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DAB/DAB+ in Österreich

Startbeitrag von delfi am 14.08.2004 11:27

Ich hab mich in letzter Zeit mal etwas ausführlicher mit DAB in Österreich auseinadergsetzt. Obwohl DAB hierzulande absolut totgeschwiegen wird, werden etwa 4 Millionen Österreicher mit DAB.-Signalen aus Deutschland, Südtirol und einigen ORF-Testsendern versorgt. Mich würde interessieren, wer wo in Österreich DAB hört und welche Ausrüstung er verwendet. Und welche Pakete empfangen werden.

Aus eigener Erfahrung beginne ich mal mit dem bayerischen DAB-Paket, das etwa in der Region Steyr mit externen Antennen noch einwandfrei empfangen werden kann. In Lienz erfreue ich mich zum Beispiel über Bayern 3, das u.a. im Südtiroler Paket enthalten ist.

Die 50 interessantesten Antworten:

Re: DAB in Österreich

Zitat

hätte der ORF durchaus Interesse gehabt, ...
... - er darf aber nicht.

...und will aber auch gar nicht, wenn ich mir diesen Bericht aus dem Standard anschaue:

Zitat

18. Oktober 2004 15:55 MESZ
Radiozukunft zwischen "Phonopollution" und Multimedia
ORF-Symposium anlässlich 80 Jahre Radio in Österreich - Wie tot ist DAB? - Warnung vor "akustischer Umweltverschmutzung", Perspektiven für neue Services

--------------------------------------------------------------------------------

80 Jahre alt wurde das Radio in Österreich dieser Tage und kann seine Stärken bei der Hörerschaft nach wie vor ausspielen. Gedanken über die Zukunft sollte man sich in diesem ehrwürdigen Alter aber trotzdem machen. Wird das Radio "Vom Sender zum multimedialen Serviceunternehmen"? Dieser Frage ging am Freitagnachmittag ein ORF-Symposium nach. Für ORF-Radiodirektor Kurt Rammerstorfer liegt auf der Hand, dass das Radio als "omnipräsentes" Begleitmedium "aufgefordert ist, sich neu zu erfinden". Kein Zweifel besteht auch darin, dass die Zukunft des Radios digital ist - irgendwie.

Digital Audio Broadcasting, kurz DAB, lautet schon seit geraumer Zeit die digitale Formel für das Radio der Zukunft. Doch obwohl seit über 20 Jahren daran gearbeitet wird, vegetiert DAB in weiten Teilen Europas derzeit eher als lebende Leiche dahin, war den Schilderungen von Josef Trappel vom Zentrum für Wissenstransfer und angewandte Medienforschung an der Uni Zürich zu entnehmen. Über 600 Millionen Euro wurden seit 1981 investiert, die Technologie sei eigentlich schon wieder veraltet. Durchgesetzt habe sie sich noch kaum. Lediglich in Großbritannien werde wohl zu Jahresende die "magische Grenze" von einer Million digitaler Empfangsgeräte überschritten werden. Was Trappel doch noch hoffen lässt: "DAB lebt", verkündete er.

Keine DAB-Impulse


Der ORF aber will sich an etwaigen lebenserhaltenden Maßnahmen vorerst nicht beteiligen, betonte dessen technischer Direktor Andi Gall. "Der ORF wird in absehbarer Zeit keine DAB-Impulse setzen können oder wollen." Digitale Wege beschreiten die ORF-Radios dennoch, versicherte er. Man setze auf verstärkte Services wie Ö3-Verkehrsnachrichten via SMS und Navigationssystem, Online-Plattformen und Ähnliches.

Keine Scheu vor Investitionen in DAB hat die britische BBC an den Tag gelegt. Angebot erzeugt Nachfrage, war dort die These. Fünf neue digitale Radiokanäle wurden 2002 eröffnet - und die Leute wollen sie hören, berichtete Chris Kimber von der BBC. Das erweiterte Angebot sei der Hauptkaufanreiz für neue Empfangsgeräte gewesen. Neben der größeren Angebotvielfalt liegen die entscheiden Vorteile des Digitalradios für Kimber auch in der Möglichkeit, "Kontrolle" über Inhalte auszuüben - Stichwort "radio on demand" - oder in erweiterten Services wie Zusatzinfos via Radiotext. Verdienen möchte die BBC mit ihren digitalen Aktivitäten nichts, versicherte Kimber. Schließlich gehe es um Service für die Gebührenzahler.

"Eher wurscht, wenn es mal rauscht"


Gall ist überzeugt, dass den Medienkonsumenten beim Radio der Inhalt vor die Übermittlungsqualität geht. Dem Großteil der Radiohörer sei es "eher wurscht, wenn es mal rauscht". Die unbestrittenen Stärken des Mediums unterstrich der Meinungsforscher Rudolf Bretschneider und relativierte die bisweilen herabsetzend gemeinte Qualifizierung als "Begleitmedium": "Was gibt es denn Schöneres als einen geschätzten Begleiter?" Etwas zu viel Begleitlärm im heutigen "akustischen Umfeld" ortete indes die Kommunikationswissenschafterin Irene Neverla. "Wir leben in der Ära des unbegrenzten Sounds", so ihre Diagnose. "Es droht die 'Phonopollution', die akustische Umweltverschmutzung." Das Radio in seiner Ausformung als "Dudelfunk" trage dazu bei - die Sender müssten um eine "Kultur des Horchens" bemüht sein, mahnte sie. (APA)


Quelle: http://derstandard.at/druck/?id=1811159



von digiradio.ch - am 06.11.2004 22:37

Re: DAB in Österreich

Aktuell von RTR.at
http://www.rtr.at/de/pr/PI24062008RF

Ja zum digitalen Hörfunk, aber erst in einigen Jahren

Wien 23.06.2008 – Mit einem Statement zur Rundfunkdigitalisierung eröffneten August Reschreiter, medienwirtschaftlicher Referent der Medienministerin, sowie der Geschäftsführer des Bereichs Rundfunk der RTR-GmbH Alfred Grinschgl die Vollversammlung der Digitalen Plattform Austria in den Räumen der RTR-GmbH. Alfred Grinschgl sprach in seiner Einleitung von der grundsätzlichen Notwendigkeit, nach dem digitalen Fernsehen auch das digitale Radio einzuführen. Letztlich komme es aber auf den richtigen Zeitpunkt an, zu dem Österreich mit allen Radiobetreibern die Durchführung beginnt. Einige konkrete Punkte müssten für Österreich und Europa geklärt sein, wie die Frage der zukünftigen Technologien, die Sicherung der Meinungsvielfalt für Lokalradios und nicht kommerzielle Anbieter sowie insbesondere die Kostenseite.

Des Weiteren erklärte Grinschgl, die KommAustria und die RTR-GmbH würden ihre Schlüsse aus der Vollversammlung ziehen und im Sinne der Arbeitsgemeinschaft Digitale Plattform Austria an die Medienpolitik weitergeben.

In seinem Eröffnungsreferat stellte August Reschreiter fest, dass Österreich im Bereich der Rundfunkdigitalisierung einen europäischen Spitzenplatz einnimmt und, einheitliche europäische Standards vorausgesetzt, bereit sei für Digitalradio, wobei durch die abwartende Haltung beim bevorstehenden Umstieg bisher viel Geld gespart werden konnte. Reschreiter meinte weiters, Österreich sei in Bezug auf den digitalen Hörfunk frequenztechnisch bestens aufgestellt, die Medienpolitik werde dafür sorgen, dass auch die gesetzlichen Voraussetzungen für die Einführung von Digitalradio rasch geschaffen werden.

Alfred Grinschgl begrüßte etwa 80 Mitglieder im Rahmen der Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft „Digitale Plattform Austria“ und übergab das Wort an Markus Morgen von LS telcom, der die Studie „Digitalradio in Europa“, die vom Bundeskanzleramt und der RTR-GmbH beauftragt wurde, vorstellte. Morgen konstatierte: „Betrachtet man die momentane Situation in Europa hinsichtlich Digitalradio scheint sich eine divergente Entwicklung abzuzeichnen, d.h. es gibt kein einheitliches System wie beim analogen FM (UKW) in allen Ländern, sondern eher eine Tendenz zu unterschiedlichen Standards in den einzelnen Staaten. Neben der „digitalen Diversifikation“ existieren weitere Randbedingungen, die die Einführung von Digitalradio erschweren und machen somit die Notwendigkeit deutlich, dass nur eine koordinierte und mit allen Beteiligten abgestimmte Aktion die Chance birgt, as System letztendlich zum Erfolg zu führen.“

Weiters wurde von Hilmar Linder (FH Salzburg), Jan Graf (FH Salzburg) und Peter Reindl (RTR-GmbH) die Studie „Kosten der Einführung von Digitalradio“ präsentiert. Die Studie befasst sich speziell mit der Untersuchung der Kosten einer terrestrischen digitalen Rundfunkübertragung in Österreich. Dazu wurden die voraussichtlichen Kosten der Einführung und des Betriebs der Technologievarianten T-DAB/DAB+ und HD Radio™ erhoben und vergleichend dargestellt. Die wesentlichen Kostentreiber und Einsparpotenziale wurden dabei herausgearbeitet. Grundsätzlich ist die Verbreitung des Hörfunksignals über DAB+ um einiges günstiger als jene über UKW durchzuführen. Gleichzeitig sollte aber bedacht werden, dass die rund 10-jährigen Simulcastzeiten (= Doppelverbreitung analoges und digitales Radio) zu einer Addition und damit zu deutlichen Mehrkosten führen. Diese Mehrkosten haben entweder die Rundfunkveranstalter oder die öffentliche Hand zu finanzieren.

Weiters auf der Agenda der Vollversammlung: Michael Weber von der BMW Group. Herr Weber erläuterte in seinem Referat das bereits heute vorhandene breite DAB-Angebot in der Automobilindustrie. Die Weiterentwicklung zu neuen Standards wie DAB+ oder DMB, sei bereits gestartet. Aufgrund der Entwicklungszeiten in der Automobilindustrie könnten diese aber erst ab 2012 in der Breite unterstützt werden. Das Jahr 2012 als Umstellungszeitraum in der Autoindustrie kommt freilich relativ spät, da ja Deutschland bereits im Jahr 2009 auf DAB+ umstellen möchte.

Peter Moosmann (ORF) meinte in seinem Statement: „Vor allem im Hinblick auf die Konsumentinnen und Konsumenten ist es unbedingt erforderlich, aus Fehlern anderer Länder bei der Einführung von Digital Audio Broadcast (DAB) zu lernen und eine zehn bis 15 Jahre lange Simulcastphase einzuplanen. Kurzfristig kann die Digitalisierung nur eine Erweiterung, aber niemals ein Ersatz sein“, sagte Peter Moosmann.

Christian Stögmüller (Vorsitzender des Verbandes der österreichischen Privatsender) bezeichnete Digitalradio als grundsätzlich notwendige Fortentwicklung, die zum jetzigen Zeitpunkt jedoch für den Hörer noch keinen erkennbaren Nutzen liefert und vor allem einer genauen regulatorischen Vorarbeit sowie einer gesicherten Finanzierung bedarf.

In der anschließenden Diskussion kam auch Wolfgang Struber, Geschäftsführer von Radio Arabella, zu Wort, der die Digitalisierung offensiver betreiben möchte. Andere Radioverantwortliche wie Georg Spatt (Ö3), Rüdiger Landgraf (KroneHit), Oliver Böhm (88,6) sowie die Vertreter von Lokalradios und nicht kommerziellen Radios (wie Christine Brugger, Radio Osttirol, Christian Jungwirth, Okto sowie Michael Schweiger von FRO) nahmen eine grundsätzlich positive aber eher abwartende Haltung ein.


von µP - am 26.06.2008 18:47

Re: DAB in Österreich

etwas interessantes aus Bayern:

Vier neue Sender: BR baut Digital Radio (DAB/DAB+) weiter aus

Am 16. Dezember 2010 startet der BR vier neue Sender für Digital Radio: Die Sender Wendelstein, Dillberg, Würzburg und Hohe Linie (bei Regensburg), die vor wenigen Tagen bereits einen Betriebsversuch absolviert hatten, erweitern ab sofort das BR-eigene Sendernetz im Kanal 11D auf insgesamt sechs Standorte. Seit Ende März werden in diesem Frequenzblock bereits die beiden größten bayerischen Ballungsräume München und Nürnberg versorgt.

Im Versorgungsbereich der sechs Senderstandorte sind künftig alle BR-Hörfunkwellen digital über Antenne zu empfangen. Damit ein Digitalradio die neu aufgeschalteten Programme findet, ist ein Suchlauf am Gerät erforderlich. Das neue Sendernetz wird kontinuierlich auf ganz Bayern ausgedehnt.

Das Programmpaket im Kanal 11 D enthält die Wellen, die lange Jahre nur via UKW empfangbar waren: Bayern 1, Bayern 2, BAYERN 3 und B5 aktuell. Mit im Paket sind auch der digitale Servicekanal BR-Verkehr sowie verschiedene Zusatzdienste. Die Radioprogramme werden großteils noch im herkömmlichen DAB-Standard gesendet, aber schrittweise alle in den neuen effizienteren Standard DAB+ wechseln. Der Ausbau des Sendernetzes im Kanal 11D wird kontinuierlich fortgesetzt. Im Gegenzug wechseln die noch über Kanal 12D in Bayern verbreiteten BR-Programme nach und nach auf den neuen BR-Kanal.

"Der terrestrische Verbreitungsweg ist und bleibt der wichtigste und direkteste Zugang zu unseren Hörerinnen und Hörern", so Dr. Johannes Grotzky, Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks. "Das Radio gehört zu den mobilsten und schnellsten Medien und darf keine analoge Insel in einer digitalen Welt bleiben. Mit unserem vergrößerten Angebot und attraktiven Radio-Begleitdiensten werden wir auch weitere Hörerinnen und Hörer für Digital Radio gewinnen."

Die digitalen Radiosignale werden von den Sendern München-Olympiaturm, Nürnberger Funkturm, Dillberg, Würzburg und Hohe Linie (bei Regensburg) mit jeweils 10 kW Sendeleistung auf Kanal 11D abgestrahlt. Aufgrund seiner Gebirgslage und der hohen Reichweite sendet der Wendelstein mit 4 kW.

Die sechs Sender versorgen zusammen rund 7,1 Millionen Einwohner (57 Prozent der Einwohner Bayerns) bezogen auf den Mobilempfang im Auto oder mit portablen Geräten im Freien. In Gebäuden erreichen die Signale 4,6 Millionen Einwohner (37 Prozent der Einwohner Bayerns) für den Digital Radio - Empfang mit Stab- oder Wurfantennen.

www.br-online.de



von forza_viola - am 16.12.2010 07:25
Zitat
andimik

Wenn ich denke, wieviele Programme aus dem gleichen Haus kommen, reduziert sich die Zahl auch für Italien auf ein knappes Duzend oder weniger.


Na und? Die Vielfalt zählt und mir ist es letzendlich egal, wieviele Programme aus einem Haus kommen, wenn es die Vielfalt hebt.

Den Misstand an mangelener Vielfalt in Österreich kann man nicht oft genug hervorheben, denn das ist ein ordentlicher Misstand in diesem Land.

Zitat
andimik
Dadurch ist Italien von allen westlichen europäischen Nationen noch immer das Land mit der geringsten Pressefreiheit.


Das ist Ansichtssache. Ich lobe nicht alles an Italien, da gibt es genug Misstände. In Sachen Vielfalt und vorallem in Sachen Flexibilität, Modernität und Kreativität ist Italien aber vielen Ländern vorraus.

Zitat
andimik
Kennst du das von Österreich? Ich nicht.


Ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, gerade in Österreich. Was in den Kreisen der Frequenzvergabe, der Gesetzgebung und der Politik abläuft entspricht nicht im Geringsten "westlichen Grundsätzen". Österreich ist in vielen Punkten nicht gerade Spitzenreiter, sondern sogar schlechter. Ob es der politische ORF, die unfaire Frequenzvergabe, die sehr "unabhängigen" Organe oder andere aktuelle Beispiele aus der Politik sind.
Nur so sind derartige Zustände in der Medienszene erklärbar und für solch eine Medienszene muss man wirklich nicht stolz sein.

Zuerst sollte man die eigenen Probleme in den Griff kriegen, bevor man die Nachbarn anpatzt.

Zum Schluss nocheinmal:

Beim Radio geht es um die Vielfalt und die ist in Österreich nicht gegeben. Eine Innovation gibt es erst recht nicht. Man ist auf Beibehaltung des derzeitigen Status aus und die "Verpackung" der Sender ist entweder konservativ-veraltet (Ö3) oder peinlich (Kronehit).

Einmal nach italien gefahren könnten sich die Radiomacher viel positives abschauen in Sachen Jingles, Modernität, besseres Marketing, bessere, vorallem abwechslunsreichere Musikauswahl, modernere Moderation, Internationalität...
Nicht nur Italien, sondern auch Niederlande, Frankreich, Spanien... alles gute Beispiele. Ausnahme ist nur Österreich und Deutschland.

Wenn die Vielfalt nicht gegeben ist, dann keine aktive Medienszene. Und die ist in Österreich nicht gegeben. Wie immer fehlt es aber den Österreichern an internationalen Weitblick, insbesondere den Radiomachern.

von RTL 102.5 Fan - am 18.12.2012 21:51
Zitat
andimik
Wir diskutieren nicht (!) über die Inhalte, sondern Veranstalter, das war die ursprüngliche Frage.


In einem Theard, in dem es um DAB+ geht, spielen die Inhalte und vorallem die VIELFALT aber gerade die wesentliche Rolle. Wenn ein Veranstalter 6 Programme sendet, die aus 6 unterschiedlichen Genres stammen, hilft er die Vielfalt zu heben und genau das ist das, was DAB attraktiv machen könnte.
Dem Radiohörer interessiert die Vielfalt und nicht wie viel Veranstalter senden.

Zitat
andimik
Daher gibt es auch in Italien zu wenig Vielfalt


Wie schon gesagt, es geht um die Programminhaltliche und die musikalische Vielfalt und nicht um die Vielfalt der Radioveranstalter. Dem Radiohörer ist es letztendlich egal, von wem welches Programm stammt, die meisten Menschen hören Radio wegen der Musik bzw. der Unterhaltung und gerade deswegen spielt die programmliche/musikalische VIelfalt eine wesentliche Rolle.

Dein Satz "in Italien gibt es zu wenig Vielfalt" verdreht daher alles. Eher lautet er: "in Österreich gibt es GAR keine Vielfalt". Denn die gibt es dort viel eher als hierzulande oder auch in Deutschland. Daran ändert auch ein Bundesmux in Deutschland nicht viel.
An Innovation, Kreativität und vorallem Lockerheit mangelt es daher hierzulande immer noch enorm.

Wenn es von Anfang an keine musikalische und programmliche Vielfalt gibt, dann kann man das Thema DAB+ auch gleich beenden. Wieso sollen Leute dann umsteigen? Es geht immer alles von diesem Kernproblem aus - der mangelnen Vielfalt, der mangelenen Fähigkeit, neue Wege zu bestreiten bzw. einfach mal dynamischer, moderner und innovativer zu sein.

Diskussionen was wäre wenn sind meiner Meinung daher völlig umsonst zum jetzigen Zeitpunkt, zuerst gehört mal das Grundproblem - nämlich Gesetzeslage, Einmischung der Politik, viel zu strenge und unlegitime Gesetze - geändert. Zweitens sollte Radio nicht etwas Durchformatiertes sein, sondern Raum für Kreativität und Freiheiten geben. Wenn es dann so witzige Bestimmungen von seitens der Behörde gibt ist das nicht unbedingt fördernd sondern eher behindernd.


Man kann hier gerne weiter rumeiern über den Sinn oder Unsinn oder was auch immer ob nun Veranstalter, Radioprogramme oder sonst was gemeint ist, solang man in Österreich keine neue Einstellung zum Medium Radio findet, wird es gleich weiterlaufen wie bisher.

Wie in meiner Signatur beschrieben:
Format-Radio ist kein Radio - Vielfalt gibt's außerhalb D/A/CH -entdecke sie! ;-)

von RTL 102.5 Fan - am 19.12.2012 13:53
Zitat
ParadiseFM
Zitat
delfi
Wenn ich aber in Salzburg leben würde, wär mir das herzlich egal und ich würde mich einfach an den vier deutschen Muxen, die ja bis Mondsee verfügbar sind (darüber hinaus sind es ja "nur" noch zwei) erfreuen.


davon träumst du wohl! :rolleyes: :wall:
[...]
dein Auto möchte ich sehen. Hast du einen Mast durchs Dachfenster geschoben und daran eine 10 Elemente Yagi oder wie geht das ??? :D


Ich war kuerzlich mit Alpine EziDAB und Magnetfussantenne (also Standardausruestung) mit dem Auto in der Innenstadt von Salzburg unterwegs und kann delfi nur bestaetigen: dort gehen 11D und 12D nahezu ueberall aussetzerfrei, 5C geht in grossen Teilen der Stadt auch aussetzerfrei. 11C hat deutlichere Aussetzer und macht keinen richtigen Spass mehr, sollte aber je nach Lage auch durch kommen.

Zitat

bei mir in Oberbayern (Grenzlage, 50 km bis S) bekomme ich in meiner Wohnung am Fenster (Erdgeschoss) und draussen nur 2 @#$%& mit insgesamt 22 Programmen , nämlich einmal das BR-@#$%& wo alles doppelt drin vertreten ist (alleine 5 mal Bayern 1 ) und dann das eher uninteressante Mischpackerl Bayern. Und auch diese Stationen haben erhebliche Aussetzer bzw. blubbern (denn einiges davon sendet noch in alter Norm), gerade bei schlechtem Wetter wie die vergangenen Tage.

Auch das kann ich bestaetigen. In dem ganzen Eck rund um Burghausen geht nur 12D nahezu aussetzerfrei (vielleicht dank Pfarrkirchen). 11D hat deutliche Aussetzer, 5C geht kaum, 11C noch weniger.

Und weisst du woher das kommt? Salzburg profitiert von seiner Lage direkt an den Alpen. Ich gehe davon aus, dass v.a. der Untersberg die Signale schoen in die Stadt rein reflektiert. In Burghausen bist du zu weit von den Alpen weg, um von diesen noch zu profitieren, da bleibt nur das direkte Signal aus Westen.

Ist hier am Chiemsee uebrigens aehnlich. Direkt an den Alpen (z.B. entlang der A8 am Chiemsee-Suedufer) ist der DAB-Empfang deutlich besser als noerdlich des Chiemsees.

Diese Effekte merkt man bei DAB sehr viel deutlicher als auf UKW, wo sich das halt eher in Verzerrungen auswirkt.

Zitat
ParadiseFM
Die interessanten Programme aus München und das Bundespackerl mit NRJ, Kiss und den Deutschlandradios gehen NUR auf der Burg!!! :mad: :sneg:
Standort ist dort nämlich AUSSCHLIESSLICH der Oly und nicht der Wendelstein!


Der Wendelstein steht noch dieses Jahr auf der Aufschaltliste fuer 5C, sofern alle Beteiligten einverstanden sind. Darauf kannst du dich schon mal freuen.

von Habakukk - am 08.01.2013 15:08
Zitat
1
ein hoch auf das UKW rauschen im Alpenraum oder??


Lieber ein verrauschtes Signal von Alpenwelle, Radio Impuls oder Dolomiti als gar kein Empfang dieser Sender du Schlaumeyer!

Was soll ich mit 5 versch. B1 Versionen die alle die selben dummen Schmuseoldies spielen???

Auf UKW bekommt man noch diverse Österreicher aus S, OÖ, T und Tschechen sowie BW und Privatsender. Auf DAB Fehlanzeige außer ein paar Webchannels und Antenne Bayern ! Das Bundespackerl ist außerhalb von München faktisch nicht hörbar!!!! Und die Zukunft der Sender darin eher negativ.

Genauso wie bei DVBT - auf analog konnte man auch ein vergrieselten Film oder in SW noch gut sehen. Aber heute bei Digital ?? Entweder 0 oder 1, also topsignal oder GAR KEIN Empfang zb wenns regnet. ich habe auf analog noch Premiere mit zugekniffenen Augen geschaut, aber auf digital bleibts SCHWARZ


bleibt zu hoffen dass es bei DIGITAL bei mobilem Webradio bleibt. Alles andere ist Geldverschwendung und die Deutschen sind nicht so dumm sich diesen Dab-Schwachsinn verkaufen zu lassen! sieht man ja - knapp 75000 verkaufte Geräte im letzten Jahr bei 1000 mal soviel Einwohnern, der reinste Kassenschlager. Selbst Staubsauger verkaufen sich mittlerweile besser.

wer weiß wieviele Dabradios in österr. Haushalten verrotten, immr mit der Hoffnung ...vll kommt ja irgendwann nochmal was ? Und dann kann man sein geliebtes Landesprogramm oder Ö3 auch mit dem Mono DabGerät (ist wohl mono dort standard , siehe Pure und Sangean) klirrend und matschig hören statt glasklar in stereo


das einzige was DAB bringt ist die Abscaffung des Overspills. Damit die Bayern auch ja nur den BR und die Antenne empfangen können und die Baden nur den SWR...
bei DVB-T hat sich dies ausserhalb der Städte schon jetzt durchgesetzt. höchstens 1 Nachbardrittes gibts noch dazu

Privatsender? Fehlanzeige! RTL schaltet in Minga noch heuer ab und auf DAB wirds auch düster wenn mal wieder die Förderung ausläuft. siehe damals Nova Radio in München, siehe damals SSL in Sachsen und Top40 in Thüringen und und und


warum gibt es wohl heute keiN DRM mehr?
Oder ADR?
oder DSR ?

warum mussten alle die sich damals ein DAB Radio gekauft haben nun ein neues DABPLUS Radio kaufen und das alte WEGWERFEN ??? oder in Dänemark? Erst DVBT, dann DVB-T2, Mpeg4...jedes Jahr ein neues Gerät. Tolle Wegwerfgesellschaft. !

wie sieht es mit der Sendervielfalt auf DVB-T aus ?? mager oder?? Mehr als 10 Programme sind nirgends drin! Die Holländer kaum empfangbar, die Dänen verschlüsselt, die Schweizer senden mit den Antennen gen Boden gerichtet damit die Kühe was davon haben.

was ist mit dem hochgelobten DVB-S, die neue Vielfalt?
mittlerweile ist doch der Astra nur noch ein Sammelsuriom von Pornostandbildchen und etlichen werbeverseuchten Privatsendern, man bekomm NICHTS mehr aus dem Ausland! ALLES VERSCHLÜSSELT auf sämtlichen Positionen!!

und DVB_C letztendlich? sind gerade erst die ARD HF-Transponder-Einspeisungen sämtlicher Dritter Px verschwunden! Kein HR mehr in München, kein NDR mehr in Leipzig,. und für so einen Mist ZAHLEN LEUTE !?

von - - am 18.03.2013 19:18
Zitat
ParadiseFM
Zitat
1
ein hoch auf das UKW rauschen im Alpenraum oder??


Lieber ein verrauschtes Signal von Alpenwelle, Radio Impuls oder Dolomiti als gar kein Empfang dieser Sender du Schlaumeyer!


Naja, dir scheint ja wohl entgangen zu sein das man bei einem Digitalsignal mit wesentlich weniger Leistung die gleiche oder wenn nicht sogar eine höhere Reichweite hat und man auch fein über Reflexionen Radiohören kann.
Also ich hatte schon Empfang von Sendern auf DAB, welche auf UKW aber nicht gingen....

Ausserdem kenne ich keine Schlaumeyer sondern nur Schlaumeier....:bruell:

Zitat
ParadiseFM
Was soll ich mit 5 versch. B1 Versionen die alle die selben dummen Schmuseoldies spielen???


Regionalauswahl, kennst du sowas? Anscheinend nicht....

Zitat
ParadiseFM
Auf UKW bekommt man noch diverse Österreicher aus S, OÖ, T und Tschechen sowie BW und Privatsender. Auf DAB Fehlanzeige außer ein paar Webchannels und Antenne Bayern !


Was sind denn diverse Österreicher, ausser die verschiedenen OE2´s die alle recht gleich sind, nur halt REGIONAL Programm haben was gibts dann noch, sonst is eh so gut wie alles das gleiche!
Hmmm, soll ich jetzt anfangen deinen sogenannten Webchannels UKW Frequenzen zuzordnen, du wirst staunen, wie viele das sind! :cheers:


Zitat
ParadiseFM
Genauso wie bei DVBT - auf analog konnte man auch ein vergrieselten Film oder in SW noch gut sehen. Aber heute bei Digital ?? Entweder 0 oder 1, also topsignal oder GAR KEIN Empfang zb wenns regnet.


Siehe erste Aufklärung... ;-)

Zitat
ParadiseFM
Bleibt zu hoffen dass es bei DIGITAL bei mobilem Webradio bleibt. Alles andere ist Geldverschwendung und die Deutschen sind nicht so dumm sich diesen Dab-Schwachsinn verkaufen zu lassen
Wer weiß wieviele Dabradios in österr. Haushalten verrotten, immr mit der Hoffnung ...vll kommt ja irgendwann nochmal was ? Und dann kann man sein geliebtes Landesprogramm oder Ö3 auch mit dem Mono DabGerät (ist wohl mono dort standard , siehe Pure und Sangean) klirrend und matschig hören statt glasklar in stereo


Also ich würde niemanden für Dumm erklären, schon garnicht die Mehrheit der Deutschen Senderbetreiber und Sender bzw. alle anderen die DAB erfogreich Betreiben, wie z.b. PARADEBEISPIEL UK sondern eher bei sich selbst ansetzen wie viel man von Technik wirklich versteht und sich auskennt und nicht nur erwärmte Luft redet und vl. irgendwas nachplappert, was man vl. irgendwo einmal irgendwie gehört hat....
Aja, mein Lieber Freund du magst ja auch ein sehr großer Verfechter der Analogen Technik sein, ich finde Sie auch nicht schlecht, sondern in Gewissen Bereichen, wenn man Sie richtig Anwendet sehr Praktisch, aber beim UKW Rundfunk ist der Analoge UKW Rundfunk auch nur noch das Ausstrahlungsmedium, da ja ALLLES DIGITAL zugeführt wird ob mit Standleitung oder RIFU also der klang annähernd gleich ist wie auf DAB, nur es liegt dann halt an den Einstellungen des jeweiligen Senders was er für ein Soundprozessing durchführt und den Klang beeinflusst, und an der Bandbreite des Digital Muxes, da kann es halt zu Unterschieden kommen, ob besser oder schlechter sei dahingestellt fakt ist aber das man mehr Auswahl mit weniger Sendeaufwand hat!

Punkt und Ende von mir jetzt ich Disuktiere unter diesen Umständen nicht mehr mit, weil mir wird das zu Kindisch...:joke:

von MPDX - UnterkärntenDX - OE8MPR - am 18.03.2013 19:41
Zitat
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Zitat
1
ein hoch auf das UKW rauschen im Alpenraum oder??


Lieber ein verrauschtes Signal von Alpenwelle, Radio Impuls oder Dolomiti als gar kein Empfang dieser Sender du Schlaumeyer!


Naja, dir scheint ja wohl entgangen zu sein das man bei einem Digitalsignal mit wesentlich weniger Leistung die gleiche oder wenn nicht sogar eine höhere Reichweite hat und man auch fein über Reflexionen Radiohören kann.
Also ich hatte schon Empfang von Sendern auf DAB, welche auf UKW aber nicht gingen....

Ausserdem kenne ich keine Schlaumeyer sondern nur Schlaumeier....:bruell:

Zitat
ParadiseFM
Was soll ich mit 5 versch. B1 Versionen die alle die selben dummen Schmuseoldies spielen???


Regionalauswahl, kennst du sowas? Anscheinend nicht....

Zitat
ParadiseFM
Auf UKW bekommt man noch diverse Österreicher aus S, OÖ, T und Tschechen sowie BW und Privatsender. Auf DAB Fehlanzeige außer ein paar Webchannels und Antenne Bayern !


Was sind denn diverse Österreicher, ausser die verschiedenen OE2´s die alle recht gleich sind, nur halt REGIONAL Programm haben was gibts dann noch, sonst is eh so gut wie alles das gleiche!
Hmmm, soll ich jetzt anfangen deinen sogenannten Webchannels UKW Frequenzen zuzordnen, du wirst staunen, wie viele das sind! :cheers:


Zitat
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Genauso wie bei DVBT - auf analog konnte man auch ein vergrieselten Film oder in SW noch gut sehen. Aber heute bei Digital ?? Entweder 0 oder 1, also topsignal oder GAR KEIN Empfang zb wenns regnet.


Siehe erste Aufklärung... ;-)

Zitat
ParadiseFM
Bleibt zu hoffen dass es bei DIGITAL bei mobilem Webradio bleibt. Alles andere ist Geldverschwendung und die Deutschen sind nicht so dumm sich diesen Dab-Schwachsinn verkaufen zu lassen
Wer weiß wieviele Dabradios in österr. Haushalten verrotten, immr mit der Hoffnung ...vll kommt ja irgendwann nochmal was ? Und dann kann man sein geliebtes Landesprogramm oder Ö3 auch mit dem Mono DabGerät (ist wohl mono dort standard , siehe Pure und Sangean) klirrend und matschig hören statt glasklar in stereo


Also ich würde niemanden für Dumm erklären, schon garnicht die Mehrheit der Deutschen Senderbetreiber und Sender bzw. alle anderen die DAB erfogreich Betreiben, wie z.b. PARADEBEISPIEL UK sondern eher bei sich selbst ansetzen wie viel man von Technik wirklich versteht und sich auskennt und nicht nur erwärmte Luft redet und vl. irgendwas nachplappert, was man vl. irgendwo einmal irgendwie gehört hat....
Aja, mein Lieber Freund du magst ja auch ein sehr großer Verfechter der Analogen Technik sein, ich finde Sie auch nicht schlecht, sondern in Gewissen Bereichen, wenn man Sie richtig Anwendet sehr Praktisch, aber beim UKW Rundfunk ist der Analoge UKW Rundfunk auch nur noch das Ausstrahlungsmedium, da ja ALLLES DIGITAL zugeführt wird ob mit Standleitung oder RIFU also der klang annähernd gleich ist wie auf DAB, nur es liegt dann halt an den Einstellungen des jeweiligen Senders was er für ein Soundprozessing durchführt und den Klang beeinflusst, und an der Bandbreite des Digital Muxes, da kann es halt zu Unterschieden kommen, ob besser oder schlechter sei dahingestellt fakt ist aber das man mehr Auswahl mit weniger Sendeaufwand hat!


Zitat
ParadiseFM
warum gibt es wohl heute kein DRM mehr?


Gibts ja noch, das Problem dabei ist, das es nie richtig beworben worden ist, und leider sehr wenig Geräte am Markt sind!

Zitat
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warum mussten alle die sich damals ein DAB Radio gekauft haben nun ein neues DABPLUS Radio kaufen und das alte WEGWERFEN ??? oder in Dänemark? Erst DVBT, dann DVB-T2, Mpeg4...jedes Jahr ein neues Gerät. Tolle Wegwerfgesellschaft. !


Gibts ja sowieso schon lange, Stichwort geplante Obsoleszenz

Zitat
ParadiseFM
wie sieht es mit der Sendervielfalt auf DVB-T aus ?? mager oder?? Mehr als 10 Programme sind nirgends drin! Die Holländer kaum empfangbar, die Dänen verschlüsselt, die Schweizer senden mit den Antennen gen Boden gerichtet damit die Kühe was davon haben.


Also ich Zähle derzeit aus dem Inland 12 Sender und aus dem Ausland 11...

Zitat
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was ist mit dem hochgelobten DVB-S, die neue Vielfalt?
mittlerweile ist doch der Astra nur noch ein Sammelsuriom von Pornostandbildchen und etlichen werbeverseuchten Privatsendern, man bekomm NICHTS mehr aus dem Ausland! ALLES VERSCHLÜSSELT auf sämtlichen Positionen!!


Also wenn du das so siehst, was willst den schaun aus dem Ausland, also ich habe z.b schon einmal Deutschland, UK, Italien, usw... und das alles Frei Empfangbar, seltsam, hast du deine Antenne vl. nicht richtig ausgerichtet?


Punkt und Ende von mir jetzt ich Disuktiere unter diesen Umständen nicht mehr mit, weil mir wird das zu Kindisch...:joke:

von MPDX - UnterkärntenDX - OE8MPR - am 18.03.2013 19:50
SCHEISSE IST DAS GEIL HIER. Mich hat's gerade vom Stuhl gehauen... :D

Zitat
ParadiseFM
Was soll ich mit 5 versch. B1 Versionen die alle die selben dummen Schmuseoldies spielen???


Ähm, es gibt nur ein Bayern 1? Ich kenne jedenfalls kein zweites...

Zitat
ParadiseFM
Das Bundespackerl ist außerhalb von München faktisch nicht hörbar!!!!


Hast du einen Empfänger? HAST DU EINEN und diesen schon einmal benutzt? Wenn ich nichts besseres zu tun hätte, würde ich mit dir mal auf der A8 von Salzburg bis Karlsruhe fahren und dann sagst du mir, wo der Bundesmuxx "außerhalb von München" nicht hörbar ist.

Zitat
ParadiseFM
Genauso wie bei DVBT - auf analog konnte man auch ein vergrieselten Film oder in SW noch gut sehen. Aber heute bei Digital ?? Entweder 0 oder 1, also topsignal oder GAR KEIN Empfang zb wenns regnet.


Wenn sich dein DVB-T-Empfang durch Regen verändert, würde mir mal Gedanken über die eingesetzte technische Ausrüstung deinerseits machen.

Zitat
ParadiseFM
das einzige was DAB bringt ist die Abscaffung des Overspills. Damit die Bayern auch ja nur den BR und die Antenne empfangen können und die Baden nur den SWR...


Hier wieder die Frage: Hast du einen Empfänger? Auf welche Erfahrungen stützt du dich? Wie kannst du eine solche Aussage bei Sendernetzen, die noch nirgendwo vollständig ausgebaut sind, treffen?

Zitat
ParadiseFM
warum gibt es wohl heute keiN DRM mehr?


Das liegt daran, dass KW/MW/LW generell von der Bevölkerung nicht mehr genutzt werden, auch analog nicht und erst recht nicht, wenn es um Auslandsdienste geht.

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ParadiseFM
Oder ADR?


Ohne analoges Fernsehen kein ADR, das Nachfolgesystem heißt DVB-S und jetzt erzähl mir bitte nicht, dass ADR auch nur einen einzigen Vorteil hatte, den DVB-S nicht bieten kann.

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ParadiseFM
oder DSR ?


Rein technisch wäre es ohne Probleme möglich, lineares Audio über DVB zu verbreiten, nur will niemand die dafür benötigte Bandbreite bezahlen. Außerdem ist es wenig sinnvoll, wenn in den Funkhäusern heutzutage überwiegend datenreduziertes Material ausgespielt wird, dieses dann linear zu verbreiten. Platzverschwendung.

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ParadiseFM
warum mussten alle die sich damals ein DAB Radio gekauft haben nun ein neues DABPLUS Radio kaufen und das alte WEGWERFEN ???


Weil DAB "alt" nicht die notwendige Programmvielfalt ermöglicht bzw. die Audioqualität bei entsprechend vielen Programmen noch deutlich schlechter wäre. Siehe Großbritannien.

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ParadiseFM
wie sieht es mit der Sendervielfalt auf DVB-T aus ?? mager oder?? Mehr als 10 Programme sind nirgends drin!


Wenn du die Frequenzen dafür frei machst - und noch viel wichtiger: Das ganze bezahlst. Viel Spaß beim Ausbau des teuersten Übertragungsweges. Ich kann die Entscheidung von RTL voll und ganz nachvollziehen.

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ParadiseFM
Die Holländer kaum empfangbar, die Dänen verschlüsselt, die Schweizer senden mit den Antennen gen Boden gerichtet damit die Kühe was davon haben.


Wenn du die Schweizer Bevölkerung als "Kühe" bezeichnest, wären wir wieder beim Rassismus. Kennen wir ja schon. VERDAMMT NOCHMAL: Die SRG, der ORF, die Holländer haben nicht die Aufgabe Zuschauer auf deutschem Staatsgebiet zu versorgen!

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ParadiseFM
was ist mit dem hochgelobten DVB-S, die neue Vielfalt?
mittlerweile ist doch der Astra nur noch ein Sammelsuriom von Pornostandbildchen und etlichen werbeverseuchten Privatsendern, man bekomm NICHTS mehr aus dem Ausland! ALLES VERSCHLÜSSELT auf sämtlichen Positionen!!


Was hat das mit digitalem Fernsehen zu tun? Wäre das analog anders?

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ParadiseFM
und DVB_C letztendlich? sind gerade erst die ARD HF-Transponder-Einspeisungen sämtlicher Dritter Px verschwunden! Kein HR mehr in München, kein NDR mehr in Leipzig,. und für so einen Mist ZAHLEN LEUTE !?


Kabelnetzbetreiber sind in Deuschland privatwirtschaftliche Unternehmen. Wenn diese ihre Angebotsvielfalt einschränken, ist das deren Sache. Wenn sie dadurch Kunden verlieren, ebenfalls.

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ParadiseFM
dafür müsste aber erstmal mit der vollen Leistung gesendet werden!
Ich kenne keinen 25 oder 50 kW DAB-Sender. 10 kW ist derzeit das Maximum und viel mehr wird es auch nicht werden wenn man zb in NDS und Hessen die selben Kanäle belegt wie das in einigen dt. Bundesländern ja der Fall ist.


Wenn du dich auch nur einmal mit der Technik von DAB beschäftigt hättest, wüsstest du, dass mehr als 10 kW in einem SFN (was das ist, darfst du selbst herausfinden) keinen Sinn macht.

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ParadiseFM
auch gibt es bereits Abschaltungen beim neuen DAB: RT 1 in the mix , Antenne 50 plus oder wie das hieß, Radio Impala mit kompletter Formatänderung und das war nur der erste Kandidat!

die merken sehr wohl dass es sich damit nicht wirtschaften lässt, weil keine Werbung verkauft werden kann. Gerüchten zufolge ist als nächstes Mega dran und Energy


Schau dir mal die vergangenen 29 Jahre Privatradiogeschichte in Deutschland an. Da sind schon ganz andere Sachen Pleite gegangen, haben fusioniert und vieles andere. Durchaus auch wegen allzu großer Hoffnung und zu wenig Geduld (unternehmerischer Ausdauer). Letztere braucht man bei DAB+, es geht nicht von heute auf morgen.

So, und jetzt Schluss mit der Erzählstunde im Kindergarten...

von DigiAndi - am 18.03.2013 20:26
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1
Das ist so auch nicht beabsichtigt, sondern eine Übergangslösung.


Die Übergangslösung namens DAB inclusive Blubberband-Komplettabschaltung und Neustart unter dem Namen DABplus zieht sich hierzulande bereits schon mehr als 10 Jahre hin - ohne dass ein Ende in Sicht wäre!

Warum schaltet man nicht einfach an jedem UKW-Grundnetzsender mit 20 KW DAB auf und bitteschön auch Programme, die einen echten Mehrwert bieten? Auf Malta werden zb italienische und britische Sender (aus London) übertragen. DAS ist ein Kaufanreiz und ein Einschaltgrund! Nicht dieses Provisorium mit etlichen Laberwellen und ein paar klirrenden Webchannels hierzulande!

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2
Außer dir stört sich auch keiner dran, außer der eigenen Regionalversion noch weitere angeboten zu bekommen. (Wird ja keiner gezwungen die zu nutzen)


Die belegen nur wertvolle Bandbreite! Man könnte die Plätze viel sinnvoller lösen, zb österr. Programme dort reinpacken. Aber man will eben Konkurrenz verhindern und ist gar nicht an echter medialer Vielfalt interessiert. So belagert man die freien Plätze (die ja ohnehin kein Unternehmen haben will - Nachfrage nach Sendemöglichkeit dort gibt es kaum, auf UKW will dagegen jeder Internetfutzi - die haben es eben verstanden wo man Hörer und Werbekunden generiert!) mit sinnlosen Kapazitäten.

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3
Das DAB-Netz in CZ ist ja auch noch nicht so gut ausgebaut wie auf UKW; du vergleichst Äpfel mit Birnen.


Entschuldigung, aber hieß es nicht einst, UKW soll bereits 2015 abgeschaltet werden? Ständig verschiebt sich das nach hinten und es passiert NICHTS nennenswertes! Wann soll denn endlich mal mit dem Ausbau begonnen werden??? Wenn keine Programme SENDEN wird sich auch keiner ein solches Gerät KAUFEN! Und der Ausbau wird noch schleichender vonstatten gehen. Es kann doch nicht sein dass dort irgendwo in der Pampa mit 500 Watt herumgefunzelt wird und wenn ich in Pilsen oder Prag bin dort kein EINZIGES digitales Signal empfangbar ist! Wann will man denn endlich anfangen die Netze auszubauen? Abwarten tut man ja in Österreich und Tschechien nun schon seit einem Jahrzehnt!

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4
Ähm, es gibt nur ein Bayern 1? Ich kenne jedenfalls kein zweites...


Nein, ich sprach von verschiedenen (Regional-)Versionen! Und dort sind mit UFR, OST, OBB, FRA und SCHW .gleich etliche zu finden! 5 an der Zahl die alle durch sinnvolle Kanäle ersetzt werden könnten, wenn dann jemand sich bereiterklären würde dort zu senden, zb die Alpenwelle oder Radio Oberland oder Ego FM, oder Klassik Radio oder LoungeFM oder Radio Deluxe oder Nova oder SSL oder oder oder. Sie tun es aber nicht! Warum wohl?

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5
Hast du einen Empfänger? HAST DU EINEN und diesen schon einmal benutzt?


Ja! Hat über 100 Euro gekostet!



Und in meiner Wohnung in Burghausen bekomme ich mit Ach und Krach die beiden bayerischen @#$%&! Ein Witz ist dabei, dass nicht mal die Balken der Mindestsignalstärke erreicht werden und bei Bewegungen oder Herumlaufen schon wieder Stille herrscht! FÜr die INTERESSANTEN Sender muss ich erst auf die Burg laufen. Das ist doch blanker Hohn!!! Kein SWR ist damit zu empfangen, egal wie hoch man hier steht!

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6
Wenn ich nichts besseres zu tun hätte, würde ich mit dir mal auf der A8 von Salzburg bis Karlsruhe fahren und dann sagst du mir, wo der Bundesmuxx "außerhalb von München" nicht hörbar ist.


Was interessiert mich BW ? Der Landkreis AÖ ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und Touristenmagnet. Ich würde auch gerne außerhalb von München oder Regenschpurg Kiss FM empfangen! Aber FEHLANZEIGE!!!! Service not available...toll. Und wehe man fährt auf der Autobahn durch nen Wald, dann wars das schnell mal mit dem Empfang. Lächerlich! Bei UKW dagegebn gibt es nur paar Rauscheinbrüche. Dann fangen wir wieder an mit riesigen Rechen auf den Dächern herumzuhantieren. Das ist doch alles Rumgespiele! Empfang ALLER Programme muss auch mit dem Gummistummel auf dem Autodach möglich sein oder mit nem Kofferradio für 30 Euro wenn nebenbei der PC läuft. Sonst wird das nix mit dem DAB-Durchsetzen!

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7
Wenn sich dein DVB-T-Empfang durch Regen verändert, würde mir mal Gedanken über die eingesetzte technische Ausrüstung deinerseits machen.


Ich glaube kaum dass du dir anmaßen solltest ich wäre schlecht ausgerüstet:





Fakt ist dass es bei starkem Regengüssen (wie hier üblich) sofort Verzieher und Aussetzer gibt. Auf Satellit ist das noch extremer. Fällt ein Regenguss, ist es vorbei mit dem Empfang.

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8
Wie kannst du eine solche Aussage bei Sendernetzen, die noch nirgendwo vollständig ausgebaut sind, treffen


Wann wird es denn endlich mal soweit sein?? Wenn man UKW 2020 abschalten will sollte das Netz spätestens 2014 stehen! Es braucht ja auch etliche Jahre Übergangsfrist, wie man bei Astra Analog gesehen hat! Es wird seit JAHREN und JAHRZEHNTEN davon geschwafelt, die Netze auszubauen und Kapazitäten zu schaffen - und NICHTS passiert!


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9
dass ADR auch nur einen einzigen Vorteil hatte, den DVB-S nicht bieten kann.


Und ob es den gab! Da brauchte man an seine alte analoge Kiste einfach nur den ADR-Receiver ranklemmen. Bei der Umstellung auf DVB-S waren schon neuer Receiver UND neues LNB nötig. Also wieder Umrüsten, Geld ausgeben...

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10
Weil DAB "alt" nicht die notwendige Programmvielfalt ermöglicht


...die wir heute in Deutschland, außer vll. auf der Zugspitze, WO haben??? Mehr als rund 30 Programme, von denen mehr als die Hälfte bereits auf UKW empfangbar ist, gibt es nirgends!


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11
bzw. die Audioqualität bei entsprechend vielen Programmen noch deutlich schlechter wäre.


Noch schlechter als das Geklirre und Gekratze derzeit auf DABplus? Geht doch gar nicht!


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Siehe Großbritannien.


Schlechtes Beispiel! Denn gerade DIE haben dort Sendervielfalt geschaffen und DAB verkauft sich besser als hierzulande. Da gäbe es zb den BFBS andesweit. Wäre der in Deutschland landesweit auf DAB sähe das schon interessanter aus...Und dazu Spartenkanäle nur mit Musi der 70er, 80er, Jazz...

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Viel Spaß beim Ausbau des teuersten Übertragungsweges. Ich kann die Entscheidung von RTL voll und ganz nachvollziehen.


Die Privatsender jammern auf hohem Niveau! Einrseits sind ihnen die paar Sender in Köln, Stuttgart, München, Hamburg, Frankfurt und Berlin zu teuer - andererseits werden am laufenden Band neue free-to-air Spartenprogramme aus dem Hut gezaubert wie Sat1 Gold, RTL Nitro, Fashion, Sixx und wie sie alle heißen! Was bringt es wenn die nur über Sat empfangbar sind , dafür aber 10 % der Bevölkerung nur wieder 3 Programme auf Antenne habe?? DVB-T wird heute ja gerne als Alternative genutzt.

Zum Schluss noch 1 Denkanstoß für alle DAB-Fanboys:

Warum ist es in Südtirol möglich, BR-Programme auf DAB zu übertragen - andersherum aber nicht, in Bayern österr- oder südtiroler Sender??? An den Rechten kann es da ja wohl kaum liegen, eher daran, dass der BR dort unten im Senderparadies keinen Mehrwert bietet, andersrum aber alle die Südtiroler und Österreicher einschalten würden, zb hörte ich dann nur noch R. Steiermark!

von - - am 19.03.2013 08:34
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ParadiseFM
Warum schaltet man nicht einfach an jedem UKW-Grundnetzsender mit 20 KW DAB auf und bitteschön auch Programme, die einen echten Mehrwert bieten?

Wer soll das bezahlen?

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ParadiseFM
Man könnte die Plätze viel sinnvoller lösen, zb österr. Programme dort reinpacken.

Wie soll das rechtlich gehen? Wer soll das bezahlen?

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ParadiseFM
Abwarten tut man ja in Österreich und Tschechien nun schon seit einem Jahrzehnt!

Schreib deine Meinung doch dem ORF, Kronehit und dem Tschechischen Rundfunk.

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ParadiseFM
zb die Alpenwelle oder Radio Oberland

Woher sollen die das Geld nehmen, dem BR die bayernweite Verbreitung zu bezahlen? Und denkst du, die haben als Regionalsender fuer das bayerische Oberland ein grosses Interesse, auch in Altoetting empfangbar zu sein? Frag doch mal dort nach, was sie dazu sagen.

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ParadiseFM
Ego FM,

Hatten ihre Chance fuer einen Sendeplatz im 12D und nicht genutzt.

Zitat
ParadiseFM
Klassik Radio oder LoungeFM [...] oder SSL

Zahlen genug fuer ihren Platz im Bundesmux und haben sicher kein Interesse daran, nochmal viel Geld hinzulegen, nur um in 60% des bayerischen Gebiets doppelt empfangbar zu sein.

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ParadiseFM
Und in meiner Wohnung in Burghausen bekomme ich mit Ach und Krach die beiden bayerischen @#$%&!

Weil du halt *derzeit* offiziell nicht versorgt bist. Bei mir gehen beide Bayernpakete mit dem nassen Finger und Muenchen+Bundesmux ohne Probleme in der ganzen Wohnung.

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ParadiseFM
Kein SWR ist damit zu empfangen, egal wie hoch man hier steht!

Ein SWR-Empfang waere wuenschenswert, da gebe ich dir recht. Aber derzeit haben halt die Sender Aalen und Ulm keine zu UKW vergleichbare Leistung und zudem fehlt der Gruenten beim SWR-Mux. Muss ja nicht so bleiben. Aalen wird im Fruehjahr/Sommer nochmal in der Sendeleistung aufgepumpt, mal sehen wie es dann aussieht.

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ParadiseFM
Und wehe man fährt auf der Autobahn durch nen Wald, dann wars das schnell mal mit dem Empfang. Lächerlich! Bei UKW dagegebn gibt es nur paar Rauscheinbrüche. Dann fangen wir wieder an mit riesigen Rechen auf den Dächern herumzuhantieren. Das ist doch alles Rumgespiele! Empfang ALLER Programme muss auch mit dem Gummistummel auf dem Autodach möglich sein oder mit nem Kofferradio für 30 Euro wenn nebenbei der PC läuft. Sonst wird das nix mit dem DAB-Durchsetzen!

Wenn ich hier die A8 langfahre, kann ich alle Muxe aussetzerfrei empfangen. Indoor funktionieren alle Muxe mit dem Kofferradio fuer 30 Euro.

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ParadiseFM
Warum ist es in Südtirol möglich, BR-Programme auf DAB zu übertragen - andersherum aber nicht, in Bayern österr- oder südtiroler Sender???

Mal mit der Historie Suedtirols befasst und auch mal die rechtlichen Rahmenbedingungen der RAS durchgelesen? Aendere die rechtlichen Rahmenbedingungen hierzulande, dann kann auch der ORF bayernweit verbreitet werden. Hast du dich mal bei der politischen Partei deines Vertrauens beschwert?

von Habakukk - am 19.03.2013 09:25
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andimik
Südtirol verwendet 12D aber nicht mehr!

Am Reschenpass wirst du mehrere Sender aus dem SFN empfangen haben:

Samnaun-Ravaisch/Chè d'Mot (gr)
Martina/Tschlin San Nicla Mot (gr)
Tarasp/Sparsels (gr)

Sprich: Vollversorgung des Engadin ... Evtl. hast du es mit 12C verwechselt?

Quelle: FMScan.org

Wenn ich mir die Karte anschaue, dann kann man in Ischgl nix empfangen.


Danke für die Hinweise betr. den 3 Sendern aus der Schweiz. Jetzt kann ich auch verstehen, warum ich in Reschen auch noch Programme von 12D mit der Fensterklebe-Antenne empfangen konnte. Wenn aber in Samnaun ein Sender steht, müsste sich dieser doch in Ischgl bemerkbar machen? Ich denke nicht, das dieser Sender unten in Samnaun selbst steht?

Das mit dem Weiterhören der Schweizer Programme bis nach Trento, war natürlich schon so, dass ich in Reschen von 12D auf 12C umgeschalten habe und gleichzeitig einen neuen Suchlauf starten musste. Mein Microspot 318 zeigte später in Töll (beim Onkel TAA - wer sich auskennt) 56 Programme an, der Noxon USB-Stick schaffte etwas südlich von Bozen nur 51 Programme. Dummerweise waren mir etwas später am Microspot die beiden obersten Elemente der Antenne abgebrochen. Sie ist im Moment 32cm lang und das ist für DAB vermutlich gar nicht mal so schlecht. Ich habe auch nach dem Missgeschick an anderen Standorten in Italien mit dem Microspot trotzdem immer 10-20% mehr Programme einlesen können als mit dem Noxon Stick.


Zu der UKW DAB Sache in Italien gibt es doch einen gewaltigen Unterschied in Sachen Sendeleistung und im Ausbau des Sendernetzes. In Italien gibt es UKW-Sender mit gegen 1MW ERP-Sendeleistung. Da kommen die Breitband DAB-Senderchen mit mal 1-5 kW gar nicht dagegen an. Wer nun einen guten Standort hat, kann diese starken UKW-Sender auch relativ weit hören. Wenn aber jemand in einer stark verfunzelten Region wohnen würde, dem würden diese Sendeleistungen überhaupt nichts bringen und es wären niemals 200 UKW Sender [ nicht Programme - denn da besteht nochmals ein ziemlicher Unterschied! ] zu empfangen. Das habe ich mal in der Emiglia Romagna erlebt. Maximal 30 UKW-Programme waren sauber zu empfangen. Der Rest war ein Kampf der verschiedenen Sender.

Abschliessend sollte und wollte ich den Thread "DAB in Österreich" nicht Dingen aus Italien zusätzlich belasten, sonst könnten wir gleich auf Internet-Radio und 10'000 Programme wechseln und da wären selbst die 200 UKW-Sender ein Abklatsch dagegen.

von drahtlos - am 18.04.2013 11:44
Die Diskussion ist relativ müßig.
Der Reiz des DXens besteht ja (auch) gerade darin, dass man ein schwaches Signal tief im Rauschen / im Störgeräusch vom Nachbarkanal hört, und es identifiziert, wenn's mal kurz aus dem Rauschen hoch kommt. Beispiel: Scatter von süddeutschen Sendern an der Ostsee, etc.
Solche Signale wird man bei DAB wohl kaum HÖREN können, meist nichtmal einlesen können. Denn Empfang gibt's erst, wenn sich der Empfänger auf das Signal synchronisiert. Dass sich ungefähr gleich starke DX-Signale im Fading abwechseln, wirds wohl auch nicht geben. Bei Breitband-FM genügen wenige dB, damit sich ein Signal von einem Störer abhebt. Bei DAB sind einige dB mehr erforderlich.
Insofern ist DAB-DX per se schonmal weniger reizvoll als UKW-DX.
"Oberhalb" dieser Schwelle gibt es natürlich DAB-DX. Im Winterhalbjahr konnte ich hier, zwischen München und Garmisch, u.a. den BRF aus Belgien mit Audio hören. Der HR war oft tagelang zu Gast.
Ein Problem dabei ist, dass es immer weniger freie Frequenzen gibt - bei nur 32 Kanälen insgesamt werden in Gebieten wie den Höhen der schwäbischen Alb in absehbarer Zeit rund die Hälfte der Kanäle "dicht" sein.
Sporadic E wird bei DAB keine Rolle spielen. Das liegt nicht in DAB, das liegt an den benutzten höheren Frequenzen. Schon auf 144 MHz ist Sporadic-E viel seltener zu beobachten als auf 100 MHz. Berichte über Sporadic-E im 222-MHz-Amateurfunkband in Nordamerika gibt es zwar offenbar, aber sowas ist extrem selten.

Insofern - bezogen auf "Hardcore-DX" sind die pessimistischen Aussagen zu DX nicht komplett falsch.

Ein anderes Thema ist Overspill. Der wird nicht an die Mono-Reichweite eines 100-kW-Bräters auf UKW-FM heran reichen. Zumal dann nicht, wenn der UKW-FM-Sender sehr exponiert steht. Sowas stört bei DAB nunmal das SFN.
Der Vorteil bei DAB ist: Steht der Empfang, so hat man auch gleich die volle Qualität. Typischer FM-Overspill, wie hier in Oberbayern SWR1+3, geht oft nur in Mono. Die Stereo-Empfangsgebiete sind viel kleiner. Ohne Außenantenne ist an vielen Orten auch IN den Versorgungsgebieten oft kein perfekter Stereoempfang gegeben...
Overspill jedenfalls gibts auch bei DAB genug - mein Wohnort wird offiziell nur auf 12D (mittlerweile vielleicht auch noch 11D) versorgt, dennoch höre ich noch den Bundesmux und 3 Lokalmuxe dauerhaft, und 9D und 11B aus BW gehen recht häufig. Dank Reflektionen an den Alpen ist die Lage natürlich besonders vorteilhaft. Die UKW-Sender von den für diesen Overspill verantwortlichen Sendestandorten erreichen hier generell nur "DX-Qualität" weil die Signale entsprechend verzerrt sind.


Was auch immer: UKW-FM-DX ist facettenreicher als DAB-DX. Da teile ich die Meinung anderer DXer durchaus. Interessant ist letztenendes beides.
Klar ist aber auch, dass Hörfunkdistributionstechnologien nicht für DXer entwickelt werden. Für Otto-Normalhörer ist DX uninteressant, Overspill wird er nur nutzen, wenn die Signale nicht verzerrt klingen und nicht Rauschen.
Als Radiohörer bin ich an rausch- und verzerrungsarmem Stereo-Empfang, auch mobil, interessiert. Da nervt mich UKW im Gebirge einfach nur.

von DH0GHU - am 19.04.2013 08:59
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RTL 102.5 Fan
Zitat
Rosti 2.0
@Amos: Wie kannst du Vergleiche heranziehen, wenn man noch gar nicht richtig sendet? In Kroatien sendet kein einziger DAB-Sender, das Netz in Italien ist noch längst nicht ausgebaut... wenn dann sollte man den Vergleich in vergleichbar gut ausgebauten Gegenden anstellen. Sicherlich gibt es pro und contra, aber dein Vergleich hinkt.


Hier gehts aber auch um spezielle Ausbreitungsbedingungen, die mit denen nördlich der Alpen gar nichts gemeinsam haben. Wir im Mittelmeerraum oder sagen wir besser im Bereich der Adria haben andere Bedingungen als nördlich der Alpen, das gesamte UKW-Band verhält sich gänzlich anders als in Salzburg oder in Bayern etc...

Obwohl Zadar und Villach weit voneinander entfernt liegen haben sie ähnliche Empfangsbedingungen aufzuweisen, so beobachteten wir schon, dass bessere Bedingungen gleichzeitig auftreten, dass es ein "Winterband" quasi ohne Tropo-Einflüsse gibt und ein "Sommerband" welches mit den warmen Temperaturen beginnt gibt. Das alles ist relativ kompliziert, hat aber höchstwahrscheinlich mit der Sonneneinstrahlung und der resultierenden Meereserwärmung zu tun.
Genaueres wird in diesem Theard besprochen: http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?12097,1042076,1127592,page=2#msg-1127592

Daher ist es schon so, dass DAB+ diese Bedingungen nicht mehr so gut ausnutzen kann. Natürlich ist das Netz noch nicht gut ausgebaut, aber Standorte, die bei mir auf UKW gehen (Monte Cimone, Montescudo bei Rimini) haben bereits DAB+, ankommen tut jedoch nichts davon.

Ich habe bis vor 1-2 Jahren RAI 2 auf Kanal 33 vom Monte Nerone (357 km) empfangen, natürlich schwach, aber wahrnehmbar, an besseren Tagen teils in Farbe. DVB-T erreicht mich logischerweise nicht mehr. Obwohl ich so nahe an Italien lebe, empfange ich kein DVB-T, da man dort weit unter 1 kW sendet und ein starkes Gleichwellennetz hat, sodass schon wenige Km hinter der Grenze aus damit ist.

Wenn ich das jetzt auf DAB+ transportierte - und ich gehe davon aus, dass Italien auch hier ähnliches macht (dichtes Sendernetz mit geringer Leistung) - wird DAB wohl hier aus Italien nicht weit ins Land senden - eine Vermutung natürlich, aber man möge bitte verstehen, dass ich wegen der Entwicklung auf DVB-T auch sowas im Kopf habe..


Volle Zustimmung ! Und ich sehe das für Graz nicht anders. Derzeit Ortssendersignal vom Ivanščica auf UKW (HRT) aus 112km, früher Analog TV bombig, heute DVB-T nur mehr sehr mühsam auf Anhöhen mit Yagi... und bei DAB wird aus Kroatien nichts mehr kommen. Kroneshit für alle, friss oder stirb. Yeah, yeah, yeah... :rolleyes: Mir braucht keiner erzählen dass DAB die eierlegende Wollmilchsau wäre.

von DX-Project-Graz - am 20.04.2013 06:37
Also ich brauche für eine Fahrt von Bregenz nach Wien mit dem Railjet rund 7 Stunden. 6:43 um genau zu sein. In exakt der selben Zeit fahre ich mit dem ICE von München nach Lübeck. Sag du selbst ob Österreich nun etwa nicht langgezogen ist wenn ich dort für das "kleine Bisserl" ebenso lange brauche wie duch ganz Deutschland von den Bergen bis ans Meer? Österreich mag klein sein und eine dünne Bevölkerungsdichte haben, aber es zieht sich enorm vom Bregenscherwoid bis an die Donau. Und genau das macht eine Versorgung so schwierig.

Fakt ist aber dass man mit dem 2. DVBT-@#$%& natürlich in Wien (- wo auch sonst?) mit dem Projekt gestartet ist. Und genauso wird man auf DAB (wenn sich da in 5 Jahren mal irgendwann was tut) natürlich am Kahlen Berg starten. Wo auch sonst, schließlich sind da die meisten Hörer zu erwarten in W und drumherum.

Und man wird sicherlich nicht wie bei den Tschechen für die ersten Dabradio-Tests irgendwelche Mobilfunkmasten mitten in der Pampa auswählen, so dass in Pilsen und Prag kein Empfang mehr möglich ist. Da braucht keiner rumzumaulen wenn ich die Wahrheit beim Namen nenne dass die Tests in Wien starten werden weil der ORF sicher keine Strippe irgendwo in den Attergau zieht wenn er den Kahlen Berg vor der Nase hat, es ist nun mal so! Man hat hier bei der ohnehin nötigen Wartung des Mastes in St. Georgen einfach sehr weit vorausschauend in die Zukunft geplant. Das ist ja prinzipiell nicht schlecht. Nur heißt es auch nicht, dass dort gleich mal ein Testpackerl (oder neudeutsch - oh wie cool - sagt man ja "Muxx" - passt auch, denn man hört keinen Mucks, äh Mux) aufschalten täte.

Warum kann man der Wahrheit nicht ins Auge sehen? Ich sage auch nicht dass Wien(er) schlecht oder gut oder böse oder lieb sind, delfi. Nur ist es in Österreich alles doch sehr zentral auf Wien ausgerichtet und das passt einigen Menschen in der Bevölkerung so gar nicht. Das Land besteht halt mit Steirern, Tirolern, ehem. Bayenr usw. aus sehr vielen untersch. Gruppen die alle irgendwie mit dem ORF unter ein Dach gebracht werden müssen.

Bundesländer wie Tirol oder die Steiermark oder OÖ hätten in DL bei gleicher Größe eine eigene Landesrundfunkanstalt mit 4-5 eigenen Programmen. Das muss man sich mal vor Augen halten! Hier haben selbst Stadtstaaten oder kleine Länder wie das Saarland oder HEssen eine eigene Anstalt. Das wäre so als würde der ORF nur für NÖ senden, und in Wien gäbe es nochmal 4 andere ÖR Programme. So hat eben der Vorarlberger (der für den ORF ohnehin kaum noch ne Rolle spielt) 3 zentral aus Wien gesteuerte Sender die nur wienerisch daherschwatzen und Staus vom 5. Gürtel im 17. Bezirk abnudeln , dagegen aber nur ein echtes Lokalprogramm, nämlich den Ö2 V.

Zum Thema "OT" das hier gerne angesprochen wird: Würden hier tatsächlich nur Neuaufschaltungen angesprochen, wie das Ziel dieses Threads wohl vermutlich einmal war, gäbe es das Thema wohl gar nicht oder es hätte maximal eine Seite, nicht aber 94.

von - - am 27.05.2013 14:51
@andimik: Danke, auch wir in Bayern haben Reflektionen. Südtirol z.B. auch... etc.

@Rheinländer:
Reflektionen bringen sehr viel - allerdings sind diese in den Feldstärkeberechnungsmodellen, die z.B. Grundlage von www.empfangsprognose.de sind, nicht berücksichtigt.
In den Alpen bzw. am Alpenrand sind die Pegel oft wesentlich stärker als an Orten, die weiter von den Alpen weg, aber deutlich näher am Sender sind. In Nordtirol / Außerfern gibt es Orte, an denen der deutsche Bundesmux, dessen Sender locker 100 km entfernt sind, sogar mit einer Scheibenantenne empfangbar ist.

Grundsätzlich gilt: Dort, wo z.B. ein UKW-Sender nur verzerrt zu empfangen ist, sind Reflektionen im Spiel. DAB wird an solchen Orten oft besser gehen als UKW.
Faustformel: Sieht man vom Empfangsstandort aus einen steilen, möglichst mit wenig oder keiner Vegetation "bedämpften" Berghang, von dem aus ein DAB-Sender direkt Sichtbar ist, so, kann man den DAB-Sender mit großer Wahrscheinlichkeit empfangen. Einzige Voraussetzung ist, dass es keine Laufzeitprobleme gibt.
Auf Empfangsprognosekarten sind solche Reflektionspunkte schön zu sehen....

Viele "UKW-Funzeln" sind nur dazu da, in solchen reflektionsbehafteten Gebieten einen Sender anzubieten, der reflektionsfrei oder mit nur kurzen Laufzeitdifferenzen empfangen werden kann. Solche Funzeln braucht man auf DAB nicht. Auch hier wieder: Musterbeispiel ist der Alpenrand in Oberbayern. UKW-Standorte wie München-Ismaning oder Augsburg (100,0 MHz) sind hier überhaupt nicht vernünftig hörbar, da sie total verzerrt klingen. Daher braucht man eine Vielzahl von Funzeln wie z.B. Bad Tölz, Laber, etc. In deren Versorgungsgebiet gehen Muxe aus München und teils auch Augsburg (das dann vor allem im Allgäu) hervorragend.

Da man bei DAB aber wiederum mit insgesamt niedrigeren Leistungen sendet, braucht man vielleicht andernorts, wo das Signal einfach zu schwach ist (weil z.B. keine Reflektionen helfen), neue Funzeln.
Ein Land wie Österreich bräuchte wohl deutlich weniger Funzeln, ein Gebiet wie die norddeutsche Tiefebene tendentiell eher ein paar zusätzliche Standorte. Flach gewelltes Hügelland könnte der Worstcase sein: Dämpfung durch Abschattung, aber keine sinnvollen Reflektionen.
Diese Abschattungen werden allerdings in Ausbreitungsmodellen berücksichtigt. Deshalb stimmen die im Hügel- und Flachland auch recht gut.

Ein Problem haben natürlich Inseln oder Landesgrenzen: Da gibts keine bzw. keine Inlands-Standorte, von denen aus man die Reflektionspunkte anstrahlen könnte. Und für "deep indoor" sind diese Signale natürlich auch zu schwach. Gerade indoor mit Wurf/Teleskopantennen ist es natürlich bei DAB schwieriger, eine Antenne richtig auszurichten, als bei FM, wo man die Veränderung der Signalqualität linear miterleben kann, und vielleicht auch mit leicht "säuselndem" Mono leben kann.
Stereo mt Zimmerantennen war auf UKW ja schon immer ein Glücksspiel (selbst bei Sicht zur Hornisgrinde, aber auf der falschen Hausseite, hatte mich in Kehl z.B. jedes 5m tiefer vorbei fahrende Auto gestört, weil das Wellenfeld wieder verändert war, und die Position des Zimmerdipols für sauberen Stereo-Empfang nicht mehr gereicht hat). Ich bin da allerdings auch sehr empfindlich.... )

von DH0GHU - am 18.10.2013 08:50
Das schreibt die Radioszenhe (ober nur verlinkt) zum kommenden DAB-Testensemble:

Liste der Interessenten wächst“ – DAB+ in Wien erst 2014

Veröffentlicht am 12. Nov. 2013 von Daniel Kähler unter Österreich

DAB+ in WienAnders als zunächst angekündigt wird in Wien vermutlich in diesem Jahr kein eigener Digitalradio-Testbetrieb mehr starten. Das Weihnachtsfest wird die DAB-Empfängerverbreitung in Österreich also kaum unterstützen, dafür freut man sich über eine gestiegene Zahl von Versuchsteilnehmern.

2008 beendete der ORF seine Digitalradio-Ausstrahlungen. Seit dem funkten einzig Bayerisch, Schweizer und Baden-Württembergische DAB-Programme über den Senderstandort Pfänder bei Bregenz ins benachbarte Ausland, mit eigenen Digitalradio-Angeboten hielt man sich zurück. Der ORF beäugte die Entwicklung von DAB+ in Deutschland, der Schweiz und anderen europäischen Staaten bisher äußerst kritisch.
Gernot Fischer, Geschäftsführer des Vereins Digitalradio Österreich

Gernot Fischer, Verein Digitalradio Österreich

Mitte des Jahres kündigte der Verein Digitalradio Österreich an, einen eigenen DAB-Testbetrieb in Wien starten zu wollen. Zunächst solle DAB+ nur in Wien empfangbar sein, man denke aber bereits an einen “bundesweiten Ost-West-Rollouts”. Wie Gernot Fischer, Geschäftsführer des Vereins, nun gegenüber RADIOSZENE äußerte, sei der ursprünglich angedachte Starttermin im Dezember 2013 vermutlich nicht mehr realisierbar, man gehe nun vom 1. März 2014 aus. “Mittlerweile wächst aber die Liste der Interessenten”, freut sich Fischer.

Seit vergangener Woche sei man aber nun in der Lage aus zwei verschiedenen Angeboten für den technischen Betrieb des Tests auszuwählen, der von zwei Senderstandorten aus (einer davon mit einer Leistung von 10 kW) stattfinden soll. Sowohl die bereits in Deutschland aktive Media Broadcast als auch die als Monopolist in der Alpenrepublik agierende Österreichische Rundfunksender GmbH & Co. KG (ORS) hätten ihre Vorschläge eingereicht.

Geklärt werden müssten noch Details der Finanzierung, etwa inwiefern man Unterstützung aus dem Digitalisierungsfond der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) erwarten könne. Einen Punkt sieht Fischer schon als geklärt: “Die Verwertungsgesellschaften dürfen beim Test mangels Endgeräteverbreitung möglichst nichts verlangen, denn das wäre ein KO-Kriterium.” Man sei aber besonders über das wachsende Interesse seitens der Programmveranstalter erfreut: “Ich habe keine Sorge, dass wir den Multiplex nicht voll bekommen”, so Fischer. Über die einzelnen, geplanten Teilnehmer des Tests ist jedoch noch nichts bekannt. Zu den Mitgliedern des Vereins gehören jedoch u.a. LoungeFM, Radio Arabella, die Absolut Digital GmbH & Co. KG sowie die Vorarlberger Regionalradio GmbH. Im Sommer zeigte sich Gernot Fischer jedoch auch zuverlässig, dass ebenfalls der ORF an dem Versuchsbetrieb teilnehmen wird.


von dxbruelhart - am 13.11.2013 07:57
Das was hinter allem steckt ist einfach die Furcht vor Neuem. Der ORF steht - im Vergleich zu vielen anderen Staaten - als öffentlich/rechtlicher Anbieter im Radiosektor überall als Marktführer da, die Ö2-Programme, Ö3 als Hitschleuder und deckt die Randgebiete mit Ö1 und FM4 ab. Man denkt sich wohl, dass ein DAB-Start zwar die Möglichkeit bietet paar Programme mehr zu produzieren, aber im Grunde denkt man wohl: Wozu was ändern, wenn wir eh schon Marktführer sind? Es kann aus ORF-Sicht nur schlechter werden..

Diese untypische Konstellation, dass eine öffentlich-rechtliche Rundfunkorganisation so dermaßen hoch da steht hängt wiederrum damit in Verbindung, dass Österreich das Letzte Land in Europa (Ich kanns nicht oft genug wiederholen!) das Privatfunk erlaubt hat und von den Peinlichkeiten mit Rechtsstreit in den nächsten Jahren bis 2004 brauch ich ja wohl niemanden erzählen.

Der ORF ist politisch durchtränkt, die Machtstruktur wie alles von der Nationalbank bis zum Klohäusl am Semmering zwischen schwarz und rot aufgeteilt und die "paar Privatsender" da hat man halt erlaubt, weil es nicht internationalen Recht entsprach das Monopol weiterhin aufrecht zu erhalten. Die RTR sorgt als Schießhund weiterhin dafür, dass das Vergabeverfahren von Frequenzen schön kompliziert und unfair bleibt und somit ändert sich auch nichts im Großen.

Kronehit macht bisschen Konkurrenz - aber sonst? Der ORF ist weiterhin erfolgreich in allen Hörerzahlen. Weil sich nichts geändert hat und weil auch niemanden einen Wandel braucht.

Was das Thema Smartphone anbelangt:
Ich selber nutze via meinen Smartphone die App TuneIn recht häufig und höre gerade im Auto fast ausschließlich nicht-österreichische Sender (gehöre damit aber zur Minderheit), die Netzabdeckung ist gerade in Österreich schon so gut, dass man es auch fast aussetzerlos in den Ballungszentren hören kann. Zuhause hör ich entweder ebenfalls Internetradio d,h, Stationen, die ich von anderen europäischen Ländern kenne oder UKW - und hier die italienischen/Slowenien Stationen. Mein Konsum von österreichischen Stationen, der liegt bei 1-2% im Monat, wenn überhaupt. Es fehlt mir nicht, ganz im Gegenteil.

Aber wenn ich im MediaMarkt ein Internetradio stehen seh, wo dann Antenne Kärnten läuft frag ich mich halt auch was das soll. Terrestrisch wird's immer eine Basisversorgung geben, weil den Leuten alles andere einfach zu kompliziert ist, das wird auch in Zukunft so bleiben. Radio hören ist Nebensache und wird immer mehr zur Nebensache, ob mit UKW, DAB oder Radio via Internet.

von RTL 102.5 Fan - am 19.11.2013 17:58
@andimik:
Nicht ganz zur gleichen Zeit.

Die Originalmeldung entstammt imho dem Portal Radioszene und war vom 19.11.2013
http://www.radioszene.de/62359/digitalradio-start-wien-ohne-orf.html

Redaktionsschluss beim Meinungsbarometer war der 21.11.2013, also 2 Tage spaeter:
http://www.digitalerrundfunk.de/upload/Meiba_2013/Meinungsbarometer_Digitaler_Rundfunk_November_2013_Hessen_Spezial.pdf

Hier nochmal der Text:
Zitat

Der ORF will sich offenbar nach wie vor
am großen Testlauf für DAB+ in Österreich
beteiligen. Wie ORF-Sprecher Rudolf
Fehrmann dem Meinungsbarometer Digi-
taler Rundfunk sagte, sei weiterhin geplant,
dass im ersten Quartal 2014 im Raum
Wien die digitale Hörfunkübertragung per
DAB+ in den Testbetrieb geht. Er demen-
tierte damit Medienberichte, wonach sich
der ORF von dem Test zurückziehen wolle.

Vielmehr seien in den nächsten Tagen
Verwertungs- und Förderungsfragen zu
klären. Erst dann könne über ein endgülti-
ges Engagement des ORF in Bezug auf
den Digitalradio-Probebetrieb entschieden
werden. Dem Betreiber des künftigen Pro-
bebetriebs, dem Verein Digitalradio Öster-
reich, liegen aktuell Angebote von zwei
technischen Dienstleistern für die Testum-
setzung vor. Neben dem ORF hat auch
die deutsche Media Broadcast Interesse
am Digitalradio-Testbetrieb in Österreich
bekundet.


Da bezieht man sich doch eindeutig auf die wenige Tage vorher veroeffentlichte Meldung.

Daraus wird fuer mich wie gesagt aber auch keine Pro-DAB-Haltung. Man dementiert lediglich, dass bereits irgendwas entschieden sei. Beide Aussagen kommen von irgendwelchen ORF-Leuten, der eine ("Nein" ) stellvertrender Oe3-Chef, der andere ("Noch nicht entschieden" ) ein offizieller ORF-Sprecher.

Vielleicht hat der eine einfach das ausgeplaudert, was intern bereits beschlossene Sache (oder zumindest vorherrschende Meinung) ist, waehrend der andere noch ein bisschen herumpokert oder offiziell noch nix sagen darf. Oder man ist sich wirklich innerhalb des ORF noch nicht ganz einig. Keine Ahnung!

Mein Fazit daraus: abwarten, was kommt!

Und wenn der ORF nicht mitmacht und das Projekt trotzdem zustande kommt: Gerade rund um Wien duerfte ja die UKW-Versorgung eh ganz gut sein, ist ja nicht so gebirgig wie anderswo. Insofern hat man da vielleicht von paar neuen Privatprogrammen (wenn sie denn kommen) mehr als von den 4 ORF-Programmen, die es eh auf UKW gibt.

von Habakukk - am 03.12.2013 12:53
Aus dem Newsletter der RTR (nichts neues eigentlich, aber paar interessante Sachen habe ich mal unterstrichen):

Zitat

Digitalradio-Probebetrieb könnte im 2. Quartal 2014 kommen – Richtlinien zum
Digitalisierungsfonds überarbeitet


„Mai oder Juni 2014 halten wir für realistisch“, so Gernot Fischer, Geschäftsführer des
Vereins Digitalradio Österreich, zu einem möglichen Starttermin für einen DAB+
Testbetrieb im Raum Wien. Anlässlich einer Zusammenkunft der Interessengemeinschaft
Digitaler Hörfunk (IGDH) am 4. Dezember stellte Fischer den Stand der
Vorbereitungen des Vereins Digitalradio vor. Stefan Rauschenberger, Leiter der
Medienrechtsabteilung der RTR-GmbH, informierte über aktuelle Anpassungen der
Richtlinien zum Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und über deren Anwendbarkeit
auf einen Digitalradio-Testbetrieb oder auf einen allfälligen, späteren Echtbetrieb.

Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer des Fachbereichs Medien der RTR-GmbH,
unterstrich die Bereitschaft, Probebetrieb oder Einführung eines Echtbetriebes aus
dem Digitalisierungsfonds zu unterstützen. Es wäre jedoch unseriös und regelwidrig,
bereits vor Einlangen und Prüfung entsprechender Förderanträge eine bestimmte
Förderquote in Aussicht zu stellen, wie einige der Hörfunkveranstalter es sich
wünschten.

Ziel des geplanten Testbetriebes sei es laut Fischer weniger, die reine Abstrahlung von
Radioprogrammen auf Basis des digitalen Übertragungsstandards DAB+ zu erproben,
da hierfür ausreichend Erkenntnisse aus dem Ausland vorlägen. Vielmehr seien bisher
ungeklärte, technische Fragestellungen und die Funktionsweise von Zusatzangeboten
zu untersuchen. Dazu zählen die Gebäudedurchdringung der Radiosignale
insbesondere in Altbaugebieten in Wien, die Erprobung zukunftsweisender
Notfallwarnsysteme oder die Übertragung von aktuellen Verkehrsinformationsdaten.
Auch die teilnehmenden Hörfunkveranstalter wollten redaktionsinterne Prozesse bei
der Ausstrahlung von Zusatzdiensten erproben. Derzeit lägen zwei Angebote von
Netzbetreibern für die technische Realisierung des Projektes vor, die aber im Detail
noch zu prüfen wären. Mitglieder des Vereins Digitalradio sind unter anderem Radio
Arabella, LoungeFM, die Antenne Vorarlberg, Antenne Steiermark, Antenne
„Österreich“ oder Life Radio Oberösterreich
.

Mit der Überarbeitung der Richtlinien zum Digitalisierungsfonds wurde die
Fördermöglichkeit für Kommunikationsmaßnahmen präzisiert, die bei Einführung einer
digitalen Übertragungstechnik im Regelbetrieb oder bei Abschaltung analoger
Rundfunkübertragungswege zum Tragen kommen könnten. Damit sei laut Stefan
Rauschenberger eine Art Gattungsmarketing gemeint, das nicht einzelne Programme
in den Mittelpunkt stellt, sondern dazu dient, die Konsumenten grundsätzlich zu
informieren. Für eine derartige Förderung kommt neben der Einführung von
Digitalradio auch ein allfälliges „switch off“-Szenario für die analoge
Programmverbreitung in Kabelnetzen in Betracht.


Wir reden also schon eher von Ende des 2.Quartals 2014, spaeter Frühling bis Fruehsommer.

Und dann war mir nicht bewusst, dass ja doch relativ viele Regionalradios Oesterreichs im Verein Digitalradio vertreten sind. Antenne Steiermark, Antenne Vorarlberg, Antenne Salzburg, Antenne Tirol, oe24, Life Radio Oberoesterreich... Nicht schlecht eigentlich...

von Habakukk - am 13.12.2013 09:54
@RTL 102,5 Fan

Deine Meinung schildert die Tatsache sehr gut.

Ich kann dazu nur meinen Beitrag von damals nochmal zitieren:

Zitat
102.2
Zitat
102.2
Zitat
delfi

IM März wird es sicher nichts werden. Ursprünglich war von Ende März die Rede. Sagen wir so: Bis irgendwann im Mai, also innerhalb der nächsten 4 Monate, würde ich schon damit rechnen, dass was on air geht.


Du kannst mir gerne widersprechen.
Nur in einem Punkt hatte ich bereits Recht: Es wird nicht Maerz werden.

Initiativen die von Privaten ausgehen sind ja auch in Ordnung, nur habe ich in Oesterreich einfach nicht das Vertrauen, dass eine solche Initiative nicht von anderen Stellen blockiert wird, ORF oder sonst irgendein politisch-gefaerbter Verein.

Am Ende sehe ich das eher so: Wollte man wirklich zu einem bestimmen Zeitpunkt auf Sendung gehen, egal ob Test oder Regulaerbetrieb, so muss der Zeitplan fuer diese Umsetzung auch eindeutig geklaert sein, dies inkludiert natuerlich Bestellung und Lieferzeit der Sendeanlagen.


Wie gesagt, ich kann nur meinen urspruenglichen Beitrag zitieren.

DAB ist in Oesterreich politisch wenig gewollt. Und auch Aussagen, dass es in oesterreich "RECHT GUT" aussehe, kann ich so nicht nachvollziehen.

- Der ORF hat sich seine starken UKW Frequenzen gesichert um sich seine Vormachtstellung gegenueber Privaten zu sichern

- im Vergleich zum TV hat der ORF im Radio einen soliden Mehrheits-Marktanteil. den er im TV nicht hat. Oe3 ist quasi die Cash Cow fuer den ORF, deren Umsatzquelle er nie verlieren will und auch keinen wettbewerger will, der entweder aehnliches Programm hat, oder aehnliche Empfangsmoeglichkeiten hat.

- bei DAB haetten ORF wie Private zu sehr gleiche Empfangsbedingungen und der Empfangsvorteil der heute via UKW fuer den ORF existiert wuerde dahinschwinden.

Sollte man ueberhaupt einen "Testbetrieb" diverser Privatsender ins Auge fassen, wird da vor November/Dezember 2014 bestimmt nichts.


Das es nicht Maerz werden wird fuer einen DAB+ Start habe ich bereits vorausgesagt.

Das es Herbst 2014 werden soll, ist meines Erachtens mehr als fraglich, ich wuerde eher auf nein tippen. Vieles haengt hier von der Politik und deren Willen oder viel mehr Unwillen ab. Es wird auch davon abhaengen, ob der ORF das Thema DAB+ strategisch verfolgen will. Erst wenn das der Fall ist, wird sich die Politik bequemen, den Weg frei zu machen. Vor dieser Entscheidung wird da definitiv nichts. Der ORF und die Politik will einfach nicht, dass div. Privatsender auf DAB+ senden und der ORF dort nicht vertreten ist.

von 102.1 - am 19.03.2014 21:56
Zitat
delfi
Im Nachhinein betrachtet hatte uns nichts besseres passieren können. Einmal blieb so bei uns das UKW-Band lange frei und bescherte uns viele sehr gute DX-Möglichkeiten. Zweitens war dadurch vielerorts das Programmangebot deutlich bunter als heute.


DX ist eine Randerscheinung. Die Mehrheit der Bevölkerung hat bzw. kriegt auch heute nichts davon mit. Bei mir geht mit UKW-Antenne am Dach auch zahlreiche Programme aus den Nachbarländern mit RDS - aber ein "normaler" Mensch würde sich den Aufwand nie antun ;)

Zitat
102.20
Politisch und gesellschaftlich ist Oesterreich fuer Menschen die Leistung und Anerkennung sowie Freiraeume suchen, komplett uninteressant geworden. Letzterer Punkt ist schwierig zu verstehen, fuer Menschen, die niemals ausserhalb Oesterreichs lebten.


Ein gewisser Blick über den Tellerrand schadet nie und gerade im ländlichen Raum Österreichs ist das oft schwer zu verstehen. Neuerungen kommen in dem Land nie gut an, dennoch, gibt es doch auch viele Unternehmen, die sehr innovativ arbeiten. Die breite Masse würd ich aber so beschreiben, wie Du es gut formuliert hast. Von Außen erhält man einen differenzierten Blick auf sein eigenes Land und merkt positive, aber auch viele negative Aspekte. Konservative Denkweisen und eben dieses "Schau ma mal" und "war eh immer so" gehen mir in dem Land bezogen auf Neuerungen auch sehr auf die Nerven, allein wenn ich denke, dass Google Streetview neben Österreich nur in Griechenland nicht eingeführt ist. Das zeigt die Engstirnigkeit, so etwas natürliches, nicht haben zu wollen...

Zitat
Zwölf
Mit der Vielfalt ist es doch so: Sobald finanzieller Druck/Anreiz im Spiel ist, geht sie flöten.


Zitat
Zwölf
Naja, ob kommerzieller Privatfunk jetzt zu einer Demokratie zwanghaft dazugehört, darüber kann man sich streiten.


Das seh ich nicht so. Da hier bei Deiner Aussage und bei den Aussagen davor, das Bild entsteht, als sei eine Monopolstellung "cool" oder gar "hilfreich" möchte ich an dieser Stelle mal sagen, dass eine monopolistische Marktstellung, egal wo sie stattfindet, letztendlich immer schädlich ist. Denn eine betriebswirtschaftliche Grundlage lautet: Wettbewerb = Belebung des Marktes = Innovation. Wenn jetzt nur einer am Markt ist, dann schaut's für die Vielfalt ganz schlecht aus.

Privatradio kann ein wichtiger Gegenpool zum öffentlich-rechtlichen Radio sein, wenn man es gut auf die Beine stellt und so die Meinungsbildung frei nach dem "Recht auf Meinungsfreiheit" erhöhen. Und beim Radio geht es eben nicht nur im Information, sondern auch um Musik. Musik hat jetzt zwar nicht unbedingt etwas mit Demokratie zu tun, eine vielfältige Radiolandschaft zeigt aber auch, dass das Land vital und lebendig, innovativ ist.

Dass was Du schilderst hat mit einer grundlegenden falschen Einstellung österreichischer und deutscher Radiomacher zu tun. Denn, normalerweise muss jeder Betrieb schauen, wie er sich in irgendeiner Art und Weise von der Konkurrenz abhebt. Genau das belebt dann eben die Vielfalt, weil durch Innovation ("Wir wollen besser als die anderen sein") mehr Unterschiede geschaffen werden. Das läuft fast überall so - nur im Radiosektor nicht. Jeder versucht irgendjemanden nachzumachen und strengt sich nicht an, seine USP, also das, was ihn von der Konkurrenz abhebt, herauszustreichen.

Ich bin mir sicher, dass, wenn sich einige Radiomacher in leicht geänderte Bahnen begeben würden, im Sinne, von zumindest etwas "Zielgruppen-Marketing", dann würden auch die Quoten dieser Programme ansteigen. In DE/AT glaubt man aber leider diesen ganzen Beratern aus DE, dass ein Mainstream-Programm das Einzig wahre sei.

Vielfalt in Radio gibt's in genug Ländern, nur eben nicht im deutschsprachigen Raum. Es gibt viele Gründe dafür, stolz muss Österreich auf seine gesamte Medienszene aber bei Weitem nicht sein. Und letztendlich unterlegt es nur wieder meine These: "Die Radioszene spiegelt die Mentalität eines Landes wider."

von RTL 102.5 Fan - am 20.03.2014 21:53
In der BNetzA-Liste von heute (siehe Hauptforum) sind weitere Einträge aufgetaucht, damit ergibt sich ein Planstand von:

Nach Kanälen sortiert:

Standort Kan dBW Datum
Hopfgarten Nt1 5A K4 35.0 N 07.06.2010
Kufstein 5A K4 30.0 N 22.04.2010
Kufstein Pendling 5A K4 30.0 D 22.04.2010
Poysdorf 5A A4 37.0 D 25.04.2014
S Poelten 5A A4 40.0 N 25.04.2014
Salzburg 5A K4 40.0 N 17.03.2011
Wien 1 5A A4 43.0 N 25.04.2014
Wien 9 5A A4 38.0 N 25.04.2014
Bregenz 1 6A K4 40.0 N 08.02.2012
Klagenfurt 1 6A A4 40.0 D 23.04.2014
Linz 1 6A K4 40.0 N 05.11.2013
Viktring 6A A4 23.0 N 23.04.2014
Wolfsberg 1 6A A4 34.0 D 23.04.2014
Salzburg 6B K4 40.0 N 14.06.2013
Linz 1 6D K4 40.0 N 31.05.2010
Linz 2 6D K4 30.0 N 31.05.2010
Salzburg 6D K4 40.0 N 05.11.2013
Bruck Mur 1 7A A4 40.0 D 23.04.2014
Wien Bisamberg 7A K 24.0 D 18.05.2001
Wien KW Donaustadt 7A K 23.0 D 18.05.2001
Wien ORF Zentrum 7A K 24.0 D 18.05.2001
B Gleichenberg 8A A4 34.0 N 24.04.2014
Graz 1 8A A4 40.0 N 28.04.2014
Graz 4 8A A4 40.0 N 24.04.2014
Rechnitz 8B A4 40.0 D 24.04.2014
Salzburg 8B K4 40.0 N 23.09.2013
Eisenstadt 9A A4 37.0 D 24.04.2014
Mattersburg 9A A4 30.0 D 24.04.2014
Semmering 9A A4 40.0 D 24.04.2014
Bezau 9C K4 35.0 D 31.05.2010
Bregenz 1 9C K4 35.0 D 31.05.2010
Feldkirch 9C K4 35.0 N 31.05.2010
Stuben 9C K4 30.0 D 31.05.2010
Viktring 10A A4 23.0 N 28.04.2014
Wolfsberg 1 10A A4 34.0 D 28.04.2014
B Gleichenberg 10B A4 34.0 N 28.04.2014
Eisenstadt 10B A4 37.0 D 28.04.2014
Graz 1 10B A4 40.0 N 28.04.2014
Graz 4 10B A4 40.0 N 28.04.2014
Mattersburg 10B A4 30.0 D 28.04.2014
Poysdorf 10B A4 37.0 D 29.04.2014
Rechnitz 10B A4 40.0 D 28.04.2014
S Poelten 10B A4 40.0 N 29.04.2014
Semmering 10B A4 40.0 D 28.04.2014
Wien 1 10B A4 43.0 N 29.04.2014
Wien 9 10B A4 38.0 N 29.04.2014
Bruck Mur 1 10C A4 40.0 D 28.04.2014
Klagenfurt 1 10C A4 40.0 D 25.04.2014
Bezau 11A K4 35.0 D 31.05.2010
Braunau 11A K4 40.0 D 31.05.2010
Bregenz 1 11A K4 35.0 D 31.05.2010
Hopfgarten Nt1 11A K4 35.0 D 31.05.2010
Kirchbach 11A K4 35.0 D 31.05.2010
Kufstein Pendling 11A K4 30.0 D 31.05.2010
Reutte 1 11A K4 30.0 D 31.05.2010
Ried Innkreis 2 11A K4 40.0 N 31.05.2010
Salzburg 11A K4 40.0 D 31.05.2010
Schaerding 11A K4 40.0 N 31.05.2010
St Johann 11A K4 35.0 N 31.05.2010
Bruck Mur 1 11B A4 40.0 D 30.04.2014
Klagenfurt 1 11B A4 40.0 D 29.04.2014
Viktring 11B A4 23.0 N 29.04.2014
Wolfsberg 1 11B A4 34.0 D 29.04.2014
B Gleichenberg 11D A4 34.0 N 30.04.2014
Eisenstadt 11D A4 37.0 D 30.04.2014
Graz 1 11D A4 40.0 N 30.04.2014
Graz 4 11D A4 40.0 N 30.04.2014
Mattersburg 11D A4 30.0 D 30.04.2014
Poysdorf 11D A4 37.0 D 30.04.2014
Rechnitz 11D A4 40.0 D 30.04.2014
S Poelten 11D A4 40.0 N 30.04.2014
Semmering 11D A4 40.0 D 30.04.2014
Wien 1 11D A4 43.0 N 30.04.2014
Wien 9 11D A4 38.0 N 30.04.2014
Braunau 12A K4 40.0 N 29.07.2009
Kirchbach 12A K4 35.0 N 29.07.2009
Linz 1 12A K4 40.0 N 29.07.2009
Ried Innkreis 2 12A K4 40.0 N 29.07.2009
Schaerding 12A K4 40.0 D 29.07.2009
St Johann 12A K4 35.0 N 29.07.2009
S Poelten 12B A4 40.0 N 23.04.2014
Salzburg 12B K4 40.0 N 09.01.2014
Wien 1 12B A4 43.0 N 23.04.2014
Wien 9 12B A4 38.0 N 23.04.2014


Hinweis: Die Kanäle standen ja schon seit Jahren fest, ist also frequenztechnisch keine Überraschung, nur halt muss es jetzt jemand mal zum Koordinieren angefragt haben ...

Innsbruck 1 und 2 waren anscheinend nie koordiniert ..

Es gibt bundeslandübergreifende Muxe, die aber nicht den BL entsprechen, zB 11B (Ktn und Oberstmk), siehe https://www.rtr.at/de/m/Allotments3/DAB_Planungen_L2.jpg

von andimik - am 05.05.2014 14:41
BNetzA für Österreich, Stand 5. Mai 2014

Land	Kanal	Sendername	Status	ERP V	StOHöhe	AntHöhe	Polaris	AntChar	Datum Änd

Mux 1 (aus DVB-T)
AUT 5A Poysdorf A4 37.0 425 73 V D 25.04.2014
AUT 5A S Pölten A4 40.0 954 54 V N 25.04.2014
AUT 5A Wien 1 A4 43.0 485 128 V N 25.04.2014
AUT 5A Wien 9 A4 38.0 160 236 V N 25.04.2014
AUT 6A Bregenz 1 K4 40.0 1050 74 V N 08.02.2012
AUT 6A Klagenfurt 1 A4 40.0 2115 115 V D 23.04.2014
AUT 6A Viktring A4 23.0 720 28 V N 23.04.2014
AUT 6A Wolfsberg 1 A4 34.0 2070 35 V D 23.04.2014
AUT 7A Bruck Mur 1 A4 40.0 1451 37 V D 23.04.2014
AUT 8A B Gleichenberg A4 34.0 603 62 V N 24.04.2014
AUT 8A Graz 1 A4 40.0 1445 45 V N 28.04.2014
AUT 8A Graz 4 A4 40.0 640 30 V N 24.04.2014
AUT 9A Eisenstadt A4 37.0 155 40 V D 24.04.2014
AUT 9A Mattersburg A4 30.0 725 70 V D 24.04.2014
AUT 9A Semmering A4 40.0 1513 51 V D 24.04.2014

Mux 2 (aus DVB-T)
AUT 8B * Salzburg K4 40.0 1280 70 V N 23.09.2013
AUT 8B Rechnitz A4 40.0 859 68 V D 24.04.2014

Mux 5 (L2)
AUT 11A Bezau K4 35.0 1610 18 V D 31.05.2010
AUT 11A Bregenz 1 K4 35.0 1050 56 V D 31.05.2010
AUT 11A Reutte 1 K4 30.0 1870 18 V D 31.05.2010
AUT 11A Kufstein Pendlg K4 30.0 1530 18 V D 31.05.2010
AUT 11A Hopfgarten Nt1 K4 35.0 1780 28 V D 31.05.2010
AUT 11A St Johann K4 35.0 710 40 V N 31.05.2010
AUT 11A Salzburg K4 40.0 1280 46 V D 31.05.2010
AUT 11A Ried Innkreis 2 K4 40.0 760 25 V N 31.05.2010
AUT 11A Braunau K4 40.0 540 22 V D 31.05.2010
AUT 11A Schärding K4 40.0 590 38 V N 31.05.2010
AUT 11A Kirchbach K4 35.0 830 40 V D 31.05.2010
AUT 11B Bruck Mur 1 A4 40.0 1451 37 V D 30.04.2014
AUT 11B Klagenfurt 1 A4 40.0 2115 115 V D 29.04.2014
AUT 11B Viktring A4 23.0 720 28 V N 29.04.2014
AUT 11B Wolfsberg 1 A4 34.0 2070 35 V D 29.04.2014
AUT 11D B Gleichenberg A4 34.0 603 62 V N 30.04.2014
AUT 11D Eisenstadt A4 37.0 155 40 V D 30.04.2014
AUT 11D Graz 1 A4 40.0 1445 45 V N 30.04.2014
AUT 11D Graz 4 A4 40.0 640 30 V N 30.04.2014
AUT 11D Mattersburg A4 30.0 725 70 V D 30.04.2014
AUT 11D Poysdorf A4 37.0 425 73 V D 30.04.2014
AUT 11D Rechnitz A4 40.0 859 68 V D 30.04.2014
AUT 11D St Pölten A4 40.0 954 54 V N 30.04.2014
AUT 11D Semmering A4 40.0 1513 51 V D 30.04.2014
AUT 11D Wien 1 A4 43.0 485 128 V N 30.04.2014
AUT 11D Wien 9 A4 38.0 160 236 V N 30.04.2014

Mux 6 (L1)
AUT 12A St Johann K4 35.0 703 40 V N 29.07.2009
AUT 12A Ried Innkreis 2 K4 40.0 760 25 V N 29.07.2009
AUT 12A Braunau K4 40.0 530 22 V N 29.07.2009
AUT 12A Schärding K4 40.0 583 38 V D 29.07.2009
AUT 12A Kirchbach K4 35.0 846 40 V N 29.07.2009
AUT 12A Linz 1 K4 40.0 925 97 V N 29.07.2009
AUT 12B Salzburg K4 40.0 1280 70 V N 09.01.2014
AUT 12B St Pölten A4 40.0 954 54 V N 23.04.2014
AUT 12B Wien 1 A4 43.0 485 128 V N 23.04.2014
AUT 12B Wien 9 A4 38.0 160 236 V N 23.04.2014

Mux 7 (L3)
AUT 5A * Hopfgarten Nt1 K4 35.0 1805 28 V N 07.06.2010
AUT 5A * Kufstein K4 30.0 1989 47 V N 22.04.2010
AUT 5A * Kufstein Pendlg K4 30.0 1530 18 V D 22.04.2010
AUT 5A * Salzburg K4 40.0 1280 46 V N 17.03.2011
AUT 6A Linz 1 K4 40.0 925 97 V N 05.11.2013
AUT 6B Salzburg K4 40.0 1280 70 V N 14.06.2013
AUT 6D * Linz 1 K4 40.0 925 97 V N 31.05.2010
AUT 6D * Linz 2 K4 30.0 374 100 V N 31.05.2010
AUT 6D * Salzburg K4 40.0 1280 70 V N 05.11.2013
AUT 9C Bezau K4 35.0 1630 18 V D 31.05.2010
AUT 9C Bregenz 1 K4 35.0 1050 56 V D 31.05.2010
AUT 9C Feldkirch K4 35.0 1220 41 V N 31.05.2010
AUT 9C Stuben K4 30.0 2320 18 V D 31.05.2010
AUT 10A Viktring A4 23.0 720 28 V N 28.04.2014
AUT 10A Wolfsberg 1 A4 34.0 2070 35 V D 28.04.2014
AUT 10B B Gleichenberg A4 34.0 603 62 V N 28.04.2014
AUT 10B Eisenstadt A4 37.0 155 40 V D 28.04.2014
AUT 10B Graz 1 A4 40.0 1445 45 V N 28.04.2014
AUT 10B Graz 4 A4 40.0 640 30 V N 28.04.2014
AUT 10B Mattersburg A4 30.0 725 70 V D 28.04.2014
AUT 10B Poysdorf A4 37.0 425 73 V D 29.04.2014
AUT 10B Rechnitz A4 40.0 859 68 V D 28.04.2014
AUT 10B St Pölten A4 40.0 954 54 V N 29.04.2014
AUT 10B Semmering A4 40.0 1513 51 V D 28.04.2014
AUT 10B Wien 1 A4 43.0 485 128 V N 29.04.2014
AUT 10B Wien 9 A4 38.0 160 236 V N 29.04.2014
AUT 10C Bruck Mur 1 A4 40.0 1451 37 V D 28.04.2014
AUT 10C Klagenfurt 1 A4 40.0 2115 115 V D 25.04.2014

* Abweichung von GE06 - Frequenzblöcke aus Nachbargebiet

Status:
A = in Koordinierung
K = koordiniert
4 = Modifikation des Plans nach Abkommen GE06, § 4 (auch Ergänzung von Assignments im SFN)


von Manfred Z - am 06.05.2014 21:30
Und hier mal in Listenform (ohne die alten Koordinierungen fuer Wien):

 
OESTERREICH L2 L1 L3 L4/L5

Vorarlberg
11A 12A 9C 6A*6B*6C*6D*
---------------------------------------------------------------------------
Bregenz 11A 10,0 N - 9C 3,2 D 6A 10,0 N
Feldkirch 11A 0,5 D - 9C 3,2 N 6A 0,5 D
Bezau 11A 0,5 N - 9C 3,2 D 6A 0,5 N
Stuben - - 9C 1,0 D -


Tirol
Tiroler Oberland 11A 12C 9D 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------
Ehrwald 1 11A 0,5 D - 9D 0,5 D 6B 0,5 D
Reutte 1 11A 0,5 D - 9D 0,5 D 6B 0,5 D

Tiroler Unterland 11A 12C 11B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------
Innsbruck 1 11A 10,0 D - 11B 10,0 D 8A 10,0 D
Hopfgarten Nt1 11A 1,0 N - 11B 1,0 N 8A 1,0 N 5A 3,2 N
Kufstein/Pendling 11A 1,0 D - - - 5A 1,0 D
Kufstein (KB Horn) 11A 5,0 N - 11B 5,0 N 8A 5,0 N 5A 1,0 N

Osttirol 11B 12C 7A 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------
Lienz 11B 2,0 D - 7A 2,0 D 5A 2,0 D

Salzburg
Innergebirg 11C* 12B 5A 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------
Lend 11C 1,0 N - 5A 1,0 N 9A 1,0 N

Salzburg 11A 12B 5A* 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------
Salzburg 11A 10,0 N 12B 10,0 N 5A 10,0 N 9A 10,0 N
Bad Ischl - - - 9A 0,6 N

Oberoesterreich
Oberoesterreich-Sued 11A 12A 6B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------
Bad Ischl 11A 0,6 N - 6B 0,6 N -
Salzburg 11A 10,0 D - 6B 10,0 N 8B 10,0 N 6D 10,0 N

Oberoesterreich-Nord 11A 12A 6A 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------
Braunau 11A 10,0 D 12A 10,0 N - -
Kirchbach 11A 3,2 D 12A 3,2 N - -
Linz 1 11A 10,0 N 12A 10,0 N 6A 10,0 N 8B 10,0 N 6D 10,0 N
Linz 2 6D 1,0 N
Ried Innkreis 2 11A 10,0 N 12A 10,0 N
Schaerding 11A 4,0 D 12A 10,0 D 6A 4,0 D 8B 4,0 D
St Johann 11A 3,2 N 12A 3,2 N

Niederoesterreich
Amstetten 11A 12B 6C* 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------
Waidhofen Yb 11A 0,5 N - 6A 0,5 N 8B 0,5 N

Niederoesterreich-Ost 11D 12B 10B 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------
Poysdorf 11D 5,0 D - 10B 5,0 D 5A 5,0 D
Sankt Poelten 11D 10,0 N 12B 10,0 N 10B 10,0 N 5A 10,0 N
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N - 5A 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N - 5A 6,3 N

Wien
11D 12B 11C 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N - 5A 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N - 5A 6,3 N

Burgenland
Burgenland-Nord 11D 12B* 10B 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------
Semmering 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 9A 10,0 D
Eisenstadt 11D 5,0 D - 10B 5,0 D 9A 5,0 D
Mattersburg 11D 1,0 D - 10B 1,0 D 9A 1,0 D

Burgenland-Sued 11D 12C* 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------
Rechnitz 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 8B 10,0 D
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N

Steiermark
Steiermark-Ost 11D 12C 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N
Graz 1 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N
Graz 4 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N

Steiermark-West 11B 12C 10C 7A 7B 7C 7D
---------------------------------------------------------------------------
Bruck Mur 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 7A 10,0 D
Schladming 1 11B 5,0 D - 10C 5,0 D 7A 5,0 D

Kaernten
Kaernten-Ost 11B 12D 10A 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------
Viktring 11B 0,2 N - 10A 0,2 N 6A 0,2 N
Wolfsberg 11B 2,5 D - 10A 2,5 D 6A 2,5 D

Kaernten-West 11B 12D 10C 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------
Klagenfurt 1 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 6A 10,0 D





von Habakukk - am 20.05.2014 09:16
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
Ihre Majestät
Aus Österreich wird man, wenn überhaupt, wohl erst 2016 Töne auf DAB+ hören. Eine breite Lobby blockiert den Standard, und da, anders als in Deutschland, auch die Politik und der öffentlich-rechtliche Rundfunk neben den Privatradios zu den Blockierern gehören wird selbst ein Testbetrieb von allen Seiten verhindert. Das einzige was dieses Jahr aus Österreich kommt ist ein zweiter Sendestandort zur Übertragung deutscher Programme - der Untersberg, der dann auch Salzburg und Teile des Salzkammergutes versorgt.

Schon Interessant, da gibt es jetzt genug österreichweite von der RTR geplante DAB+ Frequenzen aber keine Sender die darauf senden. Im UKW-Bereich hingegen ist das ganze genau umgekehrt. Keine freien Frequenzen mehr, aber viele Sender die darauf spielen wollen.
Ich glaube da wird es in Österreich sobald, wenn überhaupt kein DAB+ mehr geben. Wenn ich so die schon über 20 Jahre dauernde Diskussion darüber verfolge. Internetradio wird ein zusätzliches Angebot für Spartenradio sein und das wars dann schon mit der terr. Radiodigitalisierung.
Übrigens einziges terrestrisches Digitalradio wird dann Radio Maria (via DVB-T oder -T2) sein in Österreich.
LG Franz aus Wien :D


Die RTR plant und koordiniert, wie von Denjenigen gewuenscht die das wollen bzw. deren Koordinierung in Auftrag geben. Die Interessensgruppe deren Webseite "Digitalradio Oesterreich" die hier oefter genannt wurde, wird dies schon voranntreiben. Nur kommen die nicht weiter, weil irgendwo anders massiv blockiert wird, Poltik, ORF, div. andere Organisationen die hier genannt wurden.

Auch auf UKW koennte man in Oesterreich mehr machen, insbs. im Raum Wien. Das weist Du ja selbst. Was allerdings dabei rauskommt, ist eine andere Sache.

Das Buch "Privatradio in Oesterreich, eine schwere Geburt" oder so aehnlich (?) gilt auch im DAB+ Bereich. Warum sollte es auch hier anders laufen?

Vielfalt im oesterr. Radio ist ein Traum weniger User hier im Forum und vielleicht bei Denjenigen die ueber DAB+ senden wollen, div. Studien und Koordinierungen in Auftrag geben, oder einfach nur DAB+ Geraete verkaufen wollen. Es ist aber sicher nicht der Traum der Politik, des ORF oder div. anderen genannten Organisation.

Der Vorteil der hier dennoch herrscht: Im DAB+ Bereich sind noch weitaus mehr Kapazitaeten frei als auf UKW zur ORF Monopolzeit. Daher wird eine endlose Blockade-Strategie und ein Warten bis Radiolaender wie Tschechien oder die Slovakei alle guten Frequenzen belegt haben, fuer den ORF und die Politik wenig bringen. Versuchen werden sie es dennoch, zumindest ueber die naechsten 5 Jahre hinweg.

von 102.1 - am 27.08.2014 15:27
Heute gab es wieder ein paar Aenderungen fuer Oesterreich bei der deutschen Bundesnetzagentur zu sehen.
Fuer Vorarlberg wird 6C koordiniert, fuer das Tiroler Oberland 6D, fuer das Tiroler Unterland 8C, fuer Salzburg 9C, fuer Oberoesterreich 8D.


OESTERREICH L2 L1 L3 L4/L5

Vorarlberg
11A 12A 9C 6A*6B*6C*6D*
---------------------------------------------------------------------------------
Bregenz 11A 3,2 D - 9C 3,2 D 6A 10,0 N 6C 10,0 N
Feldkirch 11A 0,5 D - 9C 3,2 N 6A 0,5 D 6C 0,5 D
Bezau 11A 3,2 D - 9C 3,2 D 6A 0,5 N 6C 0,5 N
Stuben - - 9C 1,0 D -


Tirol
Tiroler Oberland 11A 12C 9D 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Ehrwald 1 11A 0,5 D - 9D 0,5 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D
Reutte 1 11A 0,5 D - 9D 0,5 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D

Tiroler Unterland 11A 12C 11B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Innsbruck 1 11A 10,0 D - 11B 10,0 D 8A 10,0 D 8C 10,0 D
Hopfgarten Nt1 11A 3,2 D - 11B 1,0 D 8A 1,0 N 8C 1,0 N 5A 3,2 N
Kufstein/Pendling 11A 1,0 D - - - - 5A 1,0 D
Kufstein (KB Horn) 11A 5,0 N - 11B 5,0 N 8A 5,0 N 8C 5,0 N 5A 1,0 N

Osttirol 11B 12C 7A 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Lienz 11B 2,0 D - 7A 2,0 D 5A 2,0 D

Salzburg
Innergebirg 11C* 12B 5A 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Lend 11C 1,0 N - 5A 1,0 N 9A 1,0 N 9C 1,0 N

Salzburg 11A 12B 5A* 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Salzburg 11A 10,0 N 12B 10,0 N 5A 10,0 N 9A 10,0 N 9C 10,0 N
Bad Ischl 11A 0,6 N - - 9A 0,6 N 9C 0,6 N

Oberoesterreich
Oberoesterreich-Sued 11A 12A 6B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Bad Ischl 11A 0,6 N - 6B 0,6 N -
Salzburg 11A 10,0 D - 6B 10,0 N 8B 10,0 N - 6D 10,0 N

Oberoesterreich-Nord 11A 12A 6A 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Braunau 11A 10,0 D 12A 10,0 N - -
Kirchbach 11A 3,2 D 12A 3,2 N - -
Linz 1 11A 10,0 N 12A 10,0 N 6A 10,0 N 8B 10,0 N 8D 10,0 N 6D 10,0 N
Linz 2 6D 1,0 N
Ried Innkreis 2 11A 10,0 N 12A 10,0 N - -
Schaerding 11A 4,0 D 12A 10,0 D 6A 4,0 D 8B 4,0 D 8D 4,0 D
St Johann 11A 3,2 N 12A 3,2 N - -

Niederoesterreich
Amstetten 11A 12B 6C* 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Waidhofen Yb 11A 0,5 N - 6A 0,5 N 8B 0,5 N 8D 0,5 N

Niederoesterreich-Ost 11D 12B 10B 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Poysdorf 11D 5,0 D - 10B 5,0 D 5A 5,0 D
Sankt Poelten 11D 10,0 N 12B 10,0 N 10B 10,0 N 5A 10,0 N
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N 10B 20,0 N 5A 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N 10B 6,3 N 5A 6,3 N

Wien
11D 12B 11C 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N - 5A 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N - 5A 6,3 N

Burgenland
Burgenland-Nord 11D 12B* 10B 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Semmering 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 9A 10,0 D
Eisenstadt 11D 5,0 D - 10B 5,0 D 9A 5,0 D
Mattersburg 11D 1,0 D - 10B 1,0 D 9A 1,0 D

Burgenland-Sued 11D 12C* 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------------
Rechnitz 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 8B 10,0 D
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N

Steiermark
Steiermark-Ost 11D 12C 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------------
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N
Graz 1 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N
Graz 4 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N

Steiermark-West 11B 12C 10C 7A 7B 7C 7D
---------------------------------------------------------------------------------
Bruck Mur 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 7A 10,0 D
Schladming 1 11B 5,0 D - 10C 5,0 D 7A 5,0 D

Kaernten
Kaernten-Ost 11B 12D 10A 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Viktring 11B 0,2 N - 10A 0,2 N 6A 0,2 N
Wolfsberg 11B 2,5 D - 10A 2,5 D 6A 2,5 D

Kaernten-West 11B 12D 10C 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Klagenfurt 1 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 6A 10,0 D


von Habakukk - am 06.10.2014 10:07
Ebenfalls danke.

Wenn ich mich nicht verlesen habe, dann sind es
Hochberg und Wendelstein ca. 55us
Ismaning 72us
Olympiaturm 81us
Landshut 117us
Brotjacklriegel 106us

Ich muss mir das immer mal wieder nochmal in Erinnerung rufen, weil ich mir das nicht merken kann:

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?35326,1020583,1020732#msg-1020732
Zitat

Im DAB-Mode 1 mit 1536 Trägern beträgt das Schutzintervall 250 µs bei 1250 µs Gesamtsymboldauer, das führt zu einem zuässigen Delta von 75 km.


Du hast geschrieben:
Zitat
delfi
Wendelstein 100 km
Untersberg 37 km
Brotjacklriegel 115 km


Das sind also:
Wendelstein 333us + 55us = 388us
Brotjacklriegel 383us + 106us = 489us
Untersberg 123us + xxus = ???us

Zwischen Wendelstein und Brotjacklriegel sind es 100us Unterschied, das ist also noch innerhalb des Schutzintervalls, deshalb hat der Empfang bisher funktioniert.

Der Untersberg braeuchte also ein groesseres Delay als Wendelstein/Brotjacklriegel, damit es sich fuer die A1 zumindest vom Schutzintervall her wieder ausgeht. In Summe sollten es mindestens 240us sein, besser mehr.

Der Untersberg braeuchte also ein Delay von 120us aufwaerts.

Wuerde das irgendwo in Bayern Probleme machen?
Aus dem Bauch würde ich die Problemgebiete in entgegengesetzter Richtung zu suchen, also entlang der Alpen Richtung Westen, bzw. an südexponierten Stellen im Bayerischen Wald.

Der Untersberg ist in der Naehe der Alpen von anderen Bergen (z.B. Hochstaufen) verdeckt. Er spielt also erst nördlich einer Linie Holzkirchen-Rosenheim-Prien zunehmend eine Rolle. Man muss also schon ein wenig im Alpenvorland draussen sein. Dort dürfte aber ohnehin der Wendelstein dominierend sein.

Mal paar Beispiele Richtung München
- Wasserburg
Wendelstein 44km => 147 + 55 us = 202us
Hochberg 40km => 133 + 55 us = 188us
Untersberg 69km => 230 + 120 us = 350us
Olympiaturm 52km => 173 + 81 us = 254us
Brotjacklriegel 111km => 370 + 106 us = 476us
Da wird das Schutzintervall wie bisher nur durch Brotjacklriegel gegen Wendelstein verletzt. Der Untersberg hätte noch deutlich Luft.

- Erding
Wendelstein 42km => 140 + 55 us = 195us
Hochberg 58km => 193 + 55 us = 248us
Untersberg 87km => 290 + 120 us = 410us
Olympiaturm 32km => 107 + 81 us = 188us
Brotjacklriegel 123km => 410 + 106 us = 516us
Da wird das Schutzintervall wie bisher nur durch Brotjacklriegel gegen Olympiaturn/Ismaning verletzt, der Untersberg ist aber knapp an der Grenze. Ob das in manchen Richtung Südost exponierten Gebieten ein Problem sein könnte? Glaube nicht, denn aus gleicher Richtung kommt Wendelstein und Hochberg, die sicher stärker ankommen.

- Holzkirchen
Wendelstein 31km => 103 + 55 us = 158us
Hochberg 71km => 237 + 55 us = 292us
Untersberg 99km => 330 + 120 us = 450us
Olympiaturm 34km => 113 + 81 us = 194us
Brotjacklriegel 153km => 510 + 106 us = 616us
Hier wird das Schutzintervall mit einer höheren Delay verletzt. Allerdings sind wir hier sehr nahe am Sender Wendelstein, und von Norden her kommen Olympiaturm und Ismaning mit viel Dampf daher, da erwarte ich weniger Probleme. Der Untersberg dürfte sich hier ohnehin aufgrund der Topographie noch noch nicht so deutlich bemerkbar machen, erst nördlich davon.


Richtung Niederbayern
- Pfarrkirchen
Wendelstein 106km => 353 + 55 us = 408us
Hochberg 69km => 230 + 55 us = 285us
Untersberg 79km => 263 + 120 us = 383us
Brotjacklriegel 48km => 160 + 106 us = 266us
Landshut 62km =>207 + 117us = 324us
Alles in Ordnung.

- Freyung
Wendelstein 167km => 557 + 55 us = 612us
Hochberg 125km => 417 + 55 us = 472us
Untersberg 126km => 420 + 120 us = 540us
Brotjacklriegel 24km => 80 + 106 us = 186us
Da ist natürlich alles, was von Süden aus mehr als 100km einstrahlt, außerhalb des Schutzintervalls, allen voran der Wendelstein. Das zusätzliche Delay am Untersberg macht da aber wahrscheinlich auch nichts mehr aus. Hier muss die Versorgung durch einen lokalen Sender sichergestellt sein, auch da, wo der Brotjacklriegel abgeschattet ist. Wenn das Passau mit 10kW nicht schafft, muss wohl so oder so noch ein Füllsender her.

Also so auf den ersten Blick wäre da doch wohl was für die A1 zu machen mit einer zusätzlichen Delay am Untersberg, ohne dass man gleichzeitig irgendwas in Bayern kaputt macht.

von Habakukk - am 04.11.2014 18:37
Heute gab es wieder ein paar Aenderungen fuer Oesterreich bei der deutschen Bundesnetzagentur. Der 11A ist fuer einige Standorte wieder aufgetaucht, als K-Eintrag (also koordiniert).


OESTERREICH L2 L1 L3 L4/L5

Vorarlberg
11A 12A 9C 6A*6B*6C*6D*
---------------------------------------------------------------------------------
Bregenz 11A 10,0 N - 9C 3,2 D 6A 10,0 N 6C 10,0 N
Feldkirch 11A 0,5 D - 9C 3,2 N 6A 0,5 D 6C 0,5 D
Bezau 11A 0,5 D - 9C 3,2 D 6A 0,5 N 6C 0,5 N
Stuben - - 9C 1,0 D -


Tirol
Tiroler Oberland 11A 12C 9D 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Ehrwald 1 11A 0,5 D - 9D 0,5 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D
Reutte 1 11A 0,5 D - 9D 0,5 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D

Tiroler Unterland 11A 12C 11B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Innsbruck 1 11A 10,0 D - 11B 10,0 D 8A 10,0 D 8C 10,0 D
Hopfgarten Nt1 11A 1,0 N - 11B 1,0 D 8A 1,0 N 8C 1,0 N 5A 3,2 N
Kufstein/Pendling 11A 1,0 D - - - - 5A 1,0 D
Kufstein (KB Horn) 11A 5,0 N - 11B 5,0 N 8A 5,0 N 8C 5,0 N 5A 1,0 N

Osttirol 11B 12C 7A 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Lienz 11B 2,0 D - 7A 2,0 D 5A 2,0 D

Salzburg
Innergebirg 11C* 12B 5A 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Lend 11C 1,0 N - 5A 1,0 N 9A 1,0 N 9C 1,0 N

Salzburg 11A 12B 5A* 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Salzburg 11A 10,0 N 12B 10,0 N 5A 10,0 N 9A 10,0 N 9C 10,0 N
Bad Ischl 11A 0,6 N - - 9A 0,6 N 9C 0,6 N

Oberoesterreich
Oberoesterreich-Sued 11A 12A 6B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Bad Ischl 11A 0,6 N - 6B 0,6 N -
Salzburg 11A 10,0 N - 6B 10,0 N 8B 10,0 N - 6D 10,0 N

Oberoesterreich-Nord 11A 12A 6A 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Braunau 11A 10,0 D 12A 10,0 N - -
Kirchbach 11A 3,2 D 12A 3,2 N - -
Linz 1 11A 10,0 N 12A 10,0 N 6A 10,0 N 8B 10,0 N 8D 10,0 N 6D 10,0 N
Linz 2 6D 1,0 N
Ried Innkreis 2 11A 10,0 N 12A 10,0 N - -
Schaerding 11A 4,0 D 12A 10,0 D 6A 4,0 D 8B 4,0 D 8D 4,0 D
St Johann 11A 3,2 N 12A 3,2 N - -

Niederoesterreich
Amstetten 11A 12B 6C* 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Waidhofen Yb 11A 0,5 N - 6A 0,5 N 8B 0,5 N 8D 0,5 N

Niederoesterreich-Ost 11D 12B 10B 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Poysdorf 11D 5,0 D - 10B 5,0 D 5A 5,0 D
Sankt Poelten 11D 10,0 N 12B 10,0 N 10B 10,0 N 5A 10,0 N
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N 10B 20,0 N 5A 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N 10B 6,3 N 5A 6,3 N

Wien
11D 12B 11C 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N - 5A 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N - 5A 6,3 N

Burgenland
Burgenland-Nord 11D 12B* 10B 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Semmering 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 9A 10,0 D
Eisenstadt 11D 5,0 D - 10B 5,0 D 9A 5,0 D
Mattersburg 11D 1,0 D - 10B 1,0 D 9A 1,0 D

Burgenland-Sued 11D 12C* 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------------
Rechnitz 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 8B 10,0 D
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N

Steiermark
Steiermark-Ost 11D 12C 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------------
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N
Graz 1 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N
Graz 4 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N

Steiermark-West 11B 12C 10C 7A 7B 7C 7D
---------------------------------------------------------------------------------
Bruck Mur 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 7A 10,0 D
Schladming 1 11B 5,0 D - 10C 5,0 D 7A 5,0 D

Kaernten
Kaernten-Ost 11B 12D 10A 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Viktring 11B 0,2 N - 10A 0,2 N 6A 0,2 N
Wolfsberg 11B 2,5 D - 10A 2,5 D 6A 2,5 D

Kaernten-West 11B 12D 10C 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Klagenfurt 1 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 6A 10,0 D


von Habakukk - am 17.11.2014 10:15
Zitat

Privatradioverband gegen UKW-Ende - Digitalverband gegen "Brandreden"
27. Jänner 2015, 17:06
Schweiz plant Umstieg von UKW auf DAB+ bis 2024 - Für Kronehit
"Bedrohung unseres Geschäftskonzepts"

Wien - Österreichs Privatradioverband lehnt einen Ausstieg aus der
analogen Verbreitung via UKW und einen Umstieg auf den digitalen
Standard DAB+ ab. Dies erklärten Verbandsmanagerin Corinna Drumm und
Kronehit-Geschäftsführer Ernst Swoboda Dienstagnachmittag bei einer
Versammlung der Arbeitsgemeinschaft "Digitale Plattform Austria" in
Wien. Marcel Regnotto von der Schweizer Medienbehörde Bakom hatte bei
dem Treffen über UKW-Abschaltpläne in der Schweiz berichtet.

Wie berichtet (Interview hier), planen in der Schweiz die
öffentlich-rechtliche SRG sowie die Privatradios die Abschaltung ihrer
UKW-Sender bis 2024. Bis 2019 sollen bereits möglichst alle Schweizer
Radios im Parallelbetrieb auf die digitale Verbreitung via
DAB+umgestellt sein. Mit 1,7 Millionen verkauften DAB+-Empfangsgeräten
gehört das Land schon jetzt zu den Spitzenreitern beim Digital-Radio,
berichtete Lesch. SRG und Privatradios seien sich darin einig, dass der
Migrationsprozess bis zum Jahr 2024 abgeschlossen ist.
UKW-Abschaltung kein Thema

In Österreich ist eine UKW-Abschaltung im Digitalisierungskonzept 2015
der Medienbehörde KommAustria kein Thema. Der Umstand, dass Regnottos
Vortrag "Der Weg zur Abschaltung des analogen Radios in der Schweiz" bei
der Versammlung der "Digitalen Plattform Austria" das einzige Referat
zum Thema Radio war, irritierte die anwesenden Radiomacher dennoch.

"Ein Szenario, das die Abschaltung von UKW beinhaltet, ist aus unserer
Sicht noch für einige Zeit undenkbar. Das würde die wirtschaftlichen
Grundlagen kommerzieller Radios zerstören", sagte Corinna Drumm,
Geschäftsführerin des Verbands der Österreichischen Privatsender (VÖP).
"Wir sind davon überzeugt, dass die Zukunft des Radios in hybriden
Mulitplattformen liegt, egal ob terrestrisch über DAB+ oder UKW oder via
Internet. Der Hörer muss dabei Entscheidungsfreiheit haben", so Drumm.
Tür zu!

Ähnlich Kronehit-Geschäftsführer Ernst Swoboda: "Digitalisierung ist für
unser Medium ganz wichtig, und wir werden auch in Zukunft immer
digitaler werden. Wir dürfen uns aber nicht verleiten lassen, wichtige
Errungenschaften unseres 20 Jahre dauernden Ringens um den dualen
Rundfunk in Österreich auf dem Altar der Digitalisierung zu opfern."
Swoboda ortet die Gefahr, dass der ORF durch die Hintertür der
Digitalisierung neue Möglichkeiten und Programme auf den Radiomarkt
bringt. "Wir dürfen diese Tür nicht aufgehen lassen."

Darüber hinaus wäre der Umstieg von UKW auf reine digitale Verbreitung
"mit enormen Reichweitenverlusten verbunden", so der Kronehit-Chef. "Die
digitale Nutzung unserer Audio-Angebote beträgt nur vier Prozent unserer
Gesamtnutzung. Die Leute hören zu über 95 Prozent analog über UKW Radio.
Es ist ganz klar, dass jedes Abschaltszenario eine massive Bedrohung
unseres Geschäftskonzepts ist."
Wozu "Brandreden gegen UKW-Abschaltung"?

Wolfgang Struber, Geschäftsführer von Arabella, verwies auf 20
kommerzielle Mitglieder im Verein Digitalradio. Und er sah keine
Notwendigkeit für "Brandreden gegen die UKW-Abschaltung". Noch sei DAB+
nicht einmal gestartet, nicht einmal als - heuer geplanter - Testbetrieb.

Stand bisher im Digitalisierungskonzept: Wer einen technische Plattform
für DAB+ zu 75 Prozent mit Programm füllen kann, die finanziellen und
organisatorischen Voraussetzungen nachweist, kann bei der Behörde den
Betrieb einer solchen Digitalradioplattform beantragen.
"Aktiv positiv anstoßen"

Eine Fortschreibung dieses Konzepts aber reiche nicht, sagte Struber:
"Es braucht den medienpolitischen Willen der Republik Österreich." Warum
sollte sie wollen? "Radio benötigt einen eigenen, kostengünstigen
digitalen terrestrischen Verbreitungsweg". Das nächste
Digitalisiserungskonzept müsste in die Richtung "aktiv positiv
anstoßen", findet Struber. (APA, red, 27.1.2015)


von Habakukk - am 28.01.2015 08:00
Der Wiener Test startet nun Mitte April, so Fischer:

Testbetrieb für Digital-Radio DAB+ startet Mitte April
10. März 2015, 13:41
Fischer: "Wir rechnen mit 15 Programmen" - Steul: "So hätte man auch gegen den Umstieg von der Postkutsche auf das Auto argumentieren können" - Grinschgl kann sich Abschalttermin vorstellen

Wien - Am 15. April soll in Wien der Testbetrieb für den Digital-Radio-Standard DAB+ starten. Dies berichtete Gernot Fischer, Geschäftsführer des Verein Digitalradio Österreich, Montagabend bei einem Podiumsgespräch des Friedrich Funder Instituts (FFI) in Wien. "Wir rechnen mit 15 Programmen. Die Anträge sind derzeit bei der Fertigstellung", sagte Fischer.

Neben dem ORF wird die Teilnahme von Kronehit, Antenne-Radios, Life Radio oder etwa Radio Arabella erwartet. Länder wie die Schweiz oder auch Deutschland wollen in den nächsten 10 Jahren den kompletten Umstieg von analogen UKW-Frequenzen auf Digital schaffen. "Die Zukunft des Radios ist digital", meinte denn auch Deutschlandfunk-Intendant Willi Steul.
Kosten sinken um bis zu 40 Prozent

Der Umstieg werde laut Steul nicht nur das Problem der Frequenzknappheit lösen, sondern auch die Kosten für die technische Verbreitung von Radiosendern um bis zu 40 Prozent senken. Das Argument, dass man DAB+ nicht brauche, weil es mit UKW ohnehin gut laufe, hält Steul für ein "schwaches Argument - so hätte man auch gegen den Umstieg von der Postkutsche auf das Auto argumentieren können". Laut Fischer wären im Endausbau von DAB+ bis zu 24 bundesweite Radioprogramme in Österreich denkbar.

Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Medien, kann sich auch für Österreich vorstellen, dass UKW "irgendwann einmal abgedreht wird". Neue ORF-Angebote sieht Grinschgl dabei relativ entspannt: "Wenn ich im Digitalradio fünf Mal mehr Programme anbieten kann und darf als im analogen Radio, warum soll dann nicht auch der ORF mehr Radios digital anbieten können."

Corinna Drumm, Geschäftsführerin des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP), sprach sich indes gegen die dogmatische Festlegung auf einen Abschalttermin aus. Wirtschaftliche Basis für Privatradios sei immer noch UKW. Dem ORF via DAB+ zusätzliche Angebote zu ermöglichen hält Drumm für "gefährlich" und den "völlig falschen Weg." (APA, 10.3.2015)


Weiterlesen: http://derstandard.at/2000012738475/Testbetrieb-fuer-Digital-Radio-DAB-startet-Mitte-April

von dxbruelhart - am 11.03.2015 07:44
Ich möchte auch noch an die Meldung von Ende letztem Jahr erinnern:
http://rundspruch-audio.oevsv.at/export/echolink/download/docs_rsp/2014/2014-12-14-OE1-Bulletin-32.txt

Zitat

Der zum "90 Jahre Rundfunk in Österreich" Jubiläum geplante DAB+ Probebetrieb,
soll jetzt laut einem jüngsten Treffen der "IG Digitaler Hörfunk" mit der
"RTR-Behörde" am 1. April 2015 vorerst in Wien starten.
2 Senderstandorte nämlich "Liesing" und der neue "DC-Tower" im 22. Bezirk sollen
die Hörer mit folgenden Programmen digital versorgen:
Ö–3,
FM21 - ein neues ORF Jugendradio,
Kronehit,
Radio Energy,
Life Radio und Antenne mit einem Rockprogramm,
Lounge FM, dem Wiener Bezirksradio,
Radio Stephansdom,
Radio Maria,
Evangeliums Rundfunk ERF mit seinen 2 Programmen,
das bayrischen Megaradio und ein
FH Technikum Wien Radio,

Zusätzlich werden die FH Technikum Wien bzw. Media Broadcast diverse Daten-Tests
übertragen.


Wir hätten dann also:
Ö3
Ö3 plus
Kronehit
Radio Energy
Rock Radio [Life Radio/Antenne]
Lounge FM
Wiener Bezirksradio [oder war das nur eine Ergänzung zu Lounge FM?]
Radio Stephansdom
Radio Maria
ERF Plus
ERF Pop
Megaradio
FH Technikum Wien Radio
Klassik Radio
sunshine live
Absolut Relax


Der ERF macht auf seiner Homepage schon fleißig aufmerksam auf den geplanten DAB-Betrieb in Wien.
Zitat

Für uns als ERF bedeutet die Einführung von DAB+ in Österreich eine einmalige und noch nie dagewesene Möglichkeit. Zum ersten Mal in der mehr als 30-jährigen Geschichte des ERF Österreich können wir nun im eigenen Land mit christlichem Radio ON AIR gehen, und das sogar mit zwei Sendern für unterschiedliche Zielgruppen. DAB+ soll ab Frühjahr 2015 ein ganzes Jahr lang im Raum Wien getestet werden und kann im Süden bis nach Baden und im Osten bis an die slowakische Grenze empfangen werden.

Danach erfolgt der landesweite Ausbau von DAB+. Wir vom ERF sind bereits fix beim Testbetrieb mit dabei. Für den Dauerbetrieb danach benötigen wir jedoch eine Radiolizenz von der zuständigen Behörde. Daher sammeln wir bereits JETZT schon Unterschriften, um bei der Behörde den Bedarf von christlich-überkonfessionellem Radio in Österreich nachzuweisen. Dürfen wir mit Ihrer Stimme rechnen?
http://www.erf.at/radio-aktiv.html


Ob Kronehit wirklich teilnimmt, da bin ich noch skeptisch. Auch, ob der ORF wirklich sowohl Ö3, als auch Ö3 plus ausstrahlen wird.

von Habakukk - am 12.03.2015 12:37
Zitat
drahtlos
Zitat
102.2
ich haete eher gedacht, der faengt so an: "Zwei Oesterreicher sitzen beim Heurigen.........".

.... Die Gefahr dass der Einflussbereich des ORF dezimiert wird, ist bei DAB+ viel zu gross. DAB+ steht fuer Vielfalt und gleiche Empfangsbedingungen, und dagegen wehrt sich der ORF mit Haenden und Fuessen und wird es immer tun.


Sehe ich auch so!

So ähnlich sieht es aber auch bei einigen deutschen Öffentlich-Rechtlichen aus. Da muss man sich nichts vormachen.

Ich denke Krone wollte einfach dabei sein, sofern der ORF da mitgemacht hätte. Nun steigt der ORF aus und Krone ist sofort mit dabei, resp. vermutlich durch die Hintertür hat er schon vorher vom Ausstieg des ORF gehört und dann ganz Medienwirksam als erster mitgeteilt, dass man bei DAB nicht mitmachen wird.

Ich frage mich die ganze Zeit, ob es in Österreich wirklich möglich ist, ohne Verträge zu sagen: ich mache mit und dann später wieder: ich steige aus. Da müsste es doch Ausstiegsklauseln geben und diese müssten denen zu Gute kommen, welche noch weitermachen. Finanziell ist vermutlich das ganze durch die Privaten eh nicht zu stemmen. Da hätte die Regulierungsbehörde schon den Privaten unter die Arme greifen müssen, wie es in der Schweiz gemacht wird, dort sogar im Regelbetrieb und nicht nur für einen Test. Scheinbar will in Österreich sogar die Regulierungsbehörde keinen Umstieg auf digitales Radio. Armes Österreich.

Betr. Internetradios - das wird selbst in Österreich keine Gelddruckmaschine! Wer Internetradio hört, holt sich Radiostationen aus dem Ausland, welche trendiger sind als die einheimischen Programme - meine Meinung.


Du kannst leicht Dein Interesse zurueckziehen, wenn keine wriklich rechtlich bindenden Vertraege existieren.
Dies war vermutl. der Fall, deshalb nannete man es ja auch von Anfang an "Testbetrieb". Wer mitmachen will, macht mit, wer nicht will oder aussteigen will, der steigt einfach aus. So entsteht wenig Kostenrisiko.


Was den Rest betrifft, so frage ich mich immer wieder, warum es insbs. unter den oesterr. Forenteilnehmer immer wieder Leute gibt, die sich irgendwelche Vorstellungen und Hoffnungen auf ein oesterr. DAB+ Paket machen. Am Ende kennt ihr die Situation da besser als ich.

Fakt ist meines Erachtens, dass der ORF, wie schon mal geschrieben, im Radio einen weitaus hoeheren Marketanteil hat, als im Fernsehen, einen Marktanteil den er sich durch die politisch geschaffene Frequenzknappheit auf UKW geschaffen hat, und nie und nimmer aufgeben will.

DAB+ steht genau fuer das Gegenteil, und zwar Vielfalt.

KroneHit macht da nur mit, wel es als Kronenzeitung politisch von der Faiman Mannschaft gedeckt wird, und sich noch die letzten 100 KW Sender in Ost Oesterreich nehmen konnte, und die Verfunzelung div. oesterr. Bergtaeler kein wirkliches Koordinierungsthema mehr ist.

Auch KroneHit scheut landesweiten Wettbewerb, und DAB+ steht ebenfalls genau fuer das.

Nur biin ich auch etwas ueberrascht, dass gerade der ORF und KroneHit diese Blockadementalitaet an den Tag legen. Da gehoert schon eine gehoerige Portion Idiotie und kindhaftem Denken dazu, leider. Gerade der ORF koennte landesweit via DAB+ jedes Programm und Regionalprogramm verbreiten, und KroneHit jeden Spartensender den man nur via Internet verbreitet.

Ich will grundsaetzlich nie etwas ausschliessen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass DAB+ in Oesterreich fuer den oesterreichischen Markt jemals sendet ist eher gering.

von 102.1 - am 26.03.2015 11:34
FM4 nur noch auf DAB+
23.02.2015 | Werner Reichel

Kategorie: Monopol - Gebühren, Sparen, Konkurrenz

Der ORF soll eine seiner vier nationalen UKW-Frequenzketten für die private Konkurrenz abtreten, wenn demnächst in Österreich Digitalradio eingeführt wird. Das hat jetzt Kronehit-Chef Ernst Swoboda vorgeschlagen. Grund für den Vorstoß: In den nächsten Wochen soll in Wien ein Testbetrieb für DAB+ starten. Mit dieser Technologie kann man wesentlich mehr Radioprogramme via Antenne verbreiten, als das derzeit über UKW möglich ist.

Swobodas Forderung ist berechtigt, steht es bei der Aufteilung der bundesweiten UKW-Frequenzketten doch 4:1 für den ORF. Derzeit bespielt der Staatsfunk mit Ö1, FM4, Ö3 und den Regionalradios vier bundesweite Frequenzketten, die Privatsender mit Kronehit lediglich eine einzige. Ein äußerst ungleicher und unfairer Kampf. Für ein duales Rundfunksystem, das diesen Namen auch verdient, wäre das also ein längst fälliger Schritt.

Doch beim ORF – und wohl auch bei der SPÖ – stößt Swobodas Vorschlag auf komplettes Unverständnis. Man spricht, laut Standard, von einem Faschingsscherz. Kein Wunder, denn beim ORF denkt man nicht nur nicht daran, auch nur eine einzige Frequenz abzugeben, man möchte sein Programmangebot sogar noch erweitern. Schon seit langem träumt ORF-Chef Alexander Wrabetz von einem ORF-Jugendradio, schließlich hat der Staatsfunk bei den unter 20jährigen nur noch wenig zu melden. Junge Hörer meiden den bereits ranzig geworden Alternativsender FM4.

Dieser wäre gleich aus mehreren Gründen der idealer Kandidat für eine Übersiedlung von UKW auf DAB+. Ö1 und die Regionalradios, also Radio Tirol, Radio Burgenland, etc. sind dafür kaum geeignet. Es ist den vorwiegend älteren Zuhörern nicht zuzumuten, sich von ihren alten Radios zu trennen und auf die neuen und teuren DAB-Geräte umzusteigen. Ö3, die Cashcow des ORF, auf UKW abzuschalten, würde enorme Einnahmeverluste bedeuten.

Bleibt FM4. Der Sender für linke Berufsjugendliche hat ohnehin nur geringe Marktanteile. Die alternde und schrumpfende Hörerschaft ist zudem äußerst treu. Sie würde Großteils den Wechsel auf DAB+ mitmachen, zumal sich in diesem Milieu ohnehin viele sogenannte „Early Adopters“, also zeitgeistige Menschen befinden, die schnell auf Modetrends aufspringen und neue technische Entwicklungen schnell nutzen. Das würde auch DAB+ einen wichtigen Schub geben. Denn diese Verbreitungsart, die, wenn es nach dem Willen vieler europäischer Politiker geht, UKW möglichst bald ablösen soll, kommt ohnehin nicht so richtig vom Fleck. Trotz größter finanzieller Anstrengungen hat sich DAB bzw. DAB+ noch nirgends in Europa so richtig durchgesetzt.

Aber das sind ohnehin nur Gedankenspiele, denn solange die SPÖ etwas zu sagen hat, wird der ORF keine einzige UKW-Frequenz abgeben müssen. Unter Freunden hilft man sich schließlich.
- See more at: http://www.orf-watch.at/Debatte/2015/02/fm4-nur-noch-auf-dab#sthash.43XQk3Ib.dpuf

von Franken - am 30.03.2015 15:09
Aus dem aktuellen Medien-Newsletter der RTR:
https://www.rtr.at/de/inf/NewsletterM022015

Zitat
RTR
Wiener Digitalradio-Testbetrieb startet nun am 28. Mai – ziemlich sicher!

Projekt wird aus dem Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH gefördert

Den augenzwinkernden Zusatz „ziemlich sicher!“ in unserer Headline werden auch die Verantwortlichen des DAB+ Testbetriebes mit Humor zu nehmen wissen. Der erste Termin für den Start eines Digitalradio-Testbetrieb es in Wien lag im Herbst 2013, dann verstrichen im Jahr 2014 einige angepeilte Termine und auch 2015 rutschte ein Starttermin aus dem jungen in das späte Frühjahr. Nun aber wird es ernst.

Die „Save the Dates“ für eine kleine Feier zum Launch am 28. Mai 2015 sind an Partner, Freunde und Presse ausgesendet, ein Vortragssaal in der RTR-GmbH dafür reserviert, die Brötchen bestellt und ein symbolischer roter Knopf steht auch bereit. Der federführende „Verein Digitalradio Österreich“, die teilnehmenden Hörfunkveranstalter und deren technischer Partner, das Sendetechnikunternehmen ORS comm GmbH & Co KG, sind fest entschlossen, an dem Termin Ende Mai nicht mehr zu rütteln.

„Wir unterstützen diesen Testbetrieb für digital-terrestrischen Hörfunk auf Basis der Übertragungstechnik DAB+“, sagt Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer des Fachbereiches Medien der RTR-GmbH. „Es ist völlig legitim, dass österreichische Unternehmen eigene, erste Erfahrungen mit einer neuen, digitalen Übertragungstechnik sammeln, auch wenn diese Technik in anderen Ländern schon zum Einsatz kommt. Genau für solche Dinge ist der Digitalisierungsfonds bei der RTR-GmbH eingerichtet.“ Unterschrieben war der Fördervertrag bei Redaktionsschluss dieses Newsletters noch nicht, es ging aber nur noch um offene Detailfragen.

Neben der Erprobung technischer Besonderheiten, die so auch im Ausland noch nicht umgesetzt sind, will der Testbetrieb auch das grundsätzliche Interesse der Bevölkerung an neuen, digital übertragenen Programmangeboten abklopfen. Die im Testbetrieb angebotenen Hörfunkangebote bieten mit Beginn der Startphase u.a. ein Rock-Radio, ein Angebot für Fans von „Super Oldies und Mega Schlagern“, etwas für Klassik-Freunde oder ein ungewöhnlich jung gestaltetes, christliches Musikformat.

Ein Relaunch der Vereins-Website www.digitalradio-oesterreich.com soll unmittelbar bevorstehen, um dann den Testbetrieb stärker in den Mittelpunkt des Web-Auftrittes zu rücken.


von Habakukk - am 13.05.2015 17:14
Danke für die Tipps. Mir ist natürlich klar, daß mann (frau) immer was finden kann, gegenüber dem der Preis eines DAB+ Empfängers
wie Peanuts aussieht. Den Link von delphi: "PC Laptop USB Digital TV DVB-T-DAB-FM Stick Tuner Recorder RTL-SDR Empfänger
Neu" habe ich betrachtet. € 13,53. In der nächsten Zeile steht: "Versand: EUR 35,00 Standard Int'l Versand".

Außerdem: mein Laptop läuft zwar andauernd. Aber mit seinen Lautsprechen Audio zu hören ist kein Vergnügen. Ein Kabel zur
HiFi-Anlage wiederspricht eigentlich den Intentionen des Laptops. Und wenn ich die Beiden schon verkable, höre ich lieber
Internetradio als:
1. Audiokabel zwischen Laptop und HiFi-Anlage zu ziehen (ist in jedem Fall notwendig).
2. Verbindung zwischen Receiver-Stick und Antennen-Anlage zu ziehen bzw. eine schicke Indoor-Antenne beim Laptop aufzustellen.

Ich persönlich warte mal ab, wie sich DAB+ entwickelt. In Österreich. In Deutschland dürfte es ja nicht so der Renner sein, laut Forum.
Unter anderem spricht es ja Bände, wenn die DAB+ Befürworter glauben, nur mit Zwangsmaßnahmen (wie DAB+ verpflichtend in
allen neuen Autos, Empfängern, etc.) DAB+ durchsetzen zu können.

Ich bin ja durchaus ein Digital-Fan. Aber dann bitte eine Vereinheitlichung von:
1. DVB-T
2. DVB-T2
3. DVB-S(2)
4. DRM
5. DRM+
6. DAB(+)
in einem Empfänger, es werden ja ähnliche bzw. die gleichen Komprimierungsverfahren verwendet. Der HF-Teil heutzutage kann
problemlos 100 kHz - 2 GHz überstreichen. Das Argument, immer den Fernseher an haben zu müssen, wenn man Radio hören will,
zieht bei mir nicht. Einerseits wird ja DAB+ immer mit Zusatzdiensten wie Text, Bilder, etc. beworben. Wozu da ein extra Display
im Empfänger, wenn ich sowieso eines - in Form des Fernsehers - habe?

Andererseits: gerade Personen, die überhaupt kein Interesse an Technik haben, finden nichts dabei, den Fernseher zum Radiohören
einzuschalten (zwei Frauen in meinem Freundeskreis, jeweils in der Küche. Da steht sowieso ein Fernseher, verbunden mit der
SAT-Anlage, aber kein Radio mehr). Da ist also DVB-S direkter Konkurrent von DAB+. DAB+ könnte sich also gegen die Konkurrenz
nur im mobilen Bereich durchsetzen. Wenn einmal das Radio weg ist, wird kein Neues mehr hingestellt. Und da sind die Vorteile
gegenüber UKW mE. zu gering. Wenn sich noch dazu Car2Car Communication durchsetzt, ist für Datendienste im Auto
überhaupt kein Bedarf mehr da.

Mich persönlich stört es zB. wesentlich weniger, wenn der Empfang im Autoradio aufrauscht, als wie wenn er ganz weg ist.

Grüße, Hans

PS: Ich denke, daß die Anzahl der Hörer im Raum Wien, die sich DAB+ wegen der vier christlich orientierten Programme
zulegen wollen, endend ist.

von Hans Kraus - am 21.05.2015 14:32
Zitat
Reinhold Heeg
Nochmal zum Thema DAB stört Kabel. War hier in Deutschland auch nicht anders. Aber es waren meistens die Hausverkabelungen, die nix taugten und löchrig wie ein Käse waren. Man konnte sich in die Nähe eines verkabelten Hauses hinstellen und scannen und man bekam Stationen, die nicht ortsüblich sind. Da kann der Kabler selten was dafür, es sei denn, das hausinterne Netz gehört dem zuständigen Kabler.
Schönes Wochenende
Reinhold


Das was Du beschreibst ist ein Kabelleck, welches entweder auf UKW oder analogem TV stattfindet. Gerade ein Kabelleck welches analoge TV Signale verbreietet duerfte DAB+ Beschwerden machen, da das Band III im Grund nichts anderes als das analoge TV Bereich ist.

Ich war schon laenger nicht mehr in Wien, habe aber Wien stets so kennengelernt, dass die Stadt komplett voll mit Kabellecks war. Auffaellig war dies insbs. im UKW Bereich. Dies aeusserte sich so, dass selbst wenn Du in Deiner Wohnung kein Kabel TV genommen hast, dennoch die UKW Signale aus dem Wiener Kabel nicht nur in Deiner Wohnung, sondern auch etwas im Umfeld Deines Hauses noch empfangen konntest. Vermutlich wurden diese Lecks auch mit Absicht produziert, da es in Wien lange Zeit nur die ORF Monopolsender gab, und das UKW Bereich auch noch ziemlich frei war. Ob Fernseh-Signale aus dem wiener Kabelnetz jemals so stark durch ein Leck nach Aussen drangen, habe ich allerdings nie so wahrgenommen. Allerdings hatte ich auch kaum eine Moeglichkeit dies zu probieren. Auch irgendwelche Aktivitaeten div. Behoerden gegen Kabellecks in Wien habe ich weder wahrgenommen, noch sonst wie gesehen. Vermutl. hat man es stillschweigend akzeptiert, und sich gedacht, man koenne nichts tun, da das Problem der Lecks so viele undichte Stellen umfasst, dass man am Ende ganz Wien neu verkabeln muesse.

Einzig in einem oesterreichischen Skidorf ist mir mal ein riesen Kabel TV Leck aufgefallen, in welchem zu strikten ORF Monopolzeiten eine vielzahl von Kabel TV Sendern einfach so empfangbar waren, und offenbar durch das Kabel kamen. D.h. selbst wenn das Kabel nicht angeschlossen war, war TV Empfang mit etwas Grieseln moeglich, und dies bei ARD, ZDF, allen 3. Programmen, Privatsender und div. auslaendische Programme wie RAI, CNN, TV5 und dgl. Ich vermute auch dass div. Reflexionen in den Alpen dieses TV Kabelleck auch noch verstaerkten. Auffallend war nur, dass bei Nebel, oder Schlechtwetter die Signale deutlich staerker waren. Aktivitaeten der Behoerden die dagegen vorgingen waren mir auch keine bekannt. In Oesterreichischen Skidoerfern herrschten aber seit je-her andere Gesetze, und fuer die Touristen machte man alles.

von 102.1 - am 05.06.2015 16:50
Es gab diese und letzte Woche wieder einige Aenderungen fuer Oesterreich bei der deutschen Bundesnetzagentur. Deshalb mal wieder ein Update meiner Uebersicht.
Blau und fett markiert neue/geaenderte Eintrage, rot markiert sind Eintraege, die schon laenger in der Liste drin sind und immer noch A4-Status haben.


OESTERREICH L2 L1 L3 L4/L5

Vorarlberg
11A 12A 9C 6A*6B*6C*6D* (???)
---------------------------------------------------------------------------------
Bregenz 11A 10,0 N 12A 1,0 D 9C 3,2 D 6A 10,0 N 6C 10,0 N 5D 1,0 D
Feldkirch 11A 0,5 D 12A 0,5 D 9C 3,2 N 6A 0,5 D 6C 0,5 D 5D 0,5 D
Bezau 11A 0,5 N 12A 0,5 N 9C 3,2 D 6A 0,5 N 6C 0,5 N 5D 0,5 N
Stuben - - 9C 1,0 D -


Tirol
Tiroler Oberland 11A 12C 9D 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Ehrwald 1 11A 0,5 D - 9D 0,5 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D
Reutte 1 11A 0,5 D 12C 0,5 D 9D 0,5 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D 5B 0,5 D
Landeck 1 - 12C 0,5 D 9D 0,5 D - - 5B 0,5 D

Tiroler Unterland 11A 12C 11B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Innsbruck 1 11A 10,0 D 12C 10,0 D 11B 10,0 D 8A 10,0 D 8C 10,0 D 5D 10,0 D
Hopfgarten Nt1 11A 1,0 N 12C 1,0 N 11B 1,0 D 8A 1,0 N 8C 1,0 N 5A 3,2 N
Kufstein/Pendling 11A 1,0 D - - - - 5A 1,0 D
Kufstein (KB Horn) 11A 5,0 N 12C 5,0 N 11B 5,0 N 8A 5,0 N 8C 5,0 N 5A 1,0 N

Osttirol 11B 12C 7A 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Lienz 11B 2,0 D - 7A 2,0 D 5A 2,0 D

Salzburg
Innergebirg 11C* 12B 5A 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Lend 11C 1,0 N 12B 1,0 N 5A 1,0 N 9A 1,0 N 9C 1,0 N
11A 1,0 N

Salzburg 11A 12B 5A* 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Salzburg 11A 10,0 N 12B 10,0 N 5A 10,0 N 9A 10,0 N 9C 10,0 N
Bad Ischl 11A 0,6 N - - 9A 0,6 N 9C 0,6 N

Oberoesterreich
Oberoesterreich-Sued 11A 12A 6B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Bad Ischl 11A 0,6 N - 6B 0,6 N - - 6D 0,6 N
Salzburg 11A 10,0 N - 6B 10,0 N 8B 10,0 N - 6D 10,0 N

Oberoesterreich-Nord 11A 12A 6A 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------
Braunau 11A 10,0 D 12A 10,0 N - -
Kirchbach 11A 3,2 D 12A 3,2 N - -
Linz 1 11A 10,0 N 12A 10,0 N 6A 10,0 N 8B 10,0 N 8D 10,0 N 6D 10,0 N
Linz 2 6D 1,0 N
Ried Innkreis 2 11A 10,0 N 12A 10,0 N - -
Schaerding 11A 4,0 D 12A 4,0 D 6A 4,0 D 8B 4,0 D 8D 4,0 D 6D 4,0 D
St Johann 11A 3,2 N 12A 3,2 N - -

Niederoesterreich
Amstetten 11A 12B 6C* 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Waidhofen Yb 11A 0,5 N - 6A 0,5 N 8B 0,5 N 8D 0,5 N

Niederoesterreich-Ost 11D 12B 10B 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Poysdorf 11D 5,0 D - 10B 5,0 D 5A 5,0 D
Sankt Poelten 11D 10,0 N 12B 10,0 N 10B 10,0 N 5A 10,0 N
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N 10B 20,0 N 5A 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N 10B 6,3 N 5A 6,3 N

Wien
11D 12B 11C 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N - 5A 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N - 5A 6,3 N

Burgenland
Burgenland-Nord 11D 12B* 10B 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Semmering 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 9A 10,0 D
Eisenstadt 11D 5,0 D - 10B 5,0 D 9A 5,0 D
Mattersburg 11D 1,0 D - 10B 1,0 D 9A 1,0 D

Burgenland-Sued 11D 12C* 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------------
Rechnitz 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 8B 10,0 D
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N

Steiermark
Steiermark-Ost 11D 12C 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------------
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N
Graz 1 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N
Graz 4 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N

Steiermark-West 11B 12C 10C 7A 7B 7C 7D
---------------------------------------------------------------------------------
Bruck Mur 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 7A 10,0 D
Schladming 1 11B 5,0 D - 10C 5,0 D 7A 5,0 D

Kaernten
Kaernten-Ost 11B 12D 10A 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Viktring 11B 0,2 N - 10A 0,2 N 6A 0,2 N
Wolfsberg 11B 2,5 D - 10A 2,5 D 6A 2,5 D

Kaernten-West 11B 12D 10C 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Klagenfurt 1 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 6A 10,0 D


von Habakukk - am 20.07.2015 10:46
Hier auch noch die Liste der Tschechen, wie es nun koordiniert (K4) ist lt. BNetzA von heute.


Sendername Block
Brno 12A
Brno 12D
Brno Hady 12A
Brno Hady 12D
Ceske Budejovice 11C
Ceske Budejovice 12C
Jachymov 5D
Jachymov 11C
Jachymov 12C
Jesenik 5C
Jesenik 12D
Jihlava 10D
Jihlava 12C
Jihlava 12D
Liberec 11C
Liberec 12C
Mikulov 12A
Mikulov 12D
Ostrava 10D
Ostrava 12D
Pardubice 10B
Pardubice 12C
Plzen 5B
Plzen 12C
Plzen Radec 5B
Plzen Radec 12C
Praha 5A
Praha 12C
Praha Mesto 5A
Susice 5B
Susice 12C
Trutnov 10B
Trutnov 12C
Usti Nad Labem 5D
Usti Nad Labem 12C
Valasske Mezirici 10B
Valasske Mezirici 12D
Votice 5A
Votice 12C
Zlin 10B
Zlin 12D



von andimik - am 10.08.2015 06:50
Zitat
Zwölf
Zitat
102.1
Zitat
Zwölf
Zitat

Man wird ja sehen, welche Verkaufszahlen es in Wien fuer DAB+ Geraete gibt, darann wird man auch den Erfolg oder Miserfolg messen koennen.

Nein, innerhalb eines Jahres wird man keine aussagekräftigen Zahlen erhalten, weder in die eine noch in die andere Richtung. Sowas kann man erst nach Jahren sagen, und bis dahin muss der Regelbetrieb eingeführt worden sein, weil danach wieder ganz andere Bedingungen herrschen.


Also, ich habe das im Vertrieb noch nie gehoert, dass man innerhalb eines Jahres keine aussagekraeftigen Zahlen nennen kann.

Das Geschäft kann für sich höchstens feststellen, ob es Ladenhüter sind, oder nicht. Aber was sagen 100, 1000, 5000 oder 10 000 verkaufte Geräte schon über den Gesamterfolg von DAB+ aus? Für die Wiener Geschäfte wären 5000 verkaufte DAB-Geräte schon relativ viel, für werbefinanzierte Programmveranstalter aber Peanuts. Man kann nicht mal wirklich einen Trend ablesen: Werden die Verkaufszahlen pro Jahr steigen? stagnieren? Wird irgendwann ein Sättigungsgrad/Wendepunkt erreicht? Steigen die Verkaufszahlen vielleicht erst so richtig, wenn erst mal ein gewisser Verbreitungsgrad erreicht ist?
Die Einführung so einer Technik ist keine Investition, bei der man bereits nach einem Jahr seine Renditen ernten kann, sondern sowas dauert mehrere Jahre. Man kann die Entwicklung beobachten, aber kaum nach nur einem Jahr schon beurteilen, ob das was wird oder nicht.


Das sehe ich anders. Es gibt bei fast jedem Land in Europa eine recht gute Schaetzung wieviele Radios sich im Lande befinden. Selbst das gute alte WRTH nannte pro Land immer eine Schaetzung von Radios. Somit kann ich schon eine Aussage taetigen indem ich die Anzahl der im Haushalt befindlichen Radios mit den Verkaufszahlen von DAB+ Radios vergleiche. Zudem kann ich auch davon ausgehen, dass Jemand der den Mehrpreis von einem DAB+ Radio zahlt, auch Interesse daran hat, und DAB+ auch einschaltet, wenn auch nicht regelmaessig.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die ganzen Heimelektronik Laeden auch ihre Vertriebszahlen quartalsweise kennen, und aussagen koennen, was sie verkauft haben. Offenbar wollen die das aber nicht an die Oeffentlichkeit bringen. Tatsache ist aber, dass jeder Vertriebsleiter seine Quote kennt, und auch seine Verkaufszahlen und was er noch tun muss um seine Quote zu erreichen. Weis er es nicht, wird er bald hochkantig fliegen. Daher kann ich mit der Aussage "man koenne ueber Jahr(e) hinweg nichts sagen" wenig anfangen.

von 102.1 - am 17.08.2015 21:52
Zitat
102.1
Zitat
Zwölf
Zitat
102.1
Mich haetten zum Thema DAB+ und "Zweifel" folgende Themen interessiert:


1) Ist der LTE Standard eine ernstzunehmende Alternative zu DAB+? Was kann LTE besser als DAB+?

2) Warum werden DAB+ Befuerworter immer gerne als "DAB + Lobby" bezeichnet?


1) Es gab meines Wissens mal eine Studie (ich glaub vom BR in Auftrag gegeben) bei der herauskam, dass Radio über LTE 40mal so teuer wäre wie über DAB+.

2) Grund dürfte sein, dass es manche DAB+-Befürworter vlt. etwas übertieben haben mit der Begeisterung. Hintergrund war wohl, dass in Deutschland über Jahre hinweg eine bedrohliche Stimmung gegenüber DAB+ geherrscht hat indem z.B. das Wort "Abschaltung" immer wieder im Raum stand oder die Zukunft von DAB+ an eine unwahrscheinliche, baldige UKW-Abschaltung geknüpft wurde. Inzwischen befindet man sich alleridngs in ruhigerem Fahrwasser, der Begriff wird aber gelegentlich von DAB-Gegner immernoch gern verwendet.



1) Warum verfolgt man denn DAB+ nicht weiter in Schweden, und verweist auf LTE ? Was macht denn LTE so teuer und unwirtschaftlich?

2) Bei DAB+ scheint ein deutliches Stadt/Land Gefaelle in Deutschland zu sein. Fuehrend ist Muenchen und sein Umland, und dort ist der Vorzug von DAB+ unumstritten.

Geht man aufs Land, wird man sich immer wieder mit mangelnder Ausleuchtung sowie Marktaufteilungen und Einschraenkungen konfrontiert sehen, die man leider mittels DAB+ leicht implementieren kann. Dies stoert mit Sicherheit manchen UKW Freund.


Generell sehe ich die ruhigeren Fahrwasser in Deutschland dadurch, dass auf MW kaum noch jemand sendet, und neben UKW das zweite Band quasi DAB+ sein wird. Diese Situation war in Deutschland nicht der Fall, als man DAB hatte, und auf der MW tlw. auch noch gut gesendet wurde (AFN, Deutschlandfunk und Megaradio etwa, zuzueglich zu dem einen oder anderen ARD Inforprogramm)


1) Zu LTE (in Bayern) siehe: http://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/digitalradiotag-dab-100.html
Was in Schweden die Gründe waren, verstärkt auf LTE zu setzen und ob dabei überhaupt die bayerische Studie berücksichtigt wurde, weiß ich nicht. Internetradio wird von vielen gerne etwas durch eine rosa Brille gesehen.

2) Der Netzausbau ist in Deutschland noch nicht abgeschlossen. Allerdings finde ich ihn in Bayern gar nicht so schlecht; auf dem Land gibt es über UKW meist ca. 7 Programme, über DAB+ sind es i.d.R. ca. 16-27. Sowohl über UKW als auch DAB+ kommen häufig noch Overspillprogramme hinzu. In ländlichen Regionen ergibt sich so teilweise eine Anzahl an Programmen in rauschfreiem Stereo, wie es auf UKW selbst in vielen Großmetropolen nicht erreicht wird. Und das, obwohl die Lokalmuxe für ländlichen Gebiete selbst noch nicht auf Sendung sind.


Was AM betrifft: Daran lag der mangelnde Erfolg von DAB+ wohl kaum. Die AM-Programme waren für die meisten Leute relativ unattraktiv.

von Zwölf - am 17.02.2016 19:52
Mal ein Update meiner Liste, da heute bei der BNetzA nochmal neue Einträge für Österreich dazu gekommen sind (8C neu für Oberösterreich inkl. Salzburg-Gaisberg).
Edit: Update 9.5.2016: Neue A-Einträge Bregenz 12A 10kW ND (ex 1kW D), Ehrwald 12A und Reutte 12A.
Edit: Update 25.7.2016: Neue A-Einträge 5B Vorarlberg/Tirol/Salzburg
Edit: Update 29.8.2016: Neue A-Einträge 5B/12B Niederösterreich


OESTERREICH L2 L1 L3 L4/L5

Vorarlberg
11A 12A 9C 6A*6B*6C*6D* (???)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bregenz 11A 10,0 N 12A 10,0 N 9C 3,2 D 6A 10,0 N 6C 10,0 N 5B 10,0 N 5D 1,0 D
Bregenz 2 9C 1,0 N 5D 1,0 N
Feldkirch 11A 0,5 D 12A 0,5 D 9C 3,2 N 6A 0,5 D 6C 0,5 D 5B 0,5 D 5D 0,5 D
Bezau 11A 0,5 N 12A 0,5 N 9C 3,2 D 6A 0,5 N 6C 0,5 N 5B 0,5 N 5D 0,5 N
Stuben - - 9C 1,0 D -


Tirol
Tiroler Oberl./Außerf.11A 12A/C 9D 6A 6B 6C 6D (???)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ehrwald 1 11A 0,5 D 12A 0,5 N 9D 0,5 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D 5B 0,5 D
Reutte 1 11A 0,5 D 12A 2,0 D 9D 0,5 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D 5B 0,5 D
12C 0,5 D
Landeck 1 - 12C 0,5 D 9D 0,5 D - - 5B 0,5 D

Tiroler Unterland 11A 12C 11B 8A 8B 8C 8D (???)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Innsbruck 1 11A 10,0 D 12C 10,0 D 11B 10,0 D 8A 10,0 D 8C 10,0 N 5B 10,0 N 5D 10,0 D
Hopfgarten Nt1 11A 1,0 N 12C 1,0 N 11B 1,0 D 8A 1,0 N 8C 1,0 N 5B 1,0 N 5A 3,2 N
Kufstein/Pendling 11A 1,0 D - - - - - 5A 1,0 D
Kufstein (KB Horn) 11A 5,0 N 12C 5,0 N 11B 5,0 D 8A 5,0 N 8C 5,0 N 5B 5,0 N 5A 1,0 N

Osttirol 11B 12C 7A 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Lienz 11B 2,0 D - 7A 2,0 D 5A 2,0 D

Salzburg
Innergebirg 11C* 12B 5A 9A 9B 9C 9D (???)
----------------------------------------------------------------------------------------------
Lend 11C 1,0 N 12B 1,0 N 5A 1,0 N 9A 1,0 N 9C 1,0 N 5B 1,0 N
11A 1,0 N

Salzburg 11A 12B 5A* 9A 9B 9C 9D (???)
----------------------------------------------------------------------------------------------
Salzburg 11A 10,0 N 12B 10,0 N 5A 10,0 N 9A 10,0 N 9C 10,0 N 5B 10,0 N
Bad Ischl 11A 0,6 N 12B 0,6 N - 9A 0,6 N 9C 0,6 N 5B 0,6 N

Oberoesterreich
Oberoesterreich-Sued 11A 12A 6B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bad Ischl 11A 0,6 N - 6B 0,6 N - - 6D 0,6 N
Salzburg 11A 10,0 N - 6B 10,0 N 8B 10,0 N 8C 10,0 N 6D 10,0 N

Oberoesterreich-Nord 11A 12A 6A 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
Braunau 11A 10,0 D 12A 10,0 N - -
Kirchbach 11A 3,2 D 12A 3,2 N - -
Linz 1 11A 10,0 N 12A 10,0 N 6A 10,0 N 8B 10,0 N 8C 20,0 N 8D 10,0 N 6D 10,0 N
Linz 2 6D 1,0 N
Ried Innkreis 2 11A 10,0 N 12A 10,0 N - -
Schaerding 11A 4,0 D 12A 4,0 D 6A 4,0 D 8B 4,0 D 8C 4,0 D 8D 4,0 D 6D 4,0 D
St Johann 11A 3,2 N 12A 3,2 N - -

Niederoesterreich
Amstetten 11A 12B 6C* 5A 5B 5C 5D
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Waidhofen Yb 11A 0,5 N 12B 0,4 D 6A 0,5 N 8B 0,5 N 8D 0,5 N

Niederoesterreich-Ost 11D 12B 10B 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Poysdorf 11D 5,0 D 12B 5,0 D 10B 5,0 D 5A 5,0 D 5B 5,0 D
Sankt Poelten 11D 10,0 N 12B 10,0 N 10B 10,0 N 5A 10,0 N 5B 10,0 N
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N 10B 20,0 N 5A 20,0 N 5B 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N 10B 6,3 N 5A 6,3 N 5B 6,3 N
Semmering 11D 10,0 D 12B 10,0 D 10B 10,0 D 5B 10,0 D

Wien
11D 12B 11C 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N - 5A 20,0 N 5B 20,0 N
Wien 8 11D 10,0 N 12B 10,0 N - 5B 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N - 5A 6,3 N 5B 6,3 N

Burgenland
Burgenland-Nord 11D 12B* 10B 9A 9B 9C 9D
---------------------------------------------------------------------------------
Podersdorf 5B 3,2 D
Semmering 11D 10,0 D 12B 10,0 D 10B 10,0 D 9A 10,0 D 5B 10,0 D
Eisenstadt 11D 5,0 D 12B 5,0 D 10B 5,0 D 9A 5,0 D
Mattersburg 11D 1,0 D 12B 1,0 D 10B 1,0 D 9A 1,0 D

Burgenland-Sued 11D 12C* 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------------
Rechnitz 11D 10,0 D - 10B 10,0 D 8B 10,0 D
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N

Steiermark
Steiermark-Ost 11D 12C 10B 8A 8B 8C 8D
---------------------------------------------------------------------------------
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N - 10B 2,5 N 8A 2,5 N
Graz 1 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N
Graz 4 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N

Steiermark-West 11B 12C 10C 7A 7B 7C 7D
---------------------------------------------------------------------------------
Bruck Mur 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 7A 10,0 D
Schladming 1 11B 5,0 D - 10C 5,0 D 7A 5,0 D

Kaernten
Kaernten-Ost 11B 12D 10A 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Viktring 11B 0,2 N - 10A 0,2 N 6A 0,2 N
Wolfsberg 11B 2,5 D - 10A 2,5 D 6A 2,5 D

Kaernten-West 11B 12D 10C 6A 6B 6C 6D
---------------------------------------------------------------------------------
Klagenfurt 1 11B 10,0 D - 10C 10,0 D 6A 10,0 D


von Habakukk - am 07.03.2016 13:29

Österreich: Privatradios fordern Verkaufsverbot von UKW-Radios

Österreich: Privatradios fordern Verkaufsverbot von UKW-Radios

Quelle (heise online 30.06.2016 11:34 Uhr Daniel AJ Sokolov)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oesterreich-Privatradios-fordern-Verkaufsverbot-von-UKW-Radios-3251415.html

Weil die Marktaussichten für Digitalradio in Österreich schlecht sind, fordern private Radiobetreiber drastische Maßnahmen: Der Verkauf nicht-digitaler Radioapparate solle verboten werden, und alle Neuwagen seien zwangsweise mit DAB+-Radios auszustatten.

Eine aktuelle Studie der österreichischen Regulierungsbehörde RTR macht kaum Hoffnung auf eine tragfähige Entwicklung des Digitalradiomarktes: "Unter den aktuell bestehenden Rahmenbedingungen [bestehen] keine Voraussetzungen für einen profitablen Business Case", heißt es in dem am Mittwoch vorgestellten Dokument. Daher möchten die Privatradiobetreiber die Voraussetzungen radikal ändern. Sie fordern ein Verkaufsverbot für Radioapparate ohne Digitalempfang.

Außerdem sollen Autohersteller gezwungen werden, jedes neue Auto mit einem DAB+-Empfänger auszuliefern. Diese Forderungen finden sich immer wieder praktisch gleichlautend in veröffentlichen Stellungnahmen der Privatradiobetreiber, die sich natürlich auch viel höhere Subventionen wünschen. Zudem wird die Forderung nach zwangsweiser Ausstattung neuer Handys mit DAB+-Chip ventiliert.

Und natürlich soll das Ende der UKW-Ausstrahlung absehbar sein – aber nicht zu flott, denn ohne UKW gingen die Privatradios sofort pleite. Insgesamt haben sich 19 Programmveranstalter und vier potenzielle Infrastrukturbetreiber gemeldet, die DAB+ haben möchten. Für die zuständige Behörde KommAustria ist das genug, um bereits im Jänner 2017 die entsprechenden Frequenzen auszuschreiben. Ende nächsten Jahres sollen sie dann zugeteilt werden.

UKW ist krisenfest

Das wirtschaftliche Risiko ist hoch. Denn die Österreicher haben nicht auf Digitalradio gewartet. Umfragen zeigen, dass sie mit dem UKW-Radioangebot zufrieden sind. Und jeder Haushalt kann UKW-Radio empfangen und verfügt im Schnitt über fünf UKW-Radios, die billig und einfach zu bedienen sind.

Übrigens man kann sich auf sie verlassen: "Unter technisch-strukturellen Gesichtspunkten ist ein UKW-Rundfunknetz zuverlässiger in der Krisenkommunikation einsetzbar als ein digitales Rundfunknetz", stellt die Studie fest.

In Wien gibt es schon seit Jahren einen DAB+-Versuchsbetrieb. Trotzdem kaufen die Leute weiterhin nur herkömmliche UKW-Empfänger. Selbst wenn jedes zweite verkaufte Radio DAB+ empfänge, würde es den Berechnungen zufolge 23 Jahre dauern, bis in jedem Haushalt ein DAB+-Empfänger stünde. Tatsächlich liegt der Verkaufsanteil aber nicht bei diesen fünfzig Prozent, sondern bei zwei Prozent.
Freie Radios: Veraltete Technik, völlig unsinnig

Die nichtkommerziellen privaten Radioanbieter haben nichts über für DAB+: "Angesichts technischer Realitäten stellt die drahtlos terrestrische Verbreitung von Programmen über DAB+ eine zum Scheitern Verurteilte veraltete Technik dar", meint der Verband Freier Radios Österreich, der DAB+ für "betriebswirtschaftlich völlig unsinnig" hält.

Und Digitalradio würde weder zu Meinungsvielfalt noch zu besserer Programmqualität beitragen. UKW-Verbote und -abschaltungen würden die Hörer zudem nicht zu DAB+ sondern zu Streaming und Podcasts treiben.

Intensive Radionutzung bei stagnierendem Werbeumsatz

Die Radionutzung ist mit gut drei Stunden pro Österreicher und Tag zwar hoch, aber seit 2002 rückläufig. Für Werbetreibende ist Radio immer weniger interessant. In den zehn Jahren von 2005 bis 2014 kletterte der Bruttoumsatz von 176 Millionen auf gerade einmal 196 Millionen Euro. Der übrige Gesamtbruttowerbeaufwand stieg unterdessen von 2,6 auf 3,9 Milliarden Euro.

Die Privatradios (Vermarktung durch RMS Austria) verkauften 2014 sogar neun Prozent weniger Werbeminuten als noch 2005. Und weil DAB+ ja mehr Radioprogramme ermöglichen soll, würde der Werbekuchen noch weiter aufgeteilt.

Falls überhaupt: Bei Einführung von DAB+ "müssen österreichische Radioanbieter in ihren Real-Case-Szenarien davon ausgehen, in der Marktentwicklungsphase keine Umsatzerlöse zu erzielen", hält die Studie fest, und auch danach sind sieht es nicht gut aus. Neben der schwachen Werbenachfrage ist fraglich, ob die Österreicher Abos für Radio-Zusatzdienste zahlen möchten.
DAB+ kostet

Gleichzeitig wären die Kosten für die meisten Programmanbieter deutlich höher: Sie müssen sowohl für UKW- als auch DAB+-Sender zahlen, und zusätzlich in DAB+-Zusatzdienste investieren. Dazu kommt ein mehrjähriger Werbeaufwand, um DAB+ bekannt zu machen.

"Erheblicher Subventionsbedarf" ist die logische Folge. Der Steuerzahler soll Millionen für Endgeräte, Werbeaktionen, die Programmproduktion und den technischen Sendebetrieb springen lassen. Die RTR stellt bis 2020 drei Millionen Euro in Aussicht. Die Privatradios wünschen sich das aber jährlich. Der öffentlich-rechtliche ORF fordert sogar 50 Millionen pro Jahr, davon zwölf Millionen für den parallelen Sendebetrieb und den Rest für "projektbezogene Mehrkosten".

Klar ist: Ohne ORF hat DAB+ überhaupt keine Chance, so stark ist seine Marktdominanz. Das sehen auch die privaten Mitbewerber so. Der ORF würde für DAB+ gerne eine ganze Reihe zusätzliche Radioprogramme produzieren, doch genau dagegen wehren sich die Privatradios. Denn dann sänke ihr sowieso geringer Marktanteil noch weiter.
Schweiz auf dem Vormarsch, Schweden auf dem Rückzug

Die Studie wirft auch einen Blick ins Ausland: "Zwanzig Jahre nach der Aufnahme des DAB-Regelbetriebs durch die BBC und ungeachtet einer landesweiten Verbreitung von insgesamt 300 digital verbreiteten Programmen verfügten im Jahr 2015 nur 54 % der britischen Haushalte über ein DAB-Radio". In Deutschland seien es bei DAB+ zehn Prozent, bei stark rückläufigen Zuwachsraten.

In der Schweiz und Norwegen sieht es besser aus. Dort hat ein intensiv beworbener Abschalttermin für UKW geholfen, woraus der Studienautor folgert: "Die Festlegung eines UKW-Abschalttermins für Österreich vor Beginn der Digitalradio-Einführung ist ein notwendiger Akt der Willkür."

Allerdings muss Schweden inzwischen den Ausstieg aus dem UKW-Ausstieg vollziehen. Nach 24 Jahren Kampf für DAB/DAB+ wurde der Komplettumstieg heuer begraben. Inzwischen werden sogar neue UKW-Programme lizenziert. Und auch in Deutschland wird DAB+ wieder in Frage gestellt. Die deutschen Landesmedianstalten hatten zwar erst kürzlich von einer zunehmenden Akzeptanz für DAB+ und Internet-Radion gesprochen, sehen aber absehbar keine Chance auf eine Abschaltung von analogem Radio-Empfang über UKW. (ds)

von uhf - am 30.06.2016 21:02
Zitat
andimik
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat

Anders als bei UKW sind im analogen Rundfunk [...]


Doch doch, die wissen, wovon sie sprechen. :joke:

Dein Zitat ist unvollständig, daher klingt es komisch. Der Satz ist aber richtig. Nur den Sinn verstehe ich nicht. Ich tippe weiterhin auf diese 75 Sender für die gleiche Versorgung.

Du willst also bestreiten, dass UKW analoger Rundfunk ist? ;) Da haben sie sich halt vertippt und eigentlich "digitalen Rundfunk" gemeint.

Ich kann immer noch nicht den kleinsten Anhaltspunkt erkennen, der dafür spräche, dass es insgesamt nur 75 Sender sein sollen. Allein die Zahl fände ich schon extrem niedrig. Das Beispiel Deutschschweiz/Rätoromanische Schweiz zeigt, dass etwa 15,9% der Sender eingespart werden können; das wären auf Österreich übertragen genau 44 Stück (von 276). Demnach bräuchte man für Österreich 232 Sender. FMScan kennt für Ö3 in AT nur 263 Sender, (Sind bei 276, Tunnelsender mitgerechnet?), es wären aber trotzdem über 200 Sender bei einem "Schweizer Ausbau".
In Südtirol sind die Zahlen etwas anders; dort werden für Ö3 nur noch etwa 41,7% der Standorte gebraucht (ist Südtirol überhaupt schon vollständig ausgebaut?), auf Österreich übertragen wären das immer noch 115 Sender, also weit mehr als 75.
Ich vermute, dass die ORS von Indoorempfang (bei relativ starken Pegeln) ausgeht, Reflektionen nicht berücksichtigt und von bestehenden Standorten ausgeht.
- Wenn man mit Indoorempfang rechnet und von maximalen Sendeleistungen von sagen wir mal 10kW ausgeht, kann es sein, dass im Osten Österreichs mehr Sender benötigt werden, um die Empfangsgebiete der großen UKW-Grundnetzsender abzudecken.
Im Westen hingegen kann es sein, dass der Mehrwegeempfang nicht stark genug ist, um ganze Sender zu kompensieren; je nachdem ob man beim Kriterium Indoorempfang die gleiche Empfnagsstärke wie in Großstädten heranzieht, oder berücksichtigt, dass die Bebauung und häufig auch die Bauart (Holzhäuser zum Bsp.) weniger kompakte wie in Großstädten sind.
- Bedingt durch das Band III hat DAB+ im Hügelland oft größere Probleme als UKW; plausibel, dass dadurch zusätzliche Sender benötigt werden.
- ohne Berücksichtigung der Reflektionen hat DAB+ im Gebirge kaum Vorteile gegenüber UKW
- Wenn das UKW-Netz als Grundlage genommen wird, werden auch einige Standorte eingeplant, die für DAB+ eigentlich nicht so günstig sind. Im Gebirge kann es bei UKW sinnvoll sein, Sendemasten so zu wählen, dass sie möglichst nur ein Tal versorgen, da der Overspill in andere Täler von exponierteren Standorten aus in bestimmten Fällen hauptsächlich Verzerrungen verursachen würde (oder dass ein Talsender sich einfach wesentlich günstiger realisieren lies als man ihn gebaut hat). DAB+ hätte mit dem Mehrwegeempfang kein Problem, setzt man aber auch hier auf die Single-Tal-Sender kann man natürlich nichts einsparen, da die Pegel in den Nachbartälern, so überhaupt etwas ankommt, zu gering sind um den formalen Kriterien für Indoorempfang zu genügen.

Nur so kann ich mir die Ergebnisse der ORS erklären. Ich hoffe, dass die ORS das nochmal durchrechnet, bevor sie mit Kleinsendern das Netz womöglich unnötig groß ausbaut oder mit diesen Zahlen potentielle Kunden abschreckt.

von Zwölf - am 03.07.2016 06:57
Liegt allerdings nicht mehr im Einflussbereich der Rundfunkanstalten.

Für Linz und Graz sind übrigens auch schon Sender geplant, die für UKW (Ö3) nicht im Einsatz sind. In dem Fall sind sie aber wahrscheinlich wirklich erforderlich, da die anderen Sender für so große Städte wohl zu weit außerhalb stehen.

Für den Fall, dass das PDF irgendwann wieder verschwinden sollte, schreibe ich mal die Standorte für das erste DAB-Netz heraus (farbliche Darstellung wohl auf Mobilemfpang ausgelegt):

(Die Zuteilung der Standorte zu den Phasen ist spekuliert)

Phase 1 (I: 24,9%, O: 28,4%, M: 29,6%)

- Wien 1 - Kahlenberg
- Wien 9 - DC-Tower
- Wien 8 - Liesing

Phase 2 (I: 48,6%, O: 61,6%, M: 64,0%)

- Graz 1 - Schöckl
- Graz Fürstenstand
- St. Pölten Jauerling
- Linz 1 - Lichtenberg
- Linz 2 - Freinberg
- Klagenfurt 1 - Dobratsch
- Salzburg - Gaisberg
- Innsbruck 1 - Patscherkofel
- Innsbruck 2 - Seegrube
- Bregenz 1 - Pfänder

Phase 3 (I: 58,6%, O: 74,6%, M: 77,6%)

- Mattersburg - Heuberg
- Rechnitz - Hirschenstein
- Semmering - Sonnwendstein
- Bruck/Mur 1 - Mugel
- Wolfsberg 1 - Koralpe
- Kufstein - Kitzbühler Horn

Phase 4 (I: 66,9%, O: 84,7%, M: 87,7%)

- Weitra - Wachberg
- Waidhofen/Ybbs 1 - Sonntagberg
- Schladming 1 - Hauser Kaibling
- Spital/Drau 1 - Goldeck
- Lienz - Rauchkofel
- Landeck 1 - Krahberg
- Feldkirch - Vorderälpele

Daneben wäre auch ein Ost-West-Rollout denkbar wie z.B.:

Phase 1 (I: 24,9%, O: 28,4%, M: 29,6%)

Wien

- Wien 1 - Kahlenberg
- Wien 9 - DC-Tower
- Wien 8 - Liesing

Phase 2 (I: 48,6%, O: 61,6%, M: 64,0%):

Niederösterreich

- St. Pölten Jauerling
- Weitra - Wachberg
- Waidhofen/Ybbs 1 - Sonntagberg
- Semmering - Sonnwendstein

Burgenland

- Mattersburg - Heuberg
- Rechnitz - Hirschenstein

Steiermark

- Graz 1 - Schöckl
- Graz Fürstenstand
- Bruck/Mur 1 - Mugel
- Schladming 1 - Hauser Kaibling

Phase 3 (I: 58,6%, O: 74,6%, M: 77,6%)

Kärnten

- Klagenfurt 1 - Dobratsch
- Wolfsberg 1 - Koralpe
- Spital/Drau 1 - Goldeck

Oberösterreich

- Linz 1 - Lichtenberg
- Linz 2 - Freinberg

Salzburg

- Salzburg - Gaisberg

Phase 4 (I: 66,9%, O: 84,7%, M: 87,7%)

Tirol

- Innsbruck 1 - Patscherkofel
- Innsbruck 2 - Seegrube
- Kufstein - Kitzbühler Horn
- Lienz - Rauchkofel
- Landeck 1 - Krahberg

Vorarlberg

- Bregenz 1 - Pfänder
- Feldkirch - Vorderälpele

Ich hoffe zwar nicht, dass es ein Ost-West-Rollout wird, die angegebenen Anzahlen an Standorten für die jeweiligen Phasen könnten allerdings ein Indiz dafür sein.

von Zwölf - am 04.07.2016 08:23
Zitat
DAB_Fan
Der ORF pokert doch nur. Um zusätzliche Radioprogrammen zu bekommen, mit denen er einen eigenen ORF-Mux vollständig füllen kann. Wie im Ausland z.B. BR, BBC oder RAI. Dort geht die Reise hin. Um zu viel private Konkurrenz zu verhindern. Am Ende wird er sich DAB nicht verschließen können...


Der ORF könnte wenn er wollte einen Mux voll bekommen, er brauchte nur einen Mux für West/Süden und einen für Ost/Norden der Republik. Die Muxe so ausbauen wie Ö3 in jeden Eck und schon wäre man im Ländlichen Raum wieder Platzhirsch wie bei UKW.

So könnte das aussehen, wenn man wollte:

in EEP 2-A:

ORF DIGITAL NORDOST

Ö1 | Österreich 1 | Information/NEWS/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 144kbps | EEP 2-A | A201
Ö2 Burg | Ö2 R. Burgenland | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A404
Ö2 Nöste | Ö2 R. Niederöste | Oldies / Folk / National | DAB+/HE-AAC v1 Stereo| 96kbps | EEP 2-A | A602
Ö2 Oöstr | Ö2 R. Oberösterr | Oldies Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A | A707
Ö2 Stei. | Ö2 R. Steiermark | Folk Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A | ACOC
Ö2 Wien | Ö2 Radio Wien | Oldies Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A902
HITR. Ö3 | HITRADIO. Ö3 | Pop Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2 | -AA203
ORF FM4 | ORF FM4 | Other Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A204
ORF | EPG | ORF EPG | Packet Data | 16kbps EEP 2-A | EPG
ORF | News | ORF News | Packet Data | 8kbps | EEP 2-A
ORF | TPEG | ORF TPEG | Packet Data | 16kbps EEP 2-A

ORF DIGITAL SÜDWEST

Ö1 | Österreich 1 | Information/NEWS/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 144kbps | EEP 2-A | A201
Ö2 Kärnt | Ö2 R. Kärnten | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A | A502
Ö2 Salzb | Ö2 R. Salzburg | Oldies/Folk/National/Kultur | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A |A802
Ö2 Vberg | Ö2 R. Vorarlberg | Folk Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A| AB02
Ö2 Tirol | Ö2 Radio Tirol | Oldies / Folk / National | DAB+/HE-AAC v1 Stereo |96kbps | EEP 2-A | AA0A
HITR. Ö3 | HITRADIO. Ö3 | Pop Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2 | -AA203
ORF FM4 | ORF FM4 | Other Music | DAB+/HE-AAC v1 Stereo | 96kbps | EEP 2-A A204
ORF | EPG | ORF EPG | Packet Data | 16kbps EEP 2-A | EPG
ORF | News | ORF News | Packet Data | 8kbps | EEP 2-A
ORF | TPEG | ORF TPEG | Packet Data | 16kbps EEP 2-A

in EEP 3-A:

ORF DIGITAL NORDOST

Ö1 | Österreich 1 | Information/NEWS/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 144kbps | EEP 3-A | A201
Ö2 Burg | Ö2 R. Burgenland | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
Ö2 Nöste | Ö2 R. Niederöste | Oldies / Folk / National | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
Ö2 Oöstr | Ö2 R. Oberösterr | Oldies Music | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
Ö2 Stei. | Ö2 R. Steiermark | Folk Music | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
Ö2 Wien | Ö2 Radio Wien | Oldies Music | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
HITR. Ö3 | HITRADIO. Ö3 | Pop Music | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
ORF FM4 | ORF FM4 | Other Music | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
ORF | EPG | ORF EPG | Packet Data | 16kbps EEP 3-A | EPG
ORF | News | ORF News | Packet Data | 8kbps | EEP 3-A
ORF | TPEG | ORF TPEG | Packet Data | 16kbps EEP 3-A

ORF DIGITAL SÜDWEST

Ö1 | Österreich 1 | Information/NEWS/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 144kbps | EEP 3-A | A201
Ö2 Kärnt | Ö2 R. Kärnten | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
Ö2 Salzb | Ö2 R. Salzburg | Oldies/Folk/National/Kultur | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
Ö2 Vberg | Ö2 R. Vorarlberg | Folk Music | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
Ö2 Tirol | Ö2 Radio Tirol | Oldies / Folk / National | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
HITR. Ö3 | HITRADIO. Ö3 | Pop Music | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
ORF FM4 | ORF FM4 | Other Music | DAB+/LC-AAC Stereo | 128kbps
ORF | EPG | ORF EPG | Packet Data | 16kbps EEP 3-A | EPG
ORF | News | ORF News | Packet Data | 8kbps | EEP 3-A
ORF | TPEG | ORF TPEG | Packet Data | 16kbps EEP 3-A

von Kohlberger91 - am 10.08.2016 16:29
Es ist mal wieder Zeit für ein Update der Liste.

Update 25.7.2016: Neue A-Einträge 5B Vorarlberg/Tirol/Salzburg
Update 29.8.2016: Neue A-Einträge 5B/12B Niederösterreich
Update 7.9.2016: Neue A-Einträge 12C Ostösterreich, 12D Kärnten
Update 19.9.2016: Weitere A-Einträge für 12D Kärnten
Update 4.10.2016: Weitere Kanäle für Landeck
Update 21.11.2016: Kanal 5C neu für das Burgenland/Niederösterreich-Ost
Update 1.12.2016: Kanal 5C neu für Wien
Update 16.1.2017: Kanal 6A für Landeck/Reutte
Update 23.1.2017: Kanal 5D Vorarlberg tlw. entfernt, 12C Reutte entfernt
Update 30.1.2017: Kanal 5B Leistungserhöhung Reutte/Landeck


OESTERREICH L2 L1 L3 L4/L5

Vorarlberg
11A 12A 9C 6A*6B*6C*6D* (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bregenz 11A 10,0 N 12A 10,0 N 9C 3,2 D 6A 10,0 N - 6C 10,0 N 5B 10,0 N 5D 1,0 D
Bregenz 2 9C 1,0 N - - - 5D 1,0 N
Feldkirch 11A 0,5 D 12A 0,5 D 9C 3,2 N 6A 0,5 D - 6C 0,5 D 5B 0,5 D 5D 0,5 D
Bezau 11A 0,5 N 12A 0,5 N 9C 3,2 D 6A 0,5 N - 6C 0,5 N 5B 0,5 N 5D 0,5 N
Stuben - - 9C 1,0 D -


Tirol
Tiroler Oberl./Außerf.11A 12A/C 9D 6A 6B 6C 6D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ehrwald 1 11A 0,5 D 12A 0,5 N 9D 0,5 D - 6B 0,5 D 6D 0,5 D 5B 0,5 D
Reutte 1 11A 0,5 D 12A 2,0 D 9D 0,5 D 6A 2,0 D 6B 0,5 D 6D 0,5 D 5B 2,0 D
12C 0,5 D
Landeck 1 11A 1,0 N 12C 0,5 D 9D 0,5 D 6A 1,0 N 6B 1,0 N 6D 1,0 N 5B 1,0 N


Tiroler Unterland 11A 12C 11B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Innsbruck 1 11A 10,0 D 12C 10,0 D 11B 10,0 D 8A 10,0 D - 8C 10,0 N 5B 10,0 N 5D 10,0 D
Hopfgarten Nt1 11A 1,0 N 12C 1,0 N 11B 1,0 D 8A 1,0 N - 8C 1,0 N 5B 1,0 N 5A 3,2 N
Kufstein/Pendling 11A 1,0 D - - - - - - 5A 1,0 D
Kufstein (KB Horn) 11A 5,0 N 12C 5,0 N 11B 5,0 D 8A 5,0 N - 8C 5,0 N 5B 5,0 N 5A 1,0 N

Osttirol 11B 12C 7A 5A 5B 5C 5D
---------------------------------------------------------------------------------
Lienz 11B 2,0 D - 7A 2,0 D 5A 2,0 D - - - -

Salzburg
Innergebirg 11C* 12B 5A 9A 9B 9C 9D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Lend 11C 1,0 N 12B 1,0 N 5A 1,0 N 9A 1,0 N - 9C 1,0 N 5B 1,0 N
11A 1,0 N

Salzburg 11A 12B 5A* 9A 9B 9C 9D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Salzburg 11A 10,0 N 12B 10,0 N 5A 10,0 N 9A 10,0 N - 9C 10,0 N 5B 10,0 N
Bad Ischl 11A 0,6 N 12B 0,6 N - 9A 0,6 N - 9C 0,6 N 5B 0,6 N

Oberoesterreich
Oberoesterreich-Sued 11A 12A 6B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bad Ischl 11A 0,6 N - 6B 0,6 N - - - 6D 0,6 N
Salzburg 11A 10,0 N - 6B 10,0 N 8B 10,0 N 8C 10,0 N - 6D 10,0 N

Oberoesterreich-Nord 11A 12A 6A 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Braunau 11A 10,0 D 12A 10,0 N - - - - -
Kirchbach 11A 3,2 D 12A 3,2 N - - - - -
Linz 1 11A 10,0 N 12A 10,0 N 6A 10,0 N 8B 10,0 N 8C 20,0 N 8D 10,0 N 6D 10,0 N
Linz 2 - - - - - - 6D 1,0 N
Ried Innkreis 2 11A 10,0 N 12A 10,0 N - - - - -
Schaerding 11A 4,0 D 12A 4,0 D 6A 4,0 D 8B 4,0 D 8C 4,0 D 8D 4,0 D 6D 4,0 D
St Johann 11A 3,2 N 12A 3,2 N - - - - -

Niederoesterreich
Amstetten 11A 12B 6C* 5A 5B 5C 5D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Waidhofen Yb 11A 0,5 N 12B 0,4 D 6A 0,5 N 8B 0,5 N - 8D 0,5 N -

Niederoesterreich-Ost 11D 12B 10B 5A 5B 5C 5D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Poysdorf 11D 5,0 D 12B 5,0 D 10B 5,0 D 5A 5,0 D 5B 5,0 D 5C 5,0 D
Sankt Poelten 11D 10,0 N 12B 10,0 N 10B 10,0 N 5A 10,0 N 5B 10,0 N -
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N 10B 20,0 N 5A 20,0 N 5B 20,0 N 5C 20,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N 10B 6,3 N 5A 6,3 N 5B 6,3 N 5C 6,3 N
Semmering 11D 10,0 D 12B 10,0 D 10B 10,0 D - 5B 10,0 D 5C 10,0 D

Wien
11D 12B 11C 5A 5B 5C 5D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wien 1 11D 20,0 N 12B 20,0 N - 5A 20,0 N 5B 20,0 N 5C 20,0 N
Wien 8 11D 10,0 N 12B 10,0 N - 5B 10,0 N 5C 10,0 N
Wien 9 11D 6,3 N 12B 6,3 N - 5A 6,3 N 5B 6,3 N 5C 6,3 N

Burgenland
Burgenland-Nord 11D 12B* 10B 9A 9B 9C 9D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Podersdorf 5B 3,2 D 5C 3,2 D
Semmering 11D 10,0 D 12B 10,0 D 10B 10,0 D 9A 10,0 D 5B 10,0 D 5C 10,0 D
Eisenstadt 11D 5,0 D 12B 5,0 D 10B 5,0 D 9A 5,0 D
Mattersburg 11D 1,0 D 12B 1,0 D 10B 1,0 D 9A 1,0 D

Burgenland-Sued 11D 12C* 10B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rechnitz 11D 10,0 D 12C 10,0 D 10B 10,0 D - 8B 10,0 D -
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N 12C 2,5 N 10B 2,5 N 8A 2,5 N - -

Steiermark
Steiermark-Ost 11D 12C 10B 8A 8B 8C 8D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bad Gleichenberg 11D 2,5 N 12C 2,5 N 10B 2,5 N 8A 2,5 N
Graz 1 11D 10,0 N 12C 20,0 D 10B 10,0 N 8A 10,0 N
Graz 4 11D 10,0 N - 10B 10,0 N 8A 10,0 N
Deutschlandsberg 12C 2,5 D

Steiermark-West 11B 12C 10C 7A 7B 7C 7D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bruck Mur 11B 10,0 D 12C 20,0 D 10C 10,0 D 7A 10,0 D
Schladming 1 11B 5,0 D - 10C 5,0 D 7A 5,0 D
Wolfsberg 11B 2,5 D 12C 2,5 D

Kaernten
Kaernten-Ost 11B 12D 10A 6A 6B 6C 6D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wolfsberg 11B 2,5 D 12D 2,5 D 10A 2,5 D 6A 2,5 D
Viktring 11B 0,2 N 12D 0,2 N 10A 0,2 N 6A 0,2 N
Villach 12D 2,0 D

Kaernten-West 11B 12D 10C 6A 6B 6C 6D (???)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Klagenfurt 1 11B 10,0 D 12D 10,0 D 10C 10,0 D 6A 10,0 D
Spittal Drau 1 12D 3,2 D


von Habakukk - am 07.09.2016 07:49
Zitat
102.1
Zitat
Zwölf

Dass Ö2 bundeslandübergreifend illegal gewesen wäre, war zu erwarten. .


Via Satellit ist ORF Regionalradio bereits bundeslanduebergreifend zu empfagen. Moeglw. sogar europaweit? Warum ist das oder soll das illegal sein?

Warum gelten fuer neue Uebertragungswege wie DAB+ andere Richtlinien, als fuer ebenfalls neuere Uebertragungswege via Satellit?


Im Falle von Sat hat man einen sehr großen, technisch unvermeidbaren Overspill. Man hat dort gar nicht die Möglichkeit einer regionalisierten Ausstrahlung (außer vlt. mit einer komplizierten Regional-Verschlüsselung). Terrestrisch hingegen hat man mit kleinerem Aufwand die Möglichkeit zu regionalisieren. (Wobei das im SFN-Zeitalter auch nicht mehr so leicht ist wie früher) Die Angaben im ORF-Gesetz beziehen sich eigentlich auf UKW, wo Aspekte wie Frequenzknappheit und Zusatzkosten für eine österreichweite Ausstrahlung von Regtionalprogrammen relevant sind.
Bei strenger Auslegung des ORF-Gesetzes dürfte auch FM4 eigentlich nicht über DVB-T2-Mux-A ausgestrahlt werden, da dies über den Versorgungsgrad von 1997 hinausgeht. Auch wieder so eine eigentliche UKW-Regelung, die im Gesetz allgemein formuliert wurde aber in Bezug auf DVB-T2 oder DAB+ keinen Sinn macht.

Man könnte aber auch in die andere Richtung arguementieren: In §3, Abs. 1 steht:
Zitat
ORF-Gesetz
Der Österreichische Rundfunk hat unter Mitwirkung aller Studios

1. für drei österreichweit und neun bundeslandweit empfangbare Programme des Hörfunks und

2. für zwei österreichweit empfangbare Programme des Fernsehens

zu sorgen.

D.h. da nur 2 Fernsehprogramme genannt werden, scheint es sich hier um eine Art Mindestversorgungsauftrag zu handeln. Es ist dem ORF ja nicht verboten auch seine anderen ORF-TV-Programme österreichweit auszustrahlen. Daraus könnte man wohlwollend ableiten, dass der ORF auch seine Regionalprogramme über ihr eigentliches Sendegebiet hinaus ausstrahlen darf.
Ringsendungen, die von der RTR als Bestätigung dafür angesehen wurden, dass die Regionalprogramme nur innerhalb ihres jeweiligen Bundeslandes terrestrisch ausgestrahlt werden dürfen, könnten als Regelegung angesehen werden, die in einer Zeit allgemein formuliert wurde, in der UKW (über das eine österreichweite Ausstrahlung er Regionalprogramme nicht möglich ist) das Maß aller Dinge war, aber nicht die Intention hatte eine Frequenz- und kostenneutrale digitale Aussendung außerhalb der eigentlichen Sendegebiete zu verhindern.

PS: Der Bescheid ist nicht mehr unter andimiks Link abrufbar.

von Zwölf - am 23.11.2016 12:29
Es ist mal wieder Zeit für ein Update der Liste.



OESTERREICH |Layer A |Layer B |Layer C |Reserve (laut BNetzA)

Vorarlberg
========== | 11A | 12A | 9C | 6A | 6C | 5B | 5D | (5A)
-------------------------------------------------------------------------------------------
Bregenz | 10,0 N | 10,0 N | 3,2 D | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 1,0 D |
Bregenz 2 | | | 1,0 N | | | | 1,0 N |
Feldkirch | 0,5 D | 0,5 D | 3,2 N | 0,5 D | 0,5 D | 0,5 D | 0,5 D |
Bezau | 0,5 N | 0,5 N | 3,2 D | 0,5 N | 0,5 N | 0,5 N | 0,5 N |
Stuben | | | 1,0 D | |

Tirol
=====
Tiroler Außerfern | 11A | 12A | 9D | 6A | 6B | 5B | 6D | (6C)
-------------------------------------------------------------------------------------------
Ehrwald 1 | 0,5 D | 0,5 D | 0,5 D | | 0,5 D | 0,5 D | 0,5 D |
Reutte 1 | 0,5 D | 2,0 D | 0,5 D | 2,0 D | 0,5 D | 2,0 D | 0,5 D |

Tiroler Oberland | 11A | 12C | 9D | 6A | 6B | 5B | 6D | (6C)
-------------------------------------------------------------------------------------------
Landeck 1 | 1,0 N | 0,5 D | 0,5 D | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N |

Tiroler Unterland | 11A | 12C | 11B | 8A | 8C | 5B | 5D | 5A | (8B/8D)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Innsbruck 1 | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 D | |
Hopfgarten Nt1 | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | | 3,2 N |
Kufstein/Pendling | 1,0 D | | | | | | | 1,0 D |
Kufstein (KB Horn) | 5,0 N | 5,0 N | 5,0 D | 5,0 N | 5,0 N | 5,0 N | | 1,0 N |

Osttirol | 11B | 12C | 7A | 5A | (5B/5C/5D)
-----------------------------------------------------------------------
Lienz | 2,0 D | | 0,3 D | 2,0 D |


Salzburg
========
Innergebirg | 11A** | 12B | 5A | 9A | 9C | 5B | 11C | (9B/9D)
-----------------------------------------------------------------------------------------------
Lend | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N | 1,0 N |

Salzburg-Nord | 11A | 12B | 5A | 9A | 9C | 5B | (9B/9D)
--------------------------------------------------------------------------------------
Salzburg | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N |
Bad Ischl | 0,6 N | 0,6 N | | 0,6 N | 0,6 N | 0,6 N |


Oberoesterreich
===============
Oberoesterreich-Sued | 11A | 12A | 6B | 8B | 8C | 8D | 6D | (8A)
-------------------------------------------------------------------------------------------
Bad Ischl | 0,6 N | | 0,6 N | | | | 0,6 N |
Salzburg | 10,0 N | | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | | 10,0 N |

Oberoesterreich-Nord | 11A | 12A | 6A | 8B | 8C | 8D | 6D | (8A)
-------------------------------------------------------------------------------------------
Braunau | 10,0 D | 10,0 N | | | | | |
Kirchbach | 3,2 D | 3,2 N | | | | | |
Linz 1 | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 20,0 N | 10,0 N | 10,0 N |
Linz 2 | | | | | | | 1,0 N |
Ried Innkreis 2 | 10,0 N | 10,0 N | | | | | |
Schaerding | 4,0 D | 4,0 D | 4,0 D | 4,0 D | 4,0 D | 4,0 D | 4,0 D |
St Johann | 3,2 N | 3,2 N | | | | | |
Waidhofen Yb | 0,5 N | | 0,5 N | 0,5 N | | 0,5 N | |


Niederoesterreich
=================
Amstetten | 11A | 12B | 6C | 5A | 5B | 5C | (5D)
----------------------------------------------------------------------------------
Waidhofen Yb | 0,5 N | 0,4 D | 0,5 N | | | |


Niederoesterreich-Ost | 11D | 12B | 10B | 5A | 5B | 5C | (5D)
----------------------------------------------------------------------------------
Poysdorf | 5,0 D | 5,0 D | 5,0 D | 5,0 D | 5,0 D | 5,0 D |
Sankt Poelten | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | |
Wien 1 | 20,0 N | 20,0 N | 20,0 N | 20,0 N | 20,0 N | 20,0 N |
Wien 9 | 6,3 N | 6,3 N | 6,3 N | 6,3 N | 6,3 N | 6,3 N |
Semmering | 10,0 D | 10,0 D?| 10,0 D | | 10,0 D | 10,0 D |


Wien
==== | 11D | 12B | 11C | 5A | 5B | 5C | (5D)
----------------------------------------------------------------------------------
Wien 1 | 20,0 N | 20,0 N | 20,0 N | 20,0 N | 20,0 N | 20,0 N |
Wien 8 | 10,0 N | 10,0 N | | | 10,0 N | 10,0 N |
Wien 9 | 6,3 N | 6,3 N | | 6,3 N | 6,3 N | 6,3 N |


Burgenland
==========
Burgenland-Nord | 11D |9A/12B* | 10B | 12C | 5B | 5C | (9B/9C/9D)
-------------------------------------------------------------------------------------------
Podersdorf | | | | | 3,2 D | 3,2 D |
Semmering | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 D | | 10,0 D | 10,0 D |
Eisenstadt | 5,0 D | 5,0 D | 5,0 D |
Mattersburg | 1,0 D | 1,0 D | 1,0 D |

Burgenland-Sued | 11D | 8A** | 10B | 12C | 8B | (8C/8D)
----------------------------------------------------------------------------
Rechnitz | 10,0 D | | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 D |
Bad Gleichenberg | 2,5 N | 2,5 N | 2,5 N | 2,5 N |


Steiermark
==========
Steiermark-Ost | 11D | 8A** | 10B | 12C | 8B | (8C/8D)
----------------------------------------------------------------------------
Rechnitz | 10,0 D | | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 D |
Bad Gleichenberg | 2,5 N | 2,5 N | 2,5 N | 2,5 N | |
Graz 1 | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | 20,0 D | |
Graz 4 | 10,0 N | 10,0 N | 10,0 N | | |
Deutschlandsberg | | | | 2,5 D | |

Steiermark-West | 11B | 8A** | 10C | 12C | 7A | (7B/7C/7D)
-------------------------------------------------------------------------------
Bruck Mur | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 D | 20,0 D | 10,0 D |
Schladming 1 | 5,0 D | 5,0 D | 5,0 D | | 5,0 D |
Wolfsberg | 2,5 D | | | 2,5 D |


Kaernten
========
Kaernten-Ost | 11B | 6A** | 10A | 12D | (6B/6C/6D)
----------------------------------------------------------------------
Wolfsberg | 2,5 D | 2,5 D | 2,5 D | 2,5 D |
Viktring | 0,2 N | 0,2 N | 0,2 N | 0,2 N |
Villach | | | | 2,0 D |

Kaernten-West | 11B | 6A** | 10C | 12D | (6B/6C/6D)
----------------------------------------------------------------------
Klagenfurt 1 | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 D | 10,0 D |
Spittal Drau 1 | | | | 3,2 D |

* In Burgenland-Nord 9A statt Originalplanung 12B (beide in Koordinierungsprozess)
** In Steiermark/Burgenland-Süd 8A statt Originalplanung 12C
** In Kärnten 6A statt Originalplanung 12D
** In Salzburg-Innergebirg 11A statt Originalplanung 11C


von Habakukk - am 20.02.2017 15:22
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