Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum Österreich
Beiträge im Thema:
251
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Zwölf, Rolf, der Frequenzenfänger, Bengelbenny, Volker vorm Grünten, Radiopirat, andimik, Terranus, LogPer, roberdy, Habakukk, ... und 13 weitere

DVB-T Umstellung Gundkopf

Startbeitrag von Volker vorm Grünten am 19.03.2008 14:28

Mir fällt ein Stein vom Herzen:
Soeben auf www.dvb-t.at gelesen: Auch der Gundkopf wird am 14.4. auf DVB-T umgestellt!!!

ORF im Allgäu gerettet!!!

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat

Daher kann es gut sein, dass man dort den K24 per Ballempfang holt und dann auf K21 umsetzt...


Aber dadurch könnte es doch zu Empfangsproblemen beim MOX-B in bestimmten Teilen des Kleinwalsertals kommen, selbst wenn "Am Rohr" in besagten Teilen nicht mehr brauchbar empangbar sein sollte.
Beim Sender "Am Rohr" würde ich sowieso eher auf doppelten Ballemempfnag tippen. Also Pfänder-Gundkopf und Gundkopf-Rohr. damit bräuchte am Rohr kein so großer Aufwand betrieben werden, um die Programm-Pakete zu bekommen. Auch diese Variante schließt Kanal 24 aus, da sonst der Gundkopf nicht mehr den Pfänder empfangen könnte. Es muss also einer 21 und der andere 38 nehmen. Da der Gundkopf mit der 21 mehr "Chaos" anstellen würde, hat man den Kanal für's Rohr genommen. Was mich interessieren würde; wenn man Gundkopf und Rohr per Ballempfang vom Pfänder empfangen ließe; könnte man dann eine Gleichwelle auf E38 machen, oder käme es trotz der kurzen Entfernung zwischen den beiden Sendern zu Problemen?

von Zwölf - am 10.04.2008 13:37
Aktuelle Info aus satnews.de von heute:

Weitere DVB-T-Regionen in Österreich
Im Kleinwalsertal wurden die analogen Fernsehsender abgeschaltet, es wird auf digitales Antennenfernsehen umgestellt. Durch die Umstellung werde die Qualität laut eines Berichts im Portal orf.at des Fernsehsignales im Kleinwalsertal deutlich verbessert. Die Zubringung des Signals vom Pfänder sei besser zu bewerkstelligen, so die Sendetechniker der ORS.

Wegen der gebirgigen Landschaft des Kleinwalsertales sind zwei Empfangskanäle vorgesehen. Je nach Lage sind die ORF Programme auf den Kanälen 21 und 38 zu empfangen. Fernsehkonsumenten mit einer Dach-oder Zimmerantenne brauchen dann eine DVB-T-Box. Mit der Umstellung kann das digitale Antennensignal im Kleinwalsertal wie auch im Rheintal nur noch bis knapp über die Grenzen Deutschlands empfangen werden. Diese Auflage muss der ORF aufgrund der strikten Film- und Sportrechte einhalten.

Am Montag wurden auch die analogen Fernsehsender am Vorderälpele und Dünserberg abgestellt. Damit ist im Großraum Feldkirch und im Walgau bis Bludenz nur noch ein digitaler Empfang der ORF-Fernsehprogramme möglich. 80-90 Prozent der Vorarlberger Haushalte können dann das DVB-T-Signal empfangen. Frühestens ab Herbst ist geplant, im Klostertal, im Montafon sowie dem mittleren und hinteren Bregenzerwald auf DVB-T umzusteigen. www.orf.at


von RolfS - am 14.04.2008 07:29
Ich hab' da so meine Probleme. Aber das liegt in erster Linie an der Antenne. Mit einer Zimmerantenne ist natürlich gar nichts zu empfangen. Deshalb hatte ich mir ja von meiner Oma die nicht mehr genutzte Dachantenne besorgt. Aber auch hier wurde ich enttäuscht. Erstamal war da die gewöhungsbedürftige Umstellung von einer 30-cm Zimmerantenne auf eine 1,5m-Dachantenne in der Hand. Das ursprüngliche Kabel bei meiner Oma, war allerdings derart steif, spröde, rissig (alle paar cm waren ein paar mm Draht zu sehen), dass ich beschloss, dass Kabel bei meiner Oma zu lassen und verwendete so vorübergehend ein anderes Kabel (kein Antennenkabel). War dann natürlich die Frage; wie dieses Kabel mit der RF-in-Bouchse verbinden. Dazu verwendete ich ein Antennenkabel, dass ich mit RF-in verband, und an die andere Seite legte/hielt ich das normale Kabel, so dass es Kontakt gab. Ich hab' das ganze heute morgen mal analog getestet; Ergebnis: das Bild verändert sich zwar, wenn man die Antenne dreht, aber mit der Teleskopantenne habe ich bessere Ergebnisse bekommen. Also dachte ich mir, "einfach" mal ein neues professionelles Antennenkabel zu kaufen. Aber wie sollte es auch anderes sein - selbst hier kam ich mit leeren Händen wieder zurück. Das ganze lief ungefähr so ab: Nachdem ich das von mir gesuchte Kabel nicht im Regal gefunden habe, wante ich mich an den Verkäufer, und beschrieb ihm das Kabel. Ich hatte erst so den Eindruck, als wisse er nicht, was ich meine; bzw. könne nicht fassen, dass jemand nach einem solchen Kabel fragt. Er erkundigte sich dann ob die Antenne älter als 20 Jahre sei. Ich antwortete mit Ja. Er sagte, dass das Kabel welches ich möglicher Weise bräuchte gar nicht mehr hergestellt würde. Dann müsse ich mir eine neue kaufen, wobei er mir riet statt einer Dachantenne nur eine Zimmerantenne zu kaufen, weil man aus Österreich sowieseo nichts empfangen könnte. Trotzdem boot er mir an, die Antenne mal vorbei zu bringen, sodass er nachsehen könne ob es sich wirklich um dieses Kabel handle. Ich weis allerdings nicht so ganz ob es viel Sinn macht, die da vorbeizubringen, weil die Antnne wohl das von ihm genannte Alter von 20 Jarhen mit über 15 Jahren überschreiten dürfte. Weiß vielleicht jemand von euch, wie ich mir ein entprechendes Kabel selber machen kann, bzw. ob das überhaupt was bringt die wieder zu rennovieren. (Die gute hat auch schon ein bisschen Rost angesetzt, aber ich würde es einfach nicht über's Herz bringen sie wegzuschmeißen ;) ).

von Zwölf - am 14.04.2008 16:03
Der Gundkopf sendet jetzt insgesamt so schwach, daß selbst im österreichischen Kleinwalsertal, für das der Gundkopf gedacht ist, der Empfang im Vergleich zur analogen Ausstrahlung deutlich schwieriger geworden ist.

in Schärding hat man dasselbe gemacht: Dort ist selbst die Stadt Passau, die den Sender quasi berührt, weitgehend vom Empfang abgeschnitten.

Vorher konnte man den Schardenberg mit einer guten Dachantenne bis Regensburg empfangen ...

Seitdem die Wrabetz/Zeiler-Fraktion (und damit indirekt Frau Schäferkordt) beim ORF wieder das Sagen hat, sieht es für den ORF-Empfang schlecht aus. Wrabetz scheint sogar Empfangsprobleme auf österreichischem Gebiet in Kauf zu nehmen, um damit deutsche Zuseher noch weiter abzuklemmen. Das sind ja fast schon holländische Verhältnisse.

Mit den Rechten hat das kaum etwas zu tun: Die paar Antennenfreaks interessieren die Rechteinhaber nicht. Das war schon bei den Leistungsreduzierungen 1998 klargeworden, als es ausdrücklich um den Kabelempfang ging, nicht um die terrestrischen Zuseher in Deutschland.

von Dixie_ - am 17.04.2008 19:27
Zitat

Mit den Rechten hat das kaum etwas zu tun: Die paar Antennenfreaks interessieren die Rechteinhaber nicht. Das war schon bei den Leistungsreduzierungen 1998 klargeworden, als es ausdrücklich um den Kabelempfang ging, nicht um die terrestrischen Zuseher in Deutschland.


Da wäre es doch eigentlich einfacher, für ORF1 ein Einspeißverbot ins deutsche Kabel wie bei ATV zu schaffen. Ist doch der Witz; die Privaten wollen sich hier nicht über DVB-T beteiligen, und der ORF legt uns jetzt in Sachen DVB-T auch noch alle möglichen Steine in den Weg, damit er nicht ins Kabel eingespeißt wird. Der Gundkopf hätte ja in erster Linie mit höhrerer Leistung wahrscheinlich nur vieler Orts den Empfang leichter gemacht (wird noch einiges von Pfänder und Zugspitze versorgt); die Gebiete wo dann noch ORF zusätzlich gekommen wäre, würden sich dann auf ein überschaubares Maß beschränken. mit dem ensptechenden Kanal hätte man den Empfang Richtung Norden eindämpfen können, indem ma z. B. eine Kampfbelegung zu einem München-Kanal nimmt.

Nur mal ganz theoretische Frage: kann man eigentlich mit zwei Dachantennen, die in gleiche Richtung ausgerichtet sind, auch Fernsehprogramme doppelt so leicht empfangen?

von Zwölf - am 18.04.2008 11:08
Zitat

Aus medienrechtlichen Gründen und wegen internationalen Frequenzvereinbarungen wurde am Gundkopf die Antennenrichtung 15° (Richtung Deutschland, Oberstdorf und Sonthofen im Allgäu) außer Betrieb genommen.


Hab ich da in 28 km Entfernung überhaupt noch ne' Chance den mit ner' Dachantenne zu empfangen?

Zitat

habe eben mit dem Techniker telefoniert, er hat mir sehr nett auf meine Fragen geantwortet, diese waren:
1. die Reichweite

Antworten:
1. Reichweite bleibt mit großer Antenne und Vorverstärker etwa gleich, kann aber etwas weniger sein.
dass muss man testen, um es genau zu wissen.


Bezog sich das auf die Lage in Österreich oder in Bayern?


Zitat

Die Anlage dient daher nur primär der Programmzubringung zum eigentlichen Versorgungssender im Tal, der Anlage "Am Rohr" in Mittelberg.


Da war ich ja mit meiner Vermutung gar nicht mal so falsch:
Zitat

Wenn ich mir die wenige Leistung ansehe, die nochdazu fast nur in Richtung Mittelberg 2 geht, würde ich sagen, das es eigentlich nur einen Sender gibt, und der heißt Mittelberg 2 Am Rohr. Der Gundkopf wird doch nur zur weiterleitung der Programme benutzt.



Was ich an den Argumenten für die Abschaltung der "Allgäuantenne" nicht so ganz verstehe; 1. welche internationalen Frequenzvereinbarungen, würden da missachtet? (E38 ist doch in dem digitlaiesiertem Süddeutschland gar nicht on Air) und 2. wegen der medienrechtlichen Gründe; Im Kabel bleibt der ORF eh; warum will man da die paar ällgäuer Antennenzuschauer um ihren Empfang bringen? (Nebenbei: Dass das Kleinwalsertal vom Rohr so perfekt versorgt würde, dass es die 15° Antenne auf dem Gundkopf nicht bräuchte, wurde nicht als Argument angeführt.)

von Zwölf - am 24.04.2008 12:09
Heute stand übrings ein kleiner Randartikel im Allgäuer Anzeigeblatt (Oberallgäu/Seite33)

Hab hier mal kurz abgetippt:

ORF: Digitales Antennenfernsehen im Walsertal

Kleinwalsertal|ös| Digitales Antennenfernsehen für den Empfang der österreichischen TV-Programme ist im Kleinwalsertal jetzt Standart. Die analogen Signale der beiden für das Tal zuständigen Sender wurden abgeschaltet. Der Empfang von ORF via Antenne ist nur noch mit einem entsprechenden Receiver für den Empfang der hoch auflösenden DVBT-Signale möglich. Wer keine Satellitenanlage samt ORF-Karte besitzt und auf das Antennensignal angewiesen ist, muss sich ein entsprechendes Empfansgerät anschaffen. Vorteil der Umstellung: Jetzt ist im Walsertal ein qualitativ weitaus besserer Empfang der ORF-Programme möglich.

Und das wars. Nicht mal ein Bild gibt's dazu. Auch die Auswirkungen auf das OA wurden mit keinem Sterbenswörchen erwähnt. Ich kann mich noch an einen (etwas länger her) halbseiteigen kein-ORF-im-Allgäu-empfangbar-Panikartikel mit Bild erinnern, wobei die da groß angekündigte Abschaltung des Pfänders ausblieb. Ich erwarte ja nicht eine halbe Seite über den Gundkopf, aber ein bisschen mehr hätte es schon sein dürfen, zumal das Kleinwalsertal auch mit zum Einzugsgebiet der Zeitung gehört.

@takien
dnake für die Mail.

von Zwölf - am 24.04.2008 13:46
Mein Freund aus Immenstadt hat auch gesagt, dass er kein Laufband gesehen hat. Aber warum gab es dann zufällig genau zur Gundkopfumstellung einen ORF-Aufall bei ihm? Da gibt es doch eigenltich nur drei Möglichkeiten: Entweder 1. als er ORF1 eingeschalt hatte, wurde zufällig kein Laufband angezeigt; 2. man hat kein Laufband eingeblendet (wohl recht unwahrscheinlich) oder 3. das Signal kam bereits von Pfänder oder Zugspitze, und bei dem Ausfall handelte es sich nur um ein technisches Problem.
Ich kenn mich nicht mit Kabelpolitik aus, aber ich schätze mal, dass der ORF in Oberstdorf oder KE abgegriffen wird, und dann ins ganze Netz Kempten/OA verteilt wird.

Evt. wäre auch zu überlegen, ob der ORF je vom Gundkopf genutzt wurde, oder ob die Programme vom Pfänder herbei gezogen wurden. Immerhin gab es auch bei der Leistungsreduzierung am Gundkopf keine Qualitätseinbusen im Kabel; wären die Programme vom Gundkopf in KE abgegriffen worden, wäre das sicherlich nicht so glimpflich verlaufen; also stand die Empfangs-Antenne entweder in Oberstdorf, oder es wurde bereits digital eingespeißt.

von Zwölf - am 27.04.2008 16:41
Ich hab mal im Dachboden ein bisschen mit der Dachantenne rumgespielt und sie mal grob Richtung Gundkopf aufgestellt. (Bisher ohne Verstärker; Kabellänge ca. 3m).
Mein DVB-T-Receiver gibt leider überhaupt keine Reaktion auf E38. Auch mein DVB-T-Stick hat es noch nicht geschafft, genug Signalstärke zu bekommen, um die Programme erkennen zu können. Als kleinen Hoffnungsschimmer zeigte er mir (neben den Grünten-Kanälen) aber folgende Kanäle als "Locked" an:

E22, E25, E36, E38, E40, E41, E43, E44

Ich werd's natürlich noch weiter probieren; hoffentlich klappts.

So, mit dem DVB-T-Receiver ist es mir jetzt gelungen, E22 störungsfrei zu empfangen. Aber der Receiver scheint etwas gegen hohe Kanäle zu haben, und so waren E40 und E43 nicht empfangbar. So kam mir schließlich dann auch die Idee, dass der E38 zu hoch für ihn sein könnte. Ich hab' dann erst mal den Stick wieder an die Antenne angschlossen, und sie weiter Richtung Westen gedreht. Und siehe da: E24 wurde als "Locked" angezeigt. (Allerdings war das Kontrollhäckchen nicht so stabil wie bei der 38) Ich hab dann wieder den DVB-T-Receiver angeschlossen, und siehe da: Pegel: 99, Qualität: 43 aber: Keine Programme gefunden!!! Ich hab irgendwie gedacht, dass der mich jetzt verarschen will. Mit viel Mühe ist es mir dann aber tatsächlich gelungen, dass er erkannt wird. Allerdings war der Empfang nicht sonderlich berauschend, und ohne dass ich die Antenne berührte gab es kein Signal. Ich versuchte die Antenne noch so einzustellen, dass wenigstens ein Bisschen was kommt, wenn ich sie loslassse. Dann habe ich bemerkt, dass an meinem nebenstehenden Laptop noch das WLAN an war. Ich hab's ausgemacht, und schon kamen die 4 Programme einwandfrei.

So gesehen ist ab jetzt wohl bei mir auch der Gundkopf Geschichte; denn die Pfänder-Antenne werde ich jetzt ganz bestimmt nicht mehr so schnell verstellen. Und falls ich demnächst mal wieder zum Expert komme, sollte der Verkäufer in der TV-Abteilung lieber in Deckung gehen.

von Zwölf - am 02.05.2008 11:47
Ich glaube, dass ich mir jetzt, unabhängig vom Kabel, doch noch einen Vorverstärker zulege. Und am Besten bei der Gelegenheit noch nen anderen Stecker des direkt an der Antenne steckenden Kabels, weil sich die Empfangspegel verändern, je nach dem wie das Kabel liegt. Außerdem ist mir folgendes aufgefallen: Ich habe so den Eindruck, dass es auf E24 bei mir so zwischen 21.00 und 22.00 einen Empfangseindbruch gibt. Meißt nur kurz, dass ein paar Minuten lang, auffällig häufig das Bild stehen bleibt. Heute wollte es aber gar nicht mehr aufhören. Als ich die Antenne installiert hatte war die Qualität ca. 50 bis 52%. Als ich aber heute Abend in den Dachboden kam, lag sie zwischen 40 und 43%. E21 konnte ich ja bisher nicht empfangen; da hatte ich heute plötzlich über 30% Qualität. Mit Bewegen des Antennenkabels waren meine Bestleistungen 46% Qualität auf E24 und 39% auf E21 (Um die Sendernamen einlesen zu können bräuchte es aber leider min. 40% :( ) E21 war aber sehr anfällig; und nach einigem probieren, wurden wieder nur die üblichen 0% angezeigt.
Ich versteh das irgendwie nicht. Was ist da los?

von Zwölf - am 18.05.2008 21:26
Das Feld "Firma" lässt du einfach leer!
Mit dem Anschluss kenne ich mich schon "ein bisschen" aus... habe schliesslich mehrere dieser Dinger im Einsatz. Sehr kompliziert ist die Montage nicht. Man entfernt einfach das vorhandene Symmetrierglied und befestigt an dessen Stelle die beiden Anschlussdrähte des Vorverstärkers. Dann noch ein Kabel zum Fernspeisenetzteil legen, sowie eines vom Netzteil-Ausgang zum Fernseher oder einem weiteren Verstärker, falls die Kabel- oder Verteildämpfung dies erfordert. Den nicht benutzten Ausgang am Netzteil unbedingt mit einem 75Ohm-Widerstand abschliessen (Tripol Artikelnr. R66200)!
Das grösste Problem dürfte bei dir die unmittelbare Nähe zum Grüntensender sein, mit entsprechend sehr hohen Feldstärken auf einigen Kanälen. Die werden natürlich auch immer mitverstärkt und können sehr schnell zu Übersteuerungen führen. Es wäre also sicher kein Fehler, die Grünten-Kanäle nach dem Vorverstärker mittels Sperrkreisen auszufiltern, oder, noch besser, nur die gewünschten Nutzkanäle durchzulassen (z.B. mit Polytron-Dreikreisern). Da wird es dann allerdings ohne richtiges Mess-Equipment nahezu unmöglich, das Ganze sauber abzugleichen. Probier' es zunächst einfach mal nur mit dem Vorverstärker!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 29.05.2008 18:27
Zitat

mit einem 75Ohm-Widerstand abschliessen


Mir ist gerade eingefallen, ich hab' noch so nen "Antenna Amplifier" für FM, VHF, UHF rumliegen. Mit dem hatte ich aber bisher noch keinen Erfolg; immer wenn ich aufgedreht habe, wurde der Empfang schlechter. Er hat einen Antenneneingang und zwei Ausgäng für TV (der nicht verwendete ist nicht durch einen Wiederstand abgeschlossen). Was E24 betrifft, kam gar nichts mehr durch, als ich ihn zwischen Antenne und Receiver schloss. Vielleicht sagen dir folgende Werte etwas: GAIN: 2 x 18 dB ; SCREENING FACTOR: > 75dB (470 MHz) ; GAIN CONTROL: 10 dB
Meinst du, da bringt es etwas für den zweiten Ausgang noch einen Wiederstand zu kaufen? Kann man mit dem Gerät überhaupt noch irgendwas sinnvolles machen?

Zitat

Symmetrierglied


Da muss ich mal ganz blöd fragen was das ist. Ist das da, wo ich momentan das Kabel in die Antenne einlegt habe?

von Zwölf - am 31.05.2008 14:16
Ich bin vorhin erschrocken, als ich auf E24 bei mir beim Einschalten kein Signal mehr hatte. Zufüllig bin ich beim Pegelnachschauen auch auf E21 gekommen. Dort gab es Pegel um 38/39 rum. Ich hab ihn suchen lassen, und der findet doch tatsächlich drei TV-Programme; auch wenn er die Namen nicht rauskriegt, und sie stattdessen unter TVch abspeichert. Aber die Pegel stiegen weiter und knackten die 40% - Marke; sie wurden dann auch mit Namen erkannt. Der bisherige Höchstpegel war 43/44%. Das Bild bleibt zwar andauernd stehen und ist verkastelt, aber trotzdem ganz nett anzusehen. Ich weis nicht ob ich lachen oder weinen soll; eigentlich hatte ich mir ja immer gewünscht, auch den B-Mux einzulesen; aber eigentlich nicht auf Kosten des A-Mux. Außerdem ist es etwas blöd, wenn ohne jegliche Vorwarnung entweder der eine oder der andere Kanal empfangbar ist. Wer halt toll, wenn's irgendwas gäbe, um beide dauerhaft her zu bekommen.
Bin mal gespannt, wie lange der E 21 noch da bleibt.

von Zwölf - am 01.07.2008 19:02
Gute Antenne,
gutes Sat-Kabel,
rauscharmer Verstärker.

Meine Anlage:
***************
Antenne - Kathrein AOT65 : http://www.kathrein.de/de/sat/produkte/download/99810621_043.pdf
Kabel - LCD99 : http://www.kathrein.de/de/sat/produkte/download/lcdxxx_lcm1x.pdf
Verstärker : ULNA3018 : http://www.tgn-technology.de/Mega_rauscharme_Vorverstarker/Vorverstaerker_ULNA3013_TV_DVB/vorverstaerker_ulna3013_tv_dvb.html

Bemerkungen :
****************
Antenne:
*********
Leider kein Antennendiagramm mehr im Katalog von Kathrein.
Der Gewinn der Antenne AOT65 steigt über den Frequenzbereich von E22-E60 von ca. 12auf ca.17db
Das Anpassung und Symmetrierung ist mit Leitungen realisiert, weniger Verluste als mit Ferrit-Kernen.

Kabel:
******
Die Kathrein-Tabelle zeigt schön die Leitungsverluste über die Frequenz.
Mit Vorverstärker und normalen Kabellängen (30m) sind 17db/100m bei 800 MHz (entspricht Kan. E62) brauchbar.

( Dickere Kabel sind schön, aber teuer, schwieriger zu beschaffen (inkl. Stecker), schwieriger zu verlegen und entscheiden in der Regel nicht darüber,
ob der Empfang möglich ist oder nicht )

Verstärker :
***********
Mit ULNA 3018 gute Erfahrungen gemacht.
Speisung mit 5V über Stecker-Netzteil,
Fernspeisung mit 5V ist auch möglich.
Ist etwas empfindlich gegen Übersteuern durch starke lokale Signale. (Grünten ?)
Die Antenne AOT65 bringt wenig aus dem FM-Bereich,
eigentlich kein Problem mit lokalen FM-Stationen zu erwarten,
starke DVB-T- Signale können den ULNA 3018 aber auch übersteuern.

(ULNA 3036 ist mir noch unbekannt, keine Erfahrungen )

Zur Anspeisung mehrerer Empfänger habe ich einen älteren Wisi-Verstärker nachgeschaltet.
( Ich verwende dabei nur den UHF-Signalweg des Wisi Verstärkers )
Verteilung des Signals mit 3db-Richkopplerverteiler auf 2 Kabel.

Verteilung :
***********

Nur Sternverteilung !!
Antennenkabel direkt am Empfänger anschliessen,
auf keinen Fall Richtkoppler-Antennendosen verwenden !

Alle Anschlüsse mit F-Stecker realisieren,
wenn nötig Übergänge F-IEC zum Anschluss an Empfänger verwenden.

Resultat :
*********
17 Programme,
12 aus D von Hochrhein/ Donaueschingen

Hochrhein und Donaueschingen liegen hinter dem Jura,
keine Sichtverbindung.
Minimale Empfangspegel,
gute Empfangsqualität für SWR und ZDF Mux,
brauchbare Empfangsqualität für ARD Mux (E52/E54)

Update : Typos

von LogPer - am 02.07.2008 16:31
Zitat

Dazu müsstest du mal hier posten, welche Antenne du momentan im Einsatz hast (Bezeichnung oder ähnliches
).

Wo kann ich denn das rausfinden? Auf dem Symetrieglied steht der Firmenname (was ich bisher noch nicht entziffern konnte). Vom Aussehen her ähnlich wie diese:

Meine Antenne ist nur ein ganzes Stück länger, das Symetrieglied ist braun; sie hat 11 dieser Teile (von denen im Bild 7 abgebildet sind) die in unregelmäßgen Abständen voneinander montiert sind; wobei einem die eine Hälfte fehlt. Weiß nicht, ob man mit meinen Infos schon was anfangen kann; ich werde mal schauen, ob ich vielleicht noch mehr herausfinden kann.

Zitat

Du hast auch mal gesagt, dass du den Gundkopf doch hinbekommen hast. War das nur eine einmalige Erscheinung oder geht der immer noch?


Der müsste schon noch gehen; allerdings sind bei dem die Pegel meist 5% niedriger wie beim Pfänder. Wie es mit der Empangslage aussieht, wenn der Pfänder schwächelt habe ich vor ner Zeit schon mal ausprobiert (als ich noch keinen Verstärker eingebaut hatte) mit dem Ergebnis, das es den manchmal noch schneller weggehauen hat als den Pfänder; oder mir nur eine kurze Verlängerung des ORF-Empfnags bescherte. Nur gelegentlich war er eine wirkliche Reserve zum Pfänder; dafür kam er zu anderen Tageszeiten wieder mit vielen Aussetzern; irgendwann wurde mir dann die ständige Antennendreherrei zu blöd, und ich konzentrierte mich nur noch auf den Pfänder; der mir, natürlich auch wegen des Mux B, lieber wäre.

von Zwölf - am 02.07.2008 21:45
Zitat

Eine Dachantenne auf dem Dachboden ist eben keine Dachantenne!


Ich habe schon befürchtet, dass du das meinst; das Hausdach ist zwar nicht besonders steil, aber ich weiß nicht, ob ich schwindelfrei genug bin, um da ne Antenne aufzubauen (gilt als "Dach" auch das Garagendach? ;) ). Können denn die vielleicht 1-2m Höhenunterschied, und dass kein Dach mehr im Weg ist, soviel ausmachen?
Ich hab' mich schon immer gefragt, wie die wohl den Antennenmast da hoch kriegen, und da dann noch relativ hoch Antennen dran hängen haben; kann man sowas überhaupt selbst machen?
Außerdem habe ich bei meiner Antenne etwas Bedenken, dass die mit ihrer vielen Auflageflächen auch gut mit Sturm und Schnee zurecht kommt; und sich nicht einfach mal biegt, wenn ein paar Wochen lang zehn cm nasser Schnee drauf liegen, oder über Nacht mal 50 cm her schneien. Die Antenne hat immerhin 1,5 m Länge und ist auch vom Material her nicht mehr die jüngste.

von Zwölf - am 05.07.2008 09:41
Irgendwie wäre das Ganze langsam einen eigenen Thread im Hauptforum wert, denn um den Gundkopf geht's ja schon lange nicht mehr... ;)

Der Begriff "Aussenantenne" wäre wohl pasender als "Dachantenne". Heutzutage sind die Dachböden zum Teil recht gut isoliert, so dass die Verlegung der Antenne ins Freie durchaus deutlich bessere Ergebnisse bringen kann. In hügeligem Gelände ist das Hausdach nicht zwangsläufig das Optimum. Die Antenne kann durchaus auch auf einem Garagendach oder irgendwo mitten im Gelände stehen. Manchmal machen bei komplizierten, reflexionsträchtigen Topographien schon wenige Meter Welten aus. Ist bei mir auch so. Da hilft nur probieren.

Den Selbstbau eines Antennenmasts auf dem Hausdach kann ich nicht empfehlen. Lass' das lieber einen Fachmann machen. Die Antenne selbst hält dem Wetter sicherlich stand, wenn sie mechanisch noch in Ordnung ist. Sie wurde ja schliesslich dafür gebaut.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 05.07.2008 09:58
DVB-T und DVB-S kann man über ein Kabel führen.
Einspeisung von DVB-T über einen Sat-tauglichen Koppler,
der die Steuersignale 14/18VDC und 22 kHz an den
DownConverter der Sat-Antenne durchlässt.

http://www.spaun.de/?lang=de&modul=products&product=871108&productname=SEW121F

Auskopplung Sat-Empfänger/TV-Gerät mit Sat-tauglicher
Stichleitungsdose-Antennendose. [ESD30,ESD32]

http://www.kathrein.de/de/sat/produkte/download/99810621_188.pdf

Wenn alles korrekt aufgebaut wird, ist mit 3 bis 4dB zusätzlicher Dämpfung zu rechnen.

**********************************************************************************************
Einkopplung und Verteilung des DVB-T Signals auf mehrere Teilnehmer
mit einem Sat-Multiswitch erzeugt eine Dämpfung des DVB-T Signals um mind. 10dB
**********************************************************************************************

Fernspeisung des DVB-T Vorverstärkers ist bei beiden Konfigurationen nicht möglich.



von LogPer - am 06.07.2008 13:46
Zitat

Mir erschliesst sich ausserdem der Sinn dieser Anordnung noch nicht so ganz...

Das Problem ist folgendes. Ob/wo im Haus Antennenkabel verlaufen ist unbekannt. (Meine Eltern möchten auch nicht, dass deswegen die ganzen Wände aufgerissen werden) Analog gab es keine Probleme, da Empfang per Zimmerantenne. Inzwischen sieht es anders aus; gut die Hälfte der Familie würde sich mit den drei deutschen Bouquets zufrieden geben, freuen sich aber über jedes zusätzliche Programmangebot; ich hätte gerne noch den ORF und mein Vater gerne (vor allem wegen der Privaten ) Sat (in min. einem Zimmer). Momentan ist es folgender Maßen aufgeteilt: 2 Zimmer dt-DVB-T; einmal DVB-S und einmal DVB-T mit ORF. Vorrübergehend legte ich das Kabel (für ORF) erst einmal quer durchs Haus. Langfristig ist das natürlcih nicht so toll; außerdem kann ich so meißt nur einen Fernseher mit ORF versorgen. Also habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie man das Problem vielleicht etwas verbessern könnte. Der Sat kam in meine Überlegungen nur hinzu, da ich dachte, dass mein Vater (dem der ORF relativ egal ist) evt. dann mehr interesse hätte mich zu unterstützen. Also kam ich zu folgender Überlegung; wenn es mir gelänge, die DVB-T-Antenne günstig auf dem Balkon zu platzieren, dann könnte ich das Sat- und das DVB-T-Signal vielleicht auf dem Balkon zusammenfassen und so verteilen, dass in jeden der vier Räume über das Fenster dann das Signal hereingeführt weden könnte (Die Fernseher befinden sich in Fensternäche; so dass kein allzu großer optischer Schaden entstünde).

Bei einer alten analogen Sat-Anlage (mit vier Receivern) war einmal so ein 4-fach-Verteiler mit dabei; weshalb ich dachte, dass dies auch für DVB-S gehen müsste.

Das ganze war erst mal nur ne' Überlegung, ob es tchnisch möglich wäre. Und Sat ist wie gesagt nicht so wichtig.

von Zwölf - am 06.07.2008 13:46
Ja, jetzt verstehe ich so langsam. Wenn du mit "Vierfachverteiler" einen Multiswitch meinst, dann wäre es die sauberste Lösung, diesen "zentral" zu montieren, d.h. nicht allzuweit von Schüssel und DVB-T-Antenne entfernt. Der Rest ist eine Standard-Installation. Die Switches haben in aller Regel einen terrestrischen Eingang, an dem du das DVB-T-Signal einkoppeln kannst (sprich Leitung von der Antenne zum Switch legen). Es liegt dann auf allen abgehenden Leitungen an. Ob an diesen Leitungen ein Sat-Receiver, ein DVB-T-Receiver oder beides angeschlossen wird, spielt dann keine Rolle mehr. Das wäre also eine sehr flexible und auch zukunftssichere Lösung, falls die anderen doch auch mal SAT wollen. Wichtig ist, dass das DVB-T-Signal vorher genug verstärkt wird, denn die Einkopplung und natürlich auch die nachfolgenden Leitungskomponenten zum Receiver sind verlustbehaftet. Wie hoch die Verstärkung sein muss, lässt sich anhand der verwendeten Komponenten und der Leitungslänge ausrechnen, sofern die Dämpfungsdaten des Kabels bekannt sind.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 06.07.2008 14:19
Die Verstärkung muss so dimensioniert sein, dass am Ende des längsten Abzweigs noch genug Signal ankommt. Einfach einen möglichst hohen Wert für die Dämpfung anzunehmen, wird nicht klappen, denn bei zu hoher Verstärkung wirst du mit Sicherheit Übersteuerungsprobleme durch den nahen Grüntensender bekommen. Man sollte das also schon richtig berechnen. Leider ist das, wenn man es korrekt machen will, keine Sache, die man innerhalb weniger Minuten in einem Forum umfassend erklären kann. Sonst hätte ich mir vier Jahre Lehrzeit sparen können. Die Berechnung einer Hausverteilanlage war bei mir sogar Thema an der Lehrabschlussprüfung...

Die "Quick&Dirty"-Fassung habe ich weiter oben schon mal irgendwo geschrieben: zähle alle Dämpfungswerte der beteiligten Komponenten zusammen und du erhältst den Wert, den der Verstärker haben muss, um die entstandene Verteildämpfung auszugleichen. Wenn du sowieso neue Kabel kaufen willst, dann nimm' welche, bei denen der Dämpfungswert angegeben ist (Achtung: nicht mit dem Wert für das Schirmungsmass verwechseln, der bei heutigen Kabeln zwischen 90 und 120dB liegt!). Bei den anderen Komponenten (Dosen, Verteiler...) stehen die Werte drauf, wenn du Glück hast.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 13.07.2008 18:22
Zitat

Ein Multischalter mit nur zwei Eingängen ist für DVB-S nicht sinnvoll. Der terrestrische Zweig wird aber noch seinen Zweck erfüllen.


Du wirst es nicht glauben, aber ich habe heute etwas ausprobiert, und da war es leider genau andersrum. (Ich muss allerdings dazusagen, dass ich am Multischalter für die drei anderen Ausgänge keine Wiederstände hatte; und nur mit einem DVB-S-Receiver testen konnte.)

Ergebnis: DVB-S kommt (wenn an der horizontalen Buchse eingesteckt) einwandfrei; bei DVB-T sinken die Grünten-Bouquets am Fernseher um ca. 2%; der ORF um ca. 20% (was dann 0% Signalstärke entspricht).
Allerdings weis ich nicht; wie es sich verhalten würde, wenn man mehrere DVB-S-Receiver anschließen würde. (Analog und DVB-S geht jedenalls nicht gleichzeitig)

Bedauerlicher Weise ist das Teil auch nur für Innen-Montage geeignet.

Zitat

Bei den Preisen orientierst du dich am besten z.B. an eBay-Händlern wie EG-SAT


Hab' ich da richtig gesehen, dass die Fensterdurchführung nur 1¤ (zzgl. Versand) kostet? Oder gibt's bei sofort und neu irgendwelche anderen Preise? (Beim Expert kostet's knapp 15¤.)

Muss ich beim Kauf der Kabel etwas besonderes beachten, wenn ich diese draußen verlegen möchte?

von Zwölf - am 23.07.2008 19:03
> DVB-S kommt (wenn an der horizontalen Buchse eingesteckt) einwandfrei; bei DVB-T sinken die Grünten-Bouquets am Fernseher um ca. 2%; der ORF um ca. 20%

Ich habe ja nicht behauptet, dass DVB-S nicht geht. Es ist bloss nicht sinnvoll, einen Switch mit zwei Eingängen zu verwenden, da dann nur zwei der vier Ebenen verteilt werden können und somit zwangsläufig immer ein paar Programme fehlen werden.
Dass DVB-T schwächer wird, ist wohl kein Fehler des Multischalters, sondern liegt an seiner Dämpfung. Diese muss, wie schon mehrfach erwähnt, in die Dimensionierungsberechnung des Verstärkers miteinbezogen werden. Die meisten Multischalter verstärken den terrestrischen Zweig nicht, sondern funktionieren in diesem Frequenzbereich als passive Verteiler mit der entsprechenden Dämpfung, die auf dem Gehäuse angegeben sein sollte, oder zumindest im Handbuch/Datenblatt.

> Analog und DVB-S geht jedenalls nicht gleichzeitig

Siehe oben. Nimm' einen Switch mit Eingängen für alle vier Ebenen des Quattro-LNBs, dann kannst du analoge und digitale Receiver problemlos daran betreiben.

> Hab' ich da richtig gesehen, dass die Fensterdurchführung nur 1¤ (zzgl. Versand) kostet?

Ja, das scheint zu stimmen. Mehr ist das Zeug ja auch nicht wert... ;) Wenn es irgendwie geht, dann versuche, eine Verkabelung ohne diese Dinger hinzukriegen, oder kauf' dir zumindest gleich einen Vorrat.

> Muss ich beim Kauf der Kabel etwas besonderes beachten, wenn ich diese draußen verlegen möchte?

Nein, die normalen Koaxkabel halten auch Wind und Wetter jahrelang stand.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.07.2008 19:44
@Zwölf

Verteilung von terrestrischem DVB-T über einen Sat-Multischalter
erzeugt mindestens 10dB Signalverlust .
Für schwache DVB-T Signale ist das zuviel !

Ich würde versuchen, an einem für Sat und DVB-T geeigneten Standort
eine leistungsstarke UHF-Antenne zu montieren und dann zuerst
das Problem DVB-T für einen einzelnen Empfänger anpacken.

- UHF-Antenne
- Symmetrierung
- rauscharmer Vorverstärker
- Kabel
- Fenstereinführung

Wenn der Empfang der schwachen DVB-T Signale stabil realisiert ist,
kann die Verteilung des DVB-T Signals auf mehrere Empfänger in Betracht gezogen werden.

- DVB-T-Verteiler

Wenn die Verteilung der DVB-T Signale stabil realisiert ist,
kann die Einkopplung von Sat-Signalen in Betracht gezogen werden.

- Sat Verteilung
- Terrestrische Signaleinspeisung

**************************************
Step by Step ...









von LogPer - am 23.07.2008 19:58
Ein Multischalter hat immer Sat-Eingänge. Wenn du nur die Terrestrik verteilen willst, genügt ein passiver Mehrfachverteiler, wie die in deinem Link gezeigten. Ich würde aber, wenn schon, ein Quattro-LNB kaufen (kostet ja nicht viel) und einen Multiswitch wie z.B. diesen. Dann gibt das eine schöne Anlage, bei der an allen Strängen Terrestrik und SAT zur Verfügung steht.

Die Frage nach dem Kabel verstehe ich nicht ganz. Das Netzteil des Vorverstärkers bleibt natürlich dran, und den Netzteil-Ausgang führst du, statt direkt zur Glotze, zum Eingang des Multischalters bzw. Verteilers. Meintest du das?

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.08.2008 17:08
> Ja. Das hab' ich gemeint. Du hast nur oben geshcrieben, man müsste die Dämpfung berechnen, und dann noch weiter Verstärken, also war ich mir nich sicher, ob ich irgendwo noch Platz lassen muss für einen zweiten Verstärker oder so.

Klar, die Dämpfung muss immer berechnet werden. Falls ein weiterer Verstärker nötig ist, kann der noch problemlos zwischen VV-Netzteil und Verteiler eingeschleift werden.

> Da, wie ich ja schon geschrieben habe, mir Sat nicht wichtig ist, macht es für mich schon einen Unterschied, ob ich 5¤ oder 80¤ hinlegen muss.

Na ja, was sind schon 80¤? Das reicht ja heutzutage nicht mal für eine Tankfüllung der Familienkutsche. Da deine Eltern die Anlage ja wahrscheinlich mitnutzen werden, sollen sie halt auch etwas beisteuern. Eine spätere Nachrüstung geht schon. Der passive Verteiler müsste gegen einen Multiswitch ausgetauscht werden. Von den Dämpfungswerten her wird das wahrscheinlich keinen grossen Unterschied machen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.08.2008 19:07
Zitat

DVB-H-"Receiver" gibt es meines Wissens nicht. Die Qualität ist etwa YouTube-Niveau und wäre für den heimischen Bildschirm sowieso viel zu schlecht. Man braucht ein entsprechendes Handy plus Abo und darf sich das Ganze dann auf einem Mini-Bildschirm anschauen, wo es einigermassen scharf aussieht.

Ich meine, dass ich vor zwei Jahren in einem Geschäft in Berlin einen DVB-H-Receiver gesehen hätte; aber einfach mal angenommen den gäbs - oder zumindest eine DVB-H-Software für den PC, könnte ich dann DVB-H auch ohne Vertrag empfangen? Gibt es einen Unterschied zwischen dem österreichischen DVB-H und dem DVB-H, dass im Südbayernmux ausgestrahlt wurde?

Zitat

Empfangsschwankungen sind bei Fernempfang normal, vor allem im Sommer. Wenn das Signal eh' schon knapp ist, kann es dann halt auch mal zu Aussetzern kommen.


Wie sieht das eigentlich im Winter aus. Fällt dann immer gleich der Empfang aus, wenn's zwischen mir und dem Sender mal schneit, oder ein Meter Schnee auf'm Dacht liegt? Und 2. Warum wurde gestern dann E31 stärker während E24 schwächer wurde? (E24 ist inzwischen wieder bei 52%, E31 bei 35% Qualität)

von Zwölf - am 15.08.2008 07:06
Für DVB-H braucht's meines Wissens immer einen Vertrag. Die Programme sind verschlüsselt. Kann sein, dass die Testprogramme auf dem Südbayern-Mux unverschlüsselt waren, aber das waren ja sowieso nur Versuche.

> Wie sieht das eigentlich im Winter aus.

Schneefall macht, genauso wie Regen, normalerweise nichts aus beim terrestrischen Empfang.

> Warum wurde gestern dann E31 stärker während E24 schwächer wurde?

Was genau die atmosphärische Ursache dafür ist, kann ich dir leider auch nicht sagen. Auf jeden Fall ist es ein häufig zu beobachtendes Phänomen, dass sich nicht alle Frequenzen gleich verhalten. Der Sommer hält beim Fernempfang immer wieder Überraschungen bereit. Meist sind es positive, wenn ein sonst schwacher oder gar nicht zu empfangender Sender plötzlich sehr gut geht. Aber nicht selten ist auch das Gegenteil möglich, dass ein etwas weiter entfernter, aber normalerweise gut zu empfangender Sender vorübergehend deutlich schlechter geht. Bei mir ist das am besten beim Grünten zu beobachten. Da kann es in lauen Sommernächten schon mal vorkommen, dass das Signal innerhalb weniger Minuten sehr viel schwächer wird, aber dann genauso schnell wieder zurückkommt. Zu Analogzeiten fiel das natürlich sofort auf, wenn das Bild immer mehr zu rauschen anfing. Jetzt, im ersten Sommer mit DVB-T vom Grünten, gibt es das Phänomen natürlich auch immer noch, aber als es neulich mal wieder auftrat, hatte ich es nur durch reinen Zufall bemerkt, weil ich beim Umschalten den geringen Ausschlag auf dem Signalstärkebalken gesehen hatte. Aussetzer gab es aber keine. Die Fehlerkorrektur hatte alles noch schön im Griff und wenige Minuten später war ohnehin wieder volles Signal da. Aber wenn sowas bei einem schwächer einfallenden Sender passiert, ist halt das Bild vorübergehend weg. Da hilft nur schwereres Antennengeschütz aufzufahren, oder sich mit diesen kurzzeitigen Ausfällen abzufinden.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 15.08.2008 10:48
nein, geht nicht. (hatte ich schon mal vor nem' Monat oder so ausprobiert). hr und WDR sind mir auch nicht so wichtig, ich dachte nur, wenn man sie einfach preiswert noch so a bissl dazuverstärken könnte, hät sich das halt angeboten. Warum kann man auch nicht einfach nur einen einzelnen Kanal verstärken ;)
Für hr/WDR wär's wahrscheinlich theoretisch besser, ne' zweite Antenne zu nehmen; schließlich reicht es schon auf dem Balkon, wenn man die Dachantenne grob Richtung Süden ausrichtet. (Am einfachsten wäre es sicherlich, die Dachantenne einfach Richtung Gundkopf auszurichten; dann bekäme ich zum ORF/ATV noch K40 dazu; aber leider ist der Gundkopf ja noch schwächer als der Pfänder, und in meiner Anlage sind auch schwächere Receiver wie der WinTV-Stick integriert, an denen ich auf jeden Fall guten ORF/ATV-Empfang haben möchte.)

Ich freue mich auch schon auf den 27., aber ich kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob ich dabei sein werde. Wenn ich in der darauffolgenden Woche eine Schulaufgabe schreibe, kann ich mir es dieses Jahr wahrscheinlich nicht erlauben am vorhergehenden Wochenende ne'n Tag auf'm Berg zu verbringen.

von Zwölf - am 06.09.2008 11:01
> Warum kann man auch nicht einfach nur einen einzelnen Kanal verstärken ;)

Das kann man durchaus! Alles 'nur' eine Frage des Aufwands. Aber wir kommen dann in einen Bereich, bei dem ohne Fachwissen und Messgeräte nicht mehr viel geht. Obwohl ich keinen so starken Sender direkt vor der Nase habe, speise ich in meiner Anlage jeden einzelnen empfangbaren Kanal über Polytron-Dreikreisfilter selektiv ein. So erreiche ich, dass an der Antennendose alle Kanäle etwa den gleichen Signalpegel haben ("etwa" deswegen, weil bei den weiter entfernten Standorten der Pegel je nach Wetterlage etwas schwankt, was aber in der Praxis nichts ausmacht).

> Am einfachsten wäre es sicherlich, die Dachantenne einfach Richtung Gundkopf auszurichten; dann bekäme ich zum ORF/ATV noch K40 dazu

Das wäre dann ein Reflexionsempfang. Eigentlich müsste das Oberschwaben-Paket bei dir aus Richtung Westen (Ravensburg/Höchsten) oder Norden (Ulm) kommen. Reflexionen sind gerne etwas witterungs- und jahreszeitabhängig, aber wenn das reflektierte Signal stark genug ist, kann das durchaus das ganze Jahr hindurch einwandfrei laufen. Der Direktempfang ist trotzdem vorzuziehen, sofern möglich.

> Wenn ich in der darauffolgenden Woche eine Schulaufgabe schreibe, kann ich mir es dieses Jahr wahrscheinlich nicht erlauben...

Ach, lernen kannst du doch am Sonntag noch! ;) :cheers:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 06.09.2008 11:59
Zitat

Reflexionen sind gerne etwas witterungs- und jahreszeitabhängig, aber wenn das reflektierte Signal stark genug ist, kann das durchaus das ganze Jahr hindurch einwandfrei laufen. Der Direktempfang ist trotzdem vorzuziehen, sofern möglich.


Ich hatte mal die Antenne auf'm Dachboden auf den bestmöglichen BW-Empfang nach Süden ausgerichtet und hatte dann je nach Kanal 60-70 % Qualität. Das ist, denk ich, ganz ordentlich für ne' Reflektion. Würde das für stabilen Empfang reichen? Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich Ravensburg direkt überhaupt schon ausprobiert habe; dafür müsste ich die Antenne etwas nach Nordwesten drehen.

Zitat

Ach, lernen kannst du doch am Sonntag noch!


Du machst all meine guten Vorsätze schon wieder zunichte, bevor das Jahr überhaupt begonnen hat. :eek: Da ich dieses Jahr nur drei Schulaufgaben schreibe, die zusammen zwei Drittel der Note zählen, dachte ich, es wäre besser, mal meine Strategie zu ändern, um keine Schulaufgabe in den Sand zu setzen. Bisher sah ich das recht locker; war von irgendwas Abgabetermin am Freitag in zwei Monaten, war ich der Meinung man könne damit noch am Donnerstagnachmittag anfangen. (Das war dann eine sehr lange Nacht :rolleyes: )
Aber ich galube für den 27. gebe ich kurz mal meine guten Vorsätze wieder auf, sofern der Stoff klar ist (also wenn ne' Matheschulaufgabe ansteht sieht's schlecht aus).

von Zwölf - am 06.09.2008 13:10
Kann ich als "Normalperson" ohne spezielle Geräte das Spektrum irgndwie rausfinden?

Zitat

Wenn das aussieht wie eine Berg- und Talfahrt, kann es Aussetzer geben, obwohl der Receiver ein sehr gutes Signal anzeigt.

Ist das dann ungefähr so wie beim ORF? Der ist momentan mit den beiden Verstärkern bei 56/57% Qualität, aber wenn jemand in bestimmten Teilen des Hauses läuft, gibt's gleich kurze Aussetzer. Bei den Baden-Württemberg-Sendern hätte ich ja auch bei kritischeren Schwankungen noch ein recht konstantes Signal von der Pfänderantenne, die immerhin ein so gut wie aussetzerfreies K22-Bild empfängt.

Mir sind in letzter Zeit hin- und wieder kurze Ausfälle bei den Grüntenkanälen aufgefallen; ärgerlicher Weise, hält mein Receiver dann immer gleich 2sek lang das Bild an, selbst, wenn der Ton schon wieder läuft. Und dass bei angeschlossener Dachantenne, wo alle Receiver mit Vollausschlag (denke ich zumindest; die zeigen ja alle was anderes an; der eine 98 der andere 93, wieder ein anderer 64) empfangen, außer ZDF, das an einem schwächer kommt. Liegt das Problem bei mir, oder am Sender?

Und noch was wizziges; am Fernseher sind mit Zimmerantenne K45+46 stärker als K28; mit einem Verstärker war dann K28 der stärkste und jetzt sind alle gleichstark.

von Zwölf - am 06.09.2008 15:43
Realschule mit Deutsch und Geschichte.

Und warum ich über Grünten schaue:
Im Endeffekt ist es völlig egal, welchen Grundnetzsender ich nehme, ob Grünten, Staufersberg oder Hohenpeißenberg. Die haben alle in Sachen Signalstärke und Signalqualität um die 90% und mehr. Ich schiebs auf die Tradition, da ich analog immer nur Grünten geschaut habe, da ich am Staufersberg stets mit Reflexionen zu kämpfen hatte (die logischerweise jetzt nicht mehr vorhanden sind). Auch der Hohenpeißenberg war nur mit Reflexionen empfangbar.

Und ich hab früher drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, indem ich SF2 auf K31, ORF2 V auf K42 und ZDF und BR3 vom Grünten mit ein und derselben Antenne empfangen habe.
Auch höre ich auf UKW stets die Grünten Frequenzen, weil sie einfach am besten gehen. Und mit der UKW-Antenne empfang ich gleich noch den Säntis mit. Liegt ja fast auf einer Linie.

So, genug OT :-)

von Bengelbenny - am 06.09.2008 22:20
Ist eh' schon alles OT hier... kommt auch nicht mehr drauf an... ;)

Noch zur Spektrum-Frage: dafür braucht man natürlich ein entsprechendes Messgerät (Spektrum-Analyser). Beim Analog-Empfang konnte man nahezu alle Arten von Empfangsstörungen sofort anhand des entstehenden Bildfehlers entlarvem. Eine nichtlineare Reflexion ergab z.B. ein unscharfes oder überscharfes Bild. Bei DVB-T ist das nur noch mit Mess-Equipment festzustellen, da die Anzeigen der Receiver das Signal über die gesamte Kanalbreite messen und nur den Durchschnittswert anzeigen. Einbrüche im Spektrum, die es bei Reflexionen gerne mal gibt, lassen sich so nicht aufspüren. Solange die Fehlerkorrektur die Empfangsprobleme noch ausbügelt, merkt der Zuschauer nichts, aber trotzdem kann in einem solchen Fall das Signal nur sehr knapp über der Aussetzergrenze liegen, obwohl der Receiver es für gut befindet. Kleine Schwankungen in den Empfangsbedingungen können dann bereits zu Aussetzern führen.
Bei den süddeutschen Bouquets mit ihrer sehr hohen Fehlerkorrektur sind die Chancen aber gross, dass auch bei nicht ganz sauberem Reflexionsempfang ein weitgehend aussetzerfreier Empfang möglich ist.

Die Aussetzer auf den Grünten-Kanälen müssen wohl ein lokales Empfangsproblem sein. Eventuell sind die Receiver durch die hohe Verstärkung bereits leicht überfordert.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 07.09.2008 05:32
Zitat

Aber wir kommen dann in einen Bereich, bei dem ohne Fachwissen und Messgeräte nicht mehr viel geht.
´
Was würde denn passieren, wenn man beispielsweise auf gut Glück mal K21 mit 10db verstärkt? Kann das irgendwelche Nebenwirkungen nach sich ziehen?
Seit ich den zweiten Verstärker benutze schaut morgens übrigens immer der Mux B mit farbigen Balken vorbei; reicht aber leider nicht für Empfang. (Beim Mux A sinkt wärenddessen die Qualität um 8 oder 9 %, aber immernoch einwandfreier Empfang möglich)

Zitat

Realschule mit Deutsch und Geschichte.

Ich hab' in D nie so ganz verstanden was der tiefere Sinn irgendwelcher langweiligen Aufsätze ist; dachte mir, dass das doch eh keinen interressiert, bzw. sich das doch eigentlich jeder selber denken kann. In Geschichte kommt's auf den Lehrer an; da hatte ich mal einen (den ich auch in Deutsch hatte), der hat das so spanend erzählt, dass man schon auf die nächste Stunde gespannt war, wie's wohl weiter geht. (Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass er die Wahrheit der Spannung wegen noch etwas ergänzt hat) Was bei dem Lehrer besonders gut war, waren auch die Einträge. Er hatte eine Folie, auf der viele Kasten und Pfeile waren, in denen dann die Informationen standen. Er erklärte es und deckte es dabei nach und nach auf, bis schließlich die ganze Folie frei war. Dann teilte er 10 min vor Schluss die leeren Vorlagen aus und wir füllten sie mit den Informationen aus der Folie. Das war nicht nur weniger Schreibarbeit, sondern, wie ich finde, auch angenehmer und übersichtlicher zu lernen als ein ewiglanger Fließtext. Aber wenn ich an meine ehemalige Klasse zurückdenke, möchte ich da kein Lehrer sein :D

von Zwölf - am 07.09.2008 07:22
Zitat

Die Antenne kommt als Bausatz, den du problemlos durch die Luke bringst. Aber am Aufstellungsort sollte natürlich schon auch genug Platz sein.

Dann sollte sich da schon ein Platz finden lassen. Auch wenn das zusammenbauen wahrscheinlich ziemlich mühsam wird; eine Stunde knieend (der Dachboden ist leider zu niedrig um stehen zu können) bei schlechter Beleuchtung das Riesenteil zusammenbauen. Ist da eigentlich eine Halterung oder so mit dabei? Momentan hab' ich da ja auch nichts professionelles (die Antenne ist in das Fahrgestell eines auseinander gebauten Kinderwagens gelegt).

Zitat

Sie wird sicherlich auf E21 und E24 auch etwas empfangen, aber da bei dir der Pfänder ja nicht gerade mit sehr hoher Feldstärke glänzt, wird die auf die unteren Kanäle optimierte A8680 das bessere Ergebnis liefern.

Wenn ich die Gewinn-Graphiken der beiden vergleiche, sieht der E21 bei A8700 gleich oder sogar besser aus als beim A8680, oder täusche ich mich da? Die Zahlen sind so schlecht lesbar.

von Zwölf - am 04.10.2008 12:17
> Das mit den Schnürsenkeln kann ich mir noch nicht so ganz vorstellen

Mein Dachboden ist halt noch "old-school" mit schönen Dachlatten, auf denen die Ziegel liegen. Da kann man problemlos Schnürsenkel dran befestigen, an denen dann die Antenne baumelt. Hat sich bei mir sehr gut bewährt. Kostet fast nichts, lässt sich bei Bedarf schnell wieder lösen und hält trotzdem zuverlässig. Statt Schnürsenkeln geht natürlich auch irgendeine andere kräftige Schnur, wie z.B. Paketschnur, aber die lässt sich meist nicht so gut wieder lösen und zerfleddert gern an den Enden.

> Kann ich da diesen Antennenübersetzer nehmen?

Das gezeigte Teil wäre prinzipiell zum Zusammenschalten geeignet. Zwei Antennen ungefiltert breitbandig zusammenzuschalten, ist aber ein bisschen wie Lotto spielen. Probier's aus, das Ding kostet ja nicht viel.

> Das Netzteil reicht für beide Vorverstärker, oder?

Nein, du brauchst ein Netzteil pro Vorverstärker.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 04.10.2008 14:24
hab' ich mich g'rade geärgert. ich hatte ja einen Verstärker direkt an der Antenne dran, und den anderen erst ca. 10 Kabelmeter weiter; dachte, das ist ja eh Wurscht. Heute fand' ich, dass er mich da etwas gestört hat, wo er stand; also hab' ihn direkt an den anderen gehängt; mit dem Ergebnis, dass die Pegel stiegen, und jetzt sogar hr+WDR laufen (zumindest an manchen Receivern). :wall:

Dann kann ich mir das zweite Netzteil wohl doch sparen. Und fallst ich für die alte Antenne keinen Verwendungszweck mehr finden sollte, beliebe immernoch der Anschluss an den FM-Eingang des zweiten Verstärkers.

Andere Frage: mir ist am Sonntag etwas seltsames passiert. Jemand ist versehentlich gegen die Antenne gestoßen, sodass ich sie wieder neu ausrichten musste. Also habe ich den Receiver mit hoch genommen und an den zweiten Ausgang des Netzteils für den Vorverstärker drangehängt. Als Bildschirm nahm ich meinen Portable, den ich aber nicht an die Antenne anschloss, sondern lediglich per Chinch mit dem Receiver verband. Nun habe ich eine halbe Ewigkeit mich versucht, ohne über ein stockendes Bild hinauszukommen. Ich hab' dann bemerkt, dass sich die Pegel auch ändern, wenn ich nur das Kabel zwischen Vorverstärker und Netzteil bewege. Nun waren mir endlich stolze 48% gelungen, und ich wollte nach unten gehen, um zu sehen, ob da auch das Bild so schön ankommt. Aber kaum war ich einen Schritt beiseite getreten, sanken die Pegel auch schon wieder auf 42% (nur noch Tonfetzen). Langsam war ich frustriert. Irgendwie hab' ich es dann geschaft 44% auch einen Schritt von der Antenne enfernt zu bekommen. Das war natürlich zu wenig, sodass ich wieder über meinen Portable musste (der auf dem Receiver zwischen Antenne und mir stand), was mich nervte, sodass ich ihn (nur den Portable) kurzerhand woanders hin stellte; um in der nächsten Sekunde erschreckend festzustellen, dass die Pegel auf 0 gesunken waren. Stellte ich ihn dann wieder zurück, stiegen die Pegel wieder auf 44. Legte ich dann noch ein Chinchkabel darunter stieg er auf 45%; stellte ich ihn dann wieder wo anders hin, stiegen die Pegel auf 48%. Nun war ich ganz am Boden; wie soll ich denn so eine Antenne einstellen? Irgnedwann habe ich dann alles zusammengepackt und bin runter. Zu meiner Überraschung hatte ich dann sogar recht gute Pegel. Hast du vielleicht nen' Tipp, wie ich das beim nächsten Mal etwas geschickter machen kann?

von Zwölf - am 08.10.2008 15:08
Das dürfte eigentlich nicht sein, dass sich der Empfang so dramatisch ändert, ohne dass man in der Empfangsrichtung steht. Der Effekt kann z.B. durch eine Übersteuerung entstehen. Es könnte auch sein, dass die ganze Anordnung "schwingt", also durch die hohe ungefilterte Verstärkung eine Rückkopplung auf den starken Grünten-Kanälen entsteht. Ich gehe mal davon aus, dass der zweite Verstärker noch angeschlossen und in Betrieb war, während du die Antenne ausgerichtet hast. Probier' mal aus, ob der Effekt auch auftritt, wenn nur der Vorverstärker läuft! Wenn du das Signal für den Receiver am VV-Netzteil abzapfst, brauchst du ja den zweiten Verstärker in diesem Moment nicht.

Wenn du bei Tripol bestellst, dann hol' dir am besten auch die oben genannte Kanalsperre und justiere diese auf die Grünten-Kanäle. Möglicherweise wird das einige "seltsame" Probleme lösen. Und natürlich immer auf eine saubere Verkabelung aller Komponenten achten!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 08.10.2008 16:43
Zitat

Probier' mal aus, ob der Effekt auch auftritt, wenn nur der Vorverstärker läuft! Wenn du das Signal für den Receiver am VV-Netzteil abzapfst, brauchst du ja den zweiten Verstärker in diesem Moment nicht.

Genau so hatte ich das gemacht, weil ich am Sonntag ja noch den zweiten Verstärker weiter unten angeschlossen hatte. Da das VV-Netzteil zwei Ausgänge hat, hielt ich es für eine gute Idee, den nicht benutzten zu nehmen, sodass ich den Receiver gleich im Dachboden anschließen konnte, und gleichzeitig unten nicht alle Programme ausvielen.

Zitat

Wenn du bei Tripol bestellst, dann hol' dir am besten auch die oben genannte Kanalsperre und justiere diese auf die Grünten-Kanäle. Möglicherweise wird das einige "seltsame" Probleme lösen.

ups. die habe ich vergessen. Hab' gestern kurz vor deinem Posting die Bestellliste losgeschickt. Werd' mal versuchen, ob ich's im nachhinein noch per Mail rein bekomm'. Wenn's nicht geht, müsst' ich's halt nachbestellen. Vorrübergehend hätte ich am zweiten Verstärker ja auch die Möglichkeit, die Verstärkung etwas zu regulieren.

von Zwölf - am 09.10.2008 03:41
Auf K26 hab' ich am Receiver jetzt dauerhaft über 30% Qualität. K40 geht leider nicht dauerhaft. Da er so knapp an der Grenze ist, macht sich jede kleine Schwankung bemerkbar.
Am Receiver habe ich bei K26 jetzt sogar drei blaue Balken (bei DVB-T-Sender reichen drei Bälkchen für stockenden Empfang). Außerdem sind K34, K35 und K48 als locked gekennzeichnet. Auf K 56 und K66 tut sich nichts; hängt aber wahrscheinlich mit der Antenne zusammen; die ist glaub' nur für K21-48.

Hab' mal ausprobiert, was passiert, wenn ich den Stick vor dem Verteiler anschließe; war nicht besonders aufregend, es waren dann halt K21 + K48 nich mehr als Locked gezeigt, und K26 hatte keine Bälkchen mehr.

Wie stark hämmt die Kanalsperre eigentlich die Grünten-Kanäle? Bleibt da dann noch was übrig, oder muss ich die angeschlossenen Geräte auf K22, K25 und K47 umprogrammieren?

Wenn der K40 vorbeischaut, dann bekomme ich den ja momentan nur an manchen Geräten rein; könnte man den theoretisch so weit verstärken, dass der bei allen rein kommt, oder geht das nicht?

von Zwölf - am 10.10.2008 12:55
> Wie stark hämmt die Kanalsperre eigentlich die Grünten-Kanäle?

Über die Kanalsperre habe ich leider keine genaueren Infos und auf der Tripol-Website steht rein gar nichts. Ich gehe mal von ca. 20dB pro Trap aus. Bei dem bombigen Signal, das der Grünten bei dir liefern dürfte, wird da höchstwahrscheinlich immer noch genug übrig bleiben. Aber auch hier gilt wieder mal: ausprobieren ist angesagt! ;)

> könnte man den theoretisch so weit verstärken, dass der bei allen rein kommt, oder geht das nicht?

Wenn das selbe Gerät an einer Antennendose kein Signal bringt, aber an einer anderen sehr wohl, dann stimmt etwas mit der Einpegelung der Verteilanlage noch nicht. Höhere Verstärkung könnte dann helfen.
Es kann aber auch sehr gut sein, dass der eine Receiver ein (grenzwertiges) Signal problemlos decodiert, während ein anderer an der selben Dose keinen Mucks macht. Die Qualitätsunterschiede sind gross und vor allem bei PC-basierten Empfängern ist viel Schrott zu finden. Da nützt dann auch weiteres Verstärken nichts.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 10.10.2008 16:27
Dieses Wochenende werde ich mich wohl nocheinmal mit den Antennen befassen. Entweder es gelingt mir aus der großen Antenne was vernünftiges rauszuholen, oder ich werde wieder die alte Antenne anschließen, damit der ORF wieder stabiler rein kommt. Ich komm' einfach nicht drauf, was ich falsch gemacht haben könnte; aber es kann doch eigentlich nicht sein, dass eine neue 3,5m Antenne für K21-35 schlechter (oder höchstens gleich gut) ist, als eine 30 bis 40 Jahre alte 1,5m Antenne für K21-48, die teils schon ein bischen rostig ist, und von der schon ein Teil abgebrochen ist. Ich dachte eigentlich, dass ich die Antenne ordnungsgemäß zusammengebaut hätte; die untere Stange habe ich weggelassen, weil ich dachte, dass diese nur für Mastmotage nötig wäre (und weil die Montage dieser Stange im Dachboden recht umständlich wäre); den Vorverstäker habe ich direkt an den Dipol dran gehängt, ohne das mitgelieferte schwarze Plastikkästchen dran zu machen, weil ich dachte, dass es nur ein Witterungsschutz wäre. Aber vielleicht sind die ja entscheident wichtig? Oder liegt es an etwas ganz anderem; z. B. an der Art der Elemente?

von Zwölf - am 24.10.2008 16:52
Zitat
Zwölf
den Vorverstäker habe ich direkt an den Dipol dran gehängt, ohne das mitgelieferte schwarze Plastikkästchen dran zu machen, weil ich dachte, dass es nur ein Witterungsschutz wäre.

Das Kästchen solltest du aber schon montieren, sonst hängt ja alles einfach in der Gegend herum. Das sieht nicht nur optisch unschön aus, sondern ist auch mechanisch instabil. Bei der A8680, die ich für den Pfänder verwende, hat der Vorverstärker problemlos im Kästchen Platz.
Bei der Montage der Direktoren hast du hoffentlich die Längen beachtet (den längsten Stab beim Dipol, den kürzesten ans "Ende" der Antenne). Ansonsten kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Die Montage-Stange, die du weggelassen hast, hat auf den Empfang keinen Einfluss.

Wie ist denn der Empfang auf Kanal 31? Wenigstens dort müsste diese Antenne ja ein gutes Ergebnis liefern. Wie gut sie E21 und E24 empfängt, kann ich nicht beurteilen, da ich sie noch nie selber getestet habe. Vielleicht wäre halt die A8680 doch die bessere Wahl gewesen, da sie ja auf die unteren Kanäle optimiert ist und dort auch wirklich gute Ergebnisse liefert. Es kann aber auch sein, dass die Antenne wegen ihrer mechanischen Grösse nicht mehr genau gleich positioniert werden kann wie die kleinere. Beim Unterdachempfang können schon ein paar cm Standortveränderung viel ausmachen, und eine kleinere Antenne ist da natürlich flexibler. Für den Grünten verwende ich z.B. auch eine recht kurze Antenne (Hirschmann Fesa 815N48). Sie bringt störungsfreies DVB-T mit fetter Reserve und lieferte schon zu Analogzeiten ein nahezu rauschfreies Bild, während die grosse Fuba XC391C, die einen wesentlich höheren Gewinn hätte, schlechter abschnitt, weil ich sie aufgrund ihrer Grösse nur an einem weniger günstigen Ort hätte aufhängen können.

Aber: nicht aufgeben! Je mehr du experimentierst, desto mehr Erfahrung kannst du auf diesem Gebiet sammeln. Ging mir selber auch nicht anders... ;)

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 25.10.2008 06:54
Zitat

sonst hängt ja alles einfach in der Gegend herum.

Ist es bei der alten Antenne auch gewesen. :D

Zitat

Bei der Montage der Direktoren hast du hoffentlich die Längen beachtet

Ja, habe ich. Allerdings scheint da ein Loch zu viel zu sein; kann das stimmen?

Zitat

Wie ist denn der Empfang auf Kanal 31?

Im Augenblick, scheint irgendwas nicht zu stimmen. Hab' mal folgende 3 Geräte verglichen (Beide Antennen angeschlossen):

Fernseher:
K24: 0% (normal so 20-24% mit der neuen Antenne)
K21: 0%
K31: (Nicht messbar)

Receiver:
K24: 38% (normal 48-56% mit der neuen Antenne)
K21: 0%
K31: 0% (ca. 25-35% normal mit der neuen Antenne)

DVB-T-Stick:
K24: (nichts) (normal Locked mit der neuen Antenne)
K21: Locked
K31: (nichts)

nur die neue Antenne angeschlossen:

Receiver:
K24: 0%
K21: 0%
K31: 37/38%

Stick:
K24: Locked
K21: Locked
K31: Locked

von Zwölf - am 25.10.2008 10:03
Zitat

Das einzige, was ich außer Grünten schon empfangen habe sind Gundkopf und den Kanal 40 (Ravensburg). Auch Pfänder noch nie, obwohl der bei etwas Antennenaufwand bei mir dann eigentlich auch gehen müßte.

Geht der K40 bei dir jetzt eigentlich mit Zimmer- oder Dachantenne?
Ich hatte ja früher auch den K40 mit Zimmerantenne empfangen; allerdings total verschwommen, körnig und knapp an der Schwarz-Weiß Grenze. Ohne Dachantenne geht bei mir da jetzt nichts mehr.
Ich konnte früher mit nem' ganz bestimmten Videorekorder ATV vom Pfänder (K21) empfangen (mit viel Geduld sogar in Farbe!), da ich mein Stück Draht aber so genau mühsam ausrichten musste, habe ich aber so gut wie nie ATV angeschaut.
In Richtung Tirol bin ich leider auch ziemlich abgeschottet. Beim Radio ist das einzige die Zugspitze, die ich mit einem guten Radio und Teleskopantenne manchmal noch ganz leise aus dem Rauschen herausidentifizieren kann. Mit Fernsehen hab' ich mich erst gar nicht bemüht.

Kann es eigentlich irgendwie sein, dass Ö3 vom Gundkopf schlechter geworden ist? Vielleicht liegt das auch nur an dem alten Autoradio, aber in letzter Zeit ist Ö3 viel anfälliger.

von Zwölf - am 27.10.2008 16:53
Zitat

Heute ist Tropo-Wetter, also kein guter Tag, um eine Antenne auszurichten. Mach' das lieber mal bei Regenwetter und geniesse heute noch gar die Herbstsonne

Immer wenn ich mal Zeit hätte, scheint die Sonne. Mal schauen, vielleicht habe ich ja nächstes Wochenende Gelegenheit. Heute gegen Mittag hatte ich festgestellt, dass ich am Receiver auf K35 wieder erhöte Werte habe. Und weil das Wetter so schön war, bin ich kurzentschlossen gegen halb zwei noch Richtung Gipfel aufgebrochen. Hatte natürlich wieder meine kleine Glotze dabei; allerdings eine andere Magnetfußantenne, als die die ich bei unserem Ausflug dabei hatte, weil ich gestern im direkten Vergleich bei mir zu Hause festgestellt hatte, dass sie deutlich schlechter war als die andere. Es war zwar teilweise recht matschig oder ein bisschen Schnee auf dem Weg, aber die Mühen haben sich auf jeden Fall gelohnt. Eine erste kurze Scanpause habe ich wieder etwas oberhalb von der Mittelstation der Kammeregg-Skilifte gemacht; wo ich wieder die BW-Bouquets empfangen habe; und zwar diesmal mit Vollausschlag (100/93)! Zweite Paus war dann bei der Grüntenhütte; Alle Münchner UHF-Kanäle aussetzerlos (97/93)!! Und die Krönung dann am Kriegerdenkmal: K49 mit ca. 40% Qualität Aussetzerlos!!!
Im Nachhinein ärgerts mich ein bischen, dass ich nicht noch K38 + 24 getestet habe, aber ich hatte nicht so viel Zeit, weil es schon langsam dunkel wurde in die Rückwegrichtung. Nur im Süden schien noch die Sonne in leichten Bodennebel hinein, was irgendwie Märchenhaft ausschaute. Ich wollte eigentlich ein paar Beweisfotots machen, aber meine Kamera wollte nicht mehr.
28 Programme mit Magnetfußantenne - ich glaub ich ziehe irgendwann mal ins Denkmal ein :D


von Zwölf - am 16.11.2008 18:01
Danke für den Bericht. Wirklich schade, dass du Gundkopf und Pfänder nicht getestet hast. Dass die Zugspitze dort oben geht, ist ja eigentlich nicht so überraschend.

Zitat
Zwölf
Eine erste kurze Scanpause habe ich wieder etwas oberhalb von der Mittelstation der Kammeregg-Skilifte gemacht; wo ich wieder die BW-Bouquets empfangen habe; und zwar diesmal mit Vollausschlag (100/93)!

Die Pakete vom Höchsten bei Ravensburg müssten auf dem Grünten "volle Kanne" reinkommen. Die Antenne, die du letztes Mal dabei hattest, taugt wohl wirklich nicht viel. Umgekehrt sind nämlich auf dem Höchsten alle Grünten-Pakete buchstäblich mit dem nassen Finger in der Antennenbuchse aussetzerfrei empfangbar (ich habe das wirklich ausprobiert! ;)). Kein Wunder, denn es besteht Sichtkontakt, wie übrigens auch zu Säntis, Pfänder, Zugspitze und zahlreichen weiteren Standorten. Wenn du mal in die Gegend kommst, dann mach' unbedingt einen Abstecher dort hinauf!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 16.11.2008 18:19
Vor ein paar Tagen habe ich nochmal den Verteiler von der analogen Sat-Anlage probiert. Erstaunlicher Weise hat dieses Mal DVB-T überhaupt keine Probleme gehabt; hingegen gab es bei DVB-S Probleme, wenn ich es dazunahm. Pro7Sat.1, Tele5 und ein paar andere Sender kamen gar nicht durch; die ZDF-Sender giengen nur, wenn ich kein DVB-T angeschlossen habe; und ARD und RTL liefen problemlos. Sat ist mir ja nicht so wichtig, ich frag mich nur, warum der ZDF-Transponder Probleme mit DVB-T hat.

PS1: Ich habe seit kurzem einen DVB-T-Rekorder. Was mit besonders gut gefällt, dass er auch von schächeren Kanälen die Pegel anzeigt; allerdings teils ziemlich "zapplig". So ist z. B. auf K34 die Qualität mal auf über 60% und im nächsten Moment nur noch bei 15% oder so. Sind das reelle Pegel, oder nicht ernst zu nehmende?

PS2: Habe an meinem MP4-Player-UKW-Redio einen Sendersuchlauf gemacht; Gefunden wurden die Grünten- und Gundkopfsender (RSA musste ich allerdings manuell einspeichern), sowie 3 weitere Frequenzen (90.1, 92.1, 97.3), auf denen entweder gar nichts kam, oder ein Mix aus mehreren Sendern. Liege ich mit der Vermutung richtig, dass es sich um Übersteuerungen handelt?

PS3: Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

von Zwölf - am 30.12.2008 17:04
Ergänzung zum 16. November:
Habe heute gleich die Möglichkeit genutzt, mal wieder Richtung Sender zu spazieren. Dürften wohl angehobene Bedingungen geherrscht haben. Es war nicht so windig und kalt, wei im November, so dass ich bequem eine ganze Reihe von Kanälen durchprobieren konnte. "Bewaffnet" war ich diesmal neben meinem Portable auch mit dem Win-TV-Stick so wie einer kleinen Magnetfußantenne. Bei dem Ergebnis war ich durchaus überrascht: 31 Programme.
Die beiden ORS-Pfänder-Muxe und DVB-H waren gut und leicht zu empfangen.
Gundkopf habe ich zig mal probiert; da ging aber gar nichts. Nicht mal ein "Locked" bei WinTV. Erst als ich die Antenne Richtung Tirol drehte, erschien "Locked" und der Mini-TV versuchte wenigstens etwas zu finden. (Wird wohl aus Tannheim sein; der sendet ja glaub auch auf K38).
Ebenfalls knapp unter der Empfangsgrenze, aber etwas stabiler Locked, als der K38 aus Tirol, war der K32 aus Richtung Süden (vertikal). Könnte das ein Schweizer sein? Den hätte ich ja zugern mit einer größeren Antenne noch ausprobiert.
Dann hatte ich noch, etwas unspektakulärer, drei mal das SWR2-Bouquet (39, 40, 41); alle am WinTV mit Vollausschlag.
Und dann noch etwas, dass mich sehr erstaunt hat und ich nie für möglich gehalten hätte: Das Franken-SFN hat den Hohenpeißenberg platt gemacht; am WinTv war das MDR Fernsehen mitt vollausschlag zu empfangen!

Also alles in allem hat sich der Ausflug schon gelohnt, auch wenn ich vom Gundkopf mehr erwartet hätte.

von Zwölf - am 19.04.2009 12:52
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.