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Oberliga - Thüringen - Handball
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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D.G.

Spielbericht: Post SV Gera - LSV Ziegelheim

Startbeitrag von D.G. am 06.03.2006 15:27

Post SV Gera - LSV Ziegelheim 20:28 (9:12)
Die Ziegelheimer Handballer haben sich für den verlorenen Punkt im Hinspiel eindrucksvoll revanchiert und sind mit einem Sieg in ihren Auswärtsmarathon gestartet. Die Geraer waren bis dato die einzigen gewesen, die mit einem Unentschieden einen Punkt aus der Wieratalhalle entführen konnten. Entsprechend motiviert spulten die LSV-Männer konsequent ihr Programm ab, angetrieben von gut 150 mitgereisten Fans, die für Heimspielatmosphäre sorgten. Bereits kurz vor der Pause wurde die Ziegelheimer Überlegenheit offensichtlich und fand eine starke Fortsetzung nach der Halbzeit. Bereits zehn Minuten vor Ende feierten die Fans ihre Truppe mit stehenden Ovationen.

Die Gäste, bei denen Sylvio Graichen fehlte, legten den Grundstein schon früh durch eine mitdenkende Abwehr und ausgezeichnete Torhüterleistungen. Zwar blieb die Begegnung bis zur 20. Minute (7:7) ausgeglichen, doch allmählich fanden sich die Ziegelheimer gegen die offensive Post-Abwehr immer besser zurecht. Und endlich ging mal wieder etwas über Rechtsaußen. Auf der in den letzten Partien nahezu torlosen Seite wurde es durch Jörg Etzold mit drei und in der 2. Halbzeit durch Robert Kühnert mit zwei Treffern endlich wieder gefährlicher. Als Gera schließlich von 7:10 auf 9:10 verkürzte, drohte das obligatorische „Pausenloch“ der Ziegelheimer. Doch die Gäste ließen sich nicht überrumpeln, blieben hellwach. Und so wuchtete Nick Sense noch mit dem Pausenpfiff das Leder zum 12:9 ins Netz.

In der zweiten Hälfte bekamen die Ziegelheimer das meist durchsichtige Geraer Angriffsspiel immer besser in den Griff. Den Rest erledigten zunächst Torsten Urwank und dann Tobias Hahn im Kasten, die beide mit serienweise gehaltenen Bällen großen Anteil am deutlichen Erfolg hatten. Die Verzweiflung stand den recht enttäuschenden Post-Handballern förmlich ins Gesicht geschrieben. Der LSV verschärfte das Tempo, spielte vermehrt über die zweite Gegenstoß-Welle und warf blitzschnell einige Tore Vorsprung heraus. Im Positionsangriff wurde ausgehend von Heinig, Sense und Moritz überlegt bis zur Chance gelauert. So mogelten sich Franz-Josef Bartlick oder Ralf Reusch am Kreis frei, um nach Anspielen sicher zu vollstrecken (23:15, 53.). Gera hatte dem nur wenig entgegen zu setzen. Ein zündendes Signal zur erwarteten Aufholjagd blieb aus. So feierten die LSV-Fans lautstark und ungewöhnlich zeitig (26:17, 56.) dank der Souveränität ihrer Truppe einen in dieser Höhe nicht eingeplanten Auswärtserfolg und die heftige Revanche für das Hinspiel.

LSV: Urwank, Hahn; A. Heinig (3), Moritz (10/4), Reusch (3), Etzold (3), Bartlick (2), Knöfler (3/1), Ro. Kühnert (2), Sense (2), A. Zielke

Strafminuten:Post 12 ; LSV 14 7m: Post 5/2; LSV 6/5

Schiedsrichter: Bätz / Möller (SG Motor Arnstadt)

Quelle: www.lsv-ziegelheim.de

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