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Neues aus Südtirol

Startbeitrag von Habakukk am 06.06.2008 20:52

Südtirol ist zwar nicht Österreich, aber ich denke, hier passt es doch noch am Besten rein...

Ich möchte diesen Thread nutzen, um Verändungen in Südtirol zu melden, über Beobachtungen zu diskutieren usw...
Also jeder, der etwas Neues aus Südtirol weiß oder beobachtet, bitte hier im Thread melden. Vielen Dank!

Ich habe mich heute mal wieder durch die Senderliste der RAS gewühlt und folgende Veränderungen festgestellt:

- Südtirol 1 und Radio Maria Südtirol haben ihre Frequenzen im Obervinschgau zum RAS-Sender Montoni verlagert und dabei die Frequenzen leicht korrigiert. Südtirol 1 sendet nun auf 100,2 MHz (ex 100,1 MHz Agums/Lichtenberg), Radio Maria Südtirol auf 98,9 MHz (ex 99,0 MHz Agums/Platzhof).

- Tele Radio Vinschgau hat seine Frequenz 97,2 MHz vom ehemaligen Standort Agums/Platzhof zum RAS-Standort Trafoi (auf 2070m) verlagert.

- Am Standort Laurein sendet RAI Radio Due nun auf der Frequenz 94,2 MHz (ex 91,7 MHz), RAI Radio Tre korrigierte seine Frequenz auf 94,8 MHz (ex 94,7 MHz).

- Am Standort Villnöß sendet RAI Radio Uno nun offenbar auf 92,1 MHz (ehemals 88,2 MHz), die Frequenz von RAI Radio Tre wurde von bisher 94,8 auf neu 95,2 MHz korrigiert.

- NBC Rete Regione sendet im Pustertal der RAS-Senderliste zufolge auf 90,3 MHz nicht mehr vom Standort Olang/Obergostenhof, sondern vom RAS-Standort Welsberg.

- Radio Grüne Welle sendet neu auf 88,7 MHz vom RAS-Sender Welschnofen und auf 100,2 MHz vom RAS-Standort St. Leonhard in Passeier.

Die 50 interessantesten Antworten:

So, wir waren paar Tage im Urlaub in Südtirol und dabei konnte ich paar Sachen klären, bzw. beobachten...

Zunächst zu Radio Südtirol:
Zitat

Radio Südtirol geht wieder auf Sendung

Der private Sender "Radio Südtirol" scheint wieder ein Vollprogramm auf seinen Frequenzen zu verbreiten. Auch die Webseiten wurden erneuert und sind nun unter http://www.radiosuedtirol.eu/ abrufbar. Demnächst soll sogar ein Webstream des Programms verfügbar sein.

Als Frequenzen werden auf der Homepage genannt:
- Bozen und Umgebung 89,10
- Burggrafenamt 88,80, 93,30
- Eisacktal 89,10, 103,00, 93,10
- Pustertal 92,20, 94,50, 99,50
- Vinschgau 88,80, 107,20
- Wipptal 99,50, 103,00

Zuletzt war auf den Frequenzen von Radio Südtirol über längere Zeit teilweise nichts, tlw. ein Nonstopmusikprogramm, tlw. aber auch das Schwesterprogramm des Südtiroler Rundfunks zu hören.

Zwei Frequenzen (Bozen 93,3, Brixen 89,1) mussten zuletzt an italienische Programmanbieter verkauft werden, um den Fortbestand des Programms sichern zu können.


Es lief tatsächlich auf allen Frequenzen, die ich beobachten konnte, ein Musikprogramm in Stereo mit Jingles (Radio Südtirol) sowie diversen Beiträgen (z.B. das neue Album von BAP). Zur vollen Stunde Nachrichten, ansonsten aber offenbar momentan noch keine Live-Moderation, zumindest konnte ich keine beobachten.
Dazu gibt es auch einen neuen RDS-Code:
PS-Code: HITRADIO / SUDTIROL / WERBUNG_ / TEL-349_ 4541313_
PI-Code: 5F6F (ex 5FA5)

Die 93,1 in Brixen war allerdings off-air, sowohl bei der Hinfahrt am Samstag, als auch bei der Rückfahrt am Donnerstag.

von Habakukk - am 13.06.2008 21:22
Dann sind wir zu einer Bergtour in den Dolomiten auch nach St. Ulrich gekommen. Die Gelegenheit habe ich genutzt, mal nachzusehen, ob Radio Gröden nun auf 88,8 oder 94,2 sendet und ob es tatsächlich ein zweites Programm gibt.

Radio Gröden sendet in St. Ulrich tatsächlich auf 94,2, das RDS nutzt den Sender zumindest in St. Ulrich aber kaum, da ja weitgehend Sichtverbindung zur Seceda (92,6) besteht, die ja direkt nach St.Ulrich runterstrahlt.

ABER: Große Überraschung, auch die alte 88,8 ist noch in Betrieb und dort wird folgender RDS-Wechselcode ausgestrahlt:

________ / __RG_2__ / __0471__ / _797415_

90% der Zeit wird der Leercode (nur 8 Leerzeichen) eingeblendet.

Nun deutet das RDS ja tatsächlich auf ein zweites Programm hin, es kam aber sowohl vormittags als auch bei der Heimfahrt spätnachmittags das gleiche Programm wie auf 94,2. Entweder ist das zweite Programm noch in Planung, oder es sendet nur stundenweise.

von Habakukk - am 13.06.2008 21:52
Dann noch paar kurze Beobachtungen:

- Hitradio Ö3 hat in Südtirol den neuen PS-Wechselcode "Hitradio / __OE_3__", also Hitradio mit Kleinbuchstaben. In Österreich ist HITRADIO weiterhin in Großbuchstaben geschrieben.

- Die 90,8 Perdonig von RTL102.5 ist wieder in Betrieb (vermutlich schon länger), die Testabstrahlung für RTL auf 90,7 vom RAS-Sender Mut (Leerträger) ist wohl wieder eingestellt worden.

- Auf der Isoradio-Frequenz 103,3 MHz wird am Brenner und in Freienfeld immer noch das Programm von RAI Due ausgestrahlt (inklusive RDS-Code von RAI 2), parallel zur offiziellen Frequenz.

- Radio Nord hat auf 91,9 (Gantkofel) wie schon beim letzten Besuch vor einem Jahr kein RDS mehr.

- Die 93,6 von Südtirol 1 vom Standort Meran/Greiter ist immer noch in Betrieb, nach wie vor in Mono und ohne RDS. Schade, dass diese Frequenz kein RDS abstrahlt, denn die 93,6 ist zwischen Meran und Bozen mit Abstand die bestempfangbare...

- Nicht nur RAI Uno und Due strahlen offenbar Regionalsendungen aus (PI-Codes 5401 und 5402 statt 5201 bzw. 5202), sondern auch RAI Tre, dort konnte ich den PI-Code 5403 beobachten.

- Radio Deejay sendet vom Penegal wieder auf 102,3. Zumindest temporär war Radio Deejay mal auf 102,2 empfangbar.

von Habakukk - am 13.06.2008 21:59
Hier noch ein paar Dinge, die ich kürzlich selbst vor Ort klären konnte:

Zitat

- Sankt Pankraz: die RAS listet für Radio Edelweiß statt der 95,1 MHz neuerdings die 93,0... Eine 107,5 für Südtirol 1 scheint es nach wie vor nicht zu geben, dafür strahlt wohl Verdins/Schenna auf gleicher Frequenz immer noch recht gut ins Ultental ein.


Die 93,0 für Radio Edelweiß ist tatsächlich in Betrieb, sie strahlt die gleichen RDS-Daten wie die 92,9 aus. Der Übergang von 92,9 (Tscherms) auf 93,0 (Sankt Pankraz) ist insofern unproblematisch, weil auf der Fahrt von Lana ins Ultental rein die Frequenz aus Tscherms schon lange nicht mehr vernünftig zu hören ist, bevor die 93,0 langsam halbwegs gut rein kommt. Man muss also ohnehin für kurze Zeit wegschalten.

Bei den anderen Privatsendern wie Radio 2000 oder RGW wird in diesem Bereich die von der gegenüberliegenden Talseite einstrahlende Frequenz des Senders Sankt Leonhard/Passeier genutzt. Andere Programme wie z.B. Südtirol 1 sind im gesamten Bereich bis rein ins Ultental über 107,5 Verdins/Schenna recht gut versorgt. Insofern glaube ich nicht mehr daran, dass in Sankt Pankraz noch eine 107,5 für Südtirol 1 kommen wird, denn man würde sich da ja nur selber stören, und die Versorgung über Verdins/Schenna ist schon relativ gut.

Zitat

- Sankt Nikolaus: weder 90,9 (Radio Edelweiß) noch 99,4 (Radio 2000) wird bei der RAS gelistet, obwohl beide von RAS-Standorten kommen sollen...


Diese Frequenzen sind nach wie vor nicht in Betrieb. Auf 90,9 (geplant für Radio Edelweiss) hört man RAI Radio 2 vom RAI-Sender Ultental (ist auch in St. Nikolaus noch gut zu empfangen), auf 99,8 bzw. 99,4 war kein Radio 2000 zu hören.

von Habakukk - am 11.08.2008 11:15
Zitat

- Auf der Isoradio-Frequenz 103,3 MHz wird am Brenner und in Freienfeld immer noch das Programm von RAI Due ausgestrahlt (inklusive RDS-Code von RAI 2), parallel zur offiziellen Frequenz.


Isoradio scheint es in Südtirol nun gar nicht mehr zu geben. Am Brenner und in Freienfeld wird weiterhin RAI Radio 2 ausgestrahlt, in Franzensfeste gab es nur einen Leerträger auf 103,3 MHz.

Zitat

- Radio Nord hat auf 91,9 (Gantkofel) wie schon beim letzten Besuch vor einem Jahr kein RDS mehr.


Dies ist auch weiterhin der Fall, offenbar auf allen Frequenzen...

Zitat

- Am Standort Laurein sendet RAI Radio Due nun auf der Frequenz 94,2 MHz (ex 91,7 MHz),
Auch das gehört eigentlich nochmal vor Ort überprüft, denn der gleich daneben liegende Sender Proveis strahlt RAI Radio Due ebenfalls auf 94,2 MHz ab.

Man hat anscheinend im Gegenzug in Proveis die Frequenz von 94,2 auf 91,7 MHz abgeändert, man hat also ganz einfach die Frequenzen zwischen beiden Standorten vertauscht. Außerdem sendet RAI Sender Bozen in Proveis auf 107,7 (nicht 107,8 wie gelistet).

von Habakukk - am 11.08.2008 11:20
Dann noch ein paar weitere, kleinere Beobachtungen:

- Radio Maria Südtirol hatte am Freitag einen Ausfall auf 104,8 (Flatsch), da war nur der Träger zu beobachten. Bei der Rückfahrt lief der Sender aber wieder normal. Nach wie vor strahlt man auf der Flatsch-Spitze den abweichenden PI-Code 5FCE statt 5FCD aus, denn auf 104,8 kommt ja Radio Maria Österreich und nicht das Südtiroler Programm. Die beiden Programme unterscheiden sich tlw. wirklich erheblich, da macht ein eigener PI-Code schon Sinn. Praktisch für den Mobilempfang wäre, wenn man die 104,8 mit der Tiroler 107,9 verbunden hätte, also den Tiroler PI-Code AA61 an der Flatsch-Spitze einsetzen würde. Das würde einen kontinuierlichen Empfang von Kufstein bis Sterzing ermöglichen.

- Die 101,9 Sulden von Tele Radio Vinschgau hat kein RDS und sendet in Mono, wird also vom Autoradio nicht automatisch berücksichtigt. Das ist insofern schade, weil die 101,9 ziemlich gut zwischen Reschenpass und Mals empfangbar ist. Allerdings auch kein Problem, denn der Bereich wird ja jetzt neu durch die 105,3 Montoni sehr gut versorgt.

- Ich habe noch getestet, wie sich die neue 98,9 Radio Maria Südtirol vom Montoni mit der 98,8 Radio Maria Italia aus Schlanders verträgt. Für Radio Maria Südtirol ist das weniger ein Problem, weil die 92,7 Kastelbell schon recht früh gut empfangbar ist und die 98,9 schon ablöst, bevor die 98,8 zum Problem wird. Umgekehrt ist natürlich der Empfang von Maria Italia zwischen Mals und Schlanders sehr beeinträchtigt.

- Die Privatradio-Frequenzen aus Sankt Leonhard (Passeier) habe ich auch getestet, sie sind alle in Betrieb, also 100,2 RGW, 100,8 Südtirol 1 und 105,8 Radio 2000.

- Der PI-Code von Radio Edelweiss lautet immer noch 9000, also für Italien untypisch.

- RAI Radio 1 sendet in Graun im Vinschgau auf 89,5 MHz (gelistet ist 89,4 MHz), ich kann mich erinnern, dass mir das vor Jahren schon mal aufgefallen ist. Das ist aber irgendwie untergegangen.

- Radio Rumantsch strahlt auf den RAS-Sendern den RDS-PS-Wechselcode "_RAS_RR_ / Radio_Ru / _mantsch" aus.

- Radio Grüne Welle 104,5 Prad hatte am Freitag einen Leerträger.

- ERF Südtirol konnte ich in Mals in RDS-Qualität auf 102,3 MHz empfangen. Diese Frequenz ist nirgends gelistet, der Empfang beschränkte sich auf ein sehr kleines Gebiet. Keine Ahnung, woher das Signal kam. Es kann sich u.U. aber auch um eine Übersteuerung des Woodstocks handeln, ich glaube, ich war beim Scannen in relativer Sendernähe.

von Habakukk - am 11.08.2008 19:16
Weitere Kleinigkeiten:

- Der PI-Code von Radio Gherdeina 2 lautet 507D.

- Der NBC Rete Regione-Sender 95,4 Seiseralm strahlte am Wochenende nur einen Leerträger aus.

- Radio 2000 hat die Frequenz seines Senders Bruneck/Pfalzen von 93,85 auf 93,8 korrigiert. Damit wird diese Frequenz nun auch vom RDS-AF verwendet.

- Die mal als geplant bekannt gewordene Frequenz 106,4 von NBC Rete Regione in Corvara war am Wochenende (noch??) nicht in Betrieb.

- Auch die geplante Radio 2000-Frequenz 98,7 Abtei/Plan de Sponata konnte ich nicht empfangen.

- Ungewöhnlich schwach war die Frequenz 89,8 MHz von Radio Maria (Kronplatz). Ich dachte zunächst schon, sie wäre on-air, da sie in Bruneck zunächst nicht empfangbar war. Im Mobilbetrieb war dann aber Radio Maria tlw. zu hören.

- Nach wie vor existiert in Bruneck die unglückliche Frequenzkonstellation 92,2 Radio Maria Südtirol - Bruneck/Heidenberg und 92,2 Radio Südtirol - Bruneck/Amaten. Es dominierte in Bruneck eher Radio Südtirol, trotz allem war der Empfang kein Genuss. Die Frequenz ist wohl für beide Programme mehr oder weniger unbrauchbar. Allerdings können beide Programme auch über alternative Frequenzen empfangen werden, Maria Südtirol auf 93,5 aus Bruneck-Stadt, und Radio Südtirol auf 94,5 MHz.

- Dann konnte ich endlich mal ermitteln, welche Frequenz Radio Grüne Welle an welchem Sender rund um Olan einsetzt. In Niederolang an der Kirche hatte die 91,0 MHz volles Signal, in Mitterolang ging die 99,0 MHz am Besten, und in Geiselsberg war die 95,4 die stärkste Frequenz. Die 92,2 MHz aus Welsberg scheint nur eine sehr geringe Reichweite zu haben.

von Habakukk - am 11.08.2008 21:22
So, letztes Posting für heute:

- Die Frequenz 91,6 Wengen war in Betrieb, es kam allerdings nicht Radio Sacra Famiglia, sondern offenbar ein lokaler Gottesdienst, Signal war mono ohne RDS. Ob der Sender nur noch zu Gottesdiensten on-air ist, oder ob Radio Sacra Famiglia doch auch noch über diesen Sender abgestrahlt wird, kann ich aber nicht sagen.

- Der Sender 94,7 Niederdorf von Radio Gröden hat kein RDS und scheint in Mono zu sein.

- Der Sender 99,6 Welsberg von Radio Edelweiss strahlte nur einen Leerträger aus, kein Programm, kein RDS. Im "Gipfelbuch" von Radio Edelweiss gibt es schon von Mai einen Eintrag, dass der Sender im Oberpustertal nicht mehr geht. Ich vermute mal, dass der seitdem schon nicht mehr das Programm abstrahlt. Vielleicht sollte da mal wer hinfahren. ;-)

- Die 91,2 Freienfeld von Radio Tirol konnte ich am Wochenende in Sterzing nicht empfangen, obwohl dort alle anderen Frequenzen des Standortes mit vollem Signal gingen. Vermutlich ein kurzzeitiger Senderausfall...

von Habakukk - am 11.08.2008 21:35
Da hat sich ja lange nichts mehr getan in diesem Thread. Entsprechend mal die Änderungen aus dem vergangenen Jahr.

Radio Maria Südtirol sendet schon einige Zeit neu im Ahrntal auf 95,0 vom RAS-Sender Luttach/Schwendberg, darüber hatten wir hier schon diskutiert:
http://forum.mysnip.de/read.php?15048,726425,726425#msg-726425

Dann gingen 3 Privatsender am Standort Corvara/Pescosta auf Sendung, das wurde hier im Forum noch nicht erwähnt, ging aber Anfang des Jahres durch die FMDXItaly-Mailingliste. NBC Radio hat die schon ewig geplante 106,4 MHz in Betrieb genommen, Radio Deejay sendet neu auf 102,2 MHz und Radio Sacra Famiglia ist neu auf 93,3 MHz.

Ebenfalls hier noch nicht erwähnt wurde die Inbetriebnahme von Radio Deejay 99,9 MHz am RAS-Standort Abtei Anfang des Jahres.

Weitere Änderungen laut ras.bz.it:
Radio Grüne Welle wechselte in Sand in Taufers von der privaten Anlage zur RAI-Anlage (Frequenz 88,4 MHz).

Die Antenne Südtirol wechselte in Sarnthein von der privaten Sendeanlage zur RAI-Anlage (Frequenz 95,4 MHz). Südtirol 1 (Frequenz 88,9 MHz) sendet wohl weiter vom alten Standort.

Hat sonst wer in letzter Zeit Beobachtungen gemacht in Südtirol? Viel scheint sich dort nicht zu tun momentan...

von Habakukk - am 30.12.2010 14:59
Weil der Thread grade oben ist: Im Laufe von 2011 gab es folgende Änderungen in der Frequenzübersicht der RAS, die ich hier noch nachtragen muss:

Neue Frequenzen/Standorte:
Abtei 91,8 Radio Holiday
Corvara 105,0 Radio Holiday
Enneberg 106,9 Radio Holiday
Mölten 88,3 NBC

Standortwechsel der Privaten von eigener auf RAS-Anlage:
90,5 NBC von Bruneck/Amaten nach Bruneck/St.Lorenzen RAS
102,7 RTL102.5 von Kronplatz/Privat nach Kronplatz/RAS
91,8 RDS von Mut Privat nach Mut RAS
95,4 Radio Sonnenschein von Mut Privat nach Mut RAS
88,5 NBC von Plose Privat nach Plose RAS

Die RAS-Anlage Laag (Ersatz für St.Florian) wird nun mit folgenden Frequenzen angegeben
Ö 1 Radio 106,8 analog
Ö 2 - Radio Tirol Radio 94,8 S - 106,1 N (ex 106,1)
Ö 3 Radio 90,3 S - 91,8 N analog (ex 89,9/90,3)
RAI RADIO1 Radio 88,9 analog
RAI RADIO2 Radio 107,6 analog
RAI RADIO3 Radio 103,9 analog
S-BZ RAI Radio 105,7 analog

Offenbar gibt es für Radio Tirol und Ö3 getrennte Frequenzen für die Abstrahlung nach Nord und Süd, wenn ich das richtig interpretiere...

von Habakukk - am 10.07.2012 18:58
@Felix: Ich habe deine Anfrage hierzu in der FMDXItaly-Mailingliste gesehen. Da ich kein italienisch kann und dieser Thread hier wohl Auslöser war, schreibe ich hier. Vielleicht kannst du meine Antwort ja an die Liste weiter leiten.

Zitat
ParadiseFM
103.3 --> kein ISORADIO mehr

weder in Brixen noch in Bozen oder Klausen oder am Brenner


warum?????


neue PS bei den RAS SEnDern. sind die programme dort eigentlich 1 zu1 durchschleifen von ORF oder haben die stundenweise eigene Programme?


In Bozen (Penegal) gab es auf 103,3 noch nie Isoradio, da lief immer schon RAS Ö2 Tirol. Das wurde auch nie umgestellt.

Der Sender am Brenner und der Sender in Freienfeld (beide 103,3) waren beide für Isoradio vorgesehen, es lief dort aber soweit ich weiß immer nur RAI Radio 2, parallel zur offiziellen Frequenz.

Einzig der Sender in Franzensfeste (103,3) soll mal Isoradio abgestrahlt haben, als ich vor 1 Jahr dort vorbei bin, war aber nur ein Leerträger ohne RDS zu beobachten.

Sonst waren keine Sender geplant/in Betrieb für Isoradio. Das Programm war also nie auf der ganzen Autobahn in Südtirol zu hören. Da hat sich imho also nicht wirklich was geändert.

von Habakukk - am 11.07.2012 07:17
Zitat
delfi
Bitte, das hat mit Audioqualität aber NICHTS zu tun. Schuld daran ist der PL, der in Südtirol genutzt wird. Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist es bei DLR 4A.

Laut dem Direktor der RAS, Herrn Georg Plattner letzten Herbst hatten letztes Jahr an die 13% der Bevölkerung Digitalradios und es erfreut sich regen Interesses.
Wundert mich auch nicht. Schließlich gibt es digital einige attraktive exklusive Programme in Südtirol zu hören. Wie Bayern 1-5 usw.


OK, also Hörer gibts.
Ansonsten: Wenn ich die Audioqualität als schlecht empfinde, dann ist das so. Das bezieht sich nicht auf die Störungen beim D-Radio, sondern auf Artefakte bei anderen Programmen, die mir sonst nicht so auffallen - und ich höre sonst fast nur noch DAB, kann also gut vergleichen. Anhand der Datenraten, die in Südtirol genutzt werden, liegt das dann aber vermutlich am Signalprocessing "weiter vorne", nicht an der End-Datenrate.
Zu D-Radio: 12A hatte Vollauschlag, also können die Störungen nicht durch den PL kommen, der macht nur ein paar dB aus. Was allerdings sein kann, ist, daß mein Highway mit der Konfiguration von D-Radio generell ein Problem hat, ich hatte sowas mal eine Zeit lang bei MagicStar im Lokalmux München.

von DH0GHU - am 18.07.2012 09:08
Zitat
delfi
Jaja... wers glaubt wird selg!

Ich rechne fix damit, dass in Sachen internetradio noch mehr Einschränkungen kommen werden. Die Amis haben uns ja schon vor geraumer Zeit ausgesperrt und man kommt ja auch längst nicht zu allen Engländern. Womit die grenzenlose Vielfalt mittelfristig leider nur weniger werden kann. (Auch wenn mir das selber nicht gefällt).

Und ob in wenigen Jahren die Mobilfunknetze so ausgebaut sein werden, dass man mobil Internetradio im Auto hören können wird, ist ebenfalls stark zu bezweifeln. Die Welt besteht schließlich nicht nur aus großen Ballungsräumen. Neben einer guten, sprich lückenlosen Flächenabdeckung bräuchte es auch die Kapazität, um wirklich eine große Anzahl an Autoradios über eine Zelle versorgen zu können.

Und ja... der ganze Netzausbau kostet ja nichts. Deshalb werden wir das mobile Internetradio GANZ UMSONST konsumieren können. Oder etwa doch nicht???

Na und wenn eine Radiostation nicht weltweit gehört werden will, steht ihr diese Beschränkung zu.
An die Zukunft bzw. Gegenwart des Internetradios für alle wird dass aber auch nichts Ändern.
Ob wir GIS etc. zahlen für UKW/DAB-Sender oder fürs Mobilfunknetz. Da bringt dass Mobilfunknetz schon mehr Vorteile. Nichts ist Kostenlos. Die Vielfalt bzw. Rundfunkfreiheit etwa keine behördliche und medienpolitische Lizenzgenehmigungen inkl. Frequenzen erbetteln zu müssen, ist beim Internet halt nicht mehr notwendig.
LG
Franz aus Wien;)

von Franz Brazda priv. - am 22.07.2012 07:26
Zitat
delfi
Dass es das Higway schon lange gibt, ist bekannt. Dass es nicht gerade für tolle Audio-Erlebnisse sorgt, auch. Seine Empfangsleistungen sind auch, sagen wir nicht mehr zeitgemäß. Damit ist halt leider auch nicht das ideale Gerät für Empfangsbeobachtungen.

Und was den Einbau eines anständigen Radios ins Auto betrifft... das ist wahrlich ein GROSSES PROBLEM!


Naja,
für mobilen Betrieb reicht die Audioqualität vollkommen aus. Zumindest, wenn man Line-Out nutzt und nicht den Fm-Transmitter, wobei der auch nicht sooo schlecht ist. Das Problem ist in dem Fall eher, eine passende Frequenz zu finden.
Zu den Empfangsleistungen: Leider finde ich keine Spezifikation seiner Empfindlichkeit im Handbuch von PURE. In der Praxis allerdings stelle ich fest, daß ich mit dem Highway und Magnetfußantenne immer besser empfange, als für Mobilempfang von den Netzbetreibern prognostiziert, und tendentiell auch besser als andere Nutzer; zumindest den Berichten im Forum nach zu urteilen. Also kann der Empfänger nicht sooo katastrophal schlecht sein.

Zumindest habe ich damit auch dort noch DAB-Empfang, wo mitunter kein Handynetz mehr zuverlässig geht ;-)

von DH0GHU - am 22.07.2012 20:35
Der ATO ist erst im Juli beendet worden. In der Tat leiden vor allem die Lokalsender unter dem Problem der hohen Investitionskosten in die DVB-T-Austrahlung.

Technisch ist die Nutzung von DVB-T in Italien wegen der nicht vorhandenen Kabelnetze sicherlich notwendig, aber bereits jetzt wird die Räumung des Bereichs > 790 MHz vorbereitet. Die wegfallende Bandbteite soll duch die Nutzung von DVB-T2 kompensiert werden.

Man merkt, wie das Dilemma der Privatsender verschärft wird. Die Regierung will nun Finanzhilfen zahlen. Diese Situation ist sicherlich nicht optimal.

Auch die Versorgung via Satellit ist eher als Auslaufmodell zu betrachten. Angesichts der Tatsache, dass breitbandige Internetanschlüsse immer mehr zur Normalität werden, wird sich in Italien eben aufgrund des fehlenden Kabelangebots IPTV schneller durchsetzen. Durch die fehlende Koaxverkabelung wird derzeit stark in FTTH (Glasfaserdirektanschlüsse) investiert.

Insofern wäre also die teure DVB-T/T2-Abstrahlung auch nur eine Übergangslösung -- wenn auch eine existenzielle.

Aber ich stimme ParadiseFM prinzipiell zu: Im gesamteuropäischen Kontext ist DVB-T ein Nischenmedium, aber das gleiche galt für das analoge Fernsehen zuvor auch schon.

von Alqaszar - am 15.08.2012 23:53
Zitat
ParadiseFM
Radio Maria Österreich gibt in seinen monatlichen Programmheften die 104.8 zwar mit dem Vermerk, dass es sich hierbei um die Südtiroler Version handelt, aber immerhin als empfangbare Sendefrequenz an. bliebe zu klären in wieweit sich beide Varianten unterscheiden.


Ich war am Wochenende in Südtirol und sowohl bei der Hinfahrt als auch bei der Rückfahrt hatten 104,8 Flatsch und 91,1 Innsbruck identisches Programm,während auf 90,5 Sterzing etwas anderes lief. Da läuft also definitiv Radio Maria Österreich am Brenner und nicht Radio Maria Südtirol. Auch der PI-Code ist am Brenner nach wie vor unterschiedlich: 104,8 5FCE, restliche Maria Südtirol Frequenzen 5FCD.

Man merkt aber deutlich, dass die 104,8 nur noch mit geringer Leistung sendet. Vorher war die Frequenz eine der ersten, die im Inntal von Wörgl komend zu hören waren. Nun gehen alle anderen schon in RDS-Qualität, da ist die 104,8 erst grade brauchbar zu hören. Ich schätze mal, die Sendeleistung liegt nur noch im Bereich von paar 100 Watt, wie auch auf 98,7.

von Habakukk - am 24.09.2012 07:25
Zitat

Da läuft also definitiv Radio Maria Österreich am Brenner und nicht Radio Maria Südtirol. Auch der PI-Code ist am Brenner nach wie vor unterschiedlich: 104,8 5FCE, restliche Maria Südtirol Frequenzen 5FCD.


Moment mal!!! Das sollte aber eigentlich nicht so sein, denn schließlich ist der Sender Flatschspitze (auf italienischem Grund) für die Südtiroler Variante lizenziert! Hier bedient man sich durch den Programmtausch eines Tricks, um mehr Hörer in Österreich abzugreifen und da man dort nicht so viele leistungsstarke QRGs bekommt, durch die Hintertür neue Frequenzen zu ergattern

bei FMLIST steht auch nur Radio Maria Südtirol im RDS - ist ja auch so !!

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?12097,1050287,1050732

ich hatte damals auf 107.9 Volksmusik, laut mehrere Forenteilnehmer war das das österr. Radio Maria

das wäre ja vll.mal ein Fall für die Aufsichtsbehörde

ähnliches habe ich zuletzt in TV beobachten können:
dort war auf 88.6 das deutschsprachige Radio Maria zu empfangen - gelistet ist hier jedoch das landesweite italienische Programm!

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?12097,1050243,1050827

was soll der Unfug mit drei verschiedenen Programmen die gleich dreifach Frequenzen blockieren? diesen Overspill insbesondere Ri.Inntal ist nicht nötig- Und wenn dann noch falsche Regionalversionen laufen die keine Genehmigung haben: Lizenzentzug - JETZT !

am geilsten ist immer noch das "Gebet um UKW Frequenzen" was im Radio Maria Programmheft abgedruckt ist

von - - am 01.10.2012 14:27
Zitat

Vergangenes Wochenende habe ich mal nachgesehen und tatsächlich läuft am Brenner und in Franzensfeste mittlerweile Isoradio.


Ich habe es immer gesagt - doch man wollte mir ja nicht Glauben schenken. Die (völlig sinnlose und unerklärliche) Doppelausstrahlung von Rai GR Due ist wohl lediglich nur auf einen Schaltfehler zurückzuführen!

In Fortessa (Franzenfeste) kommt das Isoradio auf der 103.3 mit dynamischem PS:
RAI103.3
ISORADIO

Gesendet wird in mono mit 100 Watt

macht auch mehr SInn als zweimal Radio 2 die dort in diesem Gebiet bereits ausreichend empfangbar sind. habe mich sehr gefreut im Zug auf Isoradio auch Verkehrsservice in engl. Sprache für die vielen Touristen und Wanderer zu hören :spos:

bei Grassstein / Colle Cave säuelt das Signal sehr stark. hier fällt ein TX mit dem selben Programm ein. offenbar handelt es sich um den Sender FREIENFELD ( CAMPO DI LIBERTA)

die 103.3 ist auf der Franzesfeste einer der stärksten Sender zusammne mit 98.7 / 101.2 un dden Sendern vom Sandort PLOSE

Ri.Süden reisst die 103.3 schnell ab und es kommt rasch Ö2 aus Bozen / Bozzano durch welches man problemlos auch doprt durch das ISORADIO ersetzen könnte (Ö2 ist bereits auf 102.0 und 103.9 empfangbar!!!)

warum hockt die Ras auf dieser QRG und gibt sie nicht an die Partneranstalt ab??? für die RAS hat sie durch die Störungn keinen Nutzen und ist bereits auf diesem Gebiet mitÖ2 versorgt

Zitat

In Freienfeld war auch die RDS-Kennung von Isoradio aufgeschaltet, aber es war kein Ton zu hören. Damit also ab kurz vorm Brenner bis Brixen durchgängig Isoradio, sofern der Sender in Freienfeld wieder Töne von sich gibt.[

Das heißt also: kein doppeltes RAI Radio 2 am Brenner und in Freienfeld mehr]


und genau diesen Status quo gab es bereits vor etlichen Jahren (2005-2007)

übrigens 94.8 und 905 sind wirklich stärker als 103FM

von - - am 01.10.2012 14:48
Zitat
ParadiseFM
Zitat

Vergangenes Wochenende habe ich mal nachgesehen und tatsächlich läuft am Brenner und in Franzensfeste mittlerweile Isoradio.


Ich habe es immer gesagt - doch man wollte mir ja nicht Glauben schenken. Die (völlig sinnlose und unerklärliche) Doppelausstrahlung von Rai GR Due ist wohl lediglich nur auf einen Schaltfehler zurückzuführen!

Ich habe es nicht jedes mal ins Forum geschrieben, aber zumindest 2004 und 2008 lief am Brenner und in Freienfeld nur RAI Radio 2. Auch dazwischen war ich mehrmals in Südtirol und es lief nur RAI Radio 2, weil ich jedes mal extra nachgesehen habe. Für einen Schaltfehler ist mir das zu lange. In Franzensfeste lief anfangs Isoradio, aber danach auch die meiste Zeit nicht. Außerdem hast du behauptet, auch in Bozen wäre früher schon Isoradio empfangbar gewesen, was definitiv nicht stimmt. Einigen wir uns drauf: meine Beobachtungen konzentrierten sich auf den Brenner, deine auf Franzensfeste, dann haben wir beide recht.

Zitat
ParadiseFM
bei Grassstein / Colle Cave säuelt das Signal sehr stark. hier fällt ein TX mit dem selben Programm ein. offenbar handelt es sich um den Sender FREIENFELD ( CAMPO DI LIBERTA)

Wann hast du das beobachtet? Wie gesagt, vorletztes Wochenende lief in Freienfeld auf 103,3 nix, es war nur die RDS-Kennung von Isoradio zu sehen.

Zitat
ParadiseFM
warum hockt die Ras auf dieser QRG und gibt sie nicht an die Partneranstalt ab??? für die RAS hat sie durch die Störungn keinen Nutzen und ist bereits auf diesem Gebiet mitÖ2 versorgt

Warum sollte die RAS eine Frequenz an irgendjemand anderes abgeben? Ihr Auftrag ist es, die deutschprachige Minderheit mit deutschsprachigen Programmen zu versorgen. Mit der RAI hat die RAS erst mal nichts zu tun. Bist du dir außerdem sicher, dass du jedes Tal rund um Bozen kennst, dass du behaupten kannst, die 103,3 vom Penegal wäre 100% überflüssig?

Zumal die RAI für ihr Isoradio in Zeiten von RDS rund um Bozen auch eine andere Frequenz verwenden könnte. Vielleicht ließe sich z.B. die eine oder andere Frequenz in Montiggl verwenden?

102,0 Plose und 103,9 Meransen sind übrigens für den Großraum Bozen nicht relevant. Man könnte sich allerhöchstens fragen, ob man parallel zur 103,3 Penegal unbedingt auch auf 96,3 Kohlern senden muss. Letztendlich macht die RAI das aber mit Penegal+Montiggl auch nicht anders.

von Habakukk - am 01.10.2012 15:21
Zitat
delfi
Nicht umsonst machen auch die Südtiroler die ich kenne, einen Unterschied zwischen Südtirol und Italien.


Man kann es ihnen bei der Historie nicht verdenken, v.a. den älteren Leuten.

Echte Autonomie gibt es für Südtirol erst seit den 70er Jahren, das ist noch nicht so lange her. Erst seit dieser Zeit ist die deutsche Sprache gleichberechtigt zur italienischen. Und das, wo es z.B. 1910 vor den Umsiedlungsaktionen der Faschisten gerade mal eine Minderheit von 2,9% Italienischsprechender Südtiroler gab (siehe Wikipedia). Lange Zeit gab es in Südtirol sogar mehr ladinisch sprechende Leute als italienischsprechende.

Nichtsdestotrotz hat man heute das Gefühl, dass sich die Leute zusammen gerauft haben und v.a. die jüngeren EInheimischen wechseln munter die Sprachen. Die Zweisprachigkeit scheint mir in heutiger Zeit eher ein Vorteil zu sein, egal welche Muttersprache man zuhause spricht.

Interessant finde ich es v.a. in den ladinischsprachigen Gebieten, wo sogar 3 Sprachen offiziell gesprochen werden.

von Habakukk - am 02.10.2012 07:21
Südtirol war ja lange genug Grenz- und Frontland. Im Europa des 21. Jahrhundert ist es völlig egal, ob die Grenze zwischen Österreich und Italien nun am Brenner oder bei Salurns verläuft. Südtirol ist Südtirol, udn es sind genau diese regionalen Identitäten, welche Dank des Bedeutungsverlustes der alten Nationalstaaten die Gewinner sind. Auch wenn das für viele ein Prozes ist, den sie nicht wahr haben wollen, weil ihnen ihre scheinbaren, kleinkarierten Gewissheiten abhanden kommen.

Inzwischen liegt Südtirol in der Mitte Europas, mit allen Vor- und Nachteilen (letzterer u. a. der Transitverkehr). Die faschistische Ära, die in der Tat noch bis in die 1970er Jahre nachgwirkt hat, ist längst überwunden. Südtiroler sind im deutschen und italienischen Sprachraum erfolgreich, und selbst die Ladiner haben Anrecht uaf das Überleben ihrer kleinen Sprache.

In Südtirol ist man auf der Sonennseite des Lebens. Wenn es in Innsbruck noch grau und kalt ist, liegt man in Bozen schon in der Sonne!

von Alqaszar - am 02.10.2012 10:08
Zitat
delfi
Ich hab nicht weit nach Südtirol und ich muss sagen, dass man sich da drüben nicht wie im Ausland fühlt. Es ist einfach schön, dass heute vieles in den Köpfen der Menschen zusammengewachsen ist, was zusammengehört. Die gleiche Sprache und Kultur verbindet.
Schön ist ja auch, dass zumindest die meisten Zeitgenossen auch aufgeschlossen gegenüber "dem anderen" sind. Neue Leute, auch solche mit anderen Muttersprachen, zu kennen und sich mit ihnen auszutauschen erweitert schließlich den eigenen Horizont.


Gerade das fehlt den Kärntnern (fast) gänzlich. Hier wird Zweisprachigkeit als Bedrohung gesehen, es gibt einen "Abwehrverband", der auch fast 100 Jahre noch ziemlich in den Ansichten von damals stecken geblieben ist und die Landespolitik ist genauso geprägt von diesem "Hass".

Gerade Südösterreich hat mehr gemeinsam mit Slowenien und Nordostitalien als wie mit beispielsweise Wien. Genau das ist die sehr sehr sehr wichtige Aufgabe der EU, die Grenzen aus den Köpfen der Menschen zu entfernen, gerade im Alpe-Adria Raum ist dies wichtiger als anderswo!

von RTL 102.5 Fan - am 02.10.2012 19:28
Zitat
102.2
Zitat
Habakukk
Zitat
ParadiseFM
naja wenn man Berichten aus dem Forum hier glauben schenken will sind die Südtiroler Programme ja selbst noch im Münchner Stadtkern im tiefsten Hinterhofkeller noch ortsüblich.


So ein Schmarrn, hat hier noch nie wer behauptet.


Ich denke es gab mal Zeiten, da hatte man irgendwo von einer Alm in Suedtirol mit ziemlicher Hochleistung und abenteuerlicher Sende-Anlage auf UKW Richtung Muenchen gefunkt.


In den 80ern hat man mit einer ERP bis zu 400kW aus 3500m Höhe nach Norden gefunkt und sogar noch Teile der DDR erreicht (allerdings Dachantenne). In der Zeit gingen Südtiroler Sender sicher auch in Münchner Kellern.

Worauf ParadiseFM aber anspielt, sind angebliche Berichte hier im Forum, man könnte auch heute noch problemlos Südtiroler Sender in jedem Münchner Keller empfangen. Und das hat hier definitiv niemand behauptet und das wollte ich klar stellen.

Man kann Südtirol in München natürlich sehr wohl auch heute noch per Dachantenne oder tlw. mobil im Auto empfangen, aber das erreicht kein Ortssender-Niveau mehr, bzw. betrifft nur Teile der Stadt, v.a. die westlichen Randgebiete

Es gibt da eine kleine Schneise, von Mittenwald über den Starnberger See bis zum Münchner Westen, da ist nicht ganz so viel Geröll im Weg und da kommen auch schwächere Signale ganz gut nach Norden durch.

von Habakukk - am 04.10.2012 09:59
Zitat
Habakukk
Es gibt da eine kleine Schneise, von Mittenwald über den Starnberger See bis zum Münchner Westen, da ist nicht ganz so viel Geröll im Weg und da kommen auch schwächere Signale ganz gut nach Norden durch.


Viele jüngere Semester kennen die Vorgeschichte nicht. Zwar ist vieles tief im Hauptforum schon einmal diskutiert worden, doch inzwischen schwer zu finden. Daher kurz zusammengefasst:

1975 wurde in Italien das Rundfunkmonopol der RAI gekippt, worauf schnell viele private Rundfunkstationen entstanden. Für die Südtiroler Stationen erschien es lukrativ, Innsbruck zu erreichen. Daher entstanden Ende der 1970er-Jahre oberhalb des Brennerpasses Sendeanlagen.

Da waren zunächst die auch heute noch genutzten Anlagen auf der Flatschspitze (2567 m) und der Zirogalm (2200 m) unerhalb der Flatschspitze. Nun war man aber nicht nur in Innsbruck zu hören, sondern auch in Teilen Bayerns, wobei jedoch der Raum München ausgespart blieb, da hier das Karwendelgebirge im Weg stand. München erschien natürlich als grandioser Werbemarkt für Privatradiostationen, lebten dort doch 3x so viele Menschen wie in ganz Südtirol. Und es gab (noch) kaum Konkurrenz. Zunächst versuchte man es im Bereich Brenner noch höher. Am Hühnerspiel (ca. 2700 m)gab es eine Richtfunkstation der NATO und einen Seesellift und somit Transportmöglichkeit und Stromanschluss. Der Standort bot aber keine Vorteile gegenüber dem der Flatschspitze, sodass er später wieder aufgegeben wurde, zumal auch das Schigebiet mit Sessellift aufgelassen wurde.

Um München zu erreichen, musste man die Schneise Zillertal, Achenseetal, Tegernseetal nutzen. Genau in dieser RIchtung von München gesehen lag der Schwarzenstein (3368 m). Hier entstand 1983 auf 3240 m Seehöhe eine Sendeanlage für "Radio M1", welche jedoch die Behörden auf den Plan riefen, da die Anlage gegen die Naturschutzgesetze verstieß. Immerhin musste der Strom mit Diesel erzeugt werden. Der Diesel wurde in Fässern per Helikopter auf den Gipfel geflogen, wobei einmal wegen Sturm die Fässer abgeworfen werden mussten und der Diesel den Gletscher versaute. In den folgenden Jahre wurde dann gestritten, wobei die Anlage aber immer wieder für verschiedene Radiostationen in Betrieb stand, bis die Anlage 1993 endgültig abgeschaltet werden musste.

Alles ist im Detail hier nachzulesen: http://fmkompakt.de/cms/website.php?id=/de/index/radio_regionen/st-radios_a_z.htm

von Wasat - am 28.10.2012 18:55
Ein paar kleine Veränderungen in Südtirol (Quelle RAS-Homepage):

- NBC Rete Regione wechselte im Vinschgau den Senderstandort der 94,2. Bisher wurde von einer privaten Anlage vom Standort Kastelbell/Freiberg gesendet. Nun scheint man vom RAS-Standort St.Martin am Kofel abzustrahlen, der auch ein wenig höher gelegen ist.

- RTL 102.5 hat in Freienfeld anscheinend seine Frequenz leicht korrigiert, von bisher 89,7 MHz auf 89,6 MHz.

- Radio 2000 wechselte am Kronplatz vom eigenen Masten zur Anlage der RAS. Frequenz weiterhin 102,3 MHz.

- Radio Italia Anni 60 wechselte auf der Plose vom privaten Standort Trametsch zur RAI-Anlage. Frequenz weiterhin 89,1 MHz.

- Radio Dimensione Suono wechselte ebenfalls den Standort, von Brixen/St.Leonhard zur RAI-Anlage auf der Plose. Frequenz weiter 98,4 MHz.

- Einige Änderungen gab es beim Sender Bozen der RAI. Die Frequenz 97,2 MHz zog von Margen zum Kronplatz um (RAS-Anlage). Neu hinzugekommen sind Durnholz 102,1 MHz und Pfelders 90,1 MHz.

- Bereits an anderer Stelle gemeldet wurde die Aufschaltung des DAB+Privatpakets auf 12C am Penegal. Abgestrahlt werden Radio 24, 101, Capital, Deejay, RDS, Radio Maria, m2o und Radio Radicale. Außerdem scheint man auch bereits vom Standort Paganella zu senden, dieser sollte sich auch in manchen Ecken Südtirols noch bemerkbar machen (in Meransen z.B. empfängt man auf UKW einige Programme von der Paganella). Angeblich soll für 12C noch die Plose hinzukommen.

von Habakukk - am 07.02.2013 12:28
Zitat
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Die anderen QTH´s die als zu verlegen sind oder abgebrochen werden müßen


Warum das Ganze? Wo ist der Beschluss nachzulesen, dass dort Standorte aufgegeben werden müssen und sich Privatsender bei der verhassten Rai untermieten müssen?

Zitat
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- Radio Italia Anni 60 wechselte auf der Plose vom privaten Standort Trametsch zur RAI-Anlage. Frequenz weiterhin 89,1 MHz.


Welche Auswirkungen hat das auf die Reichweite?
Sind die Änderungen an den Randgebieten wahrnehmbar?

Zitat

- Radio Dimensione Suono wechselte ebenfalls den Standort, von Brixen/St.Leonhard zur RAI-Anlage auf der Plose. Frequenz weiter 98,4 MHz.

- Einige Änderungen gab es beim Sender Bozen der RAI. Die Frequenz 97,2 MHz zog von Margen zum Kronplatz um (RAS-Anlage). Neu hinzugekommen sind Durnholz 102,1 MHz und Pfelders 90,1 MHz.


Das dürfte nun wiederum erheblich zu spüren sein. In wie weit stellen die Standortwechsel eine Empfangsverbesserung dar??

von - - am 07.02.2013 14:39
OT: Wer ist eigentlich

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Ist das ein Bug der Forensoftware?

von andimik - am 07.02.2013 15:07
Radio Radicale ist offenbar laut RAS-Homepage mit seiner Bozener 94,1 MHz von Virgl zum RAS-Standort nach Kardaun umgezogen.

Der RAS-Sender liegt mit 930m zwar deutlich hoeher als der Privatsenderstandort in Virgl (ca. 450m), ist allerdings auch ein gutes Stueck weiter Richtung Brixen im Eisacktal drinnen.

Ich habe die Reichweite der Kardauner Frequenzen nicht im Kopf, um beurteilen zu koennen, wie sich das Sendegebiet der 94,1 durch den Umzug veraendert hat.

Ich vermute mal, dass man auf der A22 Richtung Brixen nun deutlich weiter kommt. Umgekehrt duerfte es in suedlichen Teilen Boxens und vielleicht auch im Norden ins Sarnthal rein nun Probleme geben.

Der Sender Virgl ist ja recht nahe am Stadtgebiet und auch ein Stueck nordwestlich vorgelagert, sodass er auch die suedlichen Teile noch erreicht:
http://maps.google.com/maps?ll=46.491389,11.355833&spn=0.03805,0.06727&t=p&hl=en

Der Sender Kardaun ist schon relativ weit oestlich und duerfte trotz der Hoehe nur Teile Bozens 100%ig erreichen. Aber eben Richtung Brixen deutlich weiter kommen.
http://maps.google.com/maps?ll=46.504444,11.405833&spn=0.03805,0.06727&t=p&hl=en

Wenn nicht 94,0 Radio Capital aus Brixen/St.Leonhard zu frueh stoert, koennte nun der Uebergang zur 99,5 Plose fuer Radio Radicale halbwegs klappen.

Vom Sender Bozen-Virgl sendet damit nur noch Radio Holiday auf 93,0.

von Habakukk - am 25.06.2013 09:33
Ist kein Nachteil, denn durch das recht dichte Sendernetz reicht normalerweise eine kleine Antenne (z. B. eine kompakte Log-Per) um das gesamte Angebot zu empfangen. Die Verteilung im Haus ist erheblich einfacher als bei Sat-Empfang, weil man keinen Multiswitch und keine Sternstruktur benötigt udn somit die alten Leitungen aus der analogen Zeit vielfach weiter genutzt werden können.

DVB-T war in Italien nie als "Überallfernsehen" konzipiert, sondern man hatte das Problem, das umfangreiche analoge Angebot zu digitalisieren und jedem Anbieter eine Chance der technischen Weiterentwicklung zu geben.

In Deutschland und Österreich ist DVB-T praktisch nur eine Zugabe zu den Hauptverbreitungswegen Kabel und Satellit und dementsprechend wird auch kaum etwas dort investiert. Das führt allerdings zu dem Vorteil, dass es einfacher ist, die UHF-Frequenzen für die digitale Dividende -- also dringend benötigte Kapazitäten für das mobile Internet --einfacher zu realisieren sind.

Auch führte die Umstellung in Italien bei kleineren Anbietern zu finanziellen Problemen, da sie ja zwangsweise in die neue Technik investieren mussten. Das aber beschleunigt -- vor allem in Zusammenhnag mit der Wirtschaftskrise -- den Prozess der Marktbereinigung, der in Italien aber generell unausweichlich war.

Da natürlich Berlusconi als Politiker und Medienuntternehmer mit seinem größten italienischen TV-Imperium der Nutznießer der Situation ist, mag zwar betrüblich stimmen, aber das ist letztlich der Logik des Marktes zu verdanken. Die Umstellung war demnach nur ein Katalysator, welche die unausweichlichen Vorgänge beschleunigt hat.

Zu Recht kann kritisiert werden, dass vor allem kleinere und besonders kritische Anbieter nun das Handruch werfen müssen. Das kann man als einen Akt der "kalten" Zensur begreifen, aber man darf nicht vegessen, dass wir und im Zeitalter der Medienkonvergenz befinden.

Das Fernsehen spielt in Italien nach wie vor die Hauptrolle vor den klassischen Medien Zeitung und Radio sowie dem Internet. Italien ist das europäische Land mit dem größten Anteil der Bevölkerung, der das Internet regelmäßig NICHT nutzt. Schaut man genauer nach, ist es oft die ältere generation, welche sich praktisch ausschließlich bei Rai und Mediaset informiert.

Auf der anderen Seite war eine Figur wir Grillo mit seiner Cinquestelle-Bewegung nur durh das Internet denkbar, denn im Fernsehen kam er erst gar nicht vor, dann wure er vor allem diffamiert.

Für Südtirol spielt das alles viel weniger eine Rolle, da man die deutschsprachigen Medien eben häufiger nutzt. Hier hat die Digitalisierung vor allem ein erweitertes Programmangebot gevracht -- welches man alledings auch schon in den vergangenen Jahrzehnten über Sat gewohnt war. Nur, dass man nunmehr die inzwischen angerostete Schüssel vom Dach holen kann.

Insofern lautet auch am Etsch das Fazit: DVB-T ist ganz nett, aber auch nicht die große Revolution und vor allem auch keine Notwendigkeit, weder für die Zuschauer noch für die Sender.

von Alqaszar - am 12.08.2013 19:19
Zitat
Alqaszar
Ist kein Nachteil, denn durch das recht dichte Sendernetz reicht normalerweise eine kleine Antenne (z. B. eine kompakte Log-Per) um das gesamte Angebot zu empfangen. .


Es ist auch mobil kein Problem. Ich hab im Auto einen MPEG4-tauglichen Empfänger, der an 2 verstärkten Scheibenklebeantennen hängt. Der Empfang der RAS Muxe war bis Trento Nord durchgehend gegeben, vom Reschenpaß kommend (in der letzten Juniwoche). An der Raststation bei Trento Nord hab ich dann nochmals einen Scan gemacht, was über 200 eingelesene Services ergab. Auch weiter nach Restitalien rein, war Empfang auch mit QAM64 im Auto über weite Strecken möglich. Mit dem mobilen Tivizen DVB-T Empfänger konnte ich ebenfalls stationär im Vinschgau (oberhakb von Laas) MPEG2 und 4 empfangen, auch die HD Programme gingen problemlos.

Lediglich mein Autoradio hatte Probleme und verweigerte die Wiedergabe der RAS Muxe, welche im Jahr zuvor (noch auf den alten Frequenzen) schon mal problemlos funktioniert haben. Siehe den RNS315 Thread.

M.

von Cyberjack - am 01.09.2013 11:27
Zitat
delfi
Zitat aus der RAS-Meldung:
So wurden nicht weniger als 286 Umsetzer und Kabelanlagen von 101 privaten Besitzern übernommen

Damit weist man hin, dass es deutsche und österreichische Programme im Lande schon seit Ende der 1950er gibt. Die Sendeanlagen waren natürlich alle "streng legal". Zum 25-Jahr-Jubiläum hatte die RAS ein Buch herausgebracht, das sich auch recht ausführlich mit der Vor-RAS-Zeit, dem Aufwand und den Gefahren, den die Betreiber solcher Empfangs- und Sendeanlagen ausgesetzt waren, beschäftigt.

Das ist korrekt, eine Nachfrage ergab, dass die gesamte Geschichte der RAS dort behandelt wurde!

Diese Links gab mir übrigens der Direktor noch mit auf den Weg:

-Fernsehbericht von gestern im ORF unter http://tirol.orf.at/news/stories/2612965/
-Beitrag der RAI vom 1.11. http://www.rai.tv/dl/RaiTV/programmi/media/ContentItem-6509f359-9f3b-45f8-81f1-d9995cf305fc-tgr.html#p=0 (ab Minute 13)
-Chronik der RAS http://www.ras.bz.it/de/unternehmen/chronik.htm

(ich denke diese Links kann ich bedenkenlos weitergeben)

von Rosti 2.0 - am 05.11.2013 15:51
@Delfi: Siehe Habakukk :p
So, hier werden jetzt aber keine Geschichten aus dem Wald erzählt :) Letztes Jahr im August habe ich im gesamten Drautal sowie in Lienz und Umgebung ausführliche Messungen durchgeführt (allerdings nicht mit Profi-Equipment, so etwas macht nur Mabra). Die ortsüblichen Frequenzen haben weder gezischelt noch gerauscht, die liefen alle wie am Schnürchen. Man muß halt aufpassen, daß man sich keine Auslöschung durch unterschiedliche Phasenlagen einhandelt - in der Regel läßt sich das aber in den Griff kriegen. Ich kann Dir gerne bei diesem Problem behiflich sein, sobald ich wieder in Deiner Gegend bin. Das kriegen wir schon hin.

Grad jetzt hab ich die gleiche Diskussion mit einem Radiobetreiber (auch wenn es nicht um DAB geht). Angeblich würden die neuen Frequenzen im Zielgebiet verrauscht oder gar nicht hörbar sein. Dummerweise wohnt ein Kollege in der Stadt, der die Frequenzen ausgiebigst ausgemessen, die Empfangssituation protokolliert und die Sendeparameter selbst optimiert hat. Von daher weiß ich, daß die Einwände des Radiobetreibers von vorne bis hinten unhaltbar sind - letztendlich stecken wohl "nicht-technische" Gründe dahinter.

von MHM - am 14.05.2014 16:02
Zitat
Habakukk
Der RAS-Sender Kematen im Pfitscher Tal ist offenbar umgezogen.

Ehemals 11e32 14/46n56 56 auf 1399m Hoehe (suedlich von Kematen im Tal nahe Fussendraß), nun bei 11e33 42/46n58 09 auf 1810m Hoehe (etwas oestlich von Kematen oberhalb am Hang). Leistung nun 250 Watt (ex 300).

Die RAI ist mit umgezogen.


Durch die groessere Standorthoehe konnte offenbar der Sender Pfitschertal (11e31 26/46n55 15, 1435m) abgeschaltet werden.


Stimmt nicht ganz: diese Frequenzen sind vom RAS-Sender Pfitschertal zu einer anderen Anlage des Zivilschutzes fuer Außerpfitsch umgezogen.

Kematen alt => neu:
11e32 14/46n56 56 (1399m) => 11e33 42/46n58 09 (1810m)
Ö 1 93,3, Ö 3 91,8, Radio Tirol 97,9
RAI RADIO1 89,5, RADIO2 93,7, RADIO3 96,2, RAI Südtirol 98,3

Pfitschertal alt => neu:
11e31 26/46n55 15 (1435m) => 11e29 06/46n53 43 (1360m)
Ö 1 101,8, Ö 3 106,5, Radio Tirol 87,6
RAI RADIO1 88,8, RADIO2 92,2, RADIO3 94,8, RAI Südtirol 103,0


Ebenfalls umgezogen ist der Senderstandort fuer Albeins:
http://www.ras.bz.it/news/news_d.asp?art=464689
Zitat

Durch die Übersiedlung auf einen höher gelegenen Standort kann auch die Versorgung von Albeins mit den Fernseh- und Hörfunkprogrammen verbessert werden.

Alt: 11e37 17/46n42 19 (1190m)
Neu: 11e37 08/46n42 25 (1270m)

von Habakukk - am 23.07.2014 12:21
Zitat
Habakukk
- Radio Maria Italia und Radio Maria Suedtirol haben offenbar im Pustertal die Standorte getauscht. Die 106.7 von Radio Maria Suedtirol (ehemals vom ueber 2000m hohen Standort Helm) kommt nun vom Sender Winnebach (nur knapp 1500m), die 107,5 von Radio Maria Italia (ehemals Winnebach) kommt dafuer nun vom Sender Helm.

- Suedtirol 1 hat offenbar die 103,7 in Winnebach abgeschaltet, die ist nicht mehr gelistet. Suedtirol 1 sendet vom Standort Helm weiter auf 106,1 MHz.

=> Hat sich denn der Radio Maria-Empfang in Osttirol veraendert? Wenn die 106,7 nicht mehr vom Standort Helm kommt, duerfte sie ja nicht mehr so weit nach Osttirol rein reichen. Dagegen muesste die 107,5 jetzt staerker gehen.


Ich wollte nochmal nachhaken: hat sich der Empfang von Radio Maria Suedtirol auf 106,7 veraendert? Diese kommt angeblich nicht mehr vom hochgelegenen Standort Helm. Stattdessen kommt von dort nun die 107,5 von Radio Maria Italia.

Falls das so ist: haengt das evtl. damit zusammen, dass Radio Maria Oesterreich nun regulaer in Lienz auf Sendung gehen darf?
(siehe http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?15048,555502,1256597#msg-1256597)

Ach ja: und ist die 103,7 Suedtirol 1 in Winnebach wirklich off-air?

von Habakukk - am 14.10.2014 07:46
Nachdem ich aus dem ST Urlaub zurück bin hier einige Beobachtungen die ich während der Zugfahrt über dem Brenner gemacht habe:
-Radio Maria 98,7 Flatsch hat die Hauptstrahlungsrichtung anscheinend nach ca SW da der Empfang nach Norden erst ab Steinach aus dem Rauschen zu hören ist, die anderen Sender sind mit starken Signal zu empfangen, und nach Süden bis etwa Sterzing gut zu hören, die anderen Flatschsender gar nicht oder im Rauschen.
-die Radio Südtiroler 99,5 hat weiterhin einen Leerträger, auf der Hinfahrt am 15.4. mit regelmäßigem Tacken, auf der Rückfahrt am 25.4. nur ein unmodulierter Träger. Die Reichweite und Signalstärke mit der 88,8 gleich.
-93,1 aus Brixen weiterhin off Air.

Empfangsfeldstärken Südtiroler Sender Flatschspitze und Zirogalm im Insbruck Hbf:
-88,85 Radio Dolomiti 27dBµ
-98,7 Radio Maria - -
-100,8 die Antenne 17dBµ
-102,2 ERF 21dBµ
-102,8 Radio 2000 20dBµ
-104,5 NBC 27dBµ
-104,8 Radio Maria ST 23dBµ Mono
-105,4 Südtirol 1 22dBµ Mono

Empfangsfeldstärken Südtiroler Sender Flatschspitze und Zirogalm im Brenner Bf
-88,85 Radio Dolomiti 54dBµ
-98,7 Radio Maria 14dBµ
-100,8 die Antenne 33dBµ
-102,2 ERF 31dBµ
-102,8 Radio 2000 33dBµ
-104,5 NBC 45dBµ
-104,8 Radio Maria ST 44dBµ Mono
-105,4 Südtirol 1 27dBµ Mono

Empfänger Tecsun PL 390 im ÖBB EC Wagen Fensterplatz

Der Empfang auf der Strecke zum Brenner und zurück war die 88,85 am stabilsten und am stärksten. Bis runter nach Matrei zeigte mindestens 50dBµ an.

von DJ Taifun - am 01.05.2015 21:15
- So wie es aussieht, hat die RAI den Standort Meran-Freiberg aufgegeben. Alle Programme der RAI werden auf der RAS-Homepage nun fuer den Standort Mut gelistet:

Rai Radio1 TAA+ UKW Mut 88,100
Rai Radio2 TAA+ UKW Mut 90,300
Rai Radio3 UKW Mut 94,300

RAI Suedtirol sendete eh bereits vom Standort Mut:
RAI SÜDTIROL+ UKW Mut 97,600

Die alte 97,9 Meran-Freiberg (RAI Suedtirol) wurde ins Ultental zum Standort Sankt Pankraz verlagert (siehe unten).

- Ebenfalls neu vom RAS-Standort Mut (ex Meran-Freiberg/Fragsburg):
Radio Capital UKW Mut 92,100

- Die RAI hat die Frequenzen vom Standort Ultental zum Standort Sankt Pankraz verlagert. Dabei gab es einige Aenderungen:

Rai Radio1 TAA+ UKW St. Pankraz 89,000 (wie bisher)
Rai Radio2 TAA+ UKW St. Pankraz 90,600 (ex 90,9)
Rai Radio3 UKW St. Pankraz 99,100 (ex RAI Südtirol)
RAI SÜDTIROL+ UKW St. Pankraz 97,900 (ex RAI Südtirol Meran-Freiberg)

Was mit den alten Frequenzen 90,9 und 95,5 vom Sender Ultental geschehen ist, weiss ich derzeit noch nicht.

von Habakukk - am 11.01.2016 12:18
- Die Frequenz von Radio Maria am Standort Helm wurde laut RAS-Homepage von 107,5 auf 107,6 korrigiert.

- In Luttach (RAS-Standort) sendet Radio Maria neu auf 106,8.

- In Meransen ist RGW mit seiner 103,5 offenbar vom Standort Sergs zum Standort Meransen EI Towers umgezogen (wenn das nicht nur eine neue Bezeichnung fuer den alten Standort).

- In Pfelders sendet RGW neu auf 89,2 vom RAS-Masten.

- Radio Nord hat anscheinend die Stadtfrequenz fuer Bozen (die 105,6) aufgegeben. Ich konnte diese kuerzlich nicht mehr empfangen und bei der RAS ist sie auch nicht mehr gelistet. Dafuer geht weiterhin 91,9 Gantkofel in ganz Bozen.

- Die 93,1 von Radio Suedtirol fuer Brixen ist bei der RAS nicht mehr gelistet, nachdem sie zuletzt auch nicht mehr aktiv war.

- Die 99,3 von Suedtirol 1 fuer Taufers wird nicht mehr gelistet. Die war imho auch schon laenger off-air.

- Fuer die 100,4 von Radio Holiday wird als Standort jetzt "Bruneck-Dietenheim" auf der RAS-HP gelistet.

von Habakukk - am 11.01.2016 13:54
Zitat
Jassy
Zitat
Habakukk
Es gibt nun auch die ersten für Österreich relevanten Einträge aus dem Kanaltal.

Radio Deejay 101,9 mit sagenhaften 65dBW.

Wenn ich mir dann noch das extreme Antennendiagramm so anschaue, kann das doch nur ein Fehler sein. Das wären ja umgerechnet 3200 kW, da bräuchte man schon eine ordentliche Antennenanlage (vom Ausmaß der damaligen Pizzo Groppera-Anlage), um diese extreme Richstrahlung hinzubekommen.


Nun ja, vielleicht will man das nur so festgelegt haben so das man später die Leistung noch hochschrauben kann? Oder sollen das reale Betriebsdaten sein?


Kann ich mir kaum vorstellen. Im Gegensatz dazu steht jetzt die 106,4 von Radio 24 mit 1kW drin. DEN Unterschied müsste man doch wirklich merken.

Ich glaube eher, dass da beim Importieren der Daten in die AGCOM-Datenbank etwas schief gelaufen ist. Bei den RAS-Daten fällt z.B. auf, dass es häufig 20dB Unterschied zwischen eingetragener Leistung und realer Leistung gibt. Das riecht für mich danach, dass da beim Importieren tlw. um ein paar Stellen verrutscht eingelesen wurde. So werden aus 0.10kW dann schnell 10kW.

von Habakukk - am 24.11.2016 10:59
Zumindest Flatsch und Zirog scheinen mir von der Leistung plausibel zu sein. Die 2kW kursierten ja schon länger herum.

Was haltet ihr von den Angaben bisher so? Die Koordinaten stimmen tlw. nicht ganz, da ist für mich der Geobrowser immer noch absolute Referenz.

Abgesehen von den offensichtlichen Importfehlern bei der RAS (mit unrealistischen Leistungen >10kW an manchen Füllsenderstandorten) finde ich bei den Leistungsangaben folgendes etwas zweifelhaft:

Die Antenne/Radio 2000
99,2/106,2 Sterzing/Rosskopf 2,5kW bei beiden erscheint mir etwas viel (bisher gingen wir eher von 250W aus)

Die Antenne
101,4 Gantkofel 8kW (denkbar wäre es, da vom Gantkofel aus Meran mitversorgt werden soll)

Radio 2000
87,6 Barbian-Lajen 40kW Hier scheint wohl eher beim Importieren was schief gelaufen zu sein, der 40kW-Spitz nach Norden schaut mir unnatürlich aus
100,7 Perdonig 5kW Schwer zu sagen, könnte schon sein
93,0 Pfalzen 2,5kW Rein vom Senderfoto her nur eine einzelne vertikale Yagi, darüber sollen 2,5kW ERP rausgehen??? Glaube ich nicht so recht...
98,7 Penegal 40kW Diagramm Richtung Süden, real zeigen die Antennen Richtung Bozen, es sind 4 gestockte Vertikaldipole, ich würde mal eher auf max. 10kW ERP gerichtet nach Bozen tippen....
93,0 Bozen-Seit 2,5kW Schwer zu sagen, hätte aber weniger erwartet

Radio Capital
90,1 Bozen-Guntschna 10kW Erscheint mir ein bißchen viel, so weitreichend ist die Frequenz nicht

Radio Deejay
104,5 Plose 20kW Ich denke mal, eher max. 2kW, auch weil ich erwarten würde, dass das Diagramm Richtung Nordwesten zeigt
98,4 Sterzing-Rosskopf 40kW Schaut mir auch eher wieder nach einem Import-Fehler aus

Radio Sonnenschein / Radio Holiday / Radio Grüne Welle / Stadtradio Meran / Tele Radio Vinschgau / Radio Italia Anni 60
Hier erscheinen mir alle Angaben relativ plausibel. Ob jeder RGW-Kirchensender mit der vollen Leistung läuft, oder real nur paar Watt hat, kann ich schwer beurteilen.

Radio Südtirol
Hier sind einige Einträge drin, die es so real nicht gibt, z.B. 2x 93,3 Kohlern (verkauft an Radio Arcobaleno resp. Radio Margherita), 89,1 Brixen (Radio Italia Anni). Eine 88.8 Tisens parallel zur 93,3 sagt mir jetzt auch nix. Die Standortangaben erscheinen mir relativ ungenau. Die angegebenen Sendeleistungen könnten hinkommen, wobei mir die 20kW der 88,8 Schenna relativ viel erscheint. Andererseits ist der Sender relativ reichweitenstark, also gaaanz undenkbar wäre es nicht. Schwer zu sagen ohne Senderfoto...

von Habakukk - am 26.11.2016 11:05
Zitat
DJ Taifun
Wenn die einzelnen Punkte auf den Antennendiagramm je 1dB wäre, könnte es in etwa hinhauen, z.B. beim Sender Schenna. Dann wäre 43dBW -8dB (in 240°) = 35dBW = 3 KW. Dann wäre aber das V/R Verhätnis sehr hoch.
Oder je Punkt 0,5dB > 43dBW -4dB= 39dBW = 8KW.


Ja, leider weiß ich noch nicht, wie diese Diagramme skaliert sind. Je nachdem können das riesige Unterschiede sein.

Heute neu dazugekommen:
Radio Edelweiss
Radio 2000 Stadtradio Bozen

Bei Radio Edelweiss ist die eigentlich von Radio 2000 genutzte 106,2 Sterzing ein weiteres mal angegeben. Dafür steht die 99,6 Welsberg, die Radio Edelweiss nutzt, ein 2.Mal auch bei Radio 2000.

Und für Radio 2000 Stadtradio Bozen ist die 100,7 Perdonig angegeben, obwohl sie bereits für das normale Radio 2000-Programm eingetragen ist. Mir ist auch nicht bekannt, dass Radio 2000 für Bozen ein eigenes Programm ausstrahlt, oder zumindest ein Lokalfenster. Man findet darüber nur was in ganz alten Dokumenten.

Ähnliches hat man ja schon bei der 93,3 Bozen-Kohlern gesehen, die sowohl für Radio Margherita, als auch immer noch für Radio Südtirol eingetragen wurde.

von Habakukk - am 28.11.2016 15:40
So, mal eine Zwischenbilanz für Südtirol:

Wir haben bei der AGCOM nun Daten von:
Die Antenne
Radio 2000
Radio 24
Radio Capital
Radio Deejay
Radio Dolomiti
Radio Edelweiss
Radio Gherdeina 2
Radio Grüne Welle
Radio Holiday
Radio Italia Anni 60
Radio Italia SoloMusicaItaliana
Radio Margherita
Radio Radicale
Radio RTT
Radio Sonnenschein
Radio Südtirol
RAS 1 - Hitradio Ö3
RAS 2 - Radio Tirol
RAS 3 - Ö1
RAS 4 - Radio Rumantsch
Stadtradio Meran
Tele Radio Vinschgau

Es fehlt noch:
ERF Südtirol
NBC Rete Regione
R101
Radio 105
Radio Gherdeina
Radio Maria
Radio Maria Südtirol
Radio Nord
Radio Sacra Famiglia
Radio Tandem
Radio Tirol
RAI Radio1
RAI Radio2
RAI Radio3
RAI Südtirol
RAI GR Parlamento
RAI IsoRadio
RDS - Radio Dimensione Suono
RMC - Radio Monte Carlo
RTL 102,5
Südtirol 1
Südtiroler Rundfunk
Virgin Radio

Mal schauen, was bis Ende nächster Woche noch hinzu kommt.

von Habakukk - am 07.12.2016 09:36
In Südtirol geht sowas. :D

Also zunächst mal ist anzunehmen, dass die eingetragene Leistung von 20kW bei der AGCOM für die Plose falsch ist. Gehen wir mal von irgend etwas im Bereich 2kW bei Radio Deejay aus.

Die Plose soll bevorzugt das Gebiet rund um Brixen versorgen. Franzensfeste gehört vielleicht gerade noch dazu, aber schon in Sterzing ist das Signal der Plose generell nicht mehr allzu gut.

Umgekehrt wird auf der Flatsch-Spitze auf allen Frequenzen (außer der 104,8 von Radio Maria) recht stark gerichtet nach Nordnordwest (Innsbruck) gesendet. Man kann annehmen, dass Richtung Sterzing nur noch wenige Watt rausgehen. D.h., in Sterzing ist von der Flatsch-Spitze trotz der großen Nähe kaum noch was zu hören.

D.h., allenfalls kommen die sich irgendwo bei Sterzing in die Quere. Aber für Sterzing gibt es ja wiederum die Standorte Rosskopf bzw. Freienfeld.

Schau dir mal die Frequenzkonstellation in Meran und Bozen an und überleg dir mal, wie der Empfang so auf halber Strecke aussehen könnte (Bereich Lana, Tisens, Terlan). Das ist erst ein Spaß. Ist halt Italien! Wobei die Frequenzbelegeungen in Südtirol für italienische Verhältnisse recht harmlos sind.

von Habakukk - am 09.12.2016 10:34
@DJ Taifun:
Danke für den Hinweis, die hat man also nachträglich noch eingetragen.

Heute hat man die tlw. recht seltsamen Leistungen und Diagramme bei der RAS korrigiert, nun ist wohl alles so eingetragen wie es sein sollte.

Hinzugefügt wurden außerdem Senderdaten von:
Radio Gherdeina
Südtiroler Rundfunk
NBC Rete Regione
Radio Sacra Famiglia
Radio Maria Südtirol

Interessant sind mal wieder die grenznahen Einträge. Demzufolge sendet die 104,5 von NBC auf der Flatsch-Spitze mit 10kW gerichtet auf Innsbruck. Das gibt die Antennenanlage eigentlich auch her. Radio Maria auf 104,8 sendet ebenfalls mit ca. 10kW, aber in dem Fall ziemlich rund. Das passt auch absolut, wenn man die Fotos der Antennennalage sieht, und merkt man empfangstechnisch auch, da die 104,8 als einzige Flatsch-Frequenz sogar noch in Hanglagen oberhalb von Meran/Lana nachzuweisen ist, sowie ein gutes Stück Richtung Brixen.
Ob allerdings die 20kW für die 88,85 von Radio Dolomiti korrekt sind, bezweifle ich momentan eher immer noch, auch wenn die Antennenanlage so aussieht, als könnten darüber schon 20kW rausgehen.

Ach ja, die 106,7 von Radio Maria Südtirol ist für den Standort "Helm" eingetragen, d.h. mit dem Frequenztausch zwischen Radio Maria Südtirol und Radio Maria Italia ist die 106,7 also wohl dort hinauf gewandert. Sendeleistung sollen hier 10kW gerichtet auf Osttirol sein. Würde mich nicht wundern, wenn das tatsächlich auch der Fall wäre.

Auch die 99,1 am Monte Forno hat man eingetragen, allerdings als 99,2 und mit etwas überraschendem Diagramm (Hauptstrahlrichtung Tarvis und nicht Österreich). Was meint ihr dazu?

Dann hätten wir noch die 92,6 Seceda von Radio Gröden, die ja auch in manchen Ecken Deutschlands noch nachweisbar ist. Statt der bisher bekannten 800 Watt sollen es laut AGCOM wohl eher 5kW sein. Traue ich der Frequenz schon zu, die ist wirklich weitreichend, wobei halt auch der Standort sehr gut ist. Aber die Antennenanlage müsste die 5kW hergeben, wenn man sich das so anschaut.

von Habakukk - am 12.12.2016 17:12
Radio Maria wurde in vielen anderen Regionen schon vor 1-2 Tagen hinzugefügt. Denke mal, das kommt vielleicht heute noch. Was sonst noch fehlt, sind die 3 Frequenzen von Radio Nord, sowie die Frequenz von Radio Tandem in Bozen. Und natürlich die RAI.

Noch ein Wort zu RTL102.5: seltsam finde ich es schon, dass man die 106,9 Hühnerspiel noch eingetragen hat. Total veraltet scheinen die AGCOM-Daten von RTL102.5 generell ja auch nicht zu sein, da alle Standortverlagerungen der letzten Jahre eigentlich drin sind. Nutzbar wäre die 106,9, ja theoretisch sogar am Hühnerspiel. Infrastruktur gibt es da oben zur Genüge, und Innsbruck würde man auf der Frequenz auch immer noch erreichen, da würde nur 106,8 Haiming etwas stören. Ob man sich diese Frequenz einfach über die AGCOM nochmal "gesichert" hat, für den Fall, dass irgendein Anbieter doch nochmal auf die Idee kommt, von Südtirol aus Innsbruck versorgen zu wollen?

Dann fällt mir noch die 90,6 Tisens/Naraun für RTL102,5 mit 2kW auf, die es so real auch nicht gibt. Es gab mal vor vielen Jahren einen Test auf 90,7 für Meran (Leerträger), das ist aber dann in Folge wieder eingeschlafen. Denkbar, dass man nach dem Test wegen Störungen mit 90,8 Perdonig beschlossen hat, nochmal 100kHz weiter nach unten zu gehen. Auf Sendung ging da aber nie mehr was, die 90,6 ist ungenutzt.

Was glaube ich auch noch nicht erwähnt wurde: der Südtiroler Rundfunk hat neben den bekannten Frequenzen auch noch paar seltsame Sachen eingetragen:
98,7 Ritten 400W (kann doch wegen Radio 2000 Penegal nie und nimmer gehen)
93,0 Schlanders 800W (dürfte sich mit Radio 2000 Kastelbell beißen)
Beobachten konnte ich beides noch nicht.

von Habakukk - am 16.12.2016 10:36
Ich bräuchte mal für die FMLIST eure Hilfe. Und zwar ist mir die genaue Position des Sender "Kurtatsch" von Radio Südtirol (93,3) unklar.

Der Standort ist im Geobrowser nicht mehr verzeichnet, aber früher gab es einen Eintrag mit Geographischem Standort 816 und Logischem Standort 1476 mit der Bezeichnung "Kurtatsch SÖLL BERG". In der FMLIST habe ich damals die Koordinaten 11e11 42 / 46n17 55 mit Standorthöhe 1100m eingetragen, vermutlich als Eintrag 816 damals noch im Combrowser verzeichnet war.
http://www.flashearth.com/?lat=46.298611&lon=11.195000&z=18.6&r=0&src=ggl

Das passt nur leider nicht zusammen. Entweder habe ich mich damals vertippt, oder das Bezugssystem passt nicht (WGS84/PD). Ich habe auch mal versucht, mit Google Street View in der Gegend irgendwas zu erkennen, aber das ist echt schwierig. Leider sind in den alten Geobrowser-Dokumenten, die ich noch gesichert habe, nicht die Standorte von Radio Südtirol verzeichnet, die wohl etwas später noch hinzugefügt wurden.

Bei der AGCOM hat Radio Südtirol die Koordinaten 11e12 56/46n18 56 mit einer Standorthöhe von nur 400m eingetragen. Die AGCOM-Koordinaten von Radio Südtirol stimmen allerdings nie ganz exakt, aber es wäre denkbar, dass mein FMLIST-Eintrag total daneben ist und der reale Standort tatsächlich eher nahe den bei der AGCOM hinterlegten Koordinaten ist:
http://www.flashearth.com/?lat=46.315555&lon=11.215555&z=18.6&r=0&src=ggl

Aber auch hier findet sich auf Satellitenbildern oder bei Street View nichts auffälliges, was nach einem Senderstandort aussieht. Gut, die Anlagen von Radio Südtirol sind oftmals auch relativ klein und unscheinbar.

Weiß denn von euch jemand mehr oder kann sich das gar vor Ort mal ansehen? Bei mir wird es noch ein Weilchen dauern, bis ich mal wieder vor Ort bin.

Denkbar wäre außerdem noch, dass es den Sender Kurtatsch gar nicht mehr gibt, und dass das Signal auf 93,3 im Bozener Unterland vom Sender Tisens kommt. Eine weitere Alternative wäre noch, dass man auf 93,3 von Kohlern mit unterschiedlicher Strahlungsrichtung sowohl Radio Margherita, als auch Radio Südtirol abstrahlt. Glaube ich aber eher weniger.

von Habakukk - am 20.01.2017 16:59
Auf der Zugfahrt via Brenner nach Bozen habe ich folgendes herausgefunden:
Sterzing :
DIe 99,5 von Südtiroler Rundfunk hat weiterhin einen Leerträger. Vieleicht wssen die von Südt.Rdf garnicht, das die 99,5 noch "Leer" läuft:D Oder Platzhalter:D
Die 88,8, 97,4 und 99,5 haben in etwa die selbe Feldstärke (mit dem PL310ET festgellt).
Die 98,7 von Radio Maria konnte ich in Raum Sterzing noch gut empfangen. Hingegen die anderen von der Flatsch kaum oder garnicht. Vermutlich sendet 98,7 rund.:confused:
Brixen:
Der MW-Sendemast oberhalb von Brixen steht noch, vom Bahnhof gut s´zu sehen.
88,8 Südt.Rdf und 93,1 Radio Südtirol (AGCOM zeigt 2,5KW an) haben eine kleine Reichweite. Die geht bis etwa der Höhe Felthurns.Bis dahin reichen auch die RAS Sender von Albeins.
Und die 106,6 von Freccia Radio konnte ich nicht empfangen. Ob das ein "Fake" Eintrag in AGCOM ist:D
Im allgemeinen Denke ich ob die Eintragungen und von AGCOM geprüft werden bzw wo wurden vorher die Daten hinterlegt:confused:
Meran:
Die RAI Sender und Radio Capital von Standort Freiberg senden auch von RAS Standort Mut.

von DJ Taifun - am 23.03.2017 22:22
Danke für deine Beobachtungen.

Sterzing:
Zitat
DJ Taifun
DIe 99,5 von Südtiroler Rundfunk hat weiterhin einen Leerträger. Vieleicht wssen die von Südt.Rdf garnicht, das die 99,5 noch "Leer" läuft:D Oder Platzhalter:D

Ich weiß gar nicht, wieviele Jahre die 99,5 jetzt schon ohne Programm läuft. Irgendwer muss doch den Strom bezahlen? Ich versteh das nichts. Platzhalter mag ja sein, aber wenn ich die Frequenz schon am Laufen halten muss, damit ich sie nicht verliere, dann schalte ich da doch wenigstens irgendein Programm auf? Ich verstehe das nicht.

Zitat
DJ Taifun
Die 88,8, 97,4 und 99,5 haben in etwa die selbe Feldstärke (mit dem PL310ET festgellt).

Hast du zufällig auch die 101,4 beobachtet? Der Südtiroler Rundfunk hat ja am Rosskopf zwei Frequenzen, die 88,8 und die 101,4. Laut AGCOM sendet die 101,4 angeblich Richtung Brenner, während die 88,8 Richtung Sterzing/Freienfeld strahlt. Hast du da evtl. Reichweitenunterschiede zwischen 101,4 und 88,8 bemerkt?

Was auch noch interessant wäre: 99,2 Die Antenne und 106,2 Radio 2000 haben angeblich laut AGCOM 2,5kW, also deutlich mehr als die anderen, was ich nicht so recht glauben mag. Die müssten ja dann spürbar besser gehen als die Frequenzen der anderen. Merkt man da etwas?

Zitat
DJ Taifun
Die 98,7 von Radio Maria konnte ich in Raum Sterzing noch gut empfangen. Hingegen die anderen von der Flatsch kaum oder garnicht. Vermutlich sendet 98,7 rund.:confused:

Ja gut, aber das würde sich ja mit den Angaben der AGCOM sogar decken. Auch die 104,8 sollte eigentlich rund abgestrahlt werden und müsste in Sterzing noch gehen. Die konnte ich sogar in Gfrill oberhalb von Lana noch loggen, als sie noch mit etwas mehr Dampf kam.

Angeblich sendet auch der ERF auf 102,2 relativ rund, bei der wäre es mir aber noch nie so richtig aufgefallen.

Brixen:
Zitat
DJ Taifun
Der MW-Sendemast oberhalb von Brixen steht noch, vom Bahnhof gut s´zu sehen.
88,8 Südt.Rdf und 93,1 Radio Südtirol (AGCOM zeigt 2,5KW an) haben eine kleine Reichweite. Die geht bis etwa der Höhe Felthurns.Bis dahin reichen auch die RAS Sender von Albeins.

Da stellt sich mir halt die Frage nach den Standorten. Die 88,8 kommt ja m.W. direkt aus Brixen und wird Richtung Süden abgestrahlt, während die 93,1 angeblich laut RAS-Liste jetzt(?) vom Pfeffersberg kommt und laut AGCOM eher nach Südost strahlt. Ich habe in der FMLIST mal für beide Standorte 200W angenommen.
Im Prinzip könnte das in der Realität dann schon so hinkommen. FMSCAN für Feldthurns würde das durch relativ geringe theoretische Feldstärken für beide Frequenzen bestätigen. An die 2,5kW der 93,1 glaube ich dann aber eher nicht.

Es kam aber immer noch auf beiden Frequenzen der Südtiroler Rundfunk, oder? Dazu noch die 94,8 von der Plose, sie sind da schon ganz schön überversorgt.

Die 93,1 wäre ja eigentlich für Radio Südtirol gedacht. Und letztes Jahr lief ja auf der 103,0 Plose auch nur ein Leerträger mit RDS (in Bruneck ebenso). War denn da wieder Programm zu hören?

Zitat
DJ Taifun
Und die 106,6 von Freccia Radio konnte ich nicht empfangen. Ob das ein "Fake" Eintrag in AGCOM ist:D

Ich weiß nicht recht. Oder die planen da wirklich was? Muss man mal beobachten.

von Habakukk - am 24.03.2017 08:05
Nun bin ich zurück aus Meran und habe so mach interessante Beobachtungen gemacht:)
- Bozen: Auf der 93,3 ist kein Radio Margherita zu empfangen. Auf der 93,3 ist Hitradio Südtirol zu hören, vermutlich von Tisens da mit dem PL310ET auf dem Bozenr Bahnhof mit 26dBµ zu empfangen war.
Die 89,1 (40dBµ) und 96,6 (48dBµ) von Kohlern.

- Brixen: Die 103,0 scheint abgeschaltet zu sein, da im Zug nur Sprachfetzen, nehme ich mal an, von RGW rein kam. Richtung Franzensfeste war dann nichts mehr zu hören.
Die 106,6 Radio Freccia war auf der Rückfahrt auch nicht zu hören.

-Sterzing: Die Südtiroler Rundfunk 101,4 ist Richtung Brenner die Reichweite besser als die 88,8. Im Brenner Bf kam die 101,4 sogar noch mit 10dBµ rein.

-Gossensass: 98,7 Radio Maria max 38dBµ , 104,8 Radio Maria ST max 24dBµ
-unteres Pflerschtal: 98,7 max 37dBµ , 104,8 max 41dBµ

Die Beobachtungen von Brixen, Sterzing und Gossensass / unteres Pflerschtal habe ich im Eurocity nach München gemacht, Fensterplatz Fahrtrichtung links. Empfänger Tecsun PL310ET.

von DJ Taifun - am 02.04.2017 12:51
@DJ Taifun:
Wie immer herzlichen Dank für deine Beobachtungen. Ich habe das so weit möglich eingetragen.

Zitat
DJ Taifun
- Bozen: Auf der 93,3 ist kein Radio Margherita zu empfangen. Auf der 93,3 ist Hitradio Südtirol zu hören, vermutlich von Tisens da mit dem PL310ET auf dem Bozenr Bahnhof mit 26dBµ zu empfangen war.

Die Frequenz ist halt wirklich sehr schwach. Ich weiß noch von früher her, dass auf der Autobahn noch bei der Ausfahrt Bozen-Süd Radio Südtirol zu hören war, und sich erst bei der Fahrt Richtung Innenstadt langsam Radio Margherita durch setzte. Ich weiß nicht, wie das auf der anderen Seite im Nordosten ist, wo der Bahnhof liegt. Dort müsste Margherita eigentlich schon besser gehen als Radio Südtirol, aber wer weiß?

Vermutlich kann man also davon ausgehen, dass sie abgeschaltet wurde bzw. an Radio Südtirol zurück gegeben wurde? Im Herbst letzten Jahres war sie jedenfalls noch on-air.

Zitat
DJ Taifun
-Sterzing: Die Südtiroler Rundfunk 101,4 ist Richtung Brenner die Reichweite besser als die 88,8. Im Brenner Bf kam die 101,4 sogar noch mit 10dBµ rein.

Das bestätigt also im wesentlichen die AGCOM-Daten. Danke!

Zitat
DJ Taifun
-Gossensass: 98,7 Radio Maria max 38dBµ , 104,8 Radio Maria ST max 24dBµ
-unteres Pflerschtal: 98,7 max 37dBµ , 104,8 max 41dBµ

Interessant, dass sich im Gossensass Radio Maria durchsetzt, wo dort doch eigentlich RAI Radio 3 zu hören sein sollte. Dachte mir schon, dass das nicht funktionieren kann. Wo wird man denn im Raum Gossensass dann überhaupt RAI Radio 3 auf 98,7 hören können? 100m rund um den Sender?

Zitat
DJ Taifun
Also wie es ausschaut, sendet Radio Maria Südtirol 104,8 von der Flatsch rund. War heute im Martell Dorf und kam mit 12dBµ mit dem PL310ET stabil rein :hot:

Ich hab die 104,8 früher sogar oberhalb von Lana noch loggen können. Kürzlich auch auf der Autobahn zwischen Sterzing und Brixen. Man merkt dann doch den Unterschied der Rundstrahlung im Vergleich zu den anderen Frequenzen. Angeblich sendet der ERF auf 102,2 aber auch fast rund (also wohl auch Richtung Sterzing), das muss ich mir auch mal vor Ort ansehen.

von Habakukk - am 25.04.2017 07:13
Plose definitiv, die wurde mit entsprechendem Equipment auch schon in München auf mehreren Frequenzen geloggt (nicht von mir). Die 92,6 von der zur Plose benachbarten Seceda wurde auch schon in D empfangen.

Der Penegal schafft es auch mit gaaaanz schwachen Restsignalen auf der einen oder anderen Frequenz. Eine Zeit lang ging z.B. 107,5 Radio Maria Italia dauerhaft hier in meiner Nähe (mittlerweile leider nicht mehr). Auch 106,3 NBC Rete Regione konnte ich schon mal loggen.

Die Hohe Scheibe sollte theoretisch machbar sein, hat aber ungünstige Frequenzen. Wenn ich mich recht erinnere, wurde die aber auch schon mal von jemandem geloggt.

Den Rosskopf bei Sterzing konnte ich vor einiger Zeit am Grenzübergang zu Österreich auf 88,3 loggen (NBC Rete Regione).

Am Erler Berg (ebenfalls Grenzgebiet Bayern/Tirol) auf ca.1000m lassen sich verschiedene Frequenzen vom Vigiljoch empfangen, 89,7 mit RAI Radio 1 am stärksten, aber auch 93,9 mit RAI Radio 2, 102,9 mit Radio Tirol und 101,1 mit Hitradio Ö3.

von Habakukk - am 15.07.2017 11:51
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