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Nahverkehr Rhein-Neckar
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vor 4 Monaten, 1 Woche
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Tw237

[GTH] Mit dem G4 durch Gotha und den Thüringer Wald(mB)

Startbeitrag von Tw237 am 14.05.2017 13:01

Mahlzeit,

gestern stand mal wieder ein Wochenendausflug auf dem Programm. Dieser sollte mal wieder nach Gotha führen, wo ich auch schon zwei Jahre nicht mehr war.

Anlass war eine privat organisierte Sonderfahrt, zu der ich eingeladen wurde.
Da der Veranstalter es mir gestattete mit Hofstaat anzureisen, machten sich die RNLF-User HSB 257 und Hummelchen mit mir auf den Weg nach Thüringen.




Zu nachtschlafender Zeit (6:32) bestiegen wir den Berlin-ICE.

Für nur acht Euro konnten wir unsere Tickets in die Fürst Class upgraden, was - wie sich später noch herausstellen sollte – gut angelegtes Geld war. Das Frühstück gabs dafür dann nur von Yourmas.




In Gotha angekommen, waren wir zu spät für den Baustellenpendel zur Sonderfahrt, da der Zug trotz fahrplanmäßigen Schritttempos seit Eisenach fünf Minuten Verspätung einfahren konnte.
So blieb ein Moment um dieses Foto der Stadtwerke-Dortmund-Frau 60 zu machen.





Die Fahrerin des Folgezuges wusste schon bescheid und nahm uns zur Huttenstraße mit, wo wir die Sonderfahrt besteigen konnten.













Nachdem uns G 4 215 aufgenommen hatte, setzten wir unsere Fahrt zum Betriebshof fort.






Dort wurde zu einer Führung eingrückt.




Da wartet noch Arbeit…






Der Ur-Gothawagen. Die Verwandtschaft zum LOWA-Wagen ist noch erkennbar.







Tw 306 hatte einen Unfall und wird wohl zeitnah das Zeitliche segnen.




Ähnliches gilt für 522, für den der Busbetreiber Steinbrück schon das Ende bedeutete. Nur eben anders, als Steibrück sich das gedacht hat.
Mit 522 und seiner Arbeitswagenlackierung hat es immerhin den unansehnlichsten der vier Wagen getroffen. Er soll jetzt Lagerraum werden.
Die drei anderen laufen noch, wobei derzeit aufgrund der Bauarbeiten nur einer täglich zum Einsatz kommt.






Ein geiles Teil ist dieses Verschubgerät. Es ist ein altes Tatradrehgestell mit Batterien bestückt, um damit die Wagen zu verschieben.






Nebenan steht der HTW 56






Im Freien steht auch noch der letzte Mannheimer Sechsachser, ein Baujahr ´67. Leider wurde der Wagen mit den Übersetzfenstern samt diesen verschrottet.





In den Seitengebäuden des Betriebshofes befindet sich noch ein Ausstellungsraum mit einer Modellbahn.





Die Leitstelle der TWSB






Dann setzten wir unsere Fahrt fort. Erst zum Krankenhaus






Dann weiter Richtug Tabarz, das nun Bad Tabarz heißt:




















An der Marienglashöle wurde in die Waldgaststätte eingekehrt, während G4 215 unten in der Ausweiche wartete.








Ankunft in Bad Tabarz. Daneben wartet die Partybahn.








Eine der berühmtesten Fotostellen – Die Russenbrücke






In Waltershausen





Am Gleisdreieck begegnete uns wieder der Monnemer 508.





Zum Abschluss der Fahrt machten wir noch einen Abstecher zum Ostbahnhof, eher wir den 215 an der Huttenstraße wieder verließen.

Es war eine sehr schöne Sonderfahrt gewesen mit interessanten Einblicken und netten Gesprächen. Nochmal vielen Dank an den Veranstalter :-)





Da wir noch etwas Zeit auf unseren Zug hatten, nutzten wir die Zeit für ein Eis in der Gothaer Altstadt. Dort warteten wir auch den stärksten Teil des inzwischen einsetzenden Regens ab.




Nachdem sich der Regen einigermaßen gelegt hatte, machten wir uns zu Fuß zum Bahnhof auf.





Man beachte das Spritzwasser.

An der nächstgelegenen Haltestelle am gesperrten Gegengleis stellten wir unsere Taschen ab und warteten auf die zu fotografierende Straßenbahn. Da standen also drei Leute. Zwei mitfahrwillige Fahrgäste folgten eher dem Herdentrieb als dem Schild „Hier keine Abfahrt, Abfahrt vom Gegengleis“.
Die Bahn fuhr also durch und die beiden begannen ihr vergeblich hinterher zu laufen. Was man mit einfachem herumstehen alles so anrichten kann… :-P





Am Bahnhof angekommen konnten wir noch diesen DILDO bei der Fahrt in die Abstellung beobachten.

Und bevor hier wieder die Wahl“fisch“-Diskussion losgeht, möchte ich noch kurz auf die Laienhaftigkeit dieses Begriffes eingehen.

Schließlich haben die Baureihen ja alle eine Herstellerbezeichung, die eine Abkürzung darstellen, so:




643 = TALENT (Talbot Leichter Nahverkehrs-Triebwagen)

620/622 usw… = LINT (lLeichter Innovativer NahverkehrsTriebwagen)

429 = FLIRT (Flinker Leichter Lnnovativer Regional-Triebzug)

Stadler DOSTO = KISS (komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug)

628 = BUMS (Bequemes UnterMotorisiertes Schienenfahrzeug)

Und so ist der 641 der DILDO (DieselLeichtbautriebwagen für Doppeltraktionsbetrieb ohne Oberleitung)

Einen anderen Hintergrund hat das nicht ;-)





Mit diesem Bild von der Rückfahrt schließe ich den Bericht ab. Der APS war verfügbar, wenn auch nicht die geforderten Flammkuchen.
Vielleicht sollte die DB mal erfassen, was die Fahrgäste bestellen, auch wenn es „aus“ ist, damit man die Speisewagen mal nachfrageorientierter bestücken kann. Denn in Dingen, die „aus“ sind, dürften die größten Umsatzverluste der Bordgastronomie liegen.


Die zweite Klasse war derweil von alkoholisierten Fußballfans besetzt, die man hörte und roch. Auch der Speisewagen war voll davon. Damit hatten sich die 8 Euro fürs Upgrade echt gelohnt.
Einziger Wehrmutstropfen waren die Leute in der Sitzgruppe vor uns, die immer wieder Tonträger mit übler Akustik abspielten, sich aber weigerten, dies zu unterlassen. Hier hätte ich mir dann mehr Engagement des Bordpersonals gewünscht. Gerade in der ersten Klasse!

Wenn gerade keine Beschallung stattfand, war die Fahrt sehr angenehm, wobei wir gegen 0 Uhr noch erfuhren dass das Bordrestaurant mit Leckereien wie frisch gezapftem Bier wartet und der DSG-Schaffner aus Stuttgart kommt. Später wurde mit einer Dudelmelodie durch die Lautsprecher den Fahrgästen bekannt gegeben, dass Norman von der Dienststelle Stuttgart nun Geburtstag hat!

Nochmal alles Gute an Norman von der Dienststelle Stuttgart und vielen Dank für das Vormelden der S2, die mich dann zügig und zuverlässig von Heidelberg nach Mannheim brachte.

In Mannheim kam ich auf meinem Lieblingsgleis, dem Gleis 1 an, an dem ausnahmslos jeglicher Reisezugverkehr abgewickelt werden sollte.

Fast schon Bahnsteiggleich konnte ich am Vorplatz die OEG boarden, die mich zum Klinikum brachte, wo direkter Anschluss an die „4 gewinnt“ zur Feuerwache bestand.

Soviel für heute…

Alla hopp!

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