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Verein der möglicherweise Spargeschädigten
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vor 15 Jahren, 6 Monaten
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Gunnar

spar

Startbeitrag von Gunnar am 13.07.2001 16:39

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Spar: Kehraus in der Chefetage
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Der Einzelhandelsriese tauscht den Vorstand fast komplett aus. Nur
der Sanierer darf bleiben.


Fritz Ammann versucht
Spar wieder auf Kurs zu bringen. Am Montag legt er die Bilanz für
2000 vor Hamburg - Bei der zuletzt
in heftige Turbulenzen geratenen Spar-Handels-AG in Schenefeld (bei
Hamburg) seien drei von vier Vorständen ausgeschieden, teilte der
Konzern am Freitag mit. Allein der Schweizer Fritz Ammann, seit
April des Jahres Vorstandschef von Spar, werde seinen Posten
behalten.

Ersetzt werden den Angaben zufolge die Manager Bernd Bonnet,
Thomas Weiß und Bernhard Wilken. Ihnen sollen mit Olaf Herrschel
und Michael Ludwig, die seit Mai mit der Sanierung der Filialen von
Eurospar und Intermarché betraut sind, zwei Nachwuchskräfte aus dem
eigenen Haus folgen. Der Vorstand schrumpft damit künftig von vier
auf drei Mitglieder.

Der neue Vorstandschef Ammann hatte im Juni seinen
Sanierungsfahrplan für die nächsten eineinhalb Jahre vorgestellt.
Dabei stellte der ehemalige Metro-Manager, der schon den Schweizer
Uhrenfabrikanten Omega und den Brillenhersteller Carrera wieder auf
Kurs brachte, die mangelnde Abstimmung zwischen den Bereichen als
großes Manko heraus.

Aus diesem Grund organisierte Ammann die Vorstandsbereiche neu und
ordnete sich selbst Einkauf und Logistik sowie die Kontrolle über
die rund 400 Eurospar- und 900 Netto-Filialen zu. Der
selbstständige Einzelhandel mit rund 3000 Spar-Läden, die Bereiche
Controlling und Finanzen sowie das Personalwesen leiteten die nun
ausgeschiedenen Vorstände.

Der französische Spar-Großaktionär ITM Enterprises S.A.
(Intermarché) steht nach Ammans Angaben hinter seinen Plänen, die
beispielsweise die für 2001 vorgesehene Umstellung von weiteren 169
Eurospar-Märkten auf das Intermarché-Frische-Konzept vorerst auf
Eis legten. Amman rechnet nun damit, im vierten Quartal 2002 die
Gewinnschwelle zu erreichen. Die Bilanz für 2000 soll am Montag in
Hamburg vorgestellt werden.

Spar kämpft seit zwei Jahren gegen Verluste und rückläufige
Umsätze. 1999 wurde bei Umsätzen von rund 14 Milliarden Mark
erstmals ein Fehlbetrag von rund 203,5 Millionen Mark ausgewiesen.
Das Unternehmen litt lange unter zu geringer Produktivität und
hohen Kosten, besonders im Personalbereich. Spar beschäftigt rund
24.000 Mitarbeiter und ist mit einem Marktanteil von knapp neun
Prozent die Nummer fünf unter den deutschen
Lebensmittel-Einzelhändlern.

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(C) manager-magazin.de - 13. Juli 2001, 15:08
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