Hsg Fri/Burhafe - Hsg Whv

Startbeitrag von toto14 am 28.03.2011 07:24

Der HSG geht am Ende die Puste aus
Friedeburg/Burhafe teilt sich mit HSG Wilhelmshaven II die Punkte
Friedeburg/ - Ausfälle verhinderten ein besseres Abschneiden. Trainer Jörg König spricht von einem gerechten Unentschieden. Gut gekämpft und einen Punkt gewonnen – so lautet das Fazit der Landesliga-Handballer der HSG Friedeburg/Burhafe nach dem 36:36-Remis gegen die HSG Wilhelmshaven II. Vor eigenem Anhang präsentierte sich der Friedeburger „Restkader“ von seiner besseren Seite. Doch die Kraft reichte nicht für die kompletten 60 Minuten.Wieder einmal mussten die Gastgeber gleich mehrere Leistungsträger ersetzen. Neben Torwart Thomas Hilbinger fehlten auch Andreas Weber, Claas Müller, Kai Behrend und Sascha Hutzenlaub. Dazu kommen noch die Langzeitverletzten. So boten sich auf der Auswechselbank der Friedeburger und Burhafe einige freie Plätze neben Trainer Jörg König. Lediglich ein Ersatzspieler stand zur Verfügung.Dennoch setzten die Anwesenden den geforderten Tempohandball gut um. Immer wieder waren es in der Anfangsphase gerade Markus Dröge und Timo Neumann, die zu Toren kamen. Zwar hielten die Gäste aus der Jadestadt nach Kräften dagegen, doch das Team von Jörg König setzte sich Treffer für Treffer ab. Schnell lagen die Wilhelmshavener mit vier Toren hinten. Doch die dünne Personaldecke forderte ihren Tribut. Nach rund 20 Minuten leisteten sich die Gastgeber eine kleine Verschnaufpause. So verkürzten die Gäste ihren Rückstand. Wer jetzt aber glaubte, die Partie würde kippen, sah sich getäuscht. Die Friedeburger und Burhafer bissen die Zähne zusammen und gaben noch einmal Gas. Als es dann in die ersehnte Pause ging wies die Anzeigetafel wieder einen Vorsprung von vier Toren aus (21:17). Das Kämpfen hatte sich gelohnt. Aber es hat auch viel Kraft gekostet.Im zweiten Abschnitt machte sich die besser besetzte Bank der Wilhelmshavener bezahlt. Während sich im Spiel der Gastgeber zunehmend Konzentrationsschwächen breit machten, konnten die Gäste mit frischeren Spielern punkten. Mit ihrem 28. Treffer glichen die Jadestädter zum ersten Mal aus. Doch nicht nur das. Schnell ging die Oberliga-Reserve mit zwei Toren in Führung. Bange Blicke auf der Tribüne zeugten von der Sorge, die Friedeburger und Burhafer würden nun einbrechen. Doch dafür hatte das Team von Jörg König nicht so viel Schweiß vergossen. Ihnen gelang der erneute Ausgleich (34:34). Als es dann auch nach 60 Minuten Unentschieden stand, wurde klar, dass der kleine Kader nicht reicht um Spiele zu dominieren, aber mit viel Einsatz ist ein Punktgewinn möglich. „Dieses Risiko müssen wir auch weiterhin eingehen. Nur über schnelles Spiel besteht Hoffnung auf Erfolg“, erklärt König die Lage in seinem Team. „Alles oder Nichts“ ist die Devise für die kommenden Aufgaben. Die Mannschaft hat jedenfalls bewiesen, dass sie bereit ist für Punkte hart zu arbeiten. Daher sieht König trotz der angespannten personellen Situation durchaus positiv in die Zukunft.

Antworten:

HSG-Reserve sorgt für eine Überraschung

Mit einem tollen Punktgewinn kehrte Landesligist HSG Wilhelmshaven II vom Gastspiel bei der HSG Friedeburg/Burhafe zurück. Beim 36:36-Unentschieden ergatterten die Jadestädter einen nicht unbedngt erwarteten Punkt beim Tabellenzweiten.

Beide Mannschafen mussten auf einige Stammspieler verzichten. Bei den Jadestädtern fehlten mit Deußen, Webs, Deeken und Gallus vier wichtige Spieler, die Gastgebeer mussten ua. auf Behrens verzichten.

Wie immer verschliefen die Jadestädter den Start, lagen gegen die mit Tempo spielenden Hausherren 1:5 zurück. Einmal im Spiel holten die Wilhelmshavener Tor um Tor auf, glichen zum 5:5 aus.

In der Folgezeit legten die Gastgeber immer wiedr vor, ohne die Oberliga-Reserve abschütteln zu können. In der ersten Halbzeit fielbei den Gästen Eike Schanko auf, der bis zur Puse sechs Treffer erzielte. Dennoch führte Friedeburg/Burhafe mit 21:17.

Im zweiten Spielabschnitt stellten die Jadestädter die Abwehr um, spielten die defensivere 6:0-Variante. Diese Systemumstellung zeigte Erfolg, denn aus dem Rückraum der Gastgeber war eigentlich nur Dröge, der unermüdlichen Tordrang entwickelte. Die Wilhelmshavener waren jetzt auch spielerisch auf Augenhöhe, kämpften wie der june Max Link unermüdlich und auopferungsvoll, hatten in Toias Schulz einen erfolgreichen Torschützen. So führten die Jadestädter in der Schlussphase mit 33:31, konnten diese Führung aber nicht halten.

In der Schlussminute hatten die Hausherren mit 36:35 die Nase vorn. Wilhelmshaven gelang der Ausgleich zum 36:36. Beide Mannschaften kamen nochmal in Ballbesitz, Zählbares kam dabei nicht heraus.



HSG II: Wittke, Prielipp, Schlisio; Schulz 9, Schanko 8, Max Link 5, Manuel Euler 4, Daniel Link 3, Schweigart 3, Ramon Euler 2, Kalkowski 2, Winterhalder, Walder

von Freillos - am 28.03.2011 10:35
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