Döbeln:Zwönitz 35:32 (16:12)

Startbeitrag von Zwönitzer HSV am 12.10.2004 06:20

Punktgewinn greifbar nahe

Auch wenn sich die Handballer des Zwönitzer HSV 1928 nach ihrem Punktspiel bei der HSG Neudorf/Döbeln am Sonntag von den Schiedsrichtern mächtig verschaukelt fühlten, am Ende bleibt die Tatsache, dass gegen die durchaus zu bezwingenden Gastgeber 35 Gegentore einfach zu viel waren und man sich im Deckungsgefüge der HSV-er künftig etwas einfallen lassen muss. Am Ende hieß es 32:35 (12:16) aus Zwönitzer Sicht, nachdem man einen 20:27-Rückstand egalisiert hatte und es beim 30:30 (52.) fast nach einem noch glücklichen Ende roch.
In den ersten 10 Minuten zeigten sich die Gastgeber von den Erzgebirglern beeindruckt. Vor einer starken 550 Zuschauer zählenden Kulisse markierten Torsten Piefke und Jan Günther per Siebenmeter die ersten Treffer. Man zeigte sich im Abschluss konzentriert und führte nach 11 Minuten 6:4. Warum an dieser Stelle nicht weitergemacht wurde, soll das Geheimnis der Erzgebirgler bleiben. Reihenweise wurden in der Folge klarste Chancen vergeben. Döbeln wurde sicherer und nutzte die Zwönitzer Flaute zur eigenen 11:7-Führung (22.). Danach fingen sich die Gäste wieder und verkürzten auf 11:13. Aufregung auf der Zwönitzer Bank 7 Sekunden vor dem Pausenpfiff beim 12:15, als Jan Cermak frei am Kreis hart gefoult wurde. Jedoch anstelle des fälligen Siebenmeters ließen die Unparteiischen das Spiel weiterlaufen und Döbeln bedankte sich kurz vor dem Pausenpfiff per Konter zum 16:12-Halbzeitstand.
An diesem unglücklichen 4-Tore-Rückstand konnte man im zweiten Durchgang zunächst nichts ändern. Zwar war der HSV nun im Angriff wieder effektiv, jedoch auf der anderen Seite nicht in der Lage, die Döbelner Angriffe wirkungsvoll zu unterbinden. Bis zum 23:19 (42.) fielen die Tore im Takt. Nach zwei erfolglosen Zwönitzer Angriffen erhöhten die Gastgeber gar auf 27:20. Trainer Harald Menzel stellte nun die Abwehr auf eine offensives 4:2 um, was den Gastgebern zunehmend Probleme bereitete. Tor um Tor holte man auf und beim 29:29 schien das Spiel zu kippen. Jedoch gaben die Gastgeber nocheinmal alles. Nach einer Auszeit nutze man zunächst ein fragwürdiges Überzahlspiel zur erneuten 32:30-Führung (57.). Die letzten drei Minuten waren an Hektik kaum zu überbieten. Leider verhinderten letztlich zwei technische Fehler, dass die 28-er einen sicherlich verdienten Punkt mit nach Hause nehmen konnten.

Zwönitz:
Raupach, Beckmann;
Kinder, Auerswald (1), Piefke (11), Mickan (6), Günther (5/5), Menzel,
Silhanek (4), Cermak (1), Jentsch (4), Mauermann


7m: Döbeln: 6/6 Zwönitz: 5/5

Zeitstrafen: Döbeln: 6 Zwönitz: 4

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