Interpretation: Durch jede Stunde

Startbeitrag von S.Jiang am 04.05.2013 16:15

Gottfried Benn:
Durch jede Stunde –

Durch jede Stunde,
durch jedes Wort
blutet die Wunde
der Schöpfung fort,

verwandelnd Erde
und tropft den Seim
ans Herz dem Werde
und kehret heim.

Gab allem Flügel,
was Gott erschuf,
den Skythen die Bügel
dem Hunnen den Huf -,

nur nicht fragen,
nur nicht verstehn;
den Himmel tragen,
die weitergehn,

nur diese Stunde
ihr Sagenlicht
und dann die Wunde,
mehr gibt es nicht.

Die Äcker bleichen,
der Hirte rief,
das ist das Zeichen:
tränke dich tief,

den Blick in Bläue,
ein Ferngesicht:
das ist die Treue,
mehr gibt es nicht,

Treue den Reichen,
die alles sind,
Treue dem Zeichen,
wie schnell es rinnt,

ein Tausch, ein Reigen,
ein Sagenlicht,
ein Rausch aus Schweigen,
mehr gibt es nicht.
Also hallo Leute:)
ich muss eine Lyrikarbeit schreiben und habe nun aus Zufall diese Gedicht ausgewählt, weil ich sowieso nichts von Gedichten verstehe^^
Also ich brauche in folgenden Punkten eure Unterstützung:
Aufbau (Stil: Sprache,metrum, Rhythmus,Reim,Bilder,Methaphern,Sympole)
Thema: Motive...
Und wirkung und deutung wäre sehr hilfreich.
ich verstehe dieses Gedicht überhaupt nicht, also ich weiss nur dass es historisch, kulturell und religiös geprägt ist.
Also Leute ich wäre euch wirklich dankbar, wenn ihr mir bei der Interpretation helfen würdet.

Antworten:

ich wäre froh, wenn das alles mit email geregelt wird

von S.Jiang - am 04.05.2013 16:18
Hallo ist da jemand

von S.Jiang - am 05.05.2013 14:18
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von G.Noter - am 21.05.2013 18:38
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