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Forum Hamburg-Liga Handball
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vor 10 Jahren, 10 Monaten
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vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Der Bergedorfer, Thorsten Richter, Valko

Pokal - Esingen gg. Bergedorf/Kirchw. 40:34 (18:18)

Startbeitrag von Valko am 18.01.2007 21:01

Die erste Halbzeit verdient das Prädikat "typisches Pokalspiel am Donnerstagabend".

In der zweiten Halbzeit setzte sich Esingen phasenweise bis auf 9 (?) Tore ab und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand. Der in der zweiten Halbzeit eingesetzte Torwart Dennis Rose erwischte einen guten Tag.

Das Schiedrichtergespann (Namen nicht bekannt) lieferte eine gute Leistung ab, wobei es aber insgesamt ein unproblematisches und faires Spiel war.

Antworten:

Esingen im Sturm in die 4. Pokalrunde!

TuS Esingen SG Bergedorf/Kirchwerder 40:34 (18:18)

Tornesch, 18. Januar 2007, 20.30 Uhr, KGST-Sporthalle: Knapp 70 Zuschauer wollen trotz des Orkans die Pokalbegegnung der 3. Runde im Pokal des Hamburger-Handball-Verbands zwischen den Herren des TuS Esingen und der SG Bergedorf/Kirchwerder sehen. In der Sporthalle bleiben sie vom Sturm verschont, genauso wie der Sturm auf dem Feld von der jeweils gegnerischen Abwehrreihe.

Zum Spiel:
Die „Redblues“ aus der Spielgemeinschaft Bergedorf/Kirchwerder erweckten zwar nicht den Eindruck als wollten sie den Hausherren den Einzug in die nächste Pokalrunde kampflos überlassen. Eine Abwehrschlacht boten sich beide Teams über sechzig Minuten nicht und so hatte das Schiedsrichtergespann (Heinkel/Schmidt) leichtes Spiel mit dieser Begegnung. Sie kamen mit je zwei gelben Karten, insgesamt fünf Zeitstrafen und vier Siebenmetern aus. Die Sturmreihen konnten quasi ungehindert auf des Gegners Tor werfen. Insbesondere Jan-Michael Bruhn, der sich in der ersten Halbzeit vergeblich den Würfen der Gäste entgegen stellte, fühlte sich zu oft allein auf sich gestellt.
Die Redblues nahmen den Esingern gleich zu Beginn der Partie das Heft aus der Hand, die dann ein ums andere Mal nur noch reagieren konnten – beim Spielstand von 3:4 und 6:7 (10. Spielminute) liefen die Hausherren sogar einem –wenn auch kleinen – Rückstand hinterher. Dann besannen sich die „Germänner“ für kurze Zeit und führten schnell mit 9:7. Dieser Vorsprung hielt jedoch nur bis zur 25. Minute. Zur Pause hatte die SG auf 18:18 ausgeglichen und ging mit Wiederanpfiff erneut in Führung – 18:19 aus Esinger Sicht. Dieser Spielstand schien die Platzherren dann doch geärgert zu haben und für einen kurzen Moment - sieben Minuten um genau zu sein – fand vor Dennis Rose, der zur 2. Halbzeit turnusmäßig ins Esinger Tor wechselte - wirkliche Abwehrarbeit statt. Florian Bitterlich führte vorn sein Team und setzte mit gelungenen Anspielen seine Mitspieler in Szene, oder schloss die Angriffe mit präzisen Würfen in das gegnerische Tor selbst ab. Im Nu lagen die Esinger mit sechs Toren vorn – 26:20. Diesen Vorsprung hielten sie über lange Zeit und sieben Minuten vor Schluss war das Spiel beim Stand von 37:28 in Gedanken schon erledigt. Prompt holten die Gäste Tor um Tor auf und es Stand plötzlich nur noch 37:32. Mehr ließ Esingen dann jedoch nicht zu und Jan Karow erzielte den 40.ten Treffer seines Teams zum Endstand von 40:34. Der Einzug in das Viertelfinale war geschafft.


Spiel-Telegramm:
3:4 (5. Minute), 6:7 (10.), 9:7 (14.), 13:12 (20.), 17:14 (25.), 18:18 - 18:19, 23:19 (35.), 28:22 (40.), 32:25 (45.), 33:28 (50.), 37:28 (55.), 37:32 (57.), 40:34 (59. und Endstand)

Torschützen / Siebenmeter:
TuS Esingen: Thomas Stegmann (8) Florian Bitterlich und Till Krügel (je 7), Dennis Lißner (6 Tore / davon 1 Siebenmeter), Daniel Quilitzsch und Nils Rosenowsky (je 4), Jan Karow und Thomas Winkler (je 2).

In der Punktspielrunde müssen die Esinger nun erst wieder am 28. Januar (17:00 Uhr) bei der „Zweiten“ vom TSV Ellerbek ran.


von Thorsten Richter - am 19.01.2007 20:05
TuS Esingen – SG BKAW 40:34

Pokal-Aus gegen Esingen

Nachdem wir es in den vorherigen Pokalrunden jeweils mit Mannschaften des FC St. Pauli zu tun hatten, bescherte uns das Los für die dritte Runde den TuS Esingen und damit eine Mannschaft, die uns aus der Oberliga bestens bekannt ist.

Obwohl der TuS derzeit auf Platz 1 der Oberliga steht und sicherlich als heißer Meisterschaftsfavorit gilt, sind wir dennoch nicht völlig chancenlos durch den Orkan nach Esingen gereist, hatten wir doch im Oberligaheimspiel im vergangenen Herbst gegen den TuS eine unserer besten Saisonleistungen gezeigt und zusätzlich noch den Sieg gegen Buxtehude vom vergangenen Wochenende im Rücken.

Dennoch kam es leider völlig anders. Beide Seiten vernachlässigten in den ersten Halbzeit die Abwehrleistungen, so dass es zur Halbzeit bereits 18:18 stand. Wie der Spielstand bereits zeigt, verlief die erste Halbzeit insgesamt ausgeglichen, wobei es dem TuS zwischenzeitlich gelungen war, ab Mitte der Halbzeit einen Zweitorevorsprung herauszuarbeiten, den wir dann jedoch noch bis zum Halbzeitpfiff egalisieren konnten.

Den Beginn der zweiten Halbzeit haben wir dann (mal wieder) völlig verschlafen, so dass aus dem Unentschieden bis zur 40. Minute eine 6-Tore Führung der Gastgeber wurde, die sie letztlich auch bis zum Ende der Partie ungefährdet halten konnten. Wenn Chrischi Böhm im Tor nicht noch diverse Bälle hätte abwehren können, wäre die Niederlage vermutlich noch höher ausgefallen.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass wir über die gesamte Spielzeit zu viele eigene Ballverluste produziert haben und in der Abweht einfach nicht aggressiv genug zu Werke gegangen sind, um die durchweg sehr (wurf-)starken Spieler des TuS Esingen in ihrem Angriffsspiel entscheidend zu stören. Dies sorgte dafür, dass wir erstmalig in dieser Saison die 4 vor der Anzahl der Gegentore stehen hatten, wofür weder der Spieltermin in der Woche sowie noch die etwas ungemütliche Anreise eine Entschuldigung sein können.

Dennoch gilt es nun, dieses Spiel abzuhaken und die Konzentration vollständig auf unsere Oberliga-Partie gegen den Niendorfer TSV am kommenden Samstag zu lenken, um uns endgültig aus den unteren Tabellenregionen zu verabschieden.

Torschützen:

Frank Peemöller (8), Felix Schreiber und Philipp Korinth (je 6), Frank Schreiber und Rene Dambel (je 5), Jan Rosenthal und Jerome Wyvekens (je 2) sowie Henning Zwahr (1)
Christoph Böhm, Markus Büssing

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von Der Bergedorfer - am 22.01.2007 09:07
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