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Oberliga - Thüringen - Handball
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Handball-Sonneberg

Bronzeplatz fast gesichert

Startbeitrag von Handball-Sonneberg am 15.03.2006 18:43

Bronzeplatz fast gesichert


Ernestiner Gotha — HV Sonneberg 26:29

GOTHA — Im Abschlusstraining meldeten sich Weiß und Kienel Grippe erkrankt ab, so dass Sonneberg mit neun Feldspielern die Reise nach Gotha antrat. Unmittelbar vor der Abfahrt dann die Absage von Torwart Büchel wegen Magen-Darm-Infekts. Es kam noch dicker. Kurz hinter Schleusingen bekam Trainer Albrecht die Nachricht, dass Werner mit gleicher Diagnose flach liegt. Somit stand, noch de Rooij fürs Tor zur Verfügung.
Die ersten 15 Minuten waren dann wider Erwarten von großer Nervosität und zahlreichen Fehlern geprägt. Nach genau 14 Minuten nahm Albrecht beim Stand von 7:6 für Gotha eine Auszeit. Bis zu dieser Phase hatte Sonneberg eine Angriffseffektivität von weniger als 30 Prozent. Nicht dass sich Sonneberg keine Chancen erarbeitete — nur versiebten die Spieler dicke Möglichkeiten reihenweise. Die Auszeit fruchtete. Das Tempo wurde erhöht, das Spiel über die Außen vorgetragen und bis zur Pause setzte sich der HV auf 15:11 ab.
Nach dem Wechsel bekamen alle Spieler ihre Einsatzmöglichkeiten und speziell Pit Poser auf links außen war heiß und lief einen Konter um den anderen. Noch traf er allerdings nur das Holz (35. 39. 42.), dann aber folgte ein herrlichen Spiel eins gegen eins und sein Tor zum 23:18 (47.).

Ergebniskosmetik zugelassen

Gotha mühte sich redlich, blieb aber immer wieder in der kompakten Abwehr hängen. Robert Blechschmidt führte in der zweiten Hälfte geschickt Regie und sein Bruder Martin lochte zwölf Mal gekonnt ein. Beim 28:23 für den HVS waren noch vier Minuten zu spielen. Der Anhang feierte bereits seine Mannschaft und die Spieler ließen noch etwas Ergebniskosmetik zu, bevor die gut amtierenden Leinhos/Sondermann beim 29:26 das Spiel beendeten.

Fazit: ein letztlich verdienter und zu jeder Zeit sicherer Erfolg des HV Spielzeugstadt im Kampf um die Vizemeisterschaft. Sonneberg zählt an diesem Wochenende eindeutig zu den Gewinnern des Spieltages. Zum einen weiß Trainer Albrecht, dass personelle Ausfälle kompensiert werden können, zum anderen hat Verfolger Ziegelheim seine Hoffnung auf eine Medaille selbst verspielt. Glückwunsch geht aber vor allem nach Hermsdorf zur vorzeitigen Meisterschaft!
„Das wird ein großes Fest, wenn wir am letzten Spieltag beim Meister antreten, und die Spannung um den 2. Platz sollte bis dahin aufrecht gehalten werden“, so Albrecht. (red)

Sonneberg: de Rooij; Poser (1), Kobusinski (1), Schmidt (3), Müller (2), Fazik (5), Heinz, M. Blechschmidt (12), R. Blechschmidt (3), Gurtowoy (2)


Freies-Wort 15.03.06


Bericht aus Sicht der Gegner:
HP Gotha

Die Effizienz gab den Ausschlag
Ernestiner SV – HV Spielzeugstadt Sonneberg 26:29 (11:15)
(12.03.06/ds) Am 22. Spieltag der Oberliga Thüringen gab es für die Handballer des Ernestiner SV eine knappe 26:29 (11:15)-Heimniederlage gegen den Tabellendritten aus Sonnberg. Vergeblich hofften nicht nur die Gothaer Handballfans auf einen Ausrutscher der Spielzeugstädter. Auch die lokale Konkurrenz aus Goldbach schaute gespannt auf das Parkett der Ernestiner Sporthalle. Grund hierfür ist das Kopf-an-Kopf-Rennen der Nessetaler mit den Südthüringern um Platz zwei. Für derlei Rechenspielchen freilich hatten die Gastgeber wenig im Sinn. Ging es doch für sie um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der Gothaer. Eine schnelle 1:0-Führung wurde auf 4:2 (7.) ausgebaut. Noch fanden die Sonneberger nicht in ihr Kombinationsspiel und wenn doch, war spätestens beim gut aufgelegten Mike Scheerschmidt Schluss. Doch nach und nach änderte sich die Szenerie auf dem Parkett. Gotha verlor zusehends den Spielfaden und beim 10:9 (22.) durch Danilo Perner gelang letztmalig eine Führung.
Sonneberg bestrafte in der Folgezeit die Fehler der Ernestiner konsequent. Mit fünf Toren in Folge (10:14) für die Gäste war, so sollte sich später zeigen, die Vorentscheidung in dieser Partie bereits gefallen.
Selbst als kurz nach dem Wechsel Lars Gewalt das 12:15 erzielte und noch mal Hoffnung aufkeimte, waren die Gäste clever genug, um sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Den Gothaern boten sich noch eine Reihe von Möglichkeiten das Ergebnis zu verkürzen. Und wer weiß, vielleicht wäre es noch mal spannend geworden, wenn gerade die Außen Mitte der zweiten Halbzeit die sich bietenden Einschussmöglichkeiten konsequent genutzt hätten. Doch taten sie es nicht und die Spielzeugler verwalteten ihren Vorsprung, der sich bei vier, fünf Toren einpegelte.
Die Zeit rann den Ernestinern durch die Finger. Am Ende nahmen die Gäste beide Punkte mit auf die Heimreise. Das Augenmerk der Gothaer liegt nun auf den kommenden beiden Partien in Eisenach und gegen Ilmenau.
Ernestiner SV: Scheerschmidt, Springer - Köllner, Gewalt 9, C. Steinbrecher 4, Eisenacher, Perner 2/1, Harthauß, Wandtke 6/3, Hofmann 1, Bĕlohlavý 2, Novák 2
Strafwürfe: 4/4 (HVS 6/6)
Zeitstrafen: 5 + 1 RK (7)

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