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TommyB

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg -TV Georgsmarienhütte

Startbeitrag von TommyB am 04.11.2013 13:34

Späte Steigerung bringt den Sieg

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg tut sich zunächst schwer. Eine starke zweite Hälfte reicht gegen Georgsma­rienhütte aber zu einem deutlichen 38:29-Erfolg.
Von HEINZ QUAHS

BOOKHOLZBERG. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hat die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit einem 38:29 (13:14)-Erfolg über den TV Georgsma­rienhütte den dritten Saisonsieg geholt und den Sprung in die obere Tabellenhälfte der Handball-Landesliga geschafft. Eine starke Leistung zeigte Keeper Jan-Bernd Döhle, der mit etlichen tollen Paraden den gegnerischen Angreifern den Schneid abkaufte und zum großen Rückhalt seines Teams wurde. „Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung, auch wenn es nur ein durchwachsenes Spiel von unserer Seite war“, meinte HSG-Coach Sven Engelmann.
Dabei begannen die Hausherren wie die Feuerwehr: Nach sehenswerten Treffern lag die Engelmann-Sieben schnell mit 5:1 (8.) vorne und schien den Gegner förmlich überrennen zu wollen. Danach riss der Faden aber, und Georgsma­rienhütte ging mit 6:5 und dann mit 8:6 in Front. Auch in der Folgezeit nutzten die Gastgeber ihre Möglichkeiten nicht. So war es in dieser Phase besonders HSG-Keeper Döhle, der sein Team im Spiel hielt und unter anderem drei Strafwürfe parierte. Fast mit dem Pausenpfiff leistete aber auch er sich einen Patzer und ließ einen Wurf aus 14 Metern zum Halbzeitstand von 13:14 durch die Hände gleiten.
Eine klare Ansage von Engelmann in der Kabine zeigte dann die erhoffte Wirkung. Nach dem Seitenwechsel stand nun eine andere HSG-Truppe auf dem Feld. Auch wenn man zunächst noch mit 13:15 ins Hintertreffen geriet, wurde jetzt das Tempo verschärft und mehr Druck auf die gegnerische Abwehr ausgeübt. Auch die angesagten Kombinationen wurden nun erfolgreich abgeschlossen. Innerhalb von fünf Minuten drehte die HSG das Spiel mit vier Toren in Folge. Energisch setzte Grüppenbühren nach; nachdem sich die Gäste noch einmal auf 19:20 herangekämpft hatten, zog die Engelmann-Truppe bis Mitte der zweiten Hälfte auf 25:20 davon. Auch eine kurze Deckung zunächst gegen Spielmacher Marcel Behrens und kurze Zeit später gegen Werner Dörgeloh brachten nicht viel, denn die HSG hatte auch dagegen immer die richtige Antwort parat. Als Helge Voigt auf der rechten Außenbahn dann das 32:27 (54.) erzielte, war der Widerstand der Gäste gebrochen. Mit sechs Toren in Folge kamen die Hausherren noch zu einem klaren Erfolg. Für Engelmann ließ die Leistung seines Team dennoch Wünsche offen. „Die Deckungsarbeit war nicht optimal“, befand der Coach: „Wir kassieren viele einfache Tore. Das müssen wir abstellen, wenn wir oben mitspielen wollen.“

Quelle: DK

Antworten:

Handball-Landesliga: Grüppenbühren bezwingt Georgsmarienhütte mit 38:29

Dörgeloh in Torlaune
Heino Horstmann

Zweiter Heimsieg in Folge für die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Der Handball-Landesligist setzte sich gegen den TV Georgsmarienhütte mit 38:29 (13:14) durch. Zufrieden war Trainer Sven Engelmann mit dem Auftritt seiner Mannschaft trotz des klaren Ergebnisses aber nicht.
Handball
Die fünfwöchige Wettkampfpause hat den Landesliga-Handballern der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nicht geschadet: Der Verbandsliga-Absteiger fuhr am Sonnabend einen klaren 38:29 (13:14)-Heimerfolg gegen den TV Georgsmarienhütte ein. Dadurch sprang die Mannschaft von Trainer Sven Engelmann auf den siebten Tabellenplatz, restlos überzeugen konnte sie allerdings nicht. „Was das Team in der ersten Halbzeit leistungsmäßig abgeliefert hat, ist weit von meinen Vorstellungen entfernt. In Durchgang zwei war ich zudem mit der Abwehr nicht zufrieden“, resümierte Engelmann.

Die Partie in der Halle am Ammerweg hatte für die Gastgeber vielversprechend begonnen. Zwar offenbarte die Deckung Schwächen, doch der ausgezeichnete Torhüter Jan-Bernd Döhle bügelte diese mit tollen Paraden aus. Im Angriff der Grüppenbührener lief es sofort rund. Marcel Biedermann, Helge Voigt und Routinier Werner Dörgeloh, der mit insgesamt 13 Treffern zum besten Torschützen der Begegnung werden sollte, warfen schnell einen 4:0-Vorsprung heraus. In der Folge schlichen sich jedoch technische Fehler in das Spiel der Hausherren ein. Die Georgsmarienhütter kamen somit immer wieder zu Ballgewinnen und tauchten mehrmals ganz frei vor Döhle auf. Die Gäste gingen mit 6:5 in Front. Sie hätten sogar noch höher führen können, doch sie vergaben drei Strafwürfe leichtfertig. Zur Halbzeit lag Grüppenbühren mit 13:14 hinten.

Behrens führt geschickt Regie

Unter den rund 80 Zuschauern machte sich in der Pause gut hörbar Enttäuschung breit. Derweil fielen in der Kabine deutliche Worte. „Ich habe wohl den richtigen Ton getroffen, um mein Team zu einer besseren Leistung aufzufordern“, sagte Engelmann. Direkt nach Wiederbeginn hatten die Grüppenbührener jedoch Probleme. Das spielerische Niveau beider Teams ließ zu wünschen übrig, und bis zur 40. Minute stand der Kampf im Vordergrund. Dann war es Dörgeloh, der seine Mannschaft mit drei Treffern in Folge wieder in Führung brachte. Zusammen mit Tobias Sprenger und Marcel Behrens bildete der Routinier jetzt einen stabilen Mittelblock, der den gegnerischen Angreifern kaum noch Entfaltungsmöglichkeiten ließ. Spielmacher Behrens führte zudem geschickt Regie und setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Davon profitierten in erster Linie Helge Voigt und Marcel Biedermann auf den Außenpositionen sowie Stefan Buß am Kreis. Mitte der zweiten Hälfte hatten die Gastgeber somit einen Vorsprung von fünf Toren herausgeworfen.

Georgsmarienhütte nahm Dörgeloh und Behrens in kurze Deckung, doch dadurch hatten fortan Julian Stolz und Kevin Pintscher mehr Raum. Sie fanden die Lücken in der gegnerischen Abwehr und bauten die Führung der Grüppenbührener mit variantenreichen Würfen aus. Somit stand am Ende ein ungefährdeter Sieg für das Engelmann-Team zu Buche. Große Enttäuschung herrschte nach dem Abpfiff beim Georgsmarienhütter Coach Olaf Hünnefeld. „Es war mir klar, dass unsere gute Auswärtsbilanz einmal ein Ende haben würde, doch dass meine Mannschaft so untergehen würde, hätte ich nicht gedacht.“

Quelle: Delmenhorster

von TommyB - am 04.11.2013 13:35
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