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Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stäheli, Katrin

Anerkannte Flüchtlinge zwischen Integration und Desintegration

Startbeitrag von Stäheli, Katrin am 28.03.2004 00:21

Anerkannte Flüchtlinge zwischen Integration und Desintegration

Facharbeit Soziologie, Hochschule für Soziale Arbeit Zürich, Dezember 1998

Mahmut Engin Günay und Katrin Stäheli


Vorwort

„Für manche Leute bedeutet Exil, an einem Ort anzukommen, einen Platz zu belegen, darüber den anderen Ort zu vergessen, den man verloren hat, oder derart geringzuschätzen, dass er sich möglichst in Nichts auflöst. Auf der anderen Seite gibt es auch die Leute, die denken, das Exil bestehe im Gegenteil aus dem Verlassen eines Ortes, und deshalb habe der neue Ort, an den man gelangt, keinerlei wesentlichen Bezug zum eigenen Leben. In der ersten Version ist es der vom Glück Begünstigte, der endlich ins Paradies kommt. In der zweiten dagegen ist es der Unglückliche, der aus dem Paradies vertrieben wurde. Für mich ist das Exil weder das eine noch das andere. Wie bei so vielen anderen Dingen im Leben ist es ein Nehmen und Geben, und man hat beides zu akzeptieren, das, was man verliert, sowie das, was neue auf einen zukommt.“ (Macias, 1993, S.139)

[www.blue-wing.ch]üchtlinge.htm

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