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Forum Hamburg-Liga Handball
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vor 9 Jahren, 3 Monaten
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vor 9 Jahren, 3 Monaten
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Keulator, daball, Kampfgesicht, Handballer74, Knollte

Alstertal - THB 30:30

Startbeitrag von Knollte am 29.03.2009 16:31

Ergebnisticker

Antworten:

Alstertaler zu dumm zum Siegen. Können sich bei ihrem Torwart bedanken, dass sie am Ende den Punkt behalten. THB mit guter kämpferischer Leistung aber in der letzten Minute auch zu dumm um zu gewinnen.

Das ist halt Abstiegskampf...

von Handballer74 - am 30.03.2009 09:44
Quelle: www.thb-hamburg.de

Die Vorzeichen vor dem Spiel waren klar. Der Gewinner des Spiels kann sich gehörig Luft verschaffen im Kampf gegen den Abstieg. Der Verlierer hingegen muss bei einer Pleite wohl mit einem Wunder rechnen, um auch im nächsten Jahr in der Oberliga zu spielen. Nach dem 30:30 standen beide Mannschaft rat- und sprachlos auf der Platte. Wem nützt das Unentschieden jetzt mehr? Dem THB, weil er im direkten Vergleich gegen Alstertal besser ist? Oder SCALA, weil sie einen Punkt mehr haben und sich so Stück für Stück aus der Abstiegsschlinge befreien? Die Antwort wird es wohl erst am letzten Spieltag geben....

Die Halle war an diesem sonnigen Sonntagnachmittag prall gefüllt. Sowohl die Anhänger des THB als auch die Alstertal-Fans waren zahlreich erschienen. Aber auch viele Externe wollten sich diesen Abstiegskrimi nicht entgehen lassen. Es sollte ein echter Krimi werden....

Alstertal kam besser ins Spiel. Insbesondere die linke Angriffseite brachte die THB-Deckung immer wieder in Schwierigkeiten. Zwar wurde Alstertals Rückraum-Shooter Jan Finkelmeyer kurz gedeckt und somit zumindest in Ansätzen aus dem Spiel genommen, dafür glänzte der quirlige Linksaußen Christian Hachenberg, der die Abwehr phasenweise schwindelig spielte und zu sehenswerten Treffern kam. Schon früh war klar, dass einige THB-Spieler dem immensen Druck nicht gewachsenen waren und nicht an die teilweise guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen konnten. Deshalb kam Florian Harbeck aus der zweiten Mannschaft früh zum Einsatz und glänzte schnell durch Einsatzbereitschaft und mutiges Auftreten. Positiv aufgefallen an diesem Tag auch Thomas Eelbo, der schnörkellos im Rückraum Regier führte. Jetzt in der entscheidenden Phase kommt es auf die zuverlässigen Routiniers an, die in den entscheidenden Situationen wissen, was sie tun. Dennoch waren es die Alstertaler, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Schnell konnten sie den Vorsprung erhöhen. THB-Coach Oliver Reinstorf konnte einem Leid tun. Egal was er machte, seine Jungs kamen nicht heran. Halbzeitstand: 19:16 für Alstertal.

Anfang der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Das THB zu umständlich, zu aufgeregt und zu ungestüm. Völlig unnötig sah Lukas Bergmann die rote Karte. Wenige Minuten später musste auch Christian Voss vorzeitig vom Feld und alles sah nach einer deutlichen Niederlage für das THB aus. Aber irgendwie ging Mitte der zweiten Halbzeit ein Ruck durch die Mannschaft. Angeführt vom überragend haltenden Sebastian Kühne im Tor, der nach 20 Minuten den glücklosen Nils Frenzel im ablöste, fanden die Reinstorf-Männer zurück ins Spiel. Mit einer aus der Not geborenen Mannschaftsaufstellung, die es so in dieser Saison noch nicht gegeben hat, kämpfte sich das THB Tor für Tor zurück ins Spiel. Alstertal geschockt und konsterniert und so war das 28:28 (55. Minute) die logische Konsequenz. Jetzt war es der erwartete Krimi. Das THB ging 29:28 in Führung, Alstertal glich aus und erhöhte, ehe wieder das THB auf 30:30 gleich zog. Restspielzeit eine Minute, Alstertal verliert den Ball. Das THB baut ruhig auf und was folgte, war ein identisches Bild mit dem, was eine Woche zuvor passierte. Wieder war es Olaf Levin, der nach einem tollen Spiel die Möglichkeit hatte frei und aus guter Position von Rechtsaußen den Sieg einzutüten. Und wieder landete der entscheidende Ball nicht im Tor sondern in den Händen des SCALA-Torhüters. Oh wie bitter! Immerhin konnte am Ende ein Punkt festgehalten werden. Heißt: in den noch ausstehenden drei Partien müssen noch zwei bzw. drei Punkte her. Und: Alstertal darf nicht mehr gewinnen. Alles läuft auf das Endspiel-Wochenende 25./26. April hinaus. Das THB empfängt zuhause den NSV, Alstertal muss nach Fischbek. Und der TVF hat nach der 20:29-Pleite im Hinspiel sicher noch eine Rechnung offen.....


von Kampfgesicht - am 30.03.2009 11:29
Hoisbüttel: Abstiegskampf wird zur Zitterpartie

Ammersbek -

Der Kampf um den Verbleib in der Oberliga wird für die Oberliga-Handballer des THB Hamburg 03 wie befürchtet zum Tanz auf der Rasierklinge. Wenn große Überraschungen ausbleiben, kommt es am letzten Spieltag (26. April) in Hoisbüttel gegen den Tabellennachbarn Norderstedter SV zu einem echten Endspiel um den Klassenverbleib. "Und das wird wahrscheinlich ebenfalls eine richtige Zitterpartie, die womöglich erst in letzter Minute entschieden wird", sagte Trainer Oliver Reinstorf.

Für die Ammersbeker ist das fast schon Normalität: Sechs ihrer letzten zehn Spiele wurden in der Schlussphase entschieden, und selten ging es dabei für den Tabellenvorletzten so gut aus wie beim 30:30 (16:19) im Kellerduell beim SC Alstertal-Langenhorn, als Michael Hennings in der 58. Minute mit seinem Ausgleichstreffer einen Punkt rettete. Olaf Levin hatte anschließend zwar noch die Chance zum Sieg, als er von rechts außen frei zum Wurf kam. "Wir lagen aber fast immer hinten, dürfen uns deshalb über das Unentschieden nicht beschweren", so Reinstorf.

Zumal die Gäste über weite Strecken des Spiels ohne ihren etatmäßigen Rückraum auskommen mussten: Ole Werner war nach einem Tritt in den Unterleib schon nach vier Minuten außer Gefecht gesetzt, Lukas Bergmann sah kurz nach dem Seitenwechsel wegen eines groben Fouls "Rot", und auch Christian Voss schied nach drei Zeitstrafen vorzeitig aus.

Die Tore für das THB Hamburg 03 erzielten: Thomas Eelbo (8), Olaf Levin (6), Timo Wichmann (4), Julian Lathwesen, Christian Voss (je 3), Timm Schröer (2), Michael Hennings, Florian Harbeck, Lukas Bergmann und Ole Werner (je 1).
tj

erschienen am 31. März 2009

Quelle: Hamburger Abendblatt

von daball - am 31.03.2009 09:12
Kampfgesicht hat Recht. Entweder, man schaut sich einen 3-Sterne-Krimi mit Gänsehautfaktor an oder man geht zu einem Handballspiel des THB. Zuschauer mit Bypässen sollten an der Kasse solcher Spiele besser vorher abgefangen werden, damit keine möglichen Regressansprüche gestellt werden. Tatsache ist: Das THB-Team hat sich selbst abgestiegen, wenn keine Fremderlösung kommt. Wer taktisch, räumlich und tlw. so naiv, unclever und unbeherrscht spielt, wer brachiale Rummsbumms-Akzente setzen will, aber über seine eigenen Stockfehler (Oberliga, meine Herren!) mit verpatztem Anspiel, einfachem Ballfangen, Kunstpässen noch noch aus einer Rudelformation in der Abwehr heraus spielen will, kein Auge in der Abwehr für die Laufwege der Gegner hat, der braucht das Wunder von Hoisbüttel-Bergstedt. Laut deutschem Schlager allerdings, soll es ja diese Wunder immer wieder geben. Also Glück auf - nicht Glück ab, die Herren Oberligaspieler!

von Keulator - am 01.04.2009 07:50
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