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Forum Hamburg-Liga Handball
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Thorsten Richter

SCALA - Esingen 36:37

Startbeitrag von Thorsten Richter am 11.12.2006 00:02

Esingen beweist Nervenstärke

SC Alstertal-Langenhorn gegen TuS Esingen 36:37 (17:16)

Hamburg-Fuhlsbüttel, 10.12.2006, Sporthalle Lüttkoppel, 20:00 Uhr. Zehnter Spieltag der Handball-Oberliga der Männer.
Die HG Hamburg Barmbek hatte vorgelegt und ihr Punktspiel mit 22:18 gegen die HG Norderstedt gewonnen. Mit 18:2 Punkten hatten sie den Esingern (17:1) die Tabellenführung wieder „entrissen“. Esingen musste nun also bei der SC Alstertal-Langenhorn punkten, um den ersten Platz zurück zu erobern.
Natürlich hatte der SC Alstertal-Langenhorn etwas dagegen.

Zum Spiel:
War Esingen noch nicht richtig wach? Ehe sie sich versahen führte SCALA mit 3:0. Das war den Esingern in der laufenden Saison noch nicht passiert. In der vierten Minute schnappte sich Florian Bitterlich den Ball und wuchtete ihn in das gegnerische Netz. Bloß der Anschlusstreffer, oder gar die Wende im Spiel?
Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Handballspiel. Aus 4:2 wurde 6:8, aus 9:11 über 16:14 ein 16:16. Hin und her wechselten die Führungen in den ersten dreißig Minuten. SCALA führt zur Pause mit 17:16, da der Ausgleichversuch von Florian Bitterlich im Abwehrblock hängen blieb und sein Ziel nicht erreichte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte hagelte es Zeitstrafen gegen die Esinger, die daraufhin über längere Zeit nur vier Feldspieler auf dem Feld hatten. Die Folge: SCALA führte zum ersten Mal mit drei Toren – 20:17. Esingen bewies schon hier Nervenstärke und warf sich umgehend auf 20:19 wieder ran.
Zwischen der 37.ten und der 40.ten Minute prasselten die Würfe auf beiden Seiten auf die Torhüter ein. Zehn Tore in vier Minuten: eindeutig überdurchschnittlich. Danach hatten sich beide Abwehrreihen wieder gefangen und unterstützten ihren Torwart wieder nach Kräften. In der 52. Spielminute war es Esingen nicht nur gelungen die Führung der Heimmannschaft auszugleichen, erstmals hatten sich die „Germänner“ eine Zwei-Tore-Führung – 32:34 - herausgearbeitet. SCALA kam danach nicht mehr zu einer eigenen Führung. Nils Rosenowsky verwandelte an diesem Abend nervenstark alle den Gästen zugesprochenen Strafwürfe und erzielte – per Siebenmeter – eine Minute vor Schluss das 36.te Esinger Tor. Im Gegenzug gelang Alstertal-Langenhorn ebenfalls per Siebenmeter der erneute Ausgleich – 36:36. Esingen war im Ballbesitz und es waren noch 59 Sekunden zu spielen. Dreißig Sekunden vor Ende der Partie zog Trainer Kay Germann die „grüne“ Karte – Team-Time-Out. Die Zeitspielgefahr war damit gebannt und er konnte sein Team auf diesen letzten Angriff einstellen.
Acht Sekunden vor Schluss übernahm dann Florian Bitterlich die Verantwortung und sein Wurf zappelte zum Esinger Sieg im Netz – 36:37.

Spieltelegramm:
3:2 (5. Minute), 6:5 (10.), 7:8 (15.), 10:11 (20.), 14:14 (25.), 17:16 (Halbzeit), 20:19 (35.), 26:24 (40.), 27:28 (45.), 30:30 (50.), 31:33 (55.), 36:37 – Endstand.

Tore/Siebenmeter:
TuS Esingen: Florian Bitterlich (13), Nils Rosenowsky (8 / davon 4 Siebenmeter), Thomas Stegmann (7), Till Krügel (4), Daniel Quilitzsch und Dennis Vogt (je 2), Dennis Lißner (1).

SCALA: Jan Finkelmeyer (9), Sven Hartmann (9 / davon 4 Siebenmeter), Christian Hachenberg (8), Andreas Frank (5), Arne Ertel (3), Moritz Rohloff (2).

Am 17. Dezember (16:45 Uhr) empfängt Esingen (19:1 Punkte, 343:284 Tore) als Tabellenführer den Zweiten, die HG Hamburg-Barmbek (18:2; 283:236), zum Endspiel um die Herbstmeisterschaft.

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