Eisenbahnstraße und Hermann-Liebmann-Brücke eröffnet

Startbeitrag von Gerhard Rieskamp am 03.07.2004 13:16

Gleich doppelt Grund zum Feiern hatten die Bürger im Leipziger Osten: Am 29 Juni wurde nicht nur die neue Hermann-Liebmann-Brücke eingeweiht, auch die Eisenbahnstraße erstrahlt in neuem Glanz.

Die baufällige Hermann-Liebmann-Brücke mit ihrem beengtem Verkehrsraum wurde durch einen eleganten und großzügigen Neubau ersetzt. Bei der Gelegenheit erhielt auch die Haltestelle Stannebeinplatz einen Hochbahnsteig mit moderner Ausstattung. Dass der Straßenbahnbetrieb schon seit zwei Tagen lief, tat der Feier keinen Abbruch: Zahlreiche Leipziger besichtigten ihre neue Brücke, und die LVB reisten standesgemäß im geschmückten Leoliner an.

Geradezu erstaunlich ist die Entwicklung der Eisenbahnstraße: Noch vor kurzem vertrieb der Dauerstau Anwohner und Händler aus der trostlosen Straßenschlucht. "Das Sorgenkind Leipzigs" nannte OB Wolfgang Tiefensee sie in seiner Rede treffend. Jetzt präsentiert sie sich ganz neu - auch wenn hier und da noch am Pflaster gearbeitet wurde. Dank der Umfahrung Schönefeld konnte der Autoverkehr deutlich reduziert werden, und so ist nun Platz für Bäume, Fahrradstreifen und Parkbuchten. Die Straßenbahn teilt sich ihre Spur mit dem Straßenverkehr. Sehr schön sind die attraktiven Kap-Haltestellen.

Jetzt steht der zweite Bauabschnitt an: die östliche Eisenbahnstraße bis zum Torgauer Platz. Wärend der Bauarbeiten fahren die Linien 3 und 8 durch die Dresdner Straße. Wenn im November 2004 alles geschafft ist, können besonders die Händler aufatmen, und es bleibt zu hoffen, dass neues Leben in die Eisenbahnstraße einkehrt.

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