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Café Philo
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24
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
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Sarahia, Lukie, Bernhard2222, Freidenker, Nyarlathotep, Tilda, erfolg, oesb, Reia, Löwin, ... und 3 weitere

Hochbegabung - mehr als ein hoher IQ

Startbeitrag von Margarit am 18.12.2005 15:27

Liebe Forumsteilnehmerinnen,

um unsere Diskussion auf den Boden der Realität (un-) erkannter Erwachsener Hochbegabter zu bringen, stelle ich hier einige Erkenntnisse aus den Recherchen und der Fragebogen-Auswertung für meine Diplomarbeit zur Verfügung:

Die Themen „Anderssein“ und „Einsamkeitsgefühle“ haben sich als roter Faden durch alle (ca. 100) mir vorliegenden Berichte und Zeugnisse gezogen.
Für unser Lebensgefühl ist es wesentlich zu wissen, ob unser „Anderssein“ lediglich Ausdruck einer speziellen Begabung ist, oder ob wir uns als „nicht richtig funktionierend“ erfahren. Erkannte Hochbegabte haben ein anderes Selbstkonzept als unerkannte bzw. spät erkannte (Darin liegt der Hintergrund der polarisierenden Diskussionen, die sich leider auch in diesem Forum ausbreitet). ERkannte empfinden ihre Begabung als Bereicherung; VERkannte erleben dieselbe jedoch oft als Behinderung, weil sie mit einer Blockade gekoppelt ist. Als Folge andauernder Entmutigung führt sie zu mangelndem Selbstwertgefühl. Je größer die Entmutigung, desto weniger kann sie ausgesprochen werden.
Hochbegabte setzen grundsätzlich einen höheren Maßstab bezüglich ihrer Leistungen an. Sie können sich schlecht selber einschätzen und sind über die Qualität ihrer Leistungen verunsichert. Tendenziell neigen sie zur Abwertung ihrer Leistungen, weil sie zu hohe Ansprüche an sich selbst stellen.


Weitere begabungstypische Eigenschaften:

Geschwindigkeit
Hochbegabte fassen rasch auf und verarbeiten schneller. Den Gleichaltrigen sind sie in vielen Dingen voraus. Auch im Erwachsenenalter sind sie häufig reifer als Gleichaltrige. Ebenbürtige Partner zu finden wird dadurch zu einem schmerzhaften Lebensthema (Die Diskussion, ob (unerkannte) Hochbegabte „Erwachsen“ sind, ist aufgrund der Faktenlage völlig absurd!).

Was macht ein hochbegabter Mensch, wenn ihm alles zu langsam ist und die wenigsten Mitmenschen seinem Tempo folgen können?
Um trotzdem dazu zu gehören und verstanden zu werden, drosselt er das eigene Tempo und führt ein Leben mit „angezogener Bremse“. Auf diese Weise „tickt“ er zwar für die anderen richtig - nicht aber im eigenen Rhythmus. Er verlangsamt sich gegenüber seinen Lehrern, Schulkameraden, Chefs, Mitarbeitern, Nachbarn, auch gegenüber seinem Partner oder seiner Partnerin etc. So ist er zwar angepasster und wirkt „normaler“, ist aber keinesfalls sich selbst! Die Unterdrückung des eigenen Lebensrhythmus fordert ihren Preis, besonders von unerkannten Hochbegabten, die diese Tempoanpassung unbewusst und reflexartig leisten. Ihr Tempo bewusst und erträglich dosiert anzupassen, ist die Herausforderung für Hochbegabte. Zum Ausgleich brauchen siedringend Lebensbereiche, in denen das eigene Tempo gelebt werden kann.


Komplexes und vernetztes Denken
Das Denken Hochbegabter spielt sich in größeren Dimensionen ab als üblich; das heißt, es werden sogleich vielfältige Aspekte eines Themas miteinbezogen. Als Schülerinnen brauchen sie bei Prüfungen zuviel Zeit und scheitern deswegen oft. Viele kommen gar nicht auf die Idee, dass eine Frage bzw. Aufgabe einfach zu verstehen ist, und das führt paradoxerweise dazu, dass sie langsamer und „dümmer“ scheinen. Das ist mit ein Grund, warum Hochbegabte bei Tests mit Zeitlimite „versagen“ können.
Was bedeutet es für einen hochbegabten Menschen, wenn sein komplexes Denken von anderen nicht nachvollzogen werden kann? wenn er unverstanden bleibt? als kompliziert, anspruchsvoll, unzufrieden oder „dumm“ abgestempelt wird? er andererseits die Dummheit von Mächtigen oder Vorgesetzen sieht? wie geht er mit solcher Dummheit und der weit verbreiteten Oberflächlichkeit um? Vielleicht provokante Fragen - aber die Betroffenen wissen, wie schwierig es sein kann, mit diesen Fragen zu leben.


Intensität (flow)
Hochbegabte verfügen schon als Kind über die Fähigkeit, sich voll und ganz auf eine einzige Sache zu konzentrieren, die sie wirklich interessiert. Sie befinden sich in einem extrem konzentrierten Bewusstseinszustand und lassen sich von äußeren Einflüssen nicht stören. Deshalb brauchen sie (berufliche) Herausforderungen, bei denen dieser hohe konzentrierte Bewusstseinszustand Voraussetzung ist.


Empfindsamkeit und Sensibilität
Viele Hochbegabte sind hoch sensibel und empfindsam, was zu einer erhöhten Verletzlichkeit führt. Die meisten leiden darunter und müssen lernen, mit ihrer Vulnerabilität umzugehen. Das Sensorium Hochbegabter scheint feinste Schwingungen aufzunehmen, die Sinnesorgane sind äußerst geschärft: Sie “hören das Gras wachsen“, nehmen also die Gefühle und Gedanken ihrer Umgebung auf. Wer mehr aufnimmt, hat auch mehr zu verarbeiten. Vor allem heißt es, zwischen Fremdwahrnehmung und Eigenwahrnehmung unterscheiden zu lernen. Die Reizüberflutung von außen kann wegen der intensiven Verarbeitungsprozesse mit einer Reizüberflutung von innen einhergehen. Nicht nur Kinder sind da überfordert. Hier sind auch die vielen „Grenzfälle“ angesiedelt, bei denen eine „psychische Labilität“ die Hochbegabung überlagert. Meiner Beobachtung nach sind viele Hochsensible auch Hochbegabte, aber nicht alle Hochbegabten auch Hochsensibel (Nochmals ein Grund für die polarisierenden Diskussionen und Missverständnisse). Manche dieser Hochintelligenten trifft man in Politik und Wirtschaft.


Unstillbarer Wissensdurst
Lernen als Selbstzweck und aus purer Freude ist das „Lebenselixier“ Hochbegabter. Sie sammeln von Kindheit an unablässig Wissen. Das beginnt mit frühem Lesenlernen und dem „Verschlingen“ von Büchern (90% der Fragebogenbeantworterinnen bezeichnen sich als „Bücherwurm“). Man kann sich vorstellen, was es für einen unerkannten Hochbegabten bedeutet, wenn die Schule ihm wegen „mangelnder Leistungen“ den Zugang zu einer höheren Schulbildung und damit zur „Quelle“, die seinen Durst stillen könnte, verweigert!


Hinweise für die Beratungspraxis
Hochbegabte kommen wegen Beziehungs- oder Berufsproblemen sowie Fragen des persönlichen Wachstums in die Beratung. Darin unterscheiden sie sich nicht von anderen Menschen. Der Unterschied besteht darin, dass diese Themen für Hochbegabte mit einem größeren Leidensdruck verbunden sind. Viele Hochbegabte meinen z.B. von sich, sie seien beziehungsunfähig, weil sie mit der Partnersuche mehr Mühe haben. Bei spät oder nicht erkannten Hochbegabten entspricht die Berufssituation kaum den persönlichen Neigungen und Fähigkeiten. Viele haben die Meinung verinnerlicht, sie seien „zu dumm“, um ihren Berufswunsch verwirklichen zu können.
Therapeutinnen müssen sich bewusst sein, dass solche Klientinnen besonders sensibel und verletzlich sind. Unwahrhaftigkeit, auch die der Therapeutin, registrieren sie sehr schnell! Viele sind wegen traumatischer Schulerfahrungen vollkommen blockiert. Es braucht große Behutsamkeit und Unvoreingenommenheit in der Therapie, um diesen Menschen in ihrem Unverstandensein die heilsame Erfahrung des Verstandenwerdens zu vermitteln.


Aus dieser Kurzzusammenfassung ist ersichtlich, dass Hochbegabung viel mehr als ein hoher IQ ist. Vieles was Hochbegabung auch ausmacht ist nicht messbar und somit auch nicht testbar.
Menschen, die mit ihrer (un-) erkannten Hochbegabung Probleme haben, bekommen diese nicht wegen ihrer raschen Auffassungsgabe und ihren intellektuellen Fähigkeiten. Aber solange Hochbegabung ausschließlich auf die messbaren Phänomene reduziert wird, und nicht der (sensible) Mensch dahinter gesehen wird, kann von Außenstehenden das Problem der Betroffenen nicht nachvollzogen werden. Sie werden weiterhin nicht verstanden und müssen sich Angriffe von Unkundigen gefallen lassen. Dass dies in unserem Forum nicht geschieht, ist mir ein großes Anliegen!
Mir ist bisher noch kein Mensch begegnet, der seine Probleme auf unerkannte Hochbegabung zurückführt, und damit sich und der Umwelt quasi die Entschuldigung für seine Probleme liefert. Jedoch kenne ich zahlreiche Fälle, in denen nach langer (erfolgloser) Therapie - schlimmstenfalls mit Pathologisierungen - endlich der wahre Hintergrund der Schwierigkeiten, nämlich die unerkannte Hochbegabung, erkannt wurde. Bei den Betroffenen löst diese Diagnose keinesfalls nur Freude aus, sondern vielmehr Schmerz über die verpassten Chancen. Es hängt von der individuellen Lebenssituation und dem Entmutigungsgrad ab, ob und wie Verpasstes nachgeholt werden kann.

Ich erhoffe mir, dass wir in diesem Forum offen und konstruktiv diskutieren können,
und wünsche allen frohe Festtage! Margarit

Buchtipps: Andrea Brackmann, Jenseits der Norm – hochbegabt und hoch sensibel?

Howard Gardner, Abschied vom IQ. Die Rahmen-Theorie der vielfachen Intelligenzen

Mihaly Csikszentmihaly, Kreativität - Wie sie das Unmögliche schaffen und ihre Grenzen überwinden

Antworten:

Danke Margarit!
Tilda

von Tilda - am 18.12.2005 21:20
Liebe Margarit,

auch von mir vielen Dank,
das war echt bereichernd für mich. :rolleyes:

schöne Weihnachten wünscht Heike

von Löwin - am 19.12.2005 11:32
Liebe Margarit,

das Thema "Anderssein" und "Einsamkeitsgefühle" kenne ich auch. Wie schon in deiner Fragebogenaktion beschrieben, habe ich von meinem iq mit 41 J. erfahren. Insofern scheint die Kette, Anderssein -> Selbstwertproblematik -> Einsamkeitsgefühle>> (ich nenn's mal uhb-Kette) gut zu passen und bestätigt ja auch deine Thesen.

Inzwischen glaube ich zumindest für mich selbst daran, dass die Gefahr gross ist, mit der uhb-Kette fast alles erklären zu wollen, was der Wirklichkeit jedoch nur zu einem sehr kleinen Teil gerecht wird. Bestätigt fühle ich mich in dieser Meinung auch durch dieses Forum. Regelmäßig ist die Empörung gross bzw. gehen die Gefühle hoch, wenn jemand es wagt, an der uhb-Kette zu zweifeln. Die provokative und angreifende Art einzelner, würde ich dabei nicht so ernst nehmen. Dem ein oder anderen fällt es in einem anonymen Forum vielleicht leichter, auch mal auf den Putz zu hauen (--stichel--;)).

Zum Glück habe ich Menge Kinder mit einem extrem breiten Spektrum, sowohl was iq, als auch andere Persönlichkeitsmerkmale betrifft. Meine älteste hb Tochter wurde z. B. mit 8 Jahren getestet. Ist das schon zu spät? Auf jeden Fall ist es so, dass sie Förderung bis heute kaum annimmt. Von Klasse überspringen bis zu diversen Angeboten für hb Kinder haben wir mittlerweile alles durch. Ihre sozialen "Probleme" liegen anderswo begraben. Z. B. ist sie sehr rechthaberisch, penetrant, kann sich schlecht in andere Menschen einfühlen (auch ein generelles hb - Merkmal ?) und reagiert dabei selbst sehr empfindlich. Das wird nur sehr langsam besser und ich hoffe, dass sie auf dem richtigen Weg ist.

Das zu meiner Tochter gesagte gilt übrigens auch für mich selbst und wird auch nur langsam besser. Vielleich habe ich noch etwas mehr als den hohen iq vererbt.

Was ich mir von diesem Forum erhoffe ist ebenfalls eine offene und konstruktive Diskussion, jedoch "ohne" Tabu's. Dabei muss es erlaubt sein, gerade auch Zweifel oder gegenteilige Meinungen zur uhb-Kette zu posten, denn dass ist ja gerade der Punkt, in dem ich und vielleicht auch andere weiter kommen wollen.

Zum Schluss noch eine ebenfalls provokante? Therorie:
Ich glaube dass der heutige Erkentnisstand zur menschlichen Psyche dem der frühen Alchemisten zum Thema Chemie gleicht.

Ich hoffe du verstehst, dass dies nicht negativ gemeint sein kann, denn ohne die Alchemisten gäbe es wohl auch unsere neuesten Erkenntnisse zur Molekularchemie nicht.

In diesem Sinne ebenfalls ein frohes und diskussionsarmes Fest und liebe Grüße!!!

saturn

von sa-turn - am 20.12.2005 08:48


von Bernhard2222 - am 21.12.2005 10:25


von Bernhard2222 - am 22.12.2005 02:33
Hallo Mexxi,
deine Schilderungen sind jene eines hb Kindes (und Erwachsenen) in einer "normalen" Umgebung. Ich bin selber so aufgewachsen und erst nach einer Jugend (die bis fast Ende Zwanzig gedauert hat) voller Irrungen und Wirrungen innerlich und äusserlich auf einigermassen stabilen Grund gestrandet,als ich meinen jetztigen hb Mann kennenlernte. Erst da fand ich meinen Parameter, der die extreme und unrealistische Selbsteinschätzung (vieeeel zu dumm für irgendwas bis absolut zuuuuu intelligent für irgendwas) relativierte, und ich sowas wie eine realistische Lebensplanung in Angriff nehmen konnte.

Liebe Grüsse Tilda


von Tilda - am 22.12.2005 08:00
---

von hgfj - am 22.12.2005 10:19
hi,

müssen demnach alle diese Punkten übereinstimmen bzw. vorhanden sein bei einem Hochbegabten?
Ich finde es echt ermutigend das Hochbegabung nicht gleich heißt das man einen hohen IQ haben muss, sofern ich den Text richtig verstanden habe.
Vielleicht ist das nicht der richtige Ort um soetwas zu fragen aber, kann ein Hochbegabter lernen sich anzupassen?

von Reia - am 28.12.2005 14:47

Hilfe, kann mir jemand helfen?

Hallöchen,

Vorab wollte ich euch kurz informieren, dass mein Beitrag wahrscheinlich hier nicht am richtigen Ort erfolgt, ich bitte dennoch, wenn möglich um Antwort!
Dankeschön!
Ich bin super froh, dass hier so ein Forum überhaupt vorhanden ist!Ich erkenne mich in sehr vielen Beiträgen wieder und bin heute sehr verzweifelt im Gefecht meiner Situation.Ob ich hochbegabt bin oder nicht, weiß ich nicht, allerdings leide ich schon mein Leben lang an permanenter Unterforderung!Es verstehen wirklich nicht sehr viele Menschen in meiner Umgebung, die mich in meiner komplexen Art und Weise akzeptieren geschweige denn verstehen!Meinem anfänglichen Versuch meinen Gedanken und Einfällen Luft zu machen, endete in insgesamt 8 Jahren mobbing!Meine Lieblingsgebiete sind leider Psychologie und besonders die Psychoanalyse!Schon mit 10 Jahren wusste ich schon um das Spektrum der menschlichen Handlungsweisen, was für mich wirklich spannend, aber auch sehr quälend war, denn mit wem sollte ich über meine Lieblingsthemen philosophieren?Naja meinen Wissendrang wollte ich nicht nachgeben und habe denselbigen unterdrückt, was leider schier unmöglich war!Zurzeit studiere ich, nicht Psychologie, denn meine Leistungsfähigkeit konnte ich in der Schule nie unter Beweis stellen!Zurzeit weiß ich nicht wirklich was ich von mir noch zu Halten habe, denn meine Ziele verlieren sich im Sande und die Menschen in meiner Umgebung sind nun leider nicht darauf ausgelegt mir zu folgen!Ich bin im allgemeinen sehr unglücklich mit meiner Situation und hoffe vielleicht ein paar Infos mitgeteilt zu bekommen die euch weitergeholfen haben!Denn ich weiß nicht mehr wirklich weiter!Ich hoffe ganz fest auf eine Antwort!

Viele liebe Grüße und vielen Dank

von Sarahia - am 16.02.2006 09:28

Re: Hilfe, kann mir jemand helfen?

Hallo,

Zitat
Jana
Ich bin super froh, dass hier so ein Forum überhaupt vorhanden ist!Ich erkenne mich in sehr vielen Beiträgen wieder und bin heute sehr verzweifelt im Gefecht meiner Situation.Ob ich hochbegabt bin oder nicht, weiß ich nicht, allerdings leide ich schon mein Leben lang an permanenter Unterforderung!Es verstehen wirklich nicht sehr viele Menschen in meiner Umgebung, die mich in meiner komplexen Art und Weise akzeptieren geschweige denn verstehen!Meinem anfänglichen Versuch meinen Gedanken und Einfällen Luft zu machen, endete in insgesamt 8 Jahren mobbing!Meine Lieblingsgebiete sind leider Psychologie und besonders die Psychoanalyse!Schon mit 10 Jahren wusste ich schon um das Spektrum der menschlichen Handlungsweisen, was für mich wirklich spannend, aber auch sehr quälend war, denn mit wem sollte ich über meine Lieblingsthemen philosophieren?Naja meinen Wissendrang wollte ich nicht nachgeben und habe denselbigen unterdrückt, was leider schier unmöglich war!Zurzeit studiere ich, nicht Psychologie, denn meine Leistungsfähigkeit konnte ich in der Schule nie unter Beweis stellen!Zurzeit weiß ich nicht wirklich was ich von mir noch zu Halten habe, denn meine Ziele verlieren sich im Sande und die Menschen in meiner Umgebung sind nun leider nicht darauf ausgelegt mir zu folgen!Ich bin im allgemeinen sehr unglücklich mit meiner Situation und hoffe vielleicht ein paar Infos mitgeteilt zu bekommen die euch weitergeholfen haben!Denn ich weiß nicht mehr wirklich weiter!Ich hoffe ganz fest auf eine Antwort!


Dein Beitrag ist eigentlich zu kurz, als dass ich jetzt viel dazu sagen könnte... Gab es denn einen Zusammenhang zwischen deinem Interesse an Psychologie und dem Mobbing? Das Beobachten und Analysieren menschlichen Verhaltens kann ja eine Reaktion auf eine als feindselig empfundene Umwelt sein. Und sehr unsichere Zeitgenossen können darauf reagieren, indem sie -- aus Angst, durchschaut worden zu sein -- sich dann noch feindseliger verhalten. In so einem Fall verstärken sich der distanzierte Blick auf menschliche Verhaltensweisen und die Reaktionen der Umwelt, die zu dieser Sichtweise geführt haben, gegenseitig.

Wie auch immer, die Erfahrung, dass Unverständnis in Aggression umschlägt, dürfte ziemlich eklig gewesen sein. Allein schon um diese Erfahrung, also die acht Jahre Mobbing, richtig einordnen zu können und um zu verhindern, dass sich so etwas wiederholt, solltest du deinen Wissensdrang auf keinen Fall zu unterdrücken versuchen -- und du schreibst ja selbst, dass das sowieso nicht möglich ist (das "leider" wirst du vielleicht irgendwann streichen können). Psychologie kann immerhin schon mal im Ansatz erklären, warum sich Hohlköpfe manchmal gegen schlauere Leute verbünden. Diese Erklärung bringt zwar wieder das Problem mit sich, mit kaum jemanden darüber reden zu können...

... aber womöglich entsteht daraus ja ein interessanter Forumsbeitrag. Dieser hier ist vielleicht nicht so interessant, tut mir Leid, aber mehr fällt mir im Moment nicht ein.


Gruß,
Nyarlathotep

von Nyarlathotep - am 18.02.2006 15:57
Hallo Nyarlathotep,

vielen Dank für deinen Eintrag!Ich hätte wohl mehr über die Situation an sich schreiben sollen, aber ich wollte wenn auch nur kurz, ein paar wichtige Akzente herausgefiltert aufschreiben.Also ich versuche jetzt einmal etwas differenzierter zu argumentieren:
Die Jahre des endlosen "mobbings" waren wirklich nicht gerade sehr berauschend, auch wenn sie heute eine gewisse negative Berauschung hervorgerufen haben!Heute äußert sich das alles leider psychosomatisch und ich bin ernsthaft am überlegen einmal eine Therapie zu machen!
Eigentlich hatte mein Interesse nicht zwangläufig etwas mit dem "mobbing" zu tun.(-Und jetzt kommt das übliche, was dir sicherlich auch bekannt ist-)! Es fing damit an, dass ich für mein Alter, in der Klasse 5 zu viel wusste, als ich merkte die Lehrer nahmen mich absichtlich nicht dran und ernst, wurde ich zunehmend unkontrolliert wütend und dass zeigte sich dann in störenden Attacken gegenüber dem Lehrkörper!Ich hatte nie verstanden, dass die anderen meiner Klasse, eben nicht so schnell und effizient denken und arbeiten konnten, wie ich!Die Lehrer waren bis ans Ende der 10 gegen mich und ich wurde permanent in allem was ich tat unterdrückt und vor der Klasse immer wieder bloßgestellt!Anpassung wurde zum üblichen Szenario!Naja und dann in Klasse 11, wechselte ich die Schule !Nun dachte ich, ich könnte wenigsten einmal meinem Wissensdrang nachgeben, aber leider kam alles anders!Als meine Klassenkameraden bemerkten, dass ich wohl gut bin, (welches ich nie als solches empfunden habe), da ich vor lauter Freude am "lernen"(gelernt habe ich eigentlich nie), völlig vergessen hatte, dass ich fast Einzelunterricht mit dem jeweiligen Lehrer hielt. Naja, dann fing alles noch einmal von vorne an:...solche Sprüche wie:"...wenn du schon alles kannst, warum kommst du dann überhaupt noch zur Schule???", diesmal kam ich mit Verdrängung nicht weiter, mein Körper reagierte und ich bekam Herzrytmusstörungen und Angstattacken!Nicht gerade toll, die Zeit!Das Studium ist ganz ok, aber ich brauche nun mal Aufgaben, die mein Gehirnchen, wenigsten mal ansatzweise beanspruchen!Hast du vielleicht eine Idee, wie ich dem entgegenwirken kann?
Ich denke heute auch, Psychologie war vielleicht nicht gerade ein geeignetes Feld, um meinem Wissendrang nachzukommen, aber ich hatte und habe einfach nach wie vor super großes Interesse daran!Es ist sicherlich einfacher, wenn man ein begeisteter "Mathefreak"(nicht negativ gemeint) ist, als sich für eine Wissenschaft zu interessieren, die andere beängstigt!
Psychologie kann schon viele Dinge erklären, ich habe Spaß daran und hoffe irgendwann einmal, meine Träume dahingehend verwirklichen zu können.Vielleicht könnten wir ja einmal eine Diskussion vom "Zaun" brechen, die das Verhalten von Menschen erklärt, die ursächlich (meines Ermessens) mit bestimmten Faktoren von Neid und Eifersucht, usw. nicht umgehen können.
Ich hoffe sehr dir ein wenig, größeren Einblick gegeben zu haben.Würde mich über eine Antwort von dir sehr freuen!


Grüße Jana, alias Sarahia

von Sarahia - am 19.02.2006 13:46
Hallo Sarahia,

Okay, jetzt ist das Bild schon deutlicher zu erkennen. Bei Diskussionen über Psychologie kann es ja schnell passieren, dass sich dieser "Ah, das kenne ich auch"-Effekt einstellt und dann aneinander vorbei geredet wird, oder dass zwei Leute über die gleiche Sache reden, dabei aber so unterschiedliche Begriffe benutzen, dass sie einander trotzdem nicht verstehen. Deshalb versuche ich, Dinge möglichst allgemein zu beschreiben, und muss dann natürlich aufpassen, nicht völlig abstrakt und unverständlich zu werden. (Oder mich zum Deppen zu machen, indem mit Halbwissen um mich schmeiße. Bin ja auch nur Freizeitpsychologe.)

Du hast jetzt mehrere Themen angesprochen. Zunächst mal die ständige Unterforderung und die Beschäftigung mit einer Sache, über die sich nur schwer mit anderen Leuten reden lässt. Das sind beides Schwierigkeiten, die sich leider nicht vollständig aus der Welt schaffen lassen, aber zumindest ist es möglich, einen Ausgleich zu finden -- den musst du ja auch finden, wenn sich diese Sachen sogar schon körperlich bemerkbar machen. Was du da konkret machen kannst, kann ich dir natürlich nicht sagen, aber dass du Träume hast, die du verwirklichen willst, hört sich schon mal sehr gut an. Nur für den Fall, dass das in deiner Umgebung belächelt wird: So etwas ist leider normal, und es ist auch normal, darauf mit heftigen Selbstzweifeln zu reagieren. Vielleicht sind solche Selbstzweifel auch nötig, damit der Leidensdruck so groß wird, dass die Zukunftspläne irgendwann danach schreien, endlich verwirklicht zu werden. Falls du irgendwann an den Punkt kommen solltest, kannst du dich schon mal auf eine sehr intensive Erfahrung einstellen, nach der "Unterforderung" ein Fremdwort für dich sein wird...

Aber vielleicht willst du ja gar nicht so weit gehen. Wenn dich zunächst mal nur dein Studium langweilt -- hm, ist dir das Lerntempo zu niedrig? Du scheinst dir Wissen ja schnell selbst aneignen zu können. Das ist keine Selbstverständlichkeit. So etwas kann in einem Bildungssystem, in dem das Mittelmaß idealisiert wird, leider zum Störfaktor werden, und vielleicht hast du damit, dass du überhaupt studieren kannst, schon Glück gehabt. (Nein, das soll jetzt keine "Schau mal, wie schlecht es anderen Leuten geht"-Belehrung sein, aber mir ist früher halt aufgefallen, dass es nicht gerade die Dümmsten waren, die am Gymnasium aussortiert wurden.) Jedenfalls lässt sich so eine Fähigkeit auch auf andere Gebiete anwenden -- Kunst oder Sprachen vielleicht; die sind nicht so sehr mit Emotionen belastet wie Psychologie. Es gibt doch bestimmt Themen, die dich außerdem noch interessieren.

Trotzdem würde ich, was Psychologie angeht, bei der Sache bleiben. Aber das sagte ich ja schon... Das Wissen kann auch ohne Studium nützlich sein. Man erfährt dadurch zwar Sachen über sich selbst und seine Mitmenschen, die man vielleicht gar nicht so genau wissen wollte, aber, nun ja, davon, dass die Erde sich um die Sonne dreht, wollte zuerst auch niemand etwas wissen. Natürlich nervt es, über die vielen interessanten Fragen, die sich plötzlich stellen, mit kaum jemandem sprechen zu können -- aber zumindest im Internet gibt es ja für so gut wie jedes Thema eine Plattform. Komplizierte Themen lassen sich schriftlich sowieso besser diskutieren -- zunächst mal müssen die Gedanken, die einem so durch den Kopf schwirren, in eine lesbare und verständliche Form gebracht werden (das ist schon mal eine Herausforderung), und andere Leute haben dadurch mehr Zeit, komplexe Gedankengänge nachzuvollziehen und vielleicht zu bestätigen oder -- ganz wichtig -- auf Fehler und Widersprüche aufmerksam zu machen.

Hm, jetzt wollte ich eigentlich noch etwas zum nächsten Thema schreiben -- also den Verhaltensweisen, die durch Neid und Unsicherheit ausgelöst werden können -- aber dann werde ich heute nicht mehr fertig. Kann mich nicht mehr so gut konzentrieren. Fortsetzung folgt also.


Gruß und schönen Abend,
Nyarlathotep

von Nyarlathotep - am 20.02.2006 21:00
Danke nochmal für deine Bemühungen, dir mir wirklich schon etwas weiter geholfen haben.
Das Lerntempo ist eigentlich nicht das Problem, denn sobald es zu langsam wird, beschäftige ich mich eben andereweitig!Vielmehr sind die Themen das Problem, denn wenn man sie schon kennt (weil man ja seit Jahren nichts anderes macht als sich selbst alles anzueignen)ist das schon ganz schön nervend!Naja, ich bin jetzt 19, habe Abi gemacht und ein FSJ, viele können das schon mal nicht kompensieren, mein Alter und meine Fähigkeit mich zu artikulieren, z.B.!Neulich sollte ich eine Arbeit verfassen, die ich mir mit 2 anderen Leuten teilen sollte!Nun gut, dass war nicht das Problem!Aber ich habe im Zug ne Aufgabe bearbeitet, einfach nur gelesen und rege am Zug geschehen teilgenommen, da dort so ein kleines Kind viel Frohsinn verbreitete!Ich habe mir einfach nur den Text durchgelesen und dann aus dem Kopf heraus die gegebenen Fragen beantwortet!Ist ja nicht schlimm oder?Als ich dieses allerdings dann einer Mitstudentin zur Überprüfung per Mail schicke kam folgendes zurück: "du schreibst viel zu kompliziert, kann du nicht im "normalen"?, deutsch schreiben, so dass es alle verstehen!Hast du überhaupt verstanden was du geschrieben hast!"usw................;das durfte ich mir dann anhören obwohl ich doch immer so schreibe!Das Ende von Lied erstreckte sich dann darüber die anderen Fragen quasi im "Normgerechteren"Deutsch zu verfassen und somit schrieb ich einfach Texte ganz ähnlich der Vorlage ab (mit der Hoffnung das Deutsch sei legitimerer Natur;-(!Wenn man nicht einmal schreiben kann was man denk und somit ja auch ein Stück eigene Identität einfließen lässt, woher soll man denn überhaupt noch wissen wer man ist?Oder wer man sein darf, bzw.unter welchen Umständen was, wie ,wann erlaubt ist oder auch nicht!Wenn sich solche Momente häufen, dann möchte man doch einfach nur noch möglichst angepasst und wie alles immer ganz banal sagen, obwohl ich dieses Wort hasse; NORMAL zu sein. Hast du diesbezüglich eine Idee?Soll ich einfach angepasster werden oder mich verstellen und somit mich selbst verkennen, um den "Gesellschaftlichen Normalidealen"gerechter zu werden?Ich verstehe das einfach nicht und hoffe sehr auf eine Antwort von dir!Vielen Dank

Liebe Grüße Sarahia

von Sarahia - am 04.03.2006 17:00
hi sarahia,
ich weiß nicht, ob du noch da bist...
mir sind beim lesen deiner beiträge ein paar ideen gekommen.
aber... noch weiß ich einfach zu wenig und möcht mich hier nich so weit aus dem fenster lehnen und dir sagen: "das und das machst du falsch" "mach dies und jenes"...
das ist doof!
wenn du aber icq hast, kann ich dir ja zwei drei sachen erzählen, die dir vielleicht helfen. hast du ne icq-nummer?

von Lukie - am 15.03.2006 14:38
Hallöchen Lukie,

nein, leider nicht, aber es wäre schön, wenn du hier ein Paar Zeilchen schreiben könntest!Es ist mir wirklich unheimlich WICHTIG!Ich freu mich sehr über jeden Ratschlag, vielen Dank schon einmal!Falls du noch etwas wissen möchtest, ich Beantworte dir gern die etwaigen Fragen!Vielen, vielen Dank!

Liebe Grüße Sarahia

von Sarahia - am 17.03.2006 17:53
also gut..

ich glaube, dass es natürlich quatsch ist, wenn du versuchst dich intellektuell anzupassen, oder langsamer zu denken.
was aber denke ich sinn macht (und jetzt muss ich spekulieren und mal annehmen das ist ein punkt, wo du auch tatsächlich probleme hast) ist, dass du lernst dich in anderen einzufühlen. angespannten situationen den dorn nehmen, leuten nicht unabsichtlich an ihr ego kratzen, die stimmungen deiner mitmenschen wahrnehmen und ernst nehmen und denen "angemessen" entgegentreten.

um das mal mit nem bsp aus deiner schulzeit zu verdeutlichen:
Zitat

Es fing damit an, dass ich für mein Alter, in der Klasse 5 zu viel wusste, als ich merkte die Lehrer nahmen mich absichtlich nicht dran und ernst

Zitat

da ich vor lauter Freude am "lernen"(gelernt habe ich eigentlich nie), völlig vergessen hatte, dass ich fast Einzelunterricht mit dem jeweiligen Lehrer hielt. Naja, dann fing alles noch einmal von vorne an:...solche Sprüche wie:"...wenn du schon alles kannst, warum kommst du dann überhaupt noch zur Schule???

gut, das lief also beschissen.... und nun kannst du dir also überlegen, wo war denn nun das problem, was hatten dir anderen nur??
ok, angenommen, ich wäre einer deiner mitschüler gewesen, ich hätte ungefähr das gedacht:
*ich (jetzt das kind)* würde ich mich sehr ärgern, dass einer so den unterricht an sich reißt. ich würde mir denken: "sie weiß schon alles, und sie weiß, dass sie alles weiß.... kann sie also sich nicht mal zurückhalten und den leuten das feld lassen, die mehr zeit brauchen?". ich würde feststellen, wenn sie mal nicht da ist, dann machen alle anderen schüler viel besser mit und trauen sich auch mal was zu sagen. das würde mich ärgern, wenn sie zurückkommt, zu sehen, wie sie die klasse "ausbremst".
(was vermutlich der grund war, weswegen dich der lehrer bald nicht mehr drangenommen hat)
ich würde mir denken: "so lernt SIE nix, weil sie eh schon alles weiß und WIR lernen nix, weil sie ja den lehrer ganz für sich einnimmt! so eine blöde kuh, *wozu* macht sie denn so was? ist doch unnötig! oder hat sies nötig??..." usw bald würde ich mir denken "die will nur angeben, diese arrogante kuh!" und natürlich wäre ich auch auf ihr wissen neidisch und würd mir denken: "aha, die bildet sich wohl was drauf ein."

inzwischen bin ich "alt" genug um zu denken: "naja, sie blickts halt nicht wirklich, was sie da macht, machts aber nicht aus bosheit. es ist wirklich nicht ihre absicht uns zu schade oder zu nerven.". mir würde das mädchen ein bisschen leid tun, ich wäre doch immer wieder genervt, aber ich würds mit fassung tragen, sozusagen, sie vermutlich mal darauf ansprechen. aber so gelassen sind die wenigsten schüler.

die "lösung" würde also nicht darin bestehen, weniger zu wissen oder zu lernen, sondern sich denken: "ok, benehme ich mich jetzt egozentrisch oder nicht? fühlen sich meine mitmenschen gut in der situation, oder hab nur ich hier meine freude und allen anderen gehts beschissen?" und sich wenn nötig mal zurückzuhalten, damit die anderen auch was von haben.
das problem hatten wir neulich sogar an der uni, ein kerl war immer supergut vorbereiet, und wenn unser tutor mit uns geübt hat hat er alle antworten immer gleich gesagt, so dass wir keine chance hatten selber drauf zu kommen.
wir haben ihn dann ein angemotzt, er soll mal den mund halten und es nur sagen, wenn wir es nicht wissen. er hats zum glück gleich eingesehen, hat es sehr locker genommen und hat sich zurückgehalten, wir hatten unsere übung, er hatte seine übung und alle mochten sich wieder. so einfach kann das laufen. ^^

ok..... das war jetzt konfus niedergeschrieben und nur ein bsp unter vielen, ich könnte dir noch viel mehr bsp geben, wie es stress geben kann, weil man die signale, die die mitmenschen aussenden nicht deuten konnte oder sie nicht berücksichtigen wollte.
ich bin halt der meinung, man sollte sich den konfrontationskurs für die momente aufsparen, wo es sich lohnt und für alle anderen momente den "ich will, dass sich hier alle gut fühlen"-kurs fahren. (ok, ich bin auch so friedliebend ^^). ich möcht eigentlich nicht, dass sich menschen schlecht fühlen, wenn sie mit mir zusammen sind.

also..... es läuft auf empathie hinaus. die fühler ausstrecken, merken, was für probleme die anderen haben und da auch rücksicht nehmen.

weiß nicht, ob das helfen kann.... *lach*

von Lukie - am 17.03.2006 19:28
---

von erfolg - am 18.03.2006 22:06
Ich habe ja immer meine Probleme mit solchen Studien, gerade wenn die Eigenschaften über HBs sehr positiv formuliert sind. Man muss als Betroffener aufpassen, dass die Schmeichelei nicht die Realität verdrängt. Ob die Selbsteinschätzung in den Fragebögen realistisch ist, kann man auch unterschiedlich sehen.

Das war keine Kritik. Ich finde es toll, dass sich jemand die Mühe macht, solche Studien durchzuführen

von Freidenker - am 18.03.2006 22:20
Noch ein interessanter Link mit weiteren Adressen, die zu Statistiken hinführen:

[forum.mysnip.de]

von Freidenker - am 19.03.2006 16:42
Hallo Margarit,
ich möchte mich bei dir bedanken. Diese Kurzform beinhaltet fast alles was ich versuche Leuten über Hochbegabung zu erklären. Als Laie habe ich oft nicht dein Fachvokabular, aber mit dem Text (ich habe ihn mir ausgedruckt) geht es vielleicht leichter.

von oesb - am 20.01.2007 22:45
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