Träume = Schäume ?!?

Startbeitrag von anywhere_is am 12.12.2006 20:11

Hey!
Da die meissten von euch ja nicht mehr so jung(bitte nicht falsch verstehen!!!!) sind, würde es mich wirklich interessieren, welche Träume ihr habt. Sind es andere, als die, die ihr in eurer Jugend hattet? Oder konntet ihr sie erfüllen? Sind die Träume von Hochbegabten wohl andere, als die der Normalbegabten? Sind Träume überhaubt zum erfüllen da, oder nur zum spinnen?
Würde mich freuen, wenn ihr mir Antwortet...
liebe Grüße
Romina

Antworten:

Hallo, Romina,
ob Hb Träume andere sind als Nb Träume kann ich nicht beurteilen. Dazu müßte ich ja in die Köpfe der anderen schauen können. Natürlich sind meine Träume andere als in meiner Jugend. Schließlich habe ich mir schon viele meiner Träume erfüllt, da brauche ich ja dann nicht mehr von träumen.
Es gibt ja auch sehr unterschiedliche Träume, Träume, die eher Utopien sind, im Sinne von Martin Luther King, für die ein Menschenleben oft nicht ausreicht, sie zu verwirklichen, und es gibt Träume, die vor allem mich betreffen. Diese Träume verwirkliche ich früher oder später, aber es gibt auch Träume, die verlieren an Bedeutung, weil ein größerer, wichtigerer Traum dazu gekommen ist.
Mein Herzallerliebster und ich, wir können auch nach 20 gemeinsamen Jahren noch ganze Nächte lang die verrücktesten Ideen entwickeln und einige verwirklichen wir auch.
Ich bin eher ein Mensch, der viel träumt, aber diese Träume auch verwirklicht. Manchmal bin ich damit auch baden gegangen, es endete in einem Desaster. Aber es war trotzdem gut, denn ich konnte dann loslassen.
Ein Traum zu verwirklichen, bedeutet auch, ihn mit der Realität zu konfrontieren, zu sehen, ob er Bestand hat, ob es geht. Dazu gehört auch Mut. Manchmal der Mut von Verrückten, die nicht immer über die Konsequenzen nachdenken und auch ein Scheitern in Kauf nehmen.
Wie alt bist du denn, Romina, und was sind deine Träume?
Dorischka

von Dorischka - am 12.12.2006 21:06
Hey Dorischka!
Ich bin 20 jahre jung. Ich hab mein Leben noch vor mir und wahrscheinlich deshalb noch einen riesen großen Haufen Träume. Aber ich träumte natürlich schon als Kind. Und wenn ich diese Träume revue passieren lasse, fällt mir auf, dass einige heute noch aktuell sind (nur sind sie nicht mehr so naiv verpackt). Ein Beispiel: Als Kind wollte ich immer den Friedensnobelpreis haben. Es ging mir weniger um Anerkennung, als mehr um den Gedanken, der Welt etwas gutes getan zu haben. Also sollte ich irgendwann den Friedensnobelpreis bekommen, sage ich natürlich nicht nein :xcool: Scherz beiseite. Ich fühle heute noch ähnlich, doch habe ich heute eher den Traum jemanden aus meiner nächsten Umgebung, sehr glücklich zu machen. Einfach nur, weil ich ihm gut tue und da bin. Ich denke, auch dass ist ein kleiner Beitrag zur Weltverbesserung (wird nur nicht so hoch dotiert, hat für mich und denjenigen aber wahrscheinlich viel mehr wert).
Ich weiß nicht, ob man versuchen sollte sich jeden Traum zu erfüllen. Ich denke, manche sind wirklich nur zum träumen da. Oder ich bin nicht mutig genug sie zu verwirklichen. Ich weiß es nicht.
Manchmal träume ich auch nur deshalb, um der Realität zu entfliehen. Würde ich also versuchen wollen, meine Träume zu realisieren, müsste ich meiner Träumwelt lebewohl sagen. Es wäre sehr schade, denn schließlich ist es auch eine sehr schöne Art, aus der Realität mal Pause zu machen. Und diese Welt ist nicht nur utopisch.
Ich denke, ein Mensch der nicht mehr träumen kann und auch keine Träume mehr hat, ist ein seelentoter Mensch. Und ich hoffe, dass ein solcher Mensch nirgendwo auf der Welt existiert.
Liebe Grüße
Romina

von anywhere_is - am 12.12.2006 22:09
Hallo Romina,

ich halte sehr viel von Träumen.

Ich glaube es gibt verschiedene Arten von Traum: Den Lebenstraum, den ich mir erfüllen möchte. Vielleicht gibt es davon mehrere. Einer von meinen Träumen war, eine eigene Familie zu gründen, diesen Traum habe ich mir erfüllt. Lebensträume ändern sich bei mir auch, da sich meine Lebensituation auch ändert.

Dann die Träume, die nachts geträumt werden. Das ist eine wunderbare Erfindung. In Träumen stecken übrigens oft Lösungswege, die dann in der Realität umgesetzt werden können. Allerdings sind Träume, wie Märchen, sehr symbolhaft und man kann lernen, sie zu deuten. Mit Spaß und Phantasie.

Ich gebe Dir recht, wenn ich viel schlafe um mit den Träumen der Realität zu entfliehen, dann ist es nicht gut.

Aber Traum und Leben gehören zusammen, meiner Meinung nach. Im Traum kann man so viel sein, was im Leben nicht möglich ist. Zum Beispiel ein Tier, oder man kann Fliegen. Zeit und Raum und Physik spielen keine Rolle.

Träume helfen zu verarbeiten was man im Leben so erlebt.

Träume können sehr lustig und absurd sein, eine Quelle der Inspiration.

Gibt es da nicht folgende Frage: Ist Mensch, der träumt, er sei ein Schmetterling, ein Mensch, oder ein Schmetterling, der träumt, er sei ein Mensch.....

Träume können einen helfen wunderbar mit dem Leben zurecht zu kommen.....


tschööö
Kapitänin

von Kapitänin - am 12.12.2006 23:31
Hallo Romina,

natürlich habe ich mich auch von wichtigen Träumen verabschieden müssen. Das kann mit meinem Alter zusammenhängen. Denn ich bin 43 und lege noch einmal Präoritäten. Und ich kann mir nicht mehr alles erfüllen......

tschööö
Kapitänin

von Kapitänin - am 13.12.2006 15:40
Zitat
Kapitänin
Ist Mensch, der träumt, er sei ein Schmetterling, ein Mensch, oder ein Schmetterling, der träumt, er sei ein Mensch.....


Danke für diesen Satz, Kapitänin. Das ist genau die Frage, die ich mir stellte, als ich diesen Thread schrieb. Doch ich überlege und überlege und finde doch keine richtige Antwort.:confused:

liebe Grüße
Romina



von anywhere_is - am 15.12.2006 16:53
Hallo Romina,

schreib doch mal Deine Überlegungen dazu. Das finde ich sehr interessant....

Wer will schon fertige Antworten?

Tschööö
Kapitänin

von Kapitänin - am 15.12.2006 17:18
Es ist so: Ist der Mensch ein Mensch, weil er träumt?Oder ist der Traum ein Traum, weil ein Mensch ihn träumt? Gibt es Träume auch ohne Menschen? Oder kann der Mensch ohne Traum überhaupt existieren?
Sollte ein Mensch ohne Traum nicht existieren können, ist er nur deshalb ein Mensch, weil er träumt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, wenn sie schlafen, träumen um Geschehnisse zu verarbeiten. Was wäre aber, wenn ich eines Nachts nicht träume? Bin ich dann tot? Wie wache ich am nächsten Tag auf?
Und was ist mit den Tagträumen? Sind auch sie lebensnotwendig? Oder Träume, die zu einem Lebensziel reichen sollen. Habe ich solche nicht, gelte ich dann als depressiv?Theoretisch kann ich doch gar nicht leben, ohne einen Lebenstraum zu haben! Ansonsten lebe ich nur in den Tag hinein und verkümmer letztendlich.

Ich weiß keine Antworten auf meine Fragen, mir gehen zu viele durch den Kopf. Es bereitet mir schlaflose Nächte. Leider kann mir bisher auch kein Wissenschaftler eine Antwort geben.:eek:
liebe grüße
Romina

von anywhere_is - am 17.12.2006 00:04
Ich denke , wenn man Träume nur als Träume sieht , bleiben es Träume .
Macht man sich den Traum zum Ziel , hat man sicher auch die Chance dieses zu erreichen .

L.G.

von IQueen0815 - am 17.12.2006 17:42
Hallo Romina,

leider weiß ich den Buchtitel nicht mehr. Aber es gibt durchaus Bücher die sich mit den Fragen beschäftigen, Bücher über Träume und Tagträume.

In dem Buch über Tagträume zählt die Autorin auf, wie verschiedene Relegionen und Kulturen mit dem Thema Traum umgehen......wahrscheinlich erhälst Du in diesem Themenbereichen mehr Antworten: Die Ureinawohner Australiens oder bestimmte Indianerstämme haben die Träume fest in ihren Leben integriert....


Du hast keine Antworten auf Deine Fragen, aber betimmt Ideen...oder?


Hallo IQueen0815,

So wie Du kann man natürlich auch alles auf einen Punkt bringen:)

Übrigens, ich finde Deinen Nickname genial....

tschööö
Kapitänin, die tagträumend ihrem Haushalt nachgeht......



von Kapitänin - am 18.12.2006 11:36
Hallo Kapitänin ,
ja mein Nickname , der kam so spontan in meinen Sinn , aber mittlerweile hab ich angst das er ziemlich überheblich klingt .
Beschäftigst du dich gerne mit solchen Themen wie Träume oder anderes in der Richtung ?

L.G.


von IQueen0815 - am 18.12.2006 12:12
Hallo Quenn0815,


ich finde Dein Nickname zeugt von Deinem Humor.


Ja, ich beschäftige mich gerne mit Märchen, Träume und Mentales Training und NLP.
Ich iebe es Geschichten zu interpretieren und ich denke und fühle in Bildern.

Träume habe mir schon viel im Leben weitergeholfen und werden es auch weiterhin tun.

Hast Du Dich mit dem Thema beschäftigt?

tschöö
Kapitänin






von Kapitänin - am 18.12.2006 19:08
Danke erst mal für deine Einschätzung !
Ich habe mich nicht direkt mit Träumen befasst , obwohl ich sagen muß ich träume sehr real . Ich war schon oft am morgen überzeugt das mein Erlebnis kein Traum in dem Sinne war , mein Körper lag wohl im Bett aber der rest war wo anders . Verstehst du was ich meine ?
Mich interessiert vor allem das Übersinnliche , über solche Themen kann ich mich Stunden , ach was Tage am Stück unterhalten .
Leider wird man ja oft als durchgeknallt betitelt wenn man so denkt .

Wir können uns gerne darüber unterhalten wenn du magst !

L.G.

von IQueen0815 - am 18.12.2006 21:30
Hallo IQueen0815,

gerne, allerdings ist das ja ein weites Feld. Ich schlage vor, Du eröffnest einen Thread mit einem Thema, das Dir am Herzen liegt.

Im Forum empfindsam.de herrscht übrigens eine offene Atmosphäre dafür.

tschööö
Kapitänin

von Kapitänin - am 19.12.2006 12:51
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