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vor 15 Jahren, 12 Monaten
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damm4ever

analyse zu 1.hälfte der saison

Startbeitrag von damm4ever am 27.11.2001 07:14





Analyse


Tops und Flops nach dem ersten Grunddurchgang

Wien - Der erste Grunddurchgang in der UNIQA-Liga ist beendet.

Bereits zwei Mal gab es den direkten Vergleich aller Teams, jeder Gegner wurde daheim und auswärts bespielt.

Sport1.at hat für Sie die Tops und Flops nach dem ersten Grunddurchgang analysiert:




"Tricky Ricky" Nasheim ist auch nach 14 Saisonen noch Top
Top:

Rick Nasheim. Der "Oldie" spielt bereits seine 14. Saison in Österreich. Doch von Abnützungs- oder Ermüdungserscheinungen ist bei "Mr. Eishockey" nichts zu bemerken.

Sein ansatzloser Handgelenksschuss ist noch immer mit das Beste, was die Liga zu bieten hat. Durch zahlreiche Tore vor allem in den letzten Runden inzwischen auch wieder Führender der Torschützen- und Scorerwertung der UNIQA-Liga.

Flop:

Patrick Aronsson. Nicht wegen schlechter Leistungen - er hat bisher nicht ein einziges Spiel absolvieren können. Spielte in der Vorbereitung sehr stark, galt als großer Hoffnungsträger des EK Zell.

Doch bereits vor dem ersten Pflichtspiel setzte ein Knöchelbruch den offensivstarken Verteidiger außer Gefecht. Er soll aber spätestens nach der Weihnachtspause wieder fit sein.

Top:



Stefan Wiedmaier ist eines der Nachwuchstalente in der UNIQA-Liga
Stefan Wiedmaier. Der Youngster in den Reihen des VSV ist mit 8 Toren nicht nur in der Schützenliste weit vorne zu finden, er konnte auch immer wieder mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen.

In der Punktewertung der Nachwuchs-Cracks deutlich voran.

Flop:

EC Kapfenberg. Die Steirer kommen nicht und nicht in Fahrt. Völlig verpatzter Saisonstart, und auch der erste Sieg gegen die Capitals konnte nicht die Wende herbeiführen.

Der Tausch des Kanadiers Provencher, für den Denis Tarahchan den überzähligen Ausländerplatz einnahm, brachte ebenfalls keine sichtbare Verbesserung. Die Punkteteilung macht allerdings nochmals Hoffnung auf einen Playoff-Platz, der Rückstand auf Graz beträgt vier Punkte.

Top:

Körpereinsatz, Tempo und gute Checks. Wer nicht nur die österreichische Liga verfolgt, sondern auch über den Tellerrand in die DEL oder NHL blickt, muss das überraschend hohe Niveau der UNIQA-Liga anerkennen.

Nach der Aufstockung der Liga auf acht bzw. neun Teams und die Beschränkung auf wenige Ausländerplätze wurde vielerseits um die Qualität des österreichischen Eishockey gebangt.

Betrachtet man die vergleichsweise geringen Budgets der Klubs, braucht man den Vergleich mit der DEL nicht zu scheuen.

Flop:



Verletzungen (Bild: Sintschnig\KAC) sollten Ausnahme bleiben
Brutalo-Fouls mit Verletzungsfolgen. Wer hat nicht "Aussetzer" wie den Stockschlag von Herbie Hohenberger noch im Gedächtnis, der einem Grazer Gegenspieler den Unterarm brach?

So sehr schöne Checks, Härte und Aggressivität einen guten Anteil am Reiz des Eishockey für den Zuschauer haben, so unnötig und dumm sind Fouls dieses Kalibers.

Besonders der VSV machte sich mit einigen Härteeinlagen bei den Gegnern unbeliebt und liegt in der Fair Play-Wertung nicht zu unrecht an letzter Stelle.

Top:

Fans in Wien und Linz. Mit den guten Leistungen der Teams mithalten können auch die Fans der Black Wings und Capitals. Die Heimspiele sind in Linz immer, in Wien des öfteren ausverkauft.

So haben die Spiele in Wien und Oberösterreich auch dann Festcharakter, wenn ausnahmsweise der sportliche Erfolg ausbleiben sollte. Weiter so!

Flop:

Die Zuschauerzahlen der Kärntner Traditionsklubs KAC und VSV. Während in Wien und Linz die Hallen gestürmt werden und gute Stimmung herrscht, bleiben in Klagenfurt und Villach die Fans aus.

Die Erfolge und die mit Stars gespickten Kader vergangener Jahre ließen ein verwöhntes Publikum zurück. Sicher zieht auch der FC Kärnten durch gute Leistungen mehr Interesse auf sich als in vergangenen Jahren.


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Doch gerade der KAC setzt vor allem auf junge, heimische Talente - eigentlich ein guter Grund für die Klagenfurter, "ihre" Burschen durch zahlreiches Erscheinen bei den Spielen und lautstarke Unterstützung zu noch besseren Leistungen zu treiben.

Gerald Dittrich

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