Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Oberliga - Thüringen - Handball
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
J.R.56

Wiedergutmachung für den schwachen Heimauftritt in der Hinrunde ist angesagt

Startbeitrag von J.R.56 am 15.02.2006 10:36


Im Vorfeld habe ich mir nochmals den Bericht vom Heimspiel zu gemühte geführt.
Mit einem Blauen Auge sind wir damals an einem Punktverlust vorbei geschrammt.
Am 20. Spieltag stellt sich erneut die Frage ob wir die sehr Heimstarken Bad Blankenburger bezwingen können. Die Verantwortlichen des HSV haben es geschafft, mit entsprechenden „Mittel“, eine schlagkräftige Oberligamannschaft auf die Beine zu bringen. Die Neuzugänge Oertel, Hellwig und Hinz sind zu den tragenden Säulen der Bad Blankenburger geworden. Läuft es bei ihnen, läuft es auch im Spiel der Gastgeber. Im Zusammenspiel mit den drei Tschechen sind sie in der Lage ihrem fanatischen Publikum beste Handballkost zu bieten. Man ist hoch motiviert, dem aktuellen Tabellenführer erfolgreich Paroli bieten zu können.
Im Hermsdorfer Lager ist man sich der Situation bewusst. Bange machen gilt nicht.
Sieben Spieltage vor Saisonende zählt jeder Punkt, um sich rechtzeitig für eine eventuelle Relegation für die RL Südwest zu qualifizieren. Personell, so hoffen alle, darf es keine weiteren verletzungsbedingten Rückschläge geben.

Was in der Liga derzeit alles möglich ist, zeigt der letzte Spieltag. Der HC Suhl, gegen eine stark dezimierte Hermsdorfer Mannschaft im Heimspiel noch unterlegen, knöpfte den zu hause starken Sonnebergern verdient einen Punkt ab, möglich waren sogar zwei. Die Ronneburger verloren deutlich beim Drittletzten in Eisenach und Apolda gewann mit viel Glück gegen den LSV. Auch der Tabellen Zweite Goldbach tat sich beim Letzten, Ilmenau, mächtig schwer.
Es stellt sich die Frage, wie stark oder wie schwach ist die Liga eigentlich.
Vergleiche sind schwer zu finden. Die Sonneberger schlugen sich im Freundschaftsspiel gegen die Coburger gut. Unsere Truppe hat in der Vorbereitung gegen Glauchau (jetzt Abstiegsrunde der RL – Süd) verloren aber beim Turnier in Glinde, gegen nur RL- Mannschaften, den zweiten Platz gemacht (gegen Halle/Glinde/Obisfelde alle im gesichertes Mittelfeld in der RL- Nord). Es fehlt einfach der Vergleich. Vielleicht sind wir nächste Woche etwas schlauer, nach einer gemeinsamen Trainingseinheit mit dem HC Einheit Halle.
Es stellt sich die Frage nach dem Sinn und Zweck diese RL zu spielen. Vom spielerischem ja vom finanziellen mehr schlecht als recht. Meine Recherchen, bezüglich unseres möglichen Gegner in einer eventuellen Relegation (TV Vallendar oder Bad Ems), zeigen bei den Vereinen in der OL Rheinland nur wenig Interesse, sich mit dem Thema gegenwärtig schon auseinander zu setzten, obwohl dort nur noch 4 Spieltage ausstehen. Vielleicht will man sich auch noch nicht öffentlich dazu äußern. Der potentielle Aufstiegskandidat, die HSG Biewer –Pfazel, hat schon 4 Punkte Rückstand auf Platz eins.
Die Quali für eine einheitliche Oberliga steht dort im Vordergrund. Kontakte zu Westkollegen bestätigten mir, dass man nicht mal weiß, was im Zuge eines eventuellen Aufstiegs der Hermsdorfer, für Entfernungskilometer auf einen zu kommen. Vielleicht wachen dann auch mal dort die Verantwortliche auf und denken sachlich über unsere Initiative für eine 6. Regionalligastaffel nach. Einen eigenen Verband wird man sicherlich nicht initiieren können. Ich könnte mir aber gut vorstellen, die Quali in der RL Süd im Kleinen, mit ihren Landesverbänden zeigt es ja, dass drei Verbände (Süd-, Südwest und Nordost oder Nord) auch gut eine grenzüberschreitende 4.Staffel bilden könnten, wie damals mit der Mittelstaffel. Fakt ist, sollte sich in Zukunft nichts ändern, dann sind Sachsen (Glauchau und Dresden werden wohl aus der RL Süd absteigen) und Thüringen, im Männer Regionalligabereich außen vor und werden wohl auch die Exoten dort bleiben, sollte sich nichts zwingend ändern.

Antworten:

noch was informatives zum zweiten Teil meines Artikels

Aufgelesen auf der Web-Seite des TV 1861 Bas Ems e.V.

Auf- und Abstiegsregelung der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Zwischen zwei und vier Plätzen sind zu vergeben
Die rheinländischen Handball-Teams der Oberliga stehen vor einer alles entscheidenden Rückrunde: Da die Klasse ab der nächsten Saison mit der Pfalz, Rheinhessen und dem Saarland zusammengelegt wird, schaffen maximal vier Teams den Verbleib auf der vierthöchsten Ebene. Wahrscheinlich aber weniger.

BAD EMS. Auch wenn es Trainer Thomas Schmidt vom TV Bad Ems vielleicht nicht ganz so gerne hört, weil er sein Augenmerk auf die alte Floskel richtet, von Spiel zu Spiel schauen zu wollen: Die Frage, welche Teams aus dem Rheinland sich nach Abschluss der laufenden Runde für die neu zu bildende Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland (RPS) qualifizieren, interessiert nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans in den Lagern der potenziellen Kandidaten.

Blick geht nach oben
Grundsätzlich stehen dem Rheinland vier Tickets für die neue Liga zur Verfügung. Die Verteilung hängt aber maßgeblich von der Situation in den oberen drei Ligen ab. Der "günstigste" Fall für die derzeitigen rheinländischen Viertligisten: Wenn kein Team aus der Regionalliga Südwest absteigt und der Rheinlandmeister sich in den beiden Relegationsspielen gegen den Thüringen-Champion - momentan spricht alles für den verlustpunktfreien SV Hermsdorf (22./23. April sowie 29./30. April 2006) - durchsetzt, würden die Zweit- bis Fünftplatzierten der Oberliga das Rheinland in der neuen RPS-Liga vertreten.

Das erscheint aber unrealistisch zu sein. Zumindest was den Abstieg aus der Regionalliga angeht. Denn der hängt natürlich damit zusammen, wer die zweite Liga Süd in den Südwesten verlassen muss. Und da stehen zurzeit mit dem TV Hüttenberg, dem TV Gelnhausen und der TSG Groß-Bieberau drei Vertreter aus hessischen Landen auf den letzten Plätzen, die allesamt der Regionalliga Südwest zugeordnet werden. Was zur Folge hat, das in dieser Klasse neben der SG Werratal, die vor Saisonbeginn ihr Team zurückgezogen hatte, und den beiden weiteren Absteigern für jeden Rückkehrer aus der zweiten Liga ein weiterer Verein den Weg nach unten antreten muss. Schlechte Karten also für die HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch, die damit das Rheinland-Kontingent für die RPS-Liga belastet. Und wenn der Oberliga-Meister in der Relegation scheitert, dann stehen lediglich zwei weitere Plätze zur Verfügung. Was konkret für den TV Bad Ems bedeutet: Er muss zur Sicherheit unter den ersten drei Teams bleiben, um auch in der kommenden Saison im Jahr eins der Neuordnung viertklassig zu bleiben. Doch Fortuna Saarburg und der SV Urmitz haben die Flinte noch lange nicht ins Korn geworfen und wollen bei der Vergabe der Karten für die neu strukturierte Oberliga in der Rückserie noch ein Wörtchen mitreden.

Daumen werden gedrückt
Was im Falle von Lizenzentzügen im Profihandball - wie im Vorjahr beispielsweise mit der SG Wallau/Massen-heim geschehen - passiert, müssen die Präsidien der Handballverbände Rheinland und Pfalz noch klären. "Nach den bisherigen Aussagen der übrigen Landesverbände im Südwesten erfolgt in diesen Fällen eine Einordnung in eine Spielklasse unterhalb der Oberliga", so Herbert Schuh-macher, Vizepräsident Spieltechnik beim HV Rheinland, auf Anfrage.

Wie dem auch sei: Zwischen der HSG Biewer/Pfal-zel, dem TV Bad Ems, dem TV Vallendar, der Saarburger Fortuna und dem SV Urmitz dürfte es noch viele spannende Spiele geben, ehe feststeht, wer aus dem Rheinland in die neue Liga einzieht. Und vielerorts hat das Daumendrücken für Hüttenberg, Gelnhausen, Groß-Bieberau und nicht zuletzt die HSG Irmenach im ureigenen Interesse schon längst begonnen...
Stefan Nink
(RLZ vom 29.11.2005)

von J.R.56 - am 17.02.2006 10:19
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.