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Café Philo
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Takahe, Birgit1, Shana_hh, a³, Jona23, ariadne, Haiopei, Löwin

Vorwiegend heiter

Startbeitrag von Takahe am 24.11.2005 15:15

Hallo ihr Lieben,

ich bin 42 und habe mich dieses Jahr testen lassen, nachdem die (vorzeitige) Einschulung meiner Tochter bei mir einen unerklärlichen Gefühlssturm ausgelöst hatte.

Das Ergebnis war ein milder Schock, jedenfalls deutlich höher, als ich je gedacht hätte. Die wenigen, denen ich es "gestanden" habe, reagieren allerdings ganz anders: "Hab ich bei dir ganz genauso erwartet", lautet der gängige Kommentar. Hmmm. Probleme mit der Selbstwahrnehmung?? Ganz sicher aber, immer noch, mit dem Selbstvertrauen. "Typisch Frau". Männer schätzen sich durchschnittlich 15 Punkte höher ein, Frauen 15 Punkte niedriger. Ich bin aber gar keine typische Frau. Weder Weibchen noch Zicke, weder Heimchen noch Diva.

Warum beeinflusst mich das Wissen über meinen IQ? Ich wusste immer, dass ich irgendwie "intelligent" bin, dass mir vieles "zufliegt". Ich habe auch die Langeweile angesichts des Schulstoffes (und teilweise noch des Unistoffes) gefühlt. Trotzdem habe ich mir nicht recht was zugetraut, habe oft an mir gezweifelt, habe die Schule geschwänzt, das Studium abgebrochen... vermutlich hätte ich es leicht bewältigt, aber ich traute mich nicht.

Als ich erfuhr, dass ich 99,5% meiner Mitmenschen überflügele, musste ich erstmal ein paar Rechenexperimente anstellen, um wieder auf den Boden zu kommen. Wie viele Gleiche gibt es hier, in unserem Nest? Beruhigend die große Zahl. Ich bin garnicht so exotisch.

Ích merke, dass ich noch geduldiger sein muss. Dass Viele mich wirklich nicht so schnell verstehen können, wie ich manchen Gedanken entwickle. Dass ich nicht unfähig bin, mich auszudrücken, dass ich kein übriggebliebener Neanderthaler bin (eine meiner Theorien übers Anderssein), sondern dass es da wirklich eine reale Barriere für das gegenseitige Verstehen gibt.
Andererseits: Ich habe mein halbes Leben hinter mir. Darf ich jetzt vielleicht auch mal etwas intolerant und ungeduldig sein? Vor allem gegenüber Männern, die von intelligenten Frauen Komplexe kriegen?

Ich habe ein paar Monate getrauert um all das, was ich vielleicht unter anderen Bedingungen aus mir hätte machen können. Jetzt bin ich wieder froh über das, was mir in meinem Leben gelungen ist, was mich bereichert hat und was ich erleben durfte. Ich habe einen Beruf, der mich fordert und inspiriert. Ich lebe in guten Beziehungen zu meiner Familie und meinen Freunden. Ich kann mich ausdrücken in Worten und Bildern. Ich lebe. Intensiv und voller Freude. Ich habe nie einen akademischen Titel vermisst. Ich vermisse auch keinen Reichtum. Ich habe etwas Unbezahlbares: die Fähigkeit, mich in neue Dinge sofort einzuarbeiten und Zusammenhänge schnell zu durchschauen. Ich habe noch nie in meinem Leben ernsthaft nach Arbeit gesucht (und das ganz ohne Berufsausbildung!)

Warum soll ich jammern?

Takahe

Antworten:

Liebe Takahe,

ich habe beschlossen, dass ich auch mal intolerant und ungeduldig sein darf. Schließlich habe ich auf der anderen Seite (tolerant und geduldig) auch schon ein halbes Leben hinter mir ;-).

Und Dein Bericht macht mir Mut, auch meine HB immer ein Stück besser "in den Griff" zu bekommen, damit etwas anfangen zu können. Auch, wenn ich trotz 3 Berufen (der 4. ist in Arbeit *g*) keine Arbeitsstelle finde ;-).

Ja - Du hast so Recht. Auch ich lebe inzwischen. Intensiv, mit Spaß, Kreativität und viel Freude. Ich habe durch das Testergebnis ein neues Leben geschenkt bekommen und das genieße ich. Jetzt! :-)

Liebe Grüße
Shana

von Shana_hh - am 24.11.2005 20:45
Hi Shana,

hast du auch bei der Arbeit immer nach einiger Zeit das Gefühl, dass du noch etwas anderes machen müsstest? Dass die Routine dich auffrisst, wenn du nicht bald etwas veränderst? Ich habe bisher maximal 4 Jahre auf einer Stelle ausgehalten. Dann musste ich etwas Neues machen - oder einfach eine Anforderungsstufe höher / mit neuen Leuten / in anderer Umgebung.

Ich habe jetzt auch nochmal angefangen, mir ganz andere Sachen zuzutrauen, zum Beispiel kaufe ich mir keine Romane mehr auf deutsch, sondern auf englisch. (derzeit Harry Potter and the order of the Phoenix - very easy!)

Die meisten Dinge, die ich gut kann, habe ich mir selbst beigebracht. Was ich total spannend finde ist, dass ich in Wirklichkeit besonders begabt in Dingen bin, in denen ich mich immer für total blöd gehalten habe. Z.B. Mathe (jetzt zu spät, es noch richtig zu lernen, aber logisches Denken und angewandtes Rechnen sind eindeutig meine starken Seiten). Zumindest werde ich bei meiner Tochter darauf achten, dass sie sich nie in dieses "Mathe ist doof" hineinsteigert.

Mit dem Arbeitsstelle-Finden ist das, denke ich, auch so eine Sache. Ich hatte nie richtig gesucht, weil immer die Jobs mich gefunden haben. Dazu hat wohl auch beigetragen, dass ich eine der ganz wenigen Frauen in meinem Arbeitsbereich auf einem bestimmten Niveau bin.
Als ich dann das erste Mal richtige Bewerbungsverfahren mitmachen musste, hat mich das unendlich Kraft gekostet, denn da musste ich (als ober-Selbstkritische und ewig mit sich Unzufriedene) doch tatsächlich darüber reden, was ich gut kann!!! Ich weiß inzwischen, dass ich auf andere einen ganz soliden, professionellen Eindruck machen kann, auch wenn mir innerlich die Knie schlottern. Aber lieber überlasse ich anderen den Adrenalin-Kick, wenn ich es mir aussuchen kann.

Darf ich dir einen Tipp geben? Mir hat es geholfen, mich innerlich von mir selbst zu distanzieren und mich wie ein Produkt zu betrachten, das ich verkaufen will. Richtig gut gelungen ist mir das aber nur da, wo ich sicher war, dass ich die Stelle wirklich will. Ich bin ungemein schlecht darin, mich selbst zu belügen. (Guck mal, ich red schon wieder darüber, worin ich schlecht bin!)

Ich habe immer bedauert, dass das Zeitalter der Universalgelehrten vorbei ist, denn ein Dilemma ist, dass ich mich für so viele Themen begeistern kann, dass es mir schwer fällt, mich auf eines davon so zu konzentrieren, dass ich es dort zur wirklichen Meisterschaft bringe. Ich suche lieber nach Verbindungen und Zusammenhängen unterschiedlicher Themen. Das ist sicher sowohl interessant, als auch gesellschaftlich nützlich, aber man kann damit nicht wirklich seinen Lebensunterhalt verdienen...

Dennoch habe ich "meine" Nische gefunden - oder sie mich. Ich wünsch dir eine kuschelige Nische, die irgendwo auch auf dich wartet!

Lieben Gruß

Takahe

von Takahe - am 25.11.2005 11:14
Hi Takahe,

4 Jahre? Boah ey - so lange habe ich das glaube ich noch nirgends ausgehalten ;).

Dein Tipp, mit sich selbst als Produkt sehen, ist gut - allerdings will niemand ein sog. "erklärungsbedürftiges Produkt" - nicht einmal für ein 3-monatiges Praktikum *kopf schüttel*. Erklärungen will halt heute kaum mehr einer hören. Aufgrund meines Lebenslaufes komme ich meist noch nicht einmal über die Bewerbungsschreiben raus. Von Vorstellungsgesprächen ganz zu schweigen *lach* ....

Naja - wie Du siehst, nehme ich es mit Humor, denn es hat auch Vorteile, nicht mal einen Praktikumsplatz zu finden. Meine Chancen auf einen späteren Job (egal wie gut der Abschluss wird) kann ich inzwischen noch besser einschätzen. Und die Chancen liegen im 0,0000xxx Bereich.

Ich habe inzwischen (inoffiziell) die Entscheidung getroffen, in die Selbständigkeit zu gehen (offiziell bin ich natürlich noch in meiner Umschulung *hüstel*). Das gibt mir die Möglichkeit mein Potential (zumindest in Ansätzen) auch endlich ausleben zu können.

In diesem Sinne bin ich gerade dabei, mir meine kuschelige Nische gemütlich einzurichten :-).

Lieben Gruß
Shana

von Shana_hh - am 25.11.2005 11:39
Hallo,

darf ich mit diskutieren? :-) Es ist wirklich interessant, dass Frauen sich im Durchschnitt um 15 Punkte zu niedrig einschätzen, denn hätte mich vor meinem Test jemand gefragt, hätte ich meinen IQ auf ca. 120 geschätzt, also wirklich um ca. 15 Punkte zu niedrig. Und dass, obwohl mir als Kind von meinem Vater immer wieder gesagt worden ist, dass ich sehr intelligent bin (mir war das immer sehr peinlich, da ich es übertrieben fand).

Ich habe mich im übrigen testen lassen, weil mein Bruder beim Mensa-Test war. Dort hatte er ein Ergebnis von 136 erziehlt, und ich dachte mir "was der kann, kann ich auch" :-). Als dann mein Sohn sich in der 1.Klasse furchtbar gelangweilt hat, habe ich mich nicht gewundert...

Beruflich geht es mir sehr gut, da ich freiberufliche Ingenieurin bin und mich damit immer wieder in neue Sachen einarbeiten muss. Natürlich gibt es auch in diesem Beruf Routine-Aufgaben. Die müssen dann auch gemacht werden, aber ich tröste mich dann damit, dass sicher demnächst wieder eine neue, spannende Aufgabe auf mich wartet.

Im übrigen bin ich sehr froh darüber, dass ich über meinen IQ Bescheid weiss. Vorher war ich doch häufig ungeduldig mit Menschen, die eben nicht so schnell denken. Jetzt kann ich gelassener damit umgehen. Die anderen(!) sind normal. Dazu fällt mir gerade eine Begebenheit aus meinem Studium ein, als ich mit einem Prof eine sehr hitzige Diskussion hatte und er zu mir meinte: "denken Sie denn ich bin dumm?" und ich nur anworten konnte "naja..." :-))) Heute wäre ich da sicherlich feinfühliger...

Liebe Grüße,
Dagmar



von Haiopei - am 25.11.2005 14:51
Zitat
Takahe

hast du auch bei der Arbeit immer nach einiger Zeit das Gefühl, dass du noch etwas anderes machen müsstest? Dass die Routine dich auffrisst, wenn du nicht bald etwas veränderst?


Genau so geht es mir auch. Für andere ist das oftmals unverständlich. Für mich inzwischen ganz normal und verständlich.

Zitat
Takahe
Ich habe jetzt auch nochmal angefangen, mir ganz andere Sachen zuzutrauen, zum Beispiel kaufe ich mir keine Romane mehr auf deutsch, sondern auf englisch. (derzeit Harry Potter and the order of the Phoenix - very easy!)


Das habe ich mir auch schon überlegt. Aber ich lese eigentlich nicht so gerne Romane sondern lieber irgendwelche Fachbücher.

Zitat
Takahe
Die meisten Dinge, die ich gut kann, habe ich mir selbst beigebracht.


Das geht mir auch so. Ich bin absoluter Autodidakt. Aber auch das verstehen viele nicht und sind der Meinung, ich könne das und das doch gar nicht wissen, weil ich keine Ausbildung/Unterricht gemacht habe.

LG
Birgit

von Birgit1 - am 28.11.2005 12:50
Zitat
Haiopei
Vorher war ich doch häufig ungeduldig mit Menschen, die eben nicht so schnell denken. Jetzt kann ich gelassener damit umgehen. Die anderen(!) sind normal.


Hallo Dagmar,

darüber bin ich heute auch froh. Ich weiß jetzt, dass ich von meinen Mitmenschen einfach zuviel erwartet habe und versuche, das jetzt zu ändern.

von Birgit1 - am 28.11.2005 12:52
Zitat

Haiopei
Vorher war ich doch häufig ungeduldig mit Menschen, die eben nicht so schnell denken. Jetzt kann ich gelassener damit umgehen. Die anderen(!) sind normal.


Nun musste ich schmunzeln, als ich das las.
Ich habe immer relativ zurückgezogen gelebt und schon seit ewigen Zeiten selbständig gearbeitet (1-2Personen im Büro), da gab es wenig Vergleichsmöglichkeiten.
Irgendwann bin ich dann über einen Dozentinnenjob in der Erwachsenenbildung gestolpert.
Es war für mich unbegreiflich, dass die Schüler nicht bei meinem Tempo mitkamen.
Für mich war es ja normal. Ich habe mir aber keinen großen Kopf gemacht.

Viel später habe ich erst begriffen, wie das zusammenhing.

Übrigens: ich lese auch fast ausschließlich Fachbücher, bis ich dann mal wieder leichtere Kost verordnet bekomme. "Mach mal wieder Grübelpause und lies was unterhaltsames!"


Herzliche Grüße
Ariadne

von ariadne - am 28.11.2005 13:29
Hallo Takahe,

herzlichen Glückwunsch zu DIR!!
Vieles was du schreibst erkenne ich bei mir wieder, aber ich bin noch nicht so weit wie du, weil ich nicht weiß ob ich mich testen lassen soll.
Das mit dem Mathe-Phänomen kenne ich. In der Schule unfähig, selber geglaubt zu dumm dafür zu sein und in Wahrheit wahnsinnig gerne mit Zahlen jonglieren.
Ich glaube auch, dass es mit unendlich Langeweile einhergeht wenn man in der Schule keinen Draht dazu bekommt (bekommen will??) Auch das Logische und Räumliche Denken sind ganz klar meine Stärken wie ich inzwischen weiß.

Auch das mit der Arbeit, irgendwie sind die mir immer zugeflogen und du wirst lachen ich hielt es auch nie lange in der gleichen Umgebung oder in der gleichen Position auf.
Es ist echt erschreckend ;) aber auch zu köstlich wie manche "Karrieren" ähnlich verlaufen.
Was bei mir noch fehlt ist u.a. dass ich die Fähigkeit, sich schnell in Dinge und Abläufe hineinversetzen zu können und zu durchschauen, als kostbares Gut anerkenne. Weil dieses Gut habe ich auch (wie soll`s auch anders sein).
Ich arbeite dran....

LG Heike und ein Prosit :cheers: auf unsere Fähigkeiten
du machst echt Mut zu mehr...

von Löwin - am 28.11.2005 18:50
Hallo Heike,

darauf trink ich einen mit. Schließlich haben wir doch nichts zu verlieren - außer unseren grauen Zellen.

Was ich im Augenblick versuche ist, eine Perspektive auf Dauer zu finden. Also, den Job, den ich jetzt habe, weitermachen (vielleicht bis zur Rente?), weil ich mich dabei wohlfühle, gefordert und gelobt werde und nebenher diverse Dinge neu ausprobieren, ob sie mir liegen.

Ich fühle mich zu alt und "weise", um mich jede Woche neu zu erfinden und zu jung, um mit dem Lernen aufzuhören. Tatsächlich habe ich ein paar existenzielle Erfahrungen (Krankheit, Tod, Geburt...) gebraucht, um darüber nachzudenken, was mir wichtig im Leben ist und dass ich selbst dazu gehöre. Dass ich mich mag, trotz all meiner Fehler, und dass ich glücklich sein will und darf.

Ich glaube, fertig wird man damit nie. Ich merke zum Beispiel, dass mir mein Kopf noch so oft sagen kann, dass es besser ist, sich Zeit für Wesentliches zu nehmen, als ein auf Hochglanz poliertes Haus vorzuweisen. Trotzdem kriege ich rote Ohren, wenn meine Schwiegermutter meine Fensterscheiben genauer anschaut. Oder ich weiß, dass ich gut reden und argumentieren kann. Trotzdem hab ich schon wieder Bauchschmerzen, nur weil eine Konferenz ansteht, bei der ich etwas beitragen soll. Die, die mich persönlich kennen, glauben mir das nicht. Ist aber so.

Ich bin auf dem Weg. Mal gucken, wie weit ich in meiner Lebenszeit komme. Aber es ist auf alle Fälle gut, losgegangen zu sein.

Ganz liebe Grüße

Takahe

von Takahe - am 28.11.2005 20:26
Es ist wirklich interessant zu lesen, dass es einige "Probleme" gibt, die offensichtlich viele 'von uns' betreffen.

Zitat

Hast du auch bei der Arbeit immer nach einiger Zeit das Gefühl, dass du noch etwas anderes machen müsstest? Dass die Routine dich auffrisst, wenn du nicht bald etwas veränderst? Ich habe bisher maximal 4 Jahre auf einer Stelle ausgehalten. Dann musste ich etwas Neues machen - oder einfach eine Anforderungsstufe höher / mit neuen Leuten / in anderer Umgebung.


Nicht nur bei der Arbeit (zugegeben, ich hatte noch nie eine 'richtige' Stelle, da ich Studentin bin) aber in meinem Leben. Ich ziehe ständig um, 'musste' mit 16 von zu hause weg, weil ich das Gefühl hatte die Routine dort würde mich auffressen. Deshalb bin ich damals für ein Jahr ins Ausland gegangen. Danach hielt mich nichts mehr an einem Ort. Immer fühlte ich mich nach spätestens zwei Jahren eingeengt. Inzwischen halte ich es schon drei Jahre in meinem jetzigen Wohnort aus, merke aber schon wieder diesen Drang nach Neuem. Obwohl mich inzwischen auch Zweifel plagen. Woher weiß ich, wann es Zeit ist 'stehen' zu bleiben?

von Jona23 - am 17.02.2006 00:09
Hallo Jona,

niemals. Stehen bleiben ist tödlich. Die Frage ist nur, ob die Bewegung immer im Raum stattfinden muss, oder ob sie auch anders erfolgen kann - durch innerliche Weiterentwicklung, neue Erfahrungen, neue Menschen, Lernprozesse. Ich zum Beispiel habe mich die letzten 40 Jahre nicht weiter als 30km von meinem Ausgangspunkt entfernt - und dabei Welten durchquert. Ich war schon um die halbe Welt, aber für mich sind die Grenzen, die ich im Kopf überwinde, viel wichtiger.

Ich lasse mich auf mich selbst ein - und entdecke eine neue Welt.
Ich beobachte mein Kind beim Wachsen und Lernen - und staune über die Entdeckungen, die wir zusammen machen.
Ich lebe seit 22 Jahren mit demselben Mann - und erobere ihn jeden Tag neu, suche mit ihm nach neuen Horizonten...

Stehen bleiben? Bloß nicht. Leben ist Veränderung. Leben ist Lernen und Wachsen.

ciao

Takahe

von Takahe - am 14.03.2006 11:50
Hallo Takahe,

herzlichen Glückwunsch zur späten "Geistgeburt".
Für´s Genießen ist es nie zu spät!!!

LG Astrid

von a³ - am 14.03.2006 20:53
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