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Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Thomas

Knochenbrüche, Prellungen und Schürfwunden

Startbeitrag von Thomas am 05.08.2001 18:29

Hi Freunde des Inline-Skatens,
dieser Artikel stand am Donnerstag den 2. August 2001 in der FAZ:

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Knochenbrüche, Prellungen und Schürfwunden

Beim „Tuesday-Night-Skating“ kümmern sich die Rettungssanitäter um verletzte Inline-Skater / Wenig schwere Unfälle

Knochenbrüche, Prellungen und Platzwunden ~ wenn tausende Skater dienstags beim "Tuesday-Night-Skating" durch Frankfurts Straßen rollen, kann schnell ein Unfall passieren. Seit Ende Juni eskortieren daher auch Rettungswagen den Zug, damit Verletzte so schnell wie möglich ins Krankenhaus gebracht werden können. Die Helfer des Arbeiter-Samariter- Bundes (ASB) waren schon sechs Mal bei der Großveranstaltung dabei. Am vergangenen Dienstag halfen erstmals auch die Kollegen der Johanniter-Unfallhilfe mit. Mit je einem Rettungswagen folgen die Sanitäter den Skatern auf dem zwischen 34 und 40 Kilometer langen Lauf. Am Pausenplatz wartet ein Sanitätsbus.
20.30 Uhr: Einige Dutzend Fahrer laufen sich auf der stadteinwärts führenden Spur des Deutschherrnufers ein. Sie haben sich unterschiedlich gegen Verletzungen abgesichert: Einige genügen knappe Sporthosen und Knieschoner - wer aber auf Nummer Sicher geht, trägt dazu Schutzkleidung für Kopf, Ellenbogen und Handgelenke. Vor allem die Ordner, von denen 75 bis 120 die Veranstaltung sichern, fahren mit vollständiger Sicherheitsausrüstung. Er habe einfach schon zu viele schwere Stürze gesehen, um noch weiter ungeschützt zu fahren, berichtet einer von ihnen.
20.51 Uhr: Zwanzig Minuten nach dem Start schieben sich drei Polizeimotorräder, die das Feld anführen, von der Zeppelinallee auf die Bockenheimer Landstraße. Ein breiter Strom von Fahrern fließt in Richtung Bockeriheimer Warte vorbei, dann weiter in die Adalbertstraße. Neun Minuten saust das Feld über die rechte Fahrbahn, vom ersten bis zum letzten Fahrer sind es etwa vier Kilometer. Eine halbe Stunde später zieht der Rettungswagen des ASB an den Skatern vorbei: Eine Frau ist gestürzt. Doch vor Ort stellen die Sanitäter fest, daß ihr, außer ein paar Schürfwunden und einem schmerzhaften Sturz aufs Steißbein nichts passiert ist. Weiter geht's.
Die Benachrichtigung der Rettungswagen ist Aufgabe der Ordner. Jeder von ihnen hat ein Mobiltelefon dabei: So kann er die Sanitäter übet eine Notrufnummer zu Hilfe rufen. Während diese sich um den Verletzten kümmern, können die Ordner wieder zu den Skatern aufschließen.
"Gebt mal ein bisschen Gas, die Pause ruft", bellt ein Beamter des Ordnungsamts, der mit seinem Bus das Schlußlicht bildet, durch seinen Lautsprecher.
Die erste Wendemarke, das Gelände einer Druckfarbenfirma, liegt da schon hinter den Fahrern, die sich nun den Seedamm entlang zum Metro-Parkplatz hochkämpfen. Dort dürfen sie 20 Minuten verschnaufen. Wie Möwen in einer Vogelkolonie sitzen die Rollschuhträger dicht an dicht auf dem Parkplatz, über den die Lautsprecher eines Werbebusses Gute-Laune-Musik schicken. Christian Forlisi vom ASB, der den Etnsatz der Sanitäter leitet, Wippt ent- spannt im Takt. Bisher mußten er und sein Team nur ein paar Blasen und Schürfwunden behandeln. Auch Carsten Beckmann wirkt noch so munter Wie am Start: Der Leiter der Notfall-Abteilung bei den Johannitern steuert den zweiten Rettungswagen.
Am Sanitäter-Bus, der am Pausenplatz wartet, herrscht großer Andrang: "Wir hatten 15 Patienten auf einmal, die haben Schlange gestanden", sagt einer Helfer.
Auch hier gab es diesmal nur leichte Verletzungen. Doch die Ruhe kann trügerisch sein: Es ist mittlerweile völlig dunkel und einige Fahrer sind erschöpft, als sie um 21.50 Uhr vom Parkplatz rollen. Kurz nach zehn stürzt eine Fahrerin. Einer der Rettungswagen nimmt sie an Bord; ein Sanitäter untersucht die Verletzte. Doch schon fünf Minuten später hält der Wagen erneut - die Patientin darf weiterfahren.
22.14 Uhr: Die ersten Skater erreichen die Neue Mainzer Straße. Das Feld reicht nun von der Innenstadt bis zum Industriehof; 4,3 Kilometer ist es lang. Der Weg über Taunusanlage und Junghofstraße erweist sich als tückisch: Hüfthohe Fahrbahnbegrenzungen aus Beton werden den ausgelaugten Fahrern leicht zum Verhängnis. Am Fahrbahnrand hebt ein junger Mann beide Arme - für den Rettungswagen des ASB das Signal zum Anhalten. Seine Freundin hat sich bei einem Sturz eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Die Frau wird ins Krankenhaus gefahren. Auch die Johanniter haben einen Verletzten aufgenommen: Für den Mann endet die Fahrt im Krankenhaus Sachsenhausen.
Doch nach Forlisis Erfahrung gibt es, gemessen an der Zahl der Fahrer, erstaunlich wenig Unfälle: Nur 25 Teilnehmer haben sich bei diesem "Tuesday-Night-Skating" verletzt, zwei Skater wurden zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren- Der Rest der etwa 5100 gestarteten Läufer! ist wohlbehalten ins Ziel gekommen.
Um elf Uhr entlassen die Ordner die Skater am Deutschherrnufer schließlich mit einem lauten "bis nächste Woche" in die Nacht. Für Forlisi und sein Team ist jedoch noch nicht Schluß: "Die Autos müssen klargemacht werden - dann ist hier Feierabend." Doch nur bis nächsten Dienstag.

PAUL SCHWELLENBACH

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Man sieht sich am Mittwoch, ich bin wieder als Ordner dabei *freu*,
Thomas :-)

Early and Late ist the best time to skate!

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