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Café Philo
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
raquisha, Svenja_92, erfolg, Platon

Schüler-Lehrer Beziehung

Startbeitrag von Platon am 22.05.2009 17:26

Wer hatte von euch schon einmal solch eine Beziehung,also keine richtige sondern auf eine Platonische Beziehung.Eine wo du das Gefühl hast,das du dich mit Ihnen über allses was mit Literatur,Philosophie,Mathematik und überhaupt allem Wissenschaftlichem unterhalten kannst?

Würde mich über angeregte Antworten freuen.

Antworten:

Hallo Platon,

aus meiner Schulzeit kann ich mich an eine Platonische Beziehung nicht erinnern. Dies lag einerseits an mir, da ich Schule als lästiges Übel erachtete, das es hinter sich zu bringen galt. Erst an der Uni packte mich der Ehrgeiz und die Begeisterung, ich schien schnell die wesentlichen Strukturen zu begreifen, fiel dadurch bei den Professoren positiv auf, was selbstverständlich zu gegenseitiger Sympathie beitrug, eben immer nur im platonischen Sinne. An sich ist so eine Beziehung wohl für beide Seiten erfreulich, motivierend, daher auch fruchtbar. Denn der Lehrer freut sich, einen interessierten Schüler zu haben, der jedoch kraft seiner Jugend gelegentlich neue Zugänge zu wissenschaftlichen Fragen hat. Insofern bereitet der gegenseitige Gedankenaustausch von Jung und Alt beiden Vergnügen.

Über alle wissenschaftlichen Gebiete konnte ich mit denen nicht sprechen, denn sie waren Geisteswissenschaftler, daher an der Mathematik nicht sonderlich interessiert, wie eben auch ich. Ich glaube nicht, dass man mit auch nur einem einzigen Menschen sich in allen Wissensgebieten austauschen kann, es sei denn, man wäre noch recht jung. Es kommt immer auf das vorhandene Wissen der Gesprächspartner an, das meist recht unterschiedlich ist.

von erfolg - am 23.05.2009 18:13
Hallo Platon.

Ich verstehe mich mit ganz vielen Lehrern richtig gut. Ich falle ihnen meist durch mein braves, höfliches Verhalten auf, welches im Kontrast zu meinem differenzierten Denken steht. Ich fände es zwar peinlich, wenn ich den Lehrern hinterherlaufen oder mich aufdrängen würde, aber wenn sich Gespräche ergeben, können sie sehr anregend sein. Auch in Unterrichtsgesprächen diskutiere ich gerade auch mir meinem Philosophielehrer sehr lebendig über die eine oder andere Theorie.

Elternsprechtage bieten ebenso eine seltsame Gelegenheit für Lehrer einerseits Persönliches preiszugeben und Persönliches von dem Schüler zu erfahren. So wurden einige Beziehungen einfach etwas manschlicher als sie es normalerweise zu Lehrern sind.

Liebe Grüße,
Svenja

von Svenja_92 - am 06.06.2009 19:42
Ich kenne das auch. Lustigerweise schimpfen die Klassenkameraden mich als unhöflich und arrogant,
aber es gab immer so ein-zwei Lehrer, mit denen ich mich gut verstanden habe (mit Ausnahme derl etzten, wo ich nur 2 Monate war). Vor allem an der Schule, wo ich noch am längsten war. Zu einem Lehrer habe ich teilweise noch Kontakt, weil er hier im Dorf wohnt. Aber das ist immer ganz schön, wir unterhalten uns über die aktuelle Politik (vor allem die Bildungspolitik), aber oft geht es auch um Psychologie.

lg


von raquisha - am 08.06.2009 07:37
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