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Oberliga - Thüringen - Handball
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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J.R.56

Auch im nächsten Jahr Relegation?

Startbeitrag von J.R.56 am 08.03.2006 10:41

Unstimmigkeiten zwischen den Landesverbänden.
Auf der Web-Seite von handball-world-com stand am 07.03.06 der nachfolgend Artikel. Man muss wissen, dass nach Abschluss der Saison 2006/2007 eigentlich keine Relegation mehr geplant war. Der Meister des THV sollte direkt aufsteigen und nun das.Das Rheinland sollte nach Abschluss dieser Saison in die RPS-Liga integriert werden. Damit würde der Meister Thüringens immer direkt aufsteigen.

07.03.2006 - Matthias Kornes

Oberliga Rheinhessen/Pfalz/Saar auch in Zukunft ohne Rheinland
Seit der Saison 2002/03 spielen die Landesverbände Rheinhessen, Pfalz und Saar in einer gemeinsamen Oberliga, der RPS-Liga. Seit dem Beitritt des Landesverbandes Rheinland zum südwestdeutschen Verband bemühten sich die RPS-Verbände um eine Teilnahme des Rheinlandes an der gemeinsamen Liga. In der kommenden Spielzeit sollte die gemeinsame Oberliga mit 18 Männerteams und 15 Frauenteams an den Start gehen. Nun ist klar - die Liga wird ohne das Rheinland in die kommende Saison starten. Entscheidender Hinderungsgrund ist die Teilnahme von HBC Bascharage aus Luxemburg am Spielbetrieb der Oberliga Frauen Rheinland.

Bascharage spielt in dieser Runde erstmals in der Oberliga Rheinland mit. Die Frauen aus Luxemburg wollten sich der sportlichen Herausforderung in einer stärkeren Liga stellen, inklusive eines möglichen Aufstiegs. Diesen kann die Mannschaft auch erreichen, zurzeit steht das Team auf Platz zwei der Tabelle. Insgesamt drei Teams im Frauenbereich, vier bei den Männern sollten an der neuen Oberliga teilnehmen. Sollte Bascharage sportlich unter den Aufsteigern sein, so stellte das Rheinland den Luxemburgerinnen den Aufstieg in Aussicht.

Damit würden die teilnehmenden Vereine gezwungen, im Rahmen des Spielbetriebs ins Ausland zu fahren. Und hier offenbart sich die entscheidende Schwierigkeit: In der Pfalz sowie in Rheinhessen müssten zusätzliche Versicherungen abgeschlossen werden, des Weiteren ist unklar, wie die versicherungstechnische Situation bei Sport- oder anderen Unfällen in Luxemburg aussähe. Der DHB-Rechtswart hat aus sportrechtlichen Gründen ebenfalls die Meinung vertreten, dass eine Teilnahme von Bascharage an der Oberliga nicht möglich sei. Unter diesen Bedingungen sprach sich letztlich das Saarland gegen die Teilnahme von Baschrage aus, Rheinhessen und die Pfalz hätten eine Liga mit en Luxemburgerinnen akzeptiert. Damit ist der Plan erstmal gescheitert.

„Nach dem heutigen Stand wird die RPS-Liga ohne das Rheinland, wie in der letzten Saison starten“, so Herbert Beck, Präsident des HV Rheinhessen. Man müsse schließlich eine Planungssicherheit haben. Trotzdem ist die gemeinsame Zukunft nicht endgültig ad acta gelegt. „Wir haben noch bis Ende März ein Zeitfenster“, sagt Beck. Sollte sich im Rheinland in der Sache Bascharage etwas bewegen, wäre auch noch eine kurzfristige Neuordnung zur kommenden Spielzeit denkbar. Im Rheinland verweist man allerdings auf die Verträge mit Bascharage. Ob in Zukunft eine gemeinsame Liga zustande kommt, ist fraglich. Herbert Beck betont, dass keine endgültige Entscheidung gefallen sei: “ Wir wollen sie weiter dabei haben. Und wir können sie auch ein Jahr später mit an Bord nehmen. Die Verträge existieren ja schließlich." Trotzdem sei dies „ein Rückschlag, der richtig weh tut."

Antworten:

Entsprechend einiger Nachfragen, hier der für den THV entscheidende Wortlaut des TK Vorsitzenden des HVR. Betrifft die Saion 07/08
der gesamte Worlaut steht auf der Homepage des Handballverbandes RPS.

"Ich habe auch erklärt, dass der HV Rheinland ausschließlich aus sportpolitischen Gründen in die gemeinsame Oberliga wechselt und damit sein Privileg, jedes Jahr direkt eine aufstiegsberechtigte Mannschaft in die Regionalliga stellen zu können, aufgibt. Dieses Privileg genießt zukünftig nur noch der HV Thüringen, der wie Hessen alljährlich einen direkten Aufsteiger in die RPS-Liga stellen kann. Angesichts dieses Fakt fällt es sicherlich schwer, die Vereine des HV Rheinland von dem Wechsel zu überzeugen. Bleibt also nur das Argument der Leistungsstärkerung und Attraktivitätsbegründung mit Vermeidung des bisherigen starken Leistungsgefälles innerhalb der jetzigen Oberliga Rheinland. Ich habe meine Zweifel, dass die RPS Liga zu einer Leistungssteigerung führt (Illtal); sie ist nach meiner Auffassung nur gleichmäßiger besetzt und vermeidet die sog. "Trainingsspiele", sprich Kanonenfutter für die ersten 4 oder 5 Mannschaften. Sie fordert ferner eine kplt. neue Spielstruktur innerhalb des Verbandes mit nicht gerade guten Voraussetzungen, wenn man bedenkt, dass die Zahl der Mannschaften, nicht nur im HV Rheinland, zugenommen hat oder noch merklich zunehmen wird. Es würde mich freuen, wenn nunmehr ein wenig mehr Verständnis für das Tun und Handeln des HV Rheinlandes aufgebracht werden könnte.

Ich hoffe, dass ich jetzt und hier spreche ich auch für meine Präsidiumskollegen, meinen Teil zur Aufklärung und Information beigetragen habe und diesen Fakten auch in den noch zu tätigen Beschlüssen (es gibt noch keine konkreten Durchführungsbestimmungen) Rechnung getragen wird. Ich bitte auch um Verständnis für den hier in einer Webseite nicht üblichen langen Bericht."

Mit sportlichen Grüßen
Herbert Schuhmacher
Handballverband Rheinland
Vizepräsident Spieltechnik

von J.R.56 - am 14.03.2006 14:23
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