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Forum Hamburg-Liga Handball
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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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Thorsten Richter, hut

TV Fischbek - TuS Esingen 28:28 (13:15)

Startbeitrag von Thorsten Richter am 22.01.2006 09:28

Hallo Handballfreunde,
zu mehr als dem Ergebnis TV Fischbek - TuS Esingen 28:28 (13:15) reicht es heute morgen noch nicht.
Also: Bericht folgt, wenn ich mich beruhigt habe.
Thorsten Richter

Antworten:

Gerechtes Unentschieden nach einem hart umkämpften Spiel. Esingen konnte die lang-andauernde Führung nicht weiter ausbauen..Fischbek versäumte es 15 "freie Würfe" von den Aussenpositionen zu verwandeln.

von hut - am 22.01.2006 14:34
Langumkämpft ist wohl ebenso richtig wie gerechtes Unentschieden.
Mit gewissem Abstand zum Spiel habe ich es (klar aus Esinger Sicht: mal so versucht zu beschreiben:

Punktverlust für Esingen
TV Fischbek 1 - TuS Esingen 1 = 28:28 (13:15)

Hamburg, Süderelbe – Sporthalle, 21. Januar 2006, 18:00 Uhr Der TV Fischbek empfängt den TuS Esingen 1, der im Mai 2005 in eben dieser Sporthalle den Aufstieg in die Oberliga perfekt machen konnte. Fischbek geht als neun-ter der Oberligatabelle, Esingen als Tabellendritter in dieses Spiel. Das Heimspiel konnte Esingen noch mit 30:18 für sich entscheiden. Die Hausherren stehen mit dem Rücken zur Wand, mitten drin im Abstiegskampf und werden um jeden Punkt kämpfen. Esingen hat die Marschroute „unter den ersten fünf“ ausgegeben und will zudem Andre-as Bendfeldt, jetzt Co-Trainer in Fischbek, zuvor zwei Jahre Herren-Trainer der Tornescher, zeigen, was sie unter Kay Germann dazu gelernt haben. Zutaten für ein spannendes Handballspiel. Spannend wurde es, ein gutes Handballspiel wurde den Zuschauern leider nicht geboten.
Die Esinger können sich bei Torhüter Dennis Rose bedanken, dass sie überhaupt einen Punkt mitnehmen konn-ten. Jan-Michael Bruhn, der bei zwei Strafwürfen der Fischbeker zwischen die Pfosten trat und tatsächlich einen Siebenmeter parieren konnte, sowie elf Tore von Nils Rosenowsky seien an dieser Stelle auch noch positiv er-wähnt. Das Schiedsrichtergespann sorgte erneut für Unmut auf der Esinger Bank und unter den Esinger Fans.
Der Esinger Abwehrverband agierte insbesondere in der zweiten Halbzeit wieder einmal zu zögerlich und ließ Fischbek zu eineigen leichten Toren kommen, während Esingen vorn die spielerischen Momente vermissen ließ und die Fehlerquote (auch wenn nicht jedem Pfiff tatsächlich ein technischer Fehler voranging) relativ hoch ausfiel. Fingerspitzengefühl für Vorteilssituationen (Allein vier Esinger Treffer wurden wegen vorangehendem Foulspiel in Freiwurfsituationen für Esingen zurückgepfiffen.)
Allen Widrigkeiten zum Trotz geht Esingen zunächst mit vier Toren in Führung (1:5 bis 7:11). Fischbek kämpft sich jedoch immer wieder heran und steht kurz vor Ende der ersten Halbzeit mit 13:14 dicht vor dem Ausgleich. Nils Rosenowsky erzielt aus der Rückraummitte das 13:15. Es sind noch 15 Sekunden zu spielen. Der Freiwurfpfiff für Fischbek ertönt mit der Halbzeitsirene. Dennis Rose positioniert seine „Mauer“ und sich im Tor für den noch auszu-führenden Wurf. Der Ball geht hoch über die Mauer und das Esinger Tor. Es bleibt beim 13:15.
In der 41. Spielminute gelingt Fischbek die zweite Führung (nach dem 1:0 zu Beginn des Spiels) in der Partie; 18:17 liegt die Heimmannschaft vorn. Dies motiviert die Esinger scheinbar mehr als die Fischbeker, denn es bleibt die letzte Führung. In der 48. ten Spielminute (es steht 20:22) erwischt es Florian Bitterlich; er knickt bei einer An-griffsaktion mit dem linken Fuß um und wird vom Platz getragen. Beim Stand von 24:26 wird ein Stürmerfoul gegen Esingen gepfiffen und Florian Dheilly erhält eine Zeitstrafe, da er den Tempogegenstoß gestoppt hat (54:51 Minu-ten sind gespielt). Der anschließende Siebenmeter findet den Weg ins Tor. Daniel Quilitzsch und Nils Rosenowsky gelingen in Unterzahl die Treffer 27 und 28 (es steht 26:28 in der 56. Spielminute). Die Schlussphase ist dann nur noch hektisch. Fischbek markiert den Ausgleich zum 28:28 in der 58. Spielminute und Frank Ohme erhält eine Zeitstrafe (57:47). Alle Trümpfe beim TV Fischbek? Es gelingt weder Fischbek noch Esingen ein Treffer in den letzten zwei Minuten und die „grüne Karte“ vier Sekunden vor Schluss bringt auch nicht mehr den gewünschten Erfolg. Der Freiwurfpfiff mit der Schlusssirene führt auch nur noch zu einem direkt auszuführenden Freiwurf, der in der stark dezimierten (drei Fischbeker Feldspieler dürfen zu diesem Zeitpunkt nur noch auf dem Spielfeld stehen) Mauer landet. Esingen zeigt sich nicht clever genug um das 26:28 in der 56. Spielminute über die Zeit zu retten und muss am Ende froh über den Punkt sein.

Spiel-Telegramm:
1:2 (5. Minute), 4:7 (10.), 6:9 (15.), 8:11 (20.), 11:13 (25.), 13:15 (30.) - 15:17 (35.), 17:17 (40.), 19:20 (45.), 22:23 (50.), 25:27 (55.), 28:28 (Endstand).

Torschützen / Siebenmeter:
TuS Esingen: Nils Rosenowsky (11/3), Florian Bitterlich (5), Daniel Quilitzsch (4), Jan Karow, Max Kolleck und Dennis Vogt (je 2), Florian Dheilly und Frank Ohme (je 1).
Beim TV Fischbek war Christofer Tonn (6) und Bennet Mühe (5) die Haupttorschützen.

Das nächste Heimspiel (05.02.2006 gegen Niendorf) ist vom Verband abgesetzt, da Niendorf an diesem Tag im NOHV-Pokal aktiv ist. Das nächste Spiel der Esinger findet daher erst am Sonntag, 12. Februar um 16:00 Uhr bei der Halstenbeker TS statt.

(Thorsten Richter)


von Thorsten Richter - am 22.01.2006 17:59
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