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Oberliga - Thüringen - Handball
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Raumi03

SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim - HSV Ronneburg 35:33 (12:17)

Startbeitrag von Raumi03 am 07.03.2006 17:18

Festung wackelte, fiel aber nicht

Goldbach. (tlz) Nach einem hart umkämpften Spiel gewann der SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim gegen den HSV Ronneburg mit 35:33 (12:17).

In der gut gefüllten Nessetalhalle schüttelten die Gastgeber-Fans schon nach einigen Minuten die Köpfe: 0:2 lagen die Jungs von Sven Rothhämel hinten, erst nach viereinhalb Minuten traf Dirk Andreas zum ersten Tor der Blau-Weißen. Aber erst danach fing das Debakel richtig an. Der HSV Ronneburg zog auf 2:7 (14.) davon. Jeder Ronneburger Wurf landete im Kasten von Walter und Schneegaß. Puta, Klyuyko und Ganzha trafen in der ersten Hälfte nach Belieben. Die Goldbacher kamen in der 18. Minute ein Stück heran (6:10), aber nur kurze Zeit später stellte Alexander Klyuyko einen Sechs-Tore-Vorsprung für den HSV im Alleingang her (7:13, 24.). Dieser wurde sogar für kurze Zeit noch auf ein weiteres Tor ausgebaut (9:16). Mit zwei sehenswerten Treffern verkürzte Thomas Skowronek kurz vor der Pause auf 12:17.

Trainer Rothhämel appellierte wohl in der Halbzeitpause an die Ehre der Spieler. Von nun an übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen, verkürzten den Abstand schnell auf 14:17 und 18:20 (37.). Mit dem Anschlusstreffer wachten auch so langsam die Zuschauer auf den Rängen aus ihrem Tiefschlaf auf und feuerten ihr Team lauthals an. Die Nummer 21 der Gastgeber, Sebastian Juhnke, traf mit dem 21. Treffer für Goldbach zum 21:21-Ausgleich (41.). Die Führung für die Stegner, Mitrovic und Co wollte jedoch nicht fallen - noch nicht. Erst gut fünf Minuten später war es wiederum Sebastian Juhnke, der die erste Goldbach/Hochheimer Führung erzielte (24:23). Nun brachen alle Dämme in der Nessetalhalle. Der HSV Ronneburg gab sich aber noch nicht auf, drehte das Spiel noch einmal zu seien Gunsten. Martin Puta traf zum 26:27 (52.) für die Gäste. Aber Michael Stegner und Torsten Laufer ließen sich nicht lange bitten und kehrten den Spieß erneut um (28:27). Zweimal glichen die Gäste noch aus. Danach war nur noch Jubel, Trubel und Heiterkeit in Goldbach angesagt. Tihomir Mitrovic und Dirk Andreas stellten erstmals eine Zwei-Tore-Führung her. Spätestens nach dem Abwehrrecke Gerald Glief zum Konter ansetzte und diesen zum 33:30 (58.) verwandelte, waren die Messen gelesen.

Nach einer großartigen zweiten Halbzeit gewannen die Goldbacher auch ihr zwölftes Heimspiel in Folge. Und damit bleibt die neue Festung Nessetalhalle weiterhin unbezwungen.

Blau-Weiß Goldbach: Schneegaß, Walter - Stegner 3, Paslat 1, Glief 1, Mitrovic 8/3, Andreas 4, Seb. Juhnke 7, Taubert, Skowronek 4, Moratschke, Laufer 5, St. Juhnke 2 Zeitstrafen: Goldbach 5 (Ronneburg 9) Strafwürfe: 3/3 (2/2).

TLZ Gotha, 6. März 2006

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HSV Bericht

HSV Niederlage beim Favoriten

Ronneburger machten gutes Spiel und mussten sich erst in den Schlussminuten Gastgeber Goldbach beugen

Am Sonnabend stand der Ronneburger Oberligamannschaft ein schwerer Gang bevor. Denn nach vier Niederlagen in Folge musste man ausgerechnet beim Tabellenzweiten, SV B/W Goldbach/Hochheim antreten. Nach der Heimspielpleite gegen Ilmenau gebührte dem Gastgeber dann auch eindeutig die Favoritenrolle. In dieser gutklassigen Oberligapartie legten die Ronneburger los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 0:2, 1:4 bzw.2:7. Also kein Vergleich zur Blamage gegen Ilmenau und man war überrascht, wie selbstbewusst und sicher die Ronneburger spielten. Zum einen stand die Deckung sicher und das Plus bei den Torhütern lag eindeutig auf Ronneburger Seite und zum anderen konnte man die sonst so oft gescholtene Fehlerquote in Grenzen halten. So konnte man den Vorsprung dank einer guten Spielweise sogar auf sieben Tore (9:16) ausbauen, ehe es mit einer verdienten 12:17 Führung in die Pause ging. Die bange Frage zur Halbzeit, halten das die HSV - Männer kräftemäßig bis zum Schluss durch, ist man sich bewusst, dass man dem Favoriten ein Bein stellen kann ? Den besseren Start in die zweiten dreißig Minuten erwischten die Goldbacher (14:18), doch die Ronneburger hielten dagegen (16:20). Danach allerdings schlichen sich erste Fehler in das HSV – Spiel ein und man verspielte den in der ersten Halbzeit herausge-spielten Vorsprung. Sicherlich wirkten sich auch die fünf unnötige Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit für die HSV – Truppe nicht gerade positiv auf das Spiel aus. Es waren einfach fünf zu viel. Goldbach nutzte das selbstverständlich für sich aus. Durch drei Tore in Folge erzielte der Gastgeber den 19:20 Anschlusstreffer und wenig später den Ausgleich zum 21:21. Was danach passierte war nichts für schwache Nerven. Ronneburg konnte sich nochmals auf zwei Tore absetzen (21:23), doch der Gastgeber erzielte wieder den Ausgleich zum 23:23. Ronneburg ging in dieser Phase immer wieder in Führung und die Gastgeber erzielten postwendend den Ausgleichstreffer bis zum 27:27. Danach ging der SV B/W Goldbach/Hochheim erstmals in Führung zum 28:27 und in der Schussphase neigte sich die Waage immer mehr zu Gunsten des Gastgebers. Die Ronneburger schafften zwar nochmals den Ausgleich zum 29:29 doch konditionell und kräftemäßig bekam man leider immer mehr Nachteile. Beim Stande von 34:31 war dann auch klar, man hat den Favoriten und Tabellenzweiten Goldbach mächtig geärgert und in Bedrängnis gebracht, aber zu einem Sieg oder einer Punkteteilung wird es wieder nicht reichen. Zwar konnte man nochmals auf zwei Tore (34:32) verkürzen, doch mehr war wie schon erwähnt nicht drin. Beiderseitig noch ein Tor und das Endergebnis stand mit einem 35:33 Sieg für den Tabellenzweiten Goldbach fest. Erfolgreichste Werfer im HSV – Trikot waren O. Meyer mit 10 und S. Ganzha mit 8 und M. Puta mit 7 Treffern. Jetzt steht Für die Ronneburger auf der Tagesordnung sich auf das kommende Wochenende vorzubereiten, denn da empfängt man den LSV Ziegelheim in der Sporthalle an der Zeitzer Straße.
Torschützen für HSV Ronneburg:
Ganzha (8), Werler (2), Klyuyko (6), Puta (7), Meyer (10),
Siebenmeter:
Goldbach Hochheim: 3/3, HSV Ronneburg: 2/2,
Zeitstrafen:
Goldbach Hochheim: 5 x 2min, HSV Ronneburg: 9 x 2min

Quelle: www.hsv-ronneburg.de

von Raumi03 - am 07.03.2006 17:20
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