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Forum Hamburg-Liga Handball
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Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 8 Monaten
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M@rkus, Bob Andrews

Alstertal - Ahrensburg

Startbeitrag von M@rkus am 20.11.2004 08:43

Debütiert Leichnitz im ATSV-Dress?

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2004/11/20/366361.html

Antworten:

Alstertal - Ahrensburg 31:38 (15:18)

Sieg im Spitzenspiel

Mit ihrer bislang besten Saisonleitung gewannen die Oberliga-Männer des Ahrensburger TSV das Spitzenspiel beim Tabellendritten SC Alstertal-Langenhorn auch in der Höhe verdient mit 38:31 (18:15) und konnten damit die Tabellenführung zurück erobern, die ihnen am Tag zuvor die HG Hamburg-Barmbek entrissen hatte. "Das war schon in Ansätzen so, wie ich mir unser Spiel vorstelle", zeigte sich ATSV-Coach Jörg Schröder nach dem Abpfiff vorsichtig optimistisch. Trotz einer Flut von neun Siebenmeter-Strafwürfen sowie 13 Zeitstrafen und drei Roten Karten gegen sich ließen sich die Ahrensburger zu keinem Zeitpunkt aus dem Konzept bringen und zogen ihre Linie bis zum Ende durch.

Dabei hatte es vor dem Spiel zunächst gar nicht gut ausgesehen. Kapitän Robert Heinrich war durch eine Magen-Darm-Grippe geschwächt und hatte zudem eine Verletzung am rechten Zeigefinger. Physiotherapeut Thomas Polzin hatte alle Hände voll zu tun, denn auch Abwehrchef Sebastian Witt hatte sich im Training am Donnerstag den rechten Zeigefinger verletzt. Mit einem dicken Tapeverband konnte er jedoch zumindest in der Abwehr eingesetzt werden, im Angriff spielte für ihn zunächst Said Evora am Kreis.

Und das Wechseln von Evora und Witt in Angriff und Abwehr nutzten die Gastgeber zunächst gnadenlos aus. Das Umschalten funktionierte nicht richtig, so dass vor allem der Ex-Ahrensburger Linksaußen Andreas Frank in der Anfangsphase Alstertal im Spiel hielt. Nach 15 Minuten lag der SC sogar mit 9:7 vorn. Doch der ATSV ließ sich nicht beirren. Linkshänder Jens Leichnitz (sieben Tore) zeigte bei seiner Premiere, dass er durchaus eine Verstärkung ist, und der überragende Spielmacher André Peter tanzte ein ums andere Mal seinen Gegenspieler Carsten Adam aus und kam so am Ende auf neun Treffer. Vier Tore in Folge für die Ahrensburger bedeuteten eine 11:9-Führung, die bis auf 18:14 ausgebaut werden konnte. Beim Stand von 18:15 für den ATSV ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel fand zunächst der Gastgeber wieder besser ins Spiel. Nach 39 Minuten konnten die Alstertaler zum ersten Mal wieder zum 20:20 ausgleichen. Eine Führung gelang ihnen jedoch nicht mehr. Selbst zwei frühe Rote Karten gegen Witt (45. Minute) und Peter (47.) nach der jeweils dritten Zweiminutenstrafe brachten den ATSV nicht mehr aus der Ruhe. Über 25:23, 28:23 und 32:26 zogen die Schröder-Schützlinge bis auf 35:27 davon und holten damit zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg.

Nun haben die Ahrensburger (14:4 Punkte) erst einmal ein spielfreies Wochenende vor sich, bevor sie am Samstag, dem 4. Dezember, die SG Bergedorf/Kirchwerder (Tabellenfünfter, 10:8) empfangen. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Heimgartenhalle.

Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Torsten Wild (13 Paraden), Florian Schmidt (4 Paraden) - André Peter (9), Jens Leichnitz (7), Mathias Behncke (6/1), Markus Fraikin, Said Evora (je 5), Kai Stolze (4/2), Robert Heinrich (2), Henning Wollesen, Marcel Schlöricke, Sebastian Witt.

Alstertal: Oliver Renhof, Lutz Lappe - Sven Rauchel (8), Andreas Frank (7/1), Carsten Adam (6/6), Nils Kanne (5), Sven Bernitt (3), Christian Hachenberg (2), Andreas Berndt, Andrej Heins, Erol Erpinar, Peter Köstler.

Schiedsrichter: Klaus-Peter Schmidt, Harald Schulz (HG Norderstedt).

Siebenmeter: 9/7 : 3/3 (Wild pariert zweimal gegen Adam).

Zeitstrafen: 5/13 (Kanne 11., 26., 60., Adam 53., Frank 59. - Behncke 9., Heinrich 13., 43., 58., Stolze 17., Witt 24., 27., 45., Leichnitz 31., Peter 34., 43., 47., Evora 57.).

Spielverlauf: 0:1 (4. Minute), 1:2 (5.), 3:2 (5.), 6:5 (10.), 6:7 (13.), 9:7 (15.), 9:11 (19.), 13:15 (26.), 14:15 (27.), 14:18 (29.), 15:18 (29.) - 15:19 (31.), 18:19 (34.), 18:20 (34.), 20:20 (39.), 20:21 (39.), 21:22 (40.), 22:22 (40.), 22:25 (42.), 23:25 (43.), 23:28 (47.), 25:28 (49.), 25:29 (50.), 26:29 (50.), 26:32 (53.), 27:32 (54.), 27:35 (56.), 29:37 (59.), 31:37 (60.), 31:38 (60.).



von M@rkus - am 22.11.2004 10:44

Re: Alstertal - Ahrensburg 31:38 (15:18)

38:31 - ATSV verteidigt Spitzenplatz

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2004/11/23/367261.html

von M@rkus - am 23.11.2004 09:57

Re: Alstertal - Ahrensburg 31:38 (15:18)

Gelesen auf http://www.handball.sportclub1.de/HerDam%201/HerDam1%20Berichte/Herren1%20Spiel%20ATSV.htm
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Die schnelle Welle der Rot-Hüte rollt wieder…

Wieder ein Sonntag, diesmal der 21.11.2004 um 17:00 Uhr. Die Rot-Hüte aus dem Alstertal treffen auf den Tabellenführer aus Ahrensburg. Die Halle ist endlich mal wieder gut besucht und Jung wie Alt freut sich auf diese Spitzenbegegnung.

Vorab sei gesagt, das in der Kategorie: „Sonja sagt:“ diesmal leider kein Statement aufgenommen werden konnte, da besagte Person nicht anwesend war und sich auch nicht offiziell abgemeldet hat. Ich denke, wenn beim nächsten Mal ein paar Schnittchen für die Tribüne abfallen ist das aber schon OK. Schauen wir also nun, was an diesem Tag möglich war.

Und ab geht die Fahrt in ein zunächst merkwürdig wirkendes Spiel. Die sonst doch recht kräftig scheinende Abwehr der Alstertaler machte einen eher zierlichen Eindruck gegen die kräftigen und gut trainierten ATSVer. So dass in Abwehr wie aber auch im Angriff nicht immer im eins gegen eins gestanden werden konnte. Es musste ausgeholfen und kombiniert werden.

Aber die Mannschaft wirkte hochmotiviert und mit dem Willen die Punkte holen zu wollen. Sowie Ahrensburg einen Angriff abgeschlossen hatte hieß die Devise mit Tempo nach Vorne. Nicht nur die Gäste wurden von dieser Spielweise überrascht, auch die Tribüne erfreute sich der endlich wieder schnell gewordenen Rot-Hüte.

So stand es nach etwa 10 Minuten 6:5 für die Alstertaler, dank einer aggressiven Abwehr. Doch so schien es, langte die Kraft auf Seiten der Rot-Hüte nicht mehr diese Konzentration und Schnelligkeit weiter zu halten. In der Abwehr wurde man nachlässig und handelte sich unnötige Zeitstrafen ein und die Zahl der technischen Fehler häufte sich. Insgesamt 14, weit weniger als in manch anderem Spiel, aber sechs davon führten zu direkten Gegentoren.

Durch diese Phase spielte man sich nun vollends aus der Konzentration und erhielt als Konsequenz beim Spielstand von 9:7 leider vier Gegentore in Folge… Die eigene Unzufriedenheit wurde vor der Pause dadurch leider immer größer und nur wenige Spieler behielten die Nerven in dieser Phase. Sven war aus dem Lazarett wieder von beginn an auf der Platte und faste sich beherzt den Ball und brachte diesen zweimal mit großem Einsatz im gegnerischen Tor unter. Zudem kam Carsten der im ersten Abschnitt sechsmal erfolgreich von 7meter war.

Halbzeitstand: 15:18 für den Ahrensburger TSV. Nun hieß es tief Luft zu holen und die Kräfte für den zweiten Durchgang zu mobilisieren… Gesagt getan und so stand es 10 Minuten nach Wiederanpfiff plötzlich 22:22 und die völlig aus dem Konzept geraten Ahrensburger nahmen eine Auszeit um sich neu zu formieren. Leider rüttelte diese Grüne Karte die Gäste wach und sie spielten die Rot-Hüte, oft über den Kreis schwindelig.

Wieder fehlte nun die Konzentration und auch ein nun vergoldet aufspielender Sven, der die ATSVer mit weiteren sechs schönen Toren beinahe um den Verstand brachte, konnte die Niederlage nicht mehr verhindern.

Bei der ersten Führung der Ahrensburger mit sieben Toren (27:35) war das Spiel gelaufen und beide Mannschaften spielten die verbleibende Spielzeit nur noch runter. Die technischen Fehler, zwei verworfene Siebenmeter und weitere 16 vergebene Würfe trugen leider zum doppelten Punktverlust bei. Des weiteren mangelte es bei diesem Tempo anscheinend an Kraft um dies langfristig durchzuhalten. Die Konzentrationsmängel verursachten Zeitstrafen und wenn selbst mal eine Überzahl zu verbuchen war konnte diese nicht ansatzweise sicher ausgespielt werden. Trotzdem machte eine so motivierte und schnell agierende Truppe von Rot-Hüten Lust auf weitere Spiele.

Die Tore für die Alstertaler Rot-Hüte: Sven 8, Nils 6, Carsten 6/6, Andi F. 6/1, Lefti 3, Chrischi 2

Euer Papa Schlumpf

von Bob Andrews - am 25.11.2004 13:10
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