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Handball Verbandsliga West
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vor 13 Jahren, 7 Monaten
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Lasek

Varel gibt sicher geführtes Spiel komplett aus der Hand

Startbeitrag von Lasek am 15.10.2004 11:34

Varel gibt sicher geführtes Spiel komplett aus der Hand
Mannschaft rutscht in der Tabelle auf den letzten Platz ab
mw. Auch beim Tabellenletzten der Verbandsliga konnte die Reserve der HSG Varel am gestrigen Abend nicht punkten. Mit der 38:29-Niederlage rutschte die Mannschaft damit auf den letzten Tabellenplatz ab.
Dabei begann das Spiel sehr vielversprechend. Wie gefordert setzte die Mannschaft ihr Potential in Abwehr und Angriff um. Die Abwehr stand sehr gut und machte es dem Delmenhorster Angriff schwer, ins Spiel zu kommen. Im eigenen Angriff wurden die Spielzüge lange ausgespielt und sicher abgeschlossen. Über 5:5 setzte die Mannschaft sich durch Tore von Akacsos und Haats auf 8:5 ab. Besonders Spielertrainer Akacsos war im ersten Durchgang kaum zu bremsen - er erzielte bis zum Pausentee 8 Tore. Auch häufiges Unterzahlspiel konnte die HSG Varel nicht stoppen. Da auf Vareler Seite nur sehr wenige Fehlwürfe verbucht werden mussten, ging man völlig verdient mit einer 16:10-Führung in die Halbzeitpause.
Im zweiten Durchgang sah man dann eine vollkommen veränderte Situation. Zunächst taten sich auf seiten der Gäste einige Lücken in der Abwehr auf. Dies nutze Delmenhorst dazu, sich Tor für Tor wieder heranzubringen. Da der Vareler Angriff aber noch Wirkung zeigte, stand es bis zur 39. Minute noch 17:22. Was nun folgte war aus Vareler Sicht ein absolutes Desaster. Im Angriff riss der Faden, Fehlwürfe und technische Fehler häuften sich - der gegnerische Torhüter wurde regelrecht warm geworfen. Im Gegenzug erzielten die Gastgeber ein Tor nach dem anderen. Auch eine zwischenzeitlich genommene Auszeit von Varel beim Stande von 22:19 für Varel brachte keine Ruhe ins Spiel. In der 43. Minute gelang Delmenhorst der Ausgleich zum 23:23. Zwar konnte Varel durch Akacsos nochmal mit 24:23 in Führung gehen, doch danach nahm das Schicksal seinen Lauf.
Nur noch Pech klebte unserer HSG an den Fingern. Angriffe wurden vollkommen überhastet und unkonzentriert ausgeführt. Es fehlte die Ruhe und Überlegenheit des ersten Durchgangs. Der Gegner wurde durch die Fehler aufgebaut und diese nutzten sie eiskalt aus. Jeder verlorene Ball im Angriff wurde von den Gastgebern per Tempogegenstoß und Tor bestraft. Mit zunehmender Spielzeit waren die Vareler wie gelähmt und hatten dem Gastgeber nichts mehr entgegenzusetzen. Minutenlang fiel auf seiten unserer Mannschaft kein Tor mehr. Krönender Abschluss war dann noch eine 2-Minutenstrafe für Torhüter Hedden in der 45. Minute. Da Varel nur mit einem Torwart angereist war, musste Lars Gründler für 2 Minuten ins Tor. Er tat sein bestes und wehrte sogar einen Ball ab. Delmenhorst aber zog von 27:25 auf 33:25 davon und brachte das Spiel am Ende sicher mit 38:29 nach Hause.
Schwierigkeiten bereiteten unserer Mannschaft auch die Schiedsrichter, die von der ersten bis zur letzten Minute fragwürdige Entscheidungen trafen und die Bezeichnung "Unparteiische" an diesem Abend nicht verdienten. Dies ist aber keine Entschuldigung für die Niederlage unserer HSG, denn in der ersten Halbzeit konnte man mit den Entscheidungen umgehen und dennoch das eigene Spiel erfolgreich aufziehen.
Man sah in diesem Punktspiel zwei vollkommen verschiedene Halbzeiten. Die erste mit einer gut aufgelegten Vareler Mannschaft, die konzentriert und souverän spielte. So eine Leistung wollen wir immer gerne sehen. Leider gab es auch einen zweiten Durchgang mit einer Vareler Mannschaft, die zunehmend nervöser wurde und sich die Butter vom Brot nehmen ließ. Wir geben aber die Hoffnung nicht auf, dass sie derart verfahrene Situationen künftig sofort erkennt und sich dann gleich auf ihre Stärken besinnt und wieder Ruhe ins Spiel bringt. In der laufenden Saison gibt es noch genügend Möglichkeiten, die Situation zu verbessern. In diesem Sinne...

HSG Varel: Hedden - Akacsos (12/5), Kalafut (6), Harms (4), Haats (3), Hartmann (2), Uldahl (2), Hobbie, Fricke, Gründler

HSG Delmenhorst: Heitmann (8/2), Bähner (6), Poppe (6), St. Schneider (5), Schimmel (5/1), Rabe (3/1), Harant (2), A. Schneider (1), Kreuzer (1), Schröder (1)

Zeitstrafen: Varel 14 Minuten - Delmenhorst 2 Minuten

Siebenmeter: Varel 5/5 - Delmenhorst 5/4

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