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La Dolce Vita, Sparvöga, Zecke, Der Imperator, OLAV., C-Hörnchen, Edelweisspirat

@ Zecke

Startbeitrag von Sparvöga am 26.01.2006 23:40

Sag mal, passt das eigentlich zusammen, wenn ein Punk die Linkspartei wählt? Rein vom Gefühl her würde ich nämlich sagen, dass Punks eigentlich nicht für allzu viel Staat zu haben sind *ggg* ;-) !

Die 50 interessantesten Antworten:

geb dir recht.
jedoch solltest du denen die früher DDR-sager waren

auch das recht einräumen sich zu ändern.

man kann nicht jeden hinterher laufen um zu sehen das er sich an die "west"-gesetze hält.

aber was willst du mit denen denn machen ?



anderseits , was ist mit denen passiert die aus dem nazireich übrigblieben?

ich glaube das DA ein aufschrei angebrachter gewesen wäre.

aber ich will hier keine vergleiche anstellen.

fakt ist, die führenden der PDS haben ihre stasi-akten offengelegt und ( leider?)
konnte ihnen nichts nachgewiesen werden.

und für mich ist nur das wichtig.

da wir hier ja freie wahlen haben, kann ja jeder wählen was er will.

und wenn du dich icht zur PDS hingezogen fühlst, ist das ok.:)




von OLAV. - am 27.01.2006 12:29
Es gibt eben Punks, die wählen grün, es gibt Punks, die wählen PDS, es gibt Punks, die wählen aus Ablehnung überhaupt nicht und es gibt Punk, die überhaupt nicht wählen, weil sie keine Ahnung von Politik haben. Und es gibt sicher auch welche, die was anderes wählen. Wie man zu den einzelnen Sachen steht, ist jetzt eine andere Sache. Ich selber verstehe diejenigen, die die Grünen wählen so langsam nicht mehr, aber okay. *g*

Und die meisten Punks sind gesellschaftlich anarchistisch geprägt, aber von wirklichen anarchistischen Theorien haben doch die wenigsten Ahnung. Und die die am lautesten Anarchie rufen, sind doch in der Regel 15-jährige Newcomer. *g*
Ich selber halte anarchistische Sachen für okay, halte sozialistische Sachen für okay, halte basisdemokratische Sachen für okay. Dann einmal schütteln und fertig. *g*

Und wieso ich Linkspartei gewählt habe, wollte ich im anderen Eintrag die Tage mal beantworten. Aber im Endeffekt hat es der Imperator auch schon auf den Punkt gebracht. Eure Logik war doch nicht schlüssig!

von Zecke - am 27.01.2006 19:09
Zitat

Und die meisten Punks sind gesellschaftlich anarchistisch geprägt, aber von wirklichen anarchistischen Theorien haben doch die wenigsten Ahnung. Und die die am lautesten Anarchie rufen, sind doch in der Regel 15-jährige Newcomer. *g*


Hast du dich denn schon mal damit beschäftigt?

Zitat

Ich selber halte anarchistische Sachen für okay, halte sozialistische Sachen für okay, halte basisdemokratische Sachen für okay. Dann einmal schütteln und fertig. *g*


Das widerspricht sich doch alles! Was soll das denn bitte für einen Staat ergeben???

Zitat

Eure Logik war doch nicht schlüssig!


*LOL* aber deine, was...?! Da passt meiner Meinung nach nämlich gar nichts zusammen.

von Sparvöga - am 27.01.2006 19:13
meine Meinung ist noch lang keine gequirte Scheisse nur weil Du eine andere Meinung dazu hast. Merk Dir das!
Ich seh in Herr Gysi alles andere als einen reformistisch orientierten Geist . Ich hab mich gründlich über seine Verangenheit informiert habe auch viel darüber gelesen wie ehemalige Bürgerrechtler in der DDR über ihn dachten oder welche Erfahrungen sie mit dem gemacht haben.Und ich glaube auch nicht dass das alles immer Lügner sind oder böse Antagonisten
Und bin absolut nicht Deiner Meinung aber es ist vollkommen sinnlos sich darrüber zu streiten.Und ich hab da auch keine Lust zu. Ich jedenfalls vertraue ihm nicht.
Natürlich ist das eine reformierte SED. Es blieb ihnen ja letzlich nichts anderes übrig als plötzlich demokratisch zu werden. Ist doch alles so verlogen.

von La Dolce Vita - am 27.01.2006 21:47
Deine Logik ist genauso wenig schlüssig. Diese Dinge die Du da beschreibst, also Demokratie , Sozialismus und Anarchie kann man nicht einfach schütteln und mischen weil sie zu gegensätzlich sind , man kann auch nicht die FDP mit der PDS mischen weil sie zu gegensätzlich sind.
Und der Gysi der macht da ganz schnell einen Strich durch das Wörtchen Anarchie das glaub mir mal, der steht auf Kontrolle.
Ausserdem muss ich nicht Deine Meinung übernehmen ich finde meine Weltanschaung durchaus okay.Jedenfalls sind mir die menschlichen Dinge noch wichtiger an einem menschen als das er ploitisch für gut befindet.
Und noch einmal obwohl Du es schon mehrfach ignoriert hast: ich glaube nicht das menschliche Regierungen je gerecht sein werden , die Erfahrung zeigt das die die oben sind nicht die Ehrlichen sind oder nicht ehrlich bleiben. Der mensch ist ein Eroberer und er ist egoistisch und desto mehr Macht er bekommt desto mehr nutzt er das auch aus.

von La Dolce Vita - am 27.01.2006 22:13
Gequirlte Scheiße ist für mich nicht, dass Du anderer Meinung bist, sondern dass Du sagst dass die Glasnost-Wandlung ja nicht glaubwürdig sei, weil die Leute ja nicht verschwunden seien. Moment mal, die Leute die in Russland diesen Wandel vorangetrieben haben, waren natürlich andere Leute als vorher. Und auch die Leute, die in der PDS dann aufstiegen waren andere Leute als die vorher. Oder wieso spielte ein Egon Krenz dann keine Rolle mehr und stattdessen Leute, die vorher den sozialistischen Staat reformieren wollten?
Soso, was hast Du denn dann über den Gysi gelesen? Dem Mann konnte bis heute nichts nachgewiesen werden und nur weil ein, zwei verbitterte Frauen wie z.B. die Bohley nach der Wende mit dem Leben unzufrieden waren und alles auf Gysi schoben, ist das doch kein Grund dafür. Der hat politische Gegner verteidigt (übrigens genauso wie und zusammen mit Lothar de Maiziére von der CDU, die bei der Betrachtung der Dinge damals auch bis heute an einem Strang ziehen), hat dafür gesorgt, dass gewisse Leute anstatt in politischen Gefängnissen zun versauern ins Ausland können und genau das haben ihm diese Leute im Nachhinein vorgehalten. Und dass es als Anwalt in einem Unrechtsregime schwierig ist und man vielleicht auch den ein oder anderen Trick anwenden muss, daraus kann man ihm doch keinen Strick drehen.
Sag mir doch mal bitte genau, wieso der Kerl ein so schlechter Mensch ist, anstatt hier wieder substanzlose Angriffe von Dir zu geben, wo man noch nicht mal genau weiß, was Du genau angreifst.

Und wenn Du es immer noch nicht begriffen hast: Die Leute heute in dieser Partei haben zu der damaligen Zeit zum Großteil überhaupt keine Rolle in der Partei gespielt und ein kleinerer Teil hat vorher auch schon eine Rolle, aber keine bedeutende gespielt. Nicht die Leute haben sich verändert, es sind andere Leute!

Und ich finde sowieso, dass dieses Schwarz-Weiß-Malen bei der DDR nicht hilft. Nicht alles war da schlecht, genauso wie auch in der BRD. Das normale SED-Parteimitglied war doch nicht zwingend ein schlechter Mensch, weil es an den Sozialismus glaubte. Was ja auch der Kernpunkt ist, wieso sich diese Partei abgesehen von den extremen unterschiedlichen Ausmaßen des Unrechtes von einer Partei wie der NSDAP oder einem Menschen der da Mitglied war unterscheidet. Die zugrundeliegende Ideologie ist eben nur beim einen Fall eine menschenverachtende. Deswegen sollte jetzt hier bitte auch nicht wieder der Spruch kommen: "Alle Extreme bringen nichts!".

von Zecke - am 28.01.2006 00:22
Ich habe mich schon mit Anarchie beschäftigt, bin da aber auch nicht der riesig große theoretische Fachmann.
Und dass sich diese veschiedenen Richtungen zwingend widersprechen müssen, sehe ich überhaupt nicht. Wie vom Imperator schon angesprochen, gibt es die Möglichkeit zu (basis-)demokratischem Sozialismus u.a.. Man kann doch in dem einen Bereich eher der einen Ideologie und in dem anderen Bereich einer anderen Ideologie zusagen. Man ist doch nicht mit einer kompletten Ideologie verheiratet. Zumindest ich nicht.
Anarchismus ist für mich eine gute Idee und gesellschaftlich im Hinblick auf ein selbstbestimmteres Leben in den Bereichen immer ein Ziel, ich denke aber nicht, dass Anarchismus als komplettes politisches System zu realisieren ist.

von Zecke - am 28.01.2006 00:38
Das darf doch wohl nicht wahr sein. Jetzt geht das schon wieder von vorne los.
ich meinte mit Glasnost nicht die vorantreibenden Geister in der ehemaligen Sowjetunion sondern diesen Gysi.
Ich hab Dir das bereits alles schonmal ausführlich aufgezählt für was ich den halte und weshalb . das ging damals um die Bürgerechtler die reihenweise ihren Mund aufmachten gegen ihn und die IM Story für dei man ja nun verklagt werden kann wenn man ihn damit in Verbindung bringt.
Sorry aber mehr als mich im Internet , durch presse und TV zu informieren geht eben nicht. Persönlich hab ich die zeit da drüben mit ihm nunmal nicht erlebt.
Von wegen substanzlose Angriffe. Wenn ich ihm misstraue ist das mein gutes Recht und ich bin nicht allein mit meiner Einstellung .Was nützt es Dir wenn ich nun aufzähle was ich glaube was er war und was er gemacht hat auf Grund dessen was ich über ihn recherchiert habe im netz und was ich über ihn gelesen hab. Dann kommst Du mir wieder dass er vor dem gesetz unschuldig ist weil er damlas freigesprochen wurde.Und trotzdem darf man doch seine gesunden Menschenverstand gebrauchen oder ?Es gibt gewisse Dinge da zähl ich einfach eins und eins zusammen.Und bilde mir daraus meine Meinung.
Verdammt, lieb und vertrau ihm doch wenn Du willst , das ist dein gutes Recht aber ich muss ihn bitte nicht lieben oder ihm trauen.

von La Dolce Vita - am 28.01.2006 00:44
ich verleumnde niemand, das ist das was ich über ihn gehört oder gelesen hab.Und ich hab mit einigen ehemaligen DDR Bürgen über ihn gesprochen weil mich diese sache sehr interessiert hatte. Komisch niemand hat was Gutes über ihn gesagt. Hast Du die Frau damals gesehen die beim kerner über ihn ausgepackt hat?Das war eine ganz schlimme Sendung. Die frau war total fertig. Glaubst Du die hätte sich das getraut wenn es alles unwahr wäre? Und warum hätte sie dahin gehen sollen und lügen ? Wozu?In aller Öffentlichkeit.
Aber im Grunde ist der mann mir auch egal und ihm ist sicher egal was ich über ihn denke.















von La Dolce Vita - am 28.01.2006 01:06
Zitat

Und ich finde sowieso, dass dieses Schwarz-Weiß-Malen bei der DDR nicht hilft. Nicht alles war da schlecht, genauso wie auch in der BRD.


Was war denn deiner Meinung nach in der DDR gut?

Zitat

Was ja auch der Kernpunkt ist, wieso sich diese Partei abgesehen von den extremen unterschiedlichen Ausmaßen des Unrechtes von einer Partei wie der NSDAP oder einem Menschen der da Mitglied war unterscheidet.


Zugegebenermaßen hat die NSDAP Schlimmeres in der Weltgeschichte angerichtet. Die SED hat keinen Weltkrieg angezettelt, sie hat keine Konzentrationslager errichtet und sie ist für den Tod weitaus weniger Menschen verantwortlich. Das ist wohl wahr.
Dennoch kannst du nicht bestreiten, dass es in der DDR auch Unrecht gegeben hat. Und geh mal hin und mildere die Taten der SED einem Menschen gegenüber ab, der in Bautzen eingesessen hat (oder wie auch immer dieses Zuchthaus hieß) oder der ein Familienmitglied verloren hat, das an der Mauer erschossen wurde. So jemand wird dir an den Kragen springen, das garantiere ich dir.
Ich bin einfach nicht bereit, die Vorgänge in der DDR als nicht so schlimm anzuerkennen, nur weil es ein paar Jahre vorher noch etwas Schlimmeres gegeben hat.

Zitat

Die zugrundeliegende Ideologie ist eben nur beim einen Fall eine menschenverachtende. Deswegen sollte jetzt hier bitte auch nicht wieder der Spruch kommen: "Alle Extreme bringen nichts!".


Ach ja? Und warum konnte der Sozialismus dann nur mit menschenverachtenden Mitteln gewahrt werden: Indem man eine Mauer errichtet hat, an der Menschen zu Tode gekommen sind, indem man Spitzel eingesetzt hat, indem man unbequeme Geister ins Gefängnis gesteckt hat, indem nur die Leute aufstreben konnten, die mit dem System konform waren? Sind diese Dinge, die damit einhergingen, nicht menschenverachtend?
Und ist es wirklich fair, wenn am Ende alle dasselbe haben und an der gleichen Stelle ankommen, egal wie viel sie geleistet haben? Meine Meinung ist NEIN!
Und wie erklärst du dir eigentlich, dass es den Ländern, in denen freie Marktwirtschaft statt Planwirtschaft herrscht, weitaus besser geht?









von Sparvöga - am 28.01.2006 10:42
Zitat

Und dass sich diese veschiedenen Richtungen zwingend widersprechen müssen, sehe ich überhaupt nicht. Wie vom Imperator schon angesprochen, gibt es die Möglichkeit zu (basis-)demokratischem Sozialismus u.a..


Wie soll der aussehen? *lol*

Zitat

Man kann doch in dem einen Bereich eher der einen Ideologie und in dem anderen Bereich einer anderen Ideologie zusagen.


Kann man. Im Theoretischen...! Aber ich möchte dann im Praktischen sehen, wie du bespielsweise Sozialismus, Demokratie und Anarchie vereinst...!

Zitat

Anarchismus ist für mich eine gute Idee und gesellschaftlich im Hinblick auf ein selbstbestimmteres Leben in den Bereichen immer ein Ziel, ich denke aber nicht, dass Anarchismus als komplettes politisches System zu realisieren ist.


Höre ich da "selbstbestimmtes Leben"...??? Dann frag ich dich, wie du das in einem sozialistischen Staat umsetzen willst *LOL*? Also wie ich das sehe, war das Individuum in der DDR zugunsten des Staates in seiner persönlichen Freiheit doch sehr eingeschränkt...! Da war nicht viel mit Selbstbestimmung...!






von Sparvöga - am 28.01.2006 10:56
Ein paar Zitate von Johannes Rau zur hier ja immer wiederkehrenden Diskussion von euch um die gute Marktwirtschaft:

"Eine Gesellschaft, die alle Lebensbeziehungen den Gesetzen des Marktes unterwirft, trägt Anzeichen von totalitärer Ideologie, die lebensgefährlich ist für den Staat." - Süddeutsche Zeitung 14./15. Januar 2005

"Ich habe Sorge, dass eine junge Generation heranwächst, die von allem den Preis und von nichts den Wert kennt." - 2003

"Die eigentliche Politik machen nur die internationalen Banken wie auch die Hochfinanz, und wir Politiker sind nur deren Erfüllungsgehilfen." - Bundespräsident Johannes Rau in einer Spätfernsehsendung der Reihe 'Boulevard Bio'.

"Nicht wir Politiker machen die Politik, wir sind nur die Ausführenden. Was in der Politik geschieht, diktieren die internationalen Großkonzerne und Banken."


Und noch zwei eher lustige Sachen nicht zum Thema:

"Wie soll das denn dann heißen? Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion?" - zum Vorschlag, Fußballstadien nach Frauen zu benennen

"Wir reden hier über Prozente, nicht über Promille!" - während einer Wahlkampfrede in den 80ern in der Hückeswagener Mehrzweckhalle, als ein stadtbekannter Alkoholiker names Ede rumkrakeelte

"Als Hund nicht zu gebrauchen, aber als Mensch unersetzlich!" - über seinen Dackel



von Zecke - am 28.01.2006 18:43
Und da hier ja auch immer konsequent auf alle linken Herrscher draufgehauen wird, weil sie Verbrecher oder macht- und geldgeile Bonzen seien, hier mal eine Notiz aus der heutigen Tageszeitung. Ist ja vielleicht schon aufgefallen, dass ich momentan immer auf die Entwicklungen in Lateinamerika zu sprechen komme.


"Neuer Chef, weniger Geld"
La Paz - Als ersten Erlass seiner Amtszeit hat der bolivanische Präsident Evo Morales die Reduzierung seines Gehalts sowie der Gehälter in der öffentlichen Verwaltung um 57 Prozent angekündigt. Das Geld solle im Gesundheitssektor und in der Bildung in den ländlichen Gebieten eingesetzt werden, sagte Morales in La Paz. Zugleich rief er die 157 Kongressabgeordneten auf, ihre Diäten ebenfalls zu halbieren."


Da sollte sich der ein oder andere Politiker in den modernen westlichen Ländern mal ein Beispiel dran nehmen.

von Zecke - am 28.01.2006 19:22
Zitat

Ach, das wundert mich jetzt aber. *g*


Ja, damit hättest du wahrscheinlich nicht gerechnet... ;-)!

Zitat

Ob ich Dackel "Anarchos" nennen will, eher nicht. Alle Dackel, die ich bisher kennengelernt habe, sind mir eigentlich nur als ziemlich blöde Tiere aufgefallen.


Das möchte ich nicht gehört haben!!! Ich LIEBE Dackel!!! Die kleinen Biester sind ganz schön intelligent und sie machen, was ihnen gerade in den Sinn kommt *ggg*! Außerdem wissen sie um ihre Außenwirkung. Wenn mich zwei Dackelaugen am Tisch angucken, kann ich einfach nicht widerstehen... ;-)!






von Sparvöga - am 28.01.2006 19:27
Zitat

"Neuer Chef, weniger Geld"
La Paz - Als ersten Erlass seiner Amtszeit hat der bolivanische Präsident Evo Morales die Reduzierung seines Gehalts sowie der Gehälter in der öffentlichen Verwaltung um 57 Prozent angekündigt. Das Geld solle im Gesundheitssektor und in der Bildung in den ländlichen Gebieten eingesetzt werden, sagte Morales in La Paz. Zugleich rief er die 157 Kongressabgeordneten auf, ihre Diäten ebenfalls zu halbieren."


Da sollte sich der ein oder andere Politiker in den modernen westlichen Ländern mal ein Beispiel dran nehmen.



Okay, das ehrt den Mann. Hätte aber gerne mal gewusst, wie viel er bekommen hätte und wie viel ihm jetzt noch bleibt.

von Sparvöga - am 28.01.2006 19:31
Zitat

Auch das kann ich beantworten: Ihm bleiben jetzt noch umgerechnet etwa 1.500 Euro monatlich. Mit diesem Schritt hat er zusätzlich alle anderen Staatsbediensteten unter Druck gesetzt, da laut Verfassung kein Staatsbeamter mehr als das Staatsoberhaupt in Bolivien verdienen darf.


Mit 1500 Euro monatlich ist er in Bolivien sicherlich kein armer Mann. Wie hoch ist denn dort das Durchschnittseinkommen? Meine Recherchen haben ergeben, dass das Pro-Kopf-Einkommen ca. 1000 US $ im Jahr beträgt, während der Herr Präsident auf ein Jahreseinkommen von 18 000 Euro kommt. Wie ist im Moment das Verhältnis von US $ zu Euro? Naja, jedenfalls ist der gute Mann im Vergleich zur übrigen Bevölkerung stinkreich. Es mag eine Geste sein, beeindrucken tut es mich dennoch nicht sonderlich.

von Sparvöga - am 28.01.2006 21:47
»Ein seltsames Wesen«

Mats Einarsson (Linkspartei Schweden) zur Antikommunismus-Resolution im Europarat

* Wir dokumentieren in Auszügen die Rede des schwedischen Reichstagsabgeordneten Mats Einarsson (Linkspartei Schweden), die er am Mittwoch in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Strasbourg zur Resolution gegen Kommunismus hielt. Einarsson ist Vorsitzender der Vereinigten Europäischen Linken (GUE) in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats:

(...) Ich will eins völlig klarstellen: Es gab massive Verletzungen von Menschenrechten in Staaten, die von Parteien und Regimen regiert wurden, die beanspruchten, kommunistisch zu sein – und das sollte verurteilt werden so wie die massiven Verletzungen von Menschenrechten im Namen von Demokratie, Freiheit, Christentum oder Zivilisation verurteilt werden sollten. Das Problem mit diesem Bericht, das ihn unannehmbar macht, ist, daß er die Grausamkeiten der Vergangenheit als ein Werkzeug nutzt, um eine Ideologie und eine politische Strömung, deren Ideale in völligem Gegensatz zu diesen Verbrechen stehen, anzugreifen, zu marginalisieren und den Weg für ihre Kriminalisierung zu ebnen. Dieser Bericht macht nicht die notwendige Unterscheidung zwischen Verletzungen der Menschenrechte, die von »kommunistisch« etikettierten Regimen begangen wurden, und Kommunismus als einer politischen Bewegung, die nach einer Gesellschaft strebt, in der die »Freiheit jedes einzelnen die Voraussetzung für die Freiheit aller« ist, um das »Kommunistische Manifest« von 1848 zu zitieren. (...)

Kommunismus hat viele Bedeutungen, einige von ihnen widersprechen anderen. Aber Antikommunismus ist auch ein seltsames Wesen. Er beansprucht, der Verteidiger von Freiheit und Demokratie zu sein, aber ein Blick in die Geschichte ergibt ein sehr verschiedenartiges Bild. Unter der Flagge des Antikommunismus wurden Männer und Frauen, die von Freiheit träumten und für sie kämpften, eingesperrt und gefoltert. Unter der Flagge des Antikommunismus wurden Männer und Frauen, die für Demokratie kämpften, ihrer demokratischen Rechte beraubt. Die Wahrheit ist, daß das Angriffsziel des Antikommunismus nie Diktatur oder Verletzung von Menschenrechten war, das Angriffsziel von Antikommunismus war immer und ist noch die Linke, die Arbeiterbewegung, jeder, der Kapitalismus und Imperialismus in Frage stellt. (...)

Im Bericht wird erklärt, daß »einige kommunistische Parteien Beiträge dazu geleistet haben, Demokratie durchzusetzen«. Wie ungemein großzügig! Wer starb in Spanien in Verteidigung der demokratischen Republik in den 30er Jahren? Wer organisierte den Widerstand gegen Nazibesatzung? Wer bekämpfte den Nachkriegsfaschismus in Spanien, Portugal, Griechenland, Rhodesien und Südafrika, von Regimen, die von den Vereinigten Staaten im Namen des Antikommunismus unterstützt wurden? Wer verteidigt heute im »Krieg gegen den Terror« liberale Prinzipien, wenn sie von Liberalen angegriffen werden? (...) Ich bitte Sie, die Werte dieser Versammlung zu verteidigen und mit »Nein« zu diesem Bericht zu stimmen.

von Zecke - am 28.01.2006 21:50
1. Quelle?

2. Warum sind nur Auszüge vorhanden? So was irritiert mich, es könnten mir nämlich wichtige Angriffspunkte vorenthalten werden *ggg*!

Zitat

Das Problem mit diesem Bericht, das ihn unannehmbar macht, ist, daß er die Grausamkeiten der Vergangenheit als ein Werkzeug nutzt, um eine Ideologie und eine politische Strömung, deren Ideale in völligem Gegensatz zu diesen Verbrechen stehen, anzugreifen, zu marginalisieren und den Weg für ihre Kriminalisierung zu ebnen.


Ah ja? Soll mir das jetzt sagen, dass das eigentlich alles gar keine Kommunisten und Sozialisten waren *lol*?

Zitat

Dieser Bericht macht nicht die notwendige Unterscheidung zwischen Verletzungen der Menschenrechte, die von »kommunistisch« etikettierten Regimen begangen wurden, und Kommunismus als einer politischen Bewegung, die nach einer Gesellschaft strebt, in der die »Freiheit jedes einzelnen die Voraussetzung für die Freiheit aller« ist, um das »Kommunistische Manifest« von 1848 zu zitieren.


Finde ich sehr abenteuerlich, Kommunismus mit Freiheit in Verbindung zu bringen...! Wird ja immer besser hier!

Zitat

Aber Antikommunismus ist auch ein seltsames Wesen. Er beansprucht, der Verteidiger von Freiheit und Demokratie zu sein, aber ein Blick in die Geschichte ergibt ein sehr verschiedenartiges Bild. Unter der Flagge des Antikommunismus wurden Männer und Frauen, die von Freiheit träumten und für sie kämpften, eingesperrt und gefoltert. Unter der Flagge des Antikommunismus wurden Männer und Frauen, die für Demokratie kämpften, ihrer demokratischen Rechte beraubt.


Beispiele bitte! Mein Geschichtslehrer pflegte zu sagen: "Ich glaube Ihnen alles, wenn sie es mir beweisen können!".

Zitat

Die Wahrheit ist, daß das Angriffsziel des Antikommunismus nie Diktatur oder Verletzung von Menschenrechten war, das Angriffsziel von Antikommunismus war immer und ist noch die Linke, die Arbeiterbewegung, jeder, der Kapitalismus und Imperialismus in Frage stellt.


Och ja, jetzt sind es wieder die armen Linken... *g*, die armen Opfer.













von Sparvöga - am 28.01.2006 22:12
Zitat

Eben, aber das sehen marktradikale verbohrte FDP-Wählerinnen eben nicht ein,


Hast du gerade deine Kontaktlinsen nicht drin oder was? Ich habe jetzt schon mehrfach gesagt, dass das eine nette Geste ist, aber nicht mehr. Man sollte es nicht überbewerten, weil der Mann nämlich noch ERHEBLICH mehr, und zwar ganz erheblich mehr, verdient als der Rest!

Zitat

die finden immer ein Haar in der Suppe.


Na klar :D! Bist du besser ;-)? Du findest bei mir schließlich auch immer was *gg*!

Zitat

Ich finde es nämlich immer sehr "lustig", dass bürgerliche Leute nur zu gerne Linken Sachen vorwerfen, weil diese ja links sind, die für sie selbst aber natürlich selbstverständlich nichts schlimmes sind.


Hä?



von Sparvöga - am 28.01.2006 22:18
Zitat

Also bitte! Ein Großteil der Bolivaner sind Koka-Bauern irgendwo in der letzten Ecke des Landes in einen Dorf. Der Mann lebt vermutlich in La Paz, wo der Regierungssitz ist und muss ja auch noch anständig Politik machen können. Wie soll das bitte mit dem durchschnittlichen Einkommen eines Koka-Bauern möglich sein?


Er bezieht aber weitaus mehr als das Durchschnittseinkommen eines Bauern! Ich sage ja auch gar nichts dagegen. Mich stört es nur, wenn so getan wird, als hätte er den Sozialismus mit Löffeln gefressen und würde ihn in allen allen Konsequenzen auch auf sich anwenden.

Zitat

Er hat sein Gehalt um mehr als die Hälfte gekürzt, hat damit im Vergleich zu allen anderen Politikern mal ein Zeichen gesetzt, dass so extreme Unterschiede unverschämt sind,


Klar hat er ein Zeichen gesetzt, das habe ich ja auch nicht bestritten. der Unterschied ist trotzdem noch immer riesig.

Zitat

und bekommt von Dir trotzdem Vorwürfe zu hören.


Ich glaube, du verstehst da was falsch. Ich mache ihm keine Vorwürfe. Ich relativiere die Tat lediglich.









von Sparvöga - am 28.01.2006 22:23
Zitat

Ich fand diese Bemerkung von Zecke sehr daneben, wollte mich über das Zitat empören sozusagen ( das ist der Empörungssmilie), bekomme aber die Zitate nie in die Klammern . Was mache ich eigentlich falsch?Wie bekomm ich ein Zitat in die Klammer?


Tja, man muss sich hier schon einiges gefallen lassen *g*! Aber ich hab's ja auch nicht anders verdient als FDP-Wählerin :D! Bin schließlich kein Gutmensch. Man darf also auf mich draufhauen :D!


:xxx


Mein Selbstbewusstsein und meine Überzeugung bleiben dennoch ungebrochen *ggg*!

:D


Was die Zitate angeht: Wo ist das Problem? Du kopierst einfach den Text, den du zitieren willst, zwischen die Klammern.

von Sparvöga - am 28.01.2006 23:28
Zitat
Sparvöga
Zitat

Ich fand diese Bemerkung von Zecke sehr daneben, wollte mich über das Zitat empören sozusagen ( das ist der Empörungssmilie), bekomme aber die Zitate nie in die Klammern . Was mache ich eigentlich falsch?Wie bekomm ich ein Zitat in die Klammer?


Tja, man muss sich hier schon einiges gefallen lassen *g*! Aber ich hab's ja auch nicht anders verdient als FDP-Wählerin :D! Bin schließlich kein Gutmensch. Man darf also auf mich draufhauen :D!


:xxx


Mein Selbstbewusstsein und meine Überzeugung bleiben dennoch ungebrochen *ggg*!

:D


Was die Zitate angeht: Wo ist das Problem? Du kopierst einfach den Text, den du zitieren willst, zwischen die Klammern.


Okay mach ich !

von La Dolce Vita - am 28.01.2006 23:45
Zitat
Zecke
Ein paar Zitate von Johannes Rau zur hier ja immer wiederkehrenden Diskussion von euch um die gute Marktwirtschaft:

"Eine Gesellschaft, die alle Lebensbeziehungen den Gesetzen des Marktes unterwirft, trägt Anzeichen von totalitärer Ideologie, die lebensgefährlich ist für den Staat." - Süddeutsche Zeitung 14./15. Januar 2005

"Ich habe Sorge, dass eine junge Generation heranwächst, die von allem den Preis und von nichts den Wert kennt." - 2003

"Die eigentliche Politik machen nur die internationalen Banken wie auch die Hochfinanz, und wir Politiker sind nur deren Erfüllungsgehilfen." - Bundespräsident Johannes Rau in einer Spätfernsehsendung der Reihe 'Boulevard Bio'.

"Nicht wir Politiker machen die Politik, wir sind nur die Ausführenden. Was in der Politik geschieht, diktieren die internationalen Großkonzerne und Banken."


Und noch zwei eher lustige Sachen nicht zum Thema:

"Wie soll das denn dann heißen? Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion?" - zum Vorschlag, Fußballstadien nach Frauen zu benennen

"Wir reden hier über Prozente, nicht über Promille!" - während einer Wahlkampfrede in den 80ern in der Hückeswagener Mehrzweckhalle, als ein stadtbekannter Alkoholiker names Ede rumkrakeelte

"Als Hund nicht zu gebrauchen, aber als Mensch unersetzlich!" - über seinen Dackel



Was er da so sagt stimmt. Seh es überwiegend ähnlich. Das war auch einer der immer realtiv ehrlich geblieben ist soweit man das beurteilen kann.

von La Dolce Vita - am 28.01.2006 23:53
Quelle: Meines Wissens Rede vor dem europäischen Parlament. Im Wortlaut abgedruckt in Junge Welt.

Warum nur Auszüge vorhanden sind? Weil eine komplette Politiker-Rede etwas lang für einen Abdruck ist.

Das soll Dir aus der Sicht des Schweden sagen, dass die Verbrechen der Sozialisten / Kommunisten nicht auf ihrer Ideologie beruhen, sondern auf Fehlverhalten der Handelnden. Die Ideologie an sich drückt das nicht aus. Im Gegensatz zu anderen Ideologien.

Auch bei Deinem gefundenen Widerspruch zwischen Sozialismus und Freiheit schließt Du wieder aufgrund der Geschichte und nicht aufgrund der Theorie.

Die Beispiele dafür dass Sozialisten und ähnliche sich für Freiheit immer eingesetzt haben und dafür umgebracht, gefoltert usw. wurden, liefert er doch nachher selber... Erst mal zuende lesen. Und ansonsten könnte ich Dir jetzt auch genug nennen.

Und auch der letzte blöde Kommentar hatte mal wieder keinerlei Substanz.

von Zecke - am 29.01.2006 00:50
Zitat

Das soll Dir aus der Sicht des Schweden sagen, dass die Verbrechen der Sozialisten / Kommunisten nicht auf ihrer Ideologie beruhen, sondern auf Fehlverhalten der Handelnden. Die Ideologie an sich drückt das nicht aus. Im Gegensatz zu anderen Ideologien.


Es mag sein, dass Verbrechen an Menschen in keiner Theorie gefordert werden. Dennoch haben die Versuche, jene Theorien in die Praxis umzusetzen, dazu geführt, dass solche Dinge vorgekommen sind. Und zwar sprechen wir hier nicht von Einzelfällen...!
Sozialismus (oder in dessen gesteigerten Form der Kommunismus) funktioniert nicht. Er beschneidet den Einzelnen in seiner persönlichen Freiheit und sorgt für die Armut aller. Mir fällt kein Land ein, dem es so gut geht wie z.B. Deutschland und in dem der Sozialismus praktiziert wird.
Abgesehen davon wüsste ich geren mal, ob du es wirklich fair findest, wenn alle am Ende an der gleichen Stelle ankommen, ohn dasselbe geleistet zu haben?

Zitat

Auch bei Deinem gefundenen Widerspruch zwischen Sozialismus und Freiheit schließt Du wieder aufgrund der Geschichte und nicht aufgrund der Theorie.


Ja, denn in der Geschichte hat sich geoffenbart, wie gut Sozialismus wirklich funktioniert.

Zitat

Die Beispiele dafür dass Sozialisten und ähnliche sich für Freiheit immer eingesetzt haben und dafür umgebracht, gefoltert usw. wurden, liefert er doch nachher selber... Erst mal zuende lesen. Und ansonsten könnte ich Dir jetzt auch genug nennen.


Fang mal an...

Zitat

Und auch der letzte blöde Kommentar hatte mal wieder keinerlei Substanz.


Du bist ganz schön arrogant :D!


von Sparvöga - am 29.01.2006 01:43
Zitat

Erstens braucht er auch wesentlich mehr als das Durchschnittseinkommen eines Bauers (siehe anderen Eintrag), zweitens kann ein Staatsoberhaupt auch ruhig ein bisschen mehr verdienen, solange die Realtion stimmt


Ach nee? Und stimmt die Relation denn noch? Würde ja gerne mal wissen, was eine sozialistische Theorie dazu sagt... *g*!

Zitat

und drittens hast Du Recht, dass es nicht mit Sozialismus übereinstimmt, wenn man sich selber mit Geld zuschüttet, das Volk aber krepiert, aber dass ein Linker arm sein muss ist doch wohl ein Blödsinn seinesgleichen, den wir hier in Deutschland von besonders schlauen Leuten ja auch schon hatten. Ein Linker muss nicht arm sein, ein Linker muss gegen Armut sein und sich gegen Armut einsetzen.


Selten so gelacht! Wie gesagt, wenn ich mich mal so umschaue, wie es den sozialistischen/ kommunistischen Ländern geht...! Ich sach jetzt nix mehr... :D!

von Sparvöga - am 29.01.2006 01:49
Zu dem ersten: Wie gesagt, er wurde nicht falsch gehandhabt, weil es die Sache nicht anders zulässt, sondern weil manche Leute so gehandelt haben und manche sogar so handeln mussten. Und dass es kein Land gibt, dem es mit Sozialismus so gut geht wie Deutschland liegt wohl auch daran, welche Länder denn Sozialismus haben. Und wenn man sich dann diese Länder anschaut, geht es denen nicht zwingend schlechter als vergleichbaren kapitalistischen Ländern in der selben Ecke und mit den selben strukurellen Bedingungen.

Wo sich Leute für die Freiheit der Menschen gegen schlimme Regime eingesetzt haben und gleichzeitig Sozialisten oder ähnliches waren?
In Deutschland in Kaiserzeit und NS-Zeit (hier möchte ich auch auf das berühmte Zitat vom Pastor Niemöller verweisen, der damit ganz rübergebracht hat, welche Leute immer entschieden solchen Leuten gegenüber standen, nämlich die Linken, von bürgerlicher Seite war da doch nie was zu erwarten...), in Spanien im Bürgerkrieg, in Frankreich während der NS-Zeit, in verschiedenen afrikanischen Staaten, in massig südamerikanischen Staaten wie z.B. Chile, in Portugal und so weiter und so fort.

Zu letzterem: Ich weiß! *g* Aber positiv. ;-)

von Zecke - am 29.01.2006 02:10
Zitat

Welchen sozialistischen/kommunistischen Ländern geht(!) es denn bitte wie? Ich möchte Beispiele hören!


Ich habe vor allem an sämtliche Ostblockländer gedacht. Ging es denen zu Zeiten des Eisernen Vorhangs etwa gut? Mir fällt jedenfalls kein einziges Land ein, in dem die Menschen auch nur annährend in so einem Wohlstand gelebt haben wie wir im Westen. Das möchtest du doch wohl nicht bestreiten? Da war doch alles marode. Und auch heute noch geht es vielen Ländern deswegen sehr schlecht.
Oder ein noch besseres Beispiel: Nordkorea! Da mussten Lebensmittel geliefert werden, weil das Volk nix mehr zu essen hatte, wenn ich richtig informiert bin.

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Aber auf jeden Fall verdient der Mann mehr als die Hälfte weniger als sein Vorgänger, hat den anderen Staatsbeamten auch das Geld gekürzt und investiert das gesparte Geld in Bildung und ähnliches. Das ist doch wohl schon mal ein guter Anfang. Ein Anfang, den bürgerliche, konservative oder faschistische lateinamerikanische Herrscher nie gemacht haben.


Maaaaaaaaaaaaaann, hast du deine Kontaktlinsen immer noch nicht drin? Hier bestreitet überhaupt niemand, dass das eine anerkennenswerte und ehrenwerte Geste ist. Das habe ich ja bereits auch gesagt. Ich möchte die Tat nur etwas relativieren. Mir geht es einfach um den Punkt, dass ich nicht bereit bin, zu akzeptieren, wenn so getan wird, als würde der Mann jetzt den Sozialismus ganz konsequent auch auf sich anwenden und sich annähernd auf den niedrigen Lebensstandard der übrigen Bevölkerung hinabbegeben. Der kann von dem Geld immer noch wunderbar und in Freuden leben. Da kannst du mal sicher sein. Dagegen sage ich ja auch gar nichts. Er kann ja ruhig auch mehr Geld zur Verfügung haben.


von Sparvöga - am 29.01.2006 12:56
Oft genug geschrieben, jetzt nochmal, und dann nie mehr wieder ausser ich fühle mich nochmal dazu genötigt: Leute wie Kim Jong Il sind keine Kommunisten auch wenn sie sich so nennen.
Die DDR hieß auch Deutsche Demokratische Republik aber sie war weder demokratisch, noch war sie eine Republik.
Die NPD würde ich trotz ihres Namens (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) nicht als demokratische Partei bezeichnen.
Das Dritte Reich war nicht kommunistische obwohl der Großteil der Wirtschaft vom Staat kontrolliert wurde und Edmund Stoiber was Anderes behauptet. NAch meiner Definition gab es keinen wirklich kommunistischen Staat, noch nichtmal wirklich sozialistische Staaten.

von Der Imperator - am 29.01.2006 13:09
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Zecke
Zitat
La Dolce Vita
viele Linke halten sich für die moralisch besseren Menschen


Das ist ja auch so!!! ;-) Zumindest oft.


Und da haben wir unseren Knackpunkt. Ich bin nämlich vollkommen anderer Meinung und mache eine "guten" menschen nicht an seiner politischen Überzeugung fest.Wenn das mal so sipel wäre. Ob jemand wirklich menschlich ist in seinem Inneren das ist wahnsinnig schwer zu erkennen und offenbart sich erst wenn man genügend Erfahrungen mit diesem menschen gemacht hat. seine soziale Weltanschuung mag ein kleiner Pluspunkt sein macht aber nicht unbedingt den Grossteil seiner Persönlichkeit aus.
Mir komme es bei menschen auf wesentlichere Dinge an als auf seine Weltansachauung. Wie gesagt es ist ein Teil im Puzzle aber nicht mehr.

von La Dolce Vita - am 29.01.2006 14:12
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La Dolce Vita
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Zecke
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La Dolce Vita
viele Linke halten sich für die moralisch besseren Menschen


Das ist ja auch so!!! ;-) Zumindest oft.


Und da haben wir unseren Knackpunkt. Ich bin nämlich vollkommen anderer Meinung und mache eine "guten" menschen nicht an seiner politischen Überzeugung fest.Wenn das mal so sipel wäre. Ob jemand wirklich menschlich ist in seinem Inneren das ist wahnsinnig schwer zu erkennen und offenbart sich erst wenn man genügend Erfahrungen mit diesem menschen gemacht hat. seine soziale Weltanschuung mag ein kleiner Pluspunkt sein macht aber nicht unbedingt den Grossteil seiner Persönlichkeit aus.
Mir komme es bei menschen auf wesentlichere Dinge an als auf seine Weltansachauung. Wie gesagt es ist ein Teil im Puzzle aber nicht mehr.




Naja, einen Nazi möchte ich da aber schon ausnehmen....! Ich kann mir eine Freundschaft mit Menschen quer durch alle politischen Lager vorstellen, aber nicht mit einem Nazi.

von Sparvöga - am 29.01.2006 20:01
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Der Imperator
Und du machst es dir sehr einfach jeden als Kommunisten zu bezeichnen der sich selber aus politischem Kalkül mal so genannt hat.




Soweit ich weiß steht es aber in der Verfassung Nordkoreas, dass es ein sozialistischer Staat ist. In meinen Augen ist das nichts anderes als eine faule Ausrede, wenn du und dein Freund Zecke versucht, mir zu erzählen, dass das eigentlich keine Kommunisten seien *LOL*. Ihr werdet wirklich immer besser :-)! Ihr wollt nur nicht zugeben, dass der Kommunismus/ Sozialismus bisher noch keinen Wohlstand hervorgebracht hat. Deshalb versucht Ihr Euch so zu behelfen.
Was soll Nordkorea denn deiner Meinung nach bitte sein? Herrscht dort freie Marktwirtschaft? Kapitalismus? Demokratie? Nein, tut es nicht. Also, was soll der Unfug???

von Sparvöga - am 29.01.2006 20:58
Das ist doch Scheißegal was in der Verfassung steht wenn die Realität anders aussieht. Es hat für mich nicht das geringste mit Sozialismus zu tun wenn ein Tyrann sein Volk verhungern lässt damit er sich Atomwaffen leisten kann und dann noch Nahrungsmittellieferungen aus dem Ausland ablehnt weil er seine Leute so besser kontrollieren kann. Die Nordkoreanische Verfassung taugt doch bestenfalls als Klopapier. Wenn Abschaum an der Macht ist dann ist es Scheißegal wie dieser Abschaum sein System nennt.
Wie ich den Staat nennen würde ? Absolutismus trifft es ganz gut. Erbfolge hamm 'se auch schon.

Im Iran gibts auch weder Demokratie und Marktwirtschaft. Ist der Iran ein kommunistisches Land ?
Ich finde es auch immer wieder erheiternd dass hier ständig Demokratie als Gegensatz zum Kommunismus genannt wird.

Ich hab hier schon vor einiger Zeit erwähnt dass der reine Kommunismus nicht durchführbar und auch nicht wünschenswert ist.
Ich will keine reine Staatswirtschaft, aber ich will einen Staat der den Kapitalismus in vernünftige Bahnen lenkt so dass jeder am Profit beteiligt ist.
Wenn ein Unternehmen trotz großer Gewinne Stellen abbaut um den Aktienkurs in die Höhe zu jagen dann ist das für mich Diebstahl an der Allgemeinheit, genauso wie ein Unternehmenschef der dank seiner Beteiligung nochmal ordentlich absahnt bevor er den Karren endgültig an die Wand fährt.
Aber wer sowas sagt wird ja von manchen Leuten gleich mit Stalin gleichgesetzt...

von Der Imperator - am 29.01.2006 21:23
Zitat

Und dass es kein Land gibt, dem es mit Sozialismus so gut geht wie Deutschland liegt wohl auch daran, welche Länder denn Sozialismus haben. Und wenn man sich dann diese Länder anschaut, geht es denen nicht zwingend schlechter als vergleichbaren kapitalistischen Ländern in der selben Ecke und mit den selben strukurellen Bedingungen.


Ähm, ich will ja nix sagen, aber die DDR lag verdammt nah an der Bundesrepublik dran... ;-)! Und was ist mit Ungarn? Haben die nicht sogar eine Grenze mit Österreich ;-)? Von Estland rüber nach Finnland ist es auch nur ein Katzensprung ;-)!

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Wo sich Leute für die Freiheit der Menschen gegen schlimme Regime eingesetzt haben und gleichzeitig Sozialisten oder ähnliches waren?
In Deutschland in Kaiserzeit und NS-Zeit (hier möchte ich auch auf das berühmte Zitat vom Pastor Niemöller verweisen, der damit ganz rübergebracht hat, welche Leute immer entschieden solchen Leuten gegenüber standen, nämlich die Linken, von bürgerlicher Seite war da doch nie was zu erwarten...), in Spanien im Bürgerkrieg, in Frankreich während der NS-Zeit, in verschiedenen afrikanischen Staaten, in massig südamerikanischen Staaten wie z.B. Chile, in Portugal und so weiter und so fort.


Ach, in der NS-Zeit kam doch auch Widerstand aus bürgerlichen Kreisen! Habe jedenfalls noch nie gehört, dass die Geschwister Scholl Kommunisten waren. Und dieser Graf von Stauffenberg war auch keiner.
Auf was spielst du jetzt in der Kaiserzeit an? Kann mich nur an Bismarcks Sozialistengesetz erinnern...

Zitat

Zu letzterem: Ich weiß! *g* Aber positiv.


Und warum ist deine Arroganz positiv und meine negativ ;-)?

*in Erwartung einer weiteren arroganten Antwort...*

von Sparvöga - am 29.01.2006 22:31
Zitat

Das ist doch Scheißegal was in der Verfassung steht wenn die Realität anders aussieht.


Meiner Meinung nach entspricht das aber durchaus der Realität *g*!

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Wie ich den Staat nennen würde ? Absolutismus trifft es ganz gut. Erbfolge hamm 'se auch schon.


Ich würde es Diktatur nennen - wegen der ideologischen Komponente, die da noch hineinspielt *gg*!

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Im Iran gibts auch weder Demokratie und Marktwirtschaft. Ist der Iran ein kommunistisches Land ?


Nee, eine islamische Republik.

Zitat

genauso wie ein Unternehmenschef der dank seiner Beteiligung nochmal ordentlich absahnt bevor er den Karren endgültig an die Wand fährt.


Du tust gerade so als wären alle Unternehmenschefs so...!


von Sparvöga - am 29.01.2006 22:44
Im Gegensatz zu Dir redete ich aber über derzeitige Regierungen, die sozialistisch orientiert sind und nicht über vergossene Milch.
Und zur DDR sage ich gerne wieder, dass das kein wirklich sozialistischer Staat für mich war. Und schon mal gar kein demokratischer Sozialismus. Aber das ist ja jetzt wieder Dein Angriffsziel, wenn ich das sage. *g*

Bei den Geschwistern Scholl stimme ich Dir, aber das war halt eine Minderheit, während die anfängliche sozialistische und kommunistische Bewegung riesengroß war. Was Widerstand und Militär angeht, wäre ich immer sehr vorsichtig. Der Großteil hat doch erst "Widerstand" geleistet, als er sah, dass der Krieg verloren war. Und auch Stauffenberg war anfangs durchaus für die Nazis.
In der Kaiserzeit spielte ich vor allem auf die letzten Jahre an, aber man kann es auch gerne auf die ganze Zeit beziehen. Dann sag mir doch bitte mal, wer außer den Sozialisten bzw. der Sozialdemokratie denn da noch entschieden gegen den Absolutismus votiert hat!

Zur letzten Frage: Das und wie es wirkt sollen andere beurteilen und danach handeln. Mir ist es zu albern, da jetzt irgendwas zu differenzieren.


von Zecke - am 30.01.2006 01:20
Oh, jetzt wird's aber angreifend!
Ich kann Dich aber beruhigen, diese Themen gehören zwar zu favorisierten von mir, aber es gibt auch noch einige andere Sachen, für die ich mich interessiere und über die ich rede. Von denen Leute, die mich aber persönlich nicht kennen, wohl auch auch keine Ahnung haben und sich daher ein Urteil auch verkneifen sollten.

Aber mal angenommen, es wäre so wie von Dir geschildert: Wenn Du vielleicht noch ein gewisses Interesse an anderen Menschen hinzufügen würdest, kenne ich aber wesentlich schlimmere Interessen und Hobbies. Damit könnte man doch noch ganz zufrieden sein, wenn man sich einige andere Gestalten so anschaut.

von Zecke - am 30.01.2006 01:33
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Oh, jetzt wird's aber angreifend!


Das war überhaupt nicht angreifend. Mir ist nur aufgefallen, dass du gerne über dich selbst erzählst. Und was die anderen Interessen angeht: Das sind nun mal die, die ich kennen gelernt habe und die auch in etwa in deinem Steckbrief stehen, wenn ich mich recht erinnere.
Abgesehen davon frage ich mich wirklich, worüber sich La Dolce Vita mit dir unterhalten möchte - und das ist jetzt nicht wertend gemeint....

Zitat

Ich kann Dich aber beruhigen, diese Themen gehören zwar zu favorisierten von mir, aber es gibt auch noch einige andere Sachen, für die ich mich interessiere und über die ich rede. Von denen Leute, die mich aber persönlich nicht kennen, wohl auch auch keine Ahnung haben und sich daher ein Urteil auch verkneifen sollten.


Und die wären ;-)?

Zitat

Aber mal angenommen, es wäre so wie von Dir geschildert: Wenn Du vielleicht noch ein gewisses Interesse an anderen Menschen hinzufügen würdest, kenne ich aber wesentlich schlimmere Interessen und Hobbies.


Ich habe nicht gesagt, dass es schlimme Hobbies sind. Ich glaube, da hast du etwas falsch verstanden.

Zitat

Damit könnte man doch noch ganz zufrieden sein, wenn man sich einige andere Gestalten so anschaut.


Welche Gestalten meinst du denn...?



von Sparvöga - am 30.01.2006 08:56
Zitat
Zecke
*loooooooool*

Aber ja doch, auch diese beiden Dinge gehören zu meinen Interessen.

Und ich finde es äußerst erstaunlich, wie man sich hier anmaßt, über mich urteilen oder mich bewerten zu können! Dann überblicke mal schön weiter!!!


Verstehst du eigentlich Spaß...? Du lässt hier ich weiß nicht was für Sachen gegen mich ab, aber wenn es mal an deine eigene Person geht, beweist du die Dünnhäutigkeit, die du uns vorwirfst!
Ich habe nicht über die geurteilt. Ich habe lediglich zwei Hobbies aufgezählt, die du auf deiner Internetseite in deinen Steckbrief geschrieben hast. Die hatte ich nämlich weiter oben vergessen zu erwähnen ;-)!

von Sparvöga - am 30.01.2006 09:01
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Zecke
Ja eben, dann ist es doch gut. Vielleicht sitzen wir ja später bei Christiansen und die Leute wählen dann Sparvöga, weil sie den Eindruck haben, dass ich arrogant sei, nicht mit intelligenten Frauen umgehen könne und außerdem die Regierung stürzen möchte. *g*

Na dann schlag doch mal andere Themen vor. Wobei besser derzeit nicht, ich hab im Moment eigentlich keine Zeit, hier zuviel Zeit zu verbringen.


Wie kommst du darauf, dass sie mich wählen werden? Ich bin doch schließlich auch arrogant! Das wurde mir ja hier schon mehrfach gesagt *ggg*! Und wer behauptet denn, dass du nicht mit intelligenten Frauen umgehen kannst? Das kam aber nicht von uns...



von Sparvöga - am 30.01.2006 09:36
Zitat
Zecke
Also die Kaiserzeít hat aber schon noch einige Bezüge zur Gegenwart, was man von der Kreidezeit wohl eher weniger behaupten kann.


Das sehe ich auch so. Sie steht für mich auf jeden Fall auch im Zusammenhang mit der deutschen Frage, die ja im Grunde erst seit der Wiedervereinigung gelöst ist (Man denke an das, was Brandt gesagt hat: "Solange das Brandenburger Tor geschlossen ist, ist deutsche Frage offen."...!).
Außerdem ist der neue Kurs nach 1890 verantwortlich dafür, dass Deutschland politisch isoliert wurde. Na und dann kam die Julikrise, in der der Kaiser Österreich einen Blankocheck ausgestellt hat, dann der 1. WK usw., usw,....


von Sparvöga - am 30.01.2006 09:49
Guten Morgen liebe Sparvögä,
Doch ich hatte ihm das mal vorgeworfen weil er damals einmal zu heftig wurde und meinte ich solle meine Fresse halten wenn ich von gewissen Dingen nichts verstehe. es ging da irgendwie um Asylanten oder Amnesty International, was auch immer war natürlich wieder politisch.
Ist aber Blödsinn er liebt intelligente Frauen alles andere würde ihn chronisch unterfordern , also das kann ich inzwischen mit hoher Gewissheit sagen , ohne ihn zu kennen.Damals kannten wir uns ja auch erst kaum und jedesmal wenn er sich an mich klickte war er nur drauf aus mich mit Gegenargumenten nieder zu schmettern.
Männer sind eben von Natur aus BÖSE ;-)

von La Dolce Vita - am 30.01.2006 09:54
Zitat

LDV: nein kann sicherlich durchaus Spass machen, bloss findet irgendwie nie irgendwo eine Annäherung statt ob bei Euch oder im Fernsehen, ist und bliebt eben immer alles Ansichtssache.


Natürlich werden Zecke und ich uns niemals annähern. Nicht in diesem Leben *gg*. Aber es macht trotzdem Spaß, sich mit ihm und dem Imperator zu unterhalten.

Zitat

Sobald ich den von mir zitierten Beitrag teilweise wegtippe, gehen automatisch die Klammern weg. Wie kann ich sie beibehalten?


Ich weiß gar nicht, was du da immer für seltsame Probleme hast *lol*! Bei mir gehen die Klammern nicht weg. Du kannst auf zwei Arten zitieren.

1. Wenn du den gesamten Beitrag zitieren möchtest, empfehle ich dir, unter dem Eintrag auf "Diesen Eintrag zitieren" zu klicken. Dann schreibst du einfach deinen Text unter das Zitat, das dann erscheint.

2. Wenn ich nur zu bestimmten Stellen eines Beitrags Stellung beziehen möchte, klicke ich unter "Text formatieren" auf "Zitat". Dann erscheinen zwei Klammern, die den Zitatanfang und das Zitatende markieren. Zwischen diese Klammern kopierst du dann den Text, den du gerne zitieren möchtest. Darunter schreibst du dann deinen Text.








von Sparvöga - am 30.01.2006 19:14
Zitat

Doch ich hatte ihm das mal vorgeworfen weil er damals einmal zu heftig wurde und meinte ich solle meine Fresse halten wenn ich von gewissen Dingen nichts verstehe. es ging da irgendwie um Asylanten oder Amnesty International, was auch immer war natürlich wieder politisch.


Dann hat er sich das aber gut gemerkt...!

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Ist aber Blödsinn er liebt intelligente Frauen alles andere würde ihn chronisch unterfordern , also das kann ich inzwischen mit hoher Gewissheit sagen , ohne ihn zu kennen.


Ja nun, das ist ja wohl auch normal, dass ein Gespräch mit einer intelligenten Person schöner ist als ein Gespräch mit einer Dumpfbacke. Oder etwa nicht?

Zitat

Männer sind eben von Natur aus BÖSE


Nö, sind sie nicht :-)!








von Sparvöga - am 30.01.2006 19:21
Zitat

ich habe grundsätzlich angst das ich bei dem Knüpfen von Freundschaften enttäuscht werde weil es mich die Erfahrung so gelehrt hat.


Ich finde, so darf man nicht denken, sonst steht man bald alleine da. Man muss auf Leute zugehen und auch offen für neue Bekanntschaften sein. Außerdem sind die meisten schon mal von irgendwem enttäuscht worden. Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, neue Leute kennen zu lernen.

Zitat

Aber da wir uns ja eh nie persönlich kennenlernen werden ist es ja eh nicht von grosser Relevanz


Kommst du nicht mit zum FDP-Parteitag, wenn Zecke mit seiner Band dort spielt... ;-)?









von Sparvöga - am 30.01.2006 19:27
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Sparvöga
Zitat

ich habe grundsätzlich angst das ich bei dem Knüpfen von Freundschaften enttäuscht werde weil es mich die Erfahrung so gelehrt hat.


Ich finde, so darf man nicht denken, sonst steht man bald alleine da. Man muss auf Leute zugehen und auch offen für neue Bekanntschaften sein. Außerdem sind die meisten schon mal von irgendwem enttäuscht worden. Das sollte aber kein Hinderungsgrund sein, neue Leute kennen zu lernen.

Zitat

Aber da wir uns ja eh nie persönlich kennenlernen werden ist es ja eh nicht von grosser Relevanz


Kommst du nicht mit zum FDP-Parteitag, wenn Zecke mit seiner Band dort spielt... ;-)?









nee Du hast mich falsch verstanden ich habe haufenweise gute Freunde und Bekannte ich lauf nicht allein durch die Welt,looooooooool, aber wenn jemand, den ich neu kennenlerne sagen wir mal mir besonders symphatisch ist, und ich wage erste freundliche Kontaktversuche geht das in der Regel schief.Besonders bei den männlichen Personen.
Deshalb geh ich nicht mehr so gern auf andere Menschen zu. Kommt natürlich immer drauf an, es gibt Menschen da hab ich einfach von vorneherein keine Angst weil ich einfach merke derjenige meint es gut mit mir.

Nein ich komme nicht wenn Zecke mit seiner Band dort spielt

von La Dolce Vita - am 30.01.2006 22:25
Zitat

nee Du hast mich falsch verstanden ich habe haufenweise gute Freunde und Bekannte ich lauf nicht allein durch die Welt,looooooooool, aber wenn jemand, den ich neu kennenlerne sagen wir mal mir besonders symphatisch ist, und ich wage erste freundliche Kontaktversuche geht das in der Regel schief.Besonders bei den männlichen Personen.


Komisch! Wenn man jemanden trifft, entscheidet es sich doch normalerweise sehr schnell, ob man sich mag oder nicht.

Zitat

Nein ich komme nicht wenn Zecke mit seiner Band dort spielt


Warum? Eine Punkband auf einem FDP-Parteitag ist doch eine interessante Vorstellung :D!



von Sparvöga - am 30.01.2006 23:46
nee die sind doch alle bööööööööööööööse, weisst Du doch Neoliberal und so...

Ja klar das ist ja auch so dass es meistens auf gegenseitiger Symphatie beruht. Trotzdem werde ich meist schnell in meinen Schranken gewiesen .Bis hierher und ja nicht weiter. Und was auch ist. Kaum einer mag mich sofort, es dauert immer eine Weile bis mich jemand in sein Herz schliesst während ich sehr schnell Feuer und Flamme für ein anderes Wesen bin.Das hat aber auch damit zu tun das ich nicht drauf aus bin jedem zu gefallen, ich mach auch nichts mit nur weil es sich gehört oder in eine bestimmtes Schema passt.ich verachte solche Leute eher. Bei meiner Schwester zB an ihrem komischen Stall ist es so wer da keinen Jack Russel Terrier hat als Springreiter der gehört nicht richtig dazu,loooooooooooool , da frag ich mich wie schwachsinnig manche Leute einfach sind. Wäre ich da Reiter ich hätte unter Garantie keine Jack Russel Terrier lieber wär ich Aussenseiter da als mich da zum Affen zu machen.

von La Dolce Vita - am 31.01.2006 09:18
Zitat
La Dolce Vita
Ja .
Irgnedwie hatten wir hier auch so schöne unterhaltende Diskussionen laufen aber irgendwie haben die angehalten. Wie kommt das eigentlich?ich kann die Themenbäume nicht einsehen.


Wie das kommt? Ich sehe da zwei Gründe:

1. haben wir uns wie immer im Kreis gedreht *g*.

2. ist Zecke nicht mehr in diesen Thread gekommen, was meines Erachtens daran liegen könnte, dass er

a) zu viel zu tun hat (die leidige Hausarbeit, möglicherweise Klausuren - ist schließlich Semesterende - und Albumveröffentlichung)

und/ oder


b) er wegen meines Witzes beleidigt ist :( ...!


Soweit die Einschätzung der Lage meinerseits...!




von Sparvöga - am 01.02.2006 22:12

- du studierst in Mainz - ja
- Fach: war das Bio-Chemie ? - Biomedizinische Chemie nennt sich das
- ein Elternteil ist Serbe, das andere Kroate - Ja
- du bist mit Zecke zur Schule gegangen - Genau

- du hast einen Nachnamen, den keiner aussprechen und schreiben kann
Ja, das liegt aber nicht am Namen sondern an der Ignoranz der Leute

- du lebst von Tütensuppen und Schokoriegeln
Falsch. Ich lebe von Mensaessen und Ferrtigerichten.

- du warst einer von Zeckes schlimmen Saufkumpels
Nein, wirklich schlimm war und bin ich eigentlich nicht. Saufkumpane bin ich immer noch,
wenn auch nicht mehr so häufig wie einst

- du wählst die Linkspartei
-Als Ausländer hab ich garkein Wahlrecht. Ich hab nur mal bei der StuPa wahl die Jusos gewählt, aber nicht wegen der politischen Ausrichtung.

- du hast lange Haare und einen Bart
Stimmt.

- du strebst die Weltherrschaft an
Genau !


von Der Imperator - am 01.02.2006 22:52
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