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Forum von w-n-s.de (Wednesday Night Skating Mainz)
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Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Olli, Friedel, Michael Schirp/Radio RPR

re an alle mails zum 9.8. + Frage Event oder Sport

Startbeitrag von Michael Schirp/Radio RPR am 11.08.2000 12:31

Geschrieben von Michael Schirp/Radio RPR am 11. August 2000 14:31:08:


Hallo Skater -

erstmal noch ein Daaaanke für Eure Hilfe bei allen sechs Terminen,

wir sind gemeinsam mit der Stadt Mainz schon wieder dran, damit's 2001 mehr werden.

Zu der Diskussion Event oder Sport ein paar Einblicke, die vielleicht auch Olli und Katharina und die , für die die beiden sprechen, verständlich machen, warum mainz so läuft wie es läuft.

Wir haben uns im April mit Kai als vertreter der Skater mit der Stadt(und der Polizei und den Stadtwerken und dem DIV undundund) zusammengesetzt und geschaut, ob so ein sahneteil wie TNS auch in Mainz geht. Ganz schnell große Ernüchterung :wenn Du in Mainz richtig fahren willst, mußt Du in großen teilen die Rheinstrecke benutzen. Da blockierst Du nicht nur die Autos, sondern auch den ÖPNV. Die Stadt ist verkehrstechnisch zwischen Steigungen(bis 10%)/Festungsgürtel auf der einen und Rhein auf der anderen Seite eingequetscht. Deshalb wäre auch nicht jede Woche eine andere Route machbar wie bei TNS.

Also haben wir mit den Skatern und der Stadt die Lösung mit dem Rundkurs entwickelt. Vorteil : Atmosphäre, das kannst Du bei TNS so nicht machen. nachteil: für sportliche Fahrer eher uninteressant.

Und : kostet Geld, allein Absperrung pro Event ca. 6.000 mark, hier hätte die Stadt gesagt, haben wir nicht, da sind wir eingesprungen und mit uns unsere Co-Sponsoren wie Karlsberg oder die AZ.

Das der Kurs so voll werden würde - damit hat keiner von uns gerechnet.

Wir sind da voll ins Risiko gegangen und haben seit Mittwoch folgende Situation.

das Konzept funktioniert,TNS ist Fahren pur, Wiesbaden schon etwas mehr drumherum und Mainz ist Party rund ums Skaten. ergänzt sich wunderbar.

Wir arbeiten bereits am nächsten Jahr und suchen mit den Skater nach Möglichkeiten, auch bei der SkateNite von RPR und Stadt sportlich interessantere

Möglichkeiten einzubauen, dann aber mit Mindestgeschwindigkeiten etc für leute, für die 2h 25-30 kein Problem ist, zum Bsp. möglichst schnell raus aus der Stadt und zum schluß wieder 'rein.

Alles im Fluß, Anregungen an Kai Menze.
Danke für Euer engagement,

Michael Schirp, Programmleiter RPR Eins Studio Rhein-Main.
P.S.: Noch eine persönliche Anmerkung (fünf Minuten vor "Last Man Running" hat Kai uns gebeten, zusätzlich zur Polizei vor dem Rennen herzufahren und mit der Sprechanlage die Straße frei zu machen. Wir hatten vorher tierisch Sch... , daß irgenwas während des Rennens passiert, es gab keinen Erfahrungswerte) Ich werde diese Fahrt nicht vergessen - falls die Groß-Gerauer oder Darmstädter diese pages lesen - ich kann Geschwindigkeiten vom rennradfahren her einigermaßen einschätzen - das war Wahnsinn, vor Euch herzufahren und bei den Sprintwertungen nur noch abzuhauen, damit Ihr uns nicht auf der stoßstange hängt, von dem gefühl, in die Ludwig einzubiegen und das Geschrei der Leute an der Strecke zu erleben ganz zu schweigen. Danke

















Antworten:

Geschrieben von Friedel am 11. August 2000 18:21:01:
Als Antwort auf: re an alle mails zum 9.8. + Frage Event oder Sport geschrieben von Michael Schirp/Radio RPR am 11. August 2000 14:31:08:
hi
es ist kein Problem ne Tour durch die Stadt zu finden.(hatte schon öfter mit Kai gesprochen und die Strecke erklärt)

Was wir brauchen sind 1.Polizei vorne 1. Polizei hinten mehr nicht(kosten sind gering) rest machen wir.

Wir könnten zwischen 20-30km fahren ohne groß den Verkehr zu behindern.
Jeden Mittwoch 20.00 Uhr Treffpunkt Malakoff Platz fahren wir 25km (das ganze Jahr).
gruss friedel

















von Friedel - am 11.08.2000 16:21
Geschrieben von Olli am 13. August 2000 10:43:07:
Als Antwort auf: re an alle mails zum 9.8. + Frage Event oder Sport geschrieben von Michael Schirp/Radio RPR am 11. August 2000 14:31:08:
Hallo!
>wir sind gemeinsam mit der Stadt Mainz schon wieder dran, damit's 2001 mehr werden.

Das klingt doch super!
Vielen Dank auch fuer die Einblicke in die Organisation.
> Die Stadt ist verkehrstechnisch zwischen Steigungen(bis 10%)/Festungsgürtel auf der einen und Rhein auf der anderen Seite eingequetscht. Deshalb wäre auch nicht jede Woche eine andere Route machbar wie bei TNS.
Hmm, klar ist Mainz nicht ganz so guenstig von der Lage, wie FFM, aber wenn man die andere Rheinseite mit einbezieht (-> Zusammenarbeit mit Wiesbaden) sollten sich doch ein paar Strecken finden lassen, die auch Verkehrstechnisch machbar sind. Und wenns auch "nur" zwei oder drei Strecken sind, die alternativ gefahren werden, waers doch schon mal was.

Was man dabei bedenken sollte, ist das, was die TNS-Organisatoren davon abhaelt, den genauen Streckenverlauf vor der Fahrt bekannt zu geben. (Was ein Satz...)

Bei immer der gleichen Strecke besteht die Moeglichkeit, dass sich fliegende Haendler an der Strasse postieren und u.U. Zuschauer den Verkehr zusaetzlich behindern und die Strecke blockieren...
>Also haben wir mit den Skatern und der Stadt die Lösung mit dem Rundkurs entwickelt. Vorteil : Atmosphäre, das kannst Du bei TNS so nicht machen. nachteil: für sportliche Fahrer eher uninteressant.
...Atmosphaere bei TNS soll schlechter sein als in Mainz?

Also ich finde die Atmosphaere beim TNS viel besser. In Frankfurt fahren bis zu 5000 Leute _zusammen_ - in Mainz fahren zwar viele gleichzeitig, aber irgendwie macht jeder sein eigenes Ding. Es ist irgendwie (fuer mich) kein gemeinsames Skaten. Es ist eher so, dass man die Moeglichkeit bekam, fuer sich selbst - oder mit ein paar Freunden - Runden zu drehen.

Beim TNS packt mich immer eine ganz eigene Euphorie - und die Stimmung ist in Frankfurt immer super...
>Und : kostet Geld, allein Absperrung pro Event ca. 6.000 mark, hier hätte die Stadt gesagt, haben wir nicht, da sind wir eingesprungen und mit uns unsere Co-Sponsoren wie Karlsberg oder die AZ.
Dankeschoen fuers Geld und Mitorganisation!
> Mainz ist Party rund ums Skaten. ergänzt sich wunderbar.

...nur leider ist das Party/Skate Verhaeltnis sehr zugunsten Party verschoben.
>Wir arbeiten bereits am nächsten Jahr und suchen mit den Skater nach Möglichkeiten, auch bei der SkateNite von RPR und Stadt sportlich interessantere

>Möglichkeiten einzubauen, dann aber mit Mindestgeschwindigkeiten etc für leute, für die 2h 25-30 kein Problem ist, zum Bsp. möglichst schnell raus aus der Stadt und zum schluß wieder 'rein.
Oder einfach wesentlich konsequenter auf die Regeln hinweisen: Langsame fahren weiter rechts. Das ist schwierig, klar. Und um das durchzudruecken benoetigt man sicherlich sehr viele Ordner, die sich bei den Skatern wahrscheinlich ziemlich unbeliebt machen, wenn sie immer wieder darauf hinweisen, dass doch bitte moeglichst rechts gefahren werden soll.
Eine Idee, die mir vorgestern gekommen ist: Kann man eine solche Veranstaltung nicht auf dem Campus der Uni anbieten? Einen guten Rundkurs gibts da. Abends oder am Wochenende ist nicht viel los. Absperrung sollte deutlich billiger und weniger aufwendig sein. Ich weiss nicht, in wie weit das

a) von der Uni-Verwaltung her realisierbar ist?!

b) viele Menschen anzieht? Hoefchen ist nunmal zentraler und besser zu erreichen...

Dort koennte man auch z.B. 2 alternative Kurse anbieten -> einen grossen fuer geuebte Skater, einen kleinen fuer Anfaenger...
Ich weiss auch nicht, ob man die Veranstaltungen fuer geuebte Skater und eine Skate-Party a la Mainz unbedingt unter einen Hut bringen muss. (Geuebte fahren anfangs aus der Stadt raus - und kommen spaeter wieder rein...) Ich finde, dass man das - v.a. wenns organisatorisch einfacher ist - ruhig trennen kann.
Olli



















von Olli - am 13.08.2000 08:43
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