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M@rkus, Teamchef, Zölli

Hamburg-Nord - Ahrensburg

Startbeitrag von M@rkus am 10.10.2009 07:15

ATSV fährt als Außenseiter zur SG Nord

Handball-Oberliga, Männer: Ahrensburger treffen auf neu formierte Mannschaft

Ahrensburg/mf
– Nicht einmal sechs Monate ist es her, da haben die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV der SG Hamburg-Nord beim 30:20-Heimerfolg eine richtige „Packung“ beigebracht. Doch seitdem hat sich auf beiden Seiten viel getan – und an einen ähnlichen Erfolg wie im April will auf Seiten der Stormarner niemand denken. Elf Abgänge hatte das Team von Trainer Tilo Labs im Sommer zu verzeichnen. Trotzdem ist der Saisonstart mit 4:2 Punkten einigermaßen geglückt. Mit dem Auswärtsspiel bei Hamburg-Nord wartet heute (16 Uhr, Tegelsbarg) aber ein echter Prüfstein auf den ATSV.

Vor allem das Tempo der SG beeindruckt den Ahrensburger Coach: „Ich habe das Team gegen Esingen beobachtet, das war ein unheimlich schnelles Spiel.“ Und auch wenn diese Partie am ersten Spieltag für die SG verloren ging, hat Labs großen Respekt vor dem Gegner: „Wir dürfen uns im Angriff keine halbherzigen Aktionen leisten, denn die SG schaltet sehr schnell von Abwehr auf Angriff um.“

Auch bei der SG Hamburg-Nord gab es im Sommer einige Veränderungen. Spielmacher Dennis von Seelen wechselte zum Regionalligaabsteiger HG Norderstedt und Rechtsaußen Stefan Bormann zur HG Hamburg-Barmbek. Dafür kehrten die beiden Rückraumspieler Kolja Jessen und der Ex-Ahrensburger Ole Werner vom Absteiger THB Hamburg 03 zur SG zurück und brachten von dort auch Timo Wiechmann und Christian Voss mit. Zudem stieß vom AMTV Hamburg Linksaußen Florian Borowski zum Team. Trotz dieser Veränderungen hat sich das Team von Trainer Erik Wudtke nach der Auftaktniederlage in Esingen gefangen und beeindruckte bei den deutlichen Siegen gegen Barmstedt (41:25) und beim Norderstedter SV (38:31). Beide Teams liegen also punktgleich in der Tabelle, wobei die SG Nord die deutlich bessere Tordifferenz aufweist. Die Favoritenrolle liegt bei den Gastgebern.

Unter der Woche fehlten in Reihen der Ahrensburger mehrere Spieler grippegeschwächt beim Training. Trainer Labs geht jedoch davon aus, dass er im Spiel auf seine Bestbesetzung zurückgreifen kann.

Aus: Stormarner Tageblatt vom 10.10.2009

Antworten:

Re: Hamburg-Nord - Ahrensburg 41:36

Hamburg Nord – ATSV 41:36

36 Tore in fremder Halle werfen ist so schlecht nicht, aber 41 Dinger fangen ist auch nicht von schlechten Eltern.
Der ATSV muss mehr Augenmerk auf die Deckungsarbeit legen, die Spiele die ich bisher gesehen habe, da war von einer konsequenten Deckungsarbeit nicht viel zu erkennen ehr mehr Stückwerk und löchrig wie ein Schweizer Käse. Auf diesem Gebiet muss sich beim ATSV unbedingt etwas tun sonst reichen eines Tages 50 erzielte Tore nicht mal zum Sieg, weil man mindestens 51 Gegentore hinnehmen musste.


von Zölli - am 10.10.2009 18:35

Re: Hamburg-Nord - Ahrensburg 41:36

M 1: Erkämpfter Heimsieg gegen Ahrensburg

In einem kampfbetonten Spiel siegten die 1. Herren der SG Hamburg-Nord am Ende mit 41:36 gegen die Mannschaft des Ahrensburger TSV.

Bis zum Ausgleich zum 14:14 in der 20. Minute hatte das Team von Trainer Erik Wudtke die Gäste aus Ahrensburg gut im Griff und führte stellenweise mit bis zu vier Toren.
Doch dann schlichen sich Fehler über Fehler bei der SG ein. Vier, fünf 100 % tige Chancen wurden nicht verwertet, Abspielfehler häuften sich, und dazu ein Torwart bei den Gästen, der schwer zu überwinden war.

Die SG geriet bei 14:15 in den Rückstand, der bei 15:17 allerdings ein Ende fand.
Doch bis zur Halbzeitpause bei 20:20 war man wieder auf Augenhöhe mit den Gästen.

Mit einer konsequenten Deckung konnten die Rückraumschützen der Ahrensburger, Palder und Judycki in der zweiten Hälfte gut in Schach gehalten werden, und kamen dadurch nicht mehr so zum Zuge.

So übernahmen die SG`ler in der 2. Hälfte gleich die Führung, und gaben sie bis zum Abpfiff nicht wieder ab.

Entscheidend an diesem Tag waren alleine die Siebenmeter Strafwürfe, neun an der Zahl, die alle verwandelt wurden. Das ist die Aufgabe von dem wieder einmal überragenden Nils Becker, der mit 11 Toren vier der Strafwürfe im Tor unterbrachte, und Ole Werner, der die restlichen fünf und noch drei Feldtore beisteuerte.

Nur eine Halbzeit lang wirbelte der junge Florian Borowski auf der linken Seite durch die Halle, und trug sich wieder mit sieben Toren in die Torschützenliste ein. Sensationell, wie der den Ball am Torwart vorbei zirkelt.

Es gab an diesem Spieltag keine Ausfälle. Durch eine mannschaftliche Geschlossenheit konnte dieser 3. Sieg infolge eingefahren werden.

Die Tore, die noch zum Endergebnis fehlen, warfen: Andreas Finnberg und Sebastian Bütow je 4, Timo Wiechmann, Per Becker je 2, Stephan Finnberg, Alexander Zielske und Kolja Jessen je 1.

Nun folgt am 31.10.um 19:00 Uhr das Auswärtsspiel bei der HG Hamburg-Barmbek am Langenfoort.
Nächstes HEIMSPIEL am 07.11.09 um 18:00 Uhr gegen HSV II am Tegelsbarg

11.10.09
Herbert Schacht


von Teamchef - am 11.10.2009 17:43

Re: Hamburg-Nord - Ahrensburg 41:36 (20:20)

36 Tore reichen nicht zum Sieg

SG Hamburg-Nord - ATSV 41:36 (20:20)


Stolze 36 Tore erzielten die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV in ihrer Auswärtspartie bei der SG Hamburg-Nord. Weil sie aber zugleich noch fünf Treffer mehr zuließen, mussten sie am Ende trotzdem eine schmerzliche 36:41 (20:20)-Niederlage hinnehmen und fielen in der Tabelle vom fünften auf den siebten Rang zurück. "Wir hatten uns in erster Linie vorgenommen, gut in die Rückwärtsbewegung zu kommen, um so die schnelle Mitte und die zweite Welle der SG zu verhindern", erklärte Trainer Tilo Labs. "Doch das ist uns leider nicht gelungen." 13 Tore kassierte die Ahrensburger aus den Schnellangriffen der Hausherren, während sie selbst mit diesem taktischen Mittel lediglich drei Mal erfolgreich waren.

Dass es am Ende die bisher torreichste Partie der gesamten Oberligasaison werden sollte, deutete sich schon früh an. Die Stormarner liefen zunächst einem kleinen Rückstand hinterher, auch weil Roman Judycki zwei Mal nur den Pfosten traf. Doch nach sechs Minuten glichen sie bereits zum 4:4 aus. Vier Gegentore in Folge in nur zwei Minuten veranlassten Labs dann zu einer sehr frühen Auszeit, in der er offensichtlich die richtigen Worte fand. Denn nun entwickelte sich eine muntere Partie, in der die Schlossstädter auf Augenhöhe mitspielten und sich Tor um Tor wieder heran kämpften. Nach 20 Minuten war der Ausgleich hergestellt und drei Minuten später lag die Labs-Sieben dann sogar selbst mit zwei Toren in Führung. Diese Führung konnte der ATSV jedoch nicht in die Pause retten. Sieben Treffer fielen alleine in den letzten drei Minuten der ersten Hälfte, was am besten verdeutlicht, dass beide Mannschaften nicht allzu viel Wert auf ihre Abwehrarbeit legten.

Die Hausherren reagierten und versahen nun Rückraumspieler Christoph Palder mit einer engen Deckung. Und obwohl die Ahrensburger mehrere Lösungen für dieses Problem noch in der Woche intensiv trainiert hatten, kamen sie mit dieser Deckungsvariante des Gegners nicht zurecht. Sieben der insgesamt nur acht technischen Fehler produzierte der ATSV in den zweiten 30 Minuten. Hinzu kam, dass die Labs-Schützlinge diverse klare Torchancen vergaben. "Obwohl ich im Angriff viele positive Ansätze gesehen habe, ist auch da noch großes Potenzial vorhanden", kritisierte Labs.

Und nachdem Alexander Rath in der ersten Halbzeit noch sicherer Rückhalt seines Teams gewesen war und einige "Hundertprozentige" pariert hatte, brachten die beiden Ahrensburger Keeper zusammen in Halbzeit zwei nur noch drei Mal ihre Hände an den Ball. "Leider haben unsere Torhüter nicht zurück ins Spiel gefunden", so Labs.

Nach 38 Minuten konnte der ATSV zum letzten Mal den Ausgleich zum 23:23 herstellen, dann zogen die Gastgeber langsam davon. Nach 46 Minuten betrug der Abstand zum ersten Mal fünf Tore. Drei Minuten vor Schluss war er sogar auf sieben Treffer angewachsen. Erst dann konnten die Ahrensburger noch etwas Ergebniskorrektur vornehmen.

Labs bleiben nun drei Wochen Zeit, um an den Defiziten zu arbeiten. Erst am 1. November folgt mit der Heimpartie gegen den Barmstedter MTV die nächste Aufgabe.

Aufstellung Ahrensburg (Tore/Siebenmeter): Alexander Rath (9 Paraden), Raphael Orth (2 Paraden) - Christoph Palder (9/3), Markus Fraikin (6/1), Christoph Strubel (5), Ingolf Gonschorek (4), Philipp Köhler, Robin Hoth, Roman Judycki (je 3), Danny Farell, Christoph Reetz, Said Evora (je 1), Carsten Moritzen (n. e.).

Hamburg-Nord: Sebastian Kühne, Benjamin Schröder - Nils Becker (11/4), Ole Werner (8/5), Florian Borowski (7), Andreas Finnberg, Sebastian Bütow (je 4), Tiemo Wiechmann, Per Becker (je 2), Stephan Finnberg, Alexander Zielske, Kolja Jessen (je 1), Alexander Bär.

Schiedsrichter: Klaus-Peter Schmidt, Harald Schulz (HG Norderstedt).

Siebenmeter: 9/9 : 4/4.

Zeitstrafen: 4:2 (A. Finnberg 37., Becker 47., Zielske 56, Werner 60. - Palder 38., 42.)

Spielverlauf: 1:0 (1. Minute), 1:1 (2.), 2:2 (3.), 4:2 (4.), 4:4 (6.), 8:4 (8.), 9:5 (9.), 9:7 (10.), 10:7 (10.), 12:9 (13.), 12:11 (15.), 13:11 (16.), 14:12 (18.), 14:16 (23.), 15:17 (25.), 17:17 (28.), 19:19 (29.), 19:20 (29.), 20:20 (30.) - 21:21 (34.), 23:21 (34.), 23:23 (38.), 25:23 (40.), 26:24 (41.), 26:25 (42.), 30:25 (46.), 35:30 (52.), 35:31 (53.), 38:31 (57.), 38:33 (58.), 40:33 (59.), 40:34 (59.), 41:34 (60.), 41:36 (60.).

von M@rkus - am 12.10.2009 08:44

Re: Hamburg-Nord - Ahrensburg 41:36 (20:20)

ATSV spielt im Titelkampf keine Rolle

Es war eine zweifelhafte Ehre, die den Handballmännern des Ahrensburger TSV widerfuhr. Die Schützlinge des Trainers Tilo Labs waren an der bislang torreichsten Partie der Oberliga-Saison beteiligt, doch mit der SG Hamburg-Nord jubelte zum zweiten Mal der Gegner.

Ahrensburg.
Die Stormarner verloren 36:41 (20:20) und fielen auf den siebten Tabellenplatz zurück.

Bis zum 25:26 (42. Minute) hielten die Ahrensburger die Partie offen - vor allem dank der guten Angriffsleistung der Rückraumspieler Christoph Palder und Christoph Strubel, Linksaußen Markus Fraikin sowie Rechtsaußen Ingolf Gonschorek, die zusammen 24 Tore erzielten. Dabei waren Strubel und Gonschorek grippegeschwächt in die Partie gegangen. Doch wie in den drei bisherigen Partien stand die Abwehr nicht sicher genug. "Unsere Rückwärtsbewegung funktioniert nicht so, wie ich es mir vorstelle. Meine Spieler schalten in den Köpfen nicht schnell genug um. Das war aus meiner Sicht entscheidend für die Niederlage", so Labs. Zudem gelangen den Torhütern Alexander Rath und Raphael Orth nach der Pause nur noch drei Paraden. "Beide können mehr, als sie in der zweiten Halbzeit gezeigt haben", urteilte der Coach. So wuchs der Rückstand über 25:30 (46.) bis auf 31:38 (57.) an.

Labs sah trotz der Niederlage aber auch Positives: "Die Abstimmung in unserem Abwehrblock klappte teilweise besser als zuvor. Zudem haben wir zum dritten Mal in Folge 36 Tore erzielt - das ist bärenstark." Die beiden bisherigen Pleiten hätten aber auch offenbart, dass der ATSV im Titelkampf keine Rolle spielt. Labs: "Unser Ziel ist und bleibt der vierte Platz. Dafür werden wir alles geben."

Die weiteren Tore für den Ahrensburger TSV erzielten: Markus Fraikin (6/1), Christoph Strubel (5), Ingolf Gonschorek (4), Philipp Köhler, Robin Hoth, Roman Judycki (je 3), Danny Farell, Christoph Reetz und Said Evora (je 1). (tih)

von M@rkus - am 14.10.2009 07:45
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