Bericht Bookholzberg - Großenheidorn (Oberliga)

Startbeitrag von Fido am 10.01.2005 11:21

HSG sammelt im Pokal Kraft für Abstiegskampf
HANDBALL Grüppenbühren/Bookholzberg wirft Oberligist Großenheidorn überraschend aus dem Wettbewerb

So sehr sich Großheidorns Keeper streckte: 40 Mal musste er hinter sich greifen. Allein sieben Mal überwand ihn Timo Kosik (l.). BILD: KONKEL

Im Angriff lief es bei der HSG richtig rund. 40 Tore waren daher die verdiente Ausbeute am Sonnabend.

Von Sven Hollje

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg – MTV Großenheidorn 40:34 (20:15). „Wenn der Angriff so stark spielt, kann ich auch 34 Gegentore verschmerzen.“ Sehr zufrieden war Jan-Bernd Schwepe mit der Leistung seiner Offensivabteilung. Der Trainer der Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sah sein Team nach der Pokalpartie gegen den klassenhöheren Oberligisten MTV Großenheidorn als gerechten Sieger vom Parkett gehen.
Die vierte Runde des HVN-Pokals sollte richtungweisend sein für die geplante Jagd auf den Klassenerhalt in der Liga. Querelen aus dem Vorjahr wurden ausgeräumt und Fehler wurden aufgearbeitet. Konzentriert wollte Schwepe mit seinem Team die Aufgabe angehen.
So setzte er sein Hauptaugenmerk erst einmal auf die Defensive. „Der MTV ist immer für dreißig Tore gut“, warnte der Coach vor dem Spiel. Entsprechend konsequent ging seine Sieben zu Werke und unterband so schon im Ansatz jeglichen Angriffsschwung des Gegners.
Überraschend einfach fiel den Gastgebern zudem diesmal das Torewerfen. Über 8:4 (11.) und 15:9 (18.) arbeiteten sich die HSGer bis zur 23. Minute einen 20:12-Vorsprung heraus. Diese starke erste Halbzeit sollte der Grundstein sein für den Sieg, auch wenn am Ende die Kräfte etwas nachließen und Großenheidorn bis zur Pause noch auf 15:20 verkürzte.
Der Favorit aus der Oberliga setzte in der zweiten Hälfte alles auf eine Karte und brachte zwei neue Kräfte. Stück für Stück bröckelte der HSG-Vorsprung trotz aller Gegenwehr dahin (29:27/47.). Doch die Gastgeber hatten auch das Glück auf ihrer Seite, als die starken Hische und Ohlebusch in der entscheidenden Spielphase mit Toren vom Kreis und aus dem Rückraum den Vorsprung wieder ausbauten (35:30/56.). Am Ende gab es einen verdienten 40:34-Sieg für die HSG.
„Es ist mir egal, wen wir in der nächsten Runde zugelost bekommen. Es sind noch viele attraktive Teams im Rennen. Jetzt wollen wir erst mal den Sieg genießen“, freute sich Schwepe, um dann gleich wieder vorauszublicken: „Und dann müssen wir versuchen, den Schwung aus dem heutigen Spiel mitzunehmen in die Liga. Da wartet nächste Woche mit Varel II ein Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt auf uns.“

Die Statistik:
HSG: Dellwo, Müller - Parwanow, Pranke, Rais 1, Hische 6, Dörgeloh 4, Kosik 7, Ohlebusch 15/3, Tönjes 6, Schwab-Sacher 1.
MTV: Fontius, Bartke - Lindemann 3, Block, Teßmann 1, Salzwedel 15/6, Franzke 1, Muschelknautz 4, Henke 2, Hoffmann 3, Dietz, Tellmann 5.
Siebenmeter: HSG 3/3, MTV 8/6.
Zeitstrafen: HSG 6, MTV 3.
Spielverlauf: 3:3/7., 8:4/11., 11:9/15., 20:12/23., 20:15/30., 24:18/34., 26:23/41., 29:27/47., 35:30/56., 40:34/60.
Schiedsrichter: Kropp/Siebert (Osnabrücker SC); Das junge Gespann lag in der insgesamt fairen Partie bei seinen Entscheidungen meistens richtig.
Zuschauer: 150

Quelle: www.nwz-online.de

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.