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motteck, jogib

Tura Marienhafe greift nach der Verbandsliga

Startbeitrag von jogib am 16.05.2013 10:22

Quelle: Ostfriesischer Kurier

Heute erstes Aufstiegsspiel in Lemwerder

Der Gastgeber HSG Stedingen verfügt über einen guten Angriff.
Die Brookmerlander wollen bereits für eine Vorentscheidung sorgen.

Nach einer erfolgreichen Punktspielsaison und der Vizemeisterschaft in der Landesliga Weser-Ems will die Handball-Herrenmannschaft von Tura Marienhafe für einen kräftigen Nachschlag sorgen. In Lemwerder beim Gastgeber HSG Stedingen, der Nummer zwei der Landesliga Bremen, kämpfen die Brookmerlander heute im Hinspiel um den Aufstieg in die Verbandsliga Nordsee. „Wir fahren dahin, um zu gewinnen und wollen schon für eine Vorentscheidung sorgen“, sagt Tura-Trainer Victor Pliuto. Der Routinier hat das Marienhafer Aushängeschild bereits vor 15 Jahren bis in die Oberliga geführt. Am Pfingstsonntag steigt um 16 Uhr in der heimischen Kurt-Knippelmeyer-Halle dann das Rückspiel, bei dem Pliuto unbedingt eine Zitterpartie verhindernwill. Der Spieltermin am Donnerstag mit dem Anpfiff um 20.30 Uhr ist vom Verband vorgegeben und für beide Seiten gewöhnungsbedürftig. Zu personellen Problemen führt das bei den Brookmerlandern aber nicht. Bis auf die Langzeitverletzten Sören Rossow und Kai Gronewold, den angeschlagenen Helge Strube, den studienbedingt verhinderten Stefan Lücken und den ortsabwesenden Gernold Lengert ist der Kader komplett. Thomas Detmers, der seine Knieprobleme offensichtlich überstanden hat, läuft erneut auf wie auch Carsten Frevert aus der Reserve. Das Duo war zuletzt beim souveränen Auswärtssieg von Tura in Ganderkesee Gold wert, als die Vizemeisterschaft unter Dach und Fach gebracht wurde. Vor den Augen von HSG-Trainer Bastian Friese half dem Gastgeber auch die Manndeckung für die Leistungsträger Vincent Brumund und Keno Lücken nicht weiter – mit dieser Variante indes dürfte es Tura heute wohl wieder zu tun bekommen. Wer schafft den Aufstieg? „Die Chancen stehen 50 zu 50“, sagen Pliuto und sein Trainerkollege Friese unisono. Viel hängt vomNervenkostüm und der Tagesform ab. Tura setzt wieder einen Bus ein, sodass wie zuletzt in Ganderkesee zahlreiche Marienhafer Anhänger quasi für Heimspielatmosphäre sorgen. Dass der laut Trefferbilanz beste Angriff der Landesliga Bremen auf eine der besten Abwehrreihen der Landesliga Weser-Ems trifft, sagt viel über die Rollenverteilung aus. „Wir sind eine Angriffsmannschaft“, betont HSG-Trainer Friese, dessen Formation in den ersten Saisonspielen mehrfach über 40-mal traf. Entsprechend versucht Pliuto, die Basis für einen Erfolg über eine gute Deckungsarbeit zu legen. Das dürfte der Schlüssel sein. Das letzte Punktspiel der Saison mit dem klaren 34:24-Erfolg hat zusätzlichen Auftrieb gegeben: „Bei diesem Sieg haben die Jungs gemerkt, dass sie es auch auswärts können“, lobt Pliuto. Während seine Mannschaft die komplette Spielzeit über in eigener Halle ungeschlagen ist, erlaubte sie sich in der Fremde den einen oder anderen Aussetzer. Übrigens spielt die HSG Stedingen regelmäßig in der Vorbereitung gegen Ganderkesee und hat dabei von fünf Spielen vier verloren. Die Bilanz der vergangenen Jahre spricht überdies für Tura: Ob Delmenhorst oder Bramsche, zuletzt ist stets der Vizemeister der LandesligaWeser-Ems über die Relegation aufgestiegen. Eigentlich hieß das Saisonziel vonTuranach dem Abgang von drei Leistungsträgern mit einem jungen Kader Klassenerhalt. Jetzt ist der große Sprung nach oben möglich: „Die Jungs haben die gesamte Saison über eine tolle Moral bewiesen“, lobt Pliuto. „Jetzt können sie sich belohnen.“ Gastgeber HSG Stedingen hat mit der Vizemeisterschaft den bisher größten Erfolg in der jungen Vereinsgeschichte erzielt. Jetzt soll nachgelegt werden. Als Friese die Herrenmannschaft vor drei Jahren übernahm, stand sie kurz vor dem Abstieg aus der Kreisoberliga. „Wir wollten dann zusammen etwas aufbauen und haben einen neuen Kader geformt“, sagt der 24-jährige Lehramtsstudent. Nach zwei Bandscheibenvorfällen konzentriert sich der ehemalige Oberligaspieler, der mit Habenhausen Meister wurde, auf sein Traineramt und betreut auch die D-Jugend des Vereins sowie eine Bremer Landesauswahl (Jahrgang 1998).Unter seiner Regie startete das Männer-Team der HSG durch. Ohne Niederlage gelang der Auftstieg in die Landesliga. Dort zahlte die HSG Stedingen im ersten Halbjahr noch Lehrgeld und drehte dann auf. „Bis auf ein Spiel haben wir in der Rückrunde alles gewonnen und am Ende noch Platz drei belegt“, blickt Friese stolz zurück. Mit 14:0 Punkten wurde ins zweite Landesliga-Jahr gestartet, das Pokalspiel gegen den Oberligisten Bremervörde im Januar nur mit 26:29 verloren. Bei der 15 Monate lang in eigener Halle in Punktspielen ungeschlagenen HSG – einzige Heimniederlage mit 25:29 gegen SV Beckdorf II Ende April – geriet allerdings im Laufe der Saison Sand ins Getriebe. „Wir sind viele Individualisten und haben nicht als Team überzeugt“, sagt Friese offen. Sönke Dierks, der zuletzt beim im Kampf um Platz zwei wichtigen 38:34 gegen den Absteiger TV Sottrum 13 Treffer erzielte, studiert inMünster und kommt in der Regel nur zu den Spielen. Der achtfache Torschütze Paul Phillip Lapsien, neben Spielmacher Dierks im rechten Rückraum, bestreitet als Berufsfeuerwehrmann Schichtdienst. „Wir haben nicht mehr die Form, die wir einmal hatten“, behauptet Friese. Pokert er vor dem Doppelpack zum großen Saisonfinale? Schließlich sagt der HSG-Trainer auch: „Wir lassen uns immer etwas einfallen.“ Dabei vertraut er auf den starken Angriff.



HSG Stedingen
Die drei Vereine SV Lemwerder, VSK Bardewisch und TuS Warfleth gründeten am 19. Mai 1994 die HSG Stedingen. Dort spielen zwei Männermannschaften und ein Damenteam (Bremen-Liga) sowie drei weibliche (wJa, wJD, wJE) und zwei männliche (mJD, mJE) Jugendmannschaften.

Antworten:

Viel Glück, wir könnens gebrauchen ;)

von motteck - am 16.05.2013 17:18
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