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Informationen zum Thema:
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Gottfried-Benn-Forum
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sphairon, FBS, AE, anka, Klaus Burckhardt, Andreas Voßgrag, brunetti lucia

astern gedichte

Startbeitrag von brunetti lucia am 07.03.2006 19:31

hallo bitte um hilfe wegen gedichte und interpretation uber die dichte astern

bitte bitte bitte hilfe

Antworten:

die des alten Werden?

von Sphairon - am 07.03.2006 21:57
EINSTELLEN!

von FBS - am 08.03.2006 10:13
Hehe, der Grösste [Dichter XX Jahrhunderts] ist ja huldvoll!
Kann die Liebe Sünde sein? (das ist aber von der grössten Sängerin der dreissiger Jahren*)

P.S. Fräulein Brunetti, suchen Sie wirklich eine Antwort? Lesen Sie Mörikes "Um Mitternacht" (und, wenn Sie wollen "Lungo l'Affrico") dann schreiben Sie noch einmal.

von Sphairon - am 08.03.2006 10:43
Astern - schwälende Tage,
alte Beschwörung, Bann,
Die Götter halten die Waage
eine zögernde Stunde an.

Noch einmal die goldenen Herden
der Himmel, das Licht, der Flor,
was brütet das alte Werden
unter den sterbenden Flügeln vor?

Noch einmal das Ersehnte,
den Rausch, der Rosen du -
der Sommer stand und lehnte
und sah den Schwalben zu,

So flottiert der Text irgendwo im Netz herum, ist sicherlich nicht korrekt.

Viel Spaß mit den dichten Astern
wünscht
AE

von AE - am 08.03.2006 11:02

Godot

Lucia: "hallo bitte um hilfe wegen gedichte und interpretation uber die gedichte astern bitte bitte bitte hilfe"
Sphairon: "die des alten Werden ?"
FBS: " EINSTELLEN ! "
Sphairon : "Hehe, der Grösste [Dichter XX Jahrhunderts] ist ja huldvoll!..."

Das klingt bestenfalls nach Becket- eigentlich aber mehr wie ein gestörter Radioempfang. Für meinen Geschmack existiert ein Unterschied zwischen dem künstlerischen Umgang mit einer Sprache und deren Verschrottung. Im Gottfried-Benn-Forum sollte der Respekt vor dieser Grenze spürbar bleiben.

Grüße

Andreas Voßgrag

von Andreas Voßgrag - am 08.03.2006 12:21

Re: Godot

Lieber Andreas,
ich bringe meine Entschuldigung vor. Man weiss nicht, ob diese Fr. Brunetti ein blossen Nickname oder eine italienische Fraulein ist. Im zweiten Fall, kann man vielleicht ihr helfen.

Gentile signorina Brunetti, uno dei possibili punti di partenza per l'analisi di "Astern" è il suo chiaro richiamo alla tradizione romantica. Le menzionavo il D'Annunzio di "Lungo l'Affrico" perché presenta in modo esemplare il topos del volo raso delle rondini sull'acqua. E le citavo la lirica di Moerike perché vi si trovano altre immagini utili a decifrare la poesia di Benn. Uno dei traduttori italiani di Benn ha rilevato come i verbi al passato nel verso 11 ("stand" e "lehnte") stiano a sottolineare il carattere "nostalgico" della lirica (nostalgia per la tradizione tardoromantica e i suoi topoi perduti; e viene in mente la lirica in cui Benn ricorda come in gioventù avesse in Liliencron il suo lare). Un altro punto di partenza è nel fiore scelto a titolo del componimento. L'aster, con tutta l'umile spontaneità del fiore selvatico, è un fiore estivo. Leggere la lirica collocandola sul piano della significazione simbolica che questo fiore dischiude potrebbe illuminarne efficacemente alcune pieghe. Ecco, nella sua analisi potrebbe partire da qui. La saluto cordialmente.

von Sphairon - am 08.03.2006 13:36
vierte Strophe:



noch einmal ein Vermuten,

wo längst Gewißheit wacht:

Die Schwalben streifen die Fluten

und trinken Fahrt und Nacht.



Gruß KB

von Klaus Burckhardt - am 08.03.2006 17:16

lucky

Ad 1: Diese Namenreihung empfinde ich als persönliche Beleidigung.
Ad 2: brunetti lucia ist vemutlich eine junge Italienerin.
Ad 3: Hatte ich nie vor im GB-Forum Kunst zu produzieren.

von FBS - am 08.03.2006 18:04

Astern

Na, die vierte Strophe ist mir dann beim Herumkopieren wohl total abhanden gekommen - hat aber glaube ich außer Ihnen eh keiner gemerkt. Ich stell' dann hier nochmal eine korrigierte Fassung ein:

Astern

Astern -, schwälende Tage,
alte Beschwörung, Bann,
die Götter halten die Waage
eine zögernde Stunde an.

Noch einmal die goldenen Herden
der Himmel, das Licht, der Flor,
was brütet das alte Werden
unter den sterbenden Flügeln vor?

Noch einmal das Ersehnte,
den Rausch, der Rosen Du -,
der Sommer stand und lehnte
und sah den Schwalben zu,

noch einmal ein Vermuten,
wo längst Gewißheit wacht:
die Schwalben streifen die Fluten
und trinken Fahrt und Nacht.

von AE - am 08.03.2006 18:22

Re: Astern

Wann wurde das Gedicht geschrieben?

von anka - am 08.03.2006 20:46

Re: Astern

1935 oder 1936, in Hannover.

von Sphairon - am 08.03.2006 21:07
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