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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 1 Woche
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Tw237

[BG/RO] Interrail II - Teil 12: Mit dem Zug von Sofia nach Bukarest(mB)

Startbeitrag von Tw237 am 14.04.2017 10:04

Mahlzeit,

nach der vierten Nacht in Sofia stand auch schon wieder die Weiterreise an. Auf dem Plan stand Bukarest.






Eine große Auswahl an Verbindungen hatten wir naturgemäß nicht. Da unser Zug bereits um 8:40 fuhr, waren wir tatsächlich mal die ersten beim Frühstück.





Wir waren schon auf alles vorbereitet. Im Gedanken daran, dass wir nun 12 Stunden in einem ähnlich gepflegten Zug wie auf der Hinfahrt verbringen würden, hatten wir Futter, abgefülltes Leitungswasser zum Händewaschen, Seife und eine Rolle Klopapier eingepackt und Akkus geladen.
Positiv überrascht waren wir von einem gepflegten rumänischen Großraumwagen mit Klimaanlagen und Steckdosen.
Wer Abteil gebucht hatte, saß wieder im y-Wagen :-P






Während der Fahrt ganz geschlossene Türen werden auch maßlos überbewertet.



Natürlich ist auch hier die Eisenbahn weitestgehend am Ende. Die Geschwindigkeiten sind gering, das Netz verschlissen.
Und je weiter man von Sofia weg kommt, desto geringer wird auch die Nachfrage. Mal so zum Vergleich: Für die Strecke Sofia-Bukarest benötigt der Zug 12 Stunden, wovon er drei alleine zwecks Grenzkontrollen und Traktionswechsel herumsteht. Gurgel nennt für die gleiche Strecke mit dem Auto 5-6 Stunden.
Hier besteht ganz klar noch Optimierungsbedarf.

Uns als Interrailern, die die Strecke nicht alltäglich fahren müssen, kann das egal sein.

Wir können aus unserem klimatisierten Wagen schauen und die Landschaft genießen, die einiges zu bieten hat.

Hier nun einige Eindrücke von der Fahrt:

































Men @ work










Zwischenzeitlich war mal etwas Action, als ein Reisender abgeführt wurde.
Wer im Fratzenbuch die Seite „Tatoofrei“ kennt, weiß sofort, worum es geht! [www.facebook.com]









Am späten Mittag erreichten wir die rumänische Grenze, wo von der bulgarischen Ellok auf eine rumänische DiLo umgepannt wurde.
Weit über eine Stunde standen wir hier. Es war mal wieder dasselbe Spiel wie immer. Pässe einsammeln, bearbeiten, austeilen. Danach war ich kurz Franzose, bis ich den Grenzer aufgeklärt hatte, dass er mir den falschen Pass gegeben hat.





Die Grenzer tragen hier T-Shirts/Hemden mit der Aufschrift „Border Police“.
Die Uniform mit knappem Rock und den hohen Schuhen ist auch echt. Dabei hieß es immer, dass die Uniformen aus den Fetisch-Pornos Fake seien….






Da kam unsere neue Lok mit dem Gegenzug.













Mit der Donau wird die bulgarisch-rumänische Grenze überquert.







Auf rumänische Seite wurde der Zug wieder Opfer der Grenzer, die uns einen längeren Aufenthalt bescherten. Genug Zeit, sich unseren Zug mal von außen anzusehen.
Hier unser Wagen. Das blaue Design der Rumänen gefällt mir ausgesprochen gut. Da könnte sich die DB mit ihren einfallslos weiß lackierten IC-Wagen mal ne Scheibe abschneiden.





Man kann sagen was man will, doch ein internationaler Fernreisezug mit zwei Wagen ist sehr modellbahngerecht, passend zu den hiesigen Bahnsteiglängen.
Gerade für Liebhaber der großen Größen wie mich eine feine Sache.







Der Bahnhofshund






In Vidin hatten wir ohne erkennbaren Grund wieder einen längeren Aufenthalt. Dabei konnte ich den Fahrgastwechsel des Zuges gegenüber ausgiebig beobachten.
Dass man hier die Gleise fahrgastfreundlich auf direktem Wege kreuzen kann empfinde ich als extrem erfreulich.
Bei den CFR-Geschwinidigkeiten ist das Risiko auch vergleichsweise gering.





In Bukarest angekommen bezogen wir unser Hotel in der Altstadt. Mit diesem Bild schließe ich den Bericht für heute ab.


Alla hopp

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