TSV Ellerbek 2 - TuS Esingen 1 39:37 (17:15)

Startbeitrag von Thorsten Richter am 28.01.2007 21:55

Gegen Handball mit Leidenschaft hatte Esingen keine Chance

TSV Ellerbek 2 bezwingt TuS Esingen mit 39:37 (17:15)

Ellerbek, 28. Januar 2007, 17.00 Uhr, Harbig-Halle: Kreisderby in der Handball-Oberliga der Männer zwischen dem TSV Ellerbek und dem TuS Esingen. Tabellenkeller gegen Tabellenspitze. Die Zeichen standen gut für die Gäste. Esingen – in der laufenden Saison noch ungeschlagen – lag vor der Partie an der nach Minuspunkten noch vor der HG Hamburg Barmbek, die Ellerbeker – Reserve des Regionalliga-Teams – trugen die „Rote Laterne“ in der Oberliga. Ein Selbstgänger für die Esinger? Keineswegs!

Zum Spiel:
Die Ellerbeker legten los wie die Feuerwehr. Das 2:2 durch Thomas Stegmann in der fünften Minute war vorerst der letzte ausgeglichene Spielstand den Esingen erreichen konnte. Beim Stand von 7:3 für Ellerbek zog Esingens Trainer, Kay Germann, die Team-Time-out-Karte um seine Spieler wach zu rütteln. Es waren knapp elf Minuten gespielt. Sie schienen nicht zugehört zu haben, denn Ellerbek zog sogar auf 10:4 davon. Jetzt ersetzte Dennis Rose den glücklosen Isaac Luarte Correas im Esinger Tor und die Gäste kämpften sich auf 10:8 heran. Mit frischem Mut holten sie sogar bis zum 13:12 auf. Eine Serie von Fehlwürfen und Nachlässigkeiten in der Abwehr und die Esinger ließen Ellerbek dann wieder - auf 17:13 - davon ziehen. Nils Rosenowsky scheiterte mit einem Siebenmeter praktisch mit dem Pausenpfiff am Ellerbeker Torhüter Matthias Nagl. So stand es zur Pause 17:15 für Ellerbek.
In der zweiten Hälfte fielen insgesamt 44 Treffer. Esingen gelang beim zwischenzeitlichen 30:31 eine einzige Führung in diesem Spiel. Ellerbek kämpfte leidenschaftlich und fand immer das richtige Mittel um gegen die Esinger Abwehr zu punkten. Sie steckten den Rückstand genauso weg wie die dritte Zeitstrafe gegen ihren Haupttorschützen, Thorsten Müller.
Beim Stand von 34:33 (56. Spielminute) fehlte Esingen dann auch noch das nötige Glück: Florian traf nur den Pfosten – es war nicht der einzige Holztreffer der Esinger in diesem Spiel.
Aufgrund der vielen vergebenen Torchancen und der mangelhaften Abwehrarbeit wäre ein Punktgewinn für Esingen auch nicht verdient gewesen. Ellerbek konnte mit diesem Sieg die Rote Laterne abgeben. Entsprechend groß war der Jubel nach dem Schlusspfiff. Die Esinger hingegen saßen deprimiert in ihrer Kabine.

Spiel-Telegramm:
2:2 (5. Minute), 6:2 (9.), 10:4 (14.), 11:9 (19.), 13:12 (22.), 15:13 (25.), 17:15 (29. und Halbzeitstand) -- 20:17 (34.), 22:21 (40.), 27:25 (45.), 29:28 (50.), 30:31 (53.), 33:32 (55.), 36:34 (58.), 39:37 (60. und Endstand)

Torschützen / Siebenmeter:
TuS Esingen: Florian Bitterlich (9 Tore / davon 3 Siebenmeter), Daniel Quilitzsch (7), Thomas Stegmann (6 /3), Till Krügel und Dennis Lißner (je 5), Nils Rosenowsky (4) und Jan Karow (1).

TSV Ellerbek: Thorsten Müller (8 Tore / davon 3 Siebenmeter), Oliver Müller (6/2, Jan Hoppe und Jonas Mecke (je 5), Felix Schulz und Marvin Doppke (je 4), Daniel König und Matthias Menzel (je 3), sowie Daniel Metz (1).
Ellerbek verwandelte fünf von fünf Siebenmetern, Esingen sechs von sieben Strafwürfen. Ellerbek erhielt vier (3 davon gegen Thorsten Müller) und Esingen fünf Zeitstrafen.

Das nächste Spiel der Esinger findet am Sonntag, 4. Februar um 16:45 Uhr in Esingen gegen die SG Hamburg-Nord statt. Die „Zweite“ vom TSV Ellerbek muss bereits am Samstag, 3. Februar um 16.00 Uhr in Barmstedt ran.

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