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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 9 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
jo-ke, Tw237, Lokleitung

Maße und Pläne vom Verbandstyp

Startbeitrag von jo-ke am 18.02.2017 22:25

Kann mir jemand entsprechende Pläne geben?

Antworten:

Von dem hier zwar nicht, aber da steht ja (noch) ein Original in Rheingönheim.

Von den Wagen mit Zentralfahrschalter hätte ich was:



von Tw237 - am 19.02.2017 08:08
Das hilft

Danke...

von jo-ke - am 19.02.2017 17:31
Jetzt könnte ich noch ein paar Innenaufnahmen gebrauchen und entsprechende Fotos von Schildern....

von jo-ke - am 23.02.2017 04:57
Da kommts auch immer drauf an, welche Bauserien du willst. Da gabs ja teils erhebliche Unterschiede

von Tw237 - am 23.02.2017 08:42
vermutlich wird es der 59 werden, bin im Moment aber noch offen

von jo-ke - am 23.02.2017 13:04


von jo-ke - am 24.02.2017 07:04
Da hast du ja schon schnelle Fortschritte erzielt....

Aber einige Kleinigkeiten hätte ich da noch:

- Den (Bus?)-Scheinwerfer bekam der 59 erst als Arbeitswagen. Im Linienbetrieb hatte er noch den großen, aufklappbaren. Kleine Scheinwerfer hatten ansonsten nur die Wagen mit Zentralfahrschalter um 1960 erhalten. Die waren aber etwas anders und hatte eine Art kleine "Kappe".

- Auf Höhe der Fensterholme gibt es noch einige Deckleisten

- Die Dicke Regenrinne war für die MA/LU-Verbandstypen charakteristisch. Im Gegensatz zu Freiburg jedoch umlaufend mit gleicher Höhe.

- Schluss/Bremslicht wirken etwas klein. Die waren erheblich größer und hervorstehender als beim Düwag.

- Die Alu-Fensterfassungen waren gefühlt etwas breiter.


Ansonsten steht ja (noch) der 62 in Rheingönheim im Betriebshof. Einge Details wie Deckleisten, Fassungen, Regenrinnen, Dachaufbauten, Fahrwerk usw. kann man da noch gut entnehmen.

- Die Fassungen der Türfenster kommen hin, waren jedoch nicht aus Alu, sondern aus schwarzem Gummi.

von Tw237 - am 24.02.2017 08:42
Wenn ich auch noch ein ganz klein wenig kritisieren darf,

Die Schluss- und Bremsleuchten wollte ich auch erwähnen. Sie waren deutlich größer, auch größer als die Bosch-Leuchten der Düwags. Und der Kunststoff sah ohne Ausleuchtung immer irgendwie aus, als habe sich das Dunkelrot durch die Hitze der Glühlampen schwarzbraun verfärbt. (Übrigens bei beiden Leuchten, die unterschieden sich farblich praktisch nicht).

Die seitlichen Blinker bestanden aus rot angemalten Glühbirnen mit kleinen "Dächern" aus Gummi oder Blech darüber. Sie waren also nicht halbrund wie an den Düwags, sondern komplett rund.

Die Wippe der Stromabnehmer mit den einfachen Schleifleisten war seitlich an den Auflaufhörnern gerade und nicht abgerundet wie in den meisten anderen Städten, diese Form war sehr charakteristisch für MA und LU.

Das Ziel im hinteren Führerstand war von innen nicht sichtbar :)

Aber im Übrigen ein sehr geiles Projekt, gefällt mir.

von Lokleitung - am 24.02.2017 10:35
Zitat
Lokleitung
Aber im Übrigen ein sehr geiles Projekt, gefällt mir.


Ja, gell. Wäre vielleicht kein fehler, wenn der 62 von der Liste der zu verschrottenden Fahrzeuge runter käme.

Ähnliches gilt natürlich für das Fahrgestell des Holzaufbauwagens 174 Bj. 1913, das nach derzeitigem Stand auch im Schredder landen soll.



Hier noch ein Detailbild von der Seite, auf der man den Blinker besser erkennt:



Scheinbar hatte man in einzelnen Wagen in den 50ern schon Seitenfilme erprobt.

von Tw237 - am 24.02.2017 12:05
Der Seitenzielfilm dürfte ein Einzelfall gewesen sein.
Ich kann mich nicht erinnern, sowas je live oder auf Fotos von einem Stahlbauwagen gesehen zu haben.
Möglicherweise war es ein Test im Vorgriff auf die Bestellung der Gelenkwagen.


Ein solches eingehängtes Linienschild wie auf dem Bild, aus ca 4-5mm dicker Pappe mit einem Holzrahmen, dessen Eckverbindungen fein auf Nut und Feder geschreinert sind, hat bei mir zuhause überlebt.


In die Ludwigshafener Stahlbauwagen (möglicherweise auch nur in einige davon) wurden gegen Ende der 1960er-Jahre in den Fenstern die Halterungen aus Gussaluminium für die auch in den Düwags üblichen, langformatigen Steckschilder aus Holz bzw. Kunststoff eingebaut. Ich glaube mich zu erinnern, dass es auch Züge gegeben hat, bei denen im Triebwagen Steckschilder und im Beiwagen Hängeschilder angebracht waren.

von Lokleitung - am 24.02.2017 12:41
Vielen Dank. Das hilft weiter.

Könntest Du mir das Seitenschild fotografieren und die Maße dazu geben.

Ich mache jetzt allerdings erst mal eine Pause. Geht dann erst später weiter damit.

Hier mal ein Bild von allen bisher erstellten Fahrzeugen:



von jo-ke - am 24.02.2017 18:49
Ich hab mal schnell ein Telefonbild gemacht. Die 21mm beziehen sich nicht auf den Haken, sondern auf die Breite der Holzleisten. Dicke der Leisten ca 12mm.

PS. Deine Bilder sind derzeit häufig nicht sichtbar.




von Lokleitung - am 25.02.2017 08:28
Das hilft. Danke. Jetzt müsste ich nur noch wissen, welche Haltestellen bei dem Schild der Linie 5 aufgeführt waren. Kümmere ich mich nach meinem Urlaub drum.

Mit den Bildern ist derzeit ein webspace Problem. Mein Account ist voll bis obenhin, Daher auch fast keine Busbilder von mir.
Ich verlinke auf ein Renderforum. Dort liegen sie in einer Datenbank. Das kann Probleme beim Direktverlinken machen.

von jo-ke - am 25.02.2017 09:05
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