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Umbau beim ORF-Höfunk: FM4 soll Jugendwelle nach BBC Radio1-Vorbild werden

Startbeitrag von Habakukk am 02.08.2016 18:37

www.satnews.de schreibt heute:

Zitat

Beim Österreichischen Rundfunk ist ein Umbau beim Höfunk geplant. Generaldirektor Alexander Wrabetz sieht Ö3 "sowohl beim älteren als auch beim ganz jungen Publikum von ,Aussegmentierung' bedroht", berichtet die Tageszeitung "Die Presse". Er halte es deshalb für „notwendig, den Marketingauftritt von Ö3 zu stärken und die Musikprogrammierung flottenstrategisch zu unterstützen“. Musikalisch und programmlich soll Ö3 „sehr breit positioniert“ bleiben. Zudem wolle Wrabetz "alle Anstrengungen unternehmen, das noch nicht genehmigte Projekt ,Visual Radio' schon 2017 umzusetzen."

Der designierte Hörfunkchef Richard Grasl will das alternative Spartenradio FM4, das bisher nur wenige Hörer erreicht, in Richtung BBC Radio 1 und zu einem Sender mit mehr Akzeptanz bei jungen Hörern umbauen. Denn "noch nie seit Eintreten der Privatsender in den Radiomarkt ist der Marktführer Ö3 so sehr unter Druck gestanden, wie das derzeit der Fall ist. Im breiten Spagat zwischen den 14-jährigen ZuhörerInnen auf der einen bis zu den 49-jährigen ZuhörerInnen auf der anderen Seite des Ö3 zugedachten Spektrums, gerät das Hitradio in einen Zangengriff von beiden Seiten", heißt es im Konzept Grasls. Ö3 sei derzeit "einem maiximalen Risiko ausgesetzt", habe eine interne Marktstudie ergeben.

Sollte es dem ORF genehmigt werden, plant ORF-Generaldirektor Wrabetz digitale Sparten-Kanäle im Bereich Wissenschaft, Jazz, Jugend und Integration. Grasl schweben als digitale Ableger zudem ein Informationsradio und ein Kinderradio vor. www.orf.de

Die 50 interessantesten Antworten:

Um FM4 finde ich es etwas schade; da wird bestimmt die englische Moderation gestrichen und es wird wohl riesige Überschneidungen mit Ö3 geben. Wird eine entgegengesetzte Entwicklung zu Bayern werden, wo ja 2018 Puls auf UKW soll.

Die digitalen Ableger klingen ja höchst interessant; v.a. das Programm für den Bereich Wissenschaft. Zudem sind das, mit Ausnahme von Jugend, alles Sparten, die für Privatsender relativ uninteressant sind und von daher gar nicht so unrealistisch sind. Soll das Jugendradio dann zusätzlich zu FM4 kommen, oder ist damit das zukünftige FM4 gemeint?
Vielleicht bekommt man beim Kinderradio ja eine Kooperation mit dem BR hin. Fänd ich jedenfalls schön.

von Zwölf - am 02.08.2016 20:07
Zitat
dxbruelhart
FM4 darf keinesfalls umformatiert werden, denn so verlören sie netto doch einen Großteil der Hörer.


wen wolln sie da noch verlieren?

FM4 so wie es jetzt ist wär ein ideales Internetradio oder auch DAB+ Angebot für politisch andersdenkende.

Wer so ein großes Sendernetz benutzt und dann lt. gefälschtem Radiotest bei 3,5% liegt, muss reformiert werden. (Wurde bestimmt auch noch ein wenig nach oben korrigiert, wie die restlichen ORF-Programme).

In meinem Freunde und Bekanntenkreis kenne ich nur einen(!) FM4 hörer...


By the way:
http://tv.heute.at/art44262,1323358

von forza_viola - am 03.08.2016 13:25
Zitat
Zwölf
Um FM4 finde ich es etwas schade; da wird bestimmt die englische Moderation gestrichen und es wird wohl riesige Überschneidungen mit Ö3 geben. Wird eine entgegengesetzte Entwicklung zu Bayern werden, wo ja 2018 Puls auf UKW soll.

Die digitalen Ableger klingen ja höchst interessant; v.a. das Programm für den Bereich Wissenschaft. Zudem sind das, mit Ausnahme von Jugend, alles Sparten, die für Privatsender relativ uninteressant sind und von daher gar nicht so unrealistisch sind. Soll das Jugendradio dann zusätzlich zu FM4 kommen, oder ist damit das zukünftige FM4 gemeint?
Vielleicht bekommt man beim Kinderradio ja eine Kooperation mit dem BR hin. Fänd ich jedenfalls schön.
Dürfte es dafür nicht einer Gesetzesänderung? FM4 hat doch als BDR-Nachfolger die Auflage fremdsprachige Inhalte zu senden, nur so konnte man es doch abwenden daß der Privatfunk die Kette zugeschlagen bekam!

Solchen Schreiberlingen wie dem forza_viola empfehle ich dringend eine Kur in NRW, da wirst dann schön deppert dreinschauen wenn der ORF seine Flotte nach WDR-Vorbild hochzieht.

von Anonymer Teilnehmer - am 04.08.2016 10:19
Zitat
Zwölf
Um FM4 finde ich es etwas schade; da wird bestimmt die englische Moderation gestrichen


Man nimmt sich ja aber einen englischen Sender als Vorbild. ;)

Ein Programm wie BBC R1 nur auf deutsch klingt erstmal vielversprechend. BBC R1 ist ja ein vielseitiges Programm aus Pop, Rock, HipHop, Dance und Alternative. Nur ob das den bisherigen FM4-Hörern gefällt, ist die andere Frage. Auch von denen, die sonst kein FM4 hören, werden ja trotzdem viele wissen, was einen auf dem Sender erwartet.

von Cha - am 04.08.2016 11:29
Na vielleicht gehts ja auch nur ein wenig in Richtung PULS vom BR, ich fände es schade so ist für mich FM4 immer eine nette Oase obwohl mir zugegeben Vieles vor allem aus diesem schrammeligen Singer-/Songwritermatsch auf den Senkel geht.

Da schalte ich abgesehen von der Morgenshow und Unlimited eher gezielt ein.

von Anonymer Teilnehmer - am 04.08.2016 12:40
Zitat
Digitaliban
Solchen Schreiberlingen wie dem forza_viola empfehle ich dringend eine Kur in NRW, da wirst dann schön deppert dreinschauen wenn der ORF seine Flotte nach WDR-Vorbild hochzieht.


Also das Sauerland und Köln kann ich nur weiterempfehlen ;-) Und an jedem Eck einen Profiligaverein ist auch mehr als Nett. NRW hat mich im Oktober wieder.

Aber zurück zum Thema :)

von forza_viola - am 06.08.2016 05:06
Zitat
Cha
Zitat
Zwölf
Um FM4 finde ich es etwas schade; da wird bestimmt die englische Moderation gestrichen


Man nimmt sich ja aber einen englischen Sender als Vorbild. ;)

Ein Programm wie BBC R1 nur auf deutsch klingt erstmal vielversprechend. BBC R1 ist ja ein vielseitiges Programm aus Pop, Rock, HipHop, Dance und Alternative. Nur ob das den bisherigen FM4-Hörern gefällt, ist die andere Frage. Auch von denen, die sonst kein FM4 hören, werden ja trotzdem viele wissen, was einen auf dem Sender erwartet.


Die vierte Kette des ORF wurde immer wieder radikal veraendert, da kommt es nunmal vor, das den Hoerern des bisherigen Programms das Nachfolgeprogramm ueberhaupt nicht zusagt, bzw. damit nichts anfangen koennen.

Ging mir damals auch so, als Blue Danube Radio verschwand, und ich mit FM4 absolut nichts anfangen konnte. Ich hoerte es dann einfach nichtmehr.

Am Ende gibt's immer noch das Internet. Wer BBC Radio 1 hoeren will, kann dies auch in Oesterreich machen, ohne dass er den ORF dazu braucht.

von 102.1 - am 06.08.2016 08:47
Da ist man mal ein paar Tage nicht im Lande, dann liest man sowas. Statt FM4 zu einer BBC-Radio-1-Hitwelle machen und damit den Versuch starten, Energy und KRONEHIT Hörer wegzunehmen, sollte man lieber eine eigenständige Welle daraus machen.
Ja, mir sind die inhaltlichen Niveau-Unterschiede zwischen einem BBC Radio 1 und Energy/KRONEHIT durchaus bekannt. Allerdings ist auch BBC Radio 1 tagsüber ein einigermaßen eng rotiertes Hitprogramm, das sich von seinen Vor-Ort-Konkurrenz-Sendern wie Capital FM oder Kiss FM lediglich durch ein etwas breiter gefasstes Musikspektrum unterscheidet.

von Wrzlbrnft - am 08.08.2016 15:45
FM4 sollte so bleiben, wie es ist. Das ist schon ein wertvolles Popkulturradio. Ich brauche von öffentlich-rechtlicher Seite keine Programme, die mit Hot-Rotation arbeiten und Chartsmusik dudeln. BBC Radio 1 ist mir im Tagesprogramm zu mainstreamig, wenngleich besser als die deutschen sog. "Jugendradios". Eins Live wäre ein ganz blödes Vorbild...schlimmer geht ja fast nimmer.

von Peter Schwarz - am 08.08.2016 17:30
Zitat
Wrzlbrnft
.......wegzunehmen, sollte man lieber eine eigenständige Welle daraus machen.


Sollte der ORF sein Vorhaben umsetzten, meine ich, die Privatfunker sollten dies zum Anlass nehmen, zu versuchen, dem ORF die vierte Kette wegzunehmen, da dann die Vorgabe eines mehrheitlichen fremdsprachigen Programm nichtmehr erfuellt sei, und die vierte Kette ohnehin mal fuer Private vorgesehen war.

In Oesterreich geht das natuerlich nicht. Einmal ORF-Machtbereich, immer ORF-Machtbereich, dies geht bei knappen Frequenzen auf UKW gut, solange man sich erfolgreich gegen DAB+ wehren kann.

von 102.1 - am 08.08.2016 18:59
Zitat
102.1
Zitat
Wrzlbrnft
.......wegzunehmen, sollte man lieber eine eigenständige Welle daraus machen.


Sollte der ORF sein Vorhaben umsetzten, meine ich, die Privatfunker sollten dies zum Anlass nehmen, zu versuchen, dem ORF die vierte Kette wegzunehmen, da dann die Vorgabe eines mehrheitlichen fremdsprachigen Programm nichtmehr erfuellt sei, und die vierte Kette ohnehin mal fuer Private vorgesehen war.

In Oesterreich geht das natuerlich nicht. Einmal ORF-Machtbereich, immer ORF-Machtbereich, dies geht bei knappen Frequenzen auf UKW gut, solange man sich erfolgreich gegen DAB+ wehren kann.

Mir wär das ehrlich gesagt ziemlich egal. Die (meisten) UKW-Privatsender sind doch auch nicht besser als der ORF. Ich fänds wichtig, dass man schaut, dass auf der UKW-Kette ein Programm läuft, dass es in der Art noch nicht auf UKW gibt; das kann weiterhin FM4 sein, aber auch irgend ein anderes Programm, das Musik oder Wort abseits des üblichen Mainstream-Pops anbietet.

von Zwölf - am 08.08.2016 20:19
Zusatz: nur über UKW (außer im Kabel oder über Fremdeinstrahlung aus dem Süden) und nicht über DAB.

Ob du deswegen weiterhin jubelst, bleibt dir überlassen...

von andimik - am 10.08.2016 10:10
Zitat
dxbruelhart
Wrabetz hat die Wahl gewonnen - so bleibt uns FM4 wohl unverändert erhalten :hot:
Wollen wir es hoffen, es wäre doch schade wenn das "Auflegeverbot für FM4-DJs" aufgehoben würde.

von Anonymer Teilnehmer - am 10.08.2016 10:30
Ach so, der ganze Spaß war nur Wahlkampf. Ich dachte schon das wär ernst gemeint gewesen.
Bei der Wahl hat aber letztlich wohl die Partei- bzw. Lagerzugehörigkeit entschieden und nicht die Inhalte. Für DAB+ wäre ein anderer Wahlausgang vlt. besser gewesen, wobei sich Grasl auch nicht ausdrücklich pro DAB+ geäußert hat, oder?

von Zwölf - am 10.08.2016 11:33
Grasl wollte FM4 umgestalten zur Jugendwelle nach BBC1-Vorbild; Wrabetz will wohl nichts ändern an FM4. Ich habe aber auch gehört, dass der ORF (nur) auf DAB gehen will, wenn er ein exklusives österreichweites Ensemble bekommen will und zusätzliche Digitalkanäle (einen Nachrichtenkanal und weitere Musikkanäle) starten kann und auf DAB+ ausstrahlen kann.

Das Ensemble könnte dann so aussehen:
OE1
Radio Wien
Radio Burgenland
Radio Niederösterreich
Radio Oberösterreich
Radio Salzburg
Radio Steiermark
Radio Kärnten
Radio Tirol
Radio Vorarlberg
OE3
FM4
OE Info *
OE Musik 1 *
OE Musik 2 *
OE Musik 3 *

So könnte ein DAB+ Ensemble mit 16 Programmen doch den ORF auf DAB bringen

von dxbruelhart - am 11.08.2016 05:28
Zitat
dxbruelhart
Grasl wollte FM4 umgestalten zur Jugendwelle nach BBC1-Vorbild; Wrabetz will wohl nichts ändern an FM4. Ich habe aber auch gehört, dass der ORF (nur) auf DAB gehen will, wenn er ein exklusives österreichweites Ensemble bekommen will und zusätzliche Digitalkanäle (einen Nachrichtenkanal und weitere Musikkanäle) starten kann und auf DAB+ ausstrahlen kann.

Das Ensemble könnte dann so aussehen:
OE1
Radio Wien
Radio Burgenland
Radio Niederösterreich
Radio Oberösterreich
Radio Salzburg
Radio Steiermark
Radio Kärnten
Radio Tirol
Radio Vorarlberg
OE3
FM4
OE Info *
OE Musik 1 *
OE Musik 2 *
OE Musik 3 *

So könnte ein DAB+ Ensemble mit 16 Programmen doch den ORF auf DAB bringen


Ich wuesste nicht, warum man dies nicht so machen sollte und koennte. Dieser "betz" kann dann in die Geschichte des ORF damit eingehen, nicht nur eine neue Technologie einzufuehren, aber auch Regionalprogramme oesterreichweit einzufuehren.

Nur, aehnliches koennten auch die Privatsender wollen oder fordern, ggfls. mit irgendeiner Unterstuetzung, so koennte etwa Arabella Wien in Tirol gehoert werden, etc...

Dann gaebe es nicht nur einen oesterreichweiten ORF Mux sondern auch ein oder zwei oesterreichweite Privatmuxe. Wie realistisch dies ist, ist eher fraglich.

von 102.1 - am 11.08.2016 09:36
Mit EEP-3B wären immerhin 96 kbit/s möglich. Dann verschiebt man vlt. noch 32 kbit/s vom Inforadio zu Ö1 - fertig. Da sich die Musik der Ö2-Programme aber nicht so grundlegend unterscheidet, und die meisten Leute sich für das interessieren, was vor ihrer eigenen Haustür geschieht und nicht für das was vor der Haustür von Leuten geschieht, die hunderte km entfernt wohnen, sehe ich nur einen geringen Mehrwert darin, alle 9 Ö2-Radios bundesweit zu verbreiten.

Als bundesweiten ORF-Mux fände ich reizvoll:

Ö1,
Hitradio Ö3,
FM4
Ö5 Wissenschaft
Ö6 Jazz
Ö7 Jugendwelle
Ö8 Integration
Ö9 info
Ö10 Kinderradio

Ö2 könnte dann wie in Bayern in die Regionalmuxe kommen. Man könnte aber auch die Entwicklung in Deutschland zur Regionalisierung von SFNs abwarten und Ö2 dann evtl. doch in den bundesweiten Mux mit reinnehmen.
z.B. mit 3 CU-Paketen:

Programmplatz 1:
- Radio Vorarlberg (Bodensee bis Innsbruck)
- Radio Kärnten (Innsbruck bis Steiermark Mitte/Salzburg Land Mitte)
- Radio Oberösterreich (Salzburg Stadt bis Steiermark Mitte, NÖ Mitte)
- Radio Burgenland (Steiermark Mitte, NÖ Mitte bis zur Ostgrenze)

Programmplatz 2:
- Radio Tirol (Bodensee bis Salzburg Stadt, Kärnten südlich von Salzburg Stadt)
- Radio Steiermark (Kärnten, sdl. von Salzburg St., östlich von Salbg. St. bis NÖ Mitte, Burgenland Mitte)
- Radio Wien (NÖ Mitte, Burgenland Mitte bis zur slowakischen Grenze)

Programmplatz 3:
- Radio Salzburg (Bodensee bis Mitte OÖ, Mitte St.)
- Radio Niederösterreich (Mitte OÖ, Mitte St. bis zur slowakischen Grenze)

von Zwölf - am 11.08.2016 10:05

Re: Umbau beim ORF-Hörfunk: FM4 soll Jugendwelle nach BBC Radio1-Vorbild werden

Ich würde hier eigentlich gerne weiter über das FM4-Thema diskutieren (das zugegeben mit der Wiederwahl von Wrabetz als ORF-Generaldirektor wieder an Brisanz verloren hat).
Macht eure Ensemble-Gedankenspiele doch bitte in den entsprechenden DAB-Thread hinein.

von Wrzlbrnft - am 12.08.2016 06:28
Zitat
DigiAndi
16 Programme? Danke, ich verzichte aufgrund der Audioqualität.


Das beste wäre Aufteilen :

ORF DIGITAL NORDOST

Ö1 | Österreich 1 | Information/NEWS/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 144kbps | EEP 2-A | A201
Ö2 Burg | Ö2 R. Burgenland | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A404
Ö2 Nöste | Ö2 R. Niederöste | Oldies / Folk / National | DAB+/HE-AAC v1 Stereo| 96kbps | EEP 2-A | A602
Ö2 Oöstr | Ö2 R. Oberösterr | Oldies Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A | A707
Ö2 Stei. | Ö2 R. Steiermark | Folk Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A | ACOC
Ö2 Wien | Ö2 Radio Wien | Oldies Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A902
HITR. Ö3 | HITRADIO. Ö3 | Pop Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2 | -AA203
ORF FM4 | ORF FM4 | Other Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A204
ORF | EPG | ORF EPG | Packet Data | 16kbps EEP 2-A | EPG
ORF | News | ORF News | Packet Data | 8kbps | EEP 2-A
ORF | TPEG | ORF TPEG | Packet Data | 16kbps EEP 2-A

ORF DIGITAL SÜDWEST

Ö1 | Österreich 1 | Information/NEWS/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 144kbps | EEP 2-A | A201
Ö2 Kärnt | Ö2 R. Kärnten | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A | A502
Ö2 Salzb | Ö2 R. Salzburg | Oldies/Folk/National/Kultur | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A |A802
Ö2 Vberg | Ö2 R. Vorarlberg | Folk Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A| AB02
Ö2 Tirol | Ö2 Radio Tirol | Oldies / Folk / National | DAB+/HE-AAC v1 Stereo |96kbps | EEP 2-A | AA0A
HITR. Ö3 | HITRADIO. Ö3 | Pop Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2 | -AA203
ORF FM4 | ORF FM4 | Other Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A204
ORF | EPG | ORF EPG | Packet Data | 16kbps EEP 2-A | EPG
ORF | News | ORF News | Packet Data | 8kbps | EEP 2-A
ORF | TPEG | ORF TPEG | Packet Data | 16kbps EEP 2-A

Später könnte man auf EEP 3-A runder gehen um weitere ORF Programme mit runder zu bringen, falls der ORF das mal darf.

von Kohlberger91 - am 13.08.2016 23:15
Kohlberger, stell dir mal vor, du würdest in Österreich wohnen und könntest Ö1, Ö3, FM4 und 1-3 Ö2-Versionen bestens über UKW empfangen und beantworte mir die Frage: Warum solltest du dir wegen des ORF bei deinen Muxen ein DAB+-Radio kaufen? Um noch mehr Ö2-Versionen empfangen zu können, die aber alle ähnliche Musik spielen? Um Klassik auf Ö1 besser genießen zu können? Das sind alles Vorteile, die nur eine Minderheit ansprechen.
Die Strategie müsste eher lauten: Über DAB+ könnt ihr zig zusätzliche Programme empfangen, die es so noch überhaupt nicht auf UKW gibt, zusätzlich bekommt ihr FM4 flächendeckend und Ö1 in bester Qualität für Klassik-Liebhaber. Und damit ihr nicht auf UKW umschalten braucht obwohl das jedes DAB+Radio beherrscht, bieten wir auch Ö3 über DAB+ an und Ö2 wird mittelfristig folgen.

von Zwölf - am 14.08.2016 09:33
Zwölf hast du meinen Letzten Satz gelesen? Ich hab doch geschrieben, wenn der ORF mal mehre Porogramme veranstahlten darf, könnte man sie mit runderbringen wenn man auf EEP 3-A runder geht. Man kann keinen Mux planen mit Programmen die es noch nicht gibt. Man kann nur Plätze freihalten und solang die nicht gebraucht werden, könne man mit einen bessern Feherschutz fahren.
Man kann nicht ganz in Österreich FM4 auf UKW besten Empfangen. FM4 hat gerrade mal ca 35 Frequenzen. Alleine das wäre schon ein Mehrwehrt.

ORF DIGITAL NORDOST

Ö1 | Österreich 1 | Information/NEWS/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 144kbps | EEP 3-A | A201
Ö2 Burg | Ö2 R. Burgenland | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A404
Ö2 Nöste | Ö2 R. Niederöste | Oldies / Folk / National | DAB+/HE-AAC v1 Stereo| 96kbps | EEP 2-A | A602
Ö2 Oöstr | Ö2 R. Oberösterr | Oldies Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A | A707
Ö2 Stei. | Ö2 R. Steiermark | Folk Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A | ACOC
Ö2 Wien | Ö2 Radio Wien | Oldies Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A A902
HITR. Ö3 | HITRADIO. Ö3 | Pop Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3 | -AA203
ORF FM4 | ORF FM4 | Other Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A A204
Ö5 Info | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A
Ö Plus | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A
Ö7 Musik 2 | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A
Ö8 Musik 3 | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A

ORF DIGITAL SÜDWEST

Ö1 | Österreich 1 | Information/NEWS/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 144kbps | EEP 3-A | A201
Ö2 Kärnt | Ö2 R. Kärnten | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A | A502
Ö2 Salzb | Ö2 R. Salzburg | Oldies/Folk/National/Kultur | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A |A802
Ö2 Vberg | Ö2 R. Vorarlberg | Folk Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A| AB02
Ö2 Tirol | Ö2 Radio Tirol | Oldies / Folk / National | DAB+/HE-AAC v1 Stereo |96kbps | EEP 3-A | AA0A
HITR. Ö3 | HITRADIO. Ö3 | Pop Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A | A203
ORF FM4 | ORF FM4 | Other Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A A204
Ö5 Info | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A
Ö Plus | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A
Ö7 Musik 2 | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A
Ö8 Musik 3 | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 3-A
ORF | EPG | ORF EPG | Packet Data | 16kbps EEP 3-A | EPG
ORF | News | ORF News | Packet Data | 8kbps | EEP 3-A
ORF | TPEG | ORF TPEG | Packet Data | 16kbps EEP 3-A

Der einzige Unterschied zwischen meinen Vorschlag und euren bzw. dem von @dxbruelhart ist doch nur das ich eurere 16 Programme bzw die Ö2 Programme auf 2 Muxe Aufteile in in die jeweilgen Region. Zugunsten einer bessern Qualität.
ORF SFN Mux NORDOST: Ober- & Niederösterreich, Wien, Burgenland und Steiermark
ORF SFN Mux SÜDWEST: Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Kärnten.

Neue Privatsender könnten über Bundsland- und Stadkanäle verbreitet werden.

So jetzt nochmals zusammengefasst:

Landsweit: ORF SFN Mux Region 1 / ORF SFN Mux Region 2, sehe Oben
Pro Bundesland: 1 bis 2 SFN Muxe für Privatanbieter wie Antenne, Kronehit, U1 und co + neue Bundeslandprogramme.
Regionalmuxe: für Regionalsender + Sender die nur dort t in der Region verbreitet werden wollen.
Sadtmuxe: für Lokale Anbieter wie Freirad, Energy, Radiofabrik usw...

Damit Zwölf sollte doch allen geholfen sein, der ORF könnte unabhängig ausbauen, jedes Kuhdorf wie bei Ö3 versorgen und sich somit vom Emfang/Versorung der Privatkonkurrenz abheben. Anders ist es in Bayern auch nicht.

von Kohlberger91 - am 14.08.2016 12:19
Zitat

Zwölf hast du meinen Letzten Satz gelesen? Ich hab doch geschrieben, wenn der ORF mal mehre Porogramme veranstahlten darf, könnte man sie mit runderbringen wenn man auf EEP 3-A runder geht. Man kann keinen Mux planen mit Programmen die es noch nicht gibt. Man kann nur Plätze freihalten und solang die nicht gebraucht werden, könne man mit einen bessern Feherschutz fahren.
Man kann nicht ganz in Österreich FM4 auf UKW besten Empfangen. FM4 hat gerrade mal ca 35 Frequenzen. Alleine das wäre schon ein Mehrwehrt.


Deine Überlegungen haben halt nichts mehr mit dem Startposting zu tun. Meine Überlegungen haben darauf aufgebaut, was Wabretz und Grasl laut Eingangsposting an Zusatzprogrammen vorschwebt.

Davon abgesehen finde ich es einfach wenig sinnvoll mit einem eigenen ORF-Mux zu starten, wenn man im Vglt. zu UKW nicht mehr als eine Hand voll zusätzlicher Ö2-Varianten zu bieten hat. Bis FM4 mal über DAB+ weiter ausgebaut als über UKW ist, würde es wohl auch ein paar Jahre dauern. Der BR hat in Bayern ja auch den Schwerpunkt auf neue Programme gelegt und ist erst später mit den UKW-Programmen nachgezogen.

So lange der ORF keine zusätzlichen Programme veranstalten kann, wäre es m.M. nach besser, er würde sich mit Ö1, FM4 und evtl. Ö3 an einem gemischten, bundesweiten Mux beteiligen (dessen Ausbau vorantreiben und unterstützen, wodurch mehr Vielfalt in die Fläche käme, als mit deinem Vorschlag) und mit den Ö2-Versionen den Aufbau von Bundeslandmuxen unterstützen.

von Zwölf - am 14.08.2016 12:33
Zitat
Zwölf


Davon abgesehen finde ich es einfach wenig sinnvoll mit einem eigenen ORF-Mux zu starten, wenn man im Vglt. zu UKW nicht mehr als eine Hand voll zusätzlicher Ö2-Varianten zu bieten hat. Bis FM4 mal über DAB+ weiter ausgebaut als über UKW ist, würde es wohl auch ein paar Jahre dauern.


Diese Denkweiße ist der Grund warum es eben gar kein DAB+ in Ö bzw vom ORF gibt, lohnt sich nicht, einen Mischkanal wollen wir aber nicht, also führen wir es gar nicht erst ein, wir setzen auf Internet.

Zitat
Zwölf
So lange der ORF keine zusätzlichen Programme veranstalten kann, wäre es m.M. nach besser, er würde sich mit Ö1, FM4 und evtl. Ö3 an einem gemischten, bundesweiten Mux beteiligen (dessen Ausbau vorantreiben und unterstützen, wodurch mehr Vielfalt in die Fläche käme, als mit deinem Vorschlag) und mit den Ö2-Versionen den Aufbau von Bundeslandmuxen unterstützen.


Eben genau das wollen eben die dortigen großen Riesen wie auch der ORF nicht, warum glaubst du wohl warum der ORF auch gegen einen gemischten DAB+ so vorgeht und eben nicht in Wien dabei ist, eben genau draum. Mit nur neuen Programmen ohne die Sender die man schon auf UKW her kennt bzw hat funktioniert es auch nicht bei der breiten maße. 12D war in Bayern Jahre lang ein Mischkanal und keinen vom hoker gehauen bzw. extra dafür ein DAB Gerät gekauft, nur wir Technikfreaks.

Auch müßte erst mal Sender finden die bereit wären mit dem ORF Österreichweit mit guten 200 Sendeanlagen in einen Mux zu senden.

Zitat
Zwölf
wodurch mehr Vielfalt in die Fläche käme, als mit deinem Vorschlag


Warum sollte es mit meinen Vorschlag aus Bundesländer- Regional- und Sadtmuxen sowie einen Natonalen ORF Mux nicht mehr Vielfalt möglich sein als mit einen einzigen gemischten Mux? In einer Stadt wie Innsburck hätte man 3-4 Muxe, außerhalb dann 2, einen vom ORF, einen Privaten. Genau wie in Bayern. Vielfalt gegeben!

von Kohlberger91 - am 14.08.2016 13:31
Zitat
delfi
@Kohlberger91
Welche und wie viele ORF-Radios kannst Du bei Dir eigentlich auf terrestrischem Wege empfangen?


Mobil der Sender Gaisberg, Ö1, Ö2 Salzburg, Ö3, FM4. Zuhase alle über Sat, warum?

von Kohlberger91 - am 14.08.2016 14:35
Zitat

12D war in Bayern Jahre lang ein Mischkanal und keinen vom hoker gehauen bzw. extra dafür ein DAB Gerät gekauft, nur wir Technikfreaks.

Der 12D hatte wenig wirkliche Zugpferde und wurde seiner Zeit schlecht beworben. Vorbild ist eher der dt. Bundesmux, der gut beworben wurde, einiges an Vielfalt und Zugpferden brachte und durch das DRadio gefördert wurde.

Zitat

Warum sollte es mit meinen Vorschlag aus Bundesländer- Regional- und Sadtmuxen sowie einen Natonalen ORF Mux nicht mehr Vielfalt möglich sein als mit einen einzigen gemischten Mux? In einer Stadt wie Innsburck hätte man 3-4 Muxe, außerhalb dann 2, einen vom ORF, einen Privaten. Genau wie in Bayern. Vielfalt gegeben!

Ja,... in wie viel Jahren? Der ORF kann doch später wie der BR immernoch seinen eigenen Mux aufbauen. Bei den Privaten weißt halt nicht, wie lange die sich Zeit lassen ihren Mux auszubauen, wenn sie ihn allein tragen müssen. Das Ergebnis könnte dann wie in Teilen BWs aussehen, wo der SWR fast überall empfangbar ist, allerdings kaum einen Mehrwert zu UKW bietet, während die Privaten nur in den Ballungsgebieten senden und vorerst nicht weiter ausbauen möchten. Da kann es dann schon sinnvoll sein, wenn eine ö.r. Anstalt als treibende Kraft in einem gemischten Mux dabei ist und dazu beiträgt, dass die Privatsender schneller aufs Land kommen und es somit schneller flächendeckend Vielfalt gibt.

von Zwölf - am 14.08.2016 14:54
Zitat
delfi
Stationär zu Hause kein ORF über die Terrestrik?

Naja... so wie Du Dich reinkniest, scheinst Du ja ein besonderes Interesse an den Kanälen zu haben ;)


Ich wohn im Tal, außer Ortsender gehts nichts. Zuhause habe ich DVB-S und somit alle ORFs ;)

von Kohlberger91 - am 14.08.2016 15:31
Zitat
andimik
Und Radio Oberösterreich geht nicht?


Nein, warum soll er bei mir gehen?. Auf 101.2 ist MDR Jump. . Ich sehe kein Zusammenhang. Egal wie man DAB in Österreich umsetzt, ich hab kein Nutzen. Wie gesagt, ich hab alle ORFs Radios über Satellit, Mobil reicht mir der BR2 ud die DRadios mir vollkommen aus.

von Kohlberger91 - am 16.08.2016 20:23
Zitat
andimik
Weil du nicht geschrieben hast, woher du bist ;-)


Steht ja in seinem Profil. Von seinem Standort sind die genannten ORF-Sender laut FMscan über 200km entfernt.

von Cha - am 17.08.2016 09:27
Zitat
Reinhard Macho
also ich denke das der Kohlberger91 die ORF Radioprogramme überhaubt nicht auf UKW Empfangen kann sondern eben nur über SAT.


Das hab ich ja geschrieben. Nur Mobil auf meine DX Plätze habe manche Ö Programme vom Sender Gaisberg und im Regensburger Raum ab uns zu die 88.5 mit Ö3. Aber ich verstehe nicht den zusammenhang was das mit meinen Vorschlag als Unternehmersicht zu tun hat?! Der ORF will keine Konkurrenz, er darf keine zusätzlichen Programme Produziern, also was bleibt noch für Möglichkeiten?, entweder ein Mux für ORF allein (am besten wegen der Qualität 2 geteilt) oder eben gar kein DAB von ORF. Da es hier um FM4 und nicht DAB geht, halte ich jetzt den Mund ;)

von Kohlberger91 - am 17.08.2016 10:50
Zitat
delfi
Könnte es vielleicht sein, dass Deine Meldungen zu DAB+ in Österreich in einen anderen Thread besser passen würden?
Ihr habt doch mit Vorschlägen angefrangen und nicht ich, ich hab dazu nur meine Meinung dazu gesagt.

von Kohlberger91 - am 17.08.2016 15:47
Zitat
dxbruelhart
Ich habe aber auch gehört, dass der ORF (nur) auf DAB gehen will, wenn er ein exklusives österreichweites Ensemble bekommen will und zusätzliche Digitalkanäle (einen Nachrichtenkanal und weitere Musikkanäle) starten kann und auf DAB+ ausstrahlen kann.

IMHO ist genau das der Knackpunkt. Solange es da keine Bewegung gibt, dass der ORF digital zusätzliche Programme veranstalten darf, wird sich in dieser Alpenrepublik medial nichts bewegen und wir können uns den restlichen Spekulatius aus diesem Faden sparen. Es muss kein 100% ORF-Ensemble rauskommen, aber eine landesweite FM4-Verbreitung und ein bis zwei zusätzliche Programme - ein Nachrichtenkanal und vielleicht ein fremdsprachiges, wo die englichsprachigen Programmstrecken von FM4 hin verschoben werden - das müsste drin sein. Weitere Musikspartenkanäle sind eher kein Bringer.
Der Vergleich mit dem Mischpacket 12D hinkt, weil es erst seit dem Ausbau von 11D in Bayern mit der DAB+-Akzeptanz voran geht.

von Hagen - am 18.08.2016 00:06
Zitat

Der Vergleich mit dem Mischpacket 12D hinkt, weil es erst seit dem Ausbau von 11D in Bayern mit der DAB+-Akzeptanz voran geht.

Ich glaube es ist eher dem gemischten 5C zu verdanken, dass es mit der DAB+Akzeptanz voran geht. Beim 12D hat man gewisse Fehler gemacht in Sachen Werbung und Vielfalt.
Aber sicher hat auch der gut ausgebaute 11D einige Leute überzeugt; das dürfte v.a. den Exklusivprogrammen Bayern plus und BR Heimat zu verdanken sein.

Zitat

Es muss kein 100% ORF-Ensemble rauskommen, aber eine landesweite FM4-Verbreitung und ein bis zwei zusätzliche Programme - ein Nachrichtenkanal und vielleicht ein fremdsprachiges, wo die englichsprachigen Programmstrecken von FM4 hin verschoben werden - das müsste drin sein. Weitere Musikspartenkanäle sind eher kein Bringer.

Ich möchte an der Stelle dann doch nochmal auf das erste Post des Threads hinweisen. Der Nachrichtenkanal war ein Vorschlag von Grasl; steht also wohl erstmal nicht auf der Agenda.

Ich fände weitere Musikspartenkanäle durchaus interessant; müssen m.M. nach aber nicht zwangsläufig vom ORF kommen. Ich wäre dafür, dass Sendeplätze auf einem bundesweitem Multiplex für bestimmte Genres reserviert werden. Wer die Sendeplätze dann bespielen darf, könnte per Ausschreibung ermittelt werden; wenn sich kein privater Interessent der auch die finanziellen Voraussetzungen erfüllt findet, könnte dann der ORF damit betraut werden. Alle 5 oder 10 Jahren könnte es dann eine erneute Ausschreibung geben (evlt. mit der Verpflichtung das Personal zu übernehmen).

von Zwölf - am 18.08.2016 07:47
Zitat
delfi
Nett wäre, wenn FM4 wieder das Konzept von BDR bekommen würde. Das war nämlich gut hörbar und nicht so eine Randgruppenerscheinung, wie FM4.


Das sehe ich auch so.

Was es offenbar immer noch gibt, aber komplett vergessen ist, ist das Vienna International Radio. Darann ist VIR leider selbst schuld, fehlendes Marketing, und fehlendes Interesse an DAB+ sind sicher die Ursache.

http://vienna-radio.at/

Das Programm ist aehnlich dem von BDR. Einfach mal reinhoeren.

VIR und BDR koennten meines Erachtens nicht nebeneinander existieren, dazu ist der Markt zu klein.

von 102.1 - am 18.08.2016 10:23
also ich weis nicht ich glaube das ein Programm wie Blue Danube Radio heute nicht mehr funktionieren würde denn die zeiten haben sich geändert denn heut zu tage kann man Englischsprachige Programme über das Internet Hören wenn man das möchte also ich würde sagen das Blue Danube Radio seine zeit in den 80er und 90er Jahren hatte.

von Reinhard Macho - am 18.08.2016 10:57
Ich empfinde es als generell überflüssig mögliche ORF-Ensembles zu erstellen solange diese Anstalt als Blockierer auftritt und sich auch nur äußerst zurückhaltend zu dem Thema äußert, nicht jedoch verstehe ich den Umstand daß man im dauerhaft terrestrischen UKW-Sendegebiet wohnen muss um sich über mögliche DAB-Ensemble-Bestückung äußern zu dürfen.

Nu lasst sich Kirche aber mal im (österreichischen) Dorf!

von Anonymer Teilnehmer - am 18.08.2016 11:32
Das Eingangsstatement noch mal genau gelesen und die Positionen der beiden auseinanderklamüsert - sind beide für mich nicht stimmig. Mit Ö3 kann ich nichts anfange, wenn ich in München ein Auto über Carsharing nutze, das meist nur UKW hat, hör ich oft FM4, auch wenn das Programm qualitativ nachgelassen hat. Dass das hier viele als wenig gehört abtun, irritiert mich, mich stört, dass ich es in vielen Gegenden Österreichs (z.B. im Zillertal) nicht empfangen kann. Hätte da nichts gegen FM4 UND BDR. Das wäre Mehrwert. So ein Visuelles Radio ist IMHO überflüssiger Schrott. Da kann man doch gleich DVB-T* nutzen... Solange dem ORF die Ketten angelegt werden, weil er von sich aus nur versucht, Ö3 kommerzieller als die Privatsender zu sein (bzw. das sein muss, um sich zu finanzieren), statt inhaltliche Innovationen zu bringen - und letzteres dem ORF weder erlaubt wird noch von der Führung angestrebt wird - bleibt der Stillstand. Das scheint dann nach dem Wahlausgang manifestiert. DAB kommt dann vielleicht mit ausländischen Angeboten und privaten Spartenkanälen in A auf die Füße, aber denen werden dann auch noch genug Stolpersteine in den Weg geworfen, damit es bei den Platzhirschen beim Status Quo bleibt. Gut Nacht ORF-Hörfunk.

von Hagen - am 18.08.2016 14:44
Zitat:
nicht jedoch verstehe ich den Umstand daß man im dauerhaft terrestrischen UKW-Sendegebiet wohnen muss um sich über mögliche DAB-Ensemble-Bestückung äußern zu dürfen.

So war die Meldung auch nicht gemeint. Eher war es interessant zu erfahren, in welcher Art Kolberger91 einen Bezug zu den ORF-Radios hat. Andererseits hätte es ja auch sein können, dass er an einem guten DX-Standort wohnt und die Programme auch via UKW hört. 200 km sind schließlich ein nicht absolut unüberbrückbares Hindernis.

von delfi - am 18.08.2016 15:02
Zitat
delfi
Nett wäre, wenn FM4 wieder das Konzept von BDR bekommen würde. Das war nämlich gut hörbar und nicht so eine Randgruppenerscheinung, wie FM4.



Ganz meine Meinung.
FM4 sendet trotz fetter UKW-Kette seit Jahren erfolgreich an seiner Zielgruppe vorbei. Dagegen ist selbst Ö1 der reinste Quoten-Renner.

von Manager. - am 18.08.2016 16:50
Zitat
Manager.
Zitat
delfi
Nett wäre, wenn FM4 wieder das Konzept von BDR bekommen würde. Das war nämlich gut hörbar und nicht so eine Randgruppenerscheinung, wie FM4.



Ganz meine Meinung.
FM4 sendet trotz fetter UKW-Kette seit Jahren erfolgreich an seiner Zielgruppe vorbei. Dagegen ist selbst Ö1 der reinste Quoten-Renner.


meine Worte!!! +1

von forza_viola - am 19.08.2016 04:43
Na, das stimmt nicht. So schlecht sind die Hörerzahlen von FM4 gar nicht. In Wien noch vor manchem Privatsender! Mich spricht das Programm, im Gegensatz zu den meisten Popwellen in Deutschland, zu großen Teilen an. Radio darf auch mal sperrig sein. Sicher, Optimierungsmöglichkeiten gibt es immer, aber gegenüber Programmen wie Das Ding, You FM, Eins Live und Co. ist FM4 eine wahre Wohltat. Ich würde mir gar wünschen, der SWR würde anstelle von SWR3 ein Popkulturprogramm anbieten...Kommerzprogramme kann der Kommerzfunk auch. Wenn, dann hielte ich Ö3 für verzichtbar.

von Peter Schwarz - am 20.08.2016 20:35
Danke, sehe ich ganz genauso! FM4 ist einzigartig und dennoch schafft man es dabei authentisch zu bleiben, nerviger finde ich da Programme wie das hochgelobte egoFM oder PULS, auch da läuft zum Teil nette Musik aber die Aufmachung bei denen ist amateurhaft und unentschlossen, da gefällt mir das geordnete und echte Chaos bei FM4 um Welten besser!

von Anonymer Teilnehmer - am 20.08.2016 20:47
Leute, vergegenwärtigt euch einmal, dass beim ORF-Radio seit 1995(!) strukturell die Zeit stehen geblieben ist. Es gab beim ORF noch nie eine so lange Zeit, in der sich strukturell so wenig getan hat.

Doch für Programmnischen, wie sie FM4 abzudecken versucht, gibt es heute effizientere Verbreitungswege, die es 1995 noch nicht gab. Über UKW gilt es, die Masse zu bedienen. In Zeiten, wo sich alles ums Geld dreht, ist das eine ganz nüchterne Kosten-Nutzen-Rechnung.

von Wasat - am 21.08.2016 09:44
Ja, aber beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollte es sich eben NICHT um Geld drehen, sondern um einen Programmauftrag. (dieses ständige Drehen um die Wirtschafttlichkeit habe ich eh hinter mir gelassen).
Sicher, eine Frischekur könnte der ORF-Hörfunk schon mal vertragen. Alleine schon die Webseiten sehen aus, als ob sie aus der Zeit gefallen wären. Das heisst aber nicht, dass man FM4 zu einem Hitdudler à la Kronehit umwandeln müsste. Das braucht nämlich keiner. Etwas aufpeppen und neu ordnen, vielleicht auch mal ein paar Leute am Mikro, die etwas weniger Nerd-Sprech üben, das gerne.

von Peter Schwarz - am 21.08.2016 09:48
Unter der Gefahr, befangen zu sein, weil ich FM4 gern mag, versuche ich trotzdem, objektiv zu bleiben: :-)

Das Programm bietet vor allem eines: Mehrwert. Er bringt einige Geschmäcker in einem Sender unter, reduziert sich auch tagsüber nicht allein auf Musik und bedient auch Minderheiten. Also eigentlich genau das, wozu der öffentlich-rechtliche Rundfunk dienen sollte - bekannten und unbekannten Medien eine Plattform zu geben. So werden Gebührengelder legitim, da diese durch genannten Mehrwert eine Gegenleistung für den Hörer darstellen.

Dieser Mehrwert kann sich auch gegenüber Streamingdiensten auswirken. Der Hörer muss (zunächst) nicht recherchieren, sondern lediglich einschalten. Er kann aber durch Impulse auf neue Musik oder Informationen aufmerksam gemacht und zu einer Vertiefung von Vorlieben angeregt werden.

von NurzumSpassda - am 04.09.2016 22:15
Passend dazu:

Sender zu "alt"?
ORF- Manager Amon nimmt Radiosender Ö3 in Schutz


http://www.krone.at/medien/orf-manager-amon-nimmt-radiosender-oe3-in-schutz-sender-zu-alt-story-529284

von forza_viola - am 13.09.2016 10:03
Hört sich dieser "Manager" nie selber reden? Die Marktherrschaft des ORF im Radio ist doch nur durch die Politik und die Schräglage für die Privatanbieter, was den Wettbewerb angeht, gegeben. "Ö3 ist seit Jahrzehnten in führender Marktposition und erwirtschaftet fast die gesamten Budgets der ORF- Radios." Alles klar - öffentlich rechtlicher Rundfunk. Für mich kein Problem. Zähneknirschend wird der sinnlos hohe GIS-Beitrag bezahlt. Einschaltzeit ORF-TV + ORF-Hörfunk 0,0 Sek. pro Monat

von TC Rieden - am 13.09.2016 20:07
hoffentlich wird das neue FM4 endlich unpolitisch und berichtet neutral.

https://www.unzensuriert.at/content/0021818-Der-ORF-fragt-sich-Wie-geht-man-mit-der-AFD-dem-Kotzbrocken-unter-den-Parteien-um

PS: Von Radio Val Canale wünsche ich mir das auch...

von forza_viola - am 19.09.2016 12:48
Ich würde das eher als Art Kommentar sehen. (Und wahrscheinlich sehen die meisten FM-4-Hörer die AfD ähnlich)
Dass man daraus eine politische Färbung des ORF ablesen können soll, halte ich für eine gewagte Aussage. Es scheint mir doch eher die Ansicht des Autors zu sein. Sicher könnte man fragen, weshalb es nicht mehr FPÖ/AfD-freundliche Autoren beim ORF/FM4 gibt; aber diese Leute sind wahrscheinlich eher selten die lockeren Nachbarn von Nebenan und geraten zudem leichter in Versuchung gewisse Bevölkerungsgruppen verbal direkt oder indirekt anzugreifen.

von Zwölf - am 19.09.2016 18:04
Unzensuriert.at ist im Gegensatz zum ORF natürlich ein Leuchtturm des ausgewogenen und investigativen Journalismus. Eh kloar... ;)

FM4 ist und war schon immer linksorientiert. Wie ich als 16-jähriger damals auf das Programm gestoßen bin, war diese Art des kritischen Journalismus für mich fast eine Selbstverständlichkeit. Heute würde ich mir journalistisch mehr Ausgewogenheit wünschen. Ö1 bekommt das - ebenso kritisch durchleuchtend - besser hin.

Überdies halte ich die ORF-Berichterstattung mittlerweile für relativ ausgewogen. Die eigene Meinung empfindet man in den Medien natürlich immer als am Wenigsten vertreten. Man kann jetzt noch argumentieren, dass etwa Anliegen kleiner Parteien wie den NEOS, BZÖ oder KPÖ zu wenig Gehör fänden. Die Frage ist dann, wo man die Grenze ziehen sollte?

von Wrzlbrnft - am 20.09.2016 10:49
Zitat
Wrzlbrnft
Die eigene Meinung empfindet man in den Medien natürlich immer als am Wenigsten vertreten.


In Zeiten, wo sich jeder sein Weltbild beliebig zusammenbasteln kann und ein Großteil der Bevölkerung in geschätzten 200 unterschiedlichen Paralleluniversen lebt, wird man nie wieder eine Ausgewogenheit erreichen können. Egal, was man sagt, eine Mehrheit wird immer dagegen sein.

von Wasat - am 02.10.2016 15:32
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