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Radio Agora nun auch in der Steiermark on air

Startbeitrag von RTL 102.5 Fan am 22.05.2012 18:02

Seit Anfang der Woche hat auch die Steiermark nun Radio Agora auf der Frequenz 101,90. Gesendet wird, wie bereits angekündigt, vom Standort Soboth.

Im Kleine Zeitung Artikel ist zu lesen, dass es sich um eine "Kooperation zwischen ORF Kärnten, ORF Steiermark und Radio Agora handelt".
Nun ist also auch der ORF Steiermark beteiligt und wird einen Teil des Programmes mitgestalten.

Außerdem hofft man bald auch von zwei weiteren Standorten zu senden (ist damit Eibiswald/Hadernigg sowie Deutschlandsberg/Demmerkogel gemeint?), um die Südsteiermark komplett abdecken zu können.



Zitat
Kleine Zeitung
Die Inhalte entstehen in Zusammenarbeit der beiden Landesstudios und Radio Agora. Die Redaktion des slowenischen Programmes von ORF Kärnten und ORF Steiermark sendet sieben Tage die Woche täglich acht Stunden slowenischsprachiges Radioprogramm. Agora selbst macht tagsüber vier Stunden slowenischsprachiges Programm sowie von 18.00 bis 6.00 Uhr früh das zwei- und mehrsprachige - derzeit spanisch, englisch, slowenisch, deutsch sowie bosnisch-kroatisch-serbisch - Programm, das im Rahmen des "Offenen Zugangs" von ehrenamtlichen Mitarbeitern gestaltet wird.

Die steiermarkspezifischen Fix-Elemente auf Radio Agora: Von Montag bis Freitag ist täglich im Anschluss an das Kärnten-Journal um 12.45 Uhr ein Nachrichten-Block aus der Steiermark inklusive Wetterprognosen vorgesehen. Jeden Freitag werden um 16.50 Uhr "Wer, wo, was" Veranstaltungs- und Freizeittipps für das Wochenende gesendet. Jeden Sonntag werden zwischen 16.00 und 17.00 Uhr "steirische Slowenen" im Porträt vorgestellt. Am Dienstag, 22. Mai ist ein großer Steiermark-Schwerpunkt mit Beiträgen, Interviews und Berichten über die Geschichte der steirischen Slowenen on air.


Quelle: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/3023782/eigenes-radioprogramm-fuer-steirische-slowenen-on-air.story

Die 50 interessantesten Antworten:

Wozu frage ich mich, wo doch dort alle Mariborer Programme super empfangbar sein sollten...

Hören die Slowenen dann nicht lieber gleich das "echte" Programm?

Hier ist vorerst nichts zu empfangen auf der 101.9 ...

von DX-Project-Graz - am 22.05.2012 18:18
vermutl will man nur den Dingen nachkommen, was auch im Staatsvertrag steht, und zwar die Minderheitenrechte in Oesterr.

Als slovenischsprachier Mitbuerger wuerden mich die Programme aus Slovenien auch mehr ansprechen.

von 102.1 - am 22.05.2012 18:20
Alte Forenbenutzer kennen seit Jahren die beiden anderen Standorte schon.

Bad Radkersburg und Leutschach.

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?15048,780535,780535#msg-780535
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?15048,847856,847856#msg-847856

Die ausländischen Sender gehen aber nicht auf die Minderheit ein.

Außerdem läuft die Kooperation mit dem Landesstudio Graz ja schon länger, daher kann man von Schladming bis Rechnitz sonntags Dober Dan Koroska sehen.

von andimik - am 23.05.2012 06:05
finde ich gut. der Sender hat definitiv eine Daseinsberechtigung.
der ORF sollte zudem ueber einen Sender fuer die ungarische Minderheit in und um Wien / im Burgenland nachdenken.

anbieten taete sich eine der doppelten Frequenzen des Regionalfunks.
in Form der 97,9


wozu braucht Radio NÖ eine 100 kW Frequenz mitten in Wien und zusaetzlich (!) zwei QRGs fiuer Radio Wien



in den restlichen Stunden kann ja dann von mir aus Ö2 laufen aehnlich wird das auch in Südbrandenburg und Schlesien beim Sorbischen Rundfunk gehandhabt

dem ORF fehlt definitiv die HÖRERNÄHE!!

von - - am 23.05.2012 13:33
Lieber ParadiseFM,

du sollst aus der keine Vorschläge machen, die es eh schon gibt :rolleyes:

http://volksgruppen.orf.at/kroatenungarn/programm/stories/286/

von andimik - am 23.05.2012 14:07
Dann lies das mal durch.

http://www.rtr.at/de/m/KOA1200-05-02-FeststellungMORA

Die Volksgruppe wollte das nicht mehr.

von andimik - am 23.05.2012 15:56
Zitat
ParadiseFM
wozu braucht Radio NÖ eine 100 kW Frequenz mitten in Wien und zusaetzlich (!) zwei QRGs fiuer Radio Wien


du hast ja wirklich keine Ahnung von Geografie :eek:

von forza_viola - am 23.05.2012 19:23
Eine stark gerichtete 50 kW QRG für Radio NÖ und 5 kW für Radio W in der Stadt täten es auch!

Wozu müssen Radio W und Radio NÖ vom selben Masten mit 100 kW jeweils RUNDSTRAHLEND abgestrahlt werden ??


die versorgen damit exakt das selbe Gebiet owbohl radio W nur Versorgungsauftrag fuer Wien und Radio NÖ nur für das Bundesland NÖ hat

den selben Blödsinn gib es in Flandern wo vom Mast Egem sowohl Radio2 mit der Reg-Version für Ostflandern und auch für Westflandern rundstrahlend senden

von - - am 24.05.2012 07:53
Wohin soll denn die Radio NÖ Frequenz gerichtet sein ? Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, umgibt Niederösterreich komplett die Stadt Wien in allen Richtungen! :rolleyes:

von DX-Project-Graz - am 24.05.2012 08:13
Lieber ParadiseFM.

Ich würde an deiner Stelle mal ein bissl mehr mich in diese Materie einlesen.

Du scheinst noch viel zu jung zu sein, um die Radioszene in Ö nur ansatzweise zu begreifen!

von andimik - am 24.05.2012 08:14
andi warum strahlt man nicht gleich noch Radio Burgenland mit 100 kW rund vom Kahlenberg ab? das Burgenland ist ja auch nicht weit weg :rolleyes:


reine Ressourcenverschwendung durch diese Frequenzbesetzer-taktik. der ORF hat in Wien alleine 11 (!) Frequenzen obwohl 6 ausreichend währen

dazu rund 5 Privatsender, so wenige wie in kaum einer anderen europäischen Hauptstadt. siehe Paris,London, Budapest oder Istanbul. selbst Berlinn hat mehr

von - - am 24.05.2012 08:30
Zitat
ParadiseFM
andi warum strahlt man nicht gleich noch Radio Burgenland mit 100 kW rund vom Kahlenberg ab? das Burgenland ist ja auch nicht weit weg :rolleyes:


reine Ressourcenverschwendung durch diese Frequenzbesetzer-taktik. der ORF hat in Wien alleine 11 (!) Frequenzen obwohl 6 ausreichend währen


1. Radio Bgld wird mit 3 kW vom Kahlenberg abgestrahlt.
2. Es gibt gebiete rund um Parndorf und Nickelsdorf, die nur bedingt vom Heuberg aus Mattersburg und vom neuen Edelstaler Standort Spitzerberg versorgt werden. Dazu benötigt man den Kahlenberg - wobei ich mir auch oft die Frage stelle wozu?
3. Es wird auch behauptet, dass Radio Bgld vom Kahlenberg für die vielen burgenländischen Pendler und in Wien lebende Volksgruppen benötigt.

von forza_viola - am 24.05.2012 08:41
wozu?

Um dem Privatfunk Frequenzen wegzunehmen, und den ORF in der Vormachtstellung zu halten, mit politischem Rueckenwind.
Und selbst, wenn ich in Wien lebende Burgenlaender versorgen moechte, reicht auch eine 100 bis 500 Watt Funzel aus!

So mancher auf Wien bezogene Privatanbieter muss sich mit weitaus schlechterer Leistung abgeben als jene wiener ORF Burgenland Frequenz.

von 102.1 - am 24.05.2012 09:44
Zitat
forza_viola
Zitat
ParadiseFM
andi warum strahlt man nicht gleich noch Radio Burgenland mit 100 kW rund vom Kahlenberg ab? das Burgenland ist ja auch nicht weit weg :rolleyes:


reine Ressourcenverschwendung durch diese Frequenzbesetzer-taktik. der ORF hat in Wien alleine 11 (!) Frequenzen obwohl 6 ausreichend währen


1. Radio Bgld wird mit 3 kW vom Kahlenberg abgestrahlt.
2. Es gibt gebiete rund um Parndorf und Nickelsdorf, die nur bedingt vom Heuberg aus Mattersburg und vom neuen Edelstaler Standort Spitzerberg versorgt werden. Dazu benötigt man den Kahlenberg - wobei ich mir auch oft die Frage stelle wozu?
3. Es wird auch behauptet, dass Radio Bgld vom Kahlenberg für die vielen burgenländischen Pendler und in Wien lebende Volksgruppen benötigt.
Also zum x-ten mal: Die Studios von Radio Burgenland und Nö
waren bis in die 80er Jahren im Wiener Funkhaus Argentinierstrasse untergebracht. Um das R. Bgld.Signal am billigsten ohne Richtfunk nach Mattersburg/Heuberg 96,2 MHz zu senden, wurde der Sender Kahlenberg auf 94,7 MHz damals ORF-Monopol aufgeschaltet. Das Programm wird auch von Wr. Hörern gerne gehört und ist somit etabliert. Das Argument für die Bgld.-Pendler wurde erst nach der Studioübersiedlung nach Eisenstadt angewendet. Für die Versorgung wurde erst vor Kurzem in Bgld.-Nord die 89,6 MHz am Spitzerberg aufgeschaltet. Auch ich bin der Meinung dass Radio Wien auf 89,9 MHz keine 100 kW benötigt. Hier gibt's es aber viele Wiener Hörer mit Wochenendhäuser außerhalb Wiens. Darüber hinaus ist damals die Zeit des Kalten Krieges-Eiserner Vorhang zu beachten, da etwa in Budapest das österr. Radio sehr beliebt war.
LG
Franz aus Wien :-)

von Franz Brazda priv. - am 24.05.2012 10:09
die 100 KW auf der 89,9 wird sich der ORF sicher nicht nehmen lassen, da kann kommen was will.

Nur, was ORF Burgenland betrifft, koennte man schon eine andere Loesung finden.

Selbst wenn Radio Maria (ich weis das gefaellt Dir nicht) seine Freqenz in Baden mit der 94,7 tauschen wuerde, und ORF Burgenland zusaetzl zur Badener Frequenz Wien mit einer der freien Funzlen abdecken wuerde, etwa die 91,3, waere die Situation besser geloest ! - zumindest was "Vielfalt" betrifft, ohne dass der ORF um Wettbewerb fuerchten muss......

von 102.1 - am 24.05.2012 10:15
Mit der Begruendung koennte man auch saemtliche oberbairischen Lokalradios mit einer Stadtfrequenz in Muenchen bestuecken oder die Ostseewelle in Hambuirg weil da soviele Pendler aus MV sind

von - - am 24.05.2012 10:17
genau, - nur in Muenchen ist kaum noch was frei auf UKW.
DAB+ seitig geht das schon !

Begruendungen kann man viele finden. Solange es eine Mehrheit glaubt, laeuft das dann meist munter und lustig weiter.....

von 102.1 - am 24.05.2012 10:20
Zitat
102.2
die 100 KW auf der 89,9 wird sich der ORF sicher nicht nehmen lassen, da kann kommen was will.

Nur, was ORF Burgenland betrifft, koennte man schon eine andere Loesung finden.

Selbst wenn Radio Maria (ich weis das gefaellt Dir nicht) seine Freqenz in Baden mit der 94,7 tauschen wuerde, und ORF Burgenland zusaetzl zur Badener Frequenz Wien mit einer der freien Funzlen abdecken wuerde, etwa die 91,3, waere die Situation besser geloest ! - zumindest was "Vielfalt" betrifft, ohne dass der ORF um Wettbewerb fuerchten muss......
Bitte lese meine UKW-Radiostudie genau, dann wirst du sehen dass dieser Tausch nicht möglich ist. 94,9 MHz Radio Nö, Ö1/Ö3 91,3 Region Baden etc.
Ich habe nichts gegen Radio Maria bzw. Glaube-Besinnlichkeit, ich glaube aber, dass Beten beim Autofahren nicht sehr geeignet ist.
LG
Franz aus Wien ;-)

von Franz Brazda priv. - am 24.05.2012 10:24
wozu noch ein kirchlicher Sender??
In W sendet doch schon Radio Stefansdom!

reicht das nicht??? Radio Marija braucht es da nun wirklich nicht mehr

und auch fuer die Dudelfreunde gibt es mit Superflieger, Krone, NRJ, 88-6 un Co genug Auswahl

wie waere es mit einm Rocksender ???

der ORF könnte sich zumindest von seinen Füllsendern für Wien trennen, wie er das in Linz gemacht hat

diese Sender haben zwar nur geringe Sendeleistung, waeren aber entbehrlich da dem ORF die 100 kW Brummer erhalten blieben und koennten gleichzeitig fuer mehr Ethervielfalt sorghen

von - - am 24.05.2012 10:39
Zitat
ParadiseFM
diese Sender haben zwar nur geringe Sendeleistung, waeren aber entbehrlich da dem ORF die 100 kW Brummer erhalten blieben und koennten gleichzeitig fuer mehr Ethervielfalt sorghen



Da kennst du die österreichische Radioszene aber nicht. Der ORF wird nicht in tausend Lichtjahren draufkommen irgendein Recht, was er sich mal angeignet hat wieder loszuwerden. Da der ORF auch keine wesentliche Kontrolle hat kann er sowieso so gut wie alles aufführen.

Eine Vielfalt wird von allen Beteiligten bewusst niedrig gehalten. Das liegt nicht nur am ORF, sondern auch an den Bestehenden Privaten (kronehit hier vorallem, die Fehler der Konkurrenz sofort melden und auch sonst nicht zimperlich handeln) sowie natürlich von der gesetzgebenden Seite, die natürlich eine allzu starke Liberalisierung seit Beginn der 2. Republik zu verhinden weiß.

Man sollte froh sein, dass Österreich nach 15 Jahren HickHack seit 2004 ein halbwegs passables Privatradiogesetz hat, da ja niemand an einer wirklichen Liberalisierung interessiert war und auch heute noch ist.

von RTL 102.5 Fan - am 24.05.2012 12:16
ich bin heute noch verwundert, wie sie dem ORF in Linz die Frequenzen entzogen haben.

Verwundert, aber dennoch froh darueber.

von 102.1 - am 24.05.2012 13:05
Man macht in Österreich und Deutschland sehr viel Aufhebens um fremde Minderheiten. Slowenien macht dies mit der deutschen Minderheit nicht so.

von Stefan Z. - am 24.05.2012 14:01
Zitat
Stefan Z.
Slowenien macht dies mit der deutschen Minderheit nicht so.


Woran das wohl liegen könnte... :rolleyes:

Zitat

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden etwa 80.000 Slowenen aus den von Deutschland besetzten Gebieten hauptsächlich nach Deutschland, aber auch nach Rumänien und Bulgarien deportiert, um dort Zwangsarbeit zu verrichten.
Daneben wurden während des Krieges Kinder slowenischer Partisanen vor allem nach Franken verschickt, die als Vergeltungsmaßnahme unter Zwang von ihren Familien getrennt wurden.


(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Slowenien#S.C3.BCdslawischer_Staat_und_Zweiter_Weltkrieg.2C_20._Jahrhundert )

von - - am 24.05.2012 15:22
ich gedenke lieber den zig-tausenden Donauschwaben, die keiner mehr erwähnt bzw. heute mehr kennt, außer dass wir so heute von unseren slawischen Gästen in Österreich geschimpft werden... :sneg:

von forza_viola - am 24.05.2012 16:03
Naja, das hat doch alles nichts mit der Aufschaltung von Radio Agora in der Steiermark zu tun. Das gleitet jetzt wohl doch etwas ab ;)

Ich als Europäer sehe ja Fremdsprachigkeit grundsätzlich positiv und auch die Integration von EU-Bürgern in Österreich brauchen wir im Lande.

In Sachen Minderheit leistet Slowenien jedoch sehrwohl eine großartige Arbeit: Wer je einmal in der slowenischen Küstenregion Primorska bzw. in Istrien unterwegs war sieht die Zweisprachigkeit, dort ist jeder kleinste Hinweis slowenisch/italienisch, ebenso verhält es sich in Kroatien.

Auch Friaul, Kärntens südlicher Nachbar, fördert Minderheiten und schafft dies sogar in 3 Sprachen: Friulanisch, Italienisch und Slowenisch. Und das schon in Zeiten wo man sich in Kärnten noch die Köpfe wegen paar Taferln eingeschlagen hat.

Aber zurück zur Sache: Grundsätzlich ist Minderheitenschutz wichtig und ich persönlich finde es interessant zu wissen wie denn der Ort in anderen Sprachen heißt. Vorallem wenn man sich ein ganz kleines wenig mit der jeweiligen Sprache befasst ist es interessant das z.B aus dem ort "Mühlbach" einfach nur "Reka" für Bach wird.

von RTL 102.5 Fan - am 24.05.2012 17:22
dies ist m.E. im Staatsvertrag geregelt.

M.E. ist uebrigens selbst in Wien Tschechisch, Slovakisch und Ungarisch eine anerkannte Minderheit, - eine Regelung die viele in Wien selbst gar nichtmehr kennen.

von 102.1 - am 24.05.2012 18:42
Der ORF macht aus einem neuen Umsetzer ein solches Theater (eher Propaganda) und bringt in Kärnten Heute sogar eine etwas verzerrte Nachricht:

http://tvthek.orf.at/programs/70022-Kaernten-heute/episodes/4064649-Kaernten-heute/4067309-Radio-Agora

von andimik - am 25.05.2012 07:46
Was für ein Theater... naja bitte, wenn man meint, dass das was nützt!

In diesem TV-Beitrag wurde also auch explizit der Sendestandort Gornja Radgona angesprochen, also die Sendeanlage auf slowenischer Seite, wo schon 105.9 Radio Ognjišče und 107.7 Radio Maxi senden.

Bin mal gespannt was das wird.

Jedenfalls die 98,4 in Leutschach ist eine Fehlkoordinierung. 100 Kilohertz neben dem Sljeme ging schon mit 100.9 Weiz und vor allem 101.1 Deutschlandsberg in die Hose... Wenn ich bedenke dass die 101.0 vom Sljeme auf der A9 mit Sichtkontakt auf den Demmerkogel die 101.1 teilweise wegdrückt auf 10km Luftlinie!

von DX-Project-Graz - am 25.05.2012 08:11
Sind nicht direkt aus Slowenien Radiosender für den einfachen Bürger in Kärnten zu empfangen ?
Min. die 918 KHz geht doch immer. Zudem Slov. 1 und 3, sowie ein weiteres Programm.
Es scheint wie immer : Frequenzen werden irgendwie kulturell begründet, private Veranstalter werden auf das Web abgedrängt.

von sup2 - am 25.05.2012 20:05
Zitat
sup2
Sind nicht direkt aus Slowenien Radiosender für den einfachen Bürger in Kärnten zu empfangen ?


Die staatliche RTS sorgt sofür, dass sie empfangar sind. Der Sender Pec, der sich am Dreiländreck mit Kärnten und Slowenien steht, versorgt exklusiv Kärnten mit allen drei Programmen.
Sendegebiet: Mittelkärnten, 5 kW

Unterkärnten wird durch den Plesivec versorgt, quasi in ganz Unterkärnten Ortssender.

Und die Steiermark wird durch den Pohorje bei Maribor abgedeckt, hier sind sogar noch Private empfangbar.

Begründet wird das Programm ja wegen der Lokalität. Wenn ich slowenisch hören will hör ich halt Slowenien, wenn ich lokales will Radio-K bzw. Radio-St. Die Slowenen in Österreich können ja beides. So würde es halt ich machen, aber man denkt wohl wieder komplizierter

von RTL 102.5 Fan - am 25.05.2012 20:54
Zitat
RTL 102.5 Fan
Zitat
sup2
Sind nicht direkt aus Slowenien Radiosender für den einfachen Bürger in Kärnten zu empfangen ?


Die staatliche RTS sorgt sofür, dass sie empfangar sind. Der Sender Pec, der sich am Dreiländreck mit Kärnten und Slowenien steht, versorgt exklusiv Kärnten mit allen drei Programmen.
Sendegebiet: Mittelkärnten, 5 kW


Vorsicht:
RTS = Radio Televizija Srbija
RTVSLO = Radio Televizija Slovenija

Zudem gibt es in Slowenien den privaten Lokalsender RTS aus Maribor.

von DX-Project-Graz - am 26.05.2012 08:29
Nachdem die 107,0 an Kronehit ging, ist nun fuer Bad Radkersburg erneut eine Frequenz in Ausschreibung.

https://www.rtr.at/de/m/KOA119314009

Die 92,6 ist international koordiniert fuer einen Standort in der Bahnhofstr., ausgeschrieben ist sie nun aber fuer den Standort Thermenarena, von der dann auch die 107,0 Kronehit kommen soll.

von Habakukk - am 01.04.2014 07:31
Zitat
Habakukk
Nachdem die 107,0 an Kronehit ging, ist nun fuer Bad Radkersburg erneut eine Frequenz in Ausschreibung.

https://www.rtr.at/de/m/KOA119314009

Die 92,6 ist international koordiniert fuer einen Standort in der Bahnhofstr., ausgeschrieben ist sie nun aber fuer den Standort Thermenarena, von der dann auch die 107,0 Kronehit kommen soll.


Soundportal? Ich verstehe nur den Sinn dieser Funzeln nicht, wo doch der Stradnerkogel noch dominiert in nächster Umgebung... (der reicht übrigens seit der Leistungserhöhung auf 103.2 bis nach Zagreb)

von DX-Project-Graz - am 01.04.2014 17:17
Nein, nicht Soundportal. Radio Agora möchte doch schon länger in Bad Radkersburg auf Sendung gehen (siehe Thread-Überschrift).

von Habakukk - am 01.04.2014 20:27
Zitat
andimik
Also nun doch vom Ausland aus geplant

https://www.rtr.at/de/m/KOA147615003
Könnte es da nicht mit Radio Helsinki ebenfalls 92,6 MHz zu interferenzen kommen ? LG Franz aus Wien :confused:

von Franz Brazda priv. - am 18.09.2015 15:17
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
andimik
Also nun doch vom Ausland aus geplant

https://www.rtr.at/de/m/KOA147615003
Könnte es da nicht mit Radio Helsinki ebenfalls 92,6 MHz zu interferenzen kommen ? LG Franz aus Wien :confused:


Nein. Bad Radkersburg liegt ganz woanders und hat mit Graz nichts zu tun.

von DXpediteur - am 18.09.2015 23:41
Zitat
DXpediteur
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
andimik
Also nun doch vom Ausland aus geplant

https://www.rtr.at/de/m/KOA147615003
Könnte es da nicht mit Radio Helsinki ebenfalls 92,6 MHz zu interferenzen kommen ? LG Franz aus Wien :confused:


Nein. Bad Radkersburg liegt ganz woanders und hat mit Graz nichts zu tun.


naja 50 km Luftlinie... deine behauptung ist mehr als relativ

von forza_viola - am 19.09.2015 08:23
Zitat
forza_viola
Zitat
DXpediteur
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
andimik
Also nun doch vom Ausland aus geplant

https://www.rtr.at/de/m/KOA147615003
Könnte es da nicht mit Radio Helsinki ebenfalls 92,6 MHz zu interferenzen kommen ? LG Franz aus Wien :confused:


Nein. Bad Radkersburg liegt ganz woanders und hat mit Graz nichts zu tun.


naja 50 km Luftlinie... deine behauptung ist mehr als relativ
Sehe ich auch so. Es sind genau 60 km und dazwischen gibt es praktisch keine hohen Berge. Also wenn ich mobil unterwegs bin, wird es da wahrscheinlich schon einige störende Interferenzen geben. LG Franz aus Wien :confused:

von Franz Brazda priv. - am 19.09.2015 08:33
Und uebermorgen geht's schon los:
http://www.radiowoche.de/radio-agora-1055-baut-ukw-versorgung-in-der-suedlichen-steiermark-aus/

von Habakukk - am 23.09.2015 11:02
Na dann sollte man eine 92,6 MHz Frequenz-Testfahrt zwischen Graz und Bad Radkersburg unternehmen und darüber Berichten. LG Franz aus Wien :D

von Franz Brazda priv. - am 23.09.2015 13:05
Zitat
Franz Brazda priv.
Na dann sollte man eine 92,6 MHz Frequenz-Testfahrt zwischen Graz und Bad Radkersburg unternehmen und darüber Berichten. LG Franz aus Wien :D


Nun ja, Radio Helsinki kann man schon mit mehreren Einbrüchen bis Spielfeld hören, oft kommt auch mal Ö1 von Birkfeld/Breitenstein durch - der ja bekanntlich einen viel zu hohen Overspill hat, wenn man das eigentliche Versorgungsgebiet ansieht.

Auf der B69 habe ich noch nicht getestet, komme dort selten hin. Wenn Agora dann aktiv ist, kann ich mal, wenn es sich ergibt, die 92.6 "rauschen lassen"... ;-)

von DX-Project-Graz - am 27.09.2015 09:59
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
forza_viola
Zitat
DXpediteur
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
andimik
Also nun doch vom Ausland aus geplant

https://www.rtr.at/de/m/KOA147615003
Könnte es da nicht mit Radio Helsinki ebenfalls 92,6 MHz zu interferenzen kommen ? LG Franz aus Wien :confused:


Nein. Bad Radkersburg liegt ganz woanders und hat mit Graz nichts zu tun.


naja 50 km Luftlinie... deine behauptung ist mehr als relativ
Sehe ich auch so. Es sind genau 60 km und dazwischen gibt es praktisch keine hohen Berge. Also wenn ich mobil unterwegs bin, wird es da wahrscheinlich schon einige störende Interferenzen geben. LG Franz aus Wien :confused:


Bei 60 km Distanz kann man einiges Feintuning anstellen mit Antennendiagrammen. Im übrigen geht es darum, dass die jeweiligen Sender in ihren Versorgungsgebieten nicht gestört werden und nicht darum, ob irgendwo weit außerhalb davon Interferenzen auftreten. So etwas interessiert weder die Behörde noch die Senderbetreiber. Wozu auch...

Außerdem: Zwischen beiden Standorten besteht auf der kompletten (!) Distanz von 60 km eine topographische Abschirmung, die durch die Erdkrümmung noch deutlich verstärkt wird. Und von der 92,6 gehen in Richtung Bad Radkersburg lediglich 6 - 12 dBW raus, also 4 bis 15 W.

---> Fazit: Alles im grünen Bereich

von DXpediteur - am 13.10.2015 13:37
Zitat
andimik
Agora stoßt in Slowenien auf:

http://www.akos-rs.si/portal-plus:-radio-agora
Da meine Slowenischkenntnisse nicht sehr groß sind, kannst du uns das etwas übersetzen was da gemeint ist ? Danke, LG Franz aus Wien :confused:

von Franz Brazda priv. - am 21.05.2016 07:28
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
andimik
Agora stoßt in Slowenien auf:

http://www.akos-rs.si/portal-plus:-radio-agora
Da meine Slowenischkenntnisse nicht sehr groß sind, kannst du uns das etwas übersetzen was da gemeint ist ? Danke, LG Franz aus Wien :confused:


Ich kann es nur etwas lesen, da ich einige Tschechisch u. Slovakisch Kenntnisse habe.

In dem Link geht es um ein Interview zwischen einer "Agentur" bzw. "Behoerde" und Dejanu Steinbuchu.von Portal Plus.

Offenbar geht es um eine Diskussion, ob Radio Agora die Moeglichkeit hat Frequenzen selbst zu bekommen, oder diese von der "Agentur" bzw. "Behoerde?" vergeben werden. Allerdings weis ich nicht, ob es um eine oesterreichische Behoerde oder um eine slovenische Behoerde geht.

Moeglw. ist es die slovenische Behoerde gemeint, da gefragt wird, seit wann Radio Agora in Slovenien einen Sender am Schloss Radgonskega in Betrieb hat.

Generell ergibt sich fuer mich der Eindruck, dass dieser Sender nicht genehmigt in Betrieb sei, und Fragen sind, die eine Art Vorwuerfe gegen die Behoerde sind?

Exakt verstehe ich es auch nicht.

von 102.1 - am 21.05.2016 10:51
Zitat
andimik
Franz, warum übersetzt du dir das nicht mit Google?
Habe ich jetzt gemacht. Verstehe soweit dass Radio Agora von GORNJA RADGONA (SVN) (Schloss Oberradkersburg) keine echte Sende-Genemigung hat.
Da dies mit der slowenischen Behörde nicht abgestimmt wurde. LG Franz aus Wien

von Franz Brazda priv. - am 21.05.2016 15:00
Wieder ein Artikel:

http://www.akos-rs.si/novinarska-vprasanja-in-odgovori-portal-plus:-radio-agora

Puh, wieder wird hart gegen die AKOS gegangen. Der Sender ist einigen Slowenen nicht recht, weil er auf deren Territorium steht. Die ganzen Entscheidungen sind aber trotzdem noch nicht gefallen.

von andimik - am 29.07.2016 13:06
Nicht schon wieder ...

http://www.akos-rs.si/novinarska-vprasanja-in-odgovori-portal-plus:-ponovno-o-radiu-agora-3929
http://www.akos-rs.si/novinarska-vprasanja-in-odgovori-portal-plus:-ponovno-o-radiu-agora

Da gibt einer keine Ruhe und will Agora in Slowenien nicht zulassen.

von andimik - am 09.08.2016 17:34
Noch ein Artikel: Anscheinend gab es überhaupt keine Genehmigung, aus Slowenien zu senden, man hat es aber trotzdem gemacht.

Nun steht der Sender angeblich 100 m daneben in Österreich und gut ist ... Nebeneffekt, er erreicht 1000 Personen mehr (lt. dieser Meldung). Beides ist aber anzuzweifeln. In 100 m ist erst die Mur ...

http://www.akos-rs.si/odlocitve-agencije-v-zvezi-z-oddajanjem-avstrijskega-radia-agora

von andimik - am 19.09.2016 13:45
Nun wird die 92,6 anscheinend doch zum Fernheizwerk verlagert:

https://www.rtr.at/de/m/KOA147616006

War offenbar zu kompliziert, das mit dem Standort knapp in Slowenien. Die Reichweite wird sich laut Bescheid durch den tiefer gelegenen Standort um 500 Einwohner verringern, also von 5000 auf 4500 Einwohner.

von Habakukk - am 23.12.2016 08:38
War länger nicht in der Gegend, auf jeden Fall ist Agora auf 92.6 aktiv, das habe ich von slowenischer Seite aus (Gornja Radgona) vor einem Monat eindeutig empfangen.

von DX-Project-Graz - am 08.06.2017 08:26
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