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Lehrer Hass Buch

Startbeitrag von fleur am 10.02.2006 12:29

Was haltet ihr von der Autorin und ihrem Werk?

Meine Meinung dazu ist, diese Frau ist reichlich dumm, wie viele unserer Zeit sucht sie die Schuld des versagens der Kinder (die 75% des Tages mit PC Spielen Fern glotzen etc verbringen) bei den blöden /bösen Lehrern---
Ich meine ich war bis vor kurzem selbst noch Schülerin, und ich hatte auch mal unegrecht Lehrer oder so, sber im Grossen und Ganzen habe ich nicht, nur weil ich unkonzentriert war, oder nicht gelernt hatte die Lehrer dafür verantwortlich gemacht, die ja nach Meinungen vieler Eltern IMMER TOTAL SCHEISSE sind!!
Die Kinder sind verzogen und faul, aber die Eltern denken sie seien die tollsten, coolsten, intelligentesten, und wenn es ne scheis snote gibt, dann nur weil die lehrer wegen ihres studiums in Pädagogik nicht zu gehört haben und wahrscheinlich ihren Titel *lehrer* im Loto gewonen haben
-----
ich möchte NICHT sagen, dass es keinen inkompetenten Lehrer gibt, aber mir fällt das Gemecker der eltern sehr stark auf, die meiens Erachtens völlig zu Unrecht rum flöten, weil sie ihren kindern alles gewähren, und nicht mal gewiltl sind sich mti denen hin zu setztn und zu lernern .. O TON Der Autorin es buches *lehrer hass* : Ich will nicht mit meinem kindern lernen müssen, damit fühle ich mich überfordert, das ist aufgabe der lehrer*

------
Jetzt seid ihr dran, -) Eure meinung dazu?

Die 50 interessantesten Antworten:

meine schulzeit ist zu lange her, das ich vergleiche ziehen könnte.

ich habe aber meine lehrer bis auf eine ausnahme in guter erinnerung.

irgendwie haben die sich mit JEDEM einzelnen abgegegen und machten den unterricht spannend.


wenn ich von den tv berichten von HEUTE ausgehe, kann ich viele lehrer verstehen , die lustlos ihren ach so coolen gangster-kids gegenüber stehen.

die werden später mal / wie in frankreich schon gehabt) autos anzünden und sich beschweren, das sie keinen job haben, trotzdem sie ganz höflich den chef danach fräägten:

ey..alter..ey..hasten job..oder so...:)

anderseits sollten man sehen, das sich eltern kaum um ihre kinder kümmern können.
wann denn ?
wenn die total fertig BEIDE von der maloche kommen?

und es müssen in den meisten fällen BEIDE arbeiten, wegen horrormieten,
gestiegene EURO-preise und immer mehr abzüge auf der lohnabrechnung.


oder sehe ich das alles falsch ?

von OLAV. - am 10.02.2006 12:47
Zitat
fleur
ich möchte NICHT sagen, dass es keinen inkompetenten Lehrer gibt, aber mir fällt das Gemecker der eltern sehr stark auf, die meiens Erachtens völlig zu Unrecht rum flöten, weil sie ihren kindern alles gewähren, und nicht mal gewiltl sind sich mti denen hin zu setztn und zu lernern .. O TON Der Autorin es buches *lehrer hass* : Ich will nicht mit meinem kindern lernen müssen, damit fühle ich mich überfordert, das ist aufgabe der lehrer*

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Jetzt seid ihr dran, -) Eure meinung dazu?


Ich denke, kein Schüler lernt wirklich aus Überzeugung für sich, sondern erstmal so, wie einem der Stoff vermittelt wird, und es gibt schon Lehrer, die ihren Stoff nicht so vermitteln können, daß es einen zum Lernen anregt. Dann war man halt Saisonlerner (nur für Klassenarbeiten) und hat ansonsten gelangweilt seine Zeit abgesessen, besonders, wenn irgendwelche Lehrerlieblinge ungerechtfertigt Supernoten für den größten Müll, den sie von sich gaben, bekamen oder wenn der Lehrer einen aus irgendeinem Grund auf dem Kieker hatte und man alleine schon deswegen nie auf nen grünen Zweig kam. Da kam schon irgendwie Resignation auf. Oder Sportlehrer, die einem keine einzige Übung vormachen können *lol* die konnte ich auch nicht ernstnehmen.

Es gab auch vereinzelt Fälle, wo die Eltern sich zusammengetan und einen Lehrer eines bestimmten Fachs absetzen ließen, weil sämtliche Schüler durch die Bank, seit dieser Lehrer das Fach übernommen hatte, mehrere Noten tiefer gerutscht sind. Im entgegengesetzten Fall gab es natürlich auch vereinzelt Lehrer, die ihren Stoff so interessant rübergebracht haben, daß man sich mit einem Mal dafür interessierte und sich somit gern damit beschäftigt hat.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß Lehrer die Erziehung von Kindern nicht übernehmen können, die Grundlagen dafür muß schon das Elternhaus schaffen, das kann nicht erst in der Schule anfangen; andersrum allerdings läuft irgendwas falsch, wenn der Schüler ohne Hilfe der Eltern seinen Stoff nicht umgesetzt bekommt. Für Fächer, in denen man schwach ist, gibt es Förderkurse (gab es früher jedenfalls), oder man besorgte sich jemand, der einem Nachhilfe gab, ein älteres Geschwisterteil vom Kumpel oder so.

Ich hab meinen Eltern jedenfalls immer gesagt, sie bräuchten meine Hausaufgaben nicht kontrollieren oder sonst was mit mir zusammen für die Schule machen, das hätte mich endlos genervt, auch konnte ich mit einer Drittperson, die nichts direkt persönlich mit mir zu tun hatte, besser lernen, weil der Umgang einfach unbefangener war. Ein Elternteil sagt schnell mal, man sei ein hoffnungsloser Fall, weil man einfach beim Lernen mit dem Vater z.B. Ängste entwickelt und sich somit unter Druck setzt =>Blackoutgefahr.

von Katastrophenkommando - am 10.02.2006 13:12
Zitat

wenn ich von den tv berichten von HEUTE ausgehe, kann ich viele lehrer verstehen , die lustlos ihren ach so coolen gangster-kids gegenüber stehen.


Wenn ich Lehrer aus ihrem Alltag erzählen höre, habe ich manchmal das Gefühl, der Lehrer wird immer mehr zum Sozialarbeiter...! Das geht bereits in der Grundschule los, dass da die ersten Kinder z.T. kriminelle Züge entwickeln. Außerdem hat man mittlerweile immer mehr Kinder dabei, die aus problematischen Familienverhältnissen kommen oder irgendwelche Verhaltsauffälligkeiten zeigen. Im Gegenzug werden die Klassen aber immer größer! In meiner Grundschulklasse waren wir nicht mal 20 Schüler, von denen fast alle später aufs Gymnasium gegangen sind. Echte Traumverhältnisse also...
Heutzutage scheint es aber üblich zu sein, dass zwischen 25 und 30 Kinder in einer Klasse sitzen. Wenn du dann noch ich weiß nicht wie viele dabei hast, mit denen es Probleme gibt, kannst du dich als Lehrer echt beglückwünschen.... Und wie willst du dich denn bitte um den Einzelnen intensiv kümmern, wenn noch 29 andere da sind, die zum Teil auch Probleme haben?

Zitat

anderseits sollten man sehen, das sich eltern kaum um ihre kinder kümmern können.
wann denn ?
wenn die total fertig BEIDE von der maloche kommen?


Tja, es ist aber nun mal nicht ALLES Aufgabe des Lehrers.... Da müssen Eltern schon mitziehen...



von Sparvöga - am 10.02.2006 13:19
Zitat
Katastrophenkommando

Ich denke, kein Schüler lernt wirklich aus Überzeugung für sich, sondern erstmal so, wie einem der Stoff vermittelt wird,


Ich würde sagen, es kommt drauf an....auf die Mehrheit trifft das aber wahrscheinlich zu.

Zitat

und es gibt schon Lehrer, die ihren Stoff nicht so vermitteln können, daß es einen zum Lernen anregt.


Das stimmt!


Zitat

Es gab auch vereinzelt Fälle, wo die Eltern sich zusammengetan und einen Lehrer eines bestimmten Fachs absetzen ließen, weil sämtliche Schüler durch die Bank, seit dieser Lehrer das Fach übernommen hatte, mehrere Noten tiefer gerutscht sind.


Wobei man da aufpassen muss...! Es kommt darauf an, was sie vorher für einen Lehrer gehabt haben. Wenn der mit den guten Noten nur so um sich geworfen hat, ist es nicht verwunderlich, dass die gesamte Klasse notenmäßig abrutscht, wenn ein Lehrer kommt, bei dem ein anderes Windchen weht. Soll ja auch Lehrer geben, bei denen man Leistung erbringen muss, wenn man eine gute Note haben will *lol*.

Zitat

Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß Lehrer die Erziehung von Kindern nicht übernehmen können, die Grundlagen dafür muß schon das Elternhaus schaffen, das kann nicht erst in der Schule anfangen;


Ja, das stimmt! Heutzutage kommen aber z.T. Kinder in die Schule, die sich nicht mal alleine die Schuhe binden können, die keine Disziplin haben oder die nicht mal eine Arbeitsansweisung gescheit befolgen können. Das ist die Realität.



von Sparvöga - am 10.02.2006 13:29
Zitat
Sparvöga
Ich würde sagen, es kommt drauf an....auf die Mehrheit trifft das aber wahrscheinlich zu.


Auf mich jedenfalls :D

Zitat
Sparvöga
Wobei man da aufpassen muss...! Es kommt darauf an, was sie vorher für einen Lehrer gehabt haben. ;


In dem Fall wars der Erdkundelehrer, und vorher gabs nur "Heimat-und Sachunterricht"

Zitat

Ja, das stimmt! Heutzutage kommen aber z.T. Kinder in die Schule, die sich nicht mal alleine die Schuhe binden können, die keine Disziplin haben oder die nicht mal eine Arbeitsansweisung gescheit befolgen können. Das ist die Realität.


Das ist wahr; dazu muß man allerdings sagen, daß es zu der Zeit, wo ich Schüler war (in der Grundschule mußten noch alle Schüler aufstehen, wenn der Lehrer reinkam! *lol*),
keine berufstätigen, geschiedene/alleinerziehende Mütter gab, war echt so, ergo hatten die natürlich den ganzen Tag Zeit, das Kind zu erziehen (durchaus auch mal mit ner Backpfeife! Also, in meinem Fall :D was ich nun nicht als Erziehung bezeichnen würde, war da aber durchaus üblich), und man spielte noch stundenlang draußen, was ich jetzt kaum noch sehe: ich hab gehört, daß heutige Schüler solche Bewegungskoordinationsprobleme haben, daß sie im Sport z.B. mitunter nicht rückwärtslaufen können. :eek:

von Katastrophenkommando - am 10.02.2006 13:41
Zitat

die Lehrer dafür verantwortlich gemacht, die ja nach Meinungen vieler Eltern IMMER TOTAL SCHEISSE sind!!
Ja genau, so ist das immer: Die Eltern kommen nicht mit ihren Kindern klar und die Lehrer sind dran Schuld, wenn sie sitzen bleiben oder nur das 9. Schuljahr packen!!!
Ne gute Freundin von mir hat das auch immer so gemacht. Die Mutter war aber sogar selbst noch Lehrerin!!!....... Das is dann schon echt krank.....


von *Kleini* - am 10.02.2006 13:46
Zitat
Katastrophenkommando
Das ist wahr; dazu muß man allerdings sagen, daß es zu der Zeit, wo ich Schüler war (in der Grundschule mußten noch alle Schüler aufstehen, wenn der Lehrer reinkam! *lol*), keine berufstätigen, geschiedene/alleinerziehende Mütter gab, war echt so, ergo hatten die natürlich den ganzen Tag Zeit, das Kind zu erziehen (durchaus auch mal mit ner Backpfeife!


Zu meiner Zeit gab's das schon. In meiner Grundschulklasse waren 3 Scheidungskinder, wenn ich mich recht erinnere. Bei dem einen gab's aber noch weitere sehr schwerwiegende Probleme in der Familie. Der hatte es nie leicht im Leben...! Muss aber dazu sagen, dass aus dem echt was geworden ist!! Na und die berufstätigen Mütter gab's auch.

Zitat

und man spielte noch stundenlang draußen, was ich jetzt kaum noch sehe: ich hab gehört, daß heutige Schüler solche Bewegungskoordinationsprobleme haben, daß sie im Sport z.B. mitunter nicht rückwärtslaufen können. :eek:


Da hast du richtig gehört! Die laufen heute z.T. ungebremst gegen die Wand...! Da muss man echt aufpassen als Lehrer

von Sparvöga - am 10.02.2006 14:04
bei uns gab es auch asoziale in der klasse.

die aus einem ziemlich kaputten elternhaus kamen.


die lehrer haben denen geholfen, sodass sie den standard der anderen erreichten und
die anderen akzeptierten sie.

herkunft oder klamotten machten keinen unterschied mehr.



ich kann manche lustlose lehrer verstehen, die vor der klasse was erzählen und

manche es nicht verstehen, weil sie kaum deutsch können.


was die eltern angeht:

klar, die sollten sich um ihre kinder kümmern.
ich wollte damit nur feststellen, das die eltern auch stress haben
und darum kämpfen müssen das sie nicht "abrutschen".

heisst: vorsorge treffen für evtl. arbeitslosigkeit. das zieht natürlich auch überstunden
mit sich. denn man kann kaum so schnell sparen, wie es bei arbeitslosikeit wieder aufgebraucht oder vom arbeitsamt EINGEZOGEN wird.





von OLAV. - am 10.02.2006 14:28
draussen spielen ?


das würde ich manchem betonkind gönnen.

wir hatten um 13:00uhr schluss. schnell hausarbeit gemacht( war meist wenig/daher bin ich auch doof ABER glücklich geworden:) )

und dann raus spielen.

und zwar in der natur !

war ne schöne zeit.


aber wo wollen die heutigen kinder hin?
auf die strasse. am kioks rumhängen in pommesbuden am automat spielen oder im SB-markt klauen?

von OLAV. - am 10.02.2006 14:33
Ich hab in diesem Buch, was sich meine Mom zur Zeit von einer Freundin ausgeliehen hat,
mal kurz drin gelesen, überfliegenderweise. Mehr war auch nicht drin. Das ist so ätzend
geschrieben, so dumpf, platt und stumpfsinnig, das macht keinen Spaß. Ich glaube, diese
Mutter, die diesen Dünnschiss fabriziert hat, kommt sich irgendwie superlustig damit vor.
Den Rest hat fleur schon gesagt. Ich schließe mich dem kommentarlos an.

von Rattenfänger - am 10.02.2006 16:10
Dass ich mit dir irgendwann im Lehrerzimmer sitze?? Voraugesetzt, das klappt alles so,
wie ich will, schließe ich das nicht ganz 100%ig aus *lol*
Über andereEltern lästern tu ich ja schon heute... es gibt soviele verzogene Kinder, das
ist echt schon heftig, mitlerweile. Was soll da ein Lehrer noch groß dann machen können?
Frage ich mich immerwieder. Und dann kommt noch so ein selten dummes Buch, für die
frustrierte Mutter um die 30, die mit ihren Scheißkindern absolut überfordert ist. Oh Mann.
Die Freundin, von der sich meine Mom das Buch geliehen hat, ist auch so eine. Hab deren
Sohnemann mal ne zeitlang Nachhilfe in Englisch gegeben. Verwöhntes Arztkind. Soll ich
noch irgendwas dazu sagen? Nein. Lasse ich. Könnt ja einer lesen *g*

von Rattenfänger - am 10.02.2006 16:23
Hab nur mal einen Artikel bei Spiegel-Online drüber gelesen.
Hat sie da nicht eher über weltfremde, kindervernarrte Grundschullehrerrinnen hergezogen ?
Also da hab ich auch so ein paar Exemplare aus meienr Grundschulzeit in Erinnerung.

Auf dem Gymnasium war es auch eher durchwachsen. Da waren zum Teil die inkompetentesten Leute die mir bisher begegnet sind. Waren zwar eine Mindeheit, das reicht aber auch schon aus den Ruf der gesamten Zunft zu beschmutzen, insbesonde weil im Lehreberuf Unfähigkeit keine Konsequenzen nach sich zu ziehen scheint...da waren Leute dabei die wären bei jedem anderen Beruf schon lange rausgeflogen.


von Der Imperator - am 10.02.2006 21:17
Zitat
fleur
Was haltet ihr von der Autorin und ihrem Werk?

Meine Meinung dazu ist, diese Frau ist reichlich dumm, wie viele unserer Zeit sucht sie die Schuld des versagens der Kinder (die 75% des Tages mit PC Spielen Fern glotzen etc verbringen) bei den blöden /bösen Lehrern---
Ich meine ich war bis vor kurzem selbst noch Schülerin, und ich hatte auch mal unegrecht Lehrer oder so, sber im Grossen und Ganzen habe ich nicht, nur weil ich unkonzentriert war, oder nicht gelernt hatte die Lehrer dafür verantwortlich gemacht, die ja nach Meinungen vieler Eltern IMMER TOTAL SCHEISSE sind!!
Die Kinder sind verzogen und faul, aber die Eltern denken sie seien die tollsten, coolsten, intelligentesten, und wenn es ne scheis snote gibt, dann nur weil die lehrer wegen ihres studiums in Pädagogik nicht zu gehört haben und wahrscheinlich ihren Titel *lehrer* im Loto gewonen haben
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ich möchte NICHT sagen, dass es keinen inkompetenten Lehrer gibt, aber mir fällt das Gemecker der eltern sehr stark auf, die meiens Erachtens völlig zu Unrecht rum flöten, weil sie ihren kindern alles gewähren, und nicht mal gewiltl sind sich mti denen hin zu setztn und zu lernern .. O TON Der Autorin es buches *lehrer hass* : Ich will nicht mit meinem kindern lernen müssen, damit fühle ich mich überfordert, das ist aufgabe der lehrer*

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Jetzt seid ihr dran, -) Eure meinung dazu?




Als ich von dem Buch im Fernsehen hörte, gab es bei uns zu Hause etwa diesen Dialog:


Ich: Hat die jetzt mein Buch geschrieben??? Ich hab mir doch in letzter Zeit (aufgrund diverser schulischer Erfahrungen und Begegnungen mit Lehrern) auch schon so einige Notizen gemacht, was man mal in einem Buch zusammenfassen und Lehrern zu lesen geben sollte!

(die Autorin im TV: ... dass alle 4 Kinder Rechtschreibprobleme haben, kann doch kein Zufall sein ...)

Meine Tochter: Wenn die Autorin ist, dann ist das schon komisch, dass die Kinder angeblich so schlecht sind.

Ich: Warum denn? Bei mir hat auch nur die eine Tochter keine Probleme ... die andere ... Was istn mit dem Vater der Kinder? Vielleicht hat ja der die schlechten Rechtschreibgene vererbt *g* Und wer weiß, ob diese Autorin überhaupt selber so gut schreiben kann. Ich hatte schon viele Manuskripte von so genannten Autoren in der Hand, wo ich mich auch nur gewundert hab über die Fehler da drin. Und dabei hat doch heute jeder schon am PC ein Rechtschreibprogramm, womit ein großer Teil der Fehler bereits wegfällt.

(Autorin im TV: ... es kann den Eltern nicht zugemutet werden, dass sie zu Hause mit den Kindern so viel üben, das ist doch Aufgabe der Lehrer ...)

Ich: Das stimmt allerdings! Die Lehrer können nicht von jedem Elternhaus erwarten, dass zu Hause so viel geübt wird. Wozu schickt man denn das Kind in die Schule? Viele Eltern haben in der Schule ja auch nicht so gut gelernt, dass sie helfen könnten, oder sie arbeiten den ganzen Tag und die Kinder müssen die Hausaufgaben alleine machen.

Tochter: Oder die Eltern sprechen nicht gut genug Deutsch.

(im TV werden Textstellen gezeigt und zitiert, wo die Lehrer als unfähig und faul kritisiert werden)

Tochter lacht: Recht hat sie *g*

Ich: Na ein bisschen hart formuliert hat sie das ja schon. Wenn das ganze Buch nur aus solchen Angriffen besteht, dann kann man es eigentlich nicht ernst nehmen.



Aus diesem Gespräch wird deutlich, dass es bei uns schon auch so manchen Groll gegen Lehrer gibt - und das, obwohl ich mir von meinen Kindern früher immer den Vorwurf gefallen lassen musste, dass ich mit den Lehrern "sympathisiere". Diese Einstellung hat sich bei mir im Lauf der Jahre grundlegend geändert. Es gibt durchaus zahlreiche Lehrer, die stinkfaul und/oder unfähig sind und damit fehl am Platz in diesem Beruf!
Ich möchte sogar schätzen, dass das etwa die Hälfte der Lehrer ausmacht!

Die andere Hälfte strengt sich zar an, den Stoff so gut wie möglich zu vermitteln, aber im Grunde kommt das auch nur bei den Schülern gut an, die keinerlei persönlichen Probleme haben, die von Haus aus schon gut lernen, die sich einfach leicht tun.
In Klassen mit 30 Schülern nimmt erin Lehrer nie und nimmer jeden einzelnen so wahr, wie es sein müsste, und kriegt dadurch auch gar nicht mit, wenn sich ein Schüler nebenher anderweitig beschäftigt (mit dem Nachbarn labert, Hausaufgaben für ein anderes Fach macht, unter der Bank SMS schreibt, Zettelchen schreibt und weitergibt ...)

Aber das streiten alle Lehrer ab, auch die, die man nicht gerade zu den schlechten rechnet. Wirklich schlechte Kollegen werden auch immer verteidigt.
Da reden sie einerseits davon, man müsse an einem Strang ziehen, Lehrer - Schüler - Eltern. Aber wenn man sich als Eltern einbringen will und Vorschläge zur Verbesserung macht, dann wird da nichts angenommen, weil die Lehrer von sich selbst und ihren zwei Pädagogik-Scheinen, die sie im Studium gemacht haben (bei Gymnasiallehrern ist das wirklich nicht sher viel mehr!, so überzeugt sind. Als Eltern darf man nur dann mitziehen, wenn es um die Organisation von Schulfesten und die Bezahlung teurer Nachhilfe geht!
Der Tipp von Eltern, dass auch schlechte Schüler hin und wieder mal ein Lob brauchen, gerade vom Lehrer, der doch immer nur kritisiert, verhallt ungehört!


Aber so ein Buch wie dieses hilft da natürlich auch nicht weiter, sondern schafft nur noch mehr Konfrontation. ("Mein" Buch würde mehr Tipps enthalten, was die Lehrer besser machen sollten, bzw. Wünsche von Eltern und Schülern :-) )



Allerdings, was du ja oben auch schreibst - O TON Der Autorin es buches *lehrer hass* : Ich will nicht mit meinem kindern lernen müssen, damit fühle ich mich überfordert, das ist aufgabe der lehrer* -, das kann ich durchaus unterstützen.

Es ist nicht meine Aufgabe als Mutter, mit den Kindern lernen zu müssen.
Gut, in der Grundschule muss ich mich zu Hause schon mit dem Kind auch mal hinsetzen, damit es erst mal lernt, wie es zu Hause eben hinsitzen muss, um die Hausaufgaben und Übungen zu machen. Aber machen muss es die schon selbständig.
So habe ich das bei meinen Kindern auch gehalten. Und ich habe auch immer kontrolliert, ob alles erledigt ist und der Ranzen wieder fertig für den nächsten Tag vorbereitet.

Wenn es wo Probleme gab, hab ich mich auch mal extra dazugesetzt, aber ich sehe nicht ein, dass Eltern mehr tun müssen. Denn dann würde ich meine Kinder lieber gleich zu Hause behalten und ihnen selbst das beibringen, was ich für wichtig halte. DFann bräuchten wir keine Schule! Aber sie zu Hause behalten, das darf ich ja gar nicht! Und dann muss ich mich eben auch auf die Schule verlassen können und darauf, dass die Kinder dort alles vermittelt bekommen, was sie brauchen, um alle gleiche Voraussetzungen zu haben. Aber das ist ja leider nicht der Fall. Oder warum kommt bei Studien raus, dass Kinder reicher Eltern bzw. mit besserem sozialen Umfeld bessere Schulnoten haben???


von -Mami- - am 11.02.2006 16:57
Zitat

In Klassen mit 30 Schülern nimmt erin Lehrer nie und nimmer jeden einzelnen so wahr, wie es sein müsste,


Wie denn auch? Hast du selbst schon mal vor einer Klasse mit 30 Mann gestanden? Weißt du, wie das ist?
Ich würde mal sagen, beschwer dich nicht beim Lehrer, sondern wende dich an die, die dafür verantwortlich sind, dass die Klassen so groß sind! Der Lehrer ist die falsche Adresse. Ich wette mit dir, jeder Lehrer würde sich freuen, wenn die Klassen kleiner wären.

Zitat

Wirklich schlechte Kollegen werden auch immer verteidigt.


Natürlich, denn es hat auch was mit Anständigkeit zu tun, dass man über einen Kollegen nicht öffentlich herzieht. Würde ich auch nicht vor Eltern machen. Das muss meiner Meinung nach anders geklärt werden

Zitat

Es ist nicht meine Aufgabe als Mutter, mit den Kindern lernen zu müssen.


Da irrst du ganz gewaltig... Eltern müssen meiner Meinung nach schon zu Hause mit dem Kind üben, wenn sie feststellen, dass es eine Schwäche hat (z.B. beim Lesen oder mit der Rechtschreibung oder wo auch immer). Der Lehrer kann ja auch nicht alles machen. Es sind ja auch noch 29 andere da...!



von Sparvöga - am 11.02.2006 17:35
Zitat
Sparvöga
Zitat

In Klassen mit 30 Schülern nimmt ein Lehrer nie und nimmer jeden einzelnen so wahr, wie es sein müsste,


Wie denn auch? Hast du selbst schon mal vor einer Klasse mit 30 Mann gestanden? Weißt du, wie das ist?
Ich würde mal sagen, beschwer dich nicht beim Lehrer, sondern wende dich an die, die dafür verantwortlich sind, dass die Klassen so groß sind! Der Lehrer ist die falsche Adresse. Ich wette mit dir, jeder Lehrer würde sich freuen, wenn die Klassen kleiner wären.


Habe ich die Lehrer etwa dafür verantwortlich gemacht, dass sie mit 30 Schülern nicht fertig werden?
Dass an den viel zu großen Klassen andere Stellen schuld sind, ist mir auch klar!

Aber machen die Lehrer denn viel dafür, um kleinere Klassen zu bekommen? Die GEW kämpft zwar dafür, aber mir scheint, die Lehrer selbst tun nicht viel dazu.

Und nein, ich hab noch nie vor einer Klasse mit 30 Schülern gestanden. Es waren nur maximal 24. Zumindest, wie das ist, weiß ich.
Und daher weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass einem da wirklich die meisten durch die Lappen gehen können. Auffallen tun die, die sich immer melden, und die, die immer stören. Wer ruhig in der Ecke sitzt, fällt vielleicht noch auf, wenn er sich durch besonders gute oder besonders schlechte schriftliche Noten ausgezeichnet hat. Aber sonst?

Wenn du nicht gerade eine im Großen und Ganzen besonders disziplinierte Klasse vor dir hasst, fällt es jedem Lehrer schwer, auch immer wieder auf die einzugehen, die nicht besonders auffallen. Nebenbei noch alle zu fördern, wie sie es brauchen ... eine Sisyphus-Arbeit!


Zitat

Zitat

Wirklich schlechte Kollegen werden auch immer verteidigt.


Natürlich, denn es hat auch was mit Anständigkeit zu tun, dass man über einen Kollegen nicht öffentlich herzieht. Würde ich auch nicht vor Eltern machen. Das muss meiner Meinung nach anders geklärt werden


Da hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Es geht nicht darum, über Lehrer öffentlich herzuziehen.
Es geht zunächst nur mal darum, zuzugeben, dass nicht jeder Lehrer seine Sache wirklich gut macht.

Wenn es von vornherein heißt "Das kann nicht sein, dass an unserer Schule Lehrer in fast jeder Stunde für ca. 20 Minuten den Klassenraum verlassen und die Klasse unbeaufsichtigt lassen", statt vielleicht zu sagen "Wenn das wirklich so ist, dann müssen wir der Sache mal nachgehen", dann hat das nichts mehr mit Anständigkeit zu tun!




Zitat

Zitat

Es ist nicht meine Aufgabe als Mutter, mit den Kindern lernen zu müssen.


Da irrst du ganz gewaltig... Eltern müssen meiner Meinung nach schon zu Hause mit dem Kind üben, wenn sie feststellen, dass es eine Schwäche hat (z.B. beim Lesen oder mit der Rechtschreibung oder wo auch immer). Der Lehrer kann ja auch nicht alles machen. Es sind ja auch noch 29 andere da...!



Und welchen Rat gibst du diesbezüglich Eltern, die damit wirklich überfordert sind?
Die selbst nicht genug Deutsch können? Und die auch kein Geld für teure Nachhilfe haben?

Denen kannst du doch nur sagen:
Ja, da haben Sie mit ihrem dummen Kind leider Pech gehabt. Ich kann ihm in der großen Klasse nicht helfen und zusätzliche schulische Förderung gibt es für Ihr Kind halt nicht.
Tut mir Leid, dass Ihr Kind weniger Chancen hat als andere.






von -Mami- - am 11.02.2006 17:59
Zitat
Rattenfänger
Ich hab in diesem Buch, was sich meine Mom zur Zeit von einer Freundin ausgeliehen hat,
mal kurz drin gelesen, überfliegenderweise. Mehr war auch nicht drin. Das ist so ätzend
geschrieben, so dumpf, platt und stumpfsinnig, das macht keinen Spaß. Ich glaube, diese
Mutter, die diesen Dünnschiss fabriziert hat, kommt sich irgendwie superlustig damit vor.
Den Rest hat fleur schon gesagt. Ich schließe mich dem kommentarlos an.



Den Eindruck, dass das Buch ziemlich dumf und stumpfsinnig geschrieben ist, hatte ich schon anhand der wenigen Zeilen, die da im Fernsehen zitiert wurden.

Und auch allein wegen des Titels stößt mich ein solches Buch eher ab, als dass ich Lust hätte, es zu lesen.


Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es in unserem Schulsystem ganz gewaltig krankt und dass da wirklich einige total beschissene Lehrer am Werk sind, die sich als Beamte auf Lebenszeit ein feines Leben machen.

Lehrer brauchen heutzutage besonders starke Nerven, also ich hätte die wahrscheinlich nicht, wenn ich mich mit den Kindern fremder Leute rumärgern müsste.
Aber manche Lehrer haben halt auch besonders starke Nerven, die berührt das ganze Elend um unsere Bildungsmisere scheinbar überhaupt nicht und sie gucken nur, dass sie selbst noch am besten dabei wegkommen. Das sind nicht wenige und die sind schuld daran, dass Lehrer allgemein als faule Säcke beschimpft werden.

Denn das kann man ja auch nicht wegleugnen: Was in dem Buch steht, spiegelt die Stimmung der Gesellschaft gegenüber Schule wider.
Wer hat denn keine Erfahrungen mit Schule gemacht? Schule kennt jeder, und vermutlich überwiegen da allgemein die negativen Erfahrungen, weil die einfach auch mehr weh tun als die positiven, und oft auch ein Leben lang weh tun!



von -Mami- - am 11.02.2006 18:10
Zitat
Sparvöga
Tach Herr Kollege *gg*! Ich seh das schon, dass wir mal in 20 Jahren gemeinsam im Lehrezimmer sitzen und uns über die Eltern aufregen ;-)!




Ja klar, da ist es wieder, dieses Phänomen bei Lehrern: die Eltern - wie die Schüler - nicht ernst nehmen, sondern einfach nur über sie lachen und ablästern ;-)

von -Mami- - am 11.02.2006 18:12
Zitat
Der Imperator
Auf dem Gymnasium war es auch eher durchwachsen. Da waren zum Teil die inkompetentesten Leute die mir bisher begegnet sind. Waren zwar eine Mindeheit, das reicht aber auch schon aus den Ruf der gesamten Zunft zu beschmutzen, insbesonde weil im Lehreberuf Unfähigkeit keine Konsequenzen nach sich zu ziehen scheint...da waren Leute dabei die wären bei jedem anderen Beruf schon lange rausgeflogen.



Das ist leider eines der Hauptprobleme in der Schule!
Lehrer sitzen im gemachten Nest und können sich alles Mögliche leisten, ohne dass sie rausfliegen!
Sie werden dann nur von einer Schule zur anderen weitergegeben, sozusagen als Wanderpokal. Ich habe da in den letzten Jahren einige Wanderpokale kennen gelernt, die aber von sich selbst so eingenommen sind, dass sie nicht auf die Idee kommen, dass es auch an ihnen selber liegen könnte, wenn es mit den Schülern nicht klappt.



von -Mami- - am 11.02.2006 18:16
Zitat
-Mami-
Habe ich die Lehrer etwa dafür verantwortlich gemacht, dass sie mit 30 Schülern nicht fertig werden?


Es klang so...!

Zitat

Aber machen die Lehrer denn viel dafür, um kleinere Klassen zu bekommen? Die GEW kämpft zwar dafür, aber mir scheint, die Lehrer selbst tun nicht viel dazu.


Was will man denn da auch großartig tun? Als verbeamteter Lehrer kann man ja wohl schlecht für kleiner Klassen streiken *lol*.

Zitat

Wenn du nicht gerade eine im Großen und Ganzen besonders disziplinierte Klasse vor dir hasst, fällt es jedem Lehrer schwer, auch immer wieder auf die einzugehen, die nicht besonders auffallen. Nebenbei noch alle zu fördern, wie sie es brauchen ... eine Sisyphus-Arbeit!


Es ist nun mal so, dass man sich als Lehrer bei 30 Mann nicht stundenlang neben den einzelnen Schüler stellen und ihm behilflich sein kann. Das geht einfach von der Zeit her nicht. Die anderen haben nämlich auch ein Recht auf einen. Gibt schließlich noch genügend andere Kinder im Klassenzimmer, die Probleme haben oder aber sehr gut sind und gefördert werden wollen. Kannst dir ja ausrechnen: Eine Schulstunde dauert 45 Minuten. Bei 30 Schülern kann ich mich im Schnitt also 1,5 Minuten dem Einzelnen zuwenden, wenn ich da richtig gerechnet habe. So ist das nun mal.

Zitat

Es geht zunächst nur mal darum, zuzugeben, dass nicht jeder Lehrer seine Sache wirklich gut macht.


Darüber müssen wir ja wohl nicht ernsthaft diskutieren...?! Es bestreitet schließlich niemand, dass es auch unter den Lehrern Flaschen gibt. Ist ja wohl in jedem Beruf so.

Zitat

Und welchen Rat gibst du diesbezüglich Eltern, die damit wirklich überfordert sind?Die selbst nicht genug Deutsch können? Und die auch kein Geld für teure Nachhilfe haben?


Entschuldige mal bitte, Kinder, die schwach in der Schule sind, haben ja wohl nicht alle Eltern, die gar kein oder nur mäßig Deutsch können! Außerdem kann man sich ja zur Not auch von Klassenkameraden helfen lassen.
Ich kann auch keine Überforderung darin feststellen, wenn man sich z.B. in der Grundschule von seinem Kind mal einen Text vorlesen lässt oder ihm einen Text diktiert. Vokabeln kann auch jeder abfragen, sofern er des Lesens mächtig ist.
Aber abgesehen davon kann ich so pauschal eh keine Antwort auf deine Frage geben. Kommt ja auch immer auf das Fach, die Schwäche und die Schule an.










von Sparvöga - am 11.02.2006 18:59
Zitat

Das sind nicht wenige und die sind schuld daran, dass Lehrer allgemein als faule Säcke beschimpft werden.


Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Ich habe zu Schulzeiten die Erfahrung gemacht, dass die faulen Säcke eher die Minderheit war.

Zitat

Wer hat denn keine Erfahrungen mit Schule gemacht? Schule kennt jeder, und vermutlich überwiegen da allgemein die negativen Erfahrungen, weil die einfach auch mehr weh tun als die positiven, und oft auch ein Leben lang weh tun!


Man hat die Erfahrung aber nur einseitig gemacht. Man kennt nur die eine Perspektive. Als Schüler bekommt man schließlich nicht mit, was noch so im Hintergrund abläuft. Konferenzen, Fortbildungen, Vorbereitungen, Korrekturen, usw., usw. Da macht man sich ja gar keine Gedanken drüber.







von Sparvöga - am 11.02.2006 19:04
Zitat
-Mami-
Zitat
Sparvöga
Tach Herr Kollege *gg*! Ich seh das schon, dass wir mal in 20 Jahren gemeinsam im Lehrezimmer sitzen und uns über die Eltern aufregen ;-)!




Ja klar, da ist es wieder, dieses Phänomen bei Lehrern: die Eltern - wie die Schüler - nicht ernst nehmen, sondern einfach nur über sie lachen und ablästern ;-)



Genau!!! So wird's sein! Und mit dem Rattenfänger habe ich ja schon einen gefunden, der auf meiner Linie liegt *lol*! Leider sehen wir uns nicht in der Fachkonferenz :( !

von Sparvöga - am 11.02.2006 19:06
Zitat
Sparvöga
Zitat
-Mami-
Aber machen die Lehrer denn viel dafür, um kleinere Klassen zu bekommen? Die GEW kämpft zwar dafür, aber mir scheint, die Lehrer selbst tun nicht viel dazu.


Was will man denn da auch großartig tun? Als verbeamteter Lehrer kann man ja wohl schlecht für kleiner Klassen streiken *lol*.


Als verbeamteter Lehrer gibt man den Schwarzen Peter lieber an andere weiter, am liebsten an das schwächste Glied in der Kette - und das sind nun mal die Schüler.

Ansonsten zückt man die Schultern und freut sich über seinen sicheren Arbeitsplatz und die sichere Rente.

Zitat

Zitat

Es geht zunächst nur mal darum, zuzugeben, dass nicht jeder Lehrer seine Sache wirklich gut macht.


Darüber müssen wir ja wohl nicht ernsthaft diskutieren...?! Es bestreitet schließlich niemand, dass es auch unter den Lehrern Flaschen gibt. Ist ja wohl in jedem Beruf so.


Danke, dass du das wenigstens zugeben kannst. Ich kenne Lehrer, die können das nicht. Und schon gleich, wenn man solche Spezialisten persönlich anspricht, reden sie sich immer nur raus und geben keinen auch noch so kleinen Fehler zu!

Zitat

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Und welchen Rat gibst du diesbezüglich Eltern, die damit wirklich überfordert sind?Die selbst nicht genug Deutsch können? Und die auch kein Geld für teure Nachhilfe haben?


Entschuldige mal bitte, Kinder, die schwach in der Schule sind, haben ja wohl nicht alle Eltern, die gar kein oder nur mäßig Deutsch können! Außerdem kann man sich ja zur Not auch von Klassenkameraden helfen lassen.


Das hab ich auch nicht behauptet, oder?

Aber solche Eltern gibt es, das kannst du nicht wegleugnen!

Und die Kinder reicher Eltern kommen auf jeden Fall schneller und leichter an teure Nachhilfe, denen werden Sprachlurse im Ausland finanziert oder ein Rundum-Programm bei einem Nachhilfe-Institut, wo die Stunde auch ruhig mal 45 Euro und mehr kosten darf, bei Mindestvertrag über 20 Stunden sind das locker 900 Euro. Wer hat denn die so geschwind mal?

Mit Hilfe von Klassenkameraden ist das auch so eine Sache. Wenn einer nur relativ wenig Hilfe und zusätzliche Erklärungen braucht, mag das ausreichen, aber leicht ist da auch ein Klassenkamerad als Helfer überfordert.

Zitat

Ich kann auch keine Überforderung darin feststellen, wenn man sich z.B. in der Grundschule von seinem Kind mal einen Text vorlesen lässt oder ihm einen Text diktiert. Vokabeln kann auch jeder abfragen, sofern er des Lesens mächtig ist.


An einer Grundschule, wo mehr als 50 Prozent der Kinder nicht deutsche Eltern haben (ist bei uns in der Stadt fast überall so außer in den Nobel-Wohngebieten), könnte ich mir vorstellen, dass etwa 25 Prozent der Eltern oder mehr damit überfordert sind - und nicht nur die ausländischen Eltern.


Wenn du dir das Ganze mal genau durch den Kopf gehen lässt, wirst du auch feststellen, dass das ein Kreislauf ist oder schlimmer noch eine Spirale: Manche Eltern waren ja früher auch mal Kinder, die in der Schule schlecht gelernt haben. Woher sollen die jetzt plötzlich so viel positiven Sinn für die Schule entwickeln? Und die Kinder, die jetzt so schlecht sind, werden später auch mal Eltern, wie sollen die ihren Kindern helfen? Und was ist dann wieder mit deren Kindern? .....


Zitat

Aber abgesehen davon kann ich so pauschal eh keine Antwort auf deine Frage geben. Kommt ja auch immer auf das Fach, die Schwäche und die Schule an.


Das Problem scheint also doch etwas schwieriger zu sein und man kann es nicht so einfach abtun und sagen, die Eltern sollen halt mehr helfen!
Meiner Meinung nach muss man da andere Möglichkeiten der Förderung suchen!



von -Mami- - am 11.02.2006 19:35
Zitat
Sparvöga
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Das sind nicht wenige und die sind schuld daran, dass Lehrer allgemein als faule Säcke beschimpft werden.


Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Ich habe zu Schulzeiten die Erfahrung gemacht, dass die faulen Säcke eher die Minderheit war.


Dann hast du wohl Glück gehabt.
Aber hatten wir uns nicht schon mal über deine Schule unterhalten, wo dann rauskam, dass du wohl auch auf einer besonderen Schule warst, die man nicht mit jeder x-beliebigen Vorstadtschule vergleichen kann?

Auf den meisten staatlichen Schulen herrscht meiner Meinung nach wirklich eine Misere - in vielerlei Hinsicht.


Zitat

Zitat

Wer hat denn keine Erfahrungen mit Schule gemacht? Schule kennt jeder, und vermutlich überwiegen da allgemein die negativen Erfahrungen, weil die einfach auch mehr weh tun als die positiven, und oft auch ein Leben lang weh tun!


Man hat die Erfahrung aber nur einseitig gemacht. Man kennt nur die eine Perspektive. Als Schüler bekommt man schließlich nicht mit, was noch so im Hintergrund abläuft. Konferenzen, Fortbildungen, Vorbereitungen, Korrekturen, usw., usw. Da macht man sich ja gar keine Gedanken drüber.



Für das Ergebnis ist das doch egal, wie man die Erfahrung gemacht hat.

Mir ist durchaus klar, dass in der Schule ne ganze Menge Arbeit dahintersteckt, aber wenn man die Ergebnisse betrachtet, reicht das eben nicht.

Ein wirtschaftliches Unternehmen wird auch nicht daran gemessen, wie viele Fortbildungen die Mitarbeiter besuchen und wie viel Stunden sie im Betrieb sitzen, sondern daran, wie es sich nach außen präsentiert, welche Erfolge es hat, wie die Bilanz aussieht!

Und die Bilanz des Unternehmens Schule sieht nun mal nicht sehr gut aus in diesem unserem Lande!

(Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass ein paar Unverbesserliche wie z.B. du und ich von sich behaupten können, dass sie immer gern zur Schule gegangen sind! - und dass wir vielleicht auch das eine oder andere dabei gelernt haben!)


von -Mami- - am 11.02.2006 19:43
Nur ganz kurz, ich stecke nämlich gerade in Arbeit...:

Zitat

Dann hast du wohl Glück gehabt.
Aber hatten wir uns nicht schon mal über deine Schule unterhalten, wo dann rauskam, dass du wohl auch auf einer besonderen Schule warst, die man nicht mit jeder x-beliebigen Vorstadtschule vergleichen kann?


Ich war auf einer ganz normalen staatlichen Schule. Vielleicht habe ich mal irgendwo gewitzelt, auf einer Eliteschule gewesen zu sein. Das möchte ich nicht ausschließen, auch wenn es eigentlich mehr so ein Spaß war. Hier in der Stadt gibt's nämlich 4 Gymnasien, und ich war eben auf dem, das manchmal als "Eliteschule" bezeichnet wird, weil es den besten Ruf und zudem eine lange Tradition hat. Wir selbst haben das eine Gymnasium spaßeshalber auch immer als das "Gymnasium am Streichelzoo" und das andere als "Graffitischule" bezeichnet *lol*. Man wusste schließlich, auf welcher Schule man selbst war... :D!
Den Eliteruf hat ein Abijahrgang auf den T-Shirts aber auch mal ganz schön durch den Kakao gezogen....
Naja, was wirklich dran ist, weiß ich nicht, aber ich habe schon den Eindruck, dass es eine gute Schule ist.

von Sparvöga - am 11.02.2006 20:16

Re: @ sparvöga

Zitat
Dommö
noch keine, aber oktober Geschi + Reli für Sek. II und selbst?


Religion überrascht mich jetzt ein bisschen *g*. Evangelisch oder katholisch? Was sagst du denn zu Liedern wie "Paradies"... ;-)?

Machst du nicht Sek I dazu?

Ich habe D/ Philo als Fächer.

von Sparvöga - am 11.02.2006 22:15

Re: @ sparvöga

Katholisch :)
Was ich zu Paradies sage? Naja, ich kann da guten Gewissens zustimmen.
Man muss ja auch als Reli-Lehrer nicht allem zustimmen was die da oben sagen. Zudem gibt es doch eindeutig wichtigere Dingefür die sich die Kirche einsetzen sollte und weiter verbreiten sollte, als Dinge wie sie jetzt so gesehen im übertriebenen Sinne z.B. in Paradies dargestellt wurden. (Wobei Paradies ja keine Abrechnung mit der Kirche ist, sondern eigentlich mehr auf Sekten abzielen soll (gut, für den ein oder andern mag das Christentum auch eine Sekte sein ;) )


Ja, also Sek I und Sek II, ist halt der Studiengang für Gymnasium...

Deutsch? das überlege ich auch noch als evtl drittes zu nehmen, da man ja nach dem Bachelor zum Master hin ein drittes Fach nehmen kann. Weiß ja grade nich ob du schon Bachelor/Master belastet bist oder ncoh das gute alte Staatsexamen machen musst ;)

von Dommö - am 11.02.2006 22:23

Re: @ sparvöga

Ich finde Sparvögäs Ansichten auch äusserst gesund und realistisch. Und sie ist auch der Typ der sich sehr für eine andere Person echt einsetzen kann wenn ihr was dran liegt und nicht aufgibt , das hat sie schon einmal bewiesen ;-) und ich denk das ist schonmal eine ganz tolle Eigenschaft für eine zukünftige Lehrerin.

von La Dolce Vita - am 11.02.2006 22:32
Zitat
-Mami-
Als verbeamteter Lehrer gibt man den Schwarzen Peter lieber an andere weiter, am liebsten an das schwächste Glied in der Kette - und das sind nun mal die Schüler.


Genau, die armen Schüler und die bösen, bösen Lehrer! Ist doch schön, wenn man endlich den Schuldigen gefunden hat, auf dem man herumhacken kann...! Aber was rede ich? Ist ja nichts Neues, dass der Lehrer der Übeltäter ist....

Zitat

Ansonsten zückt man die Schultern und freut sich über seinen sicheren Arbeitsplatz und die sichere Rente.


Woher willst du das so genau wissen? Mir missfällt es erheblich, wie du hier über Lehrer sprichst und sie alle in einen Topf wirfst. Tust gerade so, als gäbe es in diesem Lande keine Lehrer, die engagiert, fleißig und motiviert sind. Ich hatte jedenfalls Lehrer, die z.T. mit erheblichem Aufwand ihren Unterricht gestaltet haben. Natürlich war auch mal der ein oder andere dabei, der wirklich faul war, aber die Mehrheit war in Ordnung und hat auch etwas von einem verlangt.

Zitat

Danke, dass du das wenigstens zugeben kannst.


Es ist nicht nötig, sich bei mir dafür zu bedanken.

Zitat

Ich kenne Lehrer, die können das nicht. Und schon gleich, wenn man solche Spezialisten persönlich anspricht, reden sie sich immer nur raus und geben keinen auch noch so kleinen Fehler zu!


Wahrscheinlich sind sie's ganz einfach Leid, dass man ständig so auf ihrem Berufsstand herumhackt, zumal so Sprüche dann ja auch vornehmlich von Leuten kommen, die nicht die geringste Ahnung haben, was eigentlich abgeht. Und das geschieht ja auch in der Öffentlichkeit...

Zitat

Das hab ich auch nicht behauptet, oder?


Nö, aber du bist gleich mit einem Beispiel angerückt, das meiner Meinung nach nicht repräsentativ ist, denn es gibt nun mal auch genügend Kinder deutscher Eltern, die Schulprobleme haben.

Zitat

Aber solche Eltern gibt es, das kannst du nicht wegleugnen!


Das habe ich auch nicht getan.

Zitat

Und die Kinder reicher Eltern kommen auf jeden Fall schneller und leichter an teure Nachhilfe, denen werden Sprachlurse im Ausland finanziert oder ein Rundum-Programm bei einem Nachhilfe-Institut,


Das bestreite ich ja auch gar nicht, dass Kinder, die aus einem begüterteren Elternhaus kommen, diesbezüglich einen Vorteil haben. Aber dennoch ist der Schulerfolg meiner Meinung nach nicht zu 100% vom Geld der Eltern abhängig. Da werden auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Gibt bestimmt genügend Kinder, die kommen in die Schule und haben noch nie eine Bibliothek von innen gesehen...!

Zitat

Mit Hilfe von Klassenkameraden ist das auch so eine Sache. Wenn einer nur relativ wenig Hilfe und zusätzliche Erklärungen braucht, mag das ausreichen, aber leicht ist da auch ein Klassenkamerad als Helfer überfordert.


Naja, aber ab einem gewissen Punkt sollte man sich dann auch fragen, ob das Kind auf der richtigen Schule ist. Wenn ein Kind das Gymnasium nur schafft, weil es von den Eltern durch teure Nachhilfestunden in ich weiß nicht wie vielen Fächern gefördert wird, dann kann da was nicht stimmen.

Zitat

An einer Grundschule, wo mehr als 50 Prozent der Kinder nicht deutsche Eltern haben (ist bei uns in der Stadt fast überall so außer in den Nobel-Wohngebieten), könnte ich mir vorstellen, dass etwa 25 Prozent der Eltern oder mehr damit überfordert sind - und nicht nur die ausländischen Eltern.


Komm doch nicht immer mit so Extrembeispielen. Natürlich gibt es solche Gebiete, aber soll der Lehrer jetzt vielleicht auch noch Deutschunterricht für Eltern erteilen, die einen Einwandererhintergrund haben? Außerdem sagte ich bereits, dass es auch genügend Kinder mit deutschen Eltern gibt, die Probleme habe. Ist ja nun nicht so, als wäre das nur ein Problem, das Ausländer betrifft.

Zitat

Manche Eltern waren ja früher auch mal Kinder, die in der Schule schlecht gelernt haben. Woher sollen die jetzt plötzlich so viel positiven Sinn für die Schule entwickeln?


Gleich kommen mir die Tränen...! Solchen Leuten ist dann auch nicht mehr zu helfen, wenn die noch nicht den Schuss gehört und erkannt haben, wie wichtig Bildung ist. Soll ich jetzt auch noch den Psychologen spielen und mit den Eltern ihre traumatischen Schulerfahrungen aufarbeiten?






von Sparvöga - am 11.02.2006 22:55

Re: @ sparvöga

Zitat
Dommö
Katholisch :)


Ich muss zugeben, dass ich das jetzt nicht erwartet hätte :-) :-) :-), in diesem Forum jemanden zu treffen, der katholischer Religionslehrer wird *g*. So kann man sich täuschen.

Zitat

Was ich zu Paradies sage? Naja, ich kann da guten Gewissens zustimmen.
Man muss ja auch als Reli-Lehrer nicht allem zustimmen was die da oben sagen.


Da musst du aber ein bisschen vorsichtig sein. Einem Religionslehrer an meiner alten Schule ist die Lehrerlaubnis entzogen worden, weil er auch ein paar andere Ansichten hatte....
Und was hälst du von "In Gottes Namen"? Ich muss gestehen, dass ich von dem Text alles andere als begeistert bin, obwohl ich selbst ein etwas distanziertes Verhältnis zur Kirche habe.

Zitat

Ja, also Sek I und Sek II, ist halt der Studiengang für Gymnasium...


Bei mir läuft das noch getrennt. Man studiert für Sek II. Wenn man aber ein paar Semesterwochenstunden mehr ableistet und eine Erweiterungsprüfung ablegt, erhält man auch die Lehrberechtigung für Sek I.

Zitat

Deutsch? das überlege ich auch noch als evtl drittes zu nehmen, da man ja nach dem Bachelor zum Master hin ein drittes Fach nehmen kann. Weiß ja grade nich ob du schon Bachelor/Master belastet bist oder ncoh das gute alte Staatsexamen machen musst ;)


Hör bloß auf, am Montag winkt die 2. Examensklausur...! Ich stecke also mitten drin im guten alten Staatsexamen. Muss sagen, dass das Leben schon mal schöner und entspannter war...!









von Sparvöga - am 11.02.2006 23:07

Re: @ sparvöga

Zitat
Sparvöga
Ich muss zugeben, dass ich das jetzt nicht erwartet hätte :-) :-) :-), in diesem Forum jemanden zu treffen, der katholischer Religionslehrer wird *g*. So kann man sich täuschen.

auch soetwas soll es geben ;)
Werd sowieso schon immer mit etwas evrwunderung angeguckt deswegen...

Zitat

Da musst du aber ein bisschen vorsichtig sein. Einem Religionslehrer an meiner alten Schule ist die Lehrerlaubnis entzogen worden, weil er auch ein paar andere Ansichten hatte....
Und was hälst du von "In Gottes Namen"? Ich muss gestehen, dass ich von dem Text alles andere als begeistert bin, obwohl ich selbst ein etwas distanziertes Verhältnis zur Kirche habe.

Japp, dessen bin ich mir bewusst, dass man da vorsichtig sein muss.

In Gottes Namen halte ich für vollkommenen quatsch. Mir fehlt da die auseinandersetzung mit der kath. Kirche und auch das Verständnis(der etxt hat so ein bisschen altes slime-niveau ;)) Find die Text einfach flach und mal überhaupt nicht drüber nachgedacht.
Natürlich hat sie viele Macken, gar keinen Zweifel, aber sie tut auch viel gutes und gibt ja auch vielen Menschen Kraft.



Zitat

Hör bloß auf, am Montag winkt die 2. Examensklausur...! Ich stecke also mitten drin im guten alten Staatsexamen. Muss sagen, dass das Leben schon mal schöner und entspannter war...!


Dann mal viel Erfolg :)

von Dommö - am 11.02.2006 23:21

Re: @ sparvöga

Zitat
Dommö
auch soetwas soll es geben ;)


Exot :D!

Zitat

Werd sowieso schon immer mit etwas evrwunderung angeguckt deswegen...


Kann ich mir denken, aber es ist ja in Ordnung. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand religiös ist, solang er sich innerhalb gewisser Grenzen bewegt...*hüstel*.

Zitat

In Gottes Namen halte ich für vollkommenen quatsch.


Ich finde den Text dumm. Ich wage mal zu behaupten, dass Campino nicht in der Lage ist, über dieses Thema eine Auseinandersetzung auf hohem Niveau zu führen, weil er einfach nicht genug von der Materie versteht. Natürlich darf er seine Meinung haben und die auch äußern, aber vielleicht sollte er sich mit seinen Beiträgen, die er veröffentlicht, etwas zurückhalten.

Zitat

Mir fehlt da die auseinandersetzung mit der kath. Kirche und auch das Verständnis(der etxt hat so ein bisschen altes slime-niveau ;))


Zecke hat mir mal so einen religionskritischen Slime-Text zu lesen gegeben. Ich war davon auch nicht gerade angetan...

Zitat

Natürlich hat sie viele Macken, gar keinen Zweifel, aber sie tut auch viel gutes und gibt ja auch vielen Menschen Kraft.


Wie gesagt, ich bin auch nicht besonders religiös. Mmm, weiß gar nicht so recht, als was ich mich bezeichnen soll. Vielleicht als Agnostiker?! Aber dieser Text ist mir dann doch auch zu einseitig.

Zitat

Dann mal viel Erfolg :)


Danke, kann ich brauchen :-)! Die Klausur am Montag wird auch nicht so schlimm. Der Hammer kommt zum Schluss...! Es steigert sich sozusagen zum Ende hin...










von Sparvöga - am 11.02.2006 23:47

Re: @ sparvöga

In Gottes Namen

Auf Kommando wird gejubelt
wenn er winkend vorüber geht.
Er liebt die Menge und den Trubel,
liebt sein Monumental-Schauspiel.
Auch wenn zwei Ecken weiter eine Strassenschlacht tobt,
er wird sein Programm durchziehn.

Hier kommt der Diktator,
wer ihm nicht folgt, der wird verbannt.
Er verlangt absoluten Gehorsam
von seiner kranken Anhängerschaft.

In Gottes Namen
hält er über euch Gericht.
In Gottes Namen
nimmt er sich das Recht,
dass er euch heilig ist.

Er verkündet die ewige Liebe
und lebt auf einem Kreuzzug.
Bei jedem seiner Siege
reicht er euch Wein und Brot.
Auf jeder Seite seiner Bibel
haftet eine Spur von Blut.

Ihr seid seine Schafe
und er ist euer Wolf.
Er sucht nach jedem Opfer,
dass ihm ohne zu zweifeln folgt.

In Gottes Namen
hält er über euch Gericht.
In Gottes Namen
nimmt er sich das Recht,
dass er euch schuldig spricht.

Jede Sünde ist bezahlbar
und Reue nur 'ne Frage von Geld.
Sein Ziel ist, dass du dich ein Leben lang
immer nur schuldig fühlst.

Er verurteilt alle Drogen
und ihr seid im unterworfenen Rausch.
Um euer Leben werdet ihr betrogen
und keinem fällt es auf.

In Gottes Namen
hält er über euch Gericht.
In Gottes Namen
nimmt er sich das Recht,
dass er euch schuldig spricht.


von Sparvöga - am 12.02.2006 09:07

Re: @ sparvöga

Das Lied kenn ich nicht , wo ist das drauf? , wen meint er den Papst?Ja falls er den meinen sollte ..... nun ja das kann man eben so und so sehen,man weiss schon was er meint und er hat damit nicht vollkommen Unrecht, aber ich seh es auch nicht so krass wie er . C. textet bei solchen Sachen immer schwarz und weiss .
Er lebt eben in seiner kleinen Punkwelt die natürlich vollkommen frei ist von bösen, dummen und unaufrichtigen Menschen und blinden Folgern, hüstel, komisch nur das auch da alle das (in etwa ) Gleiche zu denken und zu sagen haben. Sogar die Frisuren sind alle gleich.Für mich ist das auch blindes Folgen, ich würd mich nie so sehr unterwerfen können um je ein Punk zu werden .
Gut man kann es nicht gut vergleichen weil im namen der Kirche eben schon viel grausame Dinge durchgezogen worden sind.Und in der Punkszene höchstens mal ein paar Steine fliegen. gegen die bööööööööööösen Polizisten versteht sich .

von La Dolce Vita - am 12.02.2006 10:40

Re: @ sparvöga

naja,d as Lies stammt noch aus Horrorschau-zeiten und wurde damals nciht Veröffentlichung weil Breiti der erste und einzige gegenvotum der Bandgeschichte gegeben hat.
Allerdings hat man ih ndann überredet, dass Lied dann auf der "Perlen vor die Säue" von der Reich und Sexy II zu veröffentlichen

von Dommö - am 12.02.2006 11:55

Re: @ sparvöga

Zitat
Sparvöga

Exot :D!

Ich war schon immer nen aussenseiter ;)

Zitat

Kann ich mir denken, aber es ist ja in Ordnung. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand religiös ist, solang er sich innerhalb gewisser Grenzen bewegt...*hüstel*.

Wie? Willst du etwa die Kreuzzüge nicht wieder einführen? ;)
Nee, weiß scho nwas du meinst.

Zitat

Ich finde den Text dumm. Ich wage mal zu behaupten, dass Campino nicht in der Lage ist, über dieses Thema eine Auseinandersetzung auf hohem Niveau zu führen, weil er einfach nicht genug von der Materie versteht. Natürlich darf er seine Meinung haben und die auch äußern, aber vielleicht sollte er sich mit seinen Beiträgen, die er veröffentlicht, etwas zurückhalten.

Da ahste recht, aber ich denke, der Text ist ja mitlerweile auch gute 20Jahre alt und Campi würde ihn heute nicht noch einmal schreiben. Wenn man sich dagegen Beten anhört merkt man ja eine deutliche Weiterentwicklung und hat Campi nicht mal gesagt, dass er mitlerweile selber religiös geworden ist?


von Dommö - am 12.02.2006 11:59

Re: @ sparvöga

ich denk mal durch den guten Einfluss von Abt Stefan ist diese Feindseligkeit um ein Grosses zurückgegangen ausserdem wird Campino da im Kloster auch mit vielen anderen jungen Männer zusammentreffen die andere Ansichten haben als er und dadurch entstehen Diskussionen woraus man eben lernen kann.
. Muss den Abt bewundern dass er Campino noch immer als Freund ansieht nach den Texten auf der Opium die ja wahre Hasstiraden waren. Das ist ein Mensch der anscheinend wahrlich sehr viel verzeihen kann.

von La Dolce Vita - am 12.02.2006 13:00

Re: @ sparvöga

Zitat
Dommö
Ich war schon immer nen aussenseiter ;)


Naja, als FDP-Wähler bin ich ja hier auch Außenseiter :D!

Zitat

Da ahste recht, aber ich denke, der Text ist ja mitlerweile auch gute 20Jahre alt und Campi würde ihn heute nicht noch einmal schreiben. Wenn man sich dagegen Beten anhört merkt man ja eine deutliche Weiterentwicklung und hat Campi nicht mal gesagt, dass er mitlerweile selber religiös geworden ist?


Ich weiß es nicht. Er singt ja schließlich "Ich brauch auch keinen neuen Freunde". Ich kann mir vorstellen, dass er offener für dieses Thema geworden ist, aber ich denke, dass er noch immer Probleme mit der Institution Kirche hat.

von Sparvöga - am 12.02.2006 17:55

Re: @ sparvöga

Zitat
Rigo_
Zitat
Sparvöga
Hör bloß auf, am Montag winkt die 2. Examensklausur...! Ich stecke also mitten drin im guten alten Staatsexamen. Muss sagen, dass das Leben schon mal schöner und entspannter war...!


Und, wie isses gelaufen? :-)
*daumengedrückthab*


Och, ich rechne nicht damit, dass ich durchgefallen bin. Gehe also davon aus, dass die Klausur bestanden ist. Wie gut sie letztlich ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. So was kann man einfach nicht einschätzen.

Aber der Hammer kommt eh noch...! Die nächsten Klausuren sind am 01.03./ 06.03. und 08.03.! Der Spaß an der Sache ist, dass ich bisher noch keine Zeit gehabt habe, auch nur irgendetwas für die letzte Klausur zu machen, für die zweite sind noch 8 Novellen vorzubereiten und für die erste die Forschungsliteratur. Und das innerhalb von zwei Wochen... (muss den Krempel ja auch noch lernen...). Da kommt doch helle Freude auf... :( :( :( !!!

von Sparvöga - am 13.02.2006 21:59

Re: @ sparvöga

Zitat
C-Hörnchen
und dann geht wahrscheinlich das nächste Semester schon wieder los, oder?

Drück dir die Daumen, daß du das alles packst :-)


Nee, nix da :-)!!! Das sind meine Examensklausuren...! Für den Fall, dass ich bestehe, gehen die Ferien los... ;-)!!!

von Sparvöga - am 13.02.2006 22:18

Re: @ sparvöga

Ach sooo... muss einem ja gesagt werden. ;-) Mal im Ernst, ich kann dieses Elend verdammt gut nachvollziehen... *maleinpaarjahrezurückdenk* Irgendwann hat mich nur noch diese Vorstellung von dem Tag, an dem mal alles vorbei sein wird, über Wasser gehalten...

(Wenn nix mehr geht: "Steh auf" von den Hosen einlegen! :-))

von Rigo_ - am 13.02.2006 22:19

Re: @ sparvöga

Zitat
Rigo_
Ach sooo... muss einem ja gesagt werden. ;-) Mal im Ernst, ich kann dieses Elend verdammt gut nachvollziehen... *maleinpaarjahrezurückdenk* Irgendwann hat mich nur noch diese Vorstellung von dem Tag, an dem mal alles vorbei sein wird, über Wasser gehalten...

(Wenn nix mehr geht: "Steh auf" von den Hosen einlegen! :-))


Ja, so ist das auch! Erst habe ich meine Examensarbeit vorbereitet, dann 4 Monate jeden Tag an dem Ding getippt, Abgabe, 2 Wochen frei, Beginn der Vorbereitung der Klausuren (Mitte Oktober...), seitdem 3 Tage komplett frei gehabt (Weihnachten + 2 Tage im Januar, weil ich total am Ende war...). 5 Klausuren und 3 mündliche Prüfungen sind eben ganz schön happig...

Was die Hosen-Lieder angeht..."Steh auf" ist aus meiner Sicht das Studenten-Lied schlechthin... ;-)! "Pushed again" kommt aber auch gut... ;-)!

von Sparvöga - am 13.02.2006 22:26

Re: @ sparvöga

Zitat
Sparvöga
[Was die Hosen-Lieder angeht..."Steh auf" ist aus meiner Sicht das Studenten-Lied schlechthin... ;-)! "Pushed again" kommt aber auch gut... ;-)!


Ach, "Steh auf" ist auch das Arbeitnehmer-Lied schlechthin. Ich hab z.B. im Büro den Text im Kleinformat direkt neben meinem PC-Bildschirm hängen und werfe dann und wann mal am Tag einen Blick darauf... :-) Auch sonst hilft es eigentlich in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen. Eigentlich nur noch zu vergleichen mit dem Lied einer anderen Punk-Band: "Schau nach vorn" von Lustfinger (weiß gar nicht ob's die noch gibt)



von Rigo_ - am 13.02.2006 22:35

Re: @ sparvöga

Wie gesagt ich ticke typisch
Finnisch in dieser Beziehung.
ich brauche schwermütige Lieder um wieder in eine positive , beschwingliche Verfassung zu gelangen. Steh auf reisst mich in einer trüben Verfassung noch mehr in die Knie. ich hör mir doch keinen fröhlichen Song an wenn er mir nicht gut geht. Das passt doch gar nicht zur Stimmungslage.
was mir gut tut kommt immer auf die Situation an. Der Sänger muss in irgendeiner Form ein Leidensgenosse sein in dem Moment, ja und wenn ich mir diese Wehmut vom Hals singe oder sie verinnerliche , ist sie angenehmer zu ertragen, sie tut dann mitunter sogar gut.So scheint es in etwa zu funktionieren.

von La Dolce Vita - am 14.02.2006 10:42

Re: @ sparvöga

Zitat
C-Hörnchen
Zitat
Rigo_
(Wenn nix mehr geht: "Steh auf" von den Hosen einlegen! :-))



*seufz* und an Sao Paulo denken muß


Ok, dann korrigiere ich mich: Wenn nix mehr geht und/oder fliegt... ;-)
(*mitseufz*:-()

von Rigo_ - am 14.02.2006 22:36

Re: @ sparvöga

Zitat
La Dolce Vita
Komisch mich muntert dieses Lied überhaupt nicht auf. Es sagt mit rein gar nichts obwohl es vom Text her aufmunternde Worte enthält.Zum Aufmuntern benötige ich melancholische,wehmütige Stücke, die baut meine Seele im Nu wieder auf und ich fühl mich gut.


Komisch, wenn alles so richtig scheiße ist, dann baut einen doch ein Lied wie "Steh auf" wieder auf! Das ist dann so was wie ein Hoffnungsschimmer. Jedenfalls für mich.

von Sparvöga - am 15.02.2006 20:05

Re: @ sparvöga

Zitat
La Dolce Vita
Wie gesagt ich ticke typisch
Finnisch in dieser Beziehung.
ich brauche schwermütige Lieder um wieder in eine positive , beschwingliche Verfassung zu gelangen. Steh auf reisst mich in einer trüben Verfassung noch mehr in die Knie. ich hör mir doch keinen fröhlichen Song an wenn er mir nicht gut geht. Das passt doch gar nicht zur Stimmungslage.
was mir gut tut kommt immer auf die Situation an. Der Sänger muss in irgendeiner Form ein Leidensgenosse sein in dem Moment, ja und wenn ich mir diese Wehmut vom Hals singe oder sie verinnerliche , ist sie angenehmer zu ertragen, sie tut dann mitunter sogar gut.So scheint es in etwa zu funktionieren.



Ach, das zieht einen doch noch viel mehr runter...!

von Sparvöga - am 15.02.2006 20:05

Re: @ sparvöga

Zitat
C-Hörnchen
Zitat
Rigo_
(Wenn nix mehr geht: "Steh auf" von den Hosen einlegen! :-))



*seufz* und an Sao Paulo denken muß


Was hat das mit Sao Paulo zu tun? Ich hoffe, ich dringe jetzt nicht zu tief in dein Privatleben mit der Frage ein... :D?!

von Sparvöga - am 15.02.2006 20:07

Re: @ sparvöga

nee, das ist nicht zu privat. haben wir so gar hier am Anfang von unserem Argentinien Tripp gepostet
Es ging von Frankfurt über Sao Paulo nach Buenos Aires. In Sao Paulo kurzer Zwischenstopp, einige raus, ein paar Neue rein. Wir durften im Flieger bleiben. Nach einer Stunde wurden wir dann aber gebeten auch auszusteigen, weil ein Triebwerk im A... ist und sie das wohl erstmal reparieren müßen.
Da standen Rigo und ich dann mit ca. 100 spanisch sprechenden Menschen in Sao Paulo auf dem Flughafen und alle Durchsagen, wie es weiter geht, kamen erstmal auf spanisch. Und schon quasselten die 100 Menschen wild durcheinander und die englische Durchsage haben wir dann nicht mehr gehört :-(
Und alles drängelte sich um 2 Menschen vom Flughafen, die was organisieren sollten und redeten und redeten. Ich glaub die haben sich teilweise bei dem Krach selber nicht verstanden.
Jedenfalls war das alles reichlich frustrierend und irgendwann zog Rigo ihren MP3 Player aus der Tasche und wir hörten jeder auf einem Ohr "Steh auf....". Da sah die Welt doch schon wieder besser aus, weil wenn auch nicht klar war, ob wir in den nächsten 24 Stunden noch weiter nach BA kommen, das HosenKonzi 3 Tage später in Cordoba war nicht gefährdet :-)

von C-Hörnchen - am 15.02.2006 20:56
Ich habe gerade STERN TV laufen und da geht es auch um jenes Buch...! Da sagte doch eine Mutter tatsächlich, dass es eine Unverschämtheit sei, wenn Lehrer 4 Wochen benötigen, um eine Klassenarbeit zu korrigieren. Sie fragte sich, was die wohl nach Schulschluss machen.

Ich wäre der am liebsten an die Kehle gesprungen...!! Ich fand diese Äußerung so was von dreist. Wenn z.B. ein Lehrer die Fächer Deutsch und Englisch hat, dann muss er in jeder Klasse, in der er unterrichtet, Klassenarbeiten schreiben lassen und diese auch korrigieren. Ist diesen Leuten eigentlich bewusst, was sich da zu Hause für ein Heftestapel ansammelt...??? Und ist denen auch klar, wie lange man an einem Heft sitzt? Wenn ich so was höre, könnte ich platzen...! Hinzu kommen ja noch die Unterrichtsvorbereitungen, Konferenzen, Fortbildungen usw. Es laufen da ja noch so viele andere Sachen im Hintergrund.

:angry: :angry: :angry: :angry: :angry: :angry: :angry: :angry: :angry: :angry:

von Sparvöga - am 15.02.2006 21:55

Re: @ sparvöga

nein man geniesst seinen Schmerz sozusagen.Man will ihn nicht mit Gewalt vertreiben. es kommt auch immer drauf an was es ist. Bei Liebeskummer zB hör ich mir doch nicht Steh auf an.Um Himmels Willen.
nein bei Liebeskummer oder wenn mich Jemand arg enttäuscht hat, hör ich mir meist die melancholischenSachen von Joan Baez an oder sehr gern auch The Wuthering Heights von Kate Bush.
Ich denke man kann es mit dem gefühl der süssen Wehmut vergleichen.Das will ich auf keinen Fall versäumen das ist so ein schönes Gefühl. ich weiss aber auch das nur wenige Deutsche so ticken aber in Finnland spielt die Melancholie eine riesige Rolle im Leben der Menschen.
Wenn ich total lustlos und trübe bin leg ich Zigeuermusik auf. meine Lieblingsmusik schlechthin. Die ist dann auch melancholisch aber etwas schneller und das muntert mich wahnsinnig auf.Die Texte sind ja meist auch sehnsüchtig bei dieser Musikrichtung.

von La Dolce Vita - am 15.02.2006 22:30
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