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Radioforum Österreich
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
DXpediteur, Wasat, raeuberhotzenplotz1, forza_viola

Liste der gemeindeeigenen Sendeanlagen Österreichs?

Startbeitrag von DXpediteur am 24.08.2016 21:27

Hallo, hätte vielleicht jemand eine Liste der gemeindeeigenen Sendeanlagen Österreichs zur Verfügung? Das waren jene Mini-Umsetzer, die zu Analog-TV-Zeiten mit teilweise weniger als 1 W sendeten und manchmal nur ein paar Häuser versorgten.

Antworten:

Gibt's sowas auch noch in DVB-T Zeiten?

Technisch ja kein großes Problem...

von raeuberhotzenplotz1 - am 25.08.2016 10:09
http://www.wabweb.net/radio/sender.htm

durchklicken und mitschreiben, hier findest du einige :)

von forza_viola - am 25.08.2016 10:10
Danke für den Tipp :) Hier findet man einige gemeindeeigenen Anlagen: http://www.wabweb.net/radio/sender/schwach.htm

von DXpediteur - am 25.08.2016 15:05
Ich habe eine PDF-Liste mit einer ziemlich vollständigen Liste aller ehemaligen GSA gemacht: http://www.wabweb.net/radio/listen/Ex-GSA_Oesterreich.pdf

von Wasat - am 27.08.2016 16:37
Vielen Dank, das ist eine sehr schöne Zusammenstellung! Das waren in jüngerer Zeit ja etliche Anlagen dazugekommen, denn meine ORF-Liste von Ende 1993 listet für Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich gar keine GSA-Anlagen und für Niederösterreich nur eine.

Bei Achenkirch ist mir grad ein kleines Schreibfehlerchen aufgefallen: Unitzberg müßte wohl Unnutz oder Unnutzberg heißen.

von DXpediteur - am 27.08.2016 18:52
Zitat
DXpediteur
...denn meine ORF-Liste von Ende 1993 listet für Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich gar keine GSA-Anlagen...

Die ORF-Listen beinhalten nur solche GSA, die mit Beteiligung des ORF entstanden. Die meisten derartigen Anlagen wurden aber von lokalen Elektrounternehmen errichtet. Die Genehmigung braucht man nur von der Telekom, nicht vom ORF. Ich habe diese Anlagen aus dem Senderkastaster vor der Analog-Anschaltung herausgesucht.

Zitat

Bei Achenkirch ist mir grad ein kleines Schreibfehlerchen aufgefallen

Danke für den Hinweis. Die Sache ist aber scheinbar oft so gelaufen, dass die Leute von der Fernmeldeverwaltung telefonisch gefragt haben, wie denn der Standort heißt. Der Einheimischer Antragsteller hat im Dialekt geantwortet: "Unitzberch" (Kein Tiroler sagt Unnützberg).

Ähnlich dürfte es auch beim Standort Steyr-Tröschberg gelaufen sein. Es gibt dort nämlich keinen Tröschberg. Etwas weiter weg gibt es das Bauerhaus Treschberger. Der Sender steht jedoch am Porscheberg. Vermutlich hat man seinerzeit einen Bauern bei der Feldarbeit gefragt, wie es hier heißt. Und der hat etwas so geantwortet: "Dort drüm is da Träschberga".

von Wasat - am 27.08.2016 20:03
Bitte sehr! Bei Achenwald-Schmiedlehnhöhe fiel mir auch auf, daß die Flurbezeichnung nirgendwo im Internet vorkommt, ausgenommen in diesem Zusammenhang. In der AMap ist bei Achenwald aber sogar ein Senderfähnchen eingetragen.

Die Dialekt-Erklärungen sind einleuchtend, einige offizielle Standortbezeichnungen, wie sie die KommAustria bzw. RTR verwendet, sind vor Ort unbekannt. So gibt es in der Wildschönau kein "Sandeck", wohl aber ein Haus mit Hausnamen "Sandegg" und direkt daneben steht der ORF-Sender.

So, was hätten wir noch... Bei http://www.wabweb.net/radio/frames/senderbilderf.htm, Rubrik "Die Schwächsten ihrer Art (TV-Umsetzer kleinster Leistung)", ist von "Kleinreiflich" die Rede, das wird wohl Kleinreifling im Ennstal sein. Das ist die Anlage mit immerhin 0,1 Watt. Handelt es sich um die Versorgung der Ortslage Au südlich von Kleinreifling? Westlich von Weyer gibt es auch ein Au, das müßte aber der Sender auf dem Rapoldeck problemlos erreichen können.
Bei http://www.wabweb.net/radio/frames/senderbilderf.htm (Senderbilder Patscherkofel) ist übrigens die Programmzuordnung vertauscht: Life Radio (101,8 MHz, 630 W) sendet vom Feratel-Mast, und zwar nach Süden (die beiden anderen Flächenstrahler Richtung Norden sind nicht in Betrieb). Kronehit (106,5 MHz, 32 kW) strahlt hingegen von der Telekom-Bühne am Hauptmast, wobei neulich der Mast auf der Bühne um einige Meter verlegt werden mußte, weil die Telekom ihrerseits den Platz benötigte.

von DXpediteur - am 27.08.2016 20:41
Nochmal zurück zu Steyr: Der Tröschberg existiert doch, nur hat sich wohl auch hier jemand verhört. Die korrekte Bezeichnung ist "Treschberg", und daraus leitet sich dann auch der Hausname des Bauernhofs ab.
Hier in dieser kurzen, aber inhaltsreichen und detaillierten Beschreibung wird sowohl auf den Treschbergerhof als auch auf den Berg und die Sendeanlage Bezug genommen: https://www.tips.at/REGIONAL/741490/service/1599/blicke-auf-steyr-zentralraum.pdf

von DXpediteur - am 28.08.2016 08:54
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