaterial anzutreffen ist, so muss ich sagen, dass die alten Lisabonner ML7-Züge für mich mit die schönsten Metros sind, die es gibt: [1.bp.blogspot.com]


Es soll sogar noch einen Museumszug geben. Gerne würde ich ihn mal im Einsatz erleben.







Alle Stationen sind abweichend künstlerisch gestaltet. Insbesondere die neueren Stationen sind besonders beeindruckend.
Hier die Station Olaias im Sperrengeschoß


Und hier die Bahnsteigebene:










Soviel für heute!

Alla hopp!

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