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Forum:
Radioforum Österreich
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
andimik, DigiAndi, delfi, Zwölf

KommAustria zur ORF-Karten-Erneuerung

Startbeitrag von andimik am 08.11.2013 13:51

Da hat sich ein juristisch fundierter Zuschauer (anonym) bei der KommAustria beschwert, dass er für die Zusendung der neuen ORF-Karte wieder zahlen soll.

Hut ab, also der hat echt alles aufgezeigt, wo man die Gesetze angreifen kann.

https://www.rtr.at/de/m/KOA1150013022

Ein paar Sachen sind überspitzt:

Zitat
RTR
Rückkehr ins terrestrische Zeitalter aufgrund verminderten Seh- und Hörgenusses


Die Bildqualität ist über DVB-T nicht mehr so schlecht wie vor 1-2 Jahren.

Aber das ist auch gut überlegt formuliert:

Zitat
RTR
Schließlich erklärte die Beschwerdeführerin, dass eine Karte, die infolge Alterung oder sonstiger nicht von der Beschwerdeführerin zu vertretender Gründe die in der Sphäre des ORF liegende Sicherheit des Verschlüsselungssystems gefährde, als defekt zu qualifizieren sei und daher nach den Vertragsbestimmungen kostenlos auszutauschen sei.

Antworten:

In der Tat sehr interessant., da wollte es jemand ganz genau wissen.
Schmunzeln musste ich über...

Zitat

Würde sich die Beschwerdeführerin nicht der Knebelung unterwerfen und ihre Empfangsgeräte nicht auf vorsintflutliche „Zimmerantenne“ bzw. terrestrischen Empfang umstellen und der ORF die Digital-SAT-Karte deaktivieren und würde beispielsweise das AKW Bohunice am nächsten Tag in die Luft gehen, wäre es nicht undenkbar, dass die Beschwerdeführerin samt Familie mangels rechtzeitiger Kenntnisnahme von Katastrophenschutzmaßnahmen durch ORF-Programme tödlicher Verstrahlung ausgesetzt wäre.


Das ist schon auch etwas sehr weit hergeholt, vor allem auch da in Katastrophenfällen normalerweise der Hörfunk das Medium ist. Und der ist ja sogar ohne vorsintflutliche Zimmerantenne frei per Satellit empfangbar. ;)
Mal ganz von ORF 2 Europe abgesehen...

von DigiAndi - am 08.11.2013 21:10
Oder man stelle sich vor, es hängen dicke Gewitterwolken am Himmel, die einen Sat-Empfang verunmöglichen; dann wäre man auch auf die vorsinnflutliche Verlässlichkeit der Terrestrik angewiesen. Vielleicht sollte man die Sat-Ausstrahlung der ORF-Programme ganz beenden um sicherzustellen, dass im Katastrophenfall jeder (oder zumindest der Großteil) über terrestrische Empfangsmöglichkeiten oder Kabel verfügt. Seit es mit DVB-T2 den ORF ja sogar in HD gibt, kann man sich ja eigentlich nicht mehr wirklich über die ach so schlechte Bildqualität der Terrestrik beschweren.

von Zwölf - am 09.11.2013 10:18
Man könnte auch ganz böse sagen, dass, wenn der ORF die Terrestrik abschalten dürfte, er mit den dadurch eingesparten Kosten den Kartentausch aus der Portokasse selbst bezahlen könnte. ;)

von DigiAndi - am 09.11.2013 10:46
Siehe oben, selbst in SD ist das Bild mittlerweile fast ebenbürtig mit SAT. Tw. geht die Videobitrate bis 7 MBit.

von andimik - am 09.11.2013 11:19
Das kann ich bestätigen. Heute macht der ORF über DVB-T selbst auf großen Bildschirmen eine erstaunlich gute Qualität.

von delfi - am 09.11.2013 12:51
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