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Energy soll zweites bundesweites Privatradio nach Kronehit werden

Startbeitrag von Wiesbadener am 13.08.2010 07:40

Österreich: Energy strebt bundesweite Lizenz an
Der Jugendsender Energy strebt eine bundesweite Lizenz in Österreich an. Wie die Nachrichtenagentur APA und die Tageszeitung "Der Standard" berichten, mache die Medienbehörde KommAustria derzeit den Weg frei für ein zweites Privatradio mit bundesweiter Lizenz. Bisher war KroneHit der einzige bundesweit aktive Sender.

Das Gesetz erlaubt österreichischen Radiobetreibern erst ab 60 Prozent Reichweite die bundesweite Lizenz. Energy plant gegenwärtig die Übernahme der Radiosender des Druckhauses Leykam um Radio Graz 94.2 in der Steiermark. Mit insgesamt 13 Frequenzen könne man damit fast landesweit on Air gehen. Der Zusammenschluss ist seit dieser Woche bei der Wettbewerbsbehörde zur Prüfung angemeldet. Derzeit sendet das Jugendnetwork schon in Wien, Innsbruck, Salzburg und hat sich zudem um neue Lizenzen für Klagenfurt und St. Pölten beworben. Auch weitere Zukäufe seien denkbar. www.energy.at

Quelle: satnews.de

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Wenn Energy wirklich "bundesweit" werden will frage ich mich, auf was für einer Senderkette das gemacht werden soll. Ich kann mir im oberösterreichischen Zentralraum nicht eine Frequenz vorstellen, die mit mittelmäßiger Leistung noch interferenzfrei koordiniert werden kann.

Die Gaisbergfrequenz von Radio Energy (Ex Kronehit) ist übrigens so derartig schlecht, dass sie selbst in Thalgau/Mondsee mit freiem Senderblick nicht mehr gut anzuhören ist. Nach der Raststätte Mondsee hört man auf der 94,0 nur mehr Rauschen - obwohl man hier heiße 25 km Luftlinie vom Sender entfernt ist.

Ruft wahrscheinlich wieder Katastrophenkoordinierungen á la Radio Arabella Ybbs hervor...

von csap1363 - am 13.08.2010 08:48
@ThPleyer:
Die 94,0 sendet ja auch ausschließlich nach Westen, das ist nur eine Antenne die Richtung Stadt/Deutschland zeigt. War ja ursprünglich eine deutsche Frequenz (Radio Untersberg, Högl), die in einem Tauschgeschäft nach Österreich ging, vielleicht deshalb. Da gehen nach Norden wahrscheinlich nur paar Watt raus. Wundert mich aber direkt, da würde man doch außer 93,9 Gmunden nichts stören, die könnte man schon aufbohrne. Was ist eigentlich aus dem Gerücht geworden, die 94,0 würde zum Untersberg verlagert und auf 2kW aufgebohrt werden?

Weil du den oberösterreichische Zentralraum erwähnst: vielleicht krallt sich Energy dort ja die Senderkette von Welle 1 Steyr. Denn der Lizenzinhaber hat ja gerade ziemliche rechtliche Probleme, weil er statt wie lizensiert ein Lokalradio "Radio Steyr" einfach die Welle 1 wie bisher ausgestrahlt hat. Könnte gut sein, dass da Energy vielleicht ein Auge drauf hat.

Welle 1 wiederum hat ja für seine Linzer Version eine Frequenz für Steyr dazu bekommen, sind also nicht mehr zwingend auf die Frequenzen von "Radio Steyr" angewiesen.

Ansonsten: man muss 60% der Bevölkerung erreichen, weiß nicht ob man das mit Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz bereits erreicht?

von Habakukk - am 13.08.2010 09:18
Energy geht es nicht wie Kronehit darum möglichst mit Funzeln jedes erdenkliche Tal zu versorgen. Man ist urbanes Jugendradio und will nach Möglichkeit in allen Landeshauptstädten vertreten sein, maximal ein paar Umlands-Frequenzen wie bald in der Steiermark sind drin. An Klagenfurt, Sankt Pölten und Bregenz ist man dran, da scheint der Zuschlag wie man so hört gewiss, und damit hätte man wohl schon 60 Prozent der Österreicher versorgt.

Bundesweites Radio hat freilich den Vorteil, dass man keine lokalen Elemente mehr benötigt und auch eine gemeinsame Vermarktung etc. aufbauen kann. Das spart enorme Kosten

von Wiesbadener - am 13.08.2010 10:06
Ich frage mich sowieso, ob Energy tatsächlich wie KRONEHIT ein Interesse daran hat, Österreich flächendeckend zu versorgen? Geht es bei dieser bundesweiten Lizenz vielleicht einfach nur darum, das Programm in allen Städten gleichzuschalten, um die bisher noch nötigen Lokalinformationen im Programm einzusparen? Also vielleicht reichen denen ja die 60% Stadtversorgung und sie bauen gar nicht großartig weiter aus?

Falls aber doch, wird es für andere Anbieter wieder recht schwierig, ihr Sendernetz auszubauen. Denn dann läuft es eine Zeit lang wieder so wie früher mit KRONEHIT, dass die alle ausgeschriebenen Frequenzen bekommen, weil das Stopfen von Versorgungslücken des bundesweiten Anbieters Vorrang vor einer Neuschaffung oder Erweiterung eines Sendegebiets hat.

Letztes Beispiel war ja die Auschreibung zweier Ketten in Kufstein und Wörgl auf Initiative von Welle 1 und Radio Maria. Eine der beiden Ketten ging da an KRONEHIT.

@Wasat:
Das heißt, das steht und fällt vermutlich damit, ob man die ausgeschriebenen Lizenzen in Klagenfurt und Sankt Pölten bekommt, oder nicht. Sonst muss man wohl noch etwas ausgiebiger auf Einkaufstour gehen.

Edit: Da war der Wiesbadener schneller.. :-)

von Habakukk - am 13.08.2010 10:17
Zitat
delfi
Ihr denkt wohl gar nicht dran, dass es auch Leute gibt, die lieber was anderes hören als Ihr. Und mein Gott... RTL 102,5 (den Sender) mag auch nicht jeder. Andere könnten genauso verlangen, ihn abzuschalten.


Sollen sie machen, und lieber m2o drauftun...

Es ist halt nicht ok finde ich, hier in Kärnten zwei Schlagerradios, die ein ähnliches Format haben zu betreiben, und das sich Kronehit und Ö3 etwas gleichen is ja wohl bekannt...

Das Problem in Österreich ist meiner Meinung da doch die Politik, zu genaue und strenge Regeln (ja, Regeln sind gut, wenn die Regeln allerdings nichts mehr erlauben, wirds kritisch). Zum Beispiel könnte man auch mal eine 100 kW Frequenz auf einer halbwegs freien ausschreiben. Das es auch funktioniert, zeigt hier auf 104,5 RTL 102.5, der trotz Ognisnje vom Krvavec mit 100 kW nicht gestört wird.
Dafür geht im Zielgebiet von Ognisje in Slowenien wiedderum nur der.

Wenn man den willen dazu hätte, es den Radiomachern leicht zu machen, würde es ja vielleicht besser klappen.
Österreich, zähle ich genauso wie Teile Deutschlands und Kroatien zu den Ländern mit der wenigsten Abwechslung im Radio.
Meine Lieblingsländer sind die Niederlande (ein Traum die Sender dort) oder Italien. Und Italien funktioniert besser als man das auf den ersten Blick vermuten mag. Manche Standorte sind einfach grandios ausgesucht, versorgen ein weites Gebiet und werden auch nicht gestört.
Das dort natürlich etwas Ordnung fehlt is klar. Zu viel Ordnung schadet und das bekommt gerade Österreich zu spüren mit schlechter Auswahl und keiner wirklichen Zukunft.

Ich seh das in meiner Altersgruppe viele kein Radio mehr hören. Und teilweise von Handy zu Handy andere Songs rüberwandern, als die Radios spielen.
Radio in Österreich ist bereits den Bach runtergegangen. Man muss nur aufpassen, dass es kein Fluss wird, denn das könnte dann bitter enden...


Zitat
speedy01
Hat bei uns der ORF wircklich noch so viel einfluss drauf


Wie wahr, wie wahr....


von RTL 102.5 Fan - am 14.08.2010 20:23
Bleibt bitte bei euren persönlichen Meinungen sachlich, jeder hat eine andere Einstellung zu gewissen Programmen, aber haltet ein gewisses Niveau bitte ! Wenn das beachtet wird, kann jeder ja seine Meinung fundiert kundtun. Keine Beleidigungen, das hat hier echt nix zu suchen.

Danke delfi für die allsagenden Worte:
Zitat
delfi
Ihr denkt wohl gar nicht dran, dass es auch Leute gibt, die lieber was anderes hören als Ihr. Und mein Gott... RTL 102,5 (den Sender) mag auch nicht jeder. Andere könnten genauso verlangen, ihn abzuschalten.




von DX-Project-Graz - am 14.08.2010 20:49
Zitat
RTL 102.5 Fan
Das Problem in Österreich ist meiner Meinung da doch die Politik, zu genaue und strenge Regeln (ja, Regeln sind gut, wenn die Regeln allerdings nichts mehr erlauben, wirds kritisch). Zum Beispiel könnte man auch mal eine 100 kW Frequenz auf einer halbwegs freien ausschreiben. Das es auch funktioniert, zeigt hier auf 104,5 RTL 102.5, der trotz Ognisnje vom Krvavec mit 100 kW nicht gestört wird.
Dafür geht im Zielgebiet von Ognisje in Slowenien wiedderum nur der.

Wenn man den willen dazu hätte, es den Radiomachern leicht zu machen, würde es ja vielleicht besser klappen.

Das Hauptproblem bez. der UKW-Frequenzen besteht darin, dass die Behörde (Regionalradiobehörde dann RTR) bei Einführung der Privatradios keine effiziente Frequenzplanung mit Einbeziehung der ORF-Frequenzen gemacht hat.
Somit wurden meist lediglich nur mehr Füllfrequenzerln ausgeschrieben.
Von 100kW kann man heute nur mehr träumen, da das benachbarte Ausland ohne Einwilligungs-Probleme von österreichischer Seite Frequenzen in Betrieb genommen hat, da es sich meist ja um keine Beeinträchtigung der ORF-Radios handelte. So schauts leider aus.
Deshalb hoffe ich auf Internetradio (LTE Breitband Mobil), da dann dieses leidige Frequenzgerangel endlich ein Ende hat. Und auch die Behörden keinen bevormundenden bzw. medienpolitschen Einfluss auf die Sender mehr haben.
LG
Franz aus Wien :rolleyes:

von Franz Brazda priv. - am 15.08.2010 08:44
Zitat
Franz Brazda priv.
[
Deshalb hoffe ich auf Internetradio (LTE Breitband Mobil), da dann dieses leidige Frequenzgerangel endlich ein Ende hat. Und auch die Behörden keinen bevormundenden bzw. medienpolitschen Einfluss auf die Sender mehr haben.
LG
Franz aus Wien :rolleyes:


Diesen Unsinn (Sorry) hab ich ja jetzt schon mehrmals gelesen. LTE kann und wird nie den herkömmlichen Rundfunk ersetzen (können). Das ist reines Wunschdenken der Mobilfunkindustrie und deren gierigen Handlanger aka Netzbetreiber.
Solange es keinen freien Zugang zu einem solchen Netz geben würde, also OHNE SIM-Karte, und ohne dazugehörende Abhängigkeit von einem bestimmten Betreiber, kann und wird LTE (oder welcher Standard auch immer dann aktuell sein wird) keine Alternative zum "richtigen" Rundfunk sein.

LTE ist wie auch Mobilfunk generell ein "Point-to-Point" Verfahren, also für klassichen Rundfunk denkbar ungeeignet, schon wegen der begrenzten Kapazitäten und der nicht realisierbaren Vollversorgung (Kosten!).

Außerdem hat der Provider dann jederzeit die Möglichkeit die ausgestrahlten Programme nach eigenem Gutdünken zu beschneiden, zu ändern oder sogar einfach abzuschalten. Das heißt, da greift dann nicht die RTR ein, sondern die hinter den Providern stehenden (ausländischen) Konzerne. Das ist um nix besser.

Ganz so einfach geht es ja bei normalem Rundfunk Gottseidank nicht.

Das ist bzw. wäre nur übelstes PayRadio und mit sowas in der Art sind die Mobilfunkbetreiber ja schon mal ordentlich eingefahren, siehe DVB-H.

Sorry für OT, aber sowas lese (wie auch schon im WebStandard), dann geht mit der Hut hoch.

M.





von Cyberjack - am 15.08.2010 12:18
Zitat
Franz Brazda priv.
Das Hauptproblem bez. der UKW-Frequenzen besteht darin, dass die Behörde (Regionalradiobehörde dann RTR) bei Einführung der Privatradios keine effiziente Frequenzplanung mit Einbeziehung der ORF-Frequenzen gemacht hat.
Somit wurden meist lediglich nur mehr Füllfrequenzerln ausgeschrieben.


Einbeziehung der ORF-Frequenzen?
Ich würde wohl eher sagen, dass die in Betrieb befindlichen ORF-Frequenzen notwendig sind - sieht man von extremen Ausreißern wie zB Radio NÖ vom Himmelhof oder Radio Burgenland vom Kahlenberg ab.

Himmelhof und auch Freinberg waren und sind notwendig, um die gesamten Stadtgebiete von Wien und Linz mit einwandfreier Qualität versorgen zu können. Ich red jetzt nicht von Feldstärke, sondern von Qualitätsparametern - eben die Vermeidung von Nachschaben, Nachkratzen aufgrund von Abschattungen oder Reflexionsempfang.

In ein paar Gebieten von Urfahr ist der UKW-Empfang seit der Abschaltung des Freinbergfüllsenders wirklich grausig - insbesondere im Auto. ==> Eigene Erfahrung - ich lebe dort.

Post und ORF haben den Freinbergsender seinerzeit sicher nicht ohne Grund koordiniert, in Betrieb genommen und über Jahrzehnte hinweg unterhalten.


Ich persönlich hätte den Privatanbietern sämtliche koordinierten Senderketten ab der fünften gegeben (INKLUSIVE Karteileichen wie Linz 107,3 und Wien 107,8) aber sinnlose, etablierte Sender massiv störende Kleinsenderkoordinierung (Kronehit 2x im östlichen Oberösterreich, Arabella im Mostviertel und B138 in Kirchdorf - beißt sich mitunter bis zum Attersee mit etablierten bayrischen Grundnetzsendern) möglichst vermieden.

Wenn interferenzfrei nichts mehr zusätzlich koordiniert werden kann, ist halt irgendwann mal Schluss.
Die ursprünglich koordinierten Ketten hätten eh drei bis vier Bedeckungen zusätzlich zugelassen.

Wäre in Linz die 107,3 mit 10kW in Betrieb gegangen, hätte diese locker die umkoordinierten Frequenzen 102, 95,8 und 99,4 ersetzt - sprich Freinberg hätte bleiben können bei gleicher Situation wie jetzt.



von csap1363 - am 15.08.2010 15:21
Zitat
ThPleyer
Ich würde wohl eher sagen, dass die in Betrieb befindlichen ORF-Frequenzen notwendig sind


Notwendig sicherlich. It n Kärnten gibts den Goldeck mit den Dobratsch, die nur etwa 25 km auseinanderstehen. Das ergibt eine totale Überversorgung zwischen Villach und Spittal an der Drau. In Villach gibts dann zusätzlich den Sender Villach/Finkenstein, der für ein winziges Gebiet unter dem Dobratsch gedacht sein soll, jedoch ganz Villach mitversorgt. Ergibt bereits eine Dreifachversorgung. Dazu gibts auch noch etwas vom Feldkirchen/Steuerberg in manchen Teilen hier.
Eine völlige Überversorgung.

Und in Salzburg finde ich es komisch, dass der ORF vom Gaisberg mit solcher Leistung nach Deutschland senden darf, private jedoch nicht.



von RTL 102.5 Fan - am 15.08.2010 15:30
Zitat
ThPleyer
Zitat
Franz Brazda priv.
Das Hauptproblem bez. der UKW-Frequenzen besteht darin, dass die Behörde (Regionalradiobehörde dann RTR) bei Einführung der Privatradios keine effiziente Frequenzplanung mit Einbeziehung der ORF-Frequenzen gemacht hat.
Somit wurden meist lediglich nur mehr Füllfrequenzerln ausgeschrieben.


Einbeziehung der ORF-Frequenzen?
Ich würde wohl eher sagen, dass die in Betrieb befindlichen ORF-Frequenzen notwendig sind - sieht man von extremen Ausreißern wie zB Radio NÖ vom Himmelhof oder Radio Burgenland vom Kahlenberg ab.

Himmelhof und auch Freinberg waren und sind notwendig,

Einbeziehung der ORF-Frequenzen muß nicht heißen dem ORFetwas weg zunehmen, sondern man könnte durch Frequenztausch bzw. Umverteilung neue Frequenzen für weitere Programme erschließen. Beispiel: 91,3 MHz war in Wien-Neuwaldegg (R-Wien), Baden-Hartberg (Ö1) auf 89,5 und Waldegg-Kressenberg (Ö3) auf 101,5 MHz ändern. Schon hätte man die 91,3 MHz fürs gesamte Wr. Becken einsetzbar. Das meinte ich mit Einbeziehung der ORF-Frequenzen in die Planung.
LG
Franz aus Wien ;)

von Franz Brazda priv. - am 15.08.2010 15:38
Zitat
Franz Brazda priv.
Hallo Cyberjack !
Das du LTE mit dem Mäusefernsehen DVB-H vergleichst zeigt mir ein gewisses Unverständniss gegenüber der neuen Medien wie etwa Internetradio. Also ich höre nur mehr Radio über meinen NOXON.
Und meinen Hinweis auf die derzeitige UKW-Frequenzpolitik hast du keine Meinung oder weißt du dazu Alternativen ?
Trotz allem
LG
Franz aus Wien :-)


Franz, Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Also Point-to-Point Broadcast mit klassischem (Point-to-Multipoint) Rundfunk. Keine Frage, die Frequenzpolitik ist in Österreich total für den A****, jahrelangem Politfilz sei Dank.
Das ist bekannt. Allerdings, mit etwas Willen der Politik, wäre eine Neuplanung machbar. Allerdings will die Politik nicht, man will sich ja zum (beeinflußbaren) ORF-Staatsrundfunk keine Konkurrenz machen.

Allerdings kann ein mobilfunkbasierter Rundfunk auch keine Alternative sein. Schon der Zugangbeschränkungen wegen und auch der jederzeit beeinflußbaren Medienauswahl. Das ist den meisten Leuten nicht bewußt: Der Netzbetreiber kann jederzeit einfach die Senderauswahl ändern, der Sender unterbrechen usw usf., das ist ähnlich wie bei HD+ in Deutschland. Da bestimmen auch die Contentprovider, was, wann und wie etwas aufgenommen, wiedergegeben usw. werden darf. Das kann es echt nicht sein, und genau so wird es bei mobilem Internetradio auch sein. Immerhin gibt es bis auf eine Ausnahme auch noch keine bezahlbaren Internetflatrates. D.h. man wird immer monatlich Münzen einwerfen müssen, auch für das Internetradio und auch wenn man schon GIS gezahlt hat.

Grundsätzlich gehört das ganze System reformiert, aber da trauen sich die gewählten Volksvertreter genausowenig drüber, wie über die Pensionslüge.

M.

von Cyberjack - am 16.08.2010 10:40
Hallo Cyberjack bzw. M. !
Das mit den Zugangsbeschränkungen gilt auch nur bedingt. Schau dir das Gesetz heute an. Wenn ein neuer Radioanbieter eine Frequenz findet wird/wurde diese so ausgeschrieben dass meistens dann ein anderer (Liebling) die Lizenz bekam.
Deshalb wehren sich die Behörden und jetzigen Radios & TV so gegen die Freigabe der oberen UHF-Frequenzen - digitale Dividende - fürs mobile Breitbandinternet.
Was die mobile LTE Gechichte betrifft, ich kann jetzt schon mittels UMTS mit meinen iPhone ein riesiggrosses Radioangebot im gesamten Wr. Raum darüber hinaus auf der A2 bis etwa Wr. Neustadt und weiter geniessen.
Das ohne Störung oder Unterbrechung so schauts jetzt schon aus.
LG
Franz aus Wien :-)

von Franz Brazda priv. - am 16.08.2010 11:38
Naja, ich würde alle Klein und Kleinstsender (10 W und weniger) auf ihre Frequenzen hin überprüfen.

Ich zitiere mich selbst:

Zitat
Andreas Mikula
Die häufigste aktiv in Kärnten verwendete
Frequenz ist die 91,1 (4x), auf Platz zwei sind
mit je 3x Vergabe ex-aequo 102,50; 87,70; 98,80;
98,60; 97,00; 96,50; 95,60; 95,20; 94,30 und
89,70. Insgesamt 61 verschiedene Frequenzen sind
nur je einmal vergeben, darunter solche Funzeln
wie 1W von Ö3 und Radio Kärnten in der Innerkrems
(Bez. Spittal/Drau).


von andimik - am 16.08.2010 15:20
Zitat
Franz Brazda priv.
Hallo Cyberjack bzw. M. !

Was die mobile LTE Gechichte betrifft, ich kann jetzt schon mittels UMTS mit meinen iPhone ein riesiggrosses Radioangebot im gesamten Wr. Raum darüber hinaus auf der A2 bis etwa Wr. Neustadt und weiter geniessen.
Das ohne Störung oder Unterbrechung so schauts jetzt schon aus.
LG
Franz aus Wien :-)


Das ist zwar schon für Dich :) aber was ist mit dem Leuten, die sich kein iPhone oder keinen entsprechenden Vertrag leisten können? Wie wird dann mit LTE die Grundversorgung für sozial schwache sichergestellt?

M.

von Cyberjack - am 17.08.2010 12:15
Zitat
Wiesbadener
Nirgendwo wurden so wertvolle Frequenzen verschleudert wie in Österreich. In Genf 84 hat sich der ORF eine bundesweite UKW-Kette gesichert, die bis auf die 106,5 MHz vom Patscherkofel und einige "geschlachtete" Frequenzen (Salzburg 107,6 - 100 kW wurde zur 107,5 mit 500 Watt) nie in Betrieb ging. Man erlaubte den Nachbarländern Nachkoordinierungen im Bereich der Frequenzen, da man davon ausging man würde sie nie benötigen.

_________________________________________________________________


Sind diese Frequenzen eigentlich "fuer immer" weg, oder koennen diese wieder beantragt werden wenn man das in Oesterreich wollen wuerde?

von 102.1 - am 18.08.2010 06:00
Zitat
Wiesbadener
Die Frequenzen sind weg, es ist nur fraglich auf welcher rechtlichen Grundlage. Der Verzicht auf Gaisberg 107,6 und Linz 107,3 ermöglichte etwa in Deutschland Pfarrkirchen 107,4 und Hochries 107,7 MHz. Es ist fraglich was passieren würde wenn Österreich nun sagt man bräuchte die Frequenzen wieder. Normalerweise hat Genf 84 immer Vorrang.

.


Guter Beitrag. Du scheinst ja Oesterreich zu kennen.

Die Frage ist halt, ob Oesterreich etwas sagt, ob es die Motivation hat etwas zu sagen, oder besser ob die oesterreichische Politik die Motivation hat dies zu sagen und umzusetzen.

Die Nachbarlaender wuerden dann eine Um-Koordinierung vornehmen muessen, bei Pfarrkirchen und Hochries lassen sich sicher auch Moeglichkeiten finden, ebenfalls auch bei den obgenannten Frequenzen in Slovenien und Sopron ( Sopron wegen der 107,8 in Wien)

Hrn. Brazda in Wien sehe ich schon insgeheim herumsitzen und kreativ Frequenzplaene und Aenderungsvorschlaege zu erstellen.... grins :-)



von 102.1 - am 18.08.2010 10:44
Hmm, man muss aber schon unterscheiden, ob man in bilateralen Verträgen vom Genfer Wellenplan abweicht, oder diesen tatsächlich abgeändert hat. Meines Wissens ist eben die 107,6 Salzburg aus dem Genfer Wellenplan gelöscht worden, also unwiderruflich verloren. Hätte man sie drin gelassen und das ganze in bilateralen Verträgen geregelt, wäre es was anderes, dann müsste man, sofern Österreich das nicht mehr so möchte und die Verträge aufkündigt, zu den eigentlich koordinierten Daten zurück kehren.

Selbst wenn die 107,6 Salzburg noch drin wäre: die 107,7 ist ja ebenso im Genfer Wellenplan koordiniert, die einzige Abweichung vom Plan in Deutschland ist ja, dass man statt vom Wendelstein von der Hochries sendet. Das macht für Salzburg praktisch keinen Unterschied. Was anderes ist es bei der 107,4: hier sendet man aus Pfarrkirchen statt wie eingetragen aus Passau. Damit ist die Reichweite nach Süden erheblich besser, die Störungen in Salzburg deutlich größer. Hier könnte Österreich vielleicht verlangen, dass Deutschland das Ding nach Passau zurück verlagert.

Soweit ich weiß, zählt jedenfalls der *aktuelle* Zustand des Genfer Wellenplans und nicht der Urzustand von 1984. Aber ihr könnt mich gern korrigieren, wenn ich da falsch liege...

von Habakukk - am 18.08.2010 11:39
Zitat
Wiesbadener
Pfänder 105,5 mit 100 kW ist auch gestrichen. Die wanderte bekanntermaßen in die Schweiz und sendet nun als 105,6 vom Säntis.



Hallo Radiofreunde,

Eine Energyfrequenz für Voarlberg.
Ich las hier von der 95,9 Mhz. Diese wird es von Bregenz Richtung Feldkirch / Bludenz schwer
haben. Aus Bludenz werkelt die 96,0 Mhz und auf der 95,8 Mhz läuft Rete Uno von Valzeina.
Ob es da noch eine Andere Frequenz hat ? Vergleichsweise habe Ich die 91,5 Mhz aus Bregenz
sehr gut zu empfangen.
MfG Det.

von RADIO354 - am 18.08.2010 12:23
Ich bin nicht zwingend ein Freund von einem zweiten bundesweiten Privatradio.

Der Hauptgrund ist nicht so sehr eine zweite private Privatradiokette, sondern die mangelnde Verfuegbarkeit von Frequenzen.

Gute Privatsender, etwa "Radio Graz", wuerden nichtmehr existieren, und das geplante Rock-Radio von Arabella kann und sollte nicht die Rolle von Radio Graz abdecken.

Energy wird eher durch Zukaeufe, weniger durch neue Frequenz-Ausschreibungen aktiv werden.

Dies bedeutet, dass kleinere Radiosender verschwinden werden bzw. die Vielfalt weniger wird.


Hauptproblem ist eben das fehlen von Frequenzen, bzw. die Tatsache, dass man leichtfertig Frequenzen an andere Nachbarlaender vergeben hat.

von 102.1 - am 25.08.2010 06:02
In Kärnten können sie gerne Radio Harmonie aufkaufen. Da ist mir lieber Energy als Harmonie, da sich Harmonie sehr stark mit den Inhalt von Radio Kärnten deckt.

Anderseits wie ihr sagt, stirbt dadurch die Vielfalt.


Zitat

Hauptproblem ist eben das fehlen von Frequenzen, bzw. die Tatsache, dass man leichtfertig Frequenzen an andere Nachbarlaender vergeben hat.


Ich würde ganz einfach weitreichende Frequenzen wieder vergeben, auch wenn die sich im Nachbarland stören könnten. Ich denke aber, wenn die Frequenz im Zielgebiet frei ist, dann sollte das ja kein Problem dastellen, wenn jetzt z.B in Mittelungarn etwas sendet, das nicht bis nach Österreich reicht, kann man hier doch eine 100 kW Frequenz genehmigen z.B von Kahlenberg oder Schöckl.

Genauso seh ich das hier für Kärnten, wo man ganz einfach eine möglichst freie Frequenz einfach nehmen sollte, da, wenn da etwas in Kroatien sendet, wirklich kein Problem darstellen sollte.

Ob Energy wirklich den von mir geforderten "Schwung" in die österreichische Radiolandschaft bringt, bezweifle ich mal...
Leider fehlt in Österreich immer noch der Mut zu neuem.


von RTL 102.5 Fan - am 25.08.2010 10:46
Österreich (26.08.2010)
Energy und Arabella verhandeln angeblich über Fusion

Laut "Wiener Zeitung" und dem Portal "Radioszene" verhandelt Radio Energy in Österreich derzeit mit der Radio Arabella-Gruppe über eine Fusion. Das Konstrukt könnte so aussehen, dass Arabella an den Standorten, an denen auch Energy sendet (Wien, Salzburg) auf Sendung bleibt. An allen anderen Standorten (Ober- und Niederösterreich) soll dagegen künftig Energy senden. Arabella soll demzufolge Teilhaber an Energy werden, das zusammen mit den weiteren geplanten Standorten in der Steiermark und Kärnten die für eine bundesweite Lizenzierung nötigen 60 Prozent Bevölkerung erreichen würde. Radio Energy wollte die Fusionsgespräche nicht bestätigen.

[www.satnews.de]

von bp_95 - am 27.08.2010 13:27
Zitat

Genau so wie in der Politik die wissen auch ned was sie tun

Die wissen sehr wohl, was sie tun. Beide Sender bringen zu wenig Profit. Und so sucht man eben eine Möglichkeit, um mit den gegebenen technischen Möglichkeiten das Hörerpetenzial besser "zu erschließen".

Zitat

Entweder man machts gleich gscheit oder man lässts bleiben !!!

Was wäre gescheit? 2 landesweite Senderketten gehen nicht, interessant sind jedoch nur die Ballungsräume, womit man aber nicht die notwendigen 60% Reichweite schafft. Es bleiben zu lassen, hieße, dicht zu machen.

von Wasat - am 28.08.2010 10:20
Arabella, Life und Lounge an Energy nicht interessiert

Um eine Lizenz als bundesweit sendendes Radio einreichen zu können, benötigt "Radio Energy" eine technische Reichweite von mehr als 60 Prozent. Das ist eine Zahl, die mit den bisherigen Sendern in Wien, Salzburg, Innsbruck sowie den neu zugekauften in der Steiermark möglicherweise nur sehr knapp zu erreichen sein wird. Insider berichten im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" daher von Bemühungen seitens Energy, Sender in Oberösterreich für ihren geplanten Verbund zu gewinnen. Damit könnte verhindert werden, dass im Energy-Verbund zwischen Salzburg und dem Wiener Umland eine gewaltige Lücke in der Versorgung klafft.

Doch die Suche könnte sich schwierig gestalten, wie ein Rundruf ergab. Die potenziellen Partner sind nicht sehr dicht gesäht. "Radio Arabella", das mit Sendern in OÖ und NÖ nahezu ideal wäre, winkt via Medienanwalt Michael Krüger ab: Seine Mandantschaft werde in keiner Weise an einem bundesweiten Radioprojekt teilnehmen – "weder gegenwärtig noch in Zukunft", so Krüger. Auch "Life Radio" in Linz will nicht "Energy" werden: "Life Radio ist ein sehr erfolgreicher Sender und soll das auch bleiben. Ich schließe das aus", sagt Geschäftsführer Christian Stögmüller zur "Wiener Zeitung". Auch "Lounge FM" kann sich nicht vorstellen, Energy zu werden: "Ich wäre nur daran interessiert, bundesweit zu senden, wenn das Programm Lounge FM ist", sagt Eigentümer Florian Novak.

Lediglich Stefan Prähauser von "Welle 1", das neben Salzburg auch mehrere Frequenzen in Oberösterreich hat, will unter Hinweis auf das laufende Frequenz-Verlängerungsverfahren keine Stellungnahme abgeben.


[Wiener Zeitung]


von forza_viola - am 02.09.2010 07:52
Österreich -->Steiermark (06.09.2010)
Grünes Licht für Energy Steiermark

Das NRJ-Netzwerk kann in der Steiermark fast landesweit auf Sendung gehen: Der Erwerb der "IQ-plus Medien GmbH", in der drei obersteirische Sender in Mur- Mürz- und Ennstal sowie "Radio Graz" zusammengefasst sind, wurde der Bundeswettbewerbsbehörde am 2. August gemeldet. Diese hatte laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA bis Ablauf der Frist keine Einwände vorgebracht, womit der Zusammenschluss freigegeben ist. Energy Steiermark soll über 14 UKW-Frequenzen verbreitet werden.

[www.satnews.de]

Das Sendegebiet sieht dann so aus:


von bp_95 - am 06.09.2010 18:28
Zitat
DX-Project-Graz
Man kann nicht "einfach mal" vom Schöckl senden, das sind Frequenzen die einen hohen internationalen Schutzabstand bedürfen, und heutzutage bei diesem Frequenzband nicht mehr verfügbar sind. Die ORF-Frequenzen dürfen zB 450km weit nicht auf der selben Frequenz koordiniert werden, und 400kHz um die Frequenz gibt es in einem gewissen Radius auch eine Sendesperre. Daher würde nie eine hohe Sendeleistung vom Schöckl bei einer neuen Koordinierung durchgehen.


QTH: Morgantown, West Virginia, USA (79w57/39n38)
Empfänger: Sony XDR-S3HD, Sangean ATS 909 W, DE1103, Onkyo T-4970, Blaupunkt Woodstock DAB 53, 9-Element-UKW-Yagi, Dreambox DM 7000S (1° West, 5°/9°/10°/13°/16°/19°/23°/28°/45° Ost)
DXPG.at | Mein Language Observer Blog | FMLIST | WTOP-FM | 92.5 WINC-FM | 106.9 The Eagle | Radio ZU | VIBE FM | kick!fm | Kiss Ji¸ní Čechy
Daewoo Lanos Bj. 2000:



Und ein Land tanzt da aus der Reihe... ;)

Die Politik hat wohl gut vorgesorgt, dass Österreich radiomäßig auch noch viele weitere Jahre zurückbleibt. Eine wirkliche Vielfalt wird UKW wohl nie mehr erleben in Österreich. Schade.

von RTL 102.5 Fan - am 06.09.2010 20:32
Zitat
RTL 102.5 Fan
Gerade entdeckt:
Die Websits von Radio Graz und Radio Eins sind komplett leergeräumt, nur mehr ein Logo.

http://www.radiograz.at/
http://www.radioeins.at/

Ein Hinweis, dass eventuell Energy schon bald startet!

Also der Livestream von Radio Graz funkt noch: http://87.230.55.93:9000/listen.pls
Bei Radio Eins ist nur mehr ein Leerträger: http://87.230.55.93:9002/listen.pls
LG
Franz aus Wien :confused:

PS: Soeben ist auch der Livestream von Radio Graz verschwunden. Die lesen bei uns ganz genau mit.
LG
Franz aus Wien :confused:

von Franz Brazda priv. - am 01.10.2010 15:31
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
RTL 102.5 Fan
Gerade entdeckt:
Die Websits von Radio Graz und Radio Eins sind komplett leergeräumt, nur mehr ein Logo.

http://www.radiograz.at/
http://www.radioeins.at/

Ein Hinweis, dass eventuell Energy schon bald startet!

Also der Livestream von Radio Graz funkt noch: http://87.230.55.93:9000/listen.pls
Bei Radio Eins ist nur mehr ein Leerträger: http://87.230.55.93:9002/listen.pls
LG
Franz aus Wien :confused:

PS: Soeben ist auch der Livestream von Radio Graz verschwunden. Die lesen bei uns ganz genau mit.
LG
Franz aus Wien :confused:



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.10 17:35 durch Franz Brazda priv..


Glaubst du wirklich die lesen hier mit?!

Derzeit (20:15) funktionieren hier die beiden oberen Links. Wie siehts im UKW Sendegebiet aus? Weiß das jemand?

Zitat

Was in Oesterreich schade ist, ist, dass jedesmal wenn ein neues Projekt startet, Bestehendes verschwinden muss.

Radio Graz war keine schlechte Idee. Energy haette bequem daneben existieren koennen.

Nur hat man halt die Frequenzen damals an die Nachbarlaender verschleudert.

Graz haette ja noch eine starke Frequenz gehabt, die nichtmehr verwendbar ist.


Ganz genau.


Also zugegebn ich bin etwas überrascht, wie schnell das ganze jetzt vor sich geht. Eventuell wird Energy ja schon Montag dort starten, vielleicht auch erst in paar Monaten?
Auf der Homepage von Energy hab ich so auf die Schnelle nichts gefunden.

Tirol dürfte auch bald folgen, Oberösterreich/Linz, St. Pölten, Klagenfurt eventuell auch Villach. Extrem wie es da derzeit abgeht in Österreich....





von RTL 102.5 Fan - am 01.10.2010 18:18
Zitat
RTL 102.5 Fan




Wenn ich das richtig interpretiere dann betrifft das:
In der Steiermark eben Radio Graz und Radio Eins
In Kärnten Radio Harmonie
In Tirol erhält es die Frequenzen von Life Radio
Und in OÖ/NÖ Life Radio, Arabella?!

Aber ich glaub fix ist da nix, außer Radio Graz/Radio Eins.

Energy bringt aber auf jeden Fall viel Schwung rein nach Österreich, ob es dadurch besser wird, ist eine andere Frage.

von RTL 102.5 Fan - am 01.10.2010 20:58
jetzt mal eine ganz andere Frage...

Ich hab weiter Vorne gelesen, dass auch vl Bregenz auch NRJ bekommen soll, sowie die Ski - Regionen. Also auch der Bezirk Bludenz. ist da was bekannt geworden? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, dass mir da jemand auf den recht schönen Fernempfang den ich (noch) habe, mal etwas anderes rein soll... wäre schade.

Da wir ja sowieso nur die ORF Programme gut bekommen, oky auch Antenne VLBG ... es sollte ja auch noch der Kronehit kommen, lt. Gerüchten, was aber daraus wird werden wir ja noch sehen ..

Nachdem auch schon Radio Regenbogen (nur noch sehr sehr sehr schwer empfangbar) weg ist sowie die 102,50 Radio 7, bin ich gespannt was noch kommt.

glg
stoffl

von stoffl - am 07.10.2010 03:29
Am fairsten wäre eine Neuausschreibung aller Ex-Radio Eins/Radio Graz-Frequenzen, damit auch Anbieter wie Arabella Rock oder eben Soundportal eine Chance auf Ausdehnung bekommen. Die 89,6 auf der Mugl befindet sich ja schon in Auisschreibung, da die dortige Lizenz ohnhehin ausläuft. Energy dürfte eh nur auf die 94,2 in Graz (Ballungsraum) scharf sein, hierfür könnte man die Franzosen lizenzieren. Die anderen Frequenzen könnten zwischen Soundportal und Arabella Rock aufgeteilt werden.

@stoffl: Es ist anzunehmen, dass sich NRJ auf die 95,9 bewerben wird, sobald die Frequenz ausgeschrieben wird. Sie wird ja gerade vom Standort Lauterach zum höher gelegenen Gebhardsberg umkoordiniert.

von Wiesbadener - am 07.10.2010 08:00
Hallo Radiofreunde,

Die 95,9 Mhz vom Standort Bregenz 3 dürfte besonders Richtung Feldkirch keine Chance haben.
Dort herrscht Radio Voarlberg auf 96,0 Mhz. Dieses geht wiederum hier noch als Ortssender.
Für das Stadtgebiet von Bregenz dürfte die 95,9 Mhz schon genügen.
Womöglich ist das auch von Energy so beabsichtigt.
Ansonsten können die Voarlberger Anfang 2011 Energy Zürich empfangen, auch in der Fläche
sogar mit Sendestandort Pfänder ohne Nachbarkanalstörungen etc.
Wenn`s denn unbedingt Energy sein soll.
MfG Det.

von RADIO354 - am 10.11.2010 07:49
Zitat
Unterkärnten DX - MPDX
Zitat
Wiesbadener
Energy Steiermark ist (vorerst) gestorben. Die KommAustria hat die Übernahme abgelehnt, weil NRJ andere Formate gefahren hätte als lizenziert. Energy klagt nun dagegen vorm Bundesverwaltungsgericht, aber die Chancen stehen wohl schlecht. Konkurrent Kronehit hatte das alles angezeigt.
/quote]

das gilt dann wahrscheinlich für energy kärnten auch, oder?



QTH: Eberndorf (Unterkärnten)

UKW Dx Geräte: Hirschmann 5 Element Yagi; Degen; Sony XDR F1 HD.
Sat Dx Geräte: 80er Motoranlage mit Inverto Black Ultra LNB; Vantage 2115CI Receiver.

CB Funk: Alan 48 Plus E-40; DNT Formel 1; Solarcon A 99 Antenne; GAMMA II F & Wilson Little Wil.
QRV Mobil und Stationär auf Kanal: 9 + 26.

Mein Youtube Account: http://www.youtube.com/user/Mote11


Ich glaub nicht. Steiermark war ja extra. In Kärnten hat man sich ja um eine freie Frequenz bewerbt, die in Viktring. Ich denke, dass das zu 95 % kommt. Es ist nur eine Frage der Zeit. Vermutlich starten sie unter den Namen "Energy Klagenfurt", weils außerhalb eh nicht geht.


von RTL 102.5 Fan - am 10.11.2010 20:01
Zitat
bp_95
Die Homepages sehen jz anders aus...
Es gibt einen Livestream, der nicht funktioniert und unter dem Energy-Server läuft:

www.radiograz.at und http://stream01.energy.at:8000/grz oder
www.radioeins.at und http://stream01.energy.at:8000/enn

MfG B.P.

Meine DX-Page

Wenn man den http://stream01.energy.at:8000 anklickt, ist von Radio Graz bzw. 3 x Radio Eins nichts mehr vorhanden. Was für mich Energy Stmk. als gestorben bedeutet. Bin schon gespannt wie es jetzt mit Radio Graz bzw. Eins weitergeht. Das wäre jetzt für Radio Arabella eine Möglichkeit. Da Arabella noch am ehesten die von der Behörde geforderte Musikrichtung entspricht.
LG
Franz aus Wien ;-)

von Franz Brazda priv. - am 27.11.2010 12:00
Zitat
Franz Brazda priv.
Zitat
bp_95
Die Homepages sehen jz anders aus...
Es gibt einen Livestream, der nicht funktioniert und unter dem Energy-Server läuft:

www.radiograz.at und http://stream01.energy.at:8000/grz oder
www.radioeins.at und http://stream01.energy.at:8000/enn

MfG B.P.

Meine DX-Page

Wenn man den http://stream01.energy.at:8000 anklickt, ist von Radio Graz bzw. 3 x Radio Eins nichts mehr vorhanden. Was für mich Energy Stmk. als gestorben bedeutet. Bin schon gespannt wie es jetzt mit Radio Graz bzw. Eins weitergeht. Das wäre jetzt für Radio Arabella eine Möglichkeit. Da Arabella noch am ehesten die von der Behörde geforderte Musikrichtung entspricht.
LG
Franz aus Wien ;-)
Seit heute alle wieder da. Da soll sich einer auskennen ?
LG
Franz aus Wien :confused:

von Franz Brazda priv. - am 30.11.2010 11:10
Wie es so ausschaut, wird es mit Energy nun doch nicht wie erhofft klappen.

In Graz und in der Steiermark wird man Energy ja wie es ausschaut, zumindest vorläufig mal nicht aussenden dürfen. Ich persönlich würde jeden Senderbetreiber ja selbst entscheiden lassen, was er senden will, auch welches Genre. Wenn Energy mit Energy Graz/Steiermark starten will, dann sollen sie es machen, jetzt ein unfreiwilliges Notprogramm zu fahren finde ich sinnlos. Ist halt wieder ein Fall für "Typisch österreichische Lösung" :rolleyes:

In Klagenfurt tut sich auch (noch) nichts mit Viktring/Stifterkogel, auch aus Tirol hab ich nichts neues mehr gehört.

Ich denke, Energy österreichweit geht sich nicht aus. Dieses auf Druck viele Frequenzen zu sichern, klappt anscheinend nicht so. Obwohl Kronehit daran ja nicht ganz unbeteiligt war ;)

von RTL 102.5 Fan - am 07.12.2010 23:46
Zitat
Wiesbadener
...und alles wird nun wohl doch gut: NRJ ist nun offiziell als Eigner von Radio Graz bzw. Eins eingetragen, und der Relaunch als Energy soll im Januar erfolgen. Quelle: u.a. Radioszene-Tweet

_________________________________________________________________
Meine Musikstreams:



http://www.dt64music.de.vu - Die Musik von DT 64 zwischen 1989 und 1993
http://www.in-d-fm.de.vu - Best of Indie Rock'n Pop
http://www.speedradio.de.be - Deutschlands lautester Musikmix


Hmm überraschend!
Aber ich begrüße die Entscheidung, Energy ist doch etwas "flotter", wenn auch nicht perfekt.


Im Jänner Start, geht ja durchaus schnell dann..

Jetzt wäre noch interessant zu wissen, wann Energy die Klagenfurter Frequenz von Viktring aus in Betrieb nimmt.

von RTL 102.5 Fan - am 10.12.2010 08:26
Zitat
Wiesbadener
Eben noch Anwärter auf die bundesweite Lizenz muss Energy nun sogar um die 104,2 in Wien fürchten. Die wird jetzt neu ausgeschrieben, und mit Hit FM, Soundportal und Lounge FM bekommt man dicke Konkurrenten. Der Privat-Marktführer in Wien verliert seine Zulassung? In der österreichischen, NRJ-feindlichen Medienpolitik ist einfach alles möglich.

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Tja würde mich nicht überraschen, wenn Energy die Lizenz verliert. Das wäre in Österreich gar nichtmal so unwahrscheinlich. Und Louge Fm hat ja auch schon die Frequenz in Kärnten geschnappt, vielleicht findet man ähnliche Gründe auch wieder für die Wiener Frequenz, etwa "Entspannung für Wien".

Da hat wohl jemand bei Lounge Fm ordentlich Einfluss, das die Behörde unabhängig ist kann man aber jemanden adneren erzählen, dort gibts knallharte Prvilegien gewisser Radioprogramme in Österreich. "Unabhägnig" wird dort nicht entschieden.
Außerdem leistet die keine anständige Arbeit sondern macht irgendwas, was a.) niemanden ganz passt b.) zu mehr Chaos führt.

von RTL 102.5 Fan - am 28.01.2011 14:21
Hier gibt's das ganze jetzt übersetzt in Deutsch:

http://www.satnews.de/mlesen.php?id=325481882b90e51679d8511f2f4a1e4f

http://derstandard.at/1296696468517/Mediensenat-kippt-Lizenz-Fehlt-nationalem-Radio

Man kann es also auf einen Punkt bringen: Kronehit hat NRJ national erfolgreich verhindert. In der Steiermark hat Kronehit die aktuellen Formate teils mit Erfolg angezeigt, und die Frequenzen von Harmonie müssen neu vergeben werden. Damit können Radio Eins, Graz und Harmonie nicht mehr in eine bundesweite Kette einverleibt werden, und damit kommt NRJ nicht auf die nötigen 60 Prozent, und damit braucht man auch keine Bewerbung für bundesweites Radio mehr einreichen.

Hier der Richterspruch zu Radio Graz:

http://www.bundeskanzleramt.at/DocView.axd?CobId=42339

von Wiesbadener - am 09.02.2011 06:38
Obwohl Energy nicht ganz meinen Vorstellungen entspricht, ist das Verhalten von Kronehit wirklich schrecklich. Dieses Mistprogramm fährt eine echt miese Tour gegen Energy.

Im Falle von den harmonie-Frequenzen hoffe ich, dass Harmonie die Lizenz verliert und darauf dann Energy startet. Denn das ist noch das einzige, was noch irgendwie meinen persönlichen Vorstellungen entsprechen würde.

Absolute Katastrophe wäre Radio Maria, gegen das gibt es in der Bevölkerung auch etwas Widerstand... Ich kanns verstehen, so ein Sekten-Kirchenprogramm brauchen wir nicht!

Der Fall zeigt wieder typisch, wie schnell alles gehen kann. Das alles wäre kein Problem, wenn wir mehr Frequenzen hätte, dann könnten alle wunderbar senden (vormiraus auch Maria und Harmonie ;)




von RTL 102.5 Fan - am 09.02.2011 16:56
Zitat
delfi
Zitat:

so ein Sekten-Kirchenprogramm brauchen wir nicht!

Meist Du nicht, dass das eine sehr radikale Aussage ist? Dieser "Sekte" gehören immerhin die meisten Österreicher an. Und versuch das ganze vielleicht nicht nur aus Deiner Sicht, sondern auch aus der Sicht anderer und auch deutlich älterer zu sehen.


Ich meine damit keineswegen die Katholische Kirche! Sondern eher Radio Maria erst, die Programmacher. Zwar sind die vom Vatikan "gewünscht", aber die sind etwas "radikaler" und "konservativer" drauf.

von RTL 102.5 Fan - am 09.02.2011 17:10
Zitat
RTL 102.5 Fan
In wenigen Tagen endet die Ausschreibung der bundesweiten Lizenz? Hat Energy noch eine Chance oder wer kriegt jetzt diese bundesweite Lizenz?


Lage: Villach (582 m ü. M), Südkärnten, Österreich - Austria, Grenze Italien-Slowenien Links: >>Infos zu Radiosendern im Alpe/Adria Raum >> Neues aus Italien (UKW) >> groovediggi

Meine Radio-Favouriten : >>Fresh FM >>m2o >>Slam!Fm >>PLAY Studio >>Radio ZU >>Radio Fantasy Italia >>TPN Hit Energy >>Radio 538 >>Fun Radio
- RTR (Rundfunk Tot Regulierung) : "Wir stehen für Wettbewerb und Medienvielfalt" - LOL
| "Die 10 80er, die 10 90er und die 10 Songs von heute - das ist Österreichs bester Musikmix. | Wir spielen die Hits als Letzter! - Österr. Privatradios | Kronehit - Wir sind die wenigste Musik! Finde einen Song 10x am Tag und gewinne! | Radio Kärnten - Das hört keiner gern! | Antenne Kärnten-Wir kopieren Ö3 und sind erfolgreich! Juhu! | Der kleinste Musikmix - einfach SWR3 | 10 Minuten später informiniert, wenn nix passiert - Radio Kiepenkerl |


Nein, es wird keinen Bewerber geben. Kronehit hat erfolgreich alle Bestrebungen von NRJ per Gericht blockiert. In zwei Jahren also auf ein neues.

von Wiesbadener - am 22.02.2011 06:12
Zitat
Wiesbadener
Zitat
RTL 102.5 Fan
In wenigen Tagen endet die Ausschreibung der bundesweiten Lizenz? Hat Energy noch eine Chance oder wer kriegt jetzt diese bundesweite Lizenz?


Lage: Villach (582 m ü. M), Südkärnten, Österreich - Austria, Grenze Italien-Slowenien Links: >>Infos zu Radiosendern im Alpe/Adria Raum >> Neues aus Italien (UKW) >> groovediggi

Meine Radio-Favouriten : >>Fresh FM >>m2o >>Slam!Fm >>PLAY Studio >>Radio ZU >>Radio Fantasy Italia >>TPN Hit Energy >>Radio 538 >>Fun Radio
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Nein, es wird keinen Bewerber geben. Kronehit hat erfolgreich alle Bestrebungen von NRJ per Gericht blockiert. In zwei Jahren also auf ein neues.

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http://www.dt64music.de.vu - Die Musik von DT 64 zwischen 1989 und 1993
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http://www.speedradio.de.be - Deutschlands lautester Musikmix



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.11 07:12 durch Wiesbadener.


Typisch Kronehit :rolleyes:

von RTL 102.5 Fan - am 22.02.2011 18:24
Sinnlose, österreichische Bürokratie!
Nachdem ein Programm ein Programm gekauft hat, sollte es einfach das Programm dort verbreiten können, ohne auf die Art achten zu müssen! Das ist sowas von sinnlos.

Wenn Energy alle Frequenzen kauft, dann sollen sie auch dort senden dürfen, auch wenn sie für ein anders Format bestimmt wären. Um es in österreichischer Bürokratieweise auszudrücken, könnte man ja wieder eine "Änderungsgebühr" verlangen, dann hätte auch die RTR ihre Freude dran. (da man bei Behörden ja für jede Änderung sich dumm und dämlich zahlt..)

Folgend: Energy darf auf allen zugekauften Frequenzen senden, und das sollte längerfrisig für alle gelten, d.h. man kauft ein Programm auf und sendet dann dort sein Programm, ohne sich Fragen um das zugelassene Format zu machen!
Das ist sinnlose Bürokratie, die zu keinem Ergebnis, außer Unzufriedenheit, führt!

von RTL 102.5 Fan - am 10.03.2011 10:19
Zitat
andimik
Zitat
RTL 102.5 Fan
Folgend: Energy darf auf allen zugekauften Frequenzen senden

Man kann in Österreich keine Frequenzen kaufen.

Das Gesetz hat schon seinen Grund, und ich finde es um Welten besser als in Italien.

Frequenzen sind ein knappes Gut. Aber nur eine Zerobase hilft ...


Da hab ich mich falsch ausgedrückt, ich meinte eher Radiosender kaufen. Wenn jetzt z.B Energy Radio 1 kauft und damit auch deren Frequenzen, dann sollte das Programm dort senden können, auch wenn die Frequenz ein anderes Format vorsieht.

von RTL 102.5 Fan - am 10.03.2011 15:53
Darum geht es ja nicht, ich glaub, du hast da was falsch verstanden.

Es ist kein Problem, der RTR mitzuteilen, dass das Programm jetzt ein anderes ist. Was sie dazu sagt, ist eine andere Geschichte.

Nochmal: Wenn Energy Radio 1 kauft, dann kaufen sie nicht die Frequenzen, denn das geht nicht. Nur ein Nutzungsrecht, das die Regulierungsbehörde vergibt.

Man hätte Energy sehr wohl auch auf den nun 5-6 aberkannten Frequenzen senden können, wenn sie nicht vom Vorgänger >2 Jahre ungenützt geblieben wären. Blöd gelaufen, sag ich, aber gut für die Frequenzplanung.

Damit hätte nun auch Radio Maria wieder ein Chance in der Steiermark :cool:

von andimik - am 10.03.2011 16:14
Zitat
Valkosipuli
Zitat
Peter_P.
Ich finde, Radio Maria verdient seine Berechtigung auf dem Frequenzband ebenso, wie ein Klassik-Programm, ein Countryradio oder ein Jugendformat. Dazu ist Radio doch da! Jeder soll aus einem möglichst großen Angebot wählen können...


In der Obersteiermark kann man mit einem gewöhnlichen Radio weder ein Country- noch ein Rock- oder Metalradio (Liste kann man gerne erweitern) empfangen. Also ...


Ein Danceprogramm gibt es nicht, es gibt kaum Alternativprogramme. Aber Radio Maria haben wir! Na ganz toll!

von RTL 102.5 Fan - am 11.03.2011 16:17
Zitat
forza_viola
Zitat
RTL 102.5 Fan

Ein Danceprogramm gibt es nicht, es gibt kaum Alternativprogramme. Aber Radio Maria haben wir! Na ganz toll!


FM4, der ganz Ö nervt - wie mich zB - kennst nicht??? :D


Alternativ nojo mein damit auch die ganzen Formate, die man im Radio nicht hat. Es gibt nur billigen, deutschen Mainstream, und überhauüt alles nach deutschem Vorbild. Aber zum Glück unterscheiden wir uns ja vom Großen Nachbarn - wir haben auch ein Kirchenradio, was unseren Ruf noch mehr zerstört! Juhu!

von RTL 102.5 Fan - am 11.03.2011 16:23
Zitat
andimik
Neuausschreibung der Harmonie-Lizenz, obwohl die erst seit 2008 gültig ist.

http://www.rtr.at/de/m/KOA121107025

Passt thematisch hierher:

http://derstandard.at/1301874117794/Foerderungen-Medienfoerderung-fuer-abgedrehtes-Privatradio

Wie krank sind Österreichs Radiomacher wirklich? :sneg:

Gott sei Dank haben wir eine RTR, die den Schwachsinn aufgedeckt hat.

Hier noch der Link zur Förderung: http://www.rtr.at/de/foe/Entsch_2011_1AT_PRRF/F%C3%B6rderentscheidungenHF_1AT2011.pdf

von andimik - am 08.04.2011 15:14
Zitat
DX-Project-Graz
Zitat
andimik
Leider passt es eher in diesen Thread, da wir das Thema hier schon behandelt haben:

Radio Harmonie war tatsächlich illegal auf Sendung! :rolleyes:

http://www.rtr.at/de/m/KOA121111013


Und die Beschwerde kam natürlich von Kronehit ...

Es ist irgendwie immer der selbe Käse in diesem Land.


QTH: Graz, Österreich (15e27/47n04)
Empfänger: Sony XDR-S3HD, Sony XDR-S10HDiP, Sangean ATS 909 W, DE1103, Onkyo T-4970, Blaupunkt Woodstock DAB 53, 9-Element-UKW-Yagi, Strong SRT 8110 (DVB-T MPEG4), Dreambox DM 7000S (1° West, 5°/9°/10°/13°/19°/23°/28°/45° Ost)
DXPG.at - NEU: Jetzt auch unter www.senderfotos.at erreichbar! | Mein Language Observer Blog | FMLIST |
Daewoo Lanos Bj. 2000:


Du sagst es...

@andimik: Hat das jetzt irgendwelche Konsequenzen?

von RTL 102.5 Fan - am 12.08.2011 17:41
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